Riesiger Verkaufserfolg von Sony und Microsoft – Die neue Generation der Spielkonsolen

Die Fans von Playstation und Xbox mussten lange warten, jetzt endlich sind die Playstation 4 und die Xbox One auf dem Markt. „Gut Ding will Weile haben! „, dieses alte Sprichwort scheinen die Entwickler von Microsoft und Sony beherzigt zu haben.

Mitte des letzten Jahrzehnts waren die letzten neuen Spielkonsolen der beiden Firmen herausgekommen. Für den zukünftigen Käufer stellen sich natürlich die Fragen, ob die neuen Konsolen wirklich viel besser sind als ihre Vorgänger, und welche der neuen Spielkonsolen ist zu empfehlen? Die PS4 ist im Vergleich zur PS3 ein Mega-Seller; denn die PS3 brauchte drei Monate, um die Eine-Million-Marke zu überschreiten, die PS4 benötigt dazu nur einen einzigen Tag! Die Grafik der neuesten Playstation ist überragend und auch der neue Controller mit dem Namen DualShock ist äußerst benutzerfreundlich, denn er liegt besser in der Hand. Außerdem verfügt er über ein neues Touchpad. Fazit: Die PS4 ist empfehlenswert.
Die Xbox One wurde auch eine Million Mal verkauft. Allerdings war sie auch schon eine Woche vor der PS4 zu haben. Die Graphik der Xbox One ist ebenfalls hervorragend. Der Controller der Xbox One ist im Prinzip genauso gut wie das Vorgängermodell – aber mit einem wesentlichen Plus: Die einzelne Funktionstasten vibrieren getrennt voneinander, sodass man das Gefühl hat, man wäre ,“ live‘‘ dabei. Fazit: Die Xbox One ist auch empfehlenswert.
Die größere Verkaufserfolg der PS4 gegenüber der Xbox One hängt vermutlich mit einem Kriterium zusammen, das für den Käufer zusehends eine wichtigere Rolle spielt: Die PS4 von Sony ist 100 Euro günstiger als ihr Konkurrent von Microsoft.
Eine ,,kleine‘‘ Einschränkung sei aber nicht verschwiegen: Vor Weihnachten galt für die PS4 in Deutschland: SOLD OUT. Die Xbox One auch.

Vithujan Mohanathas, 8b, Franz-Meyers-Gymnasium, Mänchengladbach

Sie können sie retten! – Wie rettet man Igel im Winter vor dem Tod?

Wenn Igel im Winter nicht in den Winterschlaf fallen, brauchen sie dringend Hilfe. Sie können nicht in den Winterschlaf fallen, wenn sie zum Beispiel von den Jahreszeiten her zu spät geboren wurden und so nicht genug Zeit hatten, sich Winterfett anzufressen oder krank sind.

Mitte November habe ich einen Igel in unserem Garten gefunden, doch er war wahrscheinlich krank und ist leider gestorben. Um Igel zu retten rate, ich zu folgendem Verfahren: Als erstes solltest du einen Tierarzt oder eine Igelstation kontaktieren, die dir weiterhelfen können. Wenn der Tierarzt oder die Igelstation sagt, dass du den Igel bei dir zuhause aufnehmen kannst und den Igel nicht sofort zum Tierarzt bringen musst, gehe so vor. Du brauchst einen Hamster- Meerschweinchenkäfig o.ä., um ihn dort leben zu lassen, ansonsten ist ein Pappkarton, ca. 60x 80 cm groß und 45 cm hoch,auch ok. Bitte nicht viel weniger als 45 cm hoch, da Igel manchmal auch gut klettern können.

Du schneidest den Deckel des Kartons ab, vielleicht lässt du ein Stückchen dran, damit der Igel ein bisschen Schatten hat. Den Karton legst du mit Zeitung aus, die du am besten alle ein bis zwei Tage wechseln solltest, da es sonst anfängt zu müffeln. In den Karton legst du einen kleinen Karton falsch herum, damit der Igel eine Art Häuschen hat. Dieses Häuschen legst du mit Zeitungspapierschnipseln aus. Zum Fressen gibst du dem Igel Katzenfutter, Trocken-und Nassfutter. Zu trinken bekommt er Wasser, so weit vom Tierarzt oder der Igelstation nichts anderes vorgeschrieben wurde. Der Tierarzt oder die Igelstation wird dir wohl auch erklären, welches Spray du gegen Läuse und Flöhe bei dem Igel benutzen kannst. Ganz wichtig:kein Puder, sondern Spray! 

Eventuell hat der Igel Zecken, die du mit einer Pinzette entfernen kannst. Falls du unsicher bist, frag lieber noch mal bei dem Tierarzt oder der Igelstation nach. Wenn dir ungewöhnliches Verhalten o.ä auffällt, melde dich dringend beim Tierarzt oder bei der Igelstation. Es ist manchmal so, dass die Igel trotzdem noch in den Winterschlaf fallen, deshalb erschrecke dich nicht, er muss nicht tot sein.
Für Telefonummern von Tierärzten oder Igelstationen in der Nähe kannst du im Internet nachgucken.
Kleiner Tipp: Lass am besten einen oder zwei Haufen Laub in deinem Garten liegen, denn sonst können die Igel dort wahrscheinlich keinen Unterschlupf finden.

Maximilian Collin Holländer, Simon Steffens, Britta Lachmann, 8c, Gesamtschule Meerbusch

Wie soll sie sein? – Meine Traum-Schule

Jeder war mal ein Kind und fast jeder musste zur Schule gehen. Jeden Morgen aufstehen und nachmittags an den Hausaufgaben sitzen, das war oder ist bei vielen der Tagesablauf!

Nicht jeder ging oder geht gerne zur Schule! Schulen sind aber oft auch kein sehr schöner Ort. Die Flure weiß mit ein paar Bildern und die Klassenräume gelb mit Klassenschrank und Regalen – das ist nicht gerade sehr einladend. Trotzdem gehen oder gingen wir jeden morgen dorthin, um zu lernen! Aber wenn man sich vorstellt, wie die Schule aussehen könnte: bunt, fröhlich und modern. Da würde man doch viel lieber lernen wollen.
in paar Schüler wurden gefragt wie sie sich ihre „Traum-Schule“ vorstellen. Fangen wir mit den Klassenräumen an. Nach Meinung der Schüler sollten sie bunt, geräumig, groß und modern sein. Der Wunsch kam auf, statt einer Tafel ein Whiteboard zu benutzen! Genauso wie die Klassenräume sollten auch die Flure bunt sein. Außerdem wünschen sich die Schüler mehr Bilder und Fenster in den Fluren, damit mehr Licht hinein fällt und es belebter aussieht. So wirken die Flure einfach heller und fröhlicher.
Sollten sich Schulen auf etwas spezialisieren? Die meisten Schüler wollen, dass sich Schulen auf kreative Dinge konzentrieren. Manche wollten aber auch, dass sich die Schulen keinen Schwerpunkt setzen sollten. Alle Fächer seien genauso wichtig und sollten gleich behandelt werden.
Die Lehrer – das ist immer ein großes Thema bei den Schülern. Die perfekten Lehrer sollten generell freundlich, kreativ und lustig sein. Aber sie sollten auch konzentriert beim Thema bleiben und nicht ständig abweichen. Lehrer sollten Schüler außerdem ernst nehmen und sie so akzeptieren wie sie sind. Eine „Traum-Schule“ sollte generell von 9.00 Uhr bis 13.30 Uhr gehen, damit man nach der Schule noch Zeit für Hobbys und Freunde hat.
Meine „Traum-Schule“ hin und her, aber wie soll sie eigentlich heißen? Die meisten würden ihre Schule nach einem Ort in der Stadt benennen. Doch ein paar Schüler würden ihre „Traum-Schule“ auch nach einer berühmten Persönlichkeit benennen. Wie zum Beispiel Albert Einstein oder Leonardo da Vinci. Doch es fielen auch Namen wie Dieter Bohlen oder Oliver Kahn. Ob eine Schule einmal einer solchen Persönlichkeit gewidmet wird ist eher fraglich.

Andrea Wagner, 8c, Gesamtschule Volksgarten, Mänchengladbach

Über die alltäglichen Dinge im Tierheim. – Interview im Tierheim Rath

Aus Interesse befragten wir Frank Gassmann,Stellvertrender Chef im Tierheim Düsseldorf Oberrath, über die alltäglichen Dinge im Tierheim.

Gibt es einen außergewöhnlichen Fall hier im Tierheim?
Frank Gassmann: (lacht und überlegt kurz) Jeder Fall ist außergewöhnlich, seien es die Katzen, die ihr Auge verloren haben, oder seien es die Hunde, die einen Fehler haben.
Wie fühlen Sie sich dabei Tieren zu helfen?
Frank Gassmann: Manchmal gut und manchmal ist es schwer. Kommt auf den Zustand der Tiere an.
Sehen Sie die Tiere als Ihre eigenen?
Frank Gassmann: Nein! Einfach aus dem Grund, ja, wie man sagt, wenn man zu viel Herzblut abgibt, ist die Bindung groß.
Beschäftigen Sie sich auch außerhalb ihrer Arbeit mit Tieren?
Frank Gassmann: Also man ist den ganzen Tag damit beschäftigt.
Seit wann existiert dieses Tierheim hier?
Frank Gassmann: Wir sind seit etwa 1949 hier.
Seit wann sind Sie stellvertretender Chef hier?
Frank Gassmann: Also, seit 15 Jahren bin ich hier und seit 6 Jahren Vertreter.
Wie sind Sie dazu gekommen hier zu arbeiten?
Frank Gassmann: Über einen ehemaligen Chef hier. Mir wurde die Stelle angeboten und ich brauchte einen Job und ja.
Haben sie Haustiere Zuhause?
Frank Gassmann: (lacht) Ja, zwei Hunde, momentan eine Katze, ein Aquarium und einen Wellensittich, eigentlich sollten es zwei sein, aber der eine ist gestorben.
Vielen Dank für das Interview!
Frank Gassmann: Sehr gerne.

Sena Demirci, Floriana Ilazi, 8c, Friedrich-Rückert-Gymnasium, Düsseldorf

Schiedsrichter – Ein undankbarer Job?

„Was für ein Idiot“. Das denken sich viele Fußballspieler(innen) nach einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters. Vor allem, wenn es um sehr viel geht.

Viele fragen sich deshalb, wer heutzutage noch Schiedsrichter werden will, um sich mit aufgebrachten Spielern, Trainern und Fans auseinandersetzen zu müssen, sich dem Druck der Presse zu stellen und mit diversen Schimpfwörtern beleidigen zu lassen. Trotzdem gibt es in Deutschland im Moment 42 aktive Schiedsrichter und ihnen macht der Job anscheinend wirklich Spaß. Dafür gibt es viele Gründe, wie zum Beispiel, sich in jedem Spiel mit bis zu 22 verschiedenen Charakteren auseinanderzusetzen oder dadurch einfach nur ein Teil des großen „Fußballsports“ zu sein. Sie müssen aber auch körperlich und geistig fit sein, Überzeugungs- und Durchsetzungsvermögen haben und vor allem standfest sein. Dinge, die man auch im privaten Leben sehr gut gebrauchen kann. Das Allerwichtigste an Schiedsrichtern ist aber die Neutralität und Fairness. Ohne die geht´s nicht. Schiedsrichter spielen im Fußball wie auch in anderen Sportarten eine tragende Rolle; ohne sie bliebe die Fairness sicher so manches Mal auf der Strecke. Sie werden einfach gebraucht und wissen hoffentlich, dass sie keine Idioten oder ähnliches sind und im nächsten Spiel durch eine richtige Entscheidung schon wieder ein Held sein können.

Paulina Holl, 8e, Erzb. St. Ursula-Gymnasium, Düsseldorf

Auf der Suche nach dem Taumjob – Schwerpunkt Berufswahl:

Bei einer kleinen Umfrage im DüsseldorferFriedrich-Rückert-Gymnasium ist herausgekommen, dass eine Vielzahl von Jugendlichen schon genaue Vorstellungen von ihrem späteren Beruf hat. Sie sehen ihren Traumberuf in der Welt der Stars.

Dieses Ergebnis ist einfach zu erklären, denn viele Jugendliche wachsen heutzutage in keinem guten Umfeld auf und wünschen sich ein gutes, erfolgreiches und reiches Leben als Erwachsene. 15 Prozent der befragten Jugendlichen träumen von einer Gesangs- oder Hollwoodkarriere wie Brad Pitt oder Rihanna. Doch auch andere Berufe wie Fußballkommentator, Informatiker, Designerin, Meeresbiologin, Architekt und Chirurgin stehen auf der Wunschliste der Jugendlichen.
Besonders wichtig sind für Schüler bei der Berufsfindung Faktoren wie Kreativität, Teamfähigkeit, Aufstiegschancen, aber auch individuelle Weiterentwicklung darf im Berufsleben nicht zu kurz kommen.
Am beeindruckendsten fand ich den Beruf der Chirurgin, denn eine Schülerin möchte sich eines Tages diesen Traum verwirklichen und selbst eine „Göttin in Weiß“ sein. Auf die Frage: „Warum willst du Chirurgin werden?“, kam die Antwort ganz locker: „Ganz einfach: Das Gefühl nach einer gelungenen Operation, das Richtige getan und das Leben eines Menschen gerettet zu haben, muss einfach toll sein. Die Dankbarkeit in den Gesichtern der Angehörigen zu sehen: Da kommt bestimmt ein gutes Gefühl in einem auf. Klar hat der Beruf auch seine Schattenseiten, zum Beispiel, wenn eine OP nicht geglückt ist oder man dem Patienten trotz aller Medikamente nicht helfen kann. Aber auch mit solchen Dingen muss man lernen umzugehen. Der Krankenhausalltag ist abwechslungsreich, man kann jeden Tag etwas anderes erleben . Denn nicht alle Patienten haben die gleichen gesundheitlichen Beschwerden, manche sind einfacher und andere dann doch schwerwiegender. Der Beruf ist auf jeden Fall etwas anderes als ein stinklangweiliger Bürojob. Ein weiterer Punkt ist, dass man im Krankenhaus nie alleine ist, man hat immer Menschen um sich . Kurz um: Um Chirurgin zu sein muss man starke Nerven haben!“
Ja, bei der Berufswahl haben Schüler die Qual der Wahl.
Wenn man sich nicht entscheiden kann, ist es gut, wenn man von der Familie, aber auch Lehrern unterstützt wird. Ein Tipp: Praktika bieten eine gute Hilfe bei der Orientierung.

Mirlinda Atipi, 8c, Friedrich-Rückert-Gymnasium, Düsseldorf

Eine Sportart für mich – Sich durch den Alltag boxen

Sich jeden Tag behaupten müssen, das kann häufig ganz schön stressig sein, finde ich. Es gibt eben nicht nur schöne Momente, manchmal reicht eine Geste, ein blöder Spruch, ein Schritt zu weit nach vorn, um Angst zu machen. 

Diese Angst hat mir ziemlich zugesetzt, bis vor einem Jahr! Da habe ich das Kickboxen für mich entdeckt.
Kickboxen ist durchaus nicht der typische Mädchensport, dennoch interessieren sich in den letzten Jahren mehr und mehr Mädchen und auch Frauen für Kampfsport, sagt mein Trainer Michael Kuhn, der selbst seit 40 Jahren Kampfsport treibt und die Kampfkunstschule in Düsseldorf führt, um sein gesammeltes Wissen weiterzugeben. Das liegt wohl zum einen daran, dass Mädchen sich nicht mehr gerne zum Opfer machen lassen und vor Machtmissbrauch und Grenzüberschreitungen besser schützen wollen. 
Zum anderen ist es eine Sportart, die Fitness, Reaktionsvermögen, Schnelligkeit und Technik verbindet, ein Vorteil für Frauen. „Mädchen sind in der Selbstverteidigung häufig besser, da sie weniger auf Kraft aus sind als Männer, mehr Interesse zeigen und fleißiger üben“, weiß mein Trainer aus Erfahrung. Das Training von Männern und Frauen findet deshalb auch getrennt statt, da die Schwerpunkte und Zielsetzungen bei beiden Geschlechtern doch unterschiedlich sind. Ein großer Teil des Männertrainings beinhaltet zum Beispiel die Abhärtung.
Die Sportart Kickboxen entstand während der siebziger Jahre in den USA. Sie entwickelte sich aus Techniken des Karate (Fußtechniken oder Kicks) und Boxen (Fausttechniken). Kickboxen gibt es als Wettkampfdisziplin seit 1974 in Europa bzw. Deutschland. So werden bei jedem Training die Grundtechniken des Boxens und Kickens, Kampfstellung, Paraden und Meidbewegungen geübt. Nach einer Aufwärmphase mit Seilspringen und Laufen gehen wir zum Schattenboxen über, das Boxen vor dem Spiegel. Durch Beobachten der Tritte und Schläge im Spiegel werden sowohl Fitness, als auch Schnelligkeit trainiert, sowie Fehler in der Technik korrigiert. Danach werden die Techniken mit einem Partner sowie am Gerät (Schlagpolster und Sandsack) geübt. Dazu trägt man Boxhandschuhe. Erst dann gehen wir zum Sparring, dem Übungskampf, über. Im Laufe der Zeit kommen immer neue Techniken und Kombinationen am Sandsack, beim Schattenboxen und Sparring dazu. Ziel ist es, nicht nur die Techniken zu beherrschen, sondern auch das richtige Timing. 
Nach dem Training fühle ich mich so ziemlich ausgepowert, aber gut. „Der Effekt des Trainings“, so beschreibt es mein Trainer Michael Kuhn, „wirkt sich auf Körper und Geist aus. Es fördert nicht nur Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit, sondern gleichermaßen Konzentration und Motivation. Das führt zu einer besseren Lebenseinstellung.“ 
Und er hat Recht, irgendwie fühle ich mich besser, ausgeglichener. So einigen Frust und Stress konnte ich schon wegboxen und -treten, aber vor allem macht es mir einfach sehr, sehr viel Spaß.

Rosa Schüll, 8d, Max-Planck-Gymnasium, Düsseldorf

Reportage – Radio 90.1

Radio 90.1 ist das erste Mal am 29. September auf Sendung gegangen. Damals, 1990, gab es schon vier bis fünf andere lokale Radiosender in Deutschland.

Also hat NRW, Mönchengladbach, entschieden, auch einen lokalen Sender zu gründen. Natürlich zeichnet sich 90.1 durch die lokalen Themen über Mönchengladbach besonders aus. Zur Zeit beschäftigt 90.1 neun festangestellte, und 15 freie Journalisten. Ein Studium ist Voraussetzung und ein Praktikum (Ausbildung) bei Radio 90.1. Praktische Erfahrung ist auch nicht verkehrt.
Was sagt Yvonne Tillmans über Radio 90.1? Die Festangestellte ist per Zufall in den Job reingerutscht, sie studierte in Köln und machte ein Praktikum bei Radio 90.1. Wie sollte es anders sein, sie war so gut, dass sie direkt eine feste Stelle bekam. Sie gibt ihrem Job eine 8 von 10, sie liebt es zu moderieren, aber das Frühaufstehen ist eines der schwersten Dinge in ihrem Job. Aber wer kann das nicht nachvollziehen?

Mehr Mitarbeiter wären keine schlechte Idee, aber eine neue Kaffeemaschine würde es auch tun, waren Wünsche von Yvonne. „Man ist eine kleines Team, mit viel Spaß und Stress“, so ungefähr beschreibt Yvonne Tillmans die Stimmung unter den Mitarbeitern. Hier ist eine Vorstellung, wie es ist, das erste Mal live auf Sendung zu gehen: schrecklich, super nervös, Schweiß Ausbrüche, und man zittert so sehr das man keine Knöpfe drücken kann!
Das waren die verschiedenen Meinungen von der Moderatorin Yvonne Tillmans über Radio 90.1.

 

Ronja Frühe, 8c, Gesamtschule Volksgarten, Mänchengladbach

Jugendliche nehmen sich immer Stars zum Vorbild. – Skandal-Stars als Vorbild?

Jugendliche suchen in der Pubertät nach Vorbildern, diese finden sie in der eigenen Familie, in der Schule oder im Verein. Viele Jugendliche orientieren sich aber an Prominenten, über die sie mehr wissen als über ihr eigenes Umfeld.

Diese Prominenten erscheinen immer perfekt gestylt und selbstbewusst in der Öffentlichkeit oder in luxuriösen Umgebungen. Und von solch einer Welt träumen oder phantasieren viele Teenager. Sie erhoffen sich eine Karriere als Star oder sie wünschen sich, aus ihrem Alltag in den luxuriösen Alltag ihrer Vorbilder zu entfliehen, und vergessen somit die Probleme in ihrem eigenen Leben. Dabei vergessen sie, dass Stars immer im Mittelpunkt stehen und auch Menschen sind, die Fehler machen, wobei diese Fehler gravierender sind als bei normalen Menschen, denn die Stars werden rund um die Uhr beobachtet und sollen Menschen ein Vorbild sein. Viele Prominente machen große Schlagzeilen doch nicht nur Gutes wird in den Medien über sie berichtet. Einige Prominente machen auch durch Skandale ihre Schlagzeilen und stehen somit wieder im Mittelpunkt, es ist ihnen egal wie, Hauptsache sie sind wieder Gesprächsthema Nummer 1.
Der Reiz etwas Verbotenes zu tun, übt eine große Anziehungskraft auf junge Menschen aus, die sich von ihren Eltern und Lehrern nichts verbieten lassen und sich ihnen widersetzen wollen. Teenager, die sich Skandal-Stars zum Vorbild nehmen und sich wie ihre Idole geben wollen, können sich ihre Zukunft verbauen, denn ein Leben, welches von Drogenexzessen und Alkoholmissbrauch, Magersucht und Gewalttätigkeit geprägt ist, kann für uns nicht erstrebenswert sein.
Wer wirklich den Drang hat, Schauspieler oder Model zu werden, muss wissen, dass der Weg dahin lang und anstrengend ist. Um dieses Ziel zu erreichen, muss man ehrgeizig und diszipliniert sein, das notwendige Talent haben und Durchhaltevermögen besitzen. Wer ehrlich zu sich selbst ist, schaut sich also besser nach erreichbaren Berufen um!

Shabnam Noorzad, Gamze Avsar , 8c, Franz-Meyers-Gymnasium, Mänchengladbach

Die unglaubliche Unterwasserwelt – Faszination Tauchen

„Sounds like a plan?“, fragt der Guide nach dem Briefing – der Vorbereitung. „Then let`s go down“. Dann halten wir Maske und Atemregler fest und lassen uns rückwärts vom Boot fallen.

Warm umspült das Wasser unsere Körper. „Sitzt das Jacket? Ist die Maske fest? Glück auf!“ Jetzt tauchen wir ab. Unten, in 20 Meter Tiefe, spiegelt sich auf dem Grund die Silhouette eines Hais. Und dann noch einer. Und noch einer. Schon sind wir von Haien umringt. Der Guide gibt Zeichen, dass wir hier kurz verweilen. Mit ihren bis zu zwei Metern Länge sind Schwarzspitzen-Riffhaie zwar nicht sehr groß, aber dennoch eindrucksvoll. Wir gleiten weiter durch das circa 29 ⁰C warme Wasser der Seychellen. Um so etwas erleben zu können, muss man natürlich einen Tauchkurs gemacht haben. Der Guide zeigt auf den sandigen Boden, denn dort liegt ein Zitterrochen, gut versteckt unter dem Sand. „Bloß nicht berühren, sonst laden sich 230 Volt auf deinen Körper ab“, denke ich an das, was der Guide vor dem Tauchgang gesagt hat.

Vorsichtig geht es weiter. Nach einer halben Stunde zum zweiten Mal das Finimeter – Luftanzeiger. Noch 90 bar. Bei 50 müssen wir oben sein. Wir drehen um und tauchen entlang der steilen Felswand zurück. Zwischendurch lassen sich Oktopusse, Rochen, Korallen und vieles mehr blicken. Auf fünf Metern machen wir einen Dekompressions-Stop, damit wir sicher gehen können, dass sich der Stickstoff, der sich unter Wasser angesammelt hat, löst. Aus dem „Deep Blue“ – dem tiefen Blau – löst sich etwas, ein riesiger Barrakuda. Ich würde ihn trotz der Vergrößerung um 25 Prozent von Dingen unter Wasser auf bestimmt anderthalb Meter schätzen. Der Tauchcomputer zeigt mir an, dass die drei  Minuten Sicherheitsstop vorüber sind und ich auftauchen kann.
Unterwasserlebewesen können wunderschön, winzig klein oder riesig sein. Aber Achtung! Nicht jeder Meeresbewohner ist so friedlich, wie er scheint: Die Seewespe, die in ihren 2 bis 3 Meter langen Tentakeln ein tödliches Gift trägt, der Feuerfisch, in dessen Bauch-, Rücken- und Afterflossen sich ein nervenstimulierendes Gift befindet oder der Steinfisch, der wohl als giftigster Fisch gilt.
Nahezu unbegründet ist dagegen das Bild vom blutrünstigen Killer-Hai, da es ungefähr zehn tödliche Hai-Attacken im Jahr gibt. Diese werden aber als extreme  Schreckensnachricht herausgebracht, obwohl es meistens ein Missverständnis ist. Denn die Haie sehen den Menschen nicht als potenzielle Beute. Zum Vergleich: Im Jahr werden ungefähr 20 Leute durch Bienen-, oder Wespenstiche getötet. Im Gegenteil töten Menschen im Jahr rund 200 Millionen Haie.
Die Tauchschule mit der wir unterwegs sind wird von SSI (Scuba Schools International) betrieben. Es gibt allerdings auch andere große Tauchgesellschaften wie zum Beispiel Padi, CMAS, Barrakuda oder Orca. Innerhalb der Tauchschulen gibt es auch nochmal unterschiedliche Stufen, zum Beispiel, dass man bis 18, 30 oder gar 40 Meter tauchen darf. Außerdem gibt es noch spezielle Kurse, wie Rescue Diver- für Notfälle- oder Wreck Diver – für Wracktauchen.

Tauchgebiete sind eigentlich überall auf der Welt zu finden. Die farbenfrohesten findet man jedoch im Indischen Ozean oder im Roten Meer. Dahin zieht es also die meisten Hobbytaucher. Man bekommt auch fast überall Tauchequipment, ohne welches kein Tauchgang stattfindet. Da wären die ABC-Ausrüstung: Maske, Flossen, Schnorchel. Des weiteren benötigt man einen Neoprenanzug, ein Jacket, in das man entsprechend Luft einfüllt, um sich etwas höher oder tiefer zu tarieren. Dann benötigt man noch einen Atemregler durch den man atmet und natürlich die Tauchflasche, in der die Luft unter hohem Druck gelagert ist. Zum sicheren Tauchen gehört auch ein Tauchcomputer, den man wie eine Armbanduhr trägt und der einem anzeigt, wie lange man noch ohne Gefahr durch Stickstoffüberlastung tauchen kann. Das Wichtigste ist natürlich der Buddy -der Tauchpartner, ohne den man nie tauchen sollte.
Nach dem Tauchgang wird das Logbuch geschrieben, hier kommt alles über den Tauchgang herein. Kurz abstempeln und dann zurück ins Hotel, mit den schönen Erinnerungen an die aufregende fremde Unterwasserwelt.

Cord Stiens, Timo Lorenzen, 8e, Erzb. St. Ursula-Gymnasium, Düsseldorf