Trendsport Blackminton – Im Dunkeln leuchten sie besser

Fußball, Tischtennis, Basketball und Co waren gestern. Heute spielt man Blackminton, eine neue Sportart aus Berlin. Blackminton folgt den Regeln von Speed Badminton. Diese sind eigentlich ganz simpel und ähneln denen von Badminton, Tischtennis und Tennis.

Beim Speed Badminton wird der Ball Speeder genannt. Bei einem Spiel muss der Speeder solange wie möglich in der Luft und im begrenzten Spielfeld hin und her gespielt werden. Wenn der Speeder zum Beispiel im eigenen Spielfeld landet oder man den Speeder ins „Aus“ schlägt, bekommt der Gegner einen Punkt. Ein Spielsatz endet mit 16 Gewinnpunkten. Ein Spiel geht über drei Gewinnsätze. Bei einem Gleichstand kurz vor Ende des Satzes geht es in die Verlängerung, da zum Sieg zwei Punkte Vorsprung nötig sind. Das Aufschlagrecht wird jeweils nach drei Aufschlägen gewechselt, außer in der Verlängerung, denn dann wird nach jedem Punkt das Aufschlagrecht gewechselt.

Soviel zu den Regeln von Blackminton. Wären es aber nur die Regeln, die dieses neue Hobby so besonders machen, hieße es nicht Blackminton sondern Speed Badminton. Denn das „Black“ in dem Wort Blackminton wird in diesem Fall wörtlich genommen, denn im Gegensatz zu den meisten Sportarten wird Blackminton nicht im Hellen, sondern im Dunkeln gespielt. Um den Ball (Speeder), das Spielfeld und natürlich auch die Spieler sehen zu können, wird all das mit Leuchtfarben bzw. Neonfarben angemalt und mit Schwarzlicht aus einer Schwarzlicht-Pyramide in der Mitte des Spielfelds angestrahlt. Untermalt mit passender Musik entwickelt sich während dem Spielen von Blackminton und auch beim Zuschauen ein grandioses Gefühl und eine große Faszination.

Hannah R., Lennart M., Oliver P. und Philipp P., Mänchengladbach, Franz-Meyers-Gymnasium

Weihnachtsmarkt in Düsseldorf – Winterzauber trotz mildem Wetter

Auch im Jahre 2011 stand wieder einer der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands in der Innenstadt von Düsseldorf. An sechs verschiedenen Standorten und mit circa 200 Hütten rund um die Königsallee begann der schön geschmückte Weihnachtsmarkt am 17. November und ging bis zum 23. Dezember.

Täglich von 11-20 Uhr konnten die Besucher Kunstschmieder, Glasbläser und Kerzenzieher bei ihrer Arbeit bewundern. Der Sternchenmarkt stand am Stadtbrückchen und die himmelblau bemalten Stände waren mit Kristallen und funkelden Sternen dekoriert. Ein familenfreundliches Puppentheater-Zelt stand am Schadowplatz. Weitere Märkte in Düsseldorf waren zum Beispiel der Engelchen-Markt und der Bürgermarkt. Das Highlight am Düsseldorfer Weihnachtsmarkt war die 450 Quadratmeter große Eislaufbahn am Gustaf-Gründgens-Platz mit freiem Eintritt für die Schlittschuhläufer. Trotz des mildem Wetters besuchten viele Menschen den Weihnachtsmarkt und erfreuten sich an der vorweihnachtlichen Stimmung.

Rozafa Shala, Mänchengladbach, Gesamtschule Volksgarten

Facebook – Nur mal eben „on gehen“

Was früher selbst gebastelte Puppen und ausgedachte Dinosaurier waren, sind heute Internet und Fernsehen. Die Jugend verändert sich. Sehr viele Jugendliche von heute verbringen mehr als eine Stunde vor einer der genannten Medien.

So sind auch fast alle Jugendliche Mitglied im sozialen Netzwerk Facebook. Dort wird ein großer Teil der Freizeit verbracht. Man kann chatten, neue Freunde finden und ist in Sachen Internet „total in“.

Doch wie viel Zeit im Internet wirklich verbracht wird, ist eine schon fast schockierende Wahrheit: Da die meisten Teenager schon vor dem Frühstück „on gehen“, nur um mal eben die „Lage zu checken“, und auch während der Schulzeit oft mal „on gehen“, beträgt die Durchschnittsdauer im Internet für den Alltag eines Jugendlichen über zwei Stunden. Das ist eine Menge Zeit, welche eigentlich für etwas Sinnvolleres verwendet werden sollte.

