Games – Ein Pikmin kommt selten allein

Nintendo – diese japanische Spieleschmiede hat einige der größten Spieleklassiker hervorgebracht: Super Mario, Pokemon… Namen, die wir aus unseren Kinder- oder Jugendtagen kennen. Vielleicht nicht ganz so bekannt ist Pikmin.

Im ersten Teil muss der Held Olimar mithilfe der Pikmin die Teile seines zerstörten Raumschiffs einsammeln. Es gibt drei Pikminarten:

Rote, diese Pikmin verbrennen nicht und sind die besten Kämpfer. Blaue: diese können schwimmen. Gelbe: Sie können höher geworfen werden als alle anderen Pikmin und Steinbomben tragen. Mit diesen Pikmin muss Olimar alle Raumschiffteile finden, sonst stirbt er an dem für ihn giftigen Oxigen.

Zum zweiten Teil: Das Unternehmen, bei dem Olimar arbeitet, steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Aus diesem Grund wird sein Schiff kurz nach Olimars Rückkehr verkauft. Als allerdings ein neues Schiff ein Mitbringsel von Olimar für seine Kinder einsaugt, stellt sich heraus, dass es auf dem gesamten Planeten der Pikmin wertvolle Schätze gibt. Zusammen mit dem trotteligen Louie macht sich Olimar auf dem Weg zur Pikminwelt, um die Schätze zu bergen und die Schulden zu begleichen. Nun gibt es auch neue Pikminarten:

Lila: Diese Pikmin sind zehnmal so schwer und stark wie normale Pikmin.

Weiße:Diese Pikmin sind giftig, aber werden selber nicht vergiftet. Außerdem können sie vergrabene Schätze sehen.

Der neue Pikminteil bringt viele schöne Neuerungen. Man hat nun zum Beispiel nun keine Zeitlimit mehr, welches in Teil eins noch oft kritisiert wurde. Ohne dieses Limit lässt sich das Spiel weitaus leichter spielen als sein Vorgänger. Eine weitere Neuerung ist, dass nun nicht mehr nur auf dem Planeten gespielt wird, sondern dass nun auch die Höhlen der Welten erforscht werden. Dort liegen Schätze und die Königsblumen, mit der man die Pikminart ändern kann. Diese grundlegenden Änderungen haben das Spiel stark beeinflusst und auch stark verbessert. Eine weitere Änderung ist, dass man nun mit zwei Charakteren spielen kann. Dies ist eine Neuerung , die sehr hilfreich ist, genauso wie die neue Spielsteuerung. Und auch in diesem Teil heißt es: Ein Pikmin allein kann nichts bewirken. Oder?

Einer der Nachteile von „Pikmin 2“ ist, dass die Gegner schwächer sind als in „Pikmin 1“. Die von Endgegnern verschluckten Schätze dienen nicht nur dem Geldgewinn, sondern verbessern auch die Helden. Die Grafik ist sehr gut. Auch geblieben sind die motivierende Musik und die lustigen Sounds. Es kommen neue Gegenstände und Upgrades hinzu. Es gibt Sprays und Punktmin, die einem helfen. Eine weitere Neuerung ist das Lexikon „Piklopädie“. Wer das Spiel einmal ausprobieren sollte, wird merken, dass das Verhalten der Pikmin an Ameisen erinnert. Ratet mal, woher dieses Verhalten wohl kommt. Mit Pikmin hat Nintendo bewiesen, dass sie eine der führenden Spielemarken ist.

Insgesamt bin ich der Meinung, dass „Pikmin 2“ eines der besten Spiele überhaupt ist. Das Ausprobieren lohnt sich!

Maximilian Weldi, Leverkusen, Marienschule

Im Fußball-Fieber – Fan-Chor zur Frauen-WM

„Schwarz uns Weiß, wir steh’n auf deiner Seite…“, so sang schon Oliver Pocher für die Fußball-Männer. Und jetzt singt unser erster Leverkusener Fan-Chor, von Radio Leverkusen ins Leben gerufen, für die diesjährige Frauen- Fußballweltmeisterschaft.

Vier Proben sind zum Üben angesetzt. Drei davon fanden bereits statt. Viele Begeisterte folgten bis jetzt den Aufrufen von Radio Leverkusen, zu den Chorproben zu kommen. Während bei der ersten Probe schon fast 60 interessierte Sänger und Sängerinnen zusammentrafen, waren bei der dritten Probe mehr als 80 Singbegeistete, im Alter von 6sechs bis 75 Jahren, dabei. Dazu äußert sich Katrin Rehse, Chefredakteurin von Radio Leverkusen: „Ganz ehrlich, ich habe gedacht, es kommen 20 Leute, jetzt sind wir über 80.“ Sehr zufrieden mit den derzeitigen Ergebnissen erzählt sie, Radio Leverkusen habe schon früh angefangen zu überlegen, dass etwas Besonderes für die Fußballfrauen-WM gemacht werden müsste. So kamen sie auf die großartige Idee eines Fan-Chores.

Unter der Leitung des professionellen Chorleiters Markus Huperz werden Lieder, wie beispielsweise „Waka Waka“, „Wavin‘ Flag“ oder „We are the champions“ geprobt. Lieder, die jeder kennt. Die Proben finden in der Waldsiedlung/Schlebusch statt. Fasziniert von dem großen Vorhaben hat sich die Gemeinde Sankt Albertus-Magnus sofort bereit erklärt, kostenlos ihren Pfarrsaal für die Proben zur Verfügen zu stellen.

„Ich komme extra aus Köln hierher und ich muss sagen, es lohnt sich total. Es macht richtig Spaß mitzusingen, die Frauen somit unterstützen zu können“, so eine begeisterte Sängerin. Auch die Radio Leverkusen-Chefredakteurin ist sichtlich erfreut. Sie ist überwältigt, wie gut sich die von ihr eigens aufgenommenen Mitschnitte fürs Radio anhören. Ein Familienvater aus Hitdorf meinte daraufhin: „Ich glaube, dass ich überhaupt nicht singen kann. Aber mir und meiner Familie gefällt es echt gut. Wir sind im totalen Fußballfieber. Denn auch die Frauen sollten angefeuert werden, nicht nur die Männer. Und wenn mir dann gesagt wird, dass sich das echt gut anhört, dann macht das alles gleich doppelt soviel Spaß!“

Der große Auftritt des Frauen-Fan-Chores ist am 1. Juli 2011 vor der Rathaus-Galerie in Wiesdorf gegen 17 Uhr. Haben Sie nicht Lust, dann einmal vorbeizuschauen und beim Anzufeuern zu helfen? Falls Sie da nicht dabei sein können, haben Sie die Chance am 16. Juli beim Sommerfest der Gemeinde Sankt Albertus-Magnus unseren Fan-Chor zu erleben. Auch wenn eine solche Aktion noch nie vorher in Leverkusen stattgefunden hat, ist Frau Rehse, Chorleiter Markus Huperz und nicht zuletzt der gesamte Chor davon überzeugt, dass dies nicht der letzte Fan-Chor sein wird.

Rebecca Dedy, Leverkusen, Freih.-V.-Stein-Schule

SSV Bergisch Born – Mobile Kids sind ganz vorn

Mit der Schwer Mobil Gruppe „Mobile Kids“ gewann der SSV Bergisch Born

am 18. Mai 2011 den zweiten Förderpreis der AOK im Projekt „Starke Kids Netzwerk“. Der SSV betreut in dieser Gruppe übergewichtige Kinder im Alter von sieben bis 14 Jahren über einen Zeitraum von zwölf Monaten.

Dieses Angebot ist auf drei Säulen gestützt: Bewegung, gesunde Ernährung und eine psychologische Betreuung. Ziel des Angebotes ist es, den Kindern einen geschützten Raum zu bieten, in dem sie ihre Freude an der Bewegung (wieder) entdecken können. Die Kinder können Dinge ausprobieren, welche in der Schule Schwierigkeiten bereiten und sehr oft zu Hänseleien führen. Ihre motorischen Fähigkeiten, die Ausdauer und Geschicklichkeit werden individuell gefördert. Die Kinder lernen ihren Körper besser wahrzunehmen und ihre Stärken und Fähigkeiten einzusetzen.

Die Familien werden von einer Ernährungsberaterin begleitet, die das Wissen um eine ausgewogene und gesunde Ernährung in Theorie und Praxis vermittelt. Durch die psychologische Betreuung werden Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und soziale Kontakte innerhalb der Gruppe gestärkt.

Malte Krume, Max Mittelbach und Nils Graupner, Hückeswagen, Städt. Realschule Hückeswagen

Konzert – Tränen bei Lenas Abschieds-Konzert

Es war ihr letztes Konzert der Lena Live Tour 2011 in der Lanxess Arena. Nach einer rockigen Vorband begeisterte Lena die Besucher mit einer fröhlich, leichten und knackigen Party. Sie trat in T-Shirt, Jeans und Sneakers auf. Die Bühne mit hohen leuchtenden Podesten, worauf die Musiker Platz nahmen. Im Hintergrund befand sich eine große Leinwand, auf sich der passende Videos abspielten und von allen Seiten leuchteten bunte Scheinwerfer, die für ein schönes Lichterspiel sorgten.

Lena begann nach dem ersten Lied an, alle herzlich zu begrüßen. Dies klang sie in Form von: „Hallo Köln, geht es euch gut?“ Gleich beim Anspiel des ersten Liedes hatte Lena die Zuschauer im Griff. Sie präsentierte die Lieder ihrer Alben „Good News“, „My Cassette Player“ und andere Lieder. Dazu bewegte sie sich auf ihre Art, aber humorvoll. Lena forderte die Menschenmenge auf, zu tanzen.

Auch spontane Spiele gab es. Diese sahen in etwa so aus, dass Lena die ganze Arena in der Mitte teilte. Beim Lied „At all“ musste das Publikum so aufgeteilt mitsingen. Die Lieder „Mr. Curiosity“ und „“Push Forward“ sorgten für ein buntes Funkeln in der Arena. Alle holten Feuerzeuge, Handys, Leuchtstäbe und andere Dinge hervor. Davon wurde dann auch direkt ein Foto von Lena gemacht.

Mehrmals betonte Lena, dass es schön sei in Köln zu sein und dass sie sogar ein wenig traurig sei, dass es ihr letztes Konzert wäre. Es glitzerten gar Tränen in ihren Augenwinkeln, die etwas davon verrieten, unter welchem Druck sie gestanden haben muss vor dieser Tour. Doch es ging weiter. Dabei blieb Lena total natürlich und hatte, wie man es ihr ansehen konnte, riesigen Spaß.

Zwischendurch gab es dann mal so etwas wie: „Entschuldigung Leute, aber ich muss mir mal eben einen Zopf machen!“ So ziemlich mittendrin, nahm Lena drei Fans mit auf die Bühne. Für die es dann noch eine kleine Fotoaktion gab.

Beim Lied „Bee“ flogen kleine Bienchen über die Leinwand im Hintergrund und Lena zog sich einen süßen Haarreif auf, an dem Fühler befestigt waren. Als das Lied sein Ende nahm, ging auf einmal das Licht aus und es entstand ein lauter Klang vom Bass. Ein Scheinwerfer ging an, der nur auf Lena leuchtete.

Sie nahm sich eine Kappe, setzte sie sich auf den Kopf und fing an zu Beatboxen und zu Rappen. Die Leute waren ganz erstaunt und wussten nicht was jetzt passiert. Nach ein paar Runden über die Bühne schmiss sie die Kappe in das Publikum, Schlagzeug und E-Gitarre ertönten wieder und sie fing an das richtige Lied zu singen. Man sah nur noch, wie die Menschen mithüpften. Hiernach war Lena ziemlich aus der Puste. Sie nahm sich einen Schluck Wasser und fuhr fort.

Lena sang das Lied: „Who want to find love“, das es noch nicht im Handel gibt.

Leider kam es dann auch zum Ende. Aber vorher noch eine Zugabe, wobei sich Lena schnell umzog. Es flogen ganz viele silberne Lamettafäden über die Arena, die aus Kanonen geschossen wurden.

Maren Seifert, Hückeswagen, Städt. Realschule Hückeswagen

Interview – (Bom)Basti startet durch

Der DSDS-Mädchenschwarm Sebastian Wurth (16) startet jetzt voll durch.

Am 24. Juni soll sein Song „Hard to love you“ auf dem Markt erscheinen.

Wie er schon verraten hat, soll es ein Sommerhit werden. Es gibt immer noch Zweifel daran, warum Sebastian Wurth als Fünftplazierter ausgeschieden ist. War es das Jugendschutzgesetz? Doch eines bleibt sicher. Sebastian lässt auch noch nach DSDS was von sich hören.

Frage: Sebastian, wie geht es dir jetzt seitdem du bei DSDS warst?

Sebastian Wurth: Mir geht es super! Ich hatte in letzter Zeit viel Stress, weil am 24. Juni meine Single erscheinen soll.

Frage: Meinst du, du hast dich in irgendeiner Weise verändert, seitdem du bei DSDS warst?

Sebastian Wurth: Ich bin reifer und disziplinierter geworden.

Frage: Was möchtest du später mal beruflich machen?

Sebastian Wurth: Auf jeden Fall Sänger als Nebenberuf! Sonst eventuell Arzt.

Frage: Basti, singst du unter der Dusche?

Sebastian Wurth: Jaa!

Frage: Bekommst auch viel Fanpost?

Sebastian Wurth: Aber richtig! Ich bekomme sehr viel Fanpost!!!

Frage: Was machst du, wenn du gerade nicht singst?

Sebastian Wurth: Ich spiele Fußball, Gitarre und treffe mich mit meinen Freunden.

Frage: Wie lange spielst du schon Gitarre?

Sebastian Wurth: Seit acht Monaten. Manchmal schreibe ich auch eigene Songs

frage: Wie würdest du dich selbst beschreiben?

Sebastian Wurth: Ich bin offen gegenüber anderen Leuten, ich will keinem was Böses.

Frage: Was ist dein Lieblingsessen?

Sebastian Wurth: Äm, mein Lieblings Essen ist Salami-Pizza.

Frage: Was bringt dich am meisten zum Lachen?

Sebastian Wurth: „Meine Freunde und gute Filme.

Frage: Was ist dein größter Traum?

Sebastian Wurth: Ich möchte einmal mit Michael Bublé singen. Das ist mein größter Traum.

Nun veröffentlicht Sebastian Wurth erst einmal seine erste Single. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht. Seine Fans stehen auf jeden Fall hinter ihm, was will man mehr.

Maren Seifert, Hückeswagen, Städt. Realschule Hückeswagen

Tanzschule Böhlefeld – „Tanzen lohnt sich immer“

Tanzen ist nicht nur gesund, es fördert auch die Bewegung und die Entwicklung. Man lernt den richtigen Umgang mit dem eigenen Körper und verbessert das Rhythmusgefühl.

Im Jahre 1979 begangen Bernd und Dorothee Böhlefeld eine ADTV-Tanzlehrerausbildung. Im September 1984 erfüllte sich der Traum. Es entstand die Tanzschule Böhlefeld. Anfangs wurden sie noch von Bernd Böhlefelds Eltern unterstützt. Doch diese zogen sich mit den Jahren aus gesundheitlichen Gründen zurück.

Heute bietet die Tanzschule viele verschiedene Kurse für Jung und Alt an. Standard-Tänze für Paare und Ehepaare wie zum Beispiel Disco-Fox, Wiener Walzer, langsamer Walzer, Tango, Foxtrott, Latein-Tänze, Cha-Cha-Cha, Rumba und Jive. Außerdem weden Hochzeits-, Dance 4 Fans- und Ballett-Kurse angeboten. Rachel Neuschäfer (Tanzlehrerin bei Böhlefeld) ist Tanzpädagogin für Ballett, Jazz, Modern und Folklore. Außerdem ist sie eine Dance 4 Fans-Instruktorin und Salsa-Lehrerin. Die klassischen Ballettstunden sind nach „Waganowa“. Waganowa ist eine Unterrichtsmethode. Sie erfordert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Das Training kann man bereits mit vier Jahren beginnen. Es finden regelmäßige Aufführungen statt.

