Die unglaubliche Unterwasserwelt – Faszination Tauchen

„Sounds like a plan?“, fragt der Guide nach dem Briefing – der Vorbereitung. „Then let`s go down“. Dann halten wir Maske und Atemregler fest und lassen uns rückwärts vom Boot fallen.

Warm umspült das Wasser unsere Körper. „Sitzt das Jacket? Ist die Maske fest? Glück auf!“ Jetzt tauchen wir ab. Unten, in 20 Meter Tiefe, spiegelt sich auf dem Grund die Silhouette eines Hais. Und dann noch einer. Und noch einer. Schon sind wir von Haien umringt. Der Guide gibt Zeichen, dass wir hier kurz verweilen. Mit ihren bis zu zwei Metern Länge sind Schwarzspitzen-Riffhaie zwar nicht sehr groß, aber dennoch eindrucksvoll. Wir gleiten weiter durch das circa 29 ⁰C warme Wasser der Seychellen. Um so etwas erleben zu können, muss man natürlich einen Tauchkurs gemacht haben. Der Guide zeigt auf den sandigen Boden, denn dort liegt ein Zitterrochen, gut versteckt unter dem Sand. „Bloß nicht berühren, sonst laden sich 230 Volt auf deinen Körper ab“, denke ich an das, was der Guide vor dem Tauchgang gesagt hat.

Vorsichtig geht es weiter. Nach einer halben Stunde zum zweiten Mal das Finimeter – Luftanzeiger. Noch 90 bar. Bei 50 müssen wir oben sein. Wir drehen um und tauchen entlang der steilen Felswand zurück. Zwischendurch lassen sich Oktopusse, Rochen, Korallen und vieles mehr blicken. Auf fünf Metern machen wir einen Dekompressions-Stop, damit wir sicher gehen können, dass sich der Stickstoff, der sich unter Wasser angesammelt hat, löst. Aus dem „Deep Blue“ – dem tiefen Blau – löst sich etwas, ein riesiger Barrakuda. Ich würde ihn trotz der Vergrößerung um 25 Prozent von Dingen unter Wasser auf bestimmt anderthalb Meter schätzen. Der Tauchcomputer zeigt mir an, dass die drei  Minuten Sicherheitsstop vorüber sind und ich auftauchen kann.
Unterwasserlebewesen können wunderschön, winzig klein oder riesig sein. Aber Achtung! Nicht jeder Meeresbewohner ist so friedlich, wie er scheint: Die Seewespe, die in ihren 2 bis 3 Meter langen Tentakeln ein tödliches Gift trägt, der Feuerfisch, in dessen Bauch-, Rücken- und Afterflossen sich ein nervenstimulierendes Gift befindet oder der Steinfisch, der wohl als giftigster Fisch gilt.
Nahezu unbegründet ist dagegen das Bild vom blutrünstigen Killer-Hai, da es ungefähr zehn tödliche Hai-Attacken im Jahr gibt. Diese werden aber als extreme  Schreckensnachricht herausgebracht, obwohl es meistens ein Missverständnis ist. Denn die Haie sehen den Menschen nicht als potenzielle Beute. Zum Vergleich: Im Jahr werden ungefähr 20 Leute durch Bienen-, oder Wespenstiche getötet. Im Gegenteil töten Menschen im Jahr rund 200 Millionen Haie.
Die Tauchschule mit der wir unterwegs sind wird von SSI (Scuba Schools International) betrieben. Es gibt allerdings auch andere große Tauchgesellschaften wie zum Beispiel Padi, CMAS, Barrakuda oder Orca. Innerhalb der Tauchschulen gibt es auch nochmal unterschiedliche Stufen, zum Beispiel, dass man bis 18, 30 oder gar 40 Meter tauchen darf. Außerdem gibt es noch spezielle Kurse, wie Rescue Diver- für Notfälle- oder Wreck Diver – für Wracktauchen.

Tauchgebiete sind eigentlich überall auf der Welt zu finden. Die farbenfrohesten findet man jedoch im Indischen Ozean oder im Roten Meer. Dahin zieht es also die meisten Hobbytaucher. Man bekommt auch fast überall Tauchequipment, ohne welches kein Tauchgang stattfindet. Da wären die ABC-Ausrüstung: Maske, Flossen, Schnorchel. Des weiteren benötigt man einen Neoprenanzug, ein Jacket, in das man entsprechend Luft einfüllt, um sich etwas höher oder tiefer zu tarieren. Dann benötigt man noch einen Atemregler durch den man atmet und natürlich die Tauchflasche, in der die Luft unter hohem Druck gelagert ist. Zum sicheren Tauchen gehört auch ein Tauchcomputer, den man wie eine Armbanduhr trägt und der einem anzeigt, wie lange man noch ohne Gefahr durch Stickstoffüberlastung tauchen kann. Das Wichtigste ist natürlich der Buddy -der Tauchpartner, ohne den man nie tauchen sollte.
Nach dem Tauchgang wird das Logbuch geschrieben, hier kommt alles über den Tauchgang herein. Kurz abstempeln und dann zurück ins Hotel, mit den schönen Erinnerungen an die aufregende fremde Unterwasserwelt.

Cord Stiens, Timo Lorenzen, 8e, Erzb. St. Ursula-Gymnasium, Düsseldorf

Ein Bericht über eine traditionelle Reitart – Warum Westernreiten immer beliebter wird

Seinen Ursprung hat das Westernreiten in Nordamerika. Dort war es die Reitweise der Rinderhüter bzw. Cowboys, welche die Entwicklung des Westernreitens prägte.
Mit der Zeit wurde es auch in Europa immer beliebter.

Der lockere Reitstil, das Vertrauen zum Pferd und die dadurch entstehende enge Bindung begeistern immer mehr Menschen. Dieses Vertrauen wird dadurch gestärkt, dass das Pferd vom Reiter mehr Freiraum enthält. Durch wenige Hilfen, eine bequeme Ausrüstung und lockere Zügel wird auf das natürliche Verhalten des Pferdes mehr Rücksicht genommen, als bei vielen anderen Reitweisen.
Fast alle Westernreiter haben viel Verständnis für die Denkweise des Pferdes und versuchen auf dieser Basis mit und nicht gegen das Pferd zu arbeiten, gerade dies macht diese Form des Reitens so attraktiv. Besonders beliebt bei dieser Reitweise sind Pferderassen, welche von den Cowboys bzw. Indianern stammen. Zum einen Quarter- und Paint Horses, welche sich nur dadurch unterscheiden, dass Paint Horses gescheckt sind, während Quarter Horses immer einfarbiges Fell haben. Diese Rasse ist bekannt für ihre Wendigkeit und wurde zur Arbeit mit Rindern gezüchtet. Zum anderen Appaloosa, welche von den Indianern gezüchtet wurden. Sie haben meist Punkte. Bei Freizeitreitern sind aber auch Allroundpferde, wie zum Beispiel Haflinger, Tinker oder Norweger populär. Ein klassisches und optimales Westernpferd sollte leicht zu handhaben, brav, ruhig und nervenstark sein.
Beim Westernreiten gibt es im Gegensatz zum Dressur- oder Springreiten sechs verschiedene Disziplinen. Eine dieser Disziplinen ist das sogenannte Cutting, welches aus dem Treiben von Rindern besteht und aus der Rinderhütung entstanden ist. Eine weitere Disziplin ist das Reining, es wird auch als die „Dressur des Westernreitens“ bezeichnet. Hier werden verschiedene Übungen, wie zum Beispiel Sliding Stops (eine schnelle Bremsung aus dem Galopp) ausgeführt. Der Trail ist eine weitere Disziplin, bei der ein Parcours geritten wird. Als Barrel Race, Western Pleasure und Horsmanship werden die weiteren Disziplinen bezeichnet.
Auch wenn das Westernreiten nicht olympisch ist und nicht bei großen Turnieren wie beim Chio oder den German Classics als Reitweise vorkommt, gibt es auch hier große Turniere und eine Weltmeisterschaft. Oben auf der Liste der beliebtesten Westernturniere stehen Turniere, wie die Q12 und die Europaint. An einem weiteren Turnier, den Youth World Games in Texas, können nur Jugendliche teilnehmen.
Bei den Turnieren kann bei einem Gleichstand auch das Outfit des Pferdes (aufwendig gestaltete Sättel, schöne Trensen usw.) entscheidend sein.
Durch das vertraute Verhältnis zwischen Reiter und Pferd, dem Spaß am Reiten und der engen Bindung, wird das Westernreiten mit Sicherheit auch in der Zukunft weiter viele Anhänger gewinnen.

Clara Wolter, 7d, Erzb. Suitbertus-Gymnasium, Düsseldorf

– Das Leben in Thailand

Thailand ist ein Land in Südostasien. Thailändisch ist einer der schwersten Sprachen der Welt.

Die meisten Menschen sind Buddhisten. Der König, der in Thailand regiert, ist der am längsten regierende König der Welt. Die Thailänder essen viel Reis, Gemüse, Fisch, Hühnchen und würzen ihr Essen sehr scharf.
Im Wasser werden immer wieder Anteile von Chlor gefunden. Die meisten Menschen haben keine festen Arbeitsplätze, da sie keine gute Bildung haben. Deshalb können sie sich nichts leisten. Dazu gehört auch das Essen. Doch diese Personen können in den Tempel gehen und kriegen dort von den Mönchen etwas zum Essen!
Im Linksvehrker werden Fahrräder nicht akzeptiert, deshalb gibt es dort viele Unfälle.
Jedoch ist das Fahrrad einer der beliebten Vehrkersmittel auf den Straßen. Dazu gehören auch Motorroller und Pick up´s.
100 Cent = 1 Euro
50 Euro = 6000 Bath

Monique Schulz, 8c, Gesamtschule Volksgarten, Mänchengladbach

Jacob-Kremer Haus bietet vorübergehende Unterkunft – Ein schönes Zuhause für Kinder in Not

Das Jacob-Kremer Haus, benannt nach seinem Stifter, gibt seit 1975 Kindern zwischen sieben und vierzehn Jahren, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr bei ihrer Familie wohnen können, ein schönes Zuhause.

Es ist als Waisenhaus eröffnet worden, doch heute leben dort Kinder und Jugendliche, die aus verschiedensten Gründen nicht bei ihren Eltern bleiben können. Die insgesamt elf Kinder werden von fünf Erziehern im 24-Stunden-Dienst betreut. Auf unsere Frage, wie die Erzieher ihre Arbeit sehen, wird geantwortet: „Wir wollen natürlich eine gute und belastbare Beziehung zu den Kindern herstellen und sie unterstützen, aber natürlich ist diese Aufgabe unsere Arbeit. Meistens ist es ganz leicht, die Kinder zu mögen, aber schließlich sind sie nicht die eigenen Kinder und es muss berücksichtigt werden, dass sie nach ihrem Aufenthalt das Jacob-Kremer Haus wieder verlassen.“

In den meisten Fällen können die Kinder ihre Eltern oder die Eltern ihre Kinder besuchen, wenn die Familiensituation das zulässt. Manchmal ist es sogar möglich, dass die Kinder übers Wochenende bei ihren Eltern sind. Den Kindern bleibt immer die Möglichkeit, neben gemeinsamen Unternehmungen wie schwimmen zu gehen, Freunde zu treffen und weiterhin in Vereine zu gehen. Es ist ausdrücklich gewünscht, dass die Kinder ihre Hobbies und Kontakt zu Freunden und Vertrauenspersonen weiterführen. In den Sommerferien findet außerdem eine Ferienfahrt statt. Besondere Anlässe wie Geburtstage und Weihnachten werden zusammen gefeiert.

Trotz der schwierigen Situation versuchen alle Mitarbeiter, es den Kindern so schön wie möglich zu machen. Die Kinder empfinden das Leben im Haus regelrecht als „cool“.
Die Finanzierung des Jacob-Kremer Hauses erfolgt unter anderem durch öffentliche Mittel, Steuergelder und Stiftungsvermögen. Das Einkommen der Eltern wird überprüft und ob sie in der Lage sind, Teilkosten zu tragen. In jedem Fall bekommen die Eltern aber kein Kindergeld mehr.

Die Heimleitern Frau Eußem-Schmitz gab uns die folgenden Auskünfte:
Aus welchen Gründen sind die Kinder hier?
Dies hat sehr verschiedene Gründe. Aufgrund Gefährdung, wie Gewalt in der Familie oder Überforderung, können die Kinder zeitweise oder dauerhaft nicht mehr zuhause leben.
Sind die Kinder mit ihrem Aufenthalt im Jacob-Kremer Haus einverstanden?
Häufig merkt man, wie erleichtert die Kinder sind, doch natürlich würden viele Kinder gerne wieder bei ihren Eltern sein. Das kann man, trotz aller Belastungen zuhause, gut verstehen.
Beschäftigen Sie sich selber mit den Kindern?
Ja, wenn ich Zeit habe, beschäftige ich mich auch selbst mit den Kindern, schließlich ist ein gutes Verhältnis wichtig.
Wie können Freiwillige Ihre Arbeit unterstützen?
Natürlich helfen Spenden immer, oft bekommen wir welche von Wohltätigkeitsläufen oder auch von „Geburtstagskassen“. Je mehr Leute mit den Kindern zu tun haben, desto schwerer ist es für die Kinder. Deshalb kann man als Privatperson schlecht helfen.

Ann-Kathrin Noel, Annica Klüttermann, Leonie Hornschuch, 8c, Franz-Meyers-Gymnasium, Mg

Das sagenumwobene Reich – Der Mythos Atlantis

Der Philosoph Platon erwähnte und beschrieb als Erster das mystische Inselreich Atlantis. Die Seemacht Atlantis unterwarf, Platons Meinung nach, große Teile Europas und Afrikas.

Nach einem gescheitertem Angriff auf das unterlegene Athen sei, durch die Folge einer Naturkatastrophe, Atlantis untergegangen. Es beschäftigt, über 2000 Jahre nach seinem Untergang noch immer Althistoriker und Philologen. Denn ein weit entwickeltes Reich, dessen Vertreter bereits vor tausenden von Jahren Flüsse zur Bewässerung der Felder nutzten und riesige Hafenanlagen und Prachtbauten schufen, war zu dieser Zeit sehr ungewöhnlich.
Die Macht über die Insel hatte Atlas, der Sohn des Meeres-Gottes Poseidon. Durch die immer weiter gehenden Baumaßnahmen wurde die eher ländlich geprägte Insel
zu einer starken Seemacht! Mit dieser Macht konnten die Atlantiden große Teile Europas und Afrikas unterwerfen und wurden erst durch das ländliche Athen gestoppt.
Diese Niederlage wurde als Strafe der Götter gewertet, da die Vermischung mit Menschen die Atlantiden geld- und machtgierig gemacht hatte.
Der Zweck dieses Mythos soll darin bestehen, dass gerechte Menschen nach dem Tod
belohnt werden und ungerechte Menschen, wie die Atlantiden, bestraft werden.
Doch immer wieder kommt der Mythos ins Rampenlicht, wenn mysteriöse Kartenfunde oder vermutliche Teile Atlantis gefunden werden.
In der frühen Neuzeit wurden die alten römischen und griechischen Manuskripte von den Gelehrten wiederentdeckt, und so verbreitete sich auch die Geschichte von Atlantis erneut. Besonders mit der Entdeckung Amerikas 1492 bekam die Atlantis-Legende einen gewissen Glauben, da man annahm, Amerika sei zumindest der Überrest des versunkenen Kontinents.
Das letzte Mal kam Atlantis 2009 wieder ins Gespräch, als auf „Google Maps“ Linien am Meeresgrund vor der afrikanischen Küste, mit einem Kreuz markiertem Kästchen, gefunden wurden.

