Kriminalität – Missbrauch, Diebstahl, Mord

Heutzutage gibt es viel zu viele Verbrechen. Doch warum? Wollen Menschen andere Menschen einfach nur leiden sehen? Haben sie zu wenig Geld und klauen deshalb? Viele Menschen sind heute einfach nur schadenfroh und risikofreudig und kommen so auf den falschen Weg. Es werden zu viele unschuldige Menschen verletzt, misshandelt und getötet.

Auch viele Kinder und Jugendliche begehen Verbrechen. Es kommt meistens davon, dass sie in einem schlechten Umfeld aufgewachsen sind oder zu viel Gewalt miterlebt haben. Manchmal wollen sie auch einfach nur ihrem Idol näher kommen oder ein Computerspiel im echten Leben nachspielen ( Counter Strike, Call of Duty, War Rock, usw.). Viele denken dann auch, sie seien cool, wenn sie jemanden getötet haben. Doch das stimmt nicht. Im Gegenteil: Dadurch, dass sie eine unschuldige Person getötet haben, sind sie richtig uncool und wissen nicht, wie viel ein Leben eigentlich wert ist. Man kann den Wert eines Menschen nicht mit Geld oder ähnlichem vergleichen. Ein Leben ist unbezahlbar.

Kindervergewaltigung:

Kinder werden auch oft vergewaltigt. In Solingen ist ein elfjähriges Mädchen vor kurzem misshandelt worden. Als das Kind von der Schule nach Hause lief, hatte der Täter das Kind wahrscheinlich schon beobachtet. Danach war sie allein zu Hause, der Mann klingelte und das Mädchen öffnete. Der Mann kam in die Wohnung und misshandelte das Kind. Später, schwer traumatisiert, war das Kind leicht verletzt im Krankenhaus. Heute gibt es schon Verdächtige.

Mord:

Viele Polizisten sterben, nur weil sie ihren Job machen. In Anhausen wurde ein Polizist von einem Rocker der Hells Angels erschossen, als er das Haus von ihm durchsuchen wollte. Der Rocker wurde danach verhaftet.

Selbstmord:

Es gibt Menschen, die Selbstmord begehen. Dies machen sie meistens, weil sie ihr Leben hassen oder Depressionen haben. Manche machen das auch, weil sie, meist über das Internet, gemobbt werden. Auch dies ist eine Straftat, denn so sterben viele unschuldige Menschen.

Diebstahl:

Kinder, Jugendliche und Erwachsene begehen oft Diebstahl. Kinder klauen meist nur kleine Sachen, zum Beispiel Kaugummi. Jugendliche klauen schon mehr, Handtaschen und Geld. Manchmal überfallen sie auch einen Laden. Erwachsene klauen fast alles. Sie brechen in Banken ein, klauen Geld von einem Poker-Turnier usw. Die meisten davon machen das, weil sie arm sind, weil sie das brauchen oder um die gewöhnlichen Bedürfnisse zu übertreffen. Kinder machen das auch, weil sie sich dann stark fühlen.

Körperverletzung:

Dies geschieht meistens durch Hass, Aggressivität, Stressabbau oder, um sich cool zu fühlen. Jugendliche treten meist in Gruppen auf, Erwachsene machen es allein. Hierbei werden auch unschuldige Menschen verletzt. Doch wenn man den Stress abbauen will, sollte man lieber in ein Box-Verein gehen oder Ähnliches.

Quelle: Rheinische Post

Marcel Engel, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Gesundheit – Übergewicht – Deutschland macht den USA Konkurrenz

75 Prozent der Männer und 59 Prozent der Frauen in Deutschland sind zu dick.

Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der International Association for the study of Obesity (IASO), in der 25 EU-Länder hinsichtlich der Anzahl an Übergewichtigen in der Bevölkerung verglichen wurden.

Deutschland hat Tschechien und Zypern abgelöst, ist Spitzenreiter auf der Skala der Dicksten und liegt im globalen Bereich mit den Vereinigten Staaten gleichauf. Ob man zu dick ist, kann man mithilfe des Body-Maß-Index (BMI) errechnen. Die Formel zur Errechnung des BMI lautet wie folgt:

BMI = Körpermasse (in Kilogramm) dividiert durch die Körpergröße (in Metern) hoch 2. Dabei gilt man mit einem BMI, der höher als 25 ist, als übergewichtig, mit einem BMI größer als 30, als fettleibig.

Diese Rechnung bezieht sich allerdings nur auf Erwachsene.

Laut Ernährungsexperte Francesco Branca sind niedrige Einkommens- und Bildungsklassen überdurchschnittlich oft von Gewichtsproblemen betroffen.

Übergewicht und Fettleibigkeit entstehen, wenn man mehr Energie mit der Nahrung aufnimmt, als man durch körperliche Aktivität verbrennt.

Außerdem spielt Bierkonsum eine deutliche Rolle. Die Tschechen und die Deutschen trinken am meisten Bier und liegen ganz oben auf der Übergewichts-Statistik. Das beliebte Getränk trägt zur Gewichtszunahme bei, da es Kalorien enthält, die nicht sättigen. Für Menschen, mit einem Job, in dem man sich den ganzen Tag nicht bewegt und keine Zeit hat, richtig und gesund zu kochen, sich stattdessen aber von ungesunden Fertiggerichten wie Tiefkühlpizza ernährt, ist das Risiko, zu dick zu werden, erhöht.

Adipös zu sein ist aber nicht ungefährlich: Fettleibigkeit kann zu Diabetes, Schlaganfällen, mehreren Formen von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. 1 Millionen Todesfälle in Europa werden jährlich durch Krankheiten, die auf Übergewicht zurückführen sind, verursacht.

Da sich die hohe Anzahl an Übergewichtigen auch auf die Wirtschaft auswirkt, fordert die Weltgesundheitsorganisation zum Handeln auf. Die Werbung für fettige Nahrung soll eingeschränkt werden und die Bevölkerung soll zur körperlichen Bewegung motiviert werden.

Die Behandlungen, der sich auf überflüssige Pfunde beziehenden Krankheiten, nahmen im vergangenen Jahr sechs Prozent der Ausgaben der europäischen Gesundheitssysteme ein.

Quellen: www. sueddeutsche.de, www.stern.de

Verena Lang, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Wie entstanden die Spiele eigentlich? – Paralympics

Durch die vier Goldmedaillen von Verena Bentele und 13 von Gerd Schönfelder ist es ganz klar, dass Deutschland die erfolgreichste Nation in der Geschichte der Paralymipcs ist.

Ihr viertes Gold bekam die sehbehinderte Studentin aus München im 5-km-Langlauf. Am Montag holte sie mit Ihrem Biathlon-Kollegen, Thomas Friedrich, ihre erste Goldmedaille in diesen Winterspielen. Laut eigener Aussage hat es ihr bei der Abfahrt enorm geholfen, jemanden dabei zu haben, auf den man sich wirklich verlassen kann.

Bereits einen Tag danach holt sie das 3. Gold für Deutschland und somit das 2. Gold für sich in diesem Wettbewerb und die 9. Goldmedaille in ihrem Leben.

Doch was sind eigentlich die Paralympics? Es sind die wichtigsten Wettbewerbe auf internationaler Ebene behinderter Leistungssportler, die 10 bis 14 Tage nach Abschluss der Olympischen Spiele am gleichen Ort stattfinden, in diesem Fall in Vancouver und Whistler.

Seit 1960 werden diese Spiele in den Sommer- und seit 1976 auch in den Wintersportarten durchgeführt. Die teilnehmenden Sportler werden in 5 Kategorien eingeteilt: 1. Blinde und Sehbehinderte; 2. spastisch Gelähmte; 3. Rollstuhlfahrer und Querschnittsgelähmte; 4. Amputierte und anders körperlich Behinderte; 5. geistig Behinderte.

Im Jahre 1996 wurde erstmals in Atlanta eine „Cultur Paralympiad“ veranstaltet, mit dem Ziel, das Verständnis für die Kunst von Behinderten zu fördern. Zu den wichtigsten Sportarten des Behindertensport gehören: Schwimmen, Leichtathletik, Ballspiele (Sitzball, Goalball, Rollstuhl-Basketball, Fußball, Volleyball), Kegeln, Skilauf, Tischtennis und Bogenschießen.

Die Paralympics entwickelten sich aus den von dem britischen Sportmediziner Sir Ludwig Guttmann (geboren1899; gestorben1981) initiierten „Weltspielen der Gelähmten“ (1960-1972), denen sich 1976 bis 1984 die „Olympischen Spiele der Behinderten“ anschloss. Die Bezeichnung „Paralympics“ gibt es offiziell seit den Spielen in Seoul im Jahre 1988. Das Wort selbst stammt von dem lateinischen Wort ‚paralysis‘, welches Lähmung bedeutet.

Unter anderem gibt es die Weltspiele der Gehörlosen sowie die Special Olympics für geistig Behinderte. Darüber hinaus können die Behinderten das „Deutsche Sportabzeichen unter Behindertenbedingungen“ erwerben. In Deutschland wird Behindertensport vom deutschen Behinderten-Sportverband (DBS, gegründet1951, Geschäftsstelle: Duisburg) organisiert.

Manche könnten nun meinen, dass es klar ist, dass Deutschland nun so gut abschneidet, da wir ja „nur“ behinderte Gegner haben. Doch diesen Menschen möchte ich sagen, dass es eine viel größere Leistung ist, körperlich behindert in so einen Wettkampf zu gehen als wenn man normal entwickelt ist. Denn diese Menschen haben den Mut und die innerliche Kraft überhaupt daran teilzunehmen, außerdem ist es viel schwerer, ohne Beine oder gar blind einen Berg hinunter zu fahren.

Kirsten Komor, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Kritik – Modenschau in Paris

Ich finde, dass die neuen Klamotten von Designer Karl Lagerfeld die er seit neuestem entworfen hat und letztens in Paris bei einer Modenshow präsentierte, gewöhnungsbedürtig sind.

Wie man ja hörte, hat der deutsche Designer sich von Taucheranzügen inspirieren lassen und diese Inspiration in seine neue Herbst-Winter Kollektion 2010/2011 mit einfließen lassen. Die Models tragen Latexleggins und hautenge glitzernde Oberteile.

Mein Stil beziehungsweise meine Art, mich zu kleiden, ist es nicht. Jedoch könnte seine Kollektion ein Hit werden. Bei der Show dominierten kühle Farben wie schwarz-weiß und Silber, die meiner Meinung nach gut zum Winter passen. Die Kollektion von Karl Lagerfeld ist bestimmt sehr ansprechend für viele Leute in der Modebranche, doch mein Ding ist diese Kollektion nicht, da sie mir zu sehr glitzert. An der Stelle des erfolgreichen Designers hätte ich nicht so einen Kragen für ein an und für sich schönes Outfit ausgewählt.

Denise Hermanick, Dinslaken, Jeanette-Wolff-Realschule

Es gibt zwar viele Unternehmen – aber nur ein „H&M“ – Ein beliebtes Modeunternehmen

Man kennt das: Man kommt in eine – einem bislang unbekannte – Innenstadt und ein Laden, der einem sehr vertraut vorkommt, ist „H&M“.

Dieses schwedische Textileinzelhandelsunternehmen ist wohl eines der bekanntesten und beliebtesten Unternehmen der heutigen Jugend. Das liegt zum einem daran, dass man „H&M“(Hennes & Mauritz) fast in jeder Stadt in Deutschland vorfindet. Genau genommen existieren inzwischen 346 Geschäfte in 202 Städten im ganzen Land. Ein anderer Grund für die Beliebtheit ist, dass modische Kleidung preisgünstig angeboten wird. Da ein durchschnittlicher Jugendlicher meistens nicht sehr viel Geld zur Verfügung hat, bietet es sich an, etwas Modisches, aber nicht Überteuertes bei einem Geschäft wie „H&M“ zu kaufen.

Zwar besteht die Kundschaft zum größten Teil aus Jugendlichen, aber dennoch sind auch noch andere Altersklassen vertreten. Man könnte fast sagen, dass alle, angefangen von Kleinkindern bis zu den Leuten im mittleren Alter, schon einmal Kunden bei „H&M“ waren.

Außerdem werden auch Umstands- und Bademoden, sowie Kleidungstücke in größeren Konfektionsgrößen (BIB = big is beautiful), wie man sie in vielen anderen Geschäften nicht vorfindet, angeboten.

Natürlich bietet einem das Unternehmen nicht nur Kleidung, sondern auch Schuhmoden und Kosmetikartikel. Diese werden auch mit in die verschiedensten Kollektionen und Kampagnen, wie es zum Beispiel einmal eine exklusive von Karl Lagerfeld aus dem Jahr 2004 gab, einbezogen.

„Hennes & Mauritz“ führt außerdem einen Online-Shop, der den Kunden anbietet, sich etwas zu bestellen und es dann zu dem Ort ihrer Wahl geliefert zu bekommen. Dort werden auch Preisaktionen veranstaltet, wie man es sonst meistens nur aus den Läden selber kennt.

Man kann also sagen, dass „H&M“ mit seiner Mode, den Preisen und Angeboten, aber auch mit der Vielzahl an Filialen, es versteht, Kunden anzuziehen und zu begeistern. Deshalb steht das Unternehmen zurzeit wirtschaftlich gut da und hat voraussichtlich eine positive und gewinnbringende Zukunft vor sich.

Catherine Kürten, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Chinesische Schule hier in Deutschland – Wo Chinesen chinesisch lernen

Vor mehreren Jahren kamen Studenten aus aller Welt nach Deutschland, um hier zu studieren und ein neues Leben anzufangen, so auch die Chinesen.

Viele von ihnen kamen hierher und lernten eifrig mit der Hoffnung, bald ein besseres Leben führen zu können.

Nur wenige Jahre später entstand die nächste Generation. Viele von den Kindern wurden in Deutschland geboren, wo sie mit der deutschen Kultur und der deutschen Sprache aufwuchsen, ein großes Problem für die Eltern. Denn immer mehr Kinder verloren das Sprachgefühl für die chinesische Sprache.

Nach langen Überlegungen entschieden sich die Eltern schließlich, eine chinesische Schule zu gründen, wo die Kinder zusammen chinesisch lernen sollten.

Und so kam es 2001 dazu, dass in Krefeld eine chinesische Schule gegründet wurde. Anfangs bestand sie aus 12 Schülern. Doch im Laufe der Jahre kamen immer mehr interessierte Eltern und Schüler dazu.

Jetzt, 2010, gibt es bereits 6 Klassen und über 70 Schüler. Jede Klasse hat eine eigene Klassenlehrerin, die jeden Samstag die Kinder von 10 Uhr bis 13 Uhr unterrichtet. Anders als auf einer normalen Schule werden hier die Klassen nicht nach Alter, sondern nach Leistung aufgeteilt. So sind zum Beispiel in der 1. Klasse (die höchste Klasse) Kinder zwischen 12 und 17 Jahren.

Die Schule befindet sich in Krefeld in einem Gymnasium, wo die Schule jeweils für drei Stunden einige Räume mietet.

Um die Gemeinschaft der Schule zu stärken, veranstaltet sie regelmäßig Feste, wie zum Beispiel das Chinesische Frühlingsfest. Dort werden auch von den Schülern verschiedene Vorführungen vorgetragen.

Bei diesem Fest bekommen auch die Kinder ihre Zeugnisse. Die Schüler werden in den verschiedenen Tests schriftlich, aber auch mündlich getestet, denn die chinesische Aussprache ist sehr wichtig – ebenso wie zu wissen, wie die einzelnen Schriftzeichen geschrieben werden.

Da der Unterricht ein so großer Erfolg ist, überlegten sich die Leiter, vielleicht eine deutsche Klasse zu gründen. Doch leider haben sie keinen geeigneten Lehrer gefunden und hatten auch keine Erfahrung mit so einer Art von Unterricht.

Jenny Jiang, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Saison beendet – C-Jugend der HSG auf Platz fünf

Mit einer 16:27-Niederlage gegen den neuen Handball-Kreismeister Moerser Adler HSG 2 beendete die männliche C-Jugend der Handball-Spielgemeinschaft-Wesel ihre Saison in der Kreisliga.

Am Ende stand ein 5. Platz unter elf Mannschaften zu Buche. Bei 20 Begegnungen ging die Mannschaft elfmal als Sieger vom Platz, einmal wurden die Punkte geteilt und achtmal mussten sie sich bei oftmals knappen Entscheidungen geschlagen geben. Leider waren die gezeigten Leistungen der C-Jugend zu schwankend. Sie bot gute Leistungen, wie beim Sieg gegen Rheinberg oder gegen Lintfort. In einigen Begegnungen fehlte allerdings die nötige Abwehrarbeit, das nötige Glück beim Torwurf oder das unparteiische Auftreten der Schiedsrichter.

„Insgesamt hat man während dieser Spielzeit gesehen, dass wir gegen die Spitzenteams der Kreisliga keine Punkte holen können. Leider haben wir am Ende noch den 4. Platz verpasst. Das Team hat sich aber gut entwickelt und ist in der gesamten Saison als geschlossene Mannschaft aufgetreten“, so das Fazit von Michael Hillig, Trainer der C-Jugend.

Michael Hillig wird mit dem älteren Jahrgang in der neuformierten B-Jugend die Aufstiegsrunde ab Mitte April für die nächste Saison in Angriff nehmen.

Matthias Kalus, Wesel, Andreas-Vesalius-Gymnasium

Thema „Ausbildung und Beruf“ – Interview mit einer Frisörauszubildenden

In den Klassen neun und zehn müssen sich die Schüler Gedanken darüber machen, welchen Beruf sie erlernen möchten und ob sie dem Anforderungsprofil auch entsprechen. Wir haben dazu die Auszubildende Denise B. (erstes Lehrjahr) befragt.

War der Frisörberuf von Anfang an Dein Berufswunsch?

Nein, anfangs wusste ich überhaupt nicht, was ich möchte. Ich wusste auch nicht so genau, wo meine Stärken liegen. Dann wollte ich etwas mit Design oder Architektur machen, aber dafür muss man studieren. Da ich nicht immer so fleißig war, haben am Ende auch die Noten nicht ausgereicht.

Wie kam es zu dem Entschluss, diese Ausbildung zu machen?

Da ich kreativ bin und es interessant finde, wie man Menschen durch Frisur und Make up verändern kann, kam ich auf die Idee, Maskenbildnerin zu werden. Voraussetzung dafür ist die Frisörausbildung. Außerdem kann ich gut auf Leute zugehen und habe auch keine Berührungsängste.

Wie würdest Du die Vor- und Nachteile dieses Berufs formulieren?

Vorteile sind klar die Weiterbildungsmöglichkeiten. Ich kann mich durch eine Meisterprüfung qualifizieren und auch in bestimmten Bereichen spezialisieren, das heißt zum Beispiel, ich beherrsche die einzelnen Färbetechniken besonders gut. Wenn ich will, kann ich mich auch irgendwann selbständig machen. Als Nachteile muss ich die langen Arbeitszeiten, das lange Stehen, den geringen Verdienst und eventuell auftretende Berufsallergien nennen.

Was heißt Berufsallergien?

Wir arbeiten mit Chemikalien und unsere Hände sind häufig im Wasser. Die Folge sind raue, rissige Haut an den Händen und im schlimmsten Fall kann es bei vorgeschädigter Haut und dem immer wiederkehrenden Kontakt mit den Chemikalien zur Überempfindlichkeit, also der Allergie kommen.

Hast Du so eine Überempfindlichkeit?

Nein, außerdem arbeiten wir in diesem Salon häufig mit Handschuhen.

Gehst Du zur Berufsschule?

Ja, zwei Mal in der Woche. Nach einem der beiden Schultage muss ich anschließend in den Salon, um dort an einem Modell zu üben.

Gibt es auch schon mal Probleme in Bezug auf Deine Ausbildung?

Ja, manche Aufgaben gehen mir nicht so leicht von der Hand, dann habe ich Angst, Fehler zu machen und dass mir diese übel genommen werden.

Bist Du Dir denn noch sicher, den richtigen Beruf gewählt zu haben?

Ja, auf jedem Fall, es gibt auch Dinge, die ich schon richtig gut kann, wie zum Beispiel Make up, und wenn eine Kundin zufrieden ist, dann freue ich mich.

Lena Broscho, Dinslaken, Jeanette-Wolff-Realschule

Der RV-Voerde – Interview mit zwei Reitern

Neulich habe ich, Vanessa Bakker, in dem Reitverein Voerde ein Interview mit mehreren Reiter durchgeführt. Dabei kam ein erstaunliches Ergebnis heraus.

Die interviewte Anna Schmitz hat beim Reiten schon einige Höhen und Tiefen durchlebt. Ich fragt sie, wie lange sie schon reitet. Darauf antwortete sie, dass sie bereits 7 Jahre Dressur- und seit 3 Jahren Springreitet. Ich hab sie gefragt, ob sie gerne reitet und warum. „Ja, das tue ich! Ganz besonders, weil man hier viele Freunde hat und, weil es Spaß macht, mit Pferden zu arbeiten. Obwohl ich schon oft runtergefallen bin, macht es mir immernoch Spaß.“

Meine nächste interviewte, Aileen Hülser, sieht das ähnlich. Meine erste Frage war, ob sie gerne auf Turniere geht. Darauf antwortete sie: “ Ja, total gerne, aber nicht, um sich mit den anderen Leuten zu messen, sondern einfach den Kick zu kriegen, ob man gewinnt oder nicht.“ Auf die Frage, wie lange sie schon reitet, bekomme ich ein kurzes und knappes: „Fünf Jahre.“ Dieses Interview mit zwei Reitern hat Ihnen hoffentlich gefallen. Ich hoffe, Sie haben einen Einblick in die Reiterwelt bekommen.

Mein Tipp: Beim Reiten sollte man keine Angst haben. Denn das merken Pferde und dann werden sie selbst nervös.

Vanessa Bakker, Dinslaken, Jeanette-Wolff-Realschule

Praktikum im Krankenhaus – Interview mit den Krankenschwestern Anja & Alex

Schönen guten Tag , können Sie mir sagen , was ein/e Praktikant/in für Aufgaben hat ?

Alexandra, Anja: Die Praktikanten haben an erster Stelle eine begleitende Rolle, sie können das Essen verteilen und vielleicht den Patienten dabei helfen. Die Jugendlichen können bei allem zuschauen, was die Schwestern so machen. Viele Jugendliche machen auch kleine Rundgänge, in denen sie etwas wegbringen oder auch holen.

Wie kann man sich bei Ihnen auf eine Praktikumsstelle bewerben ?

Anja, Alexandra: Als erstes müssen Sie sich schriftlich an die Oberin der Pflegedienstleitung wenden, danach wird man an das angegebene Krankenhaus weitergeleitet und zwar an die Pflegedienstleitung des Hauses. Mit ihnen führt man dann Gespräche, auf welche Station man kommt und wie es weiter geht.

Von wann bis wann sind die Arbeitszeiten und was muss man anziehen?

Alexandra, Anja: Sie haben eine feste Arbeitszeit von 7 Uhr bis 14.30 Uhr, darin sind schon zwei Pausen mit einer Länge von je 30 Minuten eingerechnet. Da man die Anziehsachen vom Krankenhaus bekommt, sehen alle Praktikanten gleich aus. Die Mädchen tragen einen Kittel und die Jungs tragen einen Kasak mit einer Hose, dazu Schuhe, die vorne sowie hinten zu sein müssen.

Was würden Sie den Jugendlichen mit auf den Weg geben, die bei Ihnen ein Praktikum machen wollen?

Anja, Alexandra: Wir raten ihnen, immer sehr höflich und freundlich gegenüber den Patienten und auch den Schwestern zu sein.

Vanessa Raymann, Dinslaken, Jeanette-Wolff-Realschule