Gesellschaft – Arbeitslos in Deutschland

Die Arbeitslosenquote ist im Januar und Februar 2010 deutlich gestiegen. Seit Februar sind 8,5 Prozent der deutschen Befölkerung arbeitslos.

Am meisten betroffen sind Leute zwischen 18 und 25 Jahren. Leider oft, weil sie es nicht für nötig halten oder keine Lust haben zu arbeiten. Bei manchen in diesem Alter kommt es auch vor, dass sie wegen mangelnder Fähigkeiten keinen Beruf bekommen.

Schwer haben es allerdings die Leute, die gerne eine Arbeitsstelle hätten, aber wegen ihrer gesundheitlichen Situation nicht arbeiten können. Das kann schwere psychische Auswirkungen auf diese Personen haben. Sie werden depressiv oder kriegen Minderwertigkeitsgefühle.

Lena de Wijer, Dinslaken, Jeanette-Wolff-Realschule

Soziales Engagement – Vodafone unterstützt die Bildung der Schüler

Die Klasse 8e vom Franz-Haniel-Gymnasium (Duisburg-Homberg), in der ich Schüler bin, nimmt am Projekt „Schüler lesen Zeitung“ teil – wie auch viele andere Klassen. Dieses Projekt wird von Vodafone seit 2008 unterstützt. Marion Stolzenwald, Pressesprecherin von Vodafone, erläuterte, warum Vodafone sich

an diesem Projekt engagiert.

Bildung ist für Vodafone ein wichtiges Thema. Der Umgang mit Informationen und deren Beurteilung sei ein wichtiger Teil der Bildung für alle Menschen,

welche in einem demokratischen Staat leben.

Eine Tageszeitung versorge ihre Leser mit allen wichtigen Informationen, erklärt Marion Stolzenwald. Auch Schüler sollen lernen, mit diesen Informationen umzugehen.

Darüber hinaus bekommen die Schüler, die einen spannenden Artikel über „soziales Engagement“ schreiben, den „Schüler lesen Zeitung“-Preis, welcher 500 Euro beträgt. Dieser Preis soll die teilnehmenden Schüler motivieren, und am Ende kommt es der ganzen Klasse zu Gute.

Bei Vodafone gebe es viele Mitarbeiter, die neben ihrem Beruf noch ehrenamtlich tätig seien. So ist die Pressesprecherin von Vodafone beispielsweise im Tierschutz aktiv.

Für die Klasse 8e ist die Aussicht, 500 Euro zu gewinnen, ein Anreiz, kreativ zu sein und einen außergewöhnlichen Artikel zu schreiben.

Sühan Sisman, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Sport – Paralympics 2010 – ein unvergessliches Ereignis

Es war endlich so weit, die zehnten Paralympischen Spiele fingen am 12. März. 2010 in Vancouver in Kanada an. Die Spiele finden wie die Olympischen Spiele alle vier Jahre statt; jedes mal in einer anderen Stadt.

Die Paralympics sind für Sportler und Sportlerinnen mit körperlicher Behinderung. In diesem Jahr werden in Vancouver Teilnehmer aus 44 Nationen in 64 Wettbewerben und fünf Sportarten gegeneinander antreten. Leider sind es nur so wenige Sportarten, da andere – zum Beispiel Eiskunstlauf – mit einer Behinderung nicht ausgeführt werden können.

Zu der Eröffnungsfeier kamen rund 60.000 Zuschauer. Die Fackel durfte Zach Beaumont, der 15 Jahre alte beinamputierte Snowboarder, anzünden.

Die Deutschen nahmen mit 20 Athleten teil und gehörten damit zu den größten Teams.

Das Eröffnungsspiel war Kanada gegen Norwegen beim Eishockey. Das Spiel fand in der Thunderbird Arena statt, die mit rund 7000 Zuschauern komplett ausverkauft war. Eishockey ist der Nationalsport der Gastgeber – sie haben mit einem klaren 5:0 gewonnen.

Leider kommt es nicht so häufig vor, dass ein Stadion bei den Paralympics ausverkauft ist. Die Zuschauer finden die Spiele weitaus uninteressanter als die Olympischen Spiele eine Woche zuvor. Deswegen bauen einige Besitzer von Fanhäusern ihre Hütten ab. Andere aber verkaufen ihre Sachen um 40 Prozent günstiger, in der Hoffnung, dass dadurch mehr Käufer kommen.

Die wenigen Touristen, die noch dageblieben sind, gehen lieber Ski laufen, als sich die anderen Spiele anzugucken. Es ist sehr schade, dass es nur so wenige Zuschauer gibt, da die Spiele dieser Teilnehmer genauso interessant sind. Wenn die Paralympics weiterhin so wenig besucht werden, könnte es sein, dass sich immer weniger Teilnehmer anmelden.

Zum Pech der deutschen Eishockeyspieler haben sie die Qualifikation nicht geschafft und konnten leider nicht an den Wettbewerben teilnehmen. Aber die Deutschen in den anderen Sportarten schlugen sich wacker, zum Beispiel die blinde Langläuferin und Biathletin Verena Bentele. Sie gehört zusammen mit ihrem Kollegen Franck Höfle zu den erfahrensten Athleten. Die 28-Jährige hat schon sieben Mal Gold bei drei Paralympics-Teilnahmen gewonnen, und auch dieses Jahr verging nicht ohne Erfolge. Sie gewann schon vier Mal bei den diesjährigen Wettbewerben Gold.

Sie ist natürlich nicht die einzige deutsche Athletin, die dieses Jahr so positiv auffällt. Ein anderer – sehr erfolgreicher – deutscher Athlet ist Gerd Schönfelder. Er holte sich bereits seine 16. Goldmedaille, und stellte somit einen neuen Rekord für die Deutschen auf.

Die meisten Medaillen dieses Jahr haben die Russen geholt, doch trotzdem sind die Deutschen auf Platz eins, da es auf die Anzahl der Goldmedaillen ankommt. Die Sportler waren alle sehr gut und haben diese Medaillen verdient.

Am 21. März gab es die krönende Abschlussfeier, bei der die Teilnehmer gefeiert wurden. Freuen Sie sich auf die nächsten Paralympischen Spiele!

Jenny Jiang, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Fernsehen – Der Druck wird immer stärker

Bei „Deutschland sucht den Superstar“ vergeht den Kanidaten langsam der Spaß. Von Show zu Show wird der Druck immer stärker.

Im Gegensatz zu Lena Meyer-Landrut, die mit einem lustigen Liedchen die Siegerin von „Unser Star für Oslo “ wurde. Sie fährt für Deutschland zum Eurovision-Song-Contest nach Oslo.

Doch die „DSDS“-Kandidaten wissen selber, dass es ein harter Kampf ist, Deutschlands neuer Superstar zu werden.

Viola Jagemann, Dinslaken, Jeanette-Wolff-Realschule

Flim – „Bride Wars“ – Beste Feindinnen

Ich schreibe eine Zusammenfassung des Films „Bride Wars“. Er handelt von zwei besten Freundinnen, die sich schon länger als 20 Jahre kennen. Als sie klein waren haben sie schon davon geträumt, im Plaza Hotel zu heiraten. Nun – das tun sie auch, aber die Hochzeit wird durch einen dummen Fehler auf den selben Tag gebucht.

Dieser Fehler ist Mary-Ann Sanklais untergekommen. Sie ist für die Hochzeitsplanung zuständig. Mary-Ann ist die begehrteste Weddingplanerin von Manhattan.

Kate Hudson spielt Oliva „Liv“ und Anne Hathaway spielt Emma. Emma ist Lehrerin an einer Schule, und Liv arbeitet als Anwältin. Aber dann wird sie gekündigt, weil sie total durch den Wind ist. Liv und Emma spielen sich gegeneinander Streiche. Sie verfärben sich die Haare gegenseitig, wechseln den Selbstbräuner aus und schicken sich Butterpralinen, damit sie nicht mehr in das Brautkleid passen.

Dennoch: Ein Jahr später ist Emma mit Livs Bruder Nate verheiratet! Sie wollen beide keinen Sekt zum Anstoßen trinken und fragen sich beide gleichzeitig, ob sie schwanger sind – sie sind Schwanger und bekommen die Kinder am 3. März.

Vivien Dahms, Dinslaken, Jeanette-Wolff-Realschule

Gesellschaft – Wenn Kinder zu Opfern werden

Die große Zahl der bekannt gewordenen Missbrauchsfälle von Kindern und Jugendlichen in kirchlichen Einrichtungen und Schulen ist eine heftige Debatte entfacht.

Diese Orte des sexuellen Missbrauchs liefern die idealen Vorraussetzungen dafür, da die Opfer in gewisser Weise in einem Abhängigkeits- und Vertrauensverhältnis zu ihren Tätern stehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel

zeigte sich von den Vorfällen sehr erschüttert. Sie mahnt „Klarheit und Wahrheit über alles, was passiert ist“, an.

Die Täter sollen gefasst und für ihren Taten bestraft werden, obwohl dadurch den Opfern keine vollständige Wiedergutmachung widerfährt. Es ist wichtig, dass die völlige Wahrheit ans Licht kommt, damit solche Missbräuche an Kindern und Jugendlichen in Zukunft verhindert werden können.

Die katholische Kirche sicherte vollständige Einsicht und volle Unterstützung zu.

Auch bei den Wiener Sängerknaben sind erneut Missbrauchsfälle bekannt geworden. Es ist wichtig für die weitere Aufklärung von Missbrauchsfällen, dass allen betroffenen Hilfe und Glaubwürdigkeit zugesichert wird. Jeder Missbrauchsverdacht wird der Staatsangwaltsschaft gemeldet, sagen die Biischöfe zu. Auch der Papst sagte seine volle Unterstüzung bei der Aufklärung der Missbrauchsfälle zu.

Lena Sieg, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Missbrauch – Das verbreitete Verbrechen

Immer öfter passieren Missbräuche, und das sogar an Minderjährigen und mittlerweile auch überall. Die „beliebtesten'“ Orte sind geschlossene Systeme wie Internate, Klosterschulen oder Sportvereine. Aber auch auf dem Schulweg oder in der Stadt werden Menschen missbraucht.

Allein in Deutschland fallen jährlich 12.000 bis 15.000 Kinder und auch Erwachsene Sexualtätern zum Opfer. Demnach wird jedes 4. bis 6. Mädchen und jeder 7. bis 9. Junge vergewaltigt. Diese Zahlen sind erschreckend, unfassbar und einfach nur traurig. Man fragt sich, wie Menschen zu so etwas im Stande sind, wie sie einem anderen Menschen solche körperlichen und auch psychischen Schmerzen zufügen können.

Die Vorgehensweise der Täter ist oft die “Mitleidsmasche“. Sie geben vor, krank zu sein oder den Weg nicht zu wissen, bitten ihr mögliches Opfer dann um Rat oder Hilfe und zerren es dann ins Auto. Meist bringen die Täter die Opfer dann in ein Haus in einer verlassenen Gegend und sperren sie dort ein. Sie vergewaltigen die Menschen dann, indem sie sie beispielsweise Geschlechsteile anfassen lassen. Bei Kindern passiert es auch oft, dass die Täter ihnen Pornofilme zeigen und später oralen Verkehr mit ihnen haben.

Die Folgen bei den Opfern sind ungewollte Schwangerschaften, Krankheiten wie etwa Aids und ein psychisches Trauma. Sie leiden unter Angstzuständen, Panikattacken, Schuldgefühlen, Depressionen, Albträumen und unter einem gestörten Sexualleben. Sie können dann meist keine Beziehung mehr führen, egal ob der Partner oder ein Fremder der Täter war.

Nur sehr wenige Opfer schaffen es langfristig mit einer Psychotherapie, das Geschehen zu vergessen, wobei eine vollständige Heilung nahezu unmöglich ist.

Bei einer Therapie geht es einerseits um die Bewältigung der verletzenden Erfahrung und andererseits um die Bewältigung des künftigen Lebens, damit das Opfer wieder eine vernünftige Beziehung führen kann. Bei Kindern sollte auch die Bezugsperson mit einbezogen werden, um ihnen die oft problematische Bewältigung der Ereignisse zu erleichtern.

Bei der Behandlung ist es notwendig, dass das Opfer außer Gefahr ist und es den Täter niemals wieder sieht. Wenn dies der Fall ist, werden die Opfer meist mit der Traumtherapie behandelt, in schwereren Fällen ist eine intensivere Behandlung nötig. Eine mögliche Behandlungsmethode ist die EMDR. Hierbei nutzen die Psychologen tiefere Schichten der Psyche durch die Verwendung von inneren Bildern, traumähnlichen Verarbeitungswegen und der Arbeit mit inneren Teilen und Aspekten. Damit kommen sie psychisch zu einer tiefen Ebene der Verarbeitung.

Man sollte also vorsichtig sein und aufpassen, wo man hingeht und wer dort in der Nähe ist. Dies heißt aber nicht, dass man nur noch Angst haben sollte. Wenn man immer gut aufpasst, was in seiner Umgebung passiert, ist das Risiko nicht hoch, selbst Opfer einer Vergewaltigung zu werden.

Alexandra Born, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Schulausflug – Ausflug nach Winterberg

Die Schüler der Klasse 8a und 8b der Jeanette-Wolff-Realschule sind am 10. März nach Winterberg gefahren. Ich, ein Schüler der Klasse der 8a der JWR, habe auch an diesem Schulausflug teilgenommen und hatte sehr viel Spaß. Denn meine Mitschüler und ich haben vermutet, dass es dort nur eine Strecke gibt, die nur gerade verläuft. Stattdessen befindet sich dort eine Piste mit vielen rasanten Kurven und Hügeln.

Außerdem gibt es dort auch eine Wegekreuzung, an der man sich entscheiden kann, wohin man fährt. Die eine Bahn ist eher was für Anfänger, und die andere ist was für Fortgeschrittende.

Hinterher sind wir alle pitschnass nach Hause gefahren. Während der dreistündigen Fahrt haben wir uns noch einmal erholt und sind dann gegen 17.30 Uhr an der Schule angekommen.

Andre Holtkamp, Dinslaken, Jeanette-Wolff-Realschule

Paralympics – Deutsche Sportler erfolgreich

Am 12. März starteten die „Paralympics“, die paralympischen Winterspiele in der kanadischen Stadt Vancouver für Menschen mit einer körperlichen Behinderung. Die Sportler sind in Gruppen, die so genannte Klassifizierung, eingeteilt. Es ist zu unterscheiden zwischen Sehbehinderten, Rollstuhlfahrern, Kleinwüchsigen unter 144 Zentimeter Körpergröße und Menschen mit amputierten Gliedmaßen.

Die Sportler stellen in Sportarten wie etwa Ski- Alpin, Sledge-Eishockey, Rollstuhlcurling und Biathlon ihr Talent und ihre körperliche Fitness unter Beweis. Es ist bemerkenswert, wie behinderte Menschen solche Sportarten schnell, geschickt und erfolgreich ausüben können.

Das so genannte Sledge–Eishockey stellt die Sportler auf eine ganz harte Probe. In der Spielzeit, die dreimal 15 Minuten beträgt, müssen die Spieler nicht nur Schnelligkeit, sondern auch hohen körperlichen Einsatz und geschickte Aktionen zeigen. Die Spielregeln sind so wie bei dem normalen Hockey, der Unterschied besteht nur in der Ausrüstung der Spieler: Die Spieler sind auf einem Kufenschlitten befestigt. Außerdem haben sie in jeder Hand einen Schläger, der am hinteren Ende mit Spikes versehen ist. Der Schläger dient nicht nur zum Schießen oder Passen, sondern auch zum Abstoßen.

Neben den Eishockeyspielern war bisher auch der deutsche Monoskifahrer Martin Braxenthaler sehr erfolgreich. Er holte sich bei zwei Abfahrten schon zwei Goldmedaillen. Doch nicht nur bei den Paralympics in Vancouver war er bisher erfolgreich, sondern er erzielte auch in den vergangenen Jahren beachtliche Leistungen.

Auch die sehbehinderte Verena Bentele ging nicht leer aus. Zusammen mit ihrem Begleitläufer Thomas Friedrich errang sie im Biathlon eine Goldmedaille. Es ist bewundernswert, dass Bentele nach ihrem schweren Unfall im Vorjahr zu ihrem neuen Begleitläufer Friedrich so ein großes Vertrauen aufgebaut hat. Schließlich muss sie sich auf ihn 100 Prozent verlassen können. Eigentlich wollte Bentele schon im vergangenen Jahr aufhören, da sie sich schlimmste Verletzungen bei einem Sturz zuzog. Anscheinend harmoniert es perfekt zwischen ihr und Friedrich. Sicher brachten die beiden eine weitere Abfahrt hinter sich. Zusammen schafften sie es, eine Goldmedaille zu bekommen.

Für Behinderte ist es wichtig, an derartigen Wettbewerben, wie den Paralympics teilnehmen zu können. Die Menschen, die blind, gelähmt oder eingeschränkt durch amputierte Gliedmaßen sind, haben es verdient, bewundert und gefeiert zu werden. Man muss unheimlich sportlich und begabt sein, um erfolgreich zu sein. Das gilt für Behinderte und Nichtbehinderte gleichermaßen. Wie man anhand des Medaillenspiegels sieht, haben sich die deutschen Sportler in den Paralympics bisher erfolgreich gegen die ausländische Konkurrenz durchgesetzt. Alle Achtung!

Chantal Steinert, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Musik – Lena, unser Star für Oslo

Lena Meyer-Landrut ist 18 Jahre alt und schon ein Star. Sie wurde in Stefan Raabs Show zu unserem „Star für Oslo“ erkoren und wird Deutschland am 29. Mai in Oslo vertreten. Nachdem sie am Mittwoch in ihrer Heimatstadt Hannover eingetroffen war, wurde sie von Bürgermeister Stephan Weil im Rathaus empfangen. Viele Fans des Mädchens waren auch dort.

Am Freitag ging es für die 18-Jährige dann nochmals spannend weiter: Bei Stefan Raabs achter „Wok-WM“ im thüringischen Oberhof sang sie ihren Oslo-Song „Satellite“. Dies war Lenas erster TV-Auftritt, seit sie zu unserem „Star für Oslo“ in der deutschen Vorentscheidung gekürt wurde. Doch nun muss sie sich erst einmal auf ihre Abiturprüfungen vorbereiten, die in den ersten zwei Aprilwochen stattfinden.

Im Vergleich zu einer anderen Castingshow namens DSDS (Deutschland sucht den Superstar ) wirkt Lena beim Singen viel unbeschwerter als die Kandidaten dort, was eventuell daran liegt, dass keine Jury vor ihr sitzt, welche ihr sagt, dass sie gut oder schlecht ist und ihr so die Unbeschwertheit nimmt. Stattdessen richtete der Bürgermeister dem Mädchen am Freitag eine Party für sich und ihre Freunde und Fans im Hannoveraner Rathaus aus.

Übrigens ist Lenas Oslo-Song „Satellite“ ein echter Rekordhalter, denn niemals zuvor wurde ein Titel auf Anhieb so oft verkauft wie ihrer. Lena hat sich vorgenommen, mit diesem Song in Oslo mindestens unter die ersten zehn zu kommen.

In der Schule stellte das Mädchen den Musikunterricht ab und kann bis heute kein Instrument spielen, doch das ist ihren Fans egal, denn Lenas Stimme ersetzt für sie jedes Instrument. Wie man sieht, brauchte sie den Musikunterricht nicht, um schön zu singen.

Lena ist talentiert, tanzt, seit sie fünf Jahre alt ist und holte sich vor kurzem von ihrer Mutter die Erlaubnis, sich eine so genannte „Ritterlilie“ auf den linken Oberarm tätowieren zu lassen. Sie ist sehr schlagfertig und selbstbewusst und hütet ihr Privatleben vor der Presse.

Tamara Driske, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium