Umfrage – Medimax – Ein Laden mit Zukunft?

Nach der Eröffnung des Elektronik-Fachmarktes Medimax im Dezember 2009 in Goch war der Laden sehr im Gespräch. Es kamen viele Leute, die dort ein- und ausgingen. Doch wie ist es nach einem halben Jahr? Ist der Laden noch immer so im Gespräch und gibt es noch Kunden? Wie steht es um Medimax? Wir haben Kunden und Mitarbeiter befragt.

Bei der Kundenbefragung haben wir festgestellt, dass der Eindruck der Leute sehr gut ist. Zu diesem guten Eindruck gehört auch die Beratung, die die Kunden informativ finden. Leider werde diese kaum in Anspruch genommen. Auf die Frage, ob die Kunden Veränderungsvorschläge hätten, antworteten viele dass sie nichts verändern würden. Doch der markanteste Punkt, der von den Kunden genannt wurde, waren die Öffnungszeiten, Die Kunden beklagten die späte Öffnungszeit um 10 Uhr, denn viele Leute erledigen ihre Einkäufe schon vor 10 Uhr.

Die Mitarbeiter sind sehr von ihrem Konzept überzeugt. Alle sind mit ihrer Tätigkeit zufrieden. Sie denken, dass der Laden bei den Kunden sehr gut ankommt. Täglich erscheinen zwischen 30 und 40 Kunden. Die Angestellten möchten an dem Laden nichts verändern und sind dementsprechend von sich selbst überzeugt. Gerade das sei ja besonders wichtig, weil es die Motivation der Mitarbeiter erhöhe und für Zufriedenheit sorge, so die Mitarbeiter.

Insgesamt kann man sagen, dass Medimax einen guten Eindruck hinterlassen hat, sowohl bei den Kunden als auch bei den Mitarbeitern. Ein Laden mit Zukunft. Nur schade, dass der nächste Medimax erst in Krefeld ist!

Yannick Gorthmanns, Nina Berendonk, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Fußball – Wer wird Deutscher Meister?

Kurz vor Ende der Saison stellt sich jeder Fußball-Fan und auch jeder Experte die Frage, wer wohl dieses Jahr „die Schale“ holt. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, eine Umfrage zu starten. In der Umfrage „Wer wird Deutscher Meister?“ ergaben sich unterschiedliche Meinungen. Zur Auswahl standen drei verschiedene Mannschaften: Der FC Bayern München, Bayer 04 Leverkusen und der FC Schalke 04. Die Umfrage wurde mit 264 Personen verschiedener Gruppen durchgeführt. Dazu gehören: 67 Kinder, 82 Mittelstufenschüler, 67 Oberstufenschüler und 48 Erwachsene.

Insgesamt sagen 135 Befragte, dass der FC Bayern München Deutscher Fußballmeister wird, während 101 Befragte sagen, dass der FC Schalke 04 Meister wird. Dabei sagen aber nur 28 Befragte, dass Bayer 04 Leverkusen gewinnt.

Bei den Kindern sieht dieses Ergebnis etwas anders aus. Nur 27 der 67 Kinder meinen dass, die Bayern „die Schale“ holen. Im Gegensatz dazu meinen 38 Kinder, dass Schalke diese Saison die Nase vorne hat. Nur zwei Personen behaupten, dass Leverkusen gewinnt.

Bei den Mittelstufenschülern geben 40 von 82 Befragten an, dass der FC Bayern in diesem Jahr Meister wird. Weniger Personen, nämlich 35, sagen, dass die Schalker gewinnen. Wieder klar in der Unterzahl stehen die Anhänger der Leverkusener. Nur sieben Personen meinen, dass diese Mannschaft Deutscher Meister wird.

In der Oberstufe gibt es eine klare Mehrheit (42 Personen), die sagt, dass die Münchener „mal wieder“ Deutscher Meister werden. Die Meinung zu den verbleibenden zwei Mannschaften ist sehr ausgeglichen. 14 der 67 Befragten sagen, dass Schalke triumphiert. Drei Personen weniger meinen, dass Leverkusen es noch schafft.

Die letzte Gruppe sind die Erwachsenen. Auch in dieser Gruppe sagte die Mehrheit, 26 von 48 Befragten, dass Bayern in dieser Saison als Sieger vom Platz geht. 14 Erwachsene glauben, dass Schalke Meister wird. Und auch diesmal in der Minderheit sind die Anhänger von Bayer 04 (mit 8 Personen).

Zusätzlich haben wir nach wichtigen Gründen für die Meinung gefragt, da der Großteil der vier Gruppen meint, dass Bayern dieses Jahr gewinnt. Diese wichtigen Gründe sind z.B.: das Geld, die Spieler, der Trainer, das Glück, die Fans und das Stadion. Trotz dieser klaren Meinung hoffen wir, dass die laufende Saison immer noch spannend bleibt.

Michael Naumov und Tobias van Heek, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Schule – Stressfrei zum Unterricht?

In der letzten Zeit setzt sich das Lehrerraumprinzip an immer mehr Schulen durch. Vielleicht zum Nachteil mancher Schüler und Lehrer – oder doch zum Vorteil?

„Das Lehrerraumprinzip, was ist das überhaupt?“, fragen Sie sich jetzt. Das Lehrerraumprinzip wurde bevorzugt an Realschulen eingesetzt, aber auch an der Gesamtschule Mittelkreis in Goch (GM) fand es seinen Platz. Jeder Lehrer sollte seinen eigenen Raum haben, den er für den Unterricht in all seinen Kursen bezieht. Verbunden damit, sollte sich die Sauberkeit und die Ordnung erhöhen. Zurzeit befindet sich das Lehrerraumprinzip noch in der Probephase. Dieses System wird, wie an einigen anderen Schulen, nicht für die Jahrgänge 5 und 6 eingeführt, da ihnen ein leichter Übergang auf die weiterführende Schule ermöglicht werden soll.

Dennoch sind viele Schüler geteilter Meinung über das System, ihnen fehlt nun wohl ein Klassenraum, obwohl der verlorene Platz durch Schließfächer etc. ersetzt werden könnte. Andere Schüler beklagen sich über die längeren Wege von Raum zu Raum.

„Schon alleine von der Anzahl der Räume her ist es nicht möglich, jeden Lehrer in einem eigenen Raum unterzubringen“, so der stellvertretende Schulleiter der GM, Erich Jännert. Also sei es nicht zu vermeiden, dass auch selbst Lehrer während der Schulzeit den Raum wechseln müssen. „Somit hat doch nicht jeder Lehrer Kontrolle über seinen Raum.“

Auch die Lehrer der GM äußerten sich geteilt über das System. Viele Lehrer denken, dass sich die Sauberkeit und die Ordnung in ihren Klassenräumen verbessert hat. Andere jedoch denken kritisch darüber, dass mehrere Lehrer sich einen Raum teilen müssen. Die meisten Lehrer waren sich aber einig darüber, dass sich der Weg von Raum zu Raum für Schüler nicht großartig verlängert habe.

Aber da das Lehrerraumprinzip erst vor kurzer Zeit an der GM eingeführt wurde, sei es noch zu früh, das System in Frage zu stellen, so der stellvertretende Schulleiter der GM, Erich Jännert, der dem System positiv gegenübersteht.

Jonas Gemke und Daniel Koenen, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Drogen – Todesursache Deospray

Der erst 15 Jahre junge Gymnasiast Fabian N. stirbt durch Ersticken an dem Deospray „Prince“ an einem Freitag in Überlingen. Ende Januar wird der Neuntklässler von seinem Vater Burkhard N. tot in seinem Zimmer aufgefunden. Fabian war süchtig nach dem Schnüffeln an Deosprays – wie zahlreiche andere es ebenso sind.

Der Vater zog dem Jungen den gelben Haushaltsmüllsack vom Kopf und schaute in dessen lebloses Gesicht. Diese Bilder hat er auch jetzt noch vor Augen, wenn er erzählt: „Ich starrte in sein lebloses, blasses Gesicht. Seine Lippen waren blau und er schaute durch mich hindurch mit diesem leeren Blick. Neben ihm lag noch das Deospray auf dem Boden.“ Erste Reanimationsversuche von Seiten des Vaters scheiterten.

