Historie – Der Keks mit dem Prinzen

Jeder kennt sie, fast jeder hat sie schon mal gegessen – die Prinzenrolle.

Als 1870 Eduart De-Beukelaer den Doppelkeks erfunden hat, wollte er einen Keks, der wie aus Omas Küche schmeckt, den man aber im Laden kaufen kann. Also erfand er den Keks mit dem Prinzen, zwei Kekse und zwischen ihnen eine Kakaocreme.

Mit der Zeit wurde der Keks immer berühmter. Gottlieb Anton Griess eröffnete 1892 seine erste eigene Backstube und sein Ziel war Kekse in großer Stückzahl herzustellen. Als sein Sohn Hans das Unternehmen übernahm, gab er dem Unternehmen den Namen Griesson. Nach einer Zeit fanden beide Unternehmensgründer zusammen und produzierten zusammen Kekse. Seitdem heißt das Unternehmen Griesson-De Beukelear. Auch seid dieser Zeit werden die berühmten Prinzenkekse immer noch mit dem Geheimrezept in vier Fabriken in Deutschland hergestellt.

Julia Panczyk, Kempen, Erich-Kästner-Realschule

Projektwoche – Ex-Alkoholiker sprechen mit Schülern

In der Woche vom 17. bis 21. Oktober 2011 hatten die achten Klassen der Gesamtschule Brüggen-Bracht Projektwoche zum Thema Drogen und Alkohol. Dazu hatten sie Besuch von ehemaligen Alkoholikern, die die Kinder über Alkohol aufklärten.

In der Klasse 8d waren Herr Stanik und Herr Janßen zu Besuch, die über ihre Alkoholsucht redeten. Herr Janßen war schon 60 Jahre alt und davon war er 21 Jahre Alkoholiker. Seit 25 Jahren trinkt er nicht mehr. Herr Janßen war ein so genannter Spiegeltrinker. Er trank morgens schon im Kaffee Alkohol. Herr Janßen hatte einen Job als Lokführer, selbst auf der Arbeit wusste niemand, dass er Alkoholiker war. Jetzt leitet er eine Selbsthilfegruppe in Niederkrüchten, in der auch Herr Stanik Mitglied ist. Herr Stanik war das erste Mal mit drei Jahren betrunken. Als er 14 Jahre alt war, wollte er diesen Kick noch einmal haben. Er hat angefangen, zwei Bier in der Woche zu trinken. Aber dann hat er immer mehr getrunken. Nach einiger Zeit trank er dann 1,5 Liter Schnaps und mehrere Liter Bier am Tag. Er sagte, ohne Alkohol konnte er damals kein normales Leben führen, wie er es jetzt führt. Seine zwei Kinder litten unter der Alkoholsucht ihres Vaters. Es dauerte ein wenig, bis die zwei wieder Kontakt zu ihrem Vater wollten. Aber jetzt sind sie wieder eine Familie.

Die Kinder der 8d waren sehr begeistert, wie offen die zwei Herren über ihre Sucht redeten. Die Klasse stellte zum Thema noch viele Fragen. Die Kinder der 8d haben in den zwei Stunden mit Herrn Stanik und Herrn Janßen viel über Alkohol gelernt.

Michelle Münch, Brüggen, Gesamtschule Brüggen

Benzinpreis – Und steigt und steigt und steigt

Jeder Autofahrer kennt das Problem. Der Tank ist fast leer und man muss Benzin tanken. Doch dies ist kein billiges Vergnügen. Durchschnittlich 1,45 Euro zahlt jeder Pkw-Fahrer pro Liter Diesel, bei Super sind es sogar durchschnittlich 1,55 Euro pro Liter. Preise, so hoch wie nie zuvor.

Während man 2008 für einen Liter Diesel noch durchschnittlich 1,10 Euro zahlte, musste man 2009 schon um die 1,20 Euro zahlen. Grund für die Preiserhöhungen sind die Steuern, die man pro Liter an den Staat zahlt. Der Staat muss natürlich mitverdienen, aber nicht in solchem hohen Maß. Heute würde ein Liter Benzin ohne Steuern um die 50 Cent kosten.

Da fragt man sich, ob man vom Benzinfahrer zum Dieselfahrer wechseln soll.

Schließlich darf man um die zehn Cent weniger auf den Tisch legen, ob sich da der teurere Dieselmotor und die höheren Kfz-Steuern lohnen, muss jeder für sich selbst entscheiden.

David Djahansoozi, Krefeld, Fichte-Gymnasium

Wünsch Dir was: – Aber was?

Wenn ich drei Wünsche frei hätte, würde ich mir wünschen, dass … eigentlich weiß ich nicht genau, was ich mir wünschen würde. Man sagt zwar manchmal „Ich wünsche mir, dass…“, aber wenn man wirklich drei Wünsche frei hätte, würde man nicht wissen, was man sich wünschen soll.

Viele würden jetzt sagen: „Ich wünsche mir Weltfrieden.“ Aber ist der Weltfrieden denn etwas, was man sich wünschen kann? Wenn ich mir den Weltfrieden wünschen würde, würde der dann nur kurz anhalten!? Was kann man sich schon wünschen, wovon man ewig etwas hat? Wenn man etwas haben soll, oder wenn etwas sein soll, dann bekommt man es oder es wird so sein. Aber wenn etwas nicht sein soll, bringt es auch nichts, wenn man es sich wünscht.

Stefanie Penner, Brüggen, Gesamtschule Brüggen

Marathon – Running Queen in New York

Die 65-jährige Christel Stutzke aus Xanten erfüllte sich zu ihren 65. Geburtstag einen Lebenstraum, und zwar einmal bei einen New Yorker Marathon mitzumachen. An ihrem Geburtstag stieg sie in den Flieger nach New York. Sie wurde zur Überraschung aller 15. und kam mit einer Zeit von 4:51:33 ins Ziel.

Leon Pastoors, Rheinberg, Realschule Rheinberg

Unfall – Auto landet auf Sportplatz

Am Montag, den 5. November 2011, um ungefähr 12 Uhr mittags ist ein Auto mit hoher Geschwindigkeit auf der B57 gegen eine Leitblanke gestoßen und dann auf einen Sportplatz in Homberg gestürzt. Der leicht angetrunkene Fahrer erlitt leichte Verletzungen, aber sonst wurde niemand verletzt. Die Aufräumarbeiten dauerten circa zwei Stunden.

Stefan Lewin, Rheinberg, Realschule Rheinberg

Wahrzeichen – Big Ben steht schief

Das Londoner Wahrzeichen steht in einem Winkel von 0,26 Grad schief. Der U-Bahn-Bau wird als möglicher Grund angeführt.

Diese Neigung ist mit bloßen Auge sichtbar und Touristen, die befragt wurden, meinten, dass der Turm nicht ganz vertikal sei, was auch stimmt. Das bestätigte der Professor John Burband, der die Statik-Messung betreut, aber er versicherte, dass der Einsturz erst in 4000 Jahren bevorsteht. Der Big Ben ist nämlich von der Neigung des „schiefen Turm von Pisa“ noch weit entfernt, denn in Pisa beträgt die Schieflage vier Grad.

Stefan Lewin, Rheinberg, Realschule Rheinberg

Tierschutz – Grausame Praktiken bei der Geflügelhaltung

Woher kommt eigentlich das Frühstücksei? Sätze wie: „Die Eier kommen aus Bodenhaltung, das ist gut“ hört man immer wieder. Aber ist Bodenhaltung wirklich so gut?

Wenn man einen Blick hinter die Mauern der Hallen wirft, wird man merken, dass weder Boden- noch Käfighaltung angemessen sind. In den Hallen gibt es kein Tageslicht und es stinkt nach Ammoniak und altem Kot. Die Hühner leben auf kleinstem Raum unter katastrophalen Bedingungen. Sie werden behandelt wie Dinge, nicht wie Lebewesen.

Die Masthühner werden ausschließlich zur Fleischproduktion verwendet. Eierlegen können sie nicht, denn sie werden schon vor der Geschlechtsreife getötet, nämlich nach fünf Wochen.

Die männlichen Tiere in Legebatterien werden vergast, obwohl es ist im Grundgesetz verankert ist, dass man einen vernünftigen Grund haben muss, um ein Wirbeltier zu töten. Da 50 Prozent der Tiere männlich sind, kommt auf jede der 40 Millionen deutschen Hennen ein kleiner, toter Hahn.

Die übrigen Hennen leben entweder in kleinen Käfigen, welche in der Schweiz und Österreich bereits verboten sind, oder in einer riesigen Halle. Der gitterne Boden dieser Käfige ist schräg, damit die Eier abrollen können. Um zu verhindern, dass die Hühner wieder an ihre Eier kommen und sie eventuell beschädigen, ist vor der unteren Öffnung ein Stahlseil gespannt. Auf diesem liegt eine Hochspannung von mehreren tausend Volt. Das ist ausreichend, um ein krankes oder schwaches Tier zu töten. Oft leben in einem Käfig mehrere Tiere als erlaubt. Falls ein Huhn in die Kotgrube fällt oder aus dem Käfig ausbricht, was öfter vorkommt, wird es verdursten, soweit es nicht eingefangen wird.

Bei der Bodenhaltung wird den Tieren bereits im Kükenalter die Schnabelspitze mit einem heißen Messer entfernt, damit sie sich nicht gegenseitig töten. Trotzdem gibt es in der Bodenhaltung höhere Todesraten als in Legebatterien. Die Entfernung der Schnabelspitze bereitet den Hühnern mindestens einen Monat lang chronische Schmerzen. Auch unter diesen Gitterböden befindet sich eine Kotgrube, wo oftmals Tiere hineingeraten. Genau wie in den Käfigen befinden sich auch hier sterbende und tote Tiere, die langsam verrotten. Mit artgerechter Tierhaltung hat auch das nichts zu tun.

Außerdem verlieren die Hühner ihre Federn, weil ihre Energie nicht für das Eierlegen und die Federn gleichzeitig ausreicht. Ärztliche Behandlung kommt bei kranken oder sterbenden Legehennen nicht infrage, denn diese wäre zu teuer. Bestenfalls wird einem kranken Tier das Genick gebrochen. Falls nicht, bleibt es da, wo es ist und wird einem langsamen Tod ausgesetzt.

Diese offensichtliche Tierquälerei unterstützten wir dadurch, dass wir immer billigere Lebensmittel wollen. Als Fazit muss jeder selbst für sich entscheiden, ob er dies unterstützen möchte oder nicht. Um den Tieren zu helfen, kann man zum Beispiel Tierschutzorganisationen beitreten. Auch Prominente wie Dirk Bach oder Paul McCartney setzen sich mit deren Hilfe für Tiere ein.

Informationen gibt’s unter www.peta.de.

Nadine Hansen, Brüggen, Gesamtschule Brüggen

Fußball – Stadionluft und Siegesjubel inklusive

Ich war beim erfolgreichen Sieg des FC Bayern München gegen den FC Ingolstadt in der Allianz Arena dabei: Ein unvergessliches Erlebnis!

Es war der 26. Oktober 2011 um 18.30 Uhr, als sich meine Eltern und ich auf den Weg zur U-Bahn-Station „Karlsfeld“ in Richtung Hauptbahnhof machten. Am Münchener Hauptbahnhof stiegen wir mit ganz vielen Bayern-Fans in die U6, die uns zur Allianz Arena brachte. Kurz vor dem Eingang in die Arena herrschte das totale Chaos, sodass meine Eltern und ich erst zum Anpfiff auf unseren Plätzen saßen. Die Stimmung war vom ersten Augenblick an super.

Die Spieler des FC Bayern München taten sich zu Beginn schwer, trotzdem dominierten sie diese Partie. In der 33. Minute brach dann auf allen Rängen großer Jubel aus. Thomas Müller hatte das 1:0 für den FC Bayern München geschossen. So ging es auch in die Halbzeit. Kurz nach der Halbzeit schoss David Alaba das 2:0. Die Stimmung stieg auf den Höhepunkt, als Neuzugang Nils Petersen in der 53. und 71. Minute das Ergebnis auf 4:0 erhöhte. In allen Fan-Kurven des FC Bayern ertönten jetzt laute „Bayern“- Rufe. Ein Spieler des FC Ingolstadt schoss in der 82. Minute dann ein Eigentor und erhöhte auf 5:0 für den FC Bayern. Den Schlusspunkt setzte der vorher eingewechselte Bayern Spieler Usami in der 90. Minute mit dem 6:0 Endstand.

Verena Thiele, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Fußball – EM-Qualifikationen und Playoffs sind geschafft

Am 11. Oktober 2011 hatte die deutsche Mannschaft ihr letztes Qualifikationsspiel gegen Belgien, das sie mit 3:1 (2:0) gewann. Die Deutschen waren am Ende der Qualifikationen an der Tabellenspitze gefolgt von der Türkei.

Die deutsche Nationalmannschaft ist die einzige Mannschaft, die in der Qualifikation alle Spiele gewonnen hat. Weiterhin war sie noch in einem Freundschaftsspiel gegen die Ukraine, das 3:3 (3:1) ausging und gegen die Niederlanden, die sie nach den Toren von Müller (15.), Klose (26.) und Özil (66.) mit 3:0 (2:0) überragend besiegte, erfolgreich. Ein weiteres Freundschaftsspiel werden sie noch im Februar 2012 gegen die französische Nationalmannschaft bestreiten.

Die Playoffs der EM 2012 sind seit Dienstag, den 15. November, 2011 zu Ende. Hier alle Ergebnisse:

Fr., 11.11., 20:05 h Türkei : Kroatien 3:0 (2:0)

Di., 15.11., 20:05 h Kroatien : Türkei 0:0

Fr., 11.11., 20:05 h Tschechien : Montenegro 2:0 (0:0)

Di., 15.11., 20:05 h Montenegro : Tschechien 0:1 (0:0)

Fr., 11.11., 20:05 h Estland : Irland 0:4 (0:1)

Di., 15.11., 20:05 h Irland : Estland 1:1 (1:0)

Fr., 11.11., 20:05 h Bosnien-Herzegowina : Portugal 0:0

Di., 15.11., 20:05 h Portugal : Bosnien-Herzegowina 6:2 (2:1)

Tobias Kubitza und Adrian Korte, Rheinberg, Realschule Rheinberg