Der Fall „Hardy“ – nach Happy-End wieder im Tierheim

Am Vormittag des 2. September 2011 brachten Mitarbeiter der Stadt Münster einen Rüden der Rasse „Holländischer Schäferhung“als Fundtier ins Tierheim. Das Tier war abgemagert und trug die Reste einer Metallkette um den Hals.

Schlimmer noch aber war der Maulkorb, der sich tief ins Fleisch eingeschnitten hatte und durch die Entzündung einen starken Gestank verbreitete. Der Hund hatte ebenfalls Verletzungen an Brust, Hals und linkem Vorderbein. Noch am selben Vormittag wurde der Hund durch einen operativen Eingriff von dem Maulkorb befreit und die Wunden versorgt.

es meldeten sich etliche Zeugen, die Hardy, wie er im Tierheim getauft wurde, auf seiner Odyssee gesehen haben. Es ist davon auszugehen, dass er etwa zehn Tage unterwegs gewesen war, immer mit Maulkorb und Kette. Zum Glück war der Maulkorb so groß, dass er Wasser und etwas Nahrung aufnehmen konnte, sonst wäre er wohl verdurstet.

Hardy fand bald ein neues Zuhause. Alles schien gut. Doch nach dem überraschenden Tod seiner neuen Besitzerin ist er seit März dieses Jahres wieder im Tierheim Münster und wartet dort auf ein neues Frauchen oder Herrchen. Weitere Informationen im Internet unter www.tierschutzverein-muenster.de.

Jennifer Schneider, Hückeswagen, Städt. Realschule Hückeswagen

101. Geburtstag – Herzlichen Glückwunsch!

Das ist ein Geburtstag, auf den sie stolz sein kann: Gerda Hennings ist Anfang Juni 101 Jahre alt geworden.

Geboren 1911 in Dannenberg an der Elbe, zog sie mit ihrer Mutter und ihrem Bruder nach Schwerin zu den Großeltern, nachdem ihr Vater im Ersten Weltkrieg gefallen war. Dort ging Gerda Hennings zur Handelsschule und begann eine Arbeit bei der Post, wo sie sich in einen Kollegen verliebte. Die beiden heirateten, als Gerda 19 Jahre alt war. Sie bekamen drei Kinder. Am liebsten spielten sie vierhändig Klavier. „Das waren die schönsten Jahre meines Lebens“, erinnert sich Hennings.

1953 floh die Familie in den Westen. Gerda Hennings Ehemann bekam eine Anstellung bei der Post in Köln. Nach dem Tod ihres Mannes gab die Mülheimerin das Klavierspiel auf. Alleine ist sie jedoch nicht, denn außer ihren eigenen Kindern hat sie viele Enkel.

Paul Bosse, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Magersucht – Hungern bis in den Tod

Im Jahr 2010 starben in Deutschland 83 Menschen an Magersucht, das sind rund zehn Prozent aller Magersüchtigen. Die Tendenz steigt, denn 1998 waren es 33 Todesfälle. Ärzte vertreten die Meinung, dass Magersucht oft durch die Medien, wie zum Beispiel das Fernsehen, gefördert wird. In Fernsehsendungen, die überwiegend von jugendlichen Zuschauern gesehen werden, sind die Personen meist groß und extrem dünn.

Eine weitere erschreckende Tatsache ist, dass 90 Prozent der weiblichen Teenager abnehmen wollen, obwohl sie sich meist in einem Normal- oder Untergewicht befinden. Viele Jungen und Mädchen fangen an zu hungern. Sie bekommen daraus folgend Hungergefühle und Halluzinationen. Die meisten Magersüchtigen fangen an, für die Familie oder Angehörigen zu kochen ohne selbst zu essen. Bei 60 Prozent wird dann jedoch das Hungergefühl überwältigend und sie bekommen Heißhungerattacken. Dies kann zur Folge haben, dass aus der Magersucht Bulimie wird.

Acht Prozent der Jungen und Mädchen aus ganz Deutschland zwischen sechs und 17 Jahren wiegen tatsächlich zu wenig. Doch Magersucht kann auch behandelt werden. Bei 30 Prozent der Betroffenen klappt dies durch eine Therapie oder einen Klinikaufenthalt, und weitere 30 Prozent konnten eine Spontanheilung erfahren, sie hatten von heut auf morgen wieder Appetit. Dieses Phänomen ist bis heute ein Rätsel unseres Körpers.

Es gibt jedoch auch Menschen, die an einer chronischen Magersucht leiden. Diese werden von einem Psychologen begleitet und müssen, sobald sich der Zustand nochmals verschlimmert, in eine Klinik eingewiesen werden, denn Magersucht kann im schlimmsten Fall zum Tode führen.

Isabel Witt, Erkrath, Gymnasium Am Neandertal

Umwelt – Industrie und Natur

Nordrhein-Westfalen ist das ökonomische Herz Deutschlands und sehr stark von Industrieanlagen, Energiewirtschaft und hohem Verkehrsaufkommen geprägt. Viele Bürger sind Lärm, Feinstaub und Umweltgiften ausgesetzt, diese führen auch zu Krankheiten.

Wertvolle Grünflächen werden als Weide- oder Ackerland genutzt. Moorige Landschaften in der Rheinebene wurden fast vollständig trocken gelegt. Nur wenige Moore sind noch erhalten. Daher ist es sehr wichtig, dass in dem bevölkerungsreichstem Bundesland, die Natur und Erholung für die Bewohner bestehen bleibt. Nirgendwo sonst in Deutschland liegen große Städte so dicht neben ländlicher Natur. Insgesamt ist NRW zu etwa 25 Prozent bewaldet. Buchen-und Eichenlaubwälder so wie Fichten und Kiefern finden wir in unseren Baumbeständen. Durch Forstwirtschaft findet man auch in unseren Wäldern importierte Arten wie Ahornarten.

Der Schutz von Mensch und Umwelt ist eine besonders anspruchsvolle Aufgabe. Die nordrheinwestfälische Landesregierung hat bereits viele Lösungen zum Umweltschutz vorgestellt. Ziel des NRW- Naturschutzministeriums ist es, die biologische Vielfalt dauerhaft zu schützen. Langfristige Umweltschutzmaßnahmen führten insgesamt zu einer starken Verbesserung der Luft- und Wasserqualität.

In NRW sind sehr viele Bäume krank – wegen der Abgase vom Kraftwerken, Kraftfahrzeugen und dem hohen Flugverkehrsaufkommen. Für die Bäume ist die Wärme schädlich, sie können die Hitze nicht aushalten und sterben deswegen.

Quellen: Google, Wikipedia

Julius S., Grevenbroich, Hans-Sachs-Schule

Kletterwald Niederrhein – Auf Hochtouren

Der Kletterwald Niederrhein in Viersen ist ein Abenteuer, bei dem sich viele Leute amüsieren und in luftiger Höhe Spaß haben können.

Man klettert auf Bäume und es gibt verschiedene Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Zum Beispiel gibt es Monkeytrees, auf die man hochklettern kann, oder Leitern, über die man gehen muss, und springt dann aus elf Metern herunter.

Im Kletterwald wird man von den Betreuern gut aufgenommen. Sie erklären, wie man sich selber sichern und beim Klettern verhalten muss. Durch eine kurze Einführung hat man einen interessanten Einblick in den Kletterwald. Für einen Familientag ist der Kletterwald Niederrhein sehr gut geeignet. Aus eigenen Erfahrungen weiß ich, dass es spannend und lustig ist. Man muss sehr mutig und selbstbewusst sein, um an seine Grenzen zu kommen.

Wenn ihr auch mal einen Tag im Kletterwald verbringen wollt, bekommt ihr weitere Informationen unter: www.kletterwald.net.

Muhammed Baran, Grevenbroich, Hans-Sachs-Schule

Leben und Arbeit einer Krankenschwester – „Eigentlich will ich den kranken Kindern nur helfen“

Zu Besuch in einem Krankenhaus. Es geht wie jeden Tag sehr stressig zu: Viele Menschen und Kinder kommen mit ihren Beschwerden hierher, um Hilfe zu bekommen. Viele Leute, alt und jung, sitzen in den Wartezimmern, es herrscht insgesamt eine hektische und drückende Atmosphäre.

Währenddessen muss Krankenschwester Katharina Stauss (51) den kranken Leuten bei der Grundpflege helfen, wie zum Beispiel waschen, versorgen, aufpassen und ihre Gesundheit überwachen und das acht Stunden am Tag, so lange geht nämlich ihr Dienst. Sie sagt, es mache ihr viel Spaß, den Leuten zu helfen und lächelt dabei ein kleines Mädchen aufmunternd an, welches gerade an der Hand ihrer Mutter an uns vorbeiläuft.

Noch weitere 18 Krankenschwestern, verteilt auf drei Schichten, helfen ihr auf der Kinderstation, wo sie hauptsächlich arbeitet. Als man sie fragt, was ihr an ihrem Job am meisten Spaß macht, antwortet sie: „Darüber habe ich noch gar nicht wirklich nachgedacht… Eigentlich will ich den kranken Kindern nur helfen.“ Und um dies auch gut machen zu können, musste sie sich drei Jahre zur Krankenschwester ausbilden lassen, und früher musste man auch noch ein Hauswirtschaftspraktikum absolvieren, heute allerdings nicht mehr.

Es gebe auch anstrengende Seiten an ihrem Job, denn die kranken Leute bräuchten jeden Tag Hilfe und Fürsorge und deshalb müsse sie auch manchmal an Feiertagen arbeiten, auch wenn sie zu Hause selbst eine Familie und Kinder habe. Doch im Allgemeinen habe sie großen Gefallen an ihrem Job. Doch es gibt auch extremere Fälle, wie sie mir sagt, zum Beispiel wenn eine Drogensüchtige ein Kind bekommt, ist dieses durch das Blut ebenfalls süchtig und müsse im Krankenhaus einen Entzug machen, obwohl es erst ein paar Tage alt sei. Doch auch bei diesen kleinen Kindern habe ein sofortiger Entzug deutlich beunruhigende Auswirkungen, denn das Kind zittere sehr stark und sei sehr unruhig, deshalb müsse es immer noch Drogen verabreicht bekommen, denn nur so könne es nach und nach aus der Sucht der Mutter befreit werden.

Solche Situationen würden sie immer traurig machen, doch mit der Aussicht auch diesen helfen zu können, hat sie wieder ein Lächeln im Gesicht und mit diesem wendet sie sich wieder ihrer Arbeit zu, die heute noch auf sie wartet.

Sie verabschiedet mich und geht zurück in eins der Krankenzimmer, in dem gerade ein kleiner Junge sitzt, der auf sie wartet, mit etwas ängstlicher Miene, da er wohl gleich geimpft werden soll. Ich höre noch, dass die Krankenschwester ihm gut zuspricht und alles erklärt, und kann so noch gerade sehen, wie sich sein Gesicht aufhellt, als sie wohl etwas über eine Belohnung in Form von Gummibären erzählt, wenn er beim Impfen tapfer ist. Doch dann geht auch schon die Türe zu und mein Besuch im Krankenhaus auf der Kinderstation ist beendet.

Annkathrin Milz, Leverkusen, Marienschule

Style – Gut und günstig

Shopping? Einkaufen? Neue Klamotten? Wo geht das besser als in einer der nahen Großstädte? Und wo geht es preiswerter und modischer als bei H&M? Nach unserer Meinung nirgendwo!

Doch was genau versteckt sich hinter den Buchstaben „H&M“

H&M ist eine schwedische Modefirma, bei der etwa 87.000 Mitarbeiter angestellt sind . 1947 wurde das erste „Hennes-Geschäft“ eröffnet, in dem ausschließlich Damenbekleidung verkauft wurde. „Hennes“ ist schwedisch und bedeutet übersetzt „für Sie“ oder „ihres“.

1968 wurde der Jagdbekleidungshändler Mauritz Widforss von Hennes übernommen. Weil Mauritz auch Herrenbekleidung im Sortiment führte, wurde auch eine Herrenkollektion in das „Hennes“-Angebot aufgenommen. Dies hatte die Namensänderung zu „Hennes & Mauritz“ (H&M) zur Folge.

H&M ist eine der erfolgreichsten Firmen, denn sehr viele Jugendliche können dort modische Bekleidung für wenig Geld einkaufen. Wir finden: Besser geht es nicht!

Dilara, Burcu, Nursena, Grevenbroich, Hans-Sachs-Schule

Umwelt – Ist unser Klima noch zu retten?

Wir essen gerne: Chickenburger, Fleisch, Käse, Butter… Doch bei der Produktion dieser Nahrungsmittel werden mehr als ein Kilogramm Kohlendioxid erzeugt. Nach Schätzungen des Weltklimarats trägt der Anbau von Reis sogar entscheidend zur Steigerung der Emissionen von Methan bei, das noch schädlicher ist als Kohlendioxid.

Um etwas gegen die Erderwärmung zu tun, sollten wir nur umweltverträglich produzierte Lebensmittel verzehren.

Zu Hause sollten wir das Licht nur dann anschalten, wenn wir es benötigen. Fernseher sollten nie auf Standby eingestellt sein. Zu empfehlen ist eine Mehrfachsteckdose mit einem An-Aus-Schalter. Wer badet, sollte sich auf Duschen umstellen.

All diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass weniger Strom verschwendet wird und weniger Kohlendioxid entsteht.

Wir können aber noch viel mehr zum Klimaschutz beitragen indem wir Recyclen, den Müll trennen, mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto kurze Strecken fahren und vieles mehr.

Am Ende wird es sich lohnen, etwas für die Umwelt gemacht zu haben.

Zeynep K., Grevenbroich, Hans-Sachs-Schule

Public Viewing – Fußballfieber in Grevenbroich

Es gibt nichts Schöneres, als gemeinsam unsere Deutsche Nationalmannschaft anzufeuern, oder? Zusammen jubeln macht viel mehr Spaß. Besuchen Sie doch mit ihren Freunde und der Familie die alte Feuerwache! In der alten Feuerwache brodelt die Stimmung in jedem Fall.

Auf einer Großbildleinwand können die Fußballfans die Spiele der EM 2012 mit erleben.

Baran, Grevenbroich, Hans-Sachs-Schule

Kletterwald Viersen – Von Baum zu Baum

Im Gegensatz zu vielen anderen Kletterparks liegt der Kletterwald Viersen mitten einem paradiesischen Waldgebiet. Man kann die Besucher schon vom Eingang aus in unterschiedlichen Höhen klettern sehen.

Zu Beginn bekommt man von Kletterwaldpersonal einen Klettergurt und ein paar Handschuhe und danach eine Einweisung.

Viel Mühe sollte man sich schon geben, denn selbst der kleinste Parcours kann zum Hindernis werden. Das Team beobachtet jeden Kletterer während des Aufenthalts im Kletterwald, das ist sehr wichtig für die Sicherheit aller Besucher.

Bei unserem Besuch im Kletterwald fand ich das Team im sehr kompetent und freundlich. Durch den Kletterwaldbesuch kann eine Gemeinschaft gestärkt werden und rückt mehr zusammen. Ich kann Ihnen nur empfehlen dort hinzufahren, denn man kann sich austoben und auch erholen. Es macht viel Spaß, und wenn man als Gruppe dort hinfährt, lässt sich auch noch Eintrittsgeld sparen.

Info Kletterwald Viersen-Süchteln

Öffnungszeiten:

Juli bis Oktober, Montag bis Sonntag 9.30 bis 19.30 Uhr

Einzelpreis:

Ab 14 Jahren 18 Euro, bis einschließlich 13 Jahre 12 Euro,

Schüler, Studenten nur gegen Ausweis 15 Euro

Gruppenpreise:

Ab 14 Jahren pro Person 16 Euro, Schüler, Student pro Person 13 Euro

Telefon:

02153139844

Internet:

www.Kletterwald.net

Nasuf Rexhepi, Grevenbroich, Hans-Sachs-Schule