Fußball – Wer holt die Schale?

Der Meisterschaftskampf im Fußball wird nur noch vom FC Schalke 04 und dem FC Bayern München ausgetragen. Jetzt stellt man sich die Frage, wer wird denn jetzt Meister? Aufgrund mehrerer Aspekte wird wohl der FC Bayern München Meister werden.

Es gibt nur sehr wenige Aspekte, die gegen den FC Bayern München sprechen. Ein Aspekt, der wohl für den FC Schalke 04 spricht, ist die doppelte Belastung des FC Bayern München. Das Team steht im Halbfinale der Championsleague und muss auch noch in der Liga hart kämpfen.

Positiv für den FC Bayern München und negativ für den FC Schalke 04 ist, dass Bayern München eine erfahrenere Mannschaft hat als S04. Dies sieht man an den Namen der Spieler wie zum Beispiel Franck Ribéry und Arjen Robben, die schon international sehr erfahren sind. Auf so eine Erfahrung wie die der beiden kann beim FC Schalke 04 fast keiner zurückgreifen, da fast alle Spieler beim S04 jünger sind als die beim FC Bayern München.

Ein anderer Aspekt für den FC Bayern München ist auch, dass sie das Triple holen können. Da sie dies noch schaffen können, werden die Bayern sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lasse. Und das Triple wollen dort alle schaffen, also spornt das auch sehr an. Das der FC Bayern München die besseren Nerven hat als der FC Schalke 04, erkennt man daran, dass sie oft erst in den letzten Minuten wichtige Tore geschossen haben (siehe Hinspiel der Championsleague gegen Manchester United).

Dass der FC Bayern München das stärkere Team von beiden ist, hat man in der Bundesliga und im Pokal gesehen: Diese Spiele konnte der FC Bayern München für sich entscheiden. Ein guter Aspekt für den FC Bayern München ist, dass der FC Schalke 04 sich in den letzten Partien sehr schwer getan hat. Sie haben gegen Hannover verloren und gegen Hertha BSC Berlin nur knapp, nach einer schlechten Leistung, gewonnen.

Wenn man sich diese Aspekte ansieht, kommt man zu dem Schluss, dass der FC Bayern München am ehesten die Meisterschaft gewinnen wird.

Tobias Schäffer, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Umfrage – Was die Bürger wirklich wollen!

Wir sind zwei Schülerinnen vom Franz-Haniel-Gymnasium und nehmen am Projekt „Schüler lesen Zeitung“ teil. Bei dem Projekt bekommen wir in der Schule die Zeitung, lesen diese und verfassen selbst Artikel. Für diesen Artikel haben wir eine Umfrage in der Fußgängerzone in Homberg gemacht.

Wir wollten von den Bürgern wissen, welche Läden ihnen in Homberg fehlen. Bei den Antworten waren sich die Bürger nicht einig. Es ging von Haushaltsgeräten über Kleidung bis hin zum Kaufhaus, jedoch waren sich einige Bürger einig, dass ein Textilladen fehlt. Doch fehlen den Bürgern nicht nur Läden, sie finden auch einige unnötig. Hierbei wurden verschiedene Läden genannt, doch mit eindeutiger Mehrheit wurde deutlich, dass es zu viele Bäckereien gibt.

Bei der Frage, ob es in Homberg genug Spielmöglichkeiten für Kinder gibt, waren sich die Bürger nicht einig. 50 Prozent bejahten die Frage, die andere Hälfte verneinte sie. Auch bei der Frage, ob die Stadt sauber genug ist, ging kein eindeutiges Ergebnis hervor, wobei eine geringe Mehrheit zu „Ja“ tendierte. Manche waren allerdings auch der Meinung, dass es unterschiedlich sei.

Doch bei einer Frage waren sich alle einig und zwar, dass die Preise in den Läden angemessen seien. Zum Schluss wurden die Bürger gefragt, was sie persönlich verändern würden, damit die Lebensqualität in Homberg steigt. Dabei kamen einige gute Beiträge zu Stande. Viele wünschten sich mehr Spielplätze, auf denen sich die Kinder gut auslasten können, allerdings waren sie für ein striktes Verbot für Hunde auf den Spielplätzen. Manche waren auch für ein besseres Stadtbild, indem Häuserfronten erneuert werden.