Natürlich gibt Böhlefeld auch zahlreiche Veranstaltungen. Es finden Sommer-Cocktail-Partys , Sommer-Grill-Partys, Abschlussbälle und vieles mehr statt.

Diese sorgen für reichlich Spaß und Bewegung.

Tanzen macht riesigen Spaß, hält fit, macht den Kopf frei, das Immunsystem wird gestärkt und es bringt die grauen Zellen in Schwung. Bei Partnertänzen fördert es Beziehungen. Man muss auf den Partner eingehen und ihm vertrauen. Das wiederum fordert Feingefühl. Andere Menschen finden mit Tanzen schneller Anschluss. Denn mit einander Tanzen kann man auch ohne große Worte. Fazit: „Tanzen lohnt sich immer!“

Maren Seifert, Hückeswagen, Städt. Realschule Hückeswagen

Games – Reise in ferne Galaxien

„Star Wars Empire at War“ ist ein Computerspiel, das dem Genre der Strategiespiele angehört. Der Inhalt dieses Spiels beruht auf dem vierten Kinofilm „Eine neue Hoffnung“ und dem Anfang des fünften Teils „Das Imperium schlägt zurück“ der Star Wars-Saga, die in den 80er Jahren von George Lucas produziert wurde.

In dem Spiel geht es darum, Gefechte zwischen dem Imperium und den Rebellen zu führen, Kampagnen erfolgreich abzuschließen und ganze Galaxien zu erobern. Der Spieler kann zwischen Imperium und Rebellen wählen. Im Galaktischen-Eroberungs-Modus gibt es zusätzlich die Black Sun-Piraten als Feinde des Spielers. Der Spieler kann an mehr als 80 verschiedenen Orten Gefechte austragen und zwischen Bodengefecht, Weltraumgefecht und Bodenbesetzen wählen. Ziel ist es, den Gegner zu besiegen.

In der Option Bodenbesetzen muss man mehr Boden als der Gegner haben und diesen verteidigen. In den galaktischen Eroberungen muss man alle 43 Planeten auf dem Boden und im Weltraum besetzen. Dabei darf das Oberhaupt des Spielers selbst nicht besiegt werden. Dem Spieler stehen viele verschiedene Einheiten, umfangreiche Waffenarsenale und zahlreiche zu errichtende Gebäudearten zur Verfügung, mit jeweils unterschiedlichen Eigenschaften.

Bei dem Spiel handelt es sich um ein Echtzeit-Strategiespiel, das am 16. Februar 2006 in Deutschland erschienen ist. Der Preis beläuft sich auf 19,99 Euro. Die Steuerung des Spiels erfolgt über Maus und Tastatur; die Sprache ist Deutsch. Es wurde entwickelt von Petroglyph und von Lucasarts herausgegeben.

Inzwischen ist eine Erweiterung namens „Star Wars Empire at War – Forces of Corruption“ erhältlich. Zusätzlich ist eine Erweiterung „Star Wars – The Clone Wars“ downzuloaden. Laut USK ist das Spiel ab zwölf Jahren freigegeben. Das Spiel ist geeignet für Star Wars-Fans und Personen, die gerne Strategiespiele spielen. Das Spiel ist für Menschen, die zu epileptischen Anfällen neigen, nur nach ärztlicher Rücksprache geeignet.

„Star Wars-Empire at War“ ist ein Strategiespiel, das über eine gute Grafik verfügt, die das komplette Geschehen perfekt übermittelt. Die Vogelperspektive der Kameraführung ist für dieses Spiel bestens geeignet. Für die Hintergrundmusik wurden die schon aus den Kinofilmen bekannten Musikthemen verwendet, zum Beispiel der „Imperial March“, was dem Spiel leider einen etwas bedrohlichen Unterton verleiht. Insgesamt wurde das Spiel sehr aufwändig gestaltet. Durch die vielen kleinen Einzelheiten im Hintergrund, wie zum Beispiel fliegende Vögel, Wind, Schatten und Wellen auf Seen, wirkt das ganze Spiel sehr realistisch. Als sehr störend empfinde ich, dass beim Auswählen der Einheiten sich diese immer mit einem Satz oder einem Wort melden.

Mein Fazit ist, dass es sich bei Star Wars Empire at War um ein sehr realistisches Echtzeit-Strategiespiel handelt, das aber auch ein paar Mängel hat.

Jan Petenati, Leverkusen, Marienschule

Golf – Fachgespräche auf dem Grün

Ist Golfspielen wirklich so einfach wie man sagt? Ich werde versuchen, dies alles zu beantworten.

Das normale Golferlebnis beginnt am ersten Loch, dort steht auch schon eine Gruppe von drei Mann. Glück gehabt, die Gruppe (= Flight), die wir hier vorfinden, besteht aus drei guten Spielern. Mal sehen, ob ich mitgehen darf. Gut, ich bekam grünes Licht. In diesem Flight spielen Herr Doktor Ötcker, Herr Ries und Herr Thomas. Das erste Loch geht nur geradeaus und hat am Ende, kurz vor dem Grün ein Wasserhindernis. Zuerst darf Herr Thomas (20) schlagen und trifft den Ball sehr gut, als nächstes spielt Herr Dr. Ötcker (56). Er trifft leider nicht so gut. Herr Ries (40) schlägt ebenfalls nicht so gut, doch darüber lächelt er nur.

Wir unterhielten uns beim nächsten Loch über das Golfen und wer welche Strategien für sein persönliches Spiel nutzt. Die Jungs und ich waren nun an Loch drei, einem langen, geraden Par fünf angekommen. Die Abschläge der Herren waren sehr verstreut. Der Ball von Herr Ries lag in einer höher gewachsenen Grasfläche, auch Rough genannt. Die anderen Bälle lagen auf der kurzgemähten Fläche, die man beim Golfen auch als Fairway bezeichnet. Die zweiten Schläge der Herren waren sehr gut, da keiner in ein weiteres Hindernisgebiet schlug.

Nun kamen wir, nach wenigen weiteren Schlägen, auch endlich auf einer der interessantesten Territorien beim Golfspiel an: dem Grün. Hier wird geputtet. Jeder der Herren brauchte hier seine eigene Zeit, um sich zu konzentrieren. Herr Thomas erklärte mir nach seinem Putt, dass man auf dem Grün den Break lesen muss, welcher aus mehreren kleine Hügelchen besteht, die einem den Putt versauen können und damit auch den Score. Auf dem Weg zum nächsten Loch konnte ich in Erfahrung bringen, dass man ganz leicht seine eigene Putt-Technik entwickeln kann und dass ein Laie normalerweise auf diesem Gebiet anfängt zu lernen, und selbst der Profi dort niemals damit aufhört.

Das nächste Loch, auf dem wir ankommen, ist ein kurzes Par drei. Es hat eine Länge von gerademal 325 Metern. Doch die Frage, was man hier falsch machen könne, war scheinbar abwegig, denn die Gentlemen sagten, man könne auch hier alles falsch machen und sein Ziel verfehlen. Man könne zum Beispiel in einen der tiefen, schwer bespielbaren Sandbunker schlagen oder ins Aus.

Nach dem wir auch den Rest der 9-Loch Runde gemeistert hatten, hatte ich die Chance, ein kurzes Interview mit dem Pro des Platzes, der einer der Ausbilder der deutschen PGA-Mannschaft ist, zu bekommen. Da wir nur wenig Zeit hatten, fing er sofort an zu erklären, dass man auf einen festen Stand und einen ausgeglichenen Griff achten muss. Ebenso wichtig sei die richtige Schläger-Wahl, sie sollten etwa bis zur Hüfte gehen. Das war aber auch schon alles, was ich herausfinden konnte.

Rainer Heinen, Leverkusen, Marienschule

Filmkritik – Fast & Furious Five: Ein absolutes Must-See

Der Film „Fast & Furious Five“ hat unsere Erwartungen übertroffen, weil er kein typischer Action-Film ist und somit auch denen gefällt, die sich sonst nicht unbedingt solche Filme ansehen. Dadurch erfreut er sich auch in der Damenwelt durchaus an Beliebtheit.

Der Film spielt in Rio de Janeiro und handelt von dem Paar Mia (Jordana Brewster) und Brian O’Connor (Paul Walker) und ihrem Bruder Dominic Torreto (Vin Diesel), die mit Hilfe verschiedener Freunde versuchen, das Geld des obersten Drogenbosses, Reyes (Joaquim de Almeida), zu erbeuten, um sich ein freies Leben zu ermöglichen. Doch der FBI-Beamte Hopps (Dwayne Johnson) versucht, dies zu verhindern. Eine spannende Verfolgungsjagt durch ganz Rio beginnt…

Die Spezialeffekte in dem Film waren sehr gut, sie reihten sich jedoch lediglich aneinander. Und wenn grade mal keine Prügelei oder eine kuriose Verfolgung stattfand, waren die mindestens genauso wichtigen Szenen zu sehen, in denen sich das Team zum Grillen und Bier trinken trifft. Genau diese Szenen machen den Film besser als viele andere. In den Action-Szenen bekommt man oft genug von der Energie zu spüren, welche einem vermittelt wird. Und ebenso lockern die schönen Szenen, in denen man die Beziehung von Brian und der Schwester von Dominic, Mia genau vermittelt bekommt, den Film auf. Dass die ganze Handlung des Filmes auf dem Ende beruht, da Mia schwanger ist, macht den ganzen Film noch besonderer. Das Ende des Films ist schön und entspannend gestaltet. Es zeigt, wie harmonisch das Leben doch sein kann, und bietet so dem Zuschauer ein ausklingendes Ende.

Genau diese Eigenschaften machen diesen Action-Film zu einem genau abgestimmten Mix aus Liebe (Romantik), Humor und Action. Alles in allem: ein absolutes Must-See!

Kristina Onnertz, Nina Jablinski und Florian Will, Leverkusen, Marienschule

Schüleraustausch – Abenteuer Ausland

Du hast sicher auch schon einmal darüber nachgedacht, ein Jahr im Ausland zu verbringen. Damit bist du nicht alleine, denn pro Jahr verbringen etwa 15.000 Schüler einen Teil ihres Lebens in einem anderen Land. Es ist schon Normalität geworden, zwischen der zehnten und elften Klasse ins Ausland zu gehen. Dabei sind besonders Länder wie die USA, Kanada, Australien oder England aufgrund der Sprache beliebt. Doch die Welt ist groß und man kann seinen Austausch in mehr als 40 anderen Ländern verbringen.

Doch so ein Auslandsaufenthalt ist nicht billig, denn es fallen eine Menge Kosten an wie zum Beispiel Taschengeld, Verpflegung, Schulgeld usw. Zwar kann man heutzutage ein Stipendium bekommen, doch die Chance, eines zu erhalten, ist relativ gering, sodass man nach anderen Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung suchen muss.

Trotzdem lohnt sich ein Auslandsjahr, da man eigene Erfahrungen machen kann, seine Sprachkenntnisse fördert, neue Kulturen entdeckt und auch sein Heimatland schätzen lernt. Auf der anderen Seite muss man seine Familie und seinen Freundeskreis für eine Zeit in Deutschland zurücklassen und ist in einem fremden Land allein auf sich gestellt. Es kann auch zu Problemen in der Gastfamilie kommen, die man alleine lösen muss. Aber wenn man vom Charakter her offen und neugierig auf eine neue Kultur ist, sollte dies nicht geschehen.

Die Zahlen der Schüler, die ins Ausland gehen ist, stark zurückgegangen, da viele wegen des verkürzten Abiturs den Aufenthalt in einem anderen Land meiden. Doch je nach Länge und Schulsystem entscheidet immer der Direktor, ob der zurückgekehrte Schüler das Jahr wiederholen muss oder nicht. Ein Auslandsaufenthalt ist eine große Herausforderung an den Einzelnen und eine wichtige Erfahrung, von der man ein Leben lang zehren wird. Falls die Kosten jetzt zu hoch sind, besteht nach dem Abitur immer noch die Möglichkeit zum Beispiel als Au-Pair-Mädchen im Ausland zu arbeiten.

Am 17. September 2011 findet in Köln die Jugendbildungsmesse „Jubi“ statt. Dort erfährt man alles über den Auslandsaufenthalt und die verschiedenen Organisationen.

Trixi Frießleben, Leverkusen, Freih.-V.-Stein-Schule