Freizeit – „Äktschen“ für Jugendliche im Haus Spilles

Das Jugendzentrum Haus Spilles an der Benrather Schlossallee in Düsseldorf-Benrath bietet jede Menge Freizeit-Spaß für Kinder und Jugendliche.

Nachmittags kann jeder zwischen 10 und 16 Jahren im Haus Spilles Billard spielen, Kickern, Basketballspielen, sich mit Freunden treffen; einen Tischtennisraum gibt es auch und vieles mehr. Außerdem gibt es besondere Angebote, die sich immer abwechseln: Das sind zum Beispiel Spielenachmittage mit der Spielkonsole Wii, gemeinsames Basteln oder Kochen an dem sogenannten ,,Äktschentag‘‘.

Es gibt auch eine Jungengruppe und eine Mädchengruppe. Die Jungengruppe ist natürlich nur für Jungs: Hier werden vor allem viele Sportaktionen gemacht, bei denen man sich so richtig austoben kann! Manchmal wird aber auch nur gespielt oder gekocht.

Das gleiche gilt auch für die Mädchengruppe: Da Mädchen meist nicht so Raufbolde sind, geht es hier oft etwas ruhiger zu, hier gibt es auch viele Möglichkeiten: Basteln, Quatschen, Fotografieren, mit Videokamera filmen und so weiter.

Naja, und dann gibt es im Haus noch das kostenlose Internetcafe, und in den Ferien gibt es unterschiedliche Angebote, wie etwa Ausflüge in den Moviepark nach Bottrop oder ins Aqualand nach Köln.

Alles, was man im Spilles machen kann ist kostenlos, nur das Essen kostet 50 Cent und Getränke gibt es ab 10 Cent. Die Ausflüge in en Ferien kosten auch eine Kleinigkeit.

Also, schaut mal ins Spilles rein- ob allein oder mit Freunden! „Das Spilles-Team freut sich auf jeden“, sagt Sozialpädagogin Iris.

Infos:

Öffnungszeiten für die 10- bis 16-Jährigen

Montag bis Donnerstag von 15-19 Uhr

Zusätzliche Angebote:

Wii (Spielkonsole) spielen: montags von 16 bis 18 Uhr

Jungengruppe: dienstags von 16 bis 18 Uhr

Mädchengruppe: donnerstags von 16 bis 18 Uhr.

Äktschentag:

abwechselnd Kochen, Basteln oder Medien- Sportangebote: mittwochs von 16 bis 18 Uhr

Internetcafe:

dienstags, mittwochs und donnerstags von 18 bis 18.45 Uhr

Nabil Rahou, Düsseldorf, Städt. Gem.-Hauptschule Benrath

Fernsehen – „Wetten dass…“ – Gottschalks Quotentief

Am 5. Dezember ging „Wetten dass…“ wieder in eine neue Runde. Das Resultat: Lahme Auftritte, einfallslose und teilweise geschmacklose Wetten und langweilige Stars, bis auf die Komödianten Anke Engelke (Anneliese) & Bastian Pastewka (Wolfgang).

So tief ist die bisher erfolgreiche Show gesunken. Auch die Wetteinsätze waren nicht berauschend. Besonders niveaulos galt der Kuss, der („mit Zunge“) zwischen Wolfgang und Anneliese stattfinden sollte, der aber stattdessen mit dem Moderatorenpaar endete.

Auch als die Keinohrhasen-Stars Til Schweiger & Nora Tschirner kamen, kümmerte sich Gottschalk ausschließlich um Til und ließ somit Tschirner kaum zu Wort kommen. Trotzdem waren ihre Zwischenrufe lustig und trugen einige Lacher zur Show bei.

Somit brachten die Musikeinlagen von Soulsängerin Leona Lewis und Micheal Bublé auch nicht viel. Die sozialen Projekte, an denen sich „Wetten dass…“ beteiligt, hätten auch näher beschrieben werden können.

Die einzig interessante Wette war der Pizzabäcker Gerolt, der eine Pizza auf einem Motorrad zubereitete und die Flasche Rotwein beim Fahren öffntete. Nach fünf Minuten traf die frische Pizza ein.

Co-Moderatorin Michelle fuhr auf einer Vespa hinter dem Pizzabäcker her und erlitt einen kleinen, aber nicht bedeutenswerten Unfall, da sie mit sieben Zentimeter langen Absätzen fuhr. Auf die Schuhe machte Gottschalk öfters aufmerksam, was die meisten Zuschauer aber wenig interessierte. Hugh Grant blieb nur kurze Zeit und unterhielt die Show nur wenig.

Ergebnis dieser Show: So lahm und langweilig war die Show noch nie, und der Quotenabsturz ist berechtigt.

Sina H, Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium

Glosse – Weihnachtsgeschenke online kaufen

540 von 1000 der befragten Erwachsenen kaufen neuerdings die Hälfte der Weihnachtsgeschenke online.

Dabei sind für 18 Prozent der Befragten die Preise egal, und das in der Finanzkrise! Aber mal ehrlich, wundert Sie das noch?

Während die Tannenbaumration knapp wird, steigen die Preise für Geschenke aller Art. Ist logisch, denn wie sollen die Großen im Bundestag sonst ihre Stippvisiten im Wellnesshotel und die alljährliche Glühweinflasche bezahlen?

Geht nicht.

Die um ihre Vergeltung bangenden Bankmanager haben gleich die Kreditkarte sperren lassen. So eine Schande.

Das erfordert demnach Anpassung und der bequeme Weg übers Internet eignet sich gerade dazu, das Passende zu finden. Ein Klick, ein Name, eine Überlegung, und schon ist alles geregelt. Hoffentlich wird das nicht zum Alltag, denn sonst werden wir bald in einer Welt leben, die von modernster Technik abhängt.

Wer also alles per Mausklick bestellt, wird seine Brötchen bald nur noch zugeschickt bekommen.

Jacky Werny, Düsseldorf, Annette-V.-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Kino – der UFA-Palast am Düsseldorfer Hauptbahnhof – Kilometerlange Filme

Der 1997 eröffnete UFA-Palast am Düsseldorfer Hauptbahnhof war das erste Multiplexkino in Düsseldorf. Hier gibt es zwölf Kinosäle. Das kleinste Kino hat 125 Plätze, das größte hingegen 580, und insgesamt gibt es 2058 Kinositze.

Das so genannte Arthouse, in dem eher anspruchsvollere Filme gezeigt werden, zum Beispiel Literaturverfilmungen, ist unter anderem das Merkmal des Kinos. Zusätzlich gibt es ein 3D-Kino. Dort wurden schon Filme wie “Ice Age“ gezeigt.

Zu jedem Kinosaal gibt es einen Vorführraum. Von dort aus werden die Filme abgespielt.

Diese sind nicht, wie man vielleicht denkt, auf normalen DVDs, sondern auf riesigen Filmrollen, die bis zu 20 Kilogramm wiegen und mehrere Kilometer lang sind. “Titanic“ war einer der längsten Filme, er war 6,5 Kilometer lang. Normalerweise ist ein Film zwischen zwei und drei Kilometer lang. Diese Filmrollen werden über Projektoren abgespielt, die 24 Bilder pro Sekunde zeigen.

Aber das Kino wird nicht nur als Kino genutzt, denn hier werden auch Veranstaltungen und Konferenzen abgehalten. Für jeden Kunden wird alles individuell organisiert. Es steckt also weitaus mehr hinter einem Kino und Filmen, als man vermutet.

Lena Daehne, Anita Wichert und Isabel Mehring, Düsseldorf, Annette-V.-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Autos der Zukunft – Zwar praktisch, aber noch nicht sehr beliebt

In Zukunft soll ein intelligentes Elektromobil den Weg nach Hause finden: Der Computer lenkt, beschleunigt und bremst vollautomatisch und der Mensch braucht nur dann das Steuer in die Hand zu nehmen, wenn es wirklich notwendig ist, oder wenn er dazu Lust hat.

Der Autopilot orientiert sich an Markierungen im Straßenbelag. Dieses Pilotprojekt läuft bereits in Tokyo im Praxistest. In Europa allerdings wagt noch niemand, dem Fahrer das Lenkrad aus der Hand zu nehmen.

Überwachungskameras sollen den Verkehr kontrollieren, so dass die Unfälle, die größtenteils durch menschliches Versagen vorfallen, verhindert werden können. Lasersensoren und verdeckte Zählmaschinen übermitteln Daten an die Zentrale, die sie über Leitsysteme an die Autofahrer zurückgibt.

Das Auto der Zukunft soll ein bordeigenes Radarsystem haben, das den richtigen Abstand im fließenden Verkehr vermittelt. Es soll eine elektronische Hilfe für den Fahrer sein, die das knappe Auffahren verhindert.

Die ersten Geräte werden jetzt in der Praxis erprobt. Ein Radarsensor misst die Entfernung zum Auto davor. Wird der Abstand zu gering, reduziert die Technik automatisch die Fahrtgeschwindigkeit, nimmt Gas weg oder bremst. Bei Spurwechsel orientiert sich das Auto am Tempo des vorderen Fahrzeugs. Dieses System steht vor der Serienreife. Doch die Autofahrer scheinen nicht darauf zu warten.

Laut einer deutschen Studie glauben 60 Prozent, bei der elektronischen Abstandsregelung werde ihnen das Fahrzeug aus der Hand genommen. Fünfzig Prozent würden die Freude am Fahren verlieren und neunzig Prozent fordern eine jederzeitige Abschaltmöglichkeit der Geräte.

Der Autofahrer akzeptiert nur elektronische Gehilfen, wie den „intelligenten Rückspiegel“. Radarsensoren am Fahrzeug beobachten den Verkehr auf beiden Seiten und im Rücken des Fahrers, und dann übermittelt der Rückspiegel die Informationen an den Fahrer. Doch dadurch, dass man sich voll auf seinen „intelligenten Rückspiegel“ konzentriert, kann es schnell zu Unfällen kommen.

Cansu Sakarya und Julia Kamrath, Düsseldorf, Cecilien-Gymnasium

Kino – Das Filmmuseum in Düsseldorf

Interessieren Sie sich für Filme und deren Geschichte? Interessieren Sie sich für den Produktionsprozess eines Films? Und wollten Sie schon immer wissen, wie der erste Film entstanden ist? Im Filmmuseum in Düsseldorf finden Sie die Antworten auf Ihre Fragen!

Das Filmmuseum steht bereits seit 1993 für Besucher ab fünf Jahren offen, insbesondere für Lehrer, Studenten und Schüler.

Der Aufbau eines Museums besteht aus vielen Bereichen, darunter das Kino „Black Box“, die Sonderausstellung, die bis vor Kurzem mit Kostümen der Filmgeschichte bestückt war, die Dauerausstellung auf 2000 Quadratmetern, wo Materialien zur Geschichte des Films, Dokumentationen der Filmproduktion, Apparate zur Aufnahme, Entwicklung und Vorführung des Films, Dekorationen, Requistiten und mehr ausgestellt werden.

Außerdem gibt es dort die Museumspädagogik und das Filmlager mit 35- und 16-Millimeter-Filmen. Im Museum gbt es keine chronologische Reihenfolge, denn die Räumlichkeiten sind mit bestimmten Themen, wie beispielsweise dem „Pantheon der Filmgeschichte“ und „Filmkult“ ausgestattet.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Filmmuseum sehr vielfältig ist, denn man kann hier viel entdecken und selber ausprobieren.

Lena Daehne, Isabel Mehring und Anita Wichert, Düsseldorf, Annette-V.-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Berlin – ein beliebtes Reiseziel – Eine Stadt, die Abwechslung bietet

Das Klassenfahrtsziel der 8a des Georg- Büchner-Gymnasiums in Kaarst wird Berlin sein.

Diese ist ein vielseitiges Ziel für alle Menschen der Welt, aufgrund seiner Sehenswürdigkeiten und Unterhaltungsangebote.

Der deutsche Regierungssitz ist die flächengrößte Stadt Deutschlands und hat 3,4 Millionen Einwohner. Allein durch die faszinierenden Sehenswürdigkeiten ist der Stadtstaat ein beliebtes Touristenziel.

Jährlich besichtigen bis zu 15 Millionen Touristen die Hauptstadt, was man verstehen kann, wenn man sie schon einmal besichtigt hat. Durch Gebäude, wie dem bekannten Brandenburger Tor, dem politisch wichtigen Reichstag oder der eindrucksvollen und berühmten Siegessäule, bietet die östlich gelegene Stadt immer wieder Abwechslung.

In der Großstadt sind auch die beliebten Plätze, der Alexander- und der Potsdamerplatz zu finden. Und auch das Ansehen des Checkpoint Charlie, des Berliner Doms, des Berliner Fernsehturms und des Sony Centers lohnt sich.

In der modernen Metropole kann man auch mehrere Museen besichtigen.

Man kann auf jeden Fall sagen, dass die deutsche Hauptstadt eine Reise wert ist.

Marc Radtke, Düsseldorf, Georg-Büchner-Gymnasium

Umwelt – Deutschland setzt sich für den Klimaschutz ein

Der Umweltminister Norbert Röttgen ging mit einer sehr arbeitswilligen Einstellung zu dem Klimagipfel in Kopenhagen wie keiner zuvor.

Röttgen möchte seine Ziele, wie z.B die Senkung der Kohlendioxid-Emissionen um 40 Prozent oder die Senkung des Kohlendioxid-Ausstoß um 80 Prozent, durchsetzen und darauf auch andere Länder, insbesondere China und Indien aufmerksam machen.

Um die Entwicklungsländer mit einzubeziehen, wird es jedoch für die Deutschen teuer, da sie deren Part an den Klimaschutz-Maßnahmen finanzieren müssen. Die europäische Union hat dafür mindestens 100 Milliarden Euro eingerechnet. Doch die deutsche Regierung ist bereit, so hohe Kosten zu bezahlen, wenn natürlich dafür ein Klimaschutzabkommen beschlossen wird.

Auch die USA setzt Ziele, auf die Angela Merkel aufmerksam machte. Für den Erfolg des Klimaschutzes besteht also eine Chance.

Pauline Klanke, Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium

Leute von heute – Früher war alles besser! Oder doch nicht?

„Früher war alles besser“, dies sagen viele Leute – doch ist es wirklich so?

Um diese Frage zu beantworten, wurden Passanten in der Rheydter Innenstadt befragt.

Der Umfrage zufolge waren die Befragten größtenteils einer Meinung:

„Früher war es anders, aber nicht unbedingt besser.“ Es wurde auch gemeint: „Man kann es nicht vergleichen“. So oder ähnlich waren die Antworten der Passanten.

Auf die Frage, was sie über die Jugend von heute denken, kam einstimmig die Antwort: „Vielleicht ist die Jugend extremer, aber sonst ist sie nicht viel anders. Sie verlangen zwar viel mehr, ohne es sich selbst zu verdienen, aber dies ist in Ordnung.“ Viele Passanten berichteten ebenfalls, dass die Menschen durch die fortgeschrittene Technik viel schnelllebiger geworden sind.

Die gegebenen Antworten lassen darauf schließen, dass es früher nicht immer besser war. Vielleicht sollte man sich mehr Zeit für sich selbst, die Familie und Freunde nehmen, um das eigene Leben nicht so schnell und unbewusst an sich vorüberziehen zu lassen.

Sarah-Nicole Friederichs und Wiebke Ringels, Mänchengladbach, Gymnasium Odenkirchen

Kirche und Jugendliche – Vielen ist der Konfi-Unterricht zu langweilig

In vielen Gemeinden ist das Bild gleich: Nur ältere Menschen im Gottesdienst, gelangweilte Jugendliche, die sich zum Konfirmandenunterricht quälen.

Es ist sogar schon einmal vorgekommen, dass eine Konfirmandin während des Gottesdienstes eingeschlafen ist. In der Stunde trägt der Pfarrer irgendetwas vor, die Schüler machen Unsinn und die Atmosphäre ist gereizt.

„Der Unterricht muss neu an die Jugendlichen angepasst werden“, so eine Konfirmandin. „Man kann nicht einfach die zehn Gebote auswendig lernen, ohne zu wissen, warum.“

Wie sie den Unterricht verbessern würden, schildern drei Konfirmandinnen:

Entspannt unterhalten sich die Schüler und neue Freundschaften entstehen, da alle mehr oder weniger in der Nachbarschaft wohnen. Es werden auch aktuelle Themen diskutiert und bei den nicht mehr aktuellen Bereichen Bezüge zu den Jugendlichen hergestellt. Jeder findet seinen eigenen Glauben und erfährt auch die Hintergründe zu Bibeltexten.

„Schön wären auch mehr Jugendclubs, nicht nur Seniorentreffs“, so eine weitere Konfirmandin. Natürlich ist nicht alles schlecht – was am Unterricht gefällt, sind vor allem das Liedersingen, das Basteln und die Ruhepause im stressigen Alltag. Auch Gottesdienste für Kinder sind schon vorhanden und auf Weihnachtsmärkten und Ausflügen kann man die Gemeinde „live“ erleben.

Wibke Schumann, Karoline Wolandt und Judith Schicks, Düsseldorf, Annette-V.-Droste-Hülshoff-Gymnasium