Rauf Abulu leitet die Pizzeria „La Roma“ – Der Treffpunkt in Haldern

Der Geschäftsführer Rauf Abulu betreibt die Pizzeria „La Roma“ an der Isselburger Straße in Haldern schon seit einem Zeitraum von sechs Jahren. Er arbeitet zusammen mit drei weiteren Mitarbeitern.

In der Ortsmitte Halderns liegt die Pizzeria „La Roma“. Sie lockt schon seit sechs Jahren die Kunden mit ihren Pizzen und Getränken an. Die Speisekarte enthält mehr als 100 Gerichte, darunter 49 Pizzen, in zwei verschiedenen Größen. Aber auch Weine, Aufläufe und Partybleche.

So lockt die Pizzeria schon seit langer Zeit erfolgreich Kunden aus Haldern aber auch aus Rees und anderen Dörfern die in der Umgebung liegen an. Die Pizzen werden nach eigener Rezeptur zubereitet und lassen sich auch per Telefon vorbestellen. Aber damit die Pizzeria auch gut läuft,müssen Rauf Abulu und seine Mitarbeiter früh aufstehen. Er arbeitet bis zu 14 Stunden am Tag, bei seinen Mitarbeitern ist das unterschiedlich.

Manchmal würden sie nur eine Stunde arbeiten manchmal mehr so Rauf. Die Pizzeria öffnet von Dienstags bis freitags um 11 und schließt um 23. Uhr. Am Montag ist Ruhetag. An Feiertagen und an den Tagen Samstag und Sonntag öffnet „La Roma“ um 12. Uhr.

Der Geschäftsführer sagte die Arbeit sei stressig da jede Arbeit stressig sei wenn man selbständig sei, denn dann müsse man sofort einspringen können wenn jemand krank werde. Die Arbeit sei vor allem hart wenn man Minuten bis Stunden warten muss das ein Kunde kommt. Aber auch wenn die Arbeit manchmal sehr hart und stressig ist macht sie ihm sehr viel Spaß da er viel mit Leuten in Kontakt steht. „Man kann sich die Arbeitszeiten selber einteilen“, so der Leiter der Pizzeria.

Warum er eine Pizzeria in Haldern eröffnete war einfach zu beantworten, „Schicksal“ so Rauf. Wenn das Schicksal auf der Seite von Haldern steht können sich die Leute noch lange an der Pizzeria erfreuen.

Gereon Biermann, Rees, Gymnasium Aspel

Wenn das Selbstverständlichste zum Problem wird – Magersucht: Jeder 21. ist betroffen

Immer mehr Frauen und Mädchen ab 14 Jahren leiden an krankhafter Magersucht. Sie verweigern bewusst die Nahrungsaufnahme.

Im Moment leidet jeder 21. in Deutschland an dieser Esstörung! 95% der Betroffenen sind Frauen. Wie kommt es dazu, dass Magersüchtige weniger essen, als ihr Körper benötigt?

Oft leiden Magersüchtige so unter ihren Problemen, dass sie sich derartig in ihre Probleme hereinsteigern, dass sie der Meinung sind, nur sie ständen vor diesen scheinbar unüberwindbaren Problemen. Ratschläge oder Vorhaltungen helfen da auch nicht mehr! Selbsthilfegruppen jedoch meistens wohl, denn dort, im Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen, lernen sie, die Probleme zu verarbeiten und ihre Krankheit doch noch zu überwinden.

Victoria Beckham, Lidsay Lohan, Angelina Jolie und viele andere Prominente leiden oder litten ebenfalls an Magersucht und sind dann (schlechte) Vorbilder für die Frauen und Mädchen, die mit sich selbst und ihrem Körper nicht zufrieden sind. Diese fangen dann an, abzunehmen und rutschen, meist ohne es zu merken, in die Magersuchtsschleife hinein.

Magersüchtige lassen sich in vier Gruppen einteilen. Die erste, dazu gehören die 13- bis 14jährigen, die die mütterliche Liebe und Wärme vermissen. Sie lehnen, unbewusst, ihr körperlichesWachstum ab. Sie wollen nicht so werden wie ihre Mutter, keine Frau sein.

Die ca. 20jährigen Frauen bilden die zweite Gruppe. Sie glauben, dass ihre Verletzlichkeit mit ihren fraulichen Merkmalen zu tun hat und wollen deshalb die Frauenrolle ablegen.

Frauen jeden Alters, die durch eisernes Hungern ihr (Über-)Gewicht abbauen, bilden die dritte Gruppe.

Ebenfalls altersunabhängig ist auch die vierte Gruppe. Diese Frauen bzw.Mädchen wollen durch Hungern nicht nur ihre Weiblichkeit oder den als unförmig empfundenen Körper zerstören, sie begehen sogar, zwar fast unbewusst, aber sie machen es, Selbstmord. Dieser letzten, vierten Gruppe ist am schwersten und am wenigsten zu helfen.

Franziska Potrykus, Rees, Gymnasium Aspel

Das Ausnahme-Schwimmtalent des CSV – Wasserratte träumt von Deutschen Meisterschaften

Julia Averbrock (12) startet für den Klever Schwimmverein (CSV) bei Schwimmwettkämpfen. Sie hat sich dieses Jahr als Einzigste aus dem Verein für die NRW-Jahrgangsmeisterschaften qualifiziert. Ihre Hauptlage? Brust!

Julia, wie lange schwimmst du schon Wettkämpfe?

-Wettkämpfe schwimme ich seit 2005.

Was macht die am Schwimmsport den meisten Spaß?

-Die Wettkämpfe! Ich strenge mich da richtig an und wenn ich gewinne, freue ich mich immer ganz besonders.

Um zu gewinnen muss man doch aber hart trainieren, oder?

– Ja, das stimmt. Ich trainiere viermal in der Woche, davon dreimal im Wasser und einmal haben wir Krafttraining in der Turnhalle. Im Verhältnis zu anderen Vereinen im Ruhrgebiet ist das aber noch ziemlich wenig. Viele trainieren jeden Tag!

Obwohl andere viel mehr trainieren hast du die NRW-Jahrgangsmeisterschaften erreicht. Das beweist, dass du viel Talent hast. In welchen Strecken wirst du starten?

-Ich werde 200m, 100m und 50m in meiner Hauptlage Brust schwimmen.

Siehst du den NRW-Jahrgangsmeisterschaften gelassen entgegen oder bist du nervös?

-Ich sehe ihnen gelassen entgegen und trainiere auch ganz normal weiter.

Gibt es bei den NRW-Jahrgangsmeisterschaften denn ein Ziel, was du verfolgst?

-Klar. Ich werde auf jeden Fall versuchen unter die ersten Zehn zu kommen.

Denkst du das ist realistisch oder nur ein Ansporn sich Mühe zu geben?

-Es ist auf jeden Fall realistisch, aber es wird schwer es bei allen drei Strecken zu schaffen. Ich muss versuchen mich auf jede Einzelne der Strecken neu zu konzentrieren.

Ist mit den NRW-Jahrgangsmeisterschaften bereits dein Traum in Erfüllung gegangen oder willst du noch höher hinaus?

– Eigentlich beides. Es war mein Traum zu den NRW-Jahrgangsmeisterschaften zu kommen, aber jetzt wo ich sie erreicht habe, träume ich ganz ehrlich schon davon zu den Deutschen Meisterschaften zu fahren.

Dann wünsche ich dir viel Erfolg bei den NRW-Jahrgangsmeisterschaften und hoffe, dass dein Traum von den Deutschen Meisterschaften auch in Erfüllung geht. Vielen Dank für das Interview!

Miriam Rehbein, Kleve, Johanna-Sebus-Gymnasium

Der Halderner Volkslauf lädt ein – Der Lauftreff des HSV

HALDERN. Am 2.5.09 interwievte ich ein Mittglied (Monika Stach-Te Strote) des Organisationsteams des Halderner Lauftreffs. Sie erzählte uns, dass man sich drei mal in der Woche zum joggen trifft, um Jung und Alt zum Laufen zu begeisten.

Am Dienstag und Donnerstag ist Treffpunkt um 18.00 Uhr am Ehrenfriedhof im Wald und am Sonntag um 10.00 uhr am Lindenstadion. Der Volkslauf ist das größte Event des Lauftreffs.

Er wird am 28.6.09 vom Bürgermeister und dem Hauptorganisator Jürgen Recher eröffnet. Es werden dort der Bambinilauf (400m), der Schülerlauf (800m), der Jedermann-lauf (5km) auch für Nordic-Walking, und der Volkslauf (12km) starten. Frau Stach-Te Strote wird bei der Cafetaria für sie da sein.

Julia Te Strote, Rees, Gymnasium Aspel

Gute Platzierungen – Trotz starker Konkurenz: Reeser zufrieden

Auch dieses Mal nahmen die Reeser Schwimmer an den Bezirksjahrgangsmeisterschaften am 25. und 26. April in Duisburg teil. Diesaml gingen die Jahrgänge 1996-1999 ins Wasser.

Am Samstag und Sonntag den 25. und 26. April trafen sich die besten Schwimmer des Bezirks Ruhrgebiet um ihre leistungen unter Beweis zustellen. Unter den sechs Besten, stach besonders Paul Hegmann heraus. Der 11-Jährige qualifizierte sich bei den Wettkämpfen der letzten Saison für die Strecken: 100m Brust, 200mm Brus, 100m Schmetterling und 200m Lagen, wo er immer gute Platzierungen unter den ersten sechs erreichte.

Auch Anke Farber und Sarah Knauf verbuchten gute Leistungen. Anke konnte in ihrer Paradedisziplin 100m Rücken ihre Zeit um mehr als vier Sekunden verbessern.

Über die Mamutstrecke 200m Lagen glänzte Sarah die in einer hervorragenden Zeit anschlug.

Außerdem erzielten Antonia Beckmann und Anna Stadje jeweils über 100m Freistil eine gute Zeit.

Marie Hegmann, Rees, Gymnasium Aspel

Seit Mitte März ist er nun hier: – Pastor Uwe Nachtwey

Haldern. Seit Mitte März ist er nun in unserem Dorf. Fühlt er sich wohl? Hat er Spaß an seiner Arbeit? Wo und wie ist er aufgewachsen?

Er ist in Berlin aufgewachsen. Seit seiner Geburt leidet er an einer schlimmen Spastik. Mit nur wenigen Jahren lag er mehr als ein Jahr lang im Krankenhaus und wurde oft operiert. Seine Mutter war Lettin. Da sein Vater Deutscher war, sprachen die Eltern nicht oft Lettisch. Er kann ein bisschen Lettisch und Litauisch.

Uwe Nachtwey ging auf ein Englisches Gymnasium. Eigentlich wollte er Lehrer werden und studierte sehr viel. Da seine Eltern sehr selten mit ihm zur Kirche gegangen sind, hatte er anfangs gar nicht daran gedacht Pastor zu werden.

Er arbeitete viele Jahre als Seelsorger in verschiedenen Gefängnissen. Schließlich fing er in einer kleinen Gemeinde an die Messen zu halten. Vor ca. zweieinhalb Jahren kam er nach Millingen. Seit Mitte März ist er auch gleichzeitig bei uns in Haldern. Hier fühlt er sich sehr wohl und wird auch nett behandelt. Er hat zwar viel Spaß, aber auch sehr viel Arbeit. An dem Beruf mag er, dass immer etwas anderes ist. Man hat also nie Langeweile.

Besonders viel Spaß hat er an der Arbeit mit Kindern. Aber er kann sich auch an traurige Stimmungen anpassen. Oft hat er auch spät Abends noch Termine. Bevor er dann spät ins Bett geht, braucht er mindestens eine Stunde. Wenn er nicht früh angerufen wird, schläft er lange und betet dann ca. 45 Minuten. „Meinen langen Bart habe ich seitdem ich zwanzig bin, weil mein Rasierer kaputt gegangen ist (lacht).“

Was sagt die Gemeinde zu dem Pastor? Die Jugendlichen sind begeistert. Keine langen und langweilige Predigten, immer einen guten Spaß auf Lager. Am besten fanden viele die Predigt mit der Sandale, wo viele ältere Leute nur mit dem Kopf geschüttelt hätten.

Katharina Elster, Rees, Gymnasium Aspel

Der Teuflische Barbier aus der Fleet Street – Sweeney Todd – Never Forget Never Forgive

Das schon über 150 Jahre alte Musical ‚Sweeney Todd‘ wurde neu verfilmt, mit Johnny Depp in der Hauptrolle des Benjamin Barker.

Benjamin Barker wurde vom Richter Turpin (Alan Rickman) verhaftet. Barker, zwar unschuldig, muss alles zurück lassen, seine Frau, seine Tochter, seine Arbeit als Barbier. Ab diesem Zeitpunk schwört er sich Rache zu nehmen.

Nach 15 Jahren Haft flieht er und wird von dem Schiffsjungen Anthony (Jamie Campbell Bower) mit nach London genommen. Dort erfährt er, unter neuem Namen, dass Turpin seine Frau missbraucht hat und diese daraufhin Selbstmord begangen hat. Seine Tochter ist nun das Pflegekind des Richters, welcher vorhat sie zu heiraten.

Barker, nun Sweeney Todd, eröffnet wieder seinen Salon über der Bäckerei von Mrs. Lovett (Helena Bonham Carter). Der extravagante Frisör Signor Aldolfo Pirelli (Sacha Baron Cohen) erkennt jedoch Barkers Schwindel und droht ihn zu verraten. Diesem schneidet Todd kurzer Hand die Kehle durch. Die Leiche dient dazu den Fleischpasteten in dem momentan schlecht besuchtem Geschäft von Mrs. Lovett etwas neues zu geben: Menschenfleisch. Keiner ahnt was dort gegessen wird, aber alle sind verrückt danach.

Nachdem das Geschäft gut läuft richtet Todd seine Rache nicht nur auf Richter Turpin, sondern auf alle anderen Leute die seinen Salon besuchen.

Allein, dass dieses Musical so viele Jahre über dauert hat, ist ein Beweis dafür, dass der Film ein großer Erfolg ist. Er handelt von Mord, Totschlag, der verlorenen Liebe und der Rache die auch ihren Rächer vernichtet. All diese unterschiedlichen Triebe untermalt von der grandiosen Musik machen diesen Film zu einer einzigartigen, leidenschaftlichen, sehr düsteren Liebesgeschichte.

Insgesamt wurde sehr viel Wert auf die Musik gelegt, denn diese ist sozusagen das Hauptelement der Geschichte. Die Lieder sprechen, sie untermalen die Situation und transportieren alle Sorten von Gefühlen. Auch wurden auch alle Songs von den Darstellern, die keine ausgebildeten Sänger sind, selber gesungen. Die Grundlage des Musicals basiert auf einer waren Geschichte.

Im ca. 18. Jahrhundert soll es einen Barbier gegeben haben, der insgesamt ca. 160 Menschen getötet hat, und ihr Fleisch zu seiner Komplizin gebracht hat die, wie auch im Film, Fleischpasteten daraus machte.

Alles in allem ist Tim Burtons Verfilmung ein Muss für Musical oder Musik Begeisterte, für Johnny Depp Fans,und für Melodramen und Schauergeschichten Liebhaber.

Lena Hübbers, Kleve, Johanna-Sebus-Gymnasium

Eis ist immer sehr begehrt – Eiscafé Italia in Haldern

In dem Eiscafe Italia in Haldern arbeiten 14 Mitarbeiterinnen, mit ihrem Chef Jochen Otten.

Sie betreiben dort das Eiscafe Italia. Es ist die richtige Eisdiele in Haldern, deshalb läuft dieses Geschäft sehr gut.

In Haldern hat Jochen Otten eine sehr erfolgreiche Eisdiele oder ein Eiscafe gegründet. Im Sommer läuft das Geschäft besser, als im Winter, Frühling und Herbst.

Denn im Sommer ist es warm und das Eiscafe Italia hat dann ungefähr bis zu 1000 oder sogar 1200 Besucher. Die meisten Gäste sind entweder Senioren oder Jugendliche im alter zwischen zehn und fünfzehn Jahren. Wie uns die Mitarbeiterinnen mitteilten kommen am Sonntag die meisten Besucher.

Am Sonntag arbeiten bis zu sechs Mitarbeiterinnen und durch die Woche nur drei. Die am meisten gewählten Eissorten sind Vanille und Schokolade.

Die neusten Sorten sind nicht ganz so begehrt. Den Mitarbeiterinnen gefällt es sehr dort in diesem Geschäft zu arbeiten, mit dem schönen Klima. Sie arbeiten dort durchschnittlich schon alle 3 Jahre lang.

Vor ein paar Jahren wurde dort noch ein Stück Gebäude angebaut. Wenn man dort im sommer ein Cafe oder ein Eis essen möchte dann sitzen die meisten Besucher draußen.

Im Winter sitzen viele Leute gerne im Wintergarten, der angebaut wurde. Es gibt viele Sitzmöglichkeiten.

Ellen Eickelkamp, Rees, Gymnasium Aspel

Deutsche Schüler werden immer brutaler – Schwerwiegende Gewaltdelikte an Schulen

Es ist ein sonniger Tag, viele Kinder und Jugendliche spielen auf dem Schulhof, als plötzlich ein großer Junge auf einen kleineren einschlägt.

Doch das ist nicht alles: In einer ruhigen Ecke kann man mehrere Jungen dabei beobachten, wie sie versuchen ein kleines Mädchen zu erpressen. Sie soll ihnen Geld geben, sonst wird sie zusammengeschlagen. Diese Szenarien sind immer häufiger auf deutschen Schulhöfen zu sehen.

Zu den häufigsten Gewaltdelikten gehören Körperverletzung, Sachbeschädigung und psychische Gewalt wie zum Beispiel Mobbing oder Erpressung.

Zu diesem Thema haben wir Schüler von unterschiedlichen Schulen in dieser Gegend befragt.

Die meisten antworteten, dass es kaum körperliche Gewalt an der Schule gebe. Diese Aussagen stellen einen großen Unterschied zu der Tatsache dar, dass gerade körperliche Gewalt sehr stark zugenommen hat. Aber auch die psychische Gewalt wie Mobbing ist gestiegen, und Anzeichen für diese Art von Gewalt sind an fast jeder Schule zu sehen.

Immer mehr Schüler werden durch andere Schüler ausgegrenzt, und sie können sich auch kaum dagegen wehren, da andere Klassenkameraden bei Mobbing mitmachen, um sich nicht unbeliebt zu machen.

Susanne N. sagte, dass früher die Gewaltdelikte viel seltener gewesen seien.

Auch andere Erwachsene meinen, dass es früher nur sehr wenig Gewalt an den Schulen gegeben habe. Streitschlichter oder sonstige Projekte gegen Gewalt seien auch nicht nötig gewesen.

Auch wenn heutzutage schon viele Schulen etwas gegen die Gewalt unternehmen, haben nicht alle Schulen ein solches Projekt. Das wäre aber unserer Meinung nach sehr wünschenswert.

Lea Reemann und Meike Farber, Rees, Gymnasium Aspel

Carolyn Mackler erzählt über: – Das hässliche Entlein

„Ich bin zu dick“ – Das ist die Feststellung, die Virginia auf Schritt und Tritt begleitet. Carolyn Mackler beschreibt in ihrem Buch „Die Erde, mein Hintern und andere dicke, runde Sachen“ mit viel Humor die alltäglichen Probleme eines beleibten Teenagers.

Virginia Shreeves lebt in einer wahren Vorzeigefamilie. Ihre Eltern haben Karriere gemacht und ihre beiden Geschwister sind sportlich und sehen gut aus. Nur die Jüngste scheint das schwarze Schaf in der Familie zu sein.

Sie versteckt sich hinter XXL- Pullis und meidet sämtliche Spiegel in der Wohnung. Natürlich ist sie zusätzlich nicht sehr beliebt an ihrer Schule, an der sie, wie sie glaubt, von schlanken und sportlichen Jugendlichen umgeben ist. Als dann auch noch ihre beste und einzige Freundin Shannon aus der Stadt zieht, ist Virginia auf sich allein gestellt.

Dann merkt sie, dass sie endlich etwas gegen ihr eintöniges Leben tun muss und es verändert sich doch noch zum Guten. Endlich lernt Virginia auch ihre guten Seiten kennen und erlangt ihr verlorenes Selbstbewusstsein zurück.

Die Autorin schreibt witzig und lässt die Geschichte der unzufriedenen Virginia sehr realistisch erscheinen. Der Charakter der Hauptpersonen wird in einzelnen Details beschrieben, wodurch man sie entweder lieben oder hassen lernt und gut verstehen kann.

Insgesamt ist „Die Erde, mein Hintern und andere dicke, runde Sachen“ ein sehr unterhaltsames und rührendes Buch, das auch öfter gelesen werden kann, ohne langweilig zu werden.

Pia Hoppe, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium