Der SV Haldern bietet viel für Jugendlich an – Sport für Jugendliche

Haldern. Laut einer Statistik sollen die Zahlen der sporttätigen Kinder bis zum Jahr 2020 um 30% zurück gehen. Die Zahlen des SV Haldern belegen aber das Gegenteil.

Allein im Fussball gibt es 16 Jugendmannschaften. Davon drei Mädchenmannschaften bis zur U19 und 13 Jungenmannschaften bis zur A1 Jugend. Die Jugendleiterin ist Marianne Engenhorst, die unter anderem auch Kindergärtnerin im St. Josef Kindergarten ist.

Als „Ansporn“ für die Kinder gibt es pro Monat den Preis „Spieler des Monats“. Im Moment ist der Platzmangel in Haldern ein großes Thema. Denn wie es sich aus einer Statistik entnehmen lässt, hat der SV Haldern mehr jugendliche Mitglieder im Gegensatz zum SV Rees und doch trotzdem weniger Platz zum Trainieren.

Deswegen hat letztes Jahr schon das „Kuhroulette“ stattgefunden. Die Erlöse haben aber nicht ganz gereicht. Doch das ist nicht das einzige Problem. Auch an Trainern mangelt es. Deshalb sucht der SV Haldern für die kommende Saison noch neue Jugendtrainer.

Auch im Handball gibt es viele Jungendmannschaften. Zwar nicht so viele wie im Fussball aber immerhin noch insgesamt elf Teams. Jedoch arbeitet der SV Haldern mit Mehrhoog und Isselburg zusammen, weil sonst nicht genügend Mannschaften zustande kämen. Es gibt fünf Gemischte-, zwei Mädchen- und vier Jungenmannschaften. Der Jugendwart ist Christian Schulze- Boeing.

Beim Tennis nehmen im Moment ca. 30 Jugendlich am wöchentlichen Trainingsbetrieb teil. Die Tennisabteilung wird geleitet von Ingeborg Dibowski. Die aber nicht mehr bei den Medenspielen für den Verein spielt.

Auch für die ganz Kleinen unter uns gibt es genügend Sportaktivitäten. In der Turnhalle am Motenhof (Grundschule Haldern) wird dienstags, mittwochs und donnerstags Kinderturnen angeboten, das unter anderem von Dagmar Farber geleitet wird.

Der SV Haldern bietet ebenfalls etwas für Ältere an wie den Lauftreff der nach dem Motto „Laufen ohne Schnaufen“ läuft.

Lea Druschel, Rees, Gymnasium Aspel

Jeder kennt und hasst sie: Warteschlangen – Warten, bis der Teufel kommt!

Es gibt sie überall: Im Reisebüro, beim Arzt, vor der Imbissbude, an der Kasse.

Sie sind wie eine Krankheit. Kaum ist die eine geheilt, kommt die nächste. Man kann sich überall infizieren. Und von wegen, die Welt wird immer hektischer und unübersichtlicher: Die Hälfte davon verbringen wir doch sowieso mit Warten.

Und das dümmste daran ist ja: Wir genießen es. Entspannen in den kleinen und großen Warteschlangen des Lebens, denn schließlich schlafen die meisten von uns doch sowieso kaum.

Da kommt uns doch so eine Menschenmenge vor dem Kino ganz gelegen, bevor wir uns in einen Horrorfilm stürzen, der uns wieder nachts kein Auge zutun lässt.

Aber so sind wir nun mal, wir können uns einfach nicht entscheiden, was wir mögen und was nicht. Und wenn wir dann beschließen, was wir für richtig halten, ist es meistens doch falsch. Tja, da müssen wir wohl noch einmal drüber nachdenken. Und das geht am besten in einer (zum Glück) nie enden wollenden Warteschlange.

Lilija Amamitch, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Köstlichkeiten oder Kantinenessen? – Mittagsessen in der Schule

Immer häufiger gibt es sie nun. Nicht mehr nur in großen Betrieben, sondern auch in Schulen. Die Rede ist natürlich von den zahlreichen Mensen, die unter anderem am Konrad-Duden-Gymnasium (KDG) eingeführt wurden. Die Meinungen hierüber sind gespalten.

Während die Lehrer überwiegend von gutem und leckerem Essen sprechen, behaupten viele Schüler, dass Essen sei nicht gut. Viele der Befragten trauten sich nur ein einziges Mal in die Kantine. Danach war ihnen die Qualität für den Kurs von 3,20 Euro zu gering.

Einige Lehrer hingegen sind der Meinung, für diesen Preis könne man zuhause nichts Gleichwertiges kochen.

Viele Schüler bemängelten auch die Quantität der angebotenen Gerichte. Wer zehn Minuten nach Beginn der Pause komme, bekomme nichts mehr, da die Schüler, die als erstes an das Buffet gingen, sich die Teller so voll machten, dass sie es selbst nicht aufessen könnten und die Mitschüler nichts mehr bekämen.

Dazu befragten wir Jasmin Kotte vom Mensapersonal. Sie sagte uns, die besonders begehrten Mahlzeiten, z.B. Schnitzel, werden nur vom Personal ausgegeben.

Zu der mangelnden Qualität berichtete sie, dass es nicht möglich sei, für über 3000 Schüler an drei Schulen perfekt zu kochen.

Allerdings hätten die Angestellten mit den Schülerinnen und Schülern gesprochen, die etwas zu bemängeln hatten. Mithilfe von anderen Würzungen habe man versucht, einen Kompromiss zu finden.

Natürlich kann man die Mahlzeiten nicht allen recht machen, aber man kann versuchen, größere Fehler zu vermeiden, zum Beispiel eine Schraube im Essen, wie ein anderer KDGler berichtete.

Die Interviews führten Dennis Möllenbeck und Leon Bremer

Fabrice Kunze, Dennis Mällenbeck und Leon Bremer, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Container am Schulzentrum in Rees: – Endlich Schluss damit!

Rees. Die Container, die für das Gymnasium und für die Hauptschule in Rees aufgestellt wurden, sind jetzt kaum noch in Gebrauch.

Als die Hauptschule beschloss, einen Teil ihrer Schule erneuern zu lassen, mussten einige Klassen sowohl vom Gymnasium als auch von der Hauptschule in die Countainer umziehen, doch damit ist jetzt endlich Schluss. Die Schüler beider Schulen beschwerten sich über undichte oder von Schimmel besetzte Decken, über Löcher in der Wand und über die kahlen und kaltwirkenden Räume.

Auch die Heizungen waren nicht immer funtionstüchtig. Man konnte sie entwerder nur auf höchste oder ganz unterste Kraft einstellen. So waren die Tage im Winter entweder viel zu kalt oder viel zu stickig.

Jetzt aber ist die Hauptschule fertig renoviert und die Schüler können wieder in einem richtig schönen Gebäude Unterricht machen. Die Räume wurden in verschiedenen, bunten Farben angestrichen und die Tafeln sind noch richtig schön. Die Fenster sind auch neu und vor allem groß, damit viel Licht in die Räume strahlen kann.Jetzt besetzt das Gymnasium den Neubau, den Altbau und einen Teil der neu gestalteten Hauptschule.

Bald soll dann auch das Lehrerzimmer von den Lehrern des Gymnasiums vergrößert werden sodass es in der oberen Etage des Gebäudes keinen Durchgang mehr gibt und alle Schüler dann unten durch müssen, wenn sie in die Hauptschule wollen.

Jedenfalls wird es wieder eine schönere Schulzeit für die Schüler, wenn erst alles fertig ist und sich jeder daran gewöhnt hat.

Franziska Werdelmann, Rees, Gymnasium Aspel

Ein Mutmacher für deinen nächsten Vortrag – Referat vortragen – Angst?

Viele Schüler fürchten Vorträge vor der Klasse. Die Angst sich zu verhaspeln, den Text zu vergessen oder keine Anerkennung für den Vortrag zu erhalten, ist groß. Häufig mangelt es an Selbstvertrauen und auch an Vertrauen zu den Mitschülern und dem Lehrer.

Es ist Montag, Schule. Das ganze Wochenende habe ich mich auf mein Biologie-Referat vorbereitet. Es steht viel auf dem Spiel für mich, da ich damit meine Note retten möchte. Aber da ist dieses lästige Lampenfieber.

Manchmal frage ich mich, warum ich so bin. Ich kenne meine Mitschüler, meinen Lehrer, habe viel gelernt und mich über das Thema informiert. Ich habe noch eine Pause, um mich auf die kommende Stunde, in der ich den Vortrag halten muss, vorzubereiten. Um mich abzureagieren spreche ich mit meiner Freundin. Diese rät mir: „Geh‘ mal in dich. Warum hast du so viel Angst? Genau das solltest du dich einmal fragen. Wovor fürchtest du dich?“ Das nützt mir auch nicht viel. Wenn ich meine Ängste kenne, sind diese noch lange nicht verschwunden.

Doch dann nehme ich mir doch das zu Herzen, was sie zu mir gesagt hat. „Wovor fürchtest du dich?“ Wenn ich mir so vorstelle, dass ich mich davor fürchte, mich zu versprechen, den Text einmal zu vergessen oder den Lehrer nicht von mir zu überzeugen, komme ich mir ein wenig lächerlich vor. Schließlich verspreche ich mich auch so einmal oder vergesse mal etwas (dafür sind Notizen da). Dies sind menschliche Fehler. Und ich denke schon, dass ich den Lehrer überzeugen könnte, schließlich weiß ich zu dem Thema meines Referates 100 % mehr als meine Freunde und Mitschüler.

Die Pause ist vorbei und ich gehe in die Klasse. Jetzt bin ich besser gestimmt als zuvor. Ich halte das Referat, wenn auch mit ein paar Versprechern, erfolgreich. Meine Note ist gerettet und ich habe nicht mehr ein so großes Lampenfieber. Meine Ängste waren total unnötig.

Tipps zum Thema Referate:

1. Auf jedes Referat gründlich vorbereiten. Notizen machen, den Text öfters vorsprechen (vielleicht auch vor der Familie oder Freunden).

2. Gut ist immer, wenn man Bilder in Form von Tafelbildern, Plakaten oder Folien vorbereitet, da man so die neugierigen Blicke der anderen auf die Bilder umleitet.

3. Wenn dein Thema zu umfassend oder deine Angst zu groß ist, halte das Referat gemeinsam mit einem Freund oder einer Freundin. Teilt euch einfach die Arbeit.

4. Sage dir selber, dass du es kannst. Wenn du denkst, dass du es sowieso nicht schaffst, sind die Chancen, dass dein Referat ein Erfolg wird, gering.

5. Atme tief durch und lass‘ dir von deinen Freunden viel Glück wünschen. Auch wenn es nicht klappen sollte, unterstützen sie dich.

Wichtig ist übrigens noch, dass du auf Fragen, Ablenkungen durch den Lehrer oder ein Gelächter deines Publikums gefasst bist, denn diese können dich schnell aus dem Konzept bringen. Wenn du dich an die Zeitbegrenzung hältst wird es auch nicht zu langweilig für deine Klasse. Und, immer noch Angst vor deinem nächsten Vortrag?

Barbara Jansen, Rees, Gymnasium Aspel

Jugendschützen wollen ihr Hobby ausüben dürfen – „Schießen ist zu gefährlich, mein Junge!“ Oder?

Wegen des Amoklaufs in Winnenden sind sich viele nicht mehr sicher, ob Kinder Waffen in die Hände bekommen sollten. Dies könne „aggressiv“ machen. Aber was ist gefährlich daran? Wozu das Verbot?

Das fragt sich auch die Jugend des Vereins für Sportschützen „Admiral von Lans“ Hamminkeln e.V.. Lilija Amamitch (13) meint, Schießen fördere die Konzentration, Leistungsfähigkeit, Kraft, innere Ruhe und Zielstrebigkeit. Es mache einen allgemein ruhiger und nicht „gewaltbereit“ und „gemeingefährlich“. Sie sieht nicht ein, warum ihr Hobby verboten werden sollte.

Auch Jugendtrainer Jens Walter ist ihrer Meinung: „Es ist kontrolliertes Schießen. Sowohl beim Training als auch bei Wettkämpfen sind Aufsichtspersonen dabei, die darauf achten, dass nichts passiert. Außerdem schießen wir auf Papierstreifen, nicht auf Lebewesen!“

Bei einem Interview mit ihm erklärte Jens Walter, dass die gefährlichen Waffen (Kleinkaliber-(KK)/ Großkalibergewehre (GK) und -pistolen) in Panzerschränken aufbewahrt werden müssen, die weniger gefährlichen Luftgewehre in abschließbaren Stahlschränken.

Am Beispiel des Schießstandes in Hamminkeln sieht man, welch strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden: Panzerschränke für KK-Waffen; getrennt dazu abschließbare Stahlschränke für Luftgewehre und Luftpistolen, Extrafächer für Munition; abgeschlossene Türen und eine Alarmanlage; vertrauensvolle Personen als Trainer, Standaufsicht und Schlüsselhüter (ca. 15 von 130 haben einen Schlüssel). Diese müssen einen Sachkundenachweis und einen Schießleiterschein, den sie nach einer Schulung erhalten, vorweisen.

Ein Volljähriger dürfe eigene Gewehre/ Pistolen auch zu Hause aufbewahren. Doch man brauche dafür eine Waffenbesitzkarte, einen vorschriftsmäßigen Tresor zur Waffenlagerung und eine Begründung, warum man die Waffe benötigt, auch zum Schießsport oder für den Beruf. Die Lagerung der Sportgeräte wird durch die Kreisbehörde kontrolliert.

An den Luftgewehren findet man eine bestimmte Gravur, die beweist, dass diese Waffen nicht ,,allzu gefährlich“ sind. Somit dürfen sie ohne Waffenschein von einem Erwachsenen erworben, zu Hause (in einem abgeschlossenen Schrank) aufbewahrt und (getrennt von der Munition) transportiert werden. Das lässt manche Leute denken, Jugendschützen stellten eine Gefahr dar.

Doch, so Jens Walter, Unfälle habe es in dem Verein nie gegeben, da die Standaufsichten jeden Schützen ermahnten, der seine Waffe geladen ablegt oder in die falsche Richtung hält. Sollte ein Schütze seine Waffe auf eine andere Person richten, werde das von der Standaufsicht unterbunden; die Person werde ermahnt.

„Wenn ein Schütze sich öfter verantwortungslos verhält, wird er suspendiert“, erklärt der Trainer. Er muss auch feststellen, ob ein Neuling körperlich und geistig geeignet sei, zu schießen. Ob man diesen Sport betreiben möchte, soll jeder für sich selbst entscheiden dürfen.

Info:

www.sps-hamminkeln.de

www.schuetzenbund.

Lilija Amamitch, Laura-Ann Zunker und Nele Jäger, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Der Alltag eines Schülers – Psychothriller G8

Der Wecker klingelt. Johanna Furtmann (14 Jahre) stöhnt und drückt auf die Schlummerfunktion. Zehn Minuten später. Jetzt aber aufstehen.

Sie hastet ins Bad. Schnell duschen, Haare föhnen und schminken. Auf zum „Morgensnack“; für Frühstück ist keine Zeit. Noch eilig die Bücher in die Tasche gestopft und mit halboffenen Schuhen zum Fahrrad gerast. „Mist, schon wieder einen Platten!“ Flucht sie, warum müssen die mir auch immer in die Reifen schneiden. Egal, sie greift sich das Fahrrad ihrer Schwester und radelt zur Bushaltestelle. Geschafft, so gerade eben noch.

7.45 Uhr, Johanna steigt aus und darf direkt wieder auf den nächsten Bus warten. Doppelstunde Schwimmen, die Klasse 8d vom Konrad-Duden-Gymnasium scheint nicht begeistert. Nachdem die ersten beiden „Montagsstunden“ überstanden sind, wird sich geduscht, in aller Eile noch einmal gestylt um bereit für die nächsten 1,2,3…6 Stunden zu sein.

Normaler Schulalltag, Musik, Deutsch, Englisch, Geschichte. „Auf Mensa habe ich keine Lust“, sagt Johanna als die Essenspause beginnt, „da esse ich lieber gar nichts.“ Zuletzt beginnt der absolute Horror, zwei Stunden Mathe in der 8. und 9.

Ding, dang, dong… „Puh! Endlich geschafft!“ Von Kopfschmerzen geplagt und mit leerem Magen, wartet Johanna auf ihre Mutter, die sie auf direktem Weg zur Musik und- Kunstschule bringt. „Ich freue mich schon, jetzt gibt’s etwas zu essen. Das beste an ihrem Montag findet sie ist ihr Hobby, aber das nimmt auch noch 2 ½ Stunden in Anspruch.

Um 20.30 Uhr fällt sie todmüde ins Bett und weiß, dass der morgige Tag nicht anders verlaufen wird.

Johanna Furtmann, Sophie Ophey, Rachel Rohmann und Laura Wikker, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Der neue Kinofilm: – Indien mal ganz anders

Bunte Tücher, glitzernde Kostüme, schillernde Geschichten oder hinreißende Gesänge? Danach sucht man vergeblich im mit acht Oscars ausgezeichneten Erfolgsdrama „Slumdog Millionär“. Denn nicht sein Glanz, sondern seine erschreckende Nähe zur Realität ergreift den Zuschauer und lässt ihn nachdenken.

Jamal Malik, ein junger Inder, der in den Slums von Mumbai aufgewachsen ist, ist dabei, bei einer Quizshow 20 Millionen indische Rupien zu gewinnen. Ein Gegensatz, denken Sie? Das findet auch der Moderator Prem Kumar und liefert Jamal wegen Verdacht auf Betrug bei einer Unterbrechung der Sendung der Polizei aus.

Dort erklärt der junge Inder dem Kommissar, wie es zu jeder einzelnen Antwort gekommen ist. Er erzählt von mitreißenden Erlebnissen aus seiner Jugend, wie zum Beispiel vom Tod seiner Mutter, vom Aufenthalt in einer Bettlerorganisation und den skrupellosen Methoden, die Erträge der Waisen dort zu steigern.

Man erfährt natürlich auch von den vielen Abenteuern, die er gemeinsam mit seinem Bruder Salim und seiner Freundin Latika, die auch Waise ist, erlebt hat.

Schließlich sieht der Kommissar ein, dass Jamal keineswegs ein Betrüger ist und lässt ihn rechtzeitig zu Beginn der Show wieder gehen, sodass er die alles entscheidende Frage beantworten kann.

Sein Bruder stirbt am Ende des Films, weil er sich mit den falschen Leuten eingelassen hat, doch Jamal trifft endlich seine Jugendliebe Latika wieder, die er zuvor vergeblich gesucht hat.

Auch Bollywood-Fans kommen am Ende doch noch auf ihre Kosten, denn als Abspann gibt es eine Tanzeinlage des glücklichen Pärchens.

„Slumdog Millionär“ ist ein ganz und gar gelungenes Drama, dass auch die negativen Seiten der Welt zeigt. Die mit der Unschuld eines Kindes erzählte Geschichte rührt jeden, der sich darauf einlässt.

Pia Hoppe, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Kommentar – Badehosen: lang oder kurz?

Alle Leute im Reeser Hallenbad müssen kurze Hosen tragen. Ich persönlich finde es nicht so gut, weil manche Jungs oder junge Männer nicht mehr so eine eng anliegende Bodehose haben.

Deswegen finde ich es besser, wenn die Schwimmbäder eine solche Regelung weg lassen. Zudem hat jeder einen anderen Geschmack, was die Badehosen angeht. Und seine Persönlichkeit wird dadurch auch noch „zerstört“.

Christian Belting, Rees, Gymnasium Aspel

Pulp Fiction: – Immer noch Kult!

Mit dem Film „Pulp Fiction“, was zu Deutsch „Schundliteratur“ bedeutet, gelang dem Regisseur Quentin Tarantino der Durchbruch, und er wurde zum Superstar.

Bereits 1992 hatte er bei „Reservoir Dogs“, einem Gangsterfilm, Regie geführt. Jedoch fiel der Film, bis auf ein paar Kritikern, niemandem auf.

Pulp Fiction ist zum Kult geworden. Warum? Cooler ist kein anderer Film der Neunziger, für viele Experten und Fans des Gangster-Epos sogar der beste Film der Neunziger Jahre!

Der Film erzählt drei scheinbar voneinander unabhängigen, jedoch nicht chronologisch erzählten Episoden. Diese lassen sich erst zum Schluss zu einem vollkommenen Ganzen zusammensetzen und ergeben eine unterhaltsame Geschichte.

Pulp Fiction beginnt mit einem Prolog, in dem das Kleinkriminellen-Pärchen Pumpkin und Honneybunny beschließt, ein Restaurant auszurauben.

Die erste Episode erzählt die Geschichte vom Auftragskiller Vincent Vega, der die Frau des Gangsterbosses Marcellus Wallace ausführen muss.

Die zweite Episode handelt vom Boxer Butch, wie er mit Marcellus Wallace einen Deal macht, um mit seiner Freundin Fabienne ins gemeinsame Glück zu fliehen.

Die dritte Episode schließlich zeigt, wie die Auftragskiller Jules Winnfield und Vincent Vega, nachdem Vincent ausversehen einem Informanten auf dem Rücksitz seines Autos bei einer Diskussion über die „göttliche Invention“ in den Kopf schießt, das „kleine Problem“ lösen.

Der unheimlich große Erfolg des Filmes kommt nicht nur von den spritzigen Dialogen und dem coolen Auftreten der Auftragskiller Vincent und Jules, sondern auch wegen des nicht chronologischen, aber genialen Aufbau des Filmes. Die Schauspieler können allesamt überzeugen, vor allem jedoch John Travolta, der spielt, als ginge es um sein Leben. Den Schauspielerern hilft dabei jedoch das ausgefeilte Drehbuch von Quentin Tarantino, der sich selbst auch eine kleine Rolle in seinem Film gegeben hat.

Auch die Filmmusik passt perfekt zu der Handlung und vermittelt ein typisch amerikanisches Lebensklischee von Einsamkeit, Melancholie und Rebellentum.

Der für nur 8 Millionen Dollar gedrehte Film brachte weltweit etwa 300 Millionen Dollar in die Kinokassen.

Zum Kult wurde Samuel L. Jackson als moralischer Killer Jules, der mit Vorliebe Hezekiel 25,17 zitiert bevor er seine „Arbeit erledingt“ und auch die Dialoge zwischen den Profikillern, wie sie über McDonalds in aller Welt, oder die Bedeutung von Fußmassagen philosophieren, sind zum Kult geworden.

Pulp Fiction überzeugt auf ganzer Linie und ist für jeden Geschmack absolut sehenswert, egal ob Filmfreak oder gelegentlicher Kinogänger.

Puya Eghtessadi, Kleve, Johanna-Sebus-Gymnasium