Schwangerschaft – Saft statt Alkohol!

So manche junge werdende Mütter trinkt auch in der Schwangerschaft noch Alkohol. Fragt man nach, so lauten die Antworten oft: „Es wird schon nichts passieren“ oder „Ich will halt auch ein bisschen Spaß haben“. Die Risiken werden von diesen Frauen leider nicht gesehen.

Dabei können sie richtig schlimm sein. Wie schlimm genau, ist abhängig von der Menge, die getrunken wird und davon, wie weit sich das Kind im Mutterleib bereits entwickelt hat. Schäden, die auftreten können, reichen von späteren Konzentrationsstörungen bis hin zur Schädigungen der inneren Organe des Kindes. Was häufig festgestellt wird, erzählt Frauenärztin Claudia Mucke: ,,Nach der Geburt sind diese Kinder häufig deutlich kleiner als Kinder, die sich normal entwickelt haben.“ Aber auch die Männer haben eine Verantwortung. Sie sollten ihre Frauen unterstützen und selber zu Wasser oder Saft greifen, statt Bier zu trinken.

Nazik Saritas, Zehra Demiray, Melisa Istrefi, Mänchengladbach, Gesamtschule Volksgarten

Besuch im Krankenhaus – Wo das Leben beginnt

Wenn man an das Krankenhaus denkt, denkt man sicherlich immer an etwas Schlimmes. Dabei fängt im Krankenhaus auch das Leben an. Obwohl es dort auch enden kann. Wir besuchten Anfang Dezember die Neugeborenen-Station des Erkelenzer Krankenhauses.

Auf der Station befinden sich acht Patientenzimmer und ein Kinderzimmer. Im Dienst sind immer zwei Schwestern. Zusammen ist es ein Schwesterteam von neun Personen, davon aber viele als Teilzeitkräfte.

Von allen Geburten werden etwa 15 Prozent per Kaiserschnitt gemacht. Die Mütter bleiben nach der Geburt zur Erholung noch ein paar Tage im Krankenhaus. Nach der Geburt wiegen die Neugeborenen im Schnitt 3200 bis 3300 Gramm. Wenn alles gut bei der Geburt verläuft, braucht man nur eine Hebamme. Der Kinderarzt führt nach der Geburt eine Untersuchung durch. Wenige Minuten nach der Geburt untersucht der Kinderarzt die Apgar, das bedeutet:

A= Aussehen

P= Pulsfrequenz

G= Grundtones (Muskeln)

A= Atmung

R= Reflexe

Nach der Geburt wird das neugeborene Kind gewaschen. Die Nabelschnur wird nach der Geburt abgeklemmt. Sehr interessant ist es, dass der Stuhlgang nach der ersten Verdauung schwarz ist.

Noch bevor der Säugling mit seiner Mutter das Krankenhaus verlässt, muss es noch gegen einige Krankheiten geimpft werden wie Kinderlähmung, Keuchhusten, Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Tetanus.

Von 800 bis 900 Geburten erkranken 3,3 Prozent an verschiedensten Krankheiten. Diese Kinder werden dann in eine andere Klinik geflogen.

Im Durchschnitt werden ein bis zwei Kinder mit Gaumen–Lippenspalte geboren. Der Aufenthalt im Krankenhaus war sehr angenehm. Wir danken den Krankenschwestern und Kinderärzten der Neugeborenen-Station des Hermann-Josef-Krankenhauses in Erkelenz.

Eva Reuße und Mona Rast, Mänchengladbach, Rudolf-Steiner-Schule

Bilderwelten – Von „Max und Moritz“ bis „Spidermann“

Der erste Comic „Max und Moritz“ wurde im Jahre 1865 veröffentlicht. Diese Bildergeschichte von Wilhelm Busch war ursprünglich für Erwachsene gedacht. Im Laufe der Zeit wurden jedoch auch Comics für Kinder geschrieben; im Jahr 1959 beispielsweise kam der Comic „Asterix und Obelix“, der heute noch bei Kindern sehr beliebt ist, heraus.

Der Grund, wieso es nicht so viele Comics für Erwachsene gibt oder wieso nicht so viele Erwachsene Comics lesen, ist, dass den Erwachsenen Bildergeschichten, in denen die Figuren kleine Abenteuer erleben, nicht ausreicht. Sie lesen lieber Geschichten, die sie auf ihr eigenes Leben beziehen können, mit realen Ereignissen, was jedoch zu umfangreich für einen Comic wäre. Also lesen sie höchstens kurze Bildergeschichten mit Moral, politische Karikaturen oder Bücher.

Kinder jedoch, die, wie man weiß, mehr Fantasie haben als Erwachsene, lesen gerne Geschichten von Superhelden und von Fantasiewelten. Jugendliche lesen häufig Comics, wie zum Beispiel „Spider-Man“ (seit 1962). In solchen Comics geht es natürlich hauptsächlich um Superhelden mit ihren Abenteuern, für „das Kind im Teenie“. Oft geht es auch um Dinge wie Liebe und Freundschaft, um die sich das Leben von Jugendlichen meistens dreht.

Ein weiterer Grund, wieso viele Kinder und Jugendliche lieber Comics als Bücher lesen, ist, dass manche Kinder oder Jugendliche keine Lust haben zu lange Texte zu lesen. Sie selbst bezeichnen das als „lesefaul“. Viele Kinder oder Jugendliche kommen durch Freunde oder Comicverfilmungen wie Spider-Man, Daredevil oder die fantastischen Vier zum Comiclesen.

Das Interesse an Comics kann auch entstehen, wenn manche während des Telefonierens mit Freunden oder während des Unterrichts kleine Figürchen auf den Rand von Zetteln, Löschblättern oder auf die Federmappen kritzeln und so viel Übung erlangen, dass sie sogar Comics abzeichnen können.

Luise Hille, Düsseldorf, Städt.gymnasium Koblenzer Straße

Sport – Motiviert zur nächsten Meisterschaft

Am Gymnasium Odenkirchen gibt es eine erfolgreiche Tennismannschaft, die jedes Jahr im Sommer gegen andere Schulen spielt. Die Mannschaft besteht aus vier Spielern und einem Coach: Aron Weber, Nils Kempkes, Alexander Gutsche, Danilo Meuser und Armin Trettin. Gemeinsam fahren sie dann zu den Spielen.

Erst vor wenigen Wochen sollten wir gegen die Mannschaft des Gymnasiums Gartenstraße spielen, die aber leider krankheitsbedingt zurücktreten musste. Und So kamen wie schon relativ leicht in die nächste Runde.

Wenige Tage später trafen wir dann auf den Top-Favoriten: das Gymnasium Giesenkirchen. Wir verloren alle Spiele trotz großer Einsatzbereitschaft. Giesenkirchen gewann 4:0 und damit auch – wie schon in den Jahren zuvor – die Stadtmeisterschaft.

In unserer Mannschaft machen alle mit, weil es ihnen Spaß macht. Für Tennis werden wir von der Schule freigestellt. Heutzutage wird an den Schulen mehr Tennis gespielt als früher. Dadurch, dass an unserer Schule genug Schülerinnen und Schüler Tennis spielen, konnte eine Mannschaft auf die Beine gestellt werden.

Wir hoffen auf ein besseres Abschneiden bei der Stadtmeisterschaft nächstes Jahr.

Nils Kempkes, Mänchengladbach, Gymnasium Odenkirchen

Politik – Die Geschichte der Berliner Mauer

1961 wurde die Mauer gebaut, sie teilte Berlin in Ost und West. Aber sie teilte nicht nur Berlin, sondern auch für eine lange Zeit viele Familien und Freunde. Viele Menschen, die in Ost-Berlin lebten, versuchten die Mauer zu überschreiten, um aus der DDR (Deutsche Demokratische Republik) zu flüchten.

Aber sie wurden meist festgenommen. Viele wurden sogar bei der Flucht erschossen.

Als die Mauer mehr als 28 Jahre gestanden hatte und viele Menschen

Demonstrationen durchgeführt hatten, fiel am 9. November 1989 diese Mauer. Die Bevölkerung der DDR übte so starken Druck auf die Regierung aus, dass sie diesem nicht standhalten konnte. Auch der Druck der westlichen Regierungen und besonders die Unterstützung durch den damaligen russischen Präsidenten Gorbatschow führten zum Fall der Mauer.

Als die Menschen durch die Medien erfuhren, dass díe Mauer am 9.November fallen würde, fuhren sie mit ihren Autos zum Geschehen. Sie tanzten und sangen, als die Grenzübergänge geöffnet wurden. Sie fielen sich alle vor Freude in die Arme.

Annika Hespers, Mänchengladbach, Rudolf-Steiner-Schule

Wirtschaft – Die Krise als Chance

„Wirtschaftswachstum“. Dauernd hört man diesen Begriff im Fernsehen, Radio oder man liest ihn in der Zeitung. Wikipedia definiert ihn wie folgt : „Unter Wirtschaftswachstum versteht man die Änderung des Bruttoinlandsprodukts, also der Summe der Preise der in einer Volkswirtschaft produzierten ökonomischen Güter (Waren und Dienstleistungen), von einer Periode zur nächsten. Das Wirtschaftswachstum nimmt bei einer Verringerung der Produktion negative Werte an, wenn die Preise nicht entsprechend steigen.“

Ein Beispiel: Bei einem „nur geringen“ Wirtschaftswachstum von beispielsweise drei Prozent, einem unterdurchschnittlichen Wert des Weltwirtschaftswachstums, würde sich die gesamte Weltwarenproduktion und Dienstleistungsbranche nach knapp 24 Jahren verdoppeln! Können wir unserer Umwelt dies wirklich zumuten bei ständig steigender Verschmutzung und dem Verbrauch der endlichen Ressourcen ?

Warum wollen wir immer mehr Wachstum, und warum wollen wir dauernd über unsere Möglichkeiten leben? Die momentane Krise zeigt die „Probleme“ auf.

Vielleicht ist ein Problem der Mensch in seinem Streben, immer mehr anhäufen zu wollen, auch wenn sich dies destruktiv auswirkt. Eine ganz andere Herangehensweise wäre, das Problem in der Wirtschaft zu suchen.

Zentralbanken können Geld an Banken verleihen, ohne dies zu besitzen. Sie können Geld praktisch neu erschaffen. Dieses Geld muss dann mit einem festgelegten Zinssatz zurückgezahlt werden, dem so genannten Leitzins.

Diesen kann die Zentralbank selbst festlegen um damit die aufgenommenen Kredite überall zu regulieren.

Nehmen wir mal an, eine Bank nimmt einen Kredit bei der Zentralbank auf. Die Bank muss dann wie gesagt das Geld und die Zinsen zurückzahlen. Der Fehler liegt hier: Woher soll denn das zusätzliche Geld, also die Zinsen, herkommen?

In unserer Wirtschaft kann nur die Zentralbank Geld erschaffen, und dafür will sie wieder Geld, und so geht es dann weiter. Wenn die Banken mehr Geld zurückzahlen müssen als sie bekommen haben, holen sie sich dieses Geld natürlich von den Schuldnern. So setzt sich diese Geldnot immer weiter fort, und von Kredit zu Kredit arbeitet jeder härter und alle versuchen, ihre Schulden zu bezahlen. Mit der Folge, dass die Wirtschaft wächst und wächst. Die Banken müssen aber immer neue Kredite von den Zentralbanken aufnehmen, und so setzt sich der Teufelskreis fort.

Alle haben das Gefühl, dass alles immer schlechter, teurer und schwerer wird. Je mehr wir arbeiten, desto mehr Schulden entstehen. Irgendwer muss am Ende dieser Kette stehen und dies ist – oh Wunder – die Erde! Wenn man die Güter unserer Erde verbraucht, kann man natürlich Geld verdienen und seine Schulden bezahlen

Das Problem ist, dass ein Staat alleine kaum Gesetze zur Eingrenzung der Wirtschaft verabschieden würde. Dies wäre wirtschaftlicher Ruin im heutigen globalem Wettbewerb. Es könnte etwas bewegt werden, wenn mehr Menschen über diese Probleme Bescheid wüssten und diese Krise als Chance sehen, etwas zu ändern.

Christian Kraus, Düsseldorf, Comenius-Gymnasium

Gesundheit – Nierenkrank durchs Leben

S. ist heute 16 Jahre alt und lebt seit sieben Jahren mit der Nierenerkrankung mit dem Namen Nephrotisches Syndrom. Im Durchschnitt werden ca. 85 Prozent der Erkrankten nach einer Erstbehandlung mit dem Medikament Cortison wieder gesund. Bei S. ist es anders.

Bei ihm wurden alle möglichen Medikamente, die bei dieser Krankheit für gewöhnlich zur Heilung führen, angewendet, doch nichts half. Schon als die Krankheit bei ihm entdeckt wurde, wurde ihm und seinen Eltern von einem anerkannten Professor der Nephrologie (Nierenwissenschaft) gesagt, S. werde spätestens nach fünf Jahren an die Dialyse (Blutwäsche) müssen, wenn keine Heilung eintritt.

Da die Therapien des Professors nicht anschlugen, wurde der damals

Neunjährige S. auf die Nierenfachstation der Kinderklinik der Universitätsklinik Essen eingeliefert, um dort eine Biopsie (Herausnehmen von Gewebe eines erkrankten Organs) durchzuführen. Dies ergab, das S. leicht behandelbar sei. Dem war aber nicht so.

Die nächsten Jahre waren für S. wie er selbst sagt, „zum Kotzen“ da er oft ins Krankenhaus musste und kein Arzt, Doktor oder Professor „irgendeine Ahnung hatte“, wie er geheilt werden könne.

2002 wurde er in die MHH in Hannover eingeliefert wo „der“ Nephrologe Europas arbeitet, doch auch dieser war „mit seinem Latein am Ende“. In Hannover wurden noch weitere Medikamente ausprobiert, von diesen half ihm aber auch keines.

Heute lebt S. Immer noch ohne Dialyse „relativ“ zufrieden zu Hause. Er hat sehr schlechte Blutwerte, aber es geht ihm gut: „Mein Wohlbefinden verdanke ich nicht irgendwelchen chemischen Pillen, die ich schlucken muss, sondern meiner eisernen Konstitution“, sagt er.

Er betont, dass nierenkranken Kindern durch Spenden kleine Freuden wie Ausflüge ermöglicht werden können. Damit das so bleiben kann, bittet er um Spende für nierenkranke Kinder. S. appelliert: „Viele nierenkranke Jugendliche und Kinder brauchen eine Spenderniere. Daher ist es hilfreich, wenn sich viele Leute einen Organspendeausweis ausstellen lassen und ihn immer bei sich tragen. Bei Fragen zur Anschaffung eines Organspendeausweises, können Sie sich bei Ihrem Hausarzt, in der Apotheke oder bei Gesundheitsämtern erkundigen.

www.nephrokids.de

Sarah Jeffré, Düsseldorf, Städt.gymnasium Koblenzer Straße

Tierversuche – Medizin ja, Kosmetik nein

Jährlich sterben 100 Millionen Tiere an Tierversuchen. Sie müssen für nicht lebensnotwendige Tests der Menschheit ihr Leben lassen. Dies geschieht, damit uns immer die neusten Kosmetikartikel zur Verfügung stehen.

Die meisten medizinischen Untersuchungen könnten heute genauso gut am Computern erstellt und an Zell-und Gewebekulturen getestet werden. Wenn jedoch mal ein Tier stirbt, damit es zu solchen Fortschritten wie beispielsweise der Erfindung von Insulin (an Hunden und Kaninchen getestet) führt, ist dies ja noch zu verkraften.

Bei den Verträglichkeitstests der Inhaltsstoffe, die die Erfinder neuer Lippenstifte, Lotionen und anderen Verschönerungsmitteln an Tieren testen, sterben jedoch die meisten dieser Art. Dabei ist dies auch hier gar nicht mehr notwendig, da es bereits eine Liste gibt, auf der zahlreiche schon getestete Mittel stehen. Auf die Sicherheit der Konsumenten muss man also auch nicht verzichten.

Rückblickend ist es folglich nicht notwendig, dass so viele der Tiere für die Kosmetik sterben. Bei Tests, die zu neuen medizinischen Ergebnissen führen, ist dies zwar okay, man könnte aber trotzdem die Zahlen der verstorbenen Tiere reduzieren.

Hannah Frauenrath, Düsseldorf, Städt.gymnasium Koblenzer Straße

Schüleraustausch – Unvergessliches Frankreich

Jedes Jahr bietet das Gymnasium Odenkirchen mit Frau Heumannskämper als Leiterin interessierten Schülern und Schülerinnen der 8. und 9. Klasse einen Austausch nach Frankreich an.

Zuerst besuchen Schüler und Schülerinnen der Partnerschule ,,College Saint-Josef“ in Wattrelos die teilnehmenden Schüler aus Deutschland eine Woche lang. Dabei sammeln die französischen Gastschüler viele Erfahrungen und machen sich mit der deutschen Kultur und der Sprache vertraut. Während ihres Aufenthalts in Deutschland wohnen sie bei ihren Austauschschülern und deren Familien. Diese fahren später ebenfalls eine Woche nach Frankreich. Die Schüler und Schülerinnen werden einander nach Geschlecht zugeteilt, aber auch nach Hobbies und Charaktereigenschaften, die sie vorher in einem Brief angesprochen haben.

Wir selbst haben an diesem Austausch teilgenommen und können nur Positves davon berichten. In Frankreich wurden wir nett von unserer Austauschfamilie begrüßt und insgesamt war alles gut geplant. Zum Schluss wurde noch eine Abschiedsfeier für uns organisiert. Wir werden diesen Aufenthalt niemals vergessen.

Alida H., Mänchengladbach, Gymnasium Odenkirchen

Auf der Neugeborenen-Station – 650 Geburten im Jahr

Auf der Babystation im Erkelenzer Hermann-Josef-Krakenhaus erblicken ungefähr 650 Kinder im Jahr das Licht der Welt. Davon werden zirka 15 Prozent per Kaiseschnitt geboren.

Ein Neugeborenes wiegt meist zwischen 3200 und 3300 Gramm. Eine Minute nach der Geburt wird das Baby der so genannten APGAR Untersuchung ausgesetzt:

A= Aussehen

P= Pulzfrequenz

G= Grundtonus

A= Athmung

R= Reflexe

Später wird das Baby dann gewaschen. Baden darf man es jedoch erst nachdem der noch ungefähr fünf Zentimeter lange Nabel mumifiziert ist. Das heißt, wenn der Nabel ausgetrocknet ist. Das geschieht nach ungefähr einer Woche.

Im Jahr werden ein bis höchstens zwei Kinder mit der Lippen- Kiefer-Gaumenspalte geboren. Babys, die viel zu früh auf die Welt kommen, werden in die Rheydter Kinderklinik gebracht, wo sie unter spezieller Beobachtung stehen.

Babys, die nur ein bisschen zu früh geboren werden, können auch vor Ort in einem Brutkasten aufgepäppelt, behandelt und versorgt werden. Da es im Wärmekasten 37 ° Grad warm ist, brauchen die Neugeborenen nur eine Windel zu tragen.

Sie sind sehr kälteemfindlich, da sie ja neun Monate im warmen und beschützten Bauch der Mutter waren. Für die gerade geborenen Babys ist es das erste Mal, dass sie alleine durch ihre Nase atmen müssen.

Nach drei bis fünf Tagen können die Mütter mit ihrem Nachwuchs die Klinik verlassen.

Jede Mutter kann die Wochenbettnachsorge für sich in Anspruch nehmen. Das bedeutet, eine Woche lang kommt eine Hebamme nach Hause und betreut Mutter und Kind. Sie gibt Tipps und Ratschläge, wenn es Probleme oder Fragen gibt.

Mona Rast, Mänchengladbach, Rudolf-Steiner-Schule