Unter den Facebooknutzern und auch unter den Nutzern anderer sozialer Netzwerke sind sogenannte „Fakenames“ sehr beliebt. Fakenames bedeutet, dass man anstatt seines richtigen Namens einen ausgedachten Namen angibt. Diese Option ermöglicht es, nicht unfreiwillig im Netz gefunden zu werden. Dies hat Vorteile, birgt aber auch gewisse Nachteile. So kann man sich zum Beispiel nie sicher sein, ob der, mit dem man chattet, wirklich der ist, als der er sich ausgibt.

Ahnungslose Teenager nehmen also die „Freundschaftsanfragen“ fremder Leute an, ohne sie richtig zu kennen. Dies könnte schlimme Folgen haben: Fremde haben nun Zugriff auf deren Daten und können diesen auch massenhaft Informationen entnehmen; so dass es nicht schwer ist, herauszubekommen, wo man sich in diesem Augenblick befindet, mit wem man dort ist und viel mehr.

Dies ist natürlich ein großer Vorteil für sogenannte Stalker. Sie geben sich z.B. unter falschem Namen aus, laden ein Bild eines Teenagers als Profilbild hoch und sobald die Freundschaftsanfrage bestätigt wurde, können sie nun auf alle Informationen zugreifen. Man freundet sich an, schreibt regelmäßig miteinander und man verabredet sich. Es geht alles schneller als gedacht. „Als ich davon erfahren habe, habe ich meinen Account auf Facebook sofort gelöscht“, erzählt eine ehemalige Facebook-Nutzerin. Im Moment wird deshalb ein „Stalker-Tool“ entwickelt, das dem Nutzer zeigt, wer wie oft sein Profil besucht hat.

Viele Jugendliche gehen heute viel zu leichtfertig mit der Freigabe ihrer Fotos und ihres Standortes um. Sie laden „mal eben“ etwas hoch und sofort hat Facebook die Rechte an diesem Bild und kann es zu freien Zwecken verwenden. Natürlich sind aus diesem Grund viele Eltern strikt dagegen, ihrem Kind die Nutzung von Facebook zu ermöglichen. Die Jugendlichen sollten also ab sofort vorsichtiger sein, was sie bei Facebook von sich preis gibt.

Franziska Pütz, Düsseldorf, Cecilien-Gymnasium

Wie ich mich als Migrantin in Deutschland fühle – „Mich hat das Leben stark gemacht“

Mein Name ist Paulina und ich möchte euch erzählen, wie ich mich als Migrantin in Deutschland fühle. Ich kam mit meinen Eltern aus Polen nach Deutschland, als ich zehn Jahre alt war. Es war eine große Chance für eine Veränderung im Leben, doch dieser Schritt war echt nicht leicht. Dafür braucht man Mut und Ausdauer.

Ich habe mich gefreut, dass ich in Deutschland wohnen kann. Alles war anders – saubere Straßen, andere Mentalität, andere Menschen, eine große Stadt. Aber dann habe ich bemerkt, dass es nicht so leicht ist, Polen zu verlassen. Ich habe meine Freunde und meine Familie vermisst und ich konnte natürlich gar kein Deutsch und das war noch schlimmer. Aber ich war sehr motiviert und habe jeden Tag neue Wörter gelernt.

Nach einem Monat ging ich in die Grundschule. Ich weiß noch, dass ich am ersten Tag total geschockt war. Alle Klassenkameraden kamen auf mich zu. Sie fragten wie ich heiße, wie alt ich bin usw. Dann kam meine Klassenlehrerin und stellte mich der ganzen Klasse vor. Meine Klassenkameraden haben sich gefreut, dass sie mir Deutsch beibringen durften. Ich habe mich immer verbessert und ich konnte viel besser Deutsch sprechen. Das nächste Schuljahr war für mich viel schlimmer als das erste. Ich war zwar gut in der Schule, aber ich wollte unbedingt wieder nach Polen. Meine Familie, vor allem mein Vater, meine Freunde, alles hat mir gefehlt. Aber ich habe es durchgezogen. Ich war in den Ferien immer in Polen und das hat mich stark gemacht. Meine Mutter, mein Stiefvater und meine Schwester, die auch in Mönchengladbach leben, haben mich auch stark gemacht. So ging es dann weiter, bis das Schuljahr wieder zu Ende war.

Nach den Sommerferien ging ich dann auf die weiterführende Schule, die Gesamtschule Volkgarten. Ich habe neue Leute kennen gelernt und neue Freunde gefunden, doch ich war immer noch nicht richtig zufrieden. So ging es dann 1,5 Jahre weiter, bis ich eine Klasse übersprungen hatte. Am Anfang war es sehr schwer für mich, ich habe wieder neue Schüler und neue Lehrer kennen gelernt, doch danach habe ich bemerkt, dass es die richtige Klasse für mich ist. Ich muss jetzt nicht mehr so oft weinen, denn in dieser Klasse habe ich echte Freunde gefunden.

Mein Auszug nach Deutschland war voll von verschiedenen Gefühlen. Ich war traurig und habe geweint und ich war glücklich und habe gelacht. Ich war neugierig und hatte auch Angst. Ich glaube, ich habe die Chance, eine neue Kultur kennenzulernen gut genutzt. Ich bin glücklich, dass ich so eine Möglichkeit bekommen habe. Natürlich würde ich gerne wieder nach Polen ziehen, und ich mache es auch, wenn ich eine Gelegenheit dazu habe. Polen ist, war und bleibt mein Land!

Paulina Ficek, Mänchengladbach, Gesamtschule Volksgarten

Shopping-Tipp – Mit allen Sinnen entspannen

Ich trete ein und mir strömen Aromen von Duftkerzen und Tees entgegen. In dem roten Raum höre ich wohlklingende Musik. An den Wänden stehen schwarze Regale. Manche sind gefüllt mit goldenen Teedosen, andere mit Duftölen und Kerzen.

„Möchten Sie einen Tee?“, fragt die Besitzerin Anja Wilckens-Tesch ihre Kunden. Sie führt den Laden „Fünf Sinne“ in der Marschallstraße 7 in Düsseldorf-Pempelfort alleine. Sie erklärt mir sehr genau die Herkunft und die Zusammensetzung einiger ihrer fast 70 Teesorten. Im Sortiment sind unter anderen erlesene Grüntees, die in der traditionellen chinesischen Medizin(TCM) verwendet werden. Im Regal weiter rechts, auffällig getrennt durch eine rote Buddha-Figur, befindet sich das Körperpflege-Sortiment. Es umfasst nur Bio-Produkte aus Deutschland, die mit keinerlei Chemikalien versetzt sind. Auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes befinden sich Duftöle, Duftkerzen und andere Accessoires zum Thema Raumduft.

Beim Rausgehen fällt mein Blick auf das CD-Regal und ich stelle fest: In diesem Laden wurden wirklich alle meine Sinnesorgane vollends befriedigt.

Sowas erlebt man nur dort.

Carlos Tesch, Düsseldorf, Humboldt-Gymnasium

Weihnachten im Krieg – Über Süßigkeiten freuten sich die Kinder besonders

Obwohl der Zweite Weltkrieg herrschte, feierten die Menschen in dieser Zeit Weihnachten. Damals wurde dieses Fest jedoch ganz anders gefeiert als heute.

Wie man heutzutage Weihnachten verbringt, weiß nun wohl jeder, doch wie es früher ablief, das wissen nur die Wenigsten.

Während die Kinder in der Adventszeit Gedichte und Lieder für Heiligabend lernten, backten die Mütter, denen es möglich war, Plätzchen. Der Weihnachtsbaum wurde von den Erwachsenen besorgt und auch geschmückt. Er wurde meistens im Wohnzimmer aufgestellt. Dieses wurde abgeschlossen und war ab diesem Zeitpunkt nur noch für die Eltern zugänglich. An Heiligabend durften die Kinder dann den geschmückten Weihnachtsbaum bewundern. Unter dem Baum lagen, von einem Tuch bedeckt, die Geschenke, wenn es denn überhaupt welche gab. Danach versammelte sich die ganze Familie im Wohnzimmer, doch die erwachsenen Männer fehlten oftmals, da sie im Krieg als Soldaten dienen mussten. Es war somit ungewiss, ob die Männer aus dem Krieg zurückkehren würden. Auch die Familie konnte sich nicht sicher sein, ob ihr Haus während ihres Weihnachtsfestes nicht von einer Bombe getroffen werden würde.

Als nächstes konnte jedes Kind sein gelerntes Gedicht oder Lied vorführen. Nachdem die ganze Familie dann zusammen gesungen hatte, bekamen die Kinder ihre Geschenke. Sie freuten sich sehr über jedes kleine Geschenk, wie zum Beispiel einen Fußball, der aus Holzwolle und Lappen bestand, einen aus Korb geflochtenen Puppenwagen auf Holzrädern oder Süßigkeiten. Über Süßigkeiten freuten sich die Kinder ganz besonders, da es diese zu jener Zeit normalerweise nicht gab. Auch das Festmahl fiel nicht so üppig aus wie heute, man aß zum Beispiel Toast mit Kartoffelsalat, da die Lebensmittel in dieser Zeit sehr knapp wurden.

Außerdem gab es an Heiligabend keine späte Weihnachtsmesse, das bedeutete, dass die Menschen, wenn sie in die Kirche gehen wollten, dies immer erst am ersten Weihnachtstag tun konnten. Früher war Heiligabend ein sehr religiöses Fest, sowohl für die Kinder als auch für die Erwachsenen. Jetzt ist es für viele Kinder nur noch ein Fest mit vielen Geschenken. Auch viele Erwachsene besuchen die Kirche an Heiligabend nur noch aus Traditionsgründen.

Caroline Schlässer und Meret Kuhn, Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium

St. Martinszug in Wittlaer – Ein Spaß für Groß und Klein

Am 11.11.2011 war es endlich soweit: Der schon lange von den Kindern freudig erwartete Martinszug in Düsseldorf-Wittaler fand endlich statt.

Um 16:45 Uhr trafen sich alle Kinder aus den verschiedenen Kindergärten und aus der katholischen Franz-Vaahsen-Grundschule mit ihren Eltern vor der Feuerwache in Wittlaer. Alle hatten Laternen, manche mit Stecken aus echtem Holz, andere mit Laternenstäben. Es dauerte etwas, bis sich jedes Kind seiner Klasse, bzw. seinem Kindergarten angeschlossen hatte. Eltern oder Lehrer hielten Schilder hoch, wo sich welche Klasse befand. Dann ging es endlich los.

Ganz vorne ritt St. Martin auf seinem Pferd, dahinter waren die Kapelle und die Kindergärten. Dann folgte die Franz-Vaahsen-Schule. Das Schlusslicht bildeten die Eltern und andere Interessierte. Zwischendrin gingen Feuerwehrleute, die aufpassten, dass keine der Laternen Feuer fing. Eltern hielten Flatterbänder an den Seiten hoch, damit der Zug nicht gestört wurde.

Es war ein richtig langer Martinszug. Der Zug ging die gesamte Bockumer Straße entlang, am Städtischen-Kindergarten in Wittlaer vorbei und durch verschiedene Straßen. Dabei sangen die Kinder fröhlich Martinslieder. Sie wurden begleitet von der Kapelle der St. Sebastianus Schützen. Am Ende begab sich der Zug zur Franz-Vaahsen-Schule in Wittlaer. Dort versammelten sich alle auf dem Schützenplatz. Es wurde ein riesiges Martinsfeuer entfacht. Drei Löschzüge der Feuerwehr mussten es bewachen, da es den halben Platz ausfüllte. Auch wer hinten stand, konnte die wohlige Wärme des Feuers noch spüren. Dann wurden das Martinsstück aufgeführt und Lieder gesungen.

Später eilten die Kinder in das Schulgebäude, um sich ihre Tüten zu holen. In den Tüten fanden sie Süßigkeiten, Erdnüsse, Äpfel und einen riesigen Weckmann mit Pfeife. Anschließend gingen einige der Kinder noch gripschen, andere gingen nach Hause. Auch dieser Zug war für die Kinder – wie immer – ein großartiges Vergnügen.

Maxi Glaesmann, Düsseldorf, Theodor-Fliedner-Gymnasium

Tierheime – Wegen Überfüllung geschlossen

Sehr viele Hunde werden in den Ferien von ihren Besitzern ausgesetzt, weil es sehr anstrengend ist, sich um sie zu kümmern, und die Tiere lästig werden. Manche Besitzer können oder wollen die Gebühr von 150 Euro für die Aufnahme im Tierheim nicht bezahlen und lassen ihr Tier lieber laufen.

Durch dieses Verhalten werden die Tierheime immer überfüllter und können sich kaum noch um die einzelnen Tiere kümmern. Neben den ausgesetzten Hunden landen auch viele andere Tiere – besonders Katzen – im Tierheim, die aus dem Ausland nach Deutschland transportiert wurden, weil sie in ihrem Heimatland zu verwildern drohten.

Manche Tierheime haben vor zu schließen, weil sie so überfüllt sind, dass sie nicht mal ein einziges Tier mehr unterbringen können. Sie freuen sich für jedes Tier, das ein neues Zuhause bekommt. Vielleicht haben die Tiere mit ihren neuen Besitzern dann mehr Glück und kommen nicht noch einmal ins Tierheim.

Seyda Yärükcü, Düsseldorf, Werner-V.-Siemens-Realschule

Jeder Vierte im Verein – Glücksrausch Sport

Viele Jugendliche sind in einem Sportverein angemeldet, weil sie Spaß an Bewegung haben. Manche wollen abnehmen, andere benutzen Sport, um Aggressionen abzubauen, und brauchen ihn, um dies immer wieder zu tun.

Viele lieben an Sport auch den Adrenalinkick und empfinden diesen wie eine Sucht. Wenn man mal das erste Spiel gewonnen hat oder im Fußball in eine höhere Liga aufsteigt, entwickelt man ein Sieges- und Glücksgefühl, was dazu führt, immer mehr aus sich zu machen und an seine Grenzen zu stoßen. Ihre Idole finden Jugendliche häufig in den Sportassen. Auch im Schulsport sind Jugendliche meistens voll dabei.

Jedoch sind leider eine hohe Anzahl an Vereinsmitgliedern nicht bereit, Termine regelmäßig einzuhalten. Sie verweigern oft das Training, um lieber Konsolenspiele zu spielen.

Mit 1.344.400 Mitgliedern in Fußballvereinen in ganz NRW ist Fußball der beliebteste Sport. Auch Turnen mit 706.100 und Tennis mit 360.700 Mitgliedern sind erwähnenswert und damit unter den Top 3 der beliebtesten Sportarten in Nordrhein-Westfalen (Quelle: Landessportbund NRW).

Jonas Braun, Düsseldorf, Werner-V.-Siemens-Realschule

Leid auf der Autobahn – Qualvolle Tiertransporte für Billig-Fleisch

Über 700.000 Tiere sind seit Anfang 2011 aus Europa in die Türkei transportiert worden, und das unter grausamen Umständen. Oft werden sie an der türkischen Grenze tagelang ohne Nahrung und dicht aneinander gedrängt sich selbst überlassen, bis die Weiterfahrt zum Schlachthof genehmigt ist.

Meistens sind die hygienischen Verhältnisse auf den Transporten miserabel und die Tiere werden, wenn überhaupt, nur unzureichend mit Futter und Wasser versorgt. Durch die große Hitze, die oft an der Grenze zur Türkei herrscht, werden die Tiere zusätzlich geschwächt und gestresst. Durch diesen Stress kann es passieren, dass die Tiere panisch werden und anfangen, sich gegenseitig zu verletzen.

Immer mehr Tierschutzorganisationen setzen sich dafür ein, dass den Tieren geholfen wird. Die Tierschutzorganisation Animals‘ Angels belegte zusammen mit dem Deutschen Tierschutzbund die enormen Missstände auf Tiertransporten. Diese Belege wurden verschiedenen Politikern und zuständigen Behörden geschickt, bisher jedoch ohne Erfolg. Dennoch geben die Tierschützer die Hoffnung nicht auf, dass die Tierschutzgesetze gestärkt oder zumindest verbessert werden. Um noch mehr Gehör zu erlangen, arbeiten viele Tierschutzorganisationen – wie zum Beispiel die Organisationen Animals‘ Angels und 8hours – zusammen.

Doch die wirtschaftlichen Interessen der Händler sind sehr hoch. Was sie alles auf Kosten der Tiere in Kauf nehmen, um möglichst billig viel Fleisch zu bekommen, ist unvorstellbar. Würden die Fleischhändler die Tiere nur über kurze Wege transportieren und die Bedingungen so verbessern, dass sie dem Tierschutzrecht entsprächen, wären die Produktionskosten gleich viel höher. Den billigen Preis immer im Blick missachten die Händler das Wohl der Tiere und setzen sie großen Qualen aus. Doch wenn der Produktionspreis niedrig ist, ist auch der Preis in den Läden niedrig und die Nachfrage groß.

Vielen Konsumenten ist der Preis für Fleisch aus Deutschland oder nahe gelegenen Bauernhöfen zu hoch. Allerdings: Wer billiges Fleisch kauft, sollte sich bewusst sein, unter welchen Umständen die Tiere von ihrem Bauernhof zum Schlachter transportiert werden.

Quelle und weitere Informationen: Deutscher Tierschutzbund, 8hours, Ilses

Nell Krause, Düsseldorf, Werner-V.-Siemens-Realschule