Internet – Ist die freie Meinungsäußerung in Gefahr?

Es scheint wie in China zu sein. Internetseiten und Suchmaschinen können von der Regierung zensiert oder gesperrt werden, genau wie Kreditkarten und andere Finanzdienstleistungen. Aber nicht in Fernost, sondern in den USA, einem Land das erst wenige Wochen zuvor ankündigte Millionen Dollar gegen Internetzensur in China, Iran und anderen autoritären Staaten zu investieren.

Das sogenannte „PROTECT-IP-Gesetz“ (Preventing Real Online Threats to Economic Creativity and Theft of Intellectual Property Act of 2011) wurde vom Rechtsausschuss des Senats einstimmig angenommen und hat somit die erste Hürde zur Verabschiedung genommen. Die Bekämpfung von Internetpiraterie erscheint erst mal ein berechtigtes Anliegen, da jährlich für die Film-, Musik-, und Softwareindustrie Schäden von mehr als einer Milliarde Dollar entstehen.

Allerdings ist die Art und Weise, mit der dieses Gesetz die Piraterie bekämpfen will, mehr als fragwürdig.

So kann jede Website gesperrt werden, ohne dass der Besitzer überhaupt eine Chance hat, sich vor Gericht dagegen zu verteidigen. Erst nachdem die Internetseite gesperrt wurde, hat er die Möglichkeit dazu. Dies lädt geradezu zu Missbrauch ein, da somit auch nicht gesetzeswidrige Domains blockiert werden können, bis das Gericht ein Urteil spricht. Darüber hinaus sorgt auch die mehr als vage Formulierung für Bedenken. Das Gesetz richtet sich gegen alle „Websites enable of facilitate infringing activities“, also alle Internetseiten, die rechtswidrige Aktivitäten ermöglichen oder fördern. Somit könnte das Gesetz im Prinzip auf jede Website angewandt werden, zum Beispiel Youtube, da die Möglichkeit besteht, illegale Inhalte hochzuladen, selbst wenn die Website dies gar nicht fördert.

Das Gesetz bringt allerdings nicht nur Nachteile mit sich, denn es hat zumindest den Ansatz, aus dem rechtsfreien Raum einen auch an Gesetze gebundenen zu machen. Doch wie gesagt hadert es an der Ausführung durch diese Zensur und durch die unklare Definition wird die Redefreiheit stark beschnitten. Es bleibt nur zu hoffen, dass der „PROTECT-IP-Act“ nicht in Kraft tritt, da er falsche Signale an andere Länder sendet und dadurch das Internet vielleicht bald nicht mehr das ist, was es sein sollte: ein Ort der freien Meinungsäußerung.

Felix Reuter und Jan Schuchardt, Leverkusen, Freih.-V.-Stein-Schule

Schul-Projekt – Fünftklässer werden zu Bücherwürmern

„Es war ziemlich lustig, wie Winn-Dixie das Gesicht vom Filial-Leiter abgeleckt hat“, erzählt Carolin K., die zusammen mit ihrer Klasse 5c das Buch „Winn-Dixie“ durchgenommen hat. Die Hauptperson, India Opal Buloni, lebt alleine mit ihrem Vater, einem Prediger, in einem Wohnwagenpark. Eines Tages wird sie zum Einkaufen geschickt, doch im Supermarkt herrscht Chaos, denn der Filialleiter rennt hinter einem heruntergekommenen Hund her, welcher alles umwirft. Als India erfährt, dass der Leiter den Hund zum Hundefänger bringen will, behauptet sie aus Mitleid der Hund gehöre ihr und heiße Winn-Dixie.

„Das Ende fand ich nicht so gut“, meint Carolin K., da die verschwundene Mutter von India nicht wieder aufgetaucht sei. Daraufhin soll der Vater jedoch gesagt haben, das Beste hätte die Mutter dagelassen: India! „Das war die dramatischste Stelle“, findet Lukas B.. Im Verlauf des Buches lernt India durch Winn-Dixie jede Menge Leute kennen, zum Beispiel die Bibliothekarin Franny Black, Gloria Dump, die von allen Dank ihres gruseligen Gartens Hexe genannt wird, oder Otis, der einen Zooladen besitzt, in dem India aushilft. Denn Winn-Dixie hat etwas ganz Besonderes – er kann lächeln.

Doch die 5c hat noch mehr gemacht in den vier bis fünf Wochen, in denen sie das 21 Kapitel lange Buch gelesen haben. Die Schüler gestalteten Steckbriefe, lösten Aufgaben und erstellten Lesetagebücher, die besten wurden in der Vitrine der Realschule ausgestellt. Auch sahen sie sich den Film zum Buch an. Am Welttag des Buches ging die Klasse schließlich in den Buchladen „Bücherwurm“, wo sie Quizfragen zum Buch beantworteten. Die drei Besten durften sich ein Buch aussuchen.

Helena und Laurenz, Hückeswagen, Städt. Realschule Hückeswagen

NRW-Tag 2013 – Hückeswagen plant schon

Am 14. Juni 2011 gab uns Bürgermeister Uwe Ufer ein Interview über den NRW-Tag 2013. Der NRW-Tag 2013 wurde von unserem Bürgermeister nach Hückeswagen geholt. Alles fing damit an, dass er eine Bewerbung bei der Landesregierung Düsseldorf einreichte. Er musste genau beschreiben, was er alles organisieren will und was zustande gebracht werden soll. Hückeswagen hatte die besten Ideen und so ist unsere Stadt die erste Kleinstadt in ganz Nordrhein-Westfalen, in der der heiß begehrte NRW-Tag stattfinden soll.

Zu Beginn des Gespräches fragten wir, was die Stadt für Vorbereitungen trifft. „Es wird ein Verkehrs- und Sicherheitskonzept erarbeitet“, erklärte Uwe Ufer. „Bei dem Verkehrskonzept geht es darum, große Flächen zu Parkplätzen umzubauen und Shuttlebusse zu besorgen, um die Leute, die mit dem Zug anreisen, vom Bahnhof in Lennep abzuholen und nach Hückeswagen zu bringen. Bei dem Sicherheitskonzept geht es darum, dass es keine Massenpanik gibt. Für die Sicherheit werden 1.000 Personen sorgen. Zum Beispiel die DLRG, Polizei, Feuerwehr, usw.“, erklärte er uns. Außerdem interessierte es uns, wie sich Herr Ufer darauf vorbereitet. Er erläuterte: „Wir haben Arbeitsgruppen gegründet, die sich um bestimmte Aufgaben kümmern.“ Uwe Ufer fügte noch hinzu, dass auch viel Werbung gemacht wird. Zum Beispiel auf der eigenen Stadthomepage, bei Facebook, durch die bei den Ortseingangsschildern stehenden Logos oder durch ein mit dem Logo bedrucktes Auto.

Auf die Frage, wo es alles Attraktionen geben wird, antwortete er, dass es im Grunde überall Attraktionen geben wird, auf dem Sportplatz, auf der Bahnhofstraße, in der Altstadt, auf der Bevertalsperre und der Radweg von Hückeswagen nach Wipperfürth wird auch mit eingebaut. Des Weiteren wollten wir wissen, wie viele Personen wohl erscheinen werden. „Der NRW-Tag ist ja auf drei Tage verteilt und in diesen drei Tagen werden rund 200.000 Personen erwartet. Hinzu kommt, dass es an diesen Tagen keinen Autoverkehr geben wird“, so Ufer. Außerdem verriet er uns noch, dass berühmte Personen, wie die Ministerpräsidentin von NRW und andere wichtige Politiker kommen werden, genauso wir Künstler und Musiker.

Als letztes wollten wir wissen, was es für Attraktionen für Jugendliche in unserem Alter geben wird. Weil der Bürgermeister diese Frage wohl erwartet hatte, antwortete er mit einem Lächeln im Gesicht: „Ganz viel! Es wird für die Jugendlichen eine eigene Meile geben. Außerdem plant das KiJuPa Hückeswagen mit und hoffentlich ist bis dahin der Skaterpark fertig!“

Als wir alles fertig aufgeschrieben hatten, bedankten wir uns bei Uwe Ufer für die Zeit, die er sich für uns genommen hatte und gingen zurück zur Schule.