Max Moeller, 8b, Franz-Meyers-Gymnasium, Mänchengladbach

Eine Trendsportart für Jugendliche – Parkour und Freerunning

David Belle, ein französischer Schauspieler, erfand 2001 die Kult-Sportart Parkour. Diese Sportart macht es dem Sportler möglich, sich so schnell wie möglich von seinem Standort bis zum Ziel fortzubewegen.

Davids Vater Pierre Raymond Belle lehrte als ehemaliger Soldat seinen Sohn schon Standard-Basics, um Hindernisse zu überqueren. David selbst wandte seine ganz eigene Technik an und nannte seine Ausbildung „Le Parkours“. Belle selbst sieht Parkour nicht nur als Sportart, sondern vielmehr als kreative Kunst, die dabei helfe, die eigenen, durch Körper und Umwelt gesetzten Grenzen zu erkennen und zu überwinden, ohne dabei andere mit seinem Können beeindrucken zu wollen. Hierbei sei es jedoch nicht erforderlich, sich gefährlichen oder waghalsigen Situationen auszusetzen. Die Philosophie von Parkour beinhaltet, „die Voraussetzungen für den Einsatz einer bestimmten Technik abzuschätzen und dabei immer im Auge zu behalten, ob man diese Voraussetzungen erfüllt und die Situation gefahrlos meistern kann“.
Grundsätzlich setzt sich ein Parkourtraining aus einer Aufwärmphase, dem Hauptteil – beispielsweise Technik-, Kraft-, Ausdauertraining – und einer Abwärmphase zusammen. Viele Traceure entwickeln über die Jahre ihre eigene Trainingsweise, jedoch sind bestimmte Varianten besonders verbreitet. Beim Run (deutsch: „Lauf“) überwindet der Traceur einen Weg mit Hindernissen vom Start zum Ziel möglichst effizient und schnell, entsprechend der Definition der Sportart. Die Wiederholung einer bestimmten Einzeltechnik oder verschiedener Kombinationen über einen längeren Zeitraum dient der Perfektionierung und Automatisierung des Bewegungsablaufs. Besonders verbreitet ist auch das Training in einer Art Jam Session. Dabei führt ein Traceur eine Technik vor, welche die anderen dann nachahmen. Man kann Parkour auch im Sportverein ausüben, wo man in der Halle über Sportgeräte springt, während man draußen Bäche oder Tischtennisplatten, Garagendächer oder sogar Häuser überwindet.
Zur Ausrüstung gehören Sportschuhe, eine weite Jogginghose (Baggie), ein Rucksack und natürlich immer die gefüllte Wasserflasche. Parkourer benutzen überwiegend den Fastbreak Rucksack, da er leicht ist, viel Platz hat und genau am Rücken anliegt, sodass man sich beim Abrollen nicht weh tut. Deswegen sind Parkourer der Marke treu ergeben.

Serkan Yilmaz, 8a, Werner-V.-Siemens-Realschule, Düsseldorf

Longboarding: Ein Sport kommt nach Deutschland – Straßen-Surfen

Das Wort Longboard ist Englisch und heißt im Deutschen soviel wie Langbrett. Die ersten Longboards wurden von Surfern gemacht, diese wollten das Gefühl des Surfens auch auf der Straße erleben, sie schraubten Rollen an ihr Surfbrett.

Es gibt mehrere Arten, ein Longboard zu fahren und es zu nutzen, man kann sie wie ein Geisteskranker einen Berg runterjagen, das sogenante Downhillfahren, oder man kann ganz gemächlich zur Schule, Uni etc. fahren, wenn man das Board nur für solche Sachen nutzen will, lohnt es sich, ein Cruiser Board zu hollen, das Cruisen beschreibt das gemächlichte Fahren. Das Board ist eher wie ein Skateboard aufgebaut, es ist nur größeres Brett. Größere Rollen ermöglichen dem Fahrer, an eine höhere Endgeschwindigkeit zu gelangen.

Das Longboarden erfreute sich zuerst in den USA  steigender Beliebtheit, doch der Sport geriet in Vergessenheit. Nach ein paar Jahren setzte sich der Sport in Europa durch. Es begann in der Schweiz und in Frankreich vereinzelt auch in Deutschland, durch diesen Boom in Europa kam der Sport auch wieder in die USA und nach Kanada. Es entstanden Firmen, die den Sport durch Events förderten. Im Jahr 1998 entstand sogar bei den X-Games eine Disziplin für das Longboarden. Es wurde immer mehr an den Longboards geforscht und Longboards wurden aus Materialien gebaut wie zum Beispiel aus laminiertem Holz, Bambus oder Carbon. Aber die Boards unterscheiden sich nicht nur wegen ihrer Materialien, aus denen sie gebaut sind, sondern auch aus der Flex Stufe. Es gibt drei Flex Stufen: Stiff, das heisst, dass das Board sehr hart und steif ist, nach Stif gibt es noch Medium und Flexi. Medium ist eine Mischung aus Stiff und Flexi, es ist sozusagen ein Mittelding. Flexi ist die niedrigste Flex Stufe, auf solchen Boards kann man sogar Hüpfen. Jede Flex Stufe ist für einen oder mehrere Fahrstile gut.

Wenn das Board Stif ist, kann man mit ihm gut Downhill fahren, da das Board nicht sehr ins Taumeln geraten kann und bei hohen Geschwindigkeiten ist das lebensrettend. Medium ist so gut wie bei allen Fahrstilen gut, außer eben beim Downhill fahren. Beim Cruisen ist die Flex Stufe Flexi am angenehmsten. Man sieht, dass sich das Longboarden schon sehr verändert hat, aus den Surfbrettern mit Rollen untendrunter sind nicht nur Freizeitspielzeuge geworden, sondern auch Extremsportgeräte, die Geschwindigkeiten bist zu 100 km/h erreichen.

Christoph Michele, 8b, Franz-Meyers-Gymnasium, Mänchengladbach

Energiewende mit Braunkohlekraftwerken – Neue Energie: Braunkohle

Durch die Entscheidung der Bundesregierung zur Energiewende ist die Braunkohle wieder als Hauptenergie in den Vordergrund getreten. 2013 wurden über 171 Milliarden Kilowattstunden Strom über Braunkohle erzeugt, das sind über 35 Prozent des erzeugten Stroms in Deutschland.

Die Tendenz ist steigend. Diese Art der Energiegewinnung hat immer noch das negative Image der Klimaschädigung.
Braunkohle entsteht durch abgestorbene Bäume und Pflanzen, die sich in Mooren zu Torf ansammeln. Über die Jahre wird der Torf von verschiedenen Sedimenten bedeckt, unter Druck und Luftabschluss entsteht dann in vielen Millionen Jahren die Braunkohle, ein fossiler Brennstoff, aus dem wertvolle Bestandteile gewonnen werden können. Diese Bestandteile können zu Öl oder Benzin weiterverarbeitet werden. Bei diesem Prozess bleibt der Schwelkoks übrig, welcher als wertvoller Brennstoff gilt.
Braunkohle wird im Tagebau abgebaut. Es entsteht ein großes Loch, wo riesige Bagger die Braunkohle mit großen Schaufeln ausbaggern. Die Kohle wird dann mit kilometerlangen Fließbändern zu einer Sammelstelle befördert. Wenn es keine Kohle mehr gibt, wird das Loch einfach mit Wasser gefüllt.
Die alten Kraftwerke belasten die Umwelt durch schadstoffhaltige Gase. Sie geben ihre Abgase unaufbereitet in die Umwelt ab. Das umliegende Land hat meistens keinen blauen Himmel mehr, sondern nur graue Wolken. Für die zur Verbrennung notwendige Trocknung der Braunkohle bei 1000 Grad heißem Rauchgas muss außerdem ein Teil der Energie aufgewendet werden. Die neuen Kraftwerke sind umweltfreundlicher als die alten. Die RWE hat eine Technik namens WTA entwickelt. Durch sie wird bei gleicher Stromproduktion bis zu eine Million Tonnen Kohlenstoffdioxid gespart. Außerdem werden im Vergleich zu den alten Kraftwerktypen 30 Prozent weniger Braunkohle zur Stromgewinnung benötigt. Die neue Technologie hat einen Wirkungsrad von über 43 Prozent. Bisherige Kraftwerke hatten einen Wirkungsrad um die 30 Prozent; in China nur 20 Prozent. Ineffektive 150 und 300 Megawatt Kraftwerksblöcke werden durch 1100 Megawatt Blöcke ersetzt. Dadurch entstehen weniger Kosten für den Betrieb und die Wartung der Anlage. 30 Prozent weniger Braunkohle bedeutet weniger Emission von CO2 und weniger Schwefel- und Stickoxidgase.
Durch die neue Technologie der Rauchgasreinigung werden nahezu 100 Prozent der umwelt- und gesundheitsschädlichen Gase entfernt. So wird vor Ort das Schwefeldioxidgas mit Kalkwasser zu Gips umgesetzt und gleich zu Rigipsplatten verarbeitet. Die Abwärme aus dem Wasserdampf aus den Turbinen wird mittels einer neuen Technologie in Hybridkühltürmen dem Heizkreislauf zugeführt. Dadurch entstehen keine Wasserdampfwolken mehr über den Kraftwerken, die die Landschaft beschatten. Das ist ein Vorteil für die Tiere, die Landwirtschaft und die Menschen.

Daniel Wohland, 8a, Werner-V.-Siemens-Realschule, Düsseldorf

Hilfsangebote für Obdachlose – Endstation: Leben auf der Straße

Immer wieder sehen wir Obdachlose auf den Straßen, in Einkaufszentren oder Hauptbahnhöfen. Wir registrieren sie kurz oder blicken sogar abfällig auf sie herab und haben Vorurteile.

„Sie sind doch selbst schuld, dass sie armselig auf der Straße sitzen und auf Geld von der Gesellschaft angewiesen sind.“ Diese Meinung vertreten viele Bürger und Bürgerinnen und wissen dabei nicht so richtig, welche Gründe dieser Mensch hat, nun auf der Straße zu sitzen. Viele Obdachlose landen auf der Straße, weil sie schuldlos ihre Arbeit oder ihre Familie verloren haben. Der Auszug aus dem Familienhaus oder Zwangsräumungen aufgrund von Schulden können Auslöser für Obdachlosigkeit sein. Gerät ein Mensch erst einmal in diese Lage, beginnt eine Spirale abwärts in das gesellschaftliche Aus. Hoffnungslosigkeit führt zu Alkoholismus, um im Vollrausch die eigene schlimme Lage wenigstens zeitweise zu vergessen. Das Leben auf der Straße ist die gesellschaftliche Endstation. Dieser Mensch besitzt nichts mehr außer sich und seinem häufig verbitterten, sinnlosen Leben. Niemand nimmt ihn mehr wahr oder man stempelt ihn als „asozialen Säufer“ ab. Ist das ein Leben? Ohne Würde und Nächstenliebe?
Sie betteln um Geld, um sich eine Kleinigkeit zu kaufen, meistens ist diese Kleinigkeit eine Flasche Schnaps oder Bier. Aber darf man diesen Leuten ihre Alkoholsucht übel nehmen? Dabei ist der Überfluss von Alkohol bei Obdachlosen doch nur ein Hilferuf. Obdachlose werden manchmal kriminell. Sie stehlen, um zu überleben. Es kommt auch zu Streitigkeiten untereinander. Sie schlagen sich und nehmen sich gegenseitig noch das Letzte weg, was sie besitzen. Manche Obdachlosen haben noch einen Hund, der als einziges Wesen neutral ist und keine Vorurteile gegen arme Menschen hat, er ist ihr letzter Freund.

Der Tag eines Obdachlosen ist eintönig. Er lebt aufgrund seiner schlimmen Situation im „Jetzt“ und denkt nicht an das Morgen oder Übermorgen. Besonders im Winter ist es schwer für Obdachlose: Es ist eisig kalt und die Straße düster. Allerdings gibt es immer wieder Hilfestützen für Obdachlose: Nachtbusse, die am Abend und in der Nacht durch die Stadt fahren und den Obdachlosen Brötchen, heiße Getränke und warme Anziehsachen bringen. Notunterkünfte, in denen es Einzel- und Paarzimmer gibt, in denen die Obdachlosen schlafen können. Unterkünfte, in denen es warme Speisen und Getränke gibt. Auch werden Betreuungs- und Beratungsstellen angeboten, bei denen Obdachlose medizinische und psychische Hilfe bekommen. Viele Notunterkünfte sind 24 Stunden geöffnet, andere nur nachts. Immer wieder gibt es Aktionen, bei denen Menschen Spenden sammeln und helfen wollen. Allerdings gibt es auch Obdachlose, die keine Hilfe annehmen.

Vor einem Jahr war ich mit meiner Konfirmandengruppe einmal in einer Notunterkunft, um einen Eindruck von einer solchen Hilfsorganisation zu bekommen. „Shelter“ liegt in der Altstadt von Düsseldorf. Diese Hilfsorganisation bietet frisch gekochte Speisen für einen geringen Preis von ein bis drei Euro an, genauso wie alkoholfreie Getränke. Es ist ein gemütlicher Ort mit einer Bar und Tischen und Stühlen, es ist warm und es gibt Gesellschaftsspiele und einen Fernseher zur Unterhaltung. Diese Einrichtung ist damit ein geeigneter Rückzugsort für Wohnungslose. Obdachlos zu sein ist kein Einzelfall, es gibt in Deutschland rund 25.000 Obdachlose und 300.000 Wohnungslose, die bei Freunden oder bei der Familie untergekommen sind.

Katharina Palzer, 8a, Werner-V.-Siemens-Realschule, Düsseldorf

Die Erfolgsgeschichte – Big Time Rush

Sie sind weltweit mega-bekannt, haben eine Wahnsinns-Hitserie seit 2009 auf Nickelodeon. Seitdem werden sie von Millionen Fans bewundert und haben bereits drei Studio-Alben herausgebracht.

Kein Wunder Kendall Schmidt (23), James Maslow (23), Carlos Pena Jr. (24) und Logan Henderson (24) sind schwer angesagt. Im Juni 2013 haben sie ihr drittes Studio-Album herausgebracht und die letze Folge ihrer Serie war im April abgedreht. Ihre „Summer Break Tour“ mit Victoria Justice als Voract hat auch im Juni stattgefunden. Seit dem Ende ihrer „Summer Break Tour“ im August machen Big Time Rush ihre eigene Projekte, aber natürlich kann man sie noch zusammen als eine Band sehen, und die Jungs versprechen uns, dass wir noch im 2014 von ihnen hören werden. Ein Beweis dafür ist ihre „Live Tour 2014“.
Dafür wollten wir paar Leute interviewen und sie nach ihrer Meinung fragen und alle (neun Personen) denken und wissen nur positive Dinge über Big Time Rush. Sie wissen, dass sie eine TV-Serie und gleichzeitig eine Band sind. Alle schauen gerne Big Time Rush, die Serie, und hören auch oft deren Lieder. Außerdem mögen sie auch alle Mitglieder von Big Time Rush.

Elif Kahraman, 8c, Gesamtschule Volksgarten, Mänchengladbach