Facebook – Zeitvertreib oder Sucht?

Ein Leben ohne „Facebook“ ist für viele unvorstellbar. Immer mehr Menschen sind von „Facebook“ abhängig, isolieren sich von der Wirklichkeit, benachteiligen Arbeit, Familie und reale Kontakte. Besonders bei Jugendlichen ist das Suchtpotential von „Facebook“ besonders hoch.

„Das Internet ist wie eine Droge, die von der Realität entfremdet“, dies berichtet der Psychiater Federico Tonionie, der sich ernsthaft mit dem Thema „Abhängigkeit von social Networks befasst. Für immer mehr Menschen ist „Facebook“ nicht mehr nur ein Zeitvertreib, sondern mittlerweile notwendig und unverzichtbar. Süchtige haben nur ein Ziel: Abwechslung in ihren Alltag zu bringen und damit Probleme zu vergessen.

Besonders Langeweile und Eifersucht sind die Auslöser für eine Abhängigkeit von social Networks. Sie versuchen krankhaft, Nachrichten und „Facebook“-Kontakte ihrer Freundin oder ihres Freundes zu kontrollieren, und unmittelbar danach können sie nicht mehr eine Stunde verbringen, ohne zu überprüfen, ob es neue Meldungen gibt.

Jugendliche erfinden eine neue Art der Kommunikation, welche besonders Rechtschreibung und Sprache negativ beeinflusst. Ein römisches Krankenhaus befasst sich bereits mit Personen, die unter Computer-Abhängigkeit leiden.

Menschen, die hier ihre Abhängigkeit bekämpft haben, berichten über bessere Noten, mehr Leistungsfähigkeit und weniger Müdigkeit. Psychologen werden im Laufe der Zeit sehr viel Arbeit bekommen, da die Anzahl der Abhängigen von „Facebook“ und anderen social Networks rasant ansteigt.

Luis Bräunling, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Trendsport – Crossboccia erobert die Städte

Die Trendsportart Crossboccia erobert weltweit die Städte. Die meisten kennen Boule oder Boccia nur vom Strand, wobei man mit bunten Plastikkugeln oder Metallkugeln einen Zielball jagt.

Doch wenn man auch nur ein bisschen ins Gelände geht, wird das Spiel unkontrollierbar, da durch die kleinste Unebenheit die Kugeln nicht mehr dort liegen bleiben, wo sie sollen. Darum hat sich der Wuppertaler Student Timo Beelow Crossboccia ausgedacht.

Der Grundgedanke ist der gleiche: mit großen Kugeln eine kleine Kugel versuchen zu treffen. Doch Crossbocciabälle bestehen aus Kunststoffkügelchen, umhüllt von einem Polyesterstabilisierer und schweren Polyesterphasern anstatt von Plastik- oder Metallkugeln, um im Ganzen dreidimensionalen Raum spielen zu können. Durch diese Bauweise können die Kugeln zwar rollen, bleiben aber auch aus eigener Kraft liegen, selbst auf einer Schräge. Außerdem können sie schwimmen und sogar geflitscht werden, wobei sie bis zu einem Meter von der Wasseroberfläche abspringen. Alles kann als Barriere und Bande genutzt werden: Bänke, Mauern, Häuser, Autos, selbst Fenster halten der Belastung stand.

2011 fand bereits die erste Crossboccia-Weltmeisterschaft im Landschaftspark Duisburg-Nord statt. Diese kam bei allen Beteiligten so gut an, dass eine weitere Weltmeisterschaft im Jahr 2012 geplant wird. Zusätzlich zu den Weltmeisterschaften finden noch zahlreiche andere Events in ganz Deutschland statt. Wer jetzt Lust hat, mehr zu erfahren, besucht am Besten die Internetseite www.crossboccia.com. Dort findet man alle grundlegenden Dinge sowie die offiziellen Regeln.

Wer Crossboccia selbst mal ausprobieren möchte, informiert sich entweder auf der oben angegebenen Internetseite, wann das nächste Event in seiner Nähe stattfindet und probiert es dort kostenlos aus, oder besucht den Onlineshop auf der Seite und bestellt sich dort ein Set. Man sollte als Einsteiger allerdings immer mindestens ein Dubblepack kaufen, um überhaupt richtig spielen zu können, da man mindestens zwei Spieler benötigt.

Es gibt natürlich mittlerweile auch nachgemachte Bälle, aber ich würde empfehlen, lieber etwas mehr Geld zu investieren, da die originalen wesentlich länger halten, und die nachgemachten Bälle teilweise schon nach eineinhalb Jahren kaputt gehen.

Luis Bräunling, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Geige – Eselstück für Anfänger

Die Geige – wer hat sie nicht schon einmal gehört? Als Sologeige oder als Geige im Orchester. Was ist eigentlich eine viertel, halbe oder was ist eine ganze Geige? Welche Fertigkeiten benötigt eigentlich ein Geigenspieler? Wo wird das Spiel vermittelt? Und wie ist eine Geige aufgebaut?

Die Geige besteht aus einer Vielzahl unterschiedlichster Elemente: dem Boden, der Decke, dem Hals mit Schnecke, den F-Löchern, dem Steg, dem Saitenhalter, dem Zwischenboden und der Kinnstütze. Sie besitzt außerdem auch noch vier zumeist Stahldrähte – die Saiten. Sie haben unterschiedliche Durchmesser und geben dadurch die Grundtonfolgen G, D, A und E wieder. Von G nach E nimmt die Dicke der Saiten ab. „E“ klingt am klarsten und gibt den höchsten Ton wieder.

Aus diesen Tonfolgen lassen sich durch die unterschiedlichen Griffstellungen der Finger auf den Saiten der Geige alle übrigen Töne und Zwischentöne der Tonleiter herleiten. Die Töne werden durch das Streichen über die Saiten mit dem Bogen erzeugt. Dabei fangen die Saiten zu schwingen an. Dieses Schwingen wird über den Steg in den Klangkörper der Geige geleitet. Der hörbare Ton wiederum verlässt über die F-Löcher die Geige.

Es gibt unterschiedlichste Geigen, je nach Anforderung. So beginnt bei den „Haldern Strings“ in Rees der junge Anfänger im Alter von rund vier Jahren mit einer viertel Geige. Je nach persönlicher körperlicher Entwicklung steigt der Streicher nach rund ein bis zwei Jahren auf eine halbe Geige um. Die ganze Geige erhält der junge Musiker, sobald die Griffstellungen beherrscht und die körperlichen Voraussetzungen erfüllt werden.

I

m Wesentlichen unterscheiden sich die Geigen nicht nur im Preis, sondern vielmehr im Klang und Ausdruck. Anfängergeigen sind bereits für 100 Euro zu erwerben. Geigen für Profis können jedoch mehrere Millionen Euro kosten.

Der weltweit bekannteste Geigenbauer war Stradivari, auch David Garrett spielt eine Geige, die in seiner Geigenwerkstatt hergestellt wurde. Wie alle guten Streichinstrumente verliert eine Geige im Laufe ihres Instrumentenlebens nicht an Qualität, sondern gewinnt an Klangvolumen. Das macht auch den Preis der Geige aus. So ist es für den Streicher nicht unüblich, auf einer bereits alten und gebrauchten Geige zu spielen.

Wer bei den „Haldern Strings“ mit dem Geigespielen beginnt, fängt natürlich nicht gleich mit Stücken von Vivaldi oder Paganini an. Im Vordergrund steht zuerst das Streichen auf leeren Saiten – also dem Geigespiel ohne den Einsatz der Finger. Die Stücke haben zu Anfang so klangvolle Namen wie das „Eselstück“ oder „Der goldene Wagen“. Wenn diese Phase überstanden ist, startet der Spieler mit den ersten