Tanja und Lisa, Hückeswagen, Städt. Realschule Hückeswagen

SCB Regatta – Spaß auf der Bever

An einem Wochenende im Mai fand an der Bevertalsperre eine Laser-Regatta statt. Alle 60 Segler aus ganz NRW trafen an der Talsperre an.

Um 13 Uhr versammelten sich alle an dem Clubhaus des RSCB (Remscheider Segelyachtclub Bevertalsperre). Bei der Steuermanns-Besprechung wurde der Segelkurs besprochen. Nun freuten sich alle auf den Start, der um 14 Uhr folgte. Durch den starken Wind kenterten einige Boote, dessen Segler den Wind nicht einschätzen konnten. Ein, zwei hatten ihre Probleme mit dem Wind, doch der Rest

schlug sich tapfer. „Es war eine super tolle Veranstaltung mit tollem

Wetter und gutem Wind“, berichtete Markus Müller, der Sieger der Landesjugendmeisterschaft 2011. Auch andere Teilnehmer waren sehr begeistert.

Anschließend gab es für alle Teilnehmer gegrilltes Fleisch. Alle freuen sich schon auf die nächste Regatta.

Lena Scheider, Hückeswagen, Städt. Realschule Hückeswagen

Mobilfunk-Zeitalter – Mehr Handys als Einwohner

Millionen von Menschen nutzen ein Mobiltelefon. Heute gibt es in Deutschland mit 107,2 Millionen Mobiltelefonen mehr Handys als Einwohner (81,8 Millionen ). Bereits zum sechsten Mal durchgeführt, wurden in diesem Jahr über 34.000 Mobilfunknutzer und -nichtnutzer in Deutschland nach ihrer Nutzung bzw. zukünftigen Nutzung von mobilen Angeboten und Services befragt. In den letzten Jahren war es weniger als in diesem Jahr. Im Jahr 2011 hat sich die Anzahl an Nutzern sehr erhöht.

Fast alle Menschen in Deutschland besitzen ein Telefon. Meiner Meinung nach ist es einerseits gut, ein Mobiltelefon zu besitzen, weil, wenn man zum Beispiel in Gefahr ist, dann kann man die Polizei ganz einfach erreichen, oder wenn man sich mit den Freunden treffen möchte, kann man denjenigen anrufen. Bei Jugendlichen ist das nicht so gut,weil die Kinder heutzutage das Mobiltelefon nur für Spiele, das Internet etc. nutzen. Die Jugendlichen interessieren sich nicht mehr für die Schule, sondern nur für das Handy. Es ist sehr schlecht, die ganze Zeit mit dem Handy zu spielen, manche Jugendliche nutzen es auch während des Unterrichts, deshalb haben viele Kinder keinen richtigen Schulabschluss. Ich bin zum Entschluss gekommen, dass die Nutzung von Mobiltelefonen nicht so gut für Jugendliche geeignet sind .

Güldane Yilmaz, Remscheid, Albert-Einstein-Schule

Gesellschaft – Respekt = Fehlanzeige!

Finden Sie auch, dass Jugendliche keinen Respekt haben? Ich habe mit meiner Familie darüber geredet, sie finden, dass ich auch keinen Respekt habe. Haben Jugendliche heutzutage wirklich keinen Respekt? Ich habe mich informiert und recherchiert. Nicht nur Jugendliche, sondern auch kleine Kinder sind respektlos.

Ich habe auch im Internet nachgeguckt.

Früher waren Lehrer aber auch Eltern zu den Kindern streng. Es gab früher mehr Schläge und Verbote. Damals hatten die Kinder Angst. Früher lernte man noch Respekt, Höflichkeit, Gewissenhaftigkeit und dergleichen. Heute dagegen sind die Kinder immer mehr sich selbst überlassen, da beide Elternteile arbeiten müssen und dadurch nicht für ihre Kinder da sein können. Natürlich kann man nicht sagen, dass es generell bei allen Kindern so ist, aber ein Großteil ist auf sich selbst gestellt. Klar gab es früher auch weniger gut erzogene Kinder, aber heutzutage werden es eben immer mehr. Öfters hängt es auch von den Eltern ab, sie müssen schon früh anfangen streng zu sein, den Kindern Respekt beibringen und Regeln einstellen. Aber es ist klar, dass viele Kinder und Jugendliche heutzutage keinen Respekt haben.

Tugba Atac, Remscheid, Albert-Einstein-Schule

Pubertät – Wenn der Körper verrückt spielt

Der rasche Körperwachstum bei Jugendlichen ist ein Faktor, mit dem Heranwachsende zunächst lernen müssen, umzugehen. Doch vielen fällt das Eingewöhnen in den neuen Körpers schwer und so entsteht Unzufriedenheit mit sich selbst.

Den meisten Eltern ist die Lage des Kindes nicht bewusst und stellen sogar unbemerkt mehr Erwartungen an sie. Jugendliche reden ungern mit den Eltern über ihre Probleme. Stattdessen lassen sie ihre Unzufriedenheit mit sich selbst in Form von Aggressionen an den Eltern oder sogar auch an Lehrern aus. Sie fühlen sich nicht verstanden, ziehen sich lieber aus der Gesellschaft zurück und binden sich an gleichartige Peergroups, wo sie sich wohler und verstanden fühlen.

Serhap Yilmaz, Remscheid, Albert-Einstein-Schule

Basketball – Der Traum von der NBA

Viele Leute spielen Basketball, weil die Sommer-Zeit gekommen ist. Doch die meisten kennen nicht die Regeln. Basketball ist nicht nur schwer zu spielen, man muss auch körperlich fit dazu sein.

Obwohl man Basketball draußen spielen kann, spielt man es in der Oberliga in Hallen. Um Basketball spielen zu können, muss man eine Mannschaft haben bestehend aus fünf Feldspieler und bis zu sieben Auswechselspielern. Wenn man in einer Mannschaft spielt, muss man versuchen, den Spielball in den gegnerischen Korb zu werfen. Und je nach Entfernung kriegt man zwei bis drei Punkte und die Mannschaft, die am Ende des Spiels die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.

Aber man kann auch Basketball als Hobby spielen, dafür braucht man kein Team, sondern man kann alleine Körbe werfen oder zu zweit spielen. Egal wie man es auch spielt, es macht auf jeden Fall Spaß. Basketball wird aber nicht nur in Amerika gespielt, sondern überall weltweit spielen etwa 450 Millionen Menschen Basketball und alle haben den Traum, einmal in der NBA zu spielen

Emre Erarslan, Remscheid, Albert-Einstein-Schule

Germany’s next Topmodel-Finale – „Guten Abend, kleine Monster“

Schon vor der Lanxess Arena wird klar, dass die Leute nicht nur wegen den Finalistinnen Amelie, Rebecca und Jana am Donnerstagabend erschienen sind. Immer wieder tauchen (verkleidete) Anhänger des Hauptacts Lady Gaga auf.

Doch eigentlich geht es um das neue Topmodel Deutschlands 2011, welches an diesem Abend von Jury Thomas Rath, Thomas Hayo und Model-Mama Heidi Klum gekürt wird.

Bevor es losgeht, erklärt uns der „Stimmungsmacher“, was zu tun ist. Um 20.15 Uhr beginnt schließlich die aufwändige Live-Sendung. Zunächst kommen Thomas und Thomas auf die Bühne, ehe Heidi zum perfekten Bühnenbild aus einer Blume auftaucht. Unter tosendem Applaus legt sie einen fabelhaften Walk hin, doch auch die Finalistinnen überragen mit ihrer Performance: In Stahlkugeln schweben sie über die Köpfe der Zuschauer. Anschließend kommt Catwalk-Trainer Jorge mit aufwändigen Sky-Heels auf die Bühne, um die Zuschauer mit einem „Hola Chicas!“ zu begrüßen.

Darauf folgt US-Star Keri Hilson mit ihrer neuen Single „Pretty Girl“, während Rebecca, Jana und Amelie ihr Können erneut unter Beweis stellen müssen.

Endlich kommt der beliebte Top 20-Walk, den die Topmodels zum Remix vom aktuellen Lady Gaga-Song „Judas“ hinlegen. Anschließend folgt eine angespannte Pause in der die Halle auf Weltstar Lady Gaga und den Rausschmiss der ersten Finalistin. „Und hier ist sie – Lady Gaga!“, sagt Heidi endlich und beendete das angespannte Warten. In der Halle wird es still, während Lady Gagas Schatten hinter der Papierwand erscheint. Zu einem Intro von „Scheiße“ taucht sie schließlich auf – leicht bekleidet und mit einer türkisen Bob-Frisur. „Guten Abend Deutschland!“, ruft sie auf Deutsch, und setzt sich an den Flügel, um eine Acoustic Version von „Born This way“ zu singen. Die Halle tobt, als sie mit ihrer neuen Single „Edge of Glory“ fortfährt. Sie läuft über den Laufsteg, während sie knapp den drei herunterfahrenden Guillotinen entgeht. Als sie das Medley beendet, setzt sie sich schließlich zu Heidi aufs Sofa. „Kleine Monster!“, begrüßt Gaga ihre Fans in der Lanxess Arena.

Doch jetzt muss die Lady für die Topmodels Platz machen: Jetzt wird entschieden, wer den dritten Platz von Germanys next Topmodel 2011 belegt. Nachdem Heidi das Publikum etwas zappeln lässt, verrät sie schließlich: „Tut mir Leid Amelie, du bist nicht unter den letzten Zwei!“ Danach müssen sich Rebecca und Amelie für ihre letzte Challenge beeilen, in der sie eine Performance in einem schwebendem Tuch hinlegen müssen. Anschließend kommt Caro Emerald um das Warten mit ihrem Hit „A Night Like This“ zu überbrücken.

Dann geht es endlich los: Die besten zwei von Germanys next Topmodel betreten zum letzten Mal an diesem Abend den Catwalk. Zitternd warten Jana und Rebecca, bis der Cosmopolitan-Titel der Gewinnerin erscheint. Nach langen Minuten steht es endlich fest: Jana ist die Gewinnerin der sechsten Staffel von Germanys next Topmodel! Die Halle tobt, auch wenn die Fans von Beccy ein wenig enttäuscht sind.

Helena und Jessica, Hückeswagen, Städt. Realschule Hückeswagen

Kino – Fremde Gezeiten – Fluch oder Segen?

„Endlich!“ So hörten sich viele Kommentare an, als der neue Film „Fluch der Karibik – Fremde Gezeiten“ am 19. Mai auf die Leinwand kam. Wenn man sich jedoch nun die Kommentare vieler Kinobesucher anhört, weiß man nicht wirklich, was man glauben kann. Viele vertreten die Meinung, dass der neue Regisseur Rob Marshall eine spannende Abwechslung in das Geschehen einbringt, andere jedoch finden, dass er den Film zu sehr in die Läge gezogen hat und dieser somit über große Abschnitte Langeweile verbreitet. Vielleicht waren die Erwartungen nach dem dritten Film auch einfach zu hoch geschraubt. In einem sind sich jedoch alle sicher, nämlich dass das 3D-Erlebnis, das versprochen wird, auf der Strecke bleibt.

In dem Film an sich, wie sollte es auch anders sein, geht es wieder um den spektakulären Captain Jack Sparrow (gespielt von Johnny Depp) und dessen außergewöhnliche Abenteuer. Diesmal sucht Jack nach der Quelle der ewigen Jugend. Als sich seine Wege mit einer alten Bekannten kreuzen, hat Angelica (gespielt von Penélope Cruz) ihn auch schon in ihren Bann gezogen und treibt ihn hinterhältig auf das Schiff des gefürchteten Piraten Blackbeard (gespielt von Ian McShane). Auf der Suche nach der sagenhaften Quelle der Jugend trifft Jack auf gefährliche Zombies, anmutige und zugleich gefährliche Meerjungfrauen und seinen alten Rivalen Hector Barbossa (gespielt von Geoffrey Rush), der neuerdings unter der Englischen Flagge segelt. Es ist eine Reise ins Ungewisse, auf der Jack nicht einschätzen kann, wen er mehr fürchten soll.

Insgesamt ist der Film spannend gestaltet, wenn man über die paar langweiligen Szenen hinweg schaut. Der Film spielt hauptsächlich an Land und unterscheidet sich somit von der drei Vorgängern. Nichtsdestotrotz ist der Film interessant gestaltet, er lässt ledoch durch sein offenes Ende vermuten, dass er nicht der letzte Film der „Pirates of the Carribean“ bleiben wird.

Yannick Sämer, Hückeswagen, Städt. Realschule Hückeswagen