Im Allgemeinen waren die Bürger recht zufrieden mit Homberg, würden aber manches verbessern.

Carolin Melles und Chantal Michels, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Armut – Obdachlose – Teil unserer Gesellschaft

Durch das Projekt „Schüler lesen Zeitung“ bin ich auf das „fiftyfifty“-Magazin aufmerksam geworden.

Ob durch steigende Arbeitslosenzahlen, hohe Mietnebenkosten oder persönliche Schicksalsschläge, nie waren die Obdachlosenzahlen so hoch wie jetzt. Entgegen der weit verbreiteten Meinung sind nicht alle Betroffenen alkohol- oder drogensüchtig.

Zurzeit sieht man an vielen Geschäftseingängen Obdachlose, die das monatlich erscheinende Straßenmagazin „fiftyfifty“, welches von wohnungslosen Menschen unter professioneller Begleitung erstellt und vertrieben wird, verkaufen. Das Heft kostet 1,80 Euro, davon darf der Verkäufer die Hälfte behalten. Die Texte erzählen von dem Leben unter Brücken und auf dem Asphalt.

Das „fiftyfifty“-Blatt wird von namhaften Persönlichkeiten unterstützt; eine verkaufte Auflage von 60.000 Exemplaren pro Monat zeugt von einem regelmäßigen Leserkreis, der an sozialen Themen interessiert ist und einen kleinen finanziellen Beitrag für einen guten Zweck leisten möchte.

Lucas Bergmann, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Politik – Politiker aus Leidenschaft

Ralf Jäger, 49 Jahre, ist ein Politiker, den ich persönlich getroffen habe. Sein Wahlkreis befindet sich in Duisburg-Mitte (u.a. Meiderich, Hochfeld, Stadtmitte). Dort kandidiert er bereits zum dritten Mal.

Als Kind verspürte er noch nicht den Wunsch, in die Politik zu gehen. Jedoch ist er später in die SPD eingetreten, weil ihm damals die CDU/FDP-Koalition unter Helmut Kohl nicht gefiel – und er dachte: „Jetzt müsste ich aber mal etwas ändern.“ So trat er in die SPD ein und war, bevor er in den Landtag gewählt wurde, elf Jahre im Rat der Stadt Duisburg.

Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Kommunalpolitik ging er in den Auschuss für Kommunales. Eine seiner Aufgaben ist dort, die Landesgelder an die einzelnen Kommunen zu verteilen.

Obwohl seine Arbeit sehr stressig ist, macht sie ihm großen Spaß. Wenn er mal Freizeit hat, dann verbringt er diese gerne mit seiner Familie oder treibt Sport, um sich fit zu halten. Seine Familie hat sich mittlerweile daran gewöhnt, ständig Interviews von ihm im Fernsehen zu sehen und ist sehr stolz auf ihn. Für Ralf Jäger aber ist seine Arbeit nichts Besonderes, sondern nur ein ganz normaler Beruf. Er fühlt sich wie ein Mensch, wie Du und Ich.

Zu seinen Wahlkampfthemen gehören unter anderem bessere Bildung für alle, mehr und gerecht bezahlte Arbeitsplätze, und dass die einzelnen Kommunen, besonders seine Heimatstadt Duisburg, mehr Geld erhalten, damit beispielsweise Jugendzentren erhalten bleiben können. Wenn die SPD die Wahl am 9. Mai gewinnt, will er sich stark dafür engagieren, dass besonders diese drei Ziele auch umgesetzt werden.

Alina Heinrich, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Shopping – Fantastischer Fantasie Laden

Der Laden „Playmore-Fantasy“ in der Klever Innenstadt hat sich zu einem beliebten Treffpunkt für Jugendliche entwickelt. Der Besitzer Ingo Marks (29) leitet den Laden bereits seit fünf Jahren, das Geschäft gibt es allerdings schon seit elf Jahren.

Ingo Marks, ein großer Fantasy Fan, mag seinen Laden sehr und das, obwohl er seit ein paar Jahren keinen Urlaub mehr hatte. Er sagte: „Mit dem Laden habe ich mir einen Traum erfüllt.“ Hilfe bekommt Ingo Marks von einigen Praktikanten.

Es ist nicht verwunderlich, dass es nur wenige weibliche Kunden gibt, da sich hauptsächlich Jungen und Männer für Fantasy interessieren. Spiele, Actionfiguren, Fantasy-Bücher und Mangas, die das Herz eines Fantasy-Fans höher schlagen lassen, werden angeboten. Die Artikel sind für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet.

Ingo Marks bietet die Spiele jedoch nicht nur zum Kauf an, sondern diese können vorab im Laden getestet und ausprobiert werden. Das beliebteste Spiel ist „Warhammer“, ein strategisches Brettspiel. Aber auch das populärste Kartenspiel der Welt, Yu-Gi-Oh, und das fast genauso bekannte „Magic The Gathering“ werden angeboten. Wer Karten spielen oder tauschen möchte, ist in diesem Geschäft genau richtig. Außerdem lernt man nette Leute kennen oder findet unter Gleichgesinnten neue Freunde. An manchen Nachmittagen trifft sich in Ingo Marks Laden die komplette Klever Fantasy-Szene. Vielleicht ist dies auch der Grund, warum das Geschäft einer der beliebtesten Jungendtreffpunkte in Kleve geworden ist.

Philipp Fabian Titze, Kleve, Freiherr-von-Stein-Gymnasium

Schule – Urkunden und jede Menge Spaß

Wir haben drei Wochen lang an einem Projekt der Rheinischen Post teilgenommen. Jeden Tag haben wir ein Paket Zeitungen bekommen, diese in der Klasse ausgeteilt, die Zeitungen gelesen und einen Artikel zu einem Gruppenthema verfasst.

Am Ende jeder Woche, wenn jeder fünf Artikel geschrieben hatte, haben wir den besten Text ausgewählt, ihn in eine Reinschrift umgewandelt und in das Portal der Rheinischen Post gestellt.

Dieses Projekt hat allen Schülern Spaß gemacht und auch Schüler dazu veranlasst, Zeitung zu lesen. Ein Dankeschön auch an die Redaktion für die tollen Urkunden!

Denise Hermanick, Dinslaken, Jeanette-Wolff-Realschule

Umwelt – Der Eyjafjallajökull und andere Vulkane

Der 1666 Meter hohe Eyjafjallajökull ist der fünftgrößte Gletscher Islands, er liegt an der äußeren Südküste. Unter diesem Gletscher ist ein Vulkan mit einer Magmarkammer. Er war schon insgesamt drei mal aktiv: 1612, 1821 bis 1823 und 2010. Am 20. März 2010 kam es zu mehreren Eruptionen mit einem großen Austoß von Asche. Der Flugverkehr musste deswegen in Nord- und Mitteleuropa eingestellt werden, und so hingen viele Urlauber fest und konnten nicht nach Hause zurück reisen.

Ein etwa 500 Meter langer Spalt entstand im Boden, aus der Lava in zwei Richtungen strömte. Dies geschah aber nicht dort, wo Gletscher standen. Das verringerte die Gefahr von Gletscher- bzw. Schlammlawinen. Die 500 Menschen, die in der Nähe des Vulkans wohnen, wurden evakuiert und Flugzeuge mussten umgeleitet werden oder sogar zurück fliegen.

Es bildete sich eine riesengroße Rauchwolke, die unter anderem durch das schmelzende Gletschereis, das auf der glühend heißen Lava verdampfte, entstand. In den ersten drei Tagen waren schon 140 Millionen Kubikmeter unter der Staubwolke. Das heißt 300 Kubikmeter pro Sekunde.

Doch wie geschieht eigentlich ein Vulkanausbruch? Und was spielt sich dann in einem Vulkan so alles ab?

Der obere Erdmantel besteht aus plastischem Gestein, das sich wie Knetgummi verhält. An manchen Stellen wird es im Erdmantel aber besonders heiß, und das plastische Gestein kann schmelzen und zu Magma werden. Das Magma im Inneren der Erde ist leichter als das Gestein um das Magma herum, und es steht unter sehr hohem Druck. Das ist so, weil die schweren Gesteinsmassen auf ihm lasten. Außerdem enthält das Magma viel Gas, so dass der Druck noch höher wird. Das Magma versucht, dem Druck auszuweichen und sucht sich einen Weg nach oben. Durch Risse, die von der Erdkruste bis in den Erdmantel reichen, beginnt es seinen Aufstieg in die Erdkruste. Dort sammelt es sich zunächst in großen Hohlräumen. So ein Hohlraum heißt Magmakammer.

Nach einiger Zeit ist die Magmakammer voll. Weil dort weniger Druck als im Erdmantel herrscht, setzt das Magma mehr Gas frei. Der Druck im Inneren der Magmakammer wird wieder größer. Irgendwann ist in der Magmakammer kein Platz mehr. Das Gas drückt das Magma in den Vulkanschlot – und unter lautem Fauchen, Zischen und Grollen schießt das Magma aus dem Vulkan hinaus. Der Vulkan bricht aus.

Ein weiteres Beispiel für einen Vulkanausbruch:

Auf den Philippinen war auf der Insel Luzon im Juni 1991 der heftigste Vulkanausbruch im 20. Jahrhundert. Asche und Gase wurden in die Atmosphäre geworfen, so dass die Klimaauswirkungen auf der ganzen Erde spürbar wurden. Insgesamt wurden 42.000 Häuser zerstört, rund 1000 Menschen kamen ums Leben, obwohl die 20.000 Einwohner evakuiert worden waren.

Quelle: www.vulkane.net

Marcel Engel, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Politik – G8: Umsetzung bereitet Probleme in der Oberstufe

Im Moment laufen die Vorbereitungen für die Oberstufe am Andreas-Vesalius-Gymnasium in Wesel auf Hochtouren. Kurse werden gewählt, Chaostage, an denen die Abiturienten ihre letzten Schultage feiern, veranstaltet und die letzten Arbeiten geschrieben. Eigentlich wie immer, doch etwas ist anders als sonst: Nächstes Schuljahr kommen anstatt einer direkt zwei Stufen neu in die Oberstufe, die dann im Jahr 2013 zusammen ihr Abitur machen. Ursache ist die neuen Schulform G8 die im Mai 2005 eingeführt wurde.

Doch durch diese Umstellung treten viele Probleme auf. „Es gibt viel Stress, die Zahl der Schüler in der Oberstufe wird im kommenden Jahr von 140 auf 250 steigen“, sagt Brigitte Fontein, stellvertretende Schulleiterin des Andreas-Vesalius-Gymnasiums. Es werde außerdem Schwierigkeiten geben, die Schüler unterzubringen.

Natürlich müssen diese ungefähr hundert Schüler mehr als sonst auch von jemandem unterrichtet werden. Jedoch werden die zusätzlichen Lehrer nur für ein Schuljahr benötigt. „Pensionierte Lehrer werden nicht mehr ersetzt und neue Lehrer werden auf Zeitverträge eingestellt. Das machen heutzutage viele Schulen so“, teilt die Schulleitung des Andreas-Vesalius-Gymnasium mit.

Hannah Pumpe (15) ist eine der ersten G8-Schülerinnen, die nächstes Schuljahr in die Oberstufe kommen wird. Sie freut sich schon darauf, obwohl sie sich auch Sorgen um die Wahl ihrer Kurse macht. Doch Eltern und Schüler werden vom Andreas-Vesalius-Gymnasium mit zahlreichen Informationsveranstaltungen und einem Hilfsprogramm im Internet bei der Auswahl ihrer Kurse unterstützt.

Ob die vorgezogene Oberstufe sinnvoll sein wird oder nicht, wird man jedoch erst nach dem Abschluss des ersten G8-Jahrgangs feststellen können.

Infokasten:

G8 (achtjähriges Gymnasium) ist die Verkürzung der Schulzeit um ein Jahr, die zum Schuljahr 2005/2006 in NRW eingeführt wurde. Durch diese Verkürzung soll die in Deutschland vergleichsweise lange Schulzeit gekürzt werden und ein früherer Einstieg auf dem Arbeitsmarkt möglich werden. In der vergangenen Zeit gab es schon oft Diskussionen um die Umsetzung von G8.

Julia Gardemann und Hannah Schanzmann, Wesel, Andreas-Vesalius-Gymnasium

Comedy – Matze Knop – „Operation Testosteron“

In der Kulturkneipe Hundertmeister am Dellplatz in Duisburg hat Matze Knop Mitte April einen Comedy-Auftritt gehabt. Ich habe mir die Show „Operation Testosteron“ von Matze Knop im Hundertmeister angesehen und ihn und das Publikum anschließend interviewt.

Alle waren begeistert. Im Veranstaltungsraum der Kneipe saß das Publikum auf zwei Etagen verteilt. Die insgesamt ca. 200 Sitzplätze waren ausnahmslos besetzt. Um einen guten Platz zu bekommen, musste man schon eine Stunde vor Showbeginn dort sein, denn der Saal füllte sich schnell. Das Publikum – die meisten Zuschauer ab ca. 20 Jahren – hat sich jederzeit prächtig amüsiert.

Matze Knop hat viele verschiedene Themen angesprochen, vom Rauchverbot über Zugverspätungen bis hin zu den Vorteilen des Internet. Schon während er sich vorgestellt hat, hat er gute Laune verbreitet. Bei der Show haben Videos für Abwechslung gesorgt. So auch eines der vier Videos, in dem Matze Knop Dieter Bohlen sehr glaubwürdig nachmacht. Außerdem haben Mitmachlieder das Publikum in die Show integriert.

Während der zweieinhalbstündigen Vorstellung hat Matze Knop auch Franz Beckenbauer und Luca Toni dargestellt. Seine Figur „Supa-Richie“ durfte im Programm nicht fehlen. Während der gesamten Vorstellung hat er das Publikum mit einbezogen. Am Anfang unterhielt er sich mit einigen Zuschauern, die er die ganze Show über immer mal wieder parodierte.

Zum Abschied hat er „Numero uno“ gesungen. Als ich das Publikum nach der Show befragte, waren alle positiv gestimmt. Nur bei der Frage, warum sie sich ausgerechnet Matze Knop angesehen haben, waren die Antworten geteilt. Einige hatten ihn schon mal gesehen und fanden ihn einfach klasse, andere hatten gehört, er wäre spitze.

Nach der Show hat Matze zur Freude der Zuschauer Autogramme gegeben und sich mit ihnen fotografieren lassen. Ich habe ich danach interviewt:

„Treten Sie lieber vor kleinem oder vor großem Publikum auf?“

Matze Knop: „Das ist mir vollkommen egal. Hauptsache ist, dass das Publikum und ich Spaß haben.“

„Welche Rolle spielen sie am liebsten?“

Matze Knop: „Ich spiele sehr gerne Luca Toni, den Kaiser und den Dieter Bohlen. Allerdings bin ich auch gerne ich selbst.“

„Wie alt waren Sie, als sie das erste Mal auf der Bühne standen?“

Matze Knop: „Da bin ich noch zur Schule gegangen. Ich war 16 Jahre alt und bin in der Schule mit meiner Band aufgetreten.“

„Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Comedy zu machen?“

Matze Knop: „Das war eher Zufall. Zuerst habe ich nur im Radio gearbeitet und habe dann gemerkt, dass ich gerne lustige Sachen erzähle, um anderen Leuten Freude zu bereiten. Anschließend hat es sich immer weiter entwickelt.“

Chantal Michels, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Tierschutz – Neues Heim gesucht

Im Tierheim Moers werden Tiere, die abgegeben oder ausgesetzt worden sind, vermittelt.

So wurde auch der knapp einjährige American Stafford Casper gefunden. Wahrscheinlich hatten ihn seine Besitzer ausgesetzt. Der mittlerweile zehn Jahre alte Casper ist ein eher ruhiger Zeitgenosse, der sich mit Katzen, anderen Hunden und älteren Kindern verträgt. Für Kleinkinder ist er weniger geeignet, da er etwas stürmisch sein kann, es aber nicht böse meint. Sein neues Zuhause sollte ebenerdig sein, da er aufgrund seines Alters an Arthrose leidet. Wegen der Landeshundeverordnung (LHV) herrscht für ihn Leinen- sowie Maulkorbpflicht.

Den Namen Casper hat er bekommen, da er früher sehr verspielt war und viele Dummheiten im Kopf hatte. Da Casper nicht das einzige Tier dort ist, freut man sich immer über Hilfe. Helfen kann man, indem man morgens oder in den Ferien bei der Tierpflege hilft, ein Praktikum absolviert oder kleinere oder auch größere Geldbeträge spendet.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite vom Tierheim Moers unter www.tierheim-moers.de

Janina Näthen und Marisa Porschhäfer, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium