Tiefkühlspezialitäten kommen direkt zum Kunden – Immer ein gern gesehener Gast

Das Vertrauen der Kunden und die Freude an der Arbeit seien die Voraussetzungen für einen Job als Verkäufer, erklärt ein Verkaufsfahrer von der Firma Bofrost, denn die gute Laune dürfe da in keinem Fall fehlen.

In die großen Tiefkühlkost-Spezial-Transporter passen rund 900 Kilogramm Lebensmittel, welche nach einer bestimmten Ladungsordnung jeden Morgen, vor dem ersten Kundenbesuch, auf den täglichen Sollbestand aufgefüllt werden müssen. Das ist notwendig, damit auch im Notfall ein anderer Kollege das Fahrzeug übernehmen kann.
Durch die vom System zusammengestellte Route ist der Weg zwischen den Kunden nicht weit und dadurch ist es nicht schwierig, den engen Zeitplan einzuhalten. Der erste Kundenbesuch ist jeden Morgen ungefähr um acht Uhr. Jeder Verkaufsfahrer hat sein eigenes Gebiet und fährt jeden seiner Kunden ungefähr einmal im Monat an.
Normalerweise teilen die Kunden ihre Wünsche dem Verkäufer direkt bei seinem Besuch mit und er holt dann die Ware aus dem Fahrzeug und liefert diese direkt bis in den Tiefkühlschrank. Die Kunden können ihre Lebensmittel aber auch telefonisch vorbestellen oder bei Bedarf auch beraten werden. Falls das gewünschte Produkt einmal nicht mehr vorhanden sein sollte, liefert der Verkaufsfahrer es möglichst schnell nach. Vorbestellungen für den nächsten Kundenbesuch können aber auch direkt dem Verkaufsfahrer mitgeteilt werden.
Richtig unfreundliche Kunden gäbe es normalerweise nicht, so der Verkaufsfahrer und selbst das dürfe einem den Spaß an der Arbeit nicht nehmen. Auch wenn er selbst mal schlechtere Laune habe, wird der Kunde dies in keinem Fall bemerken. Denn die Zufriedenheit der Kunden steht immer an erster Stelle.
Normalerweise liefern die Verkaufsfahrer von montags bis freitags aus. Aber an ungefähr acht Samstagen im Jahr, wie zum Beispiel vor Weihnachten, müssen sie auch samstags arbeiten, da sonst die Kundenwünsche nicht alle erfüllt werden können. Aber diese Samstage seien auch kürzere Arbeitstage als die übrigen Arbeitstage und andere Tage, wie zum Beispiel zwischen Weihnachten und Neujahr, werden dafür frei gegeben.
Bofrost hat schon vor vielen Jahren damit begonnen, Tiefkühl-Lebensmittel direkt nach Hause zu liefern, damit die geschlossene Tiefkühlkette nicht unterbrochen wird und die Qualität darunter nicht leidet, da Tiefkühl-Lebensmittel immer mindestens bei -18 Grad gelagert werden müssen. Im Zeitalter des Internets steigt die Tendenz aber allgemein, auch andere Lebensmittel zu bestellen und liefern zu lassen. Was für ein großer Fortschritt der Entwicklung es in den letzten Jahren war, dass Lebensmittel einem jetzt sogar schon nach Hause geliefert werden. Irgendwann müssen die Menschen vielleicht gar nicht mehr selber einkaufen gehen, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Branca Hallmann, 8d, Max-Planck-Gymnasium, Düsseldorf

Umjubelte „Tristan und Isolde“- Opernaufführung – Liebestod in Meiningen

Am 15. November 2013 fuhr ich mit meiner Familie nach Meiningen. Ziel war es, die Oper „Tristan und Isolde“ von Richard Wagner zu besuchen.

Meiningen ist eine kleine Stadt in Thüringen mit einer großen Musiktradition. Wir wohnten in einem Hotel, in dem nahezu alle Sänger untergebracht waren. So hatte ich die Möglichkeit beim Frühstück am Samstagmorgen den Sänger des Tristan (Paul McNamara) und die Sängerin der Isolde (Ursula Füri) kennen zu lernen. Die Isolde gab mir gute Tipps, wie ich die lange Aufführung durchstehen könnte: ,,Martha, geh` am besten jede Pause raus und iss etwas.“
Während der Besichtigung des Stadtzentrums von Meiningen trafen wir auch die Sängerin der Brangäne (Christina Khosrowi), einer weiteren Hauptrolle der Oper. Sie lud meine Familie und mich ein, kurz vor der Aufführung eine Besichtigung hinter den Kulissen zu machen. Wir trafen uns um 17.30 Uhr am Bühneneingang. Die Brangäne hatte schon ihr fantastisches Kostüm an und war geschminkt. Sie führte uns auf die Bühne, erklärte uns die Kulissen und zeigte uns die Schminkräume. Witzig war, dass die Isolde gerade angezogen wurde, und zuzusehen, wie die Sänger gerade geschminkt wurden.
Auch den Beleuchter und die Inspizientin haben wir kennengelernt. Requisiten wie Schwerter sahen etwas unheimlich aus. Ich dachte früher immer, sie seien aus Plastik, doch sie sind wirklich schwer und wirkten ganz echt. „So eine Besichtigung kurz vor der Aufführung ist in keinem anderen Opernhaus auf der Welt möglich!“, sagte die Brangäne, bevor sie uns wieder nach draußen brachte.
In dem goldverzierten Zuschauerraum fühlte ich mich wie in einem Königssaal. Die Oper „Tristan und Isolde“ ist sehr lang und hat drei Akte mit zwei Pausen. Insgesamt dauert die Oper fünfeinhalb Stunden. Das ist für Kinder schon ganz schön anstrengend. Klasse war eine Videoprojektion, die eine Reise durch das Weltall von Tristan und Isolde während ihres großen Liebesduettes zeigte.
Laut meinem Vater sind Tristan und Isolde die am schwersten zu singenden Rollen, die es in der Oper gibt und weltweit gebe es nur wenige Sänger, die das wirklich könnten. Am Ende gab es riesigen Beifall für alle mit ganz vielen Bravorufen und stehendem Applaus. Ich fand, dass Tristan im dritten Akt hätte schneller sterben können, und warum Isolde einfach aus Liebe gestorben ist, konnte ich auch nicht ganz verstehen. Trotzdem war es ein tolles Erlebnis und meine Eltern haben mit der Isolde und der Brangäne noch bis tief in die Nacht zusammen gesessen. Die letzte Aufführung war am 9. Januar 2014 um 18 Uhr.

Martha Mällmann, 7d, Erzb. Suitbertus-Gymnasium, Düsseldorf

Vier Torlinientechniken auf einen Blick – Braucht Deutschland die Torlinientechnik?

Immer wieder gibt es Situationen beim Fußball, bei denen nicht klar ist, ob der Ball im Tor ist oder nicht. Oft kommt es deshalb zu Fehlentscheidungen, wie bei dem Phantomtor von Stefan Kiesling bei dem Spiel TSG Hoffenheim gegen Bayer Leverkusen.

Doch dies soll sich jetzt ändern, denn bald sollen neue Torlinientechniken eingeführt werden, die den Schiedsrichtern die Arbeit erleichtern sollen. Doch die FIFA hat in Sachen Torlinientechnik noch einige Fragen offen gelassen. Die wichtigen Entscheidungen, wie der Zeitpunkt, die Bezahlung und die Systemauswahl, sollen von den nationalen Verbänden getroffen werden. Im März wird die Entscheidung über die Technik von 36 Profivereinen getroffen.
„Wir werden bis dahin den Vereinen eine Entscheidungsgrundlage zur Verfügung stellen“, sagte der Ligapräsident Reinhard Rauball. Wenn die Vereine sich für die Technik entscheiden, dann wird sie ein Jahr früher eingeführt, als von der DFL geplant.
Welche Systeme gibt es? Wir stellen hier die vier bekanntesten Systeme vor:
1. GoalRef
Bei GoalRef sind Magnetspulen im Ball eingesetzt und im Torrahmen wird ein Magnetfeld erzeugt. Wenn der Ball über die Linie geschossen wird, aktiviert sich im Ball ein kleines Magnetfeld, das durch das Größere am Tor ausgelöst wird. Ein Computer sendet dann ein Signal an die Armbanduhr des Schiedsrichters.
2. Hawk-Eye
Hawk-Eye ist ein kamerabasiertes System, das schon seit einigen Jahren im Tennis und Cricket eingesetzt wird. Im Fußball, überwachen sechs bis acht Hochgeschwindigkeitskameras den Torraum aus verschiedenen Blickwinkeln und berechnen daraus die exakte Position des Balles; Rückmeldung vom System erhält der Schiedsrichter innerhalb einer Sekunde über eine Spezial-Uhr.
3. Goal Control 4D
Goal Control 4D wurde im März 2013 von der FIFA als Torlinientechnologie lizenziert. Es funktioniert mit sieben Kameras pro Tor, die dieses ständig bewachen und so eine Art virtuellen Vorhang ergeben. Wenn der Ball diesen Vorhang von vorne überschritten hat, dann wird der Schiedsrichter über eine Spezial-Uhr informiert. Goal Control 4D funktioniert laut Hersteller, mit jedem Ball und jedem Tor. Diese Technik wird höchst wahrscheinlich bei der WM in Brasilien benutzt werden.
4. Der Chip-Ball
Ein Chip ist in der Mitte des Balles aufgehängt. Überquert der Ball die Torlinie, dann
wird, in weniger als einer Sekunde ein Radiosignal zur Uhr des Schiedsrichters gesendet.

Ob eines dieser Systeme bald auch in der deutschen Bundesliga benutzt wird, ist noch offen. Auch soll die Einrichtung dieser Systeme nicht billig sein. Für die gesamte 1. und 2. Bundesliga soll das System „Goal Control“ ca. 7,2 Millionen Euro kosten.

Valentin Syben, Lukas Otten, Sebastian Klein, Noah Jost, 8c, Franz-Meyers-Gymnasium, Mg

Das Tierheim und der Tierschutzverein – Die helfenden Hände für Tiere

Das Tierheim Bettikum in Neuss gibt es seit den 70er Jahren, es erhielt seinen Namen dadurch, dass es in Bettikum liegt. Dort werden alle Kleintierarten und Reptilien angenommen, die der Tierschutzverein gefunden hat.

Der Tierschutzverein setzt sich weltweit für Straßenhunde und gegen Tierschändung jeglicher Art ein, zum Beispiel in Russland und Spanien. Meistens nehmen sie ausgesetzte Tiere auf, weil sie für ihre Besitzer entweder zu alt, oder nicht mehr „süß“ genug sind. Oft kommt es auch vor, dass nicht genug Geld für Futter und Tierarztrechnungen da ist oder eine Allergie festgestellt wurde. Während der Urlaubszeit kommt es häufig vor, dass Tiere an der Raststätte ausgesetzt werden, weil keine richtige Ferienunterkunft gefunden wurde. Häufig werden Tiere auch mit verstümmelten, verbrannten oder fehlenden Körperteilen gefunden. Anschließend leiden die Tiere häufig uner dem Verlust der Familie, deshalb sind viele Tiere ängstlich und scheu.
Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Pfleger und Azubis sich gut um die Tiere kümmern. Die Aufgaben der Pfleger und Azubis sind zum Großteil, die Käfige und Räume der Tiere zu reinigen und sich mit den Tieren zu beschäftigen. Durch den Tag der offenen Tür, der zweimal im Jahr stattfindet, werden kleinere Spendengelder und Futterspenden gesammelt. Es gibt natürlich auch ehrenamtliche Helfer, die regelmäßig kleinere Spendengelder oder Futterspenden bereitstellen. Beim Tag der offenen Tür wird man natürlich auch über einzelne Tierarten aufgeklärt, zum Beispiel wie man sie halten muss oder was die Bedingungen sind, um ein Tier adoptieren zu können.
Natürlich bietet das Tierheim Bettikum eine gute Unterkunft für die Tiere, aber ein richtiges Zuhause ist immer noch schöner, da der Besitzer oder die Besitzerin mehr Zeit zur Verfügung hat und sich mehr um das Tier kümmern kann. Natürlich wird darauf geachtet, ob der neue Besitzer oder die neue Besitzerin bestimmte Kriterien erfüllt. Diese wären bei Katzen genug Zeit, Geld und viel Platz, natürlich darf man auch keine Allergie haben. Bei Hunden wären die Kriterien, dass man genug Zeit, Geld und Platz für den Hund hat. Man sollte darauf achten, dass man bei Nagern keine Allergie und genügend Platz hat.
Natürlich braucht man für die Tiere, die ängstlich und scheu sind, eine zuverlässige Familie, die das Tier nicht nach ein paar Tagen wieder abgibt, weil sie findet, dass das Tier zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Diese Familien sind manchmal schwer zu finden, deswegen dürfte ein Tier auch bis zu seinem Lebensende im Tierheim Bettikum bleiben.

 

Emily Schän, Julia Gedenk, Marie Warneke, 8d, Gesamtschule Meerbusch

Schüler sind überfordert – Schüler brauchen mehr Freizeit

In Düsseldorf verlangen immer mehr Schüler immer mehr Freizeit durch weniger Hausaufgaben, seltenere Tests, Arbeiten, weniger Langtage und weniger Doppelstunden.

Immer mehr Schüler haben immer weniger Freizeit wegen vieler Hausaufgaben, so auch am Friedrich-Rückert Gymnasium (FRG). Arita (14), eine Schülerin des FRG Gymnasiums, wünscht sich früheren Schulschluss oder späteren Unterrichtsbeginn.
So ganz unterschiedlich sind die Meinungen der Schüler nicht, Siandra L. (12) der Klasse 7 der Gesamtschule Heinrich-Heine ist der gleichen Meinung, sie verlangt weniger Hausaufgaben und wie fast jeder Schüler späteren Unterrichtsbeginn. 9 Uhr wird von den meisten Schülern als perfekte Uhrzeit eingeschätzt. Doppelstunden finden Schüler auch oft sehr langweilig doch Siandra berichtet auch, dass sie wenige Doppelstunden in ihrem Stundenplan stehen hat.
Eine Mitschülerin von Siandra namens Vjollca O. (13)  findet es auch besser so und sie findet es unangemessen, dass zwei Arbeiten oft hintereinander geschrieben werden. Izem U. (13) der Klasse 8. des FRG Gymnasiums berichtet, dass sie sogar an einigen Tagen nur Doppelstunden habe.
Doch viele Schulen haben hingegen eine Menge Gründe, warum all diese Wünsche der Schüler nicht erfüllt werden können, zum Beispiel müssen Arbeiten oft hintereinander geschrieben werden, weil sie so im Lehrplan stehen und Doppelstunden sind oft unterschiedlich, wegen der Verlegung der Räume. Doch vielleicht wird sich in Zukunft dabei etwas ändern.
Redakteur Joachim Käppner (52) erzählt in der Süddeutschen Zeitung, dass morgens um 7 Uhr die Welt nicht in Ordnung sei. Viele Familien seien im Chaos, Stress und Streit. Viele Schüler stimmen dem zu. ,,Doch wenn die Schule eine Stunde später beginnen würde, wäre der Morgen für viele durchaus weniger stressig“, erzählte Käppner.

Medina Ajeti, 8c, Friedrich-Rückert-Gymnasium, Düsseldorf

Personalausweis beim Kauf von Gewalt-Spielen – Computerspiele mit Personalausweis kaufen?

Dies ist eine interessante Frage. Wir haben dazu einen Mitschüler und eine Erwachsene befragt.

Interview Mitschüler:
Findest du es gut, dass Computerspiele ab 12 oder mit höherer Altersfreigabe nur noch mit Personalausweis käuflich sind?
Nein, ich finde es nicht gut.
Warum findest du es nicht gut?
Ich finde es nicht gut, weil man jetzt ein Elternteil mitnehmen muss, um die Spiele, die über meiner Altersbegrenzung sind, zu kaufen. Meine Eltern sind aber die meiste Zeit nicht zu Hause, deswegen muss ich lange warten, bis ich das Spiel bekomme.
Spielst du selber Spiele die über deiner Altersfreigabe sind?
Ja, ich spiele zum Beispiel das Spiel „Call of Duty“, das ab 18 ist. Ich selbst bin aber 13.
Findest du, dass das Spielen von Spielen, die über deiner Altersfreigabe sind, aggressiv machen?
Nein, weil ich, bevor ich „Call of Duty“ gespielt habe, aggressiver war und dieses Spiel mir geholfen hat, meine Agressivität abzubauen.
Findest du das Amokläufer durch Gewaltspiele gefördert werden?
Ich bin mir nicht so sicher, ob Gewaltspiele bei Amokläufern eine große Rolle spielen.

Interview mit Erwachsener
Findest du es gut, das Computerspiele ab 12 oder höherer Altersfreigabe nur noch mit Personalausweis käuflich sind?
Ja.
Warum findest du es gut?
Die Spiele beschädigen die Psyche des Kindes, wenn die Spiele zum Beispiel ab 16 sind. Denn diese Altersfreigabe ist nicht umsonst angegeben.
Findest du, dass das Spielen von Spielen, die über der Altersfreigabe sind, aggressiv machen?
Ja, zum Beispiel, wenn die Kinder dauerhaft und unkontrolliert an diesen Spielen spielen, kann es mit anderen negativen Faktoren zu negativen Auswirkungen kommen.
Findest du das Amokläufer durch Gewaltspiele gefördert werden?
Ich weiß nicht, ob es wissenschaftlich bewiesen ist, aber ich denke schon.

Fazit: Erwachsene Leute haben negative Vorurteile gegen Gewaltspiele, wobei Jugendliche das Spiel manchmal positiv sehen. Man sollte bei diesem Thema aufeinanderzugehen.

Hamodie Ihadian, Isa-Said Pugar, 8c, Friedrich-Rückert-Gymnasium, Düsseldorf

Kinder in Syrien – „Frau Lehrerin, ich höre von Kindern in Syrien!“

Wie seit langem überall zu hören ist, steckt Syrien in einem dramatischen Bürgerkrieg zwischen den Armeen der Regierung von Präsident Baschar al Assad und den Kämpfern verschiedener Gruppen Syriens, die alle für ihre Sache kämpfen! Scheinbar für Gerechtigkeit und Frieden.

Doch hat mal jemand an die armen, hilflosen Kinder gedacht? Die möchten das alles natürlich nicht und können nichts dagegen unternehmen. Tausende von Kindern sterben durch Bomben, Granaten  – sogar Babys! Kinder, die erst 5 bis 10 Jahre alt sind, werden grundlos erschossen, gefoltert, ermordet und werden somit zu Opfern, die einfach nur Frieden und Ruhe wollen! Wie soll man sich nur vorstellen, dass die armen Eltern innerhalb von weniger Augenblicke den leblosen Körper ihres Kindes auf dem Boden sehen und gleichzeitig das Herz der Eltern blutet. Da denkt man sich nur: „Hat denn niemand mehr ein Herz?2 Sowas ist einfach nur traurig.
Auch, dass man ein Kind oder sogar Baby mitten auf der Straße weinend sieht und es statt zu helfen erschießt!? Etwa 11.420 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre starben zwischen März 2011 und August 2013. Kinder können nicht zur Schule gehen, ohne  dass man sich verstecken muss. Circa 3900 Schulen wurden zerstört. Dasselbe gilt auch für die Krankenhäuser. Hilfsorganisationen versuchen zu helfen .Doch was hilft es? Nicht viel, oder deutlicher gesagt, nicht genug!
Doch nicht alle Kinder sterben, weil sie erschossen, gefoltert werden, sondern weil sie verhungern, nichts zu Essen und Trinken haben Tausende von Mädchen und Jungen waren gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, sie mussten flüchten. Kann man sich dort wirklich wohl fühlen. Wo ist man überhaupt noch sicher?
Manche stellen sich bestimmt die Frage, ob das nie enden wird und ob sich diese Welt überhaupt ändern wird. Kann man denn nicht einfach in Ruhe und zufrieden leben, ohne dass etwas Dramatisches geschieht? Man will doch einfach nur friedlich leben. Syrien braucht dringend Hilfe und Unterstützung, und zwar so schnell wie möglich.

Maryam Fannan, 8d, Werner-V.-Siemens-Realschule, Düsseldorf

Schüler wollen ausschlafen – Schüler wollen später zur Schule

Jeden Morgen quälen sich eine Mehrzahl von Jugendlichen und Kindern früh aus dem Bett. Viele von ihnen sind schlecht gelaunt, streiten sich mit ihren Eltern und wollen meist auch nicht in die Schule.

Laut einer Studie im Fachmagazin Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine würde sich alles ändern, wenn die Schule eine Stunde später beginnen würde. Die Schüler könnten sich besser konzentrieren, würden mehr leisten und wären oft auch fröhlicher und motivierter. Doch es sprechen Argumente dafür und auch dagegen.
„Wenn wir morgens später beginnen, dann müssen wir auch länger Schule haben und das lohnt sich nicht. Wer nicht früh ins Bett geht, ist nun mal müde“, sagte Medina A. (13), eine Schülerin des Friedrich-Rückert Gymnasiums.
Vjollca O. (13), eine Schülerin der Heinrich-Heine Gesamtschule stimmt dieser Meinung zu: „Ich finde, dass es sich bei mir eher weniger lohnt, da die Verbindungen mit Bus und Bahn schlecht sind, und ich sowieso früher aufstehen muss.“
Siandra L. (12), eine Schülerin der Heinrich-Heine Gesamtschule hingegen widerspricht diesen Argumenten: „Wenn die Schule später beginnt, seien es auch 20 Minuten, sind die Schüler deutlich wacher aufmerksamer und konzentrierter.“
Nach einer Umfrage stellte sich heraus, dass von rund 20 Jugendlichen nur 30 Prozent (das sind sechs Jugendliche) gerne möchten, dass die Schule etwas später beginnt. Doch diese wohnen meist in der Nähe der Schule und müssen nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.
Wissenschaftler sind schon lange der Ansicht, dass sich der Biorhythmus von Jugendlichen besonders in der Pubertät, im Alter zwischen 12 und 14 Jahren, stark verändert. Viele Frühaufsteher bleiben in der Zeit der hormonellen Umstellung später wach und können morgens nicht besonders leicht aufstehen. Ab der Pubertät schadet ein Unterrichtsbeginn um 8 Uhr eher, als es nützt.

Arita Jashari, 8c, Friedrich-Rückert-Gymnasium, Düsseldorf

Österreichs erfolgreichstes Unternehmen: Red Bull – Aufstieg eines Giganten

Man schrieb das Jahr 1984 als Dietrich Mateschitz (69) die Firma Red Bull GmbH ins Leben rief. Ihr Erfolgsgeheimnis liegt in ihrer ausgefallenen Marketingstrategie.

Ein Drittel des jährlichen Umsatzes gibt der Konzern für Marketing aus. „Wir bringen das Produkt nicht zu den Leuten, wir bringen die Leute zum Produkt,“ verriet Mateschitz vor einigen Jahren. Er stürzte sich gezielt auf alles, was cool und gefährlich war. So sponserte er Skateveranstaltungen, Snowboardevents, Surfcontests oder auch Motorsportveranstaltungen aller Art. Dann begann er, Veranstaltungen nicht nur zu sponsern, sondern sie selbst auszutragen. Verkaufte Übertragungsrechte der jeweiligen Events brachten zusätzliche Gelder ein. Mateschitz hat über 600 Extremsportler unter Vertrag, darunter auch den viermaligen Formel-1- Champion Sebastian Vettel, die regelmäßig weltweit hohes Aufsehen erregen.
Jahr für Jahr stieg die Zahl der verkauften Dosen. So waren es im Jahre 2012 5.226 Milliarden, die über die Ladentheke wanderten. Weitere Einnahmequellen sind Hotels, Restaurants, Rennstrecken und die zahlreichen Tochterunternehmen wie Red Bull air Race, Salzburg Sport oder auch Red Bull Service. Heute ist Red Bull mit 6900 Mitarbeitern der größte Energy Drink- Hersteller der Welt. Man kann ihn in über 160 Ländern kaufen. Circa 70 Prozent der weltweit verkauften „Hallo-Wach-Drinks“ sind mit den zwei Stieren, dem Symbol des Unternehmens, bedruckt.
Dabei lief es für das Getränk am Anfang der Erfolgsgeschichte noch nicht so rund. Gerüchte wie, es befinde sich Stierhodenextrakt in dem Getränk, schreckte einige Käufer ab.
Das jüngste Großprojekt war der legendäre Sprung des Felix Baumgartners 39 Kilometer über der Erde. Der Rekordversuch wurde in sämtliche Länder live übertragen und spätestens nach diesem Sprung wusste die ganze Welt über Red Bull Bescheid, denn es gab kein Übertragungsbild, in dem ihr berühmtes Firmenlogo nicht zu sehen war.
Dietrich Mateschitz hat es geschafft. Sein Vermögen wird auf 5,3 Milliarden Dollar geschätzt und befindet sich somit in der Liste der 200 reichsten Menschen der Welt und ist gleichzeitig reichster Österreicher.

Miguel Svarovsky, Robin Reschke, 8c, Franz-Meyers-Gymnasium, Mänchengladbach

Flüchtlinge – Recht oder Unrecht ?

Schwarze Südafrikaner versuchen täglich nach Europa zu kommen, um ein besseres Leben zu haben. Sie versuchen es entweder, wenn sie im Norden Marokkos über die Straße von Gibraltar zur Küste nach Ceuta schwimmen, oder wenn sie über den sieben  Meter hohen Zaun, den von Melilla bis zum Meer reicht, klettern.

Beide Varianten sind sehr gefährlich, denn am Zaun stehen bewaffnete marokkanische und spanische Polizisten, die die Afrikaner beschießen, sodass sie nicht rüberkommen und am Meer gibt es immer lebensgefährliche Strömungen bzw. Wellen. Sehr viele ertrinken dort.
Haben die Afrikaner recht oder unrecht ? Natürlich haben sie recht, denn jeder hat das Recht so gut zu leben wie Menschen in den wohlhabenden Ländern. Dagegen haben die spanischen und marokkanischen Polizisten nicht das Recht die armen Menschen gnadenlos zu behandeln. Während man in der EU ein gutes Leben führt mit Job, Bildung, Wohnung etc, sterben täglich ungefähr 36.000 Menschen (nur allein in Afrika)  täglich an Armut. Solange die Afrikaner nicht unterstützt werden, werden sie es verständlich immer versuchen durch die Grenze zukommen, denn das Leben welches, sie führen, ist sehr schwer. Sie kämpfen täglich gegen den Hunger, gegen die Armut, und wissen, dass es in ihrem Land keine gute Zukunft für sie gibt.

Bilal Fannan, 8d, Werner-V.-Siemens-Realschule, Düsseldorf