Fabian ist einer von vielen Menschen, die durch das Schnüffeln an Deosprays starben. Denn darin, wie auch in Klebstoff und Benzin, sind giftige, rauschfördernde Mittel enthalten, etwa Butangase oder Lösungsmittel. Diese können beim Versprühen und Inhalieren zu Bewusstlosigkeit wegen Sauerstoffmangel führen und so letztlich das Ersticken auslösen. Unter anderem führen diese Gase zur Vergiftung, und daraufhin folgt eine Atemlähmung, bis plötzlich der Herzstillstand eintritt. Experten warnen, man bemerke nicht, wenn man am Deospray ersticke.

Deosprays sind der einfach Weg für Jugendliche, einen Rausch zu durchleben. Doch warum liefern sie sich diesem tödlichem Spaß aus? Experten sagen, Jugendliche wollen so ihr Umfeld, die Realität ausblenden. Eine wirklich gefährliche Erfahrung.

Um die Wirkung des Deosprays zu konzentrieren, verwendete Fabian zusätzlich noch einen Haushaltsmüllsack. Das einzig Positive, was sein Vater über den viel zu frühen Tod seines Sohnes sagen kann: „Wenn Fabians Tod dazu führt, dass andere das Schnüffeln lassen, ist er nicht umsonst gestorben!“ Fabians Vater erstattet nun Anzeige gegen die Hersteller des Deosprays „Prince“. Außerdem wird nun zu Deorollern geraten, da die Verwendung von Deosprays auch in der Nähe von kleinen Kindern lebensgefährlich ist. Denn die darin enthaltenen Butangase sind schwer und sinken auf den Boden, woraufhin das krabbelnde Kind diese gefährlichen Stoffe einatmet.

Melanie Haselhoff, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Sport – Schwimmen, Radeln, Laufen

Triathlon, eine Kombination aus Schwimmen, Radfahren und Laufen, ist in letzter Zeit immer populärer geworden. Nicht zuletzt wegen der internationalen Erfolge deutscher Sportgrößen wie Norman Stadler oder Faris al Sultan.

Die Triathlonabteilung des TV Goch, die es schon seit 1990 gibt, betreibt diesen Sport sehr erfolgreich: Theo Krebber etwa ist der erste Athlet, der schon dreimal den legendären Ironman auf Hawai absolviert hat. Auch bei anderen zahlreichen Wettkämpfen – national und international – waren die Gocher Triathleten erfolgreich vertreten.

Es entstand daraus die Idee, einen eigenen Triathlon zu veranstalten. Die idealen Voraussetzungen fand man auf dem Gelände des Gocher Freizeitbades Goch Ness.

Dank der Unterstützung vieler Sponsoren, wie beispielsweise die Stadtwerke Goch und die Volksbank, konnte die Idee in die Tat umgesetzt werden: Am 19. September können Bambini, Schüler, Jugend und Jedermann starten. Die Strecken sind altersgemäß eingeteilt.

Informationen und Anmeldung unter www.TVGoch.de

Peters Jonas, Kleve, Städt. Realschule Kleve

Kommentar – Der Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull

Durch den Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull sind viele Kosten, unter anderem wegen der ausgefallenen Flüge, entstanden. Es gibt viele Argumente für ein Flugverbot, aber auch viele dagegen.

Aus dem Vulkan ist viel Staub gekommen, der in einer Wolke über Europa geflogen ist. Diese Staubwolke war sehr gefährlich für den Flugverkehr, denn gelangt der Staub in die Turbinen eines Flugzeugs, wird er durch die Hitze der Turbinen zu Glas, und es kann zu Problemen mit den Triebwerken führen, was eine Absturzgefahr bedeutet. Deshalb war es richtig, für diesen Zeitraum ein Flugverbot zu errichten, damit niemand ums Leben kommt. Außerdem war es sehr gut für die Umwelt, denn ein Flugzeug stößt Kohlendioxid aus und zerstört so die Ozonschicht.

Andererseits hatte das Flugverbot auch viele unangenehme Folgen: Erst einmal war es eine sehr kostspielige Angelegenheit, denn viele Leute saßen plötzlich in fremden Ländern fest oder konnten keine auswärtigen Termine einhalten. Außerdem konnten auch beispielsweise keine Spendeorgane geliefert werden, was sogar zu Sterbefällen führte. Die Fluggesellschaften machten täglich Millionen Umsatzverluste, denn sie mussten zumindest die festsitzenden Passagiere mit Nahrung und einer Unterkunft versorgen und ihnen den vollen Flugticketpreis samt Gebühren zurückerstatten, möglicherweise sogar eine Ersatzbeförderung zur Verfügung stellen. Für die Leute die an den Flughäfen festsaßen, war es eine Qual. Viele warteten tagelang auf einen Flug.

Besser wäre es gewesen, die wartenden Leute in ein Hotel zu schicken und sie zu benachrichtigen, wenn sie endlich fliegen konnten. Denn jeden Tag erneut zum Flughafen zu gehen, um dort wieder enttäuscht zu werden, ist für alle der pure Stress. Es stellt sich allerdings die Frage, wie sie das hätten anstellen sollen. Viel zu viele Passagiere warteten dort. Und die Fluggesellschaften können sich doch nicht um alle kümmern, oder doch?

Ich bin der Meinung, dass zumindest die Organspenden hätten ausgeflogen werden müssen. Passagiere, die den eventuellen Absturz in Kauf genommen hätten, wären – das ist meine Meinung – selbstverständlich auch ausgeflogen worden. Doch man hätte jeden vor der möglichen Gefahr eines Absturzes warnen müssen.

Tamara Driske, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Film – Der Junge im gestreiften Pyjama

„Der Junge im gestreiften Pyjama“ ist ein sehr berührender Film, der auf einer wahren Geschichte basiert. Er spielt im Zweiten Weltkrieg und zeigt die Familie eines Soldaten, die in ein neues Haus in der Nähe eines Konzentrationslagers ziehen muss. Der achtjährige Junge des Soldaten lernt einen gleichaltrigen Juden, der im Konzentrationslager gefangen ist, kennen. Die beiden werden Freunde, doch sie haben beide eine komplett andere Vorstellung vom Krieg und den Soldaten.

Während der Jude keine Soldaten mag, da diese ihn einsperren und arbeiten lassen, mag der andere Junge Soldaten sehr gerne. Einerseits, da sein Vater Soldat ist, und andererseits, weil er eine schöne Vorstellung vom Leben in dem Lager hat. Er ist nämlich traurig, weil er in seinem neuen Zuhause keine Freunde hat. Und er denkt, dass der Jude im Lager viele Freunde hat, mit denen er spielen kann. Wahrscheinlich weiß er auch nicht, dass das Leben dort alles andere als Spiel bedeutet. Denn ihm wurden nur schöne Dinge über das Lager gesagt und gezeigt.

Da er also keine Angst hat, auf die andere Seite zu gelangen, hilft er seinem Freund, dessen Vater wiederzufinden. Doch genau an diesem Tag werden die beiden Jungen in einer Gaskammer verbrannt.

Der Film ist sehr traurig, aber auch richtig gut, da man sieht, wie die Leute früher gedacht haben und was sie den Kindern erzählten. Trotzdem ist zu bedenken, dass die Kinder in der heutigen Zeit eine falsche Vorstellung vom Krieg bekommen, denn es war beispielsweise unmöglich, an dem elektrischen Zaun zu spielen, weil es viel zu gefährlich gewesen wäre, etwa einen Ball durch den Zaun zu reichen – wie im Film gezeigt. Auch stellt sich die Frage, ob der Sohn wirklich eine solche Vorstellung von dem Lager haben konnte, da er die Menschen, die dort gefangen waren, auch sehen konnte. Daraus hätte er schließen müssen, dass es ihnen nicht gut ging.

Trotzdem ist der Film sehr gut gelungen, und er ist empfehlenswert.

Alexandra Born, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Kommentar – Weitere Truppen für Afghanistan

Im Moment sind 71.000 ausländische Soldaten in Afghanistan stationiert. Etwa 32.000 Soldaten kommen aus Amerika und 3.600 Soldaten aus Deutschland.

Trotz der sieben Toten in den vergangenen Wochen will Bundeskanzlerin Angela Merkel weitere Soldaten nach Afghanistan schicken. Es stellt sich die Frage, weshalb so viele Soldaten in einem anderen Land kämpfen, um dort den Frieden zu bringen, wenn die Einheimischen ganz offensichtlich keine Hilfe wollen.

Natürlich gibt es Menschen in Afghanistan, die diese Hilfe brauchen. Aber warum muss man für den Frieden kämpfen? Voraussichtlich wird die Besatzung 2013 aus Afghanistan abgezogen werden, so der ehemalige Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Das ist für viele Menschen ein Grund zum Jubeln. Doch wie viele tote Soldaten wird es bis dahin noch geben?

Man sollte die Soldaten aus Afghanistan jetzt schon abziehen, denn irgendwann muss das Land auf eigenen Füßen stehen. Und ein Krieg für den Frieden ist genauso sinnlos, wie schreiend um Ruhe zu bitten.

Kirsten Komor, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Kino – Die neue Generation 3D

Im Jahr 2009 begann die Boom-Phase der 3D-Kinofilme in Deutschland. Einige der ersten 3D-Filme waren zum Beispiel „Oben“, „Ice Age3“ und das für den Oscar nominierte Meisterwerk „Avatar – Aufbruch nach Pandora“.

Auch Tim Burtons „Alice im Wunderland“ hatte mit mehr als einer halben Million Besucher in Deutschland den besten Start dieses Jahres. Der Erfolgsregisseur hatte vorher auch schon mit 2D-Filmen wie „Charlie und die Schokoladenfabrik“ geglänzt. Anders als James Cameron (Regisseur von „Avatar“) fügte Burton die 3D-Effekte erst nach dem Dreh hinzu.

Die alte Kinderserie, basierend auf dem Buch „Alice im Wunderland“, wurde 2010 modernisiert auf die Kinoleinwand gebracht. Typische Figuren wie zum Beispiel die Grinsekatze und der weiße Hase wurden von Burton übernommen.

Die junge Alice Kingsley (Mia Wasikowska) fällt auf der Flucht vor einem Heiratsantrag in ein Kaninchenloch und gerät so in die Wunderwelt. Sie erfährt dort, dass sie die Auserwählte sein soll, die den Jabberwocky, ein gefürchtetes Monster, am Blumertag töten soll. Ihr neuer Freund der Hutmacher, gespielt von Johnny Depp, welcher schon mehrmals mit Burton zusammen gedreht hat, erklärt ihr, was es mit der wundersamen Welt auf sich hat.

Auch die Grinsekatze und der weiße Hase helfen Alice auf ihrem Weg durch die Gefahren des Wunderlandes. Eine dieser Gefahren ist die Schlacht gegen den Jabberwocky, die den Streit zwischen der roten und der weißen Königin schlichten soll. Die böse rote Königin mit dem übergroßen Kopf wird von Burtons Frau, Helena Bonham Carter, die weiße Königin von Anne Hathaway verkörpert.

Nach vielen weiteren Turbulenzen und Abenteuern bricht der Blumertag an und der Kampf beginnt. Neben packenden Szenen sind auch Witz und Spaß, für den unter anderem Johnny Depp sorgt, vorhanden.

Besonders beim Kämpfen stechen die 3D-Effekte hervor. Andere Stellen, an denen das 3D-Spektakel dem normalen Film überlegen ist, sind zum Beispiel der Fall in den Kaninchenbau oder, wenn der Hutmacher über einen riesigen Tisch läuft und alles an die Seite stößt.

Damit die Effekte auch wirken, benötigt man eine 3D-Brille, die im Kino erhältlich ist. Mittlerweile verfügen mehrere Kinos, wie zum Beispiel die CinemaxX-Kette, über 3D-Technik und Zubehör. Für diesen besonderen Spaß muss man etwas mehr bezahlen, aber es lohnt sich!

Wer sich beeilt, schafft es vielleicht noch in eine Vorstellung, denn momentan läuft „Alice im Wunderland“ noch in einigen Kinos.

Emelie Merkel, Jana Hardering, Lore Jacobs, Geldern, Lise-Meitner-Gymnasium

Sport – WM in Südafrika

Am 11. Juni 2010 (freitags um 16 Uhr MEZ) beginnt die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika mit dem Spiel Südafrika gegen Mexiko. Dieses Spiel wird in Johannesburg, wo auch das Finale stattfinden wird, ausgetragen.

Die zehn WM-Stadien sind fast fertig. Die Makarapas sind der neuste Trend in Südafrika und das Markenzeichen der südafrikanischen Fußballfans. Die Makarapas sind dekorierte Bergarbeiterhelme. Das Zuschneiden der Helme macht ein Roboter, der Rest wird von Hand gemacht. Die Schiedsrichter müssen sich, genauso wie die 32 Mannschaften, durch ihre Leistungen für die Weltmeisterschaft qulifizieren. Vielleicht gibt es bei der WM ein Rekord, denn ein Bürger von Südafrika möchte der Fan Nummer 1 werden und dafür guckt er sich jeden Tag zwei Spiele an, insgesamt sind es dann 38 Spiele, die er sehen wird.

Von der Fußballweltmeisterschaft profitiert Südafrika. Die WM bringt einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2010 von 2,3 Prozent. Sehr viele Leute werden zu der Weltmeisterschaft erwartet. Für die Spiele von Deutschland sind noch sehr viele Karten vorhanden, das liegt daran, dass die Karten viel zu teuer sind und man auf den Preis auch noch den Preis des Fluges rechnen muss.

Die Fußballweltmeisterschaft wird in zehn Stadien in neun verschiedenen Städten ausgetragen, lediglich in Johannesburg stehen zwei Stadien. Das kleinere von beiden heißt Ellis Park und das andere Soccer City. Das Stadion in Durban heißt Durban-Stadion, das in Kapstadt Green Point-Stadion, das in Port Elizabeth heißt Nelson Mandela Bay-Stadion, das in Bloemfontein Free State-Stadion, das in Nelspruit heißt Mbombela-Stadion, das in Polokwane Peter-Mokaba-Stadion, das in Rustenburg heißt Royal Bafokeng-Stadion und das in Pretoria Loftus Versfeld-Stadion. Deutschland wird im Durban-Stadion (Durban), im Soccer City (Johannesburg) und im Nelson Mandela Bay-Stadion (Port Elizabeth) spielen.

In der Gruppe A spielen Südafrika, Mexiko, Uruguay und Frankreich. Der Favorit ist Frankreich, die anderen sind fast gleich stark, also wird der Kampf um den 2 Platz sehr spannend sein. In der Gruppe B spielen Argentinien, Nigeria, Südkorea und Griechenland. Als Favorit gilt die Mannschaft um Lionel Messie, also Argentinien, um den zweiten Platz werden wohl Griechenland und Nigeria kämpfen. Südkorea hat nur Außenseiterchancen. In der Gruppe C spielen England, USA, Algerien und Slowenien. Als Favorit gilt ganz klar England, das mit Rooney einen Top-Stürmer hat. Um den zweiten Platz werden wahrscheinlich alle anderen Mannschaften kämpfen.

In der Gruppe D spielen Deutschland, Australien, Serbien und Ghana. Deutschland darf sich in dieser Gruppe nicht zu sicher fühlen, da Serbien und Australien eine sehr gute Qualifikation gespielt haben, Ghana ist eher ein Außenseiter. In der Gruppe E spielen die Niederlande, Dänemark, Japan und Kamerun. In dieser Gruppe hat jeder eine Chance auf das Weiterkommen. In der Gruppe F spielen Italien, Paraguay, Neuseeland und die Slowakei. In dieser Gruppe wird Italien wohl auf dem ersten Platz landen die anderen drei werden um Platz zwei kämpfen.

Die Gruppe G ist die am stärksten besetzte Gruppe. Dort spielen Brasilien, Nordkorea, die Elfenbeinküste und Portugal. In dieser Gruppe wird wahrscheinlich jeder um den ersten Platz kämpfen. Die letzte Gruppe ist die Gruppe H, dort spielen Spanien, die Schweiz, Honduras und Chile. In dieser Gruppe wird Spanien wohl erster werden, und die besten Chancen auf den zweiten Platz wird wohl die Schweiz haben, da Honduras und Chile nicht die besten Mannschaften sind.

Die Weltmeisterschaft wird am 11. Juli 2010 mit dem Finale im Soccer City (Johannesburg) beendet.

Tobias Schäffer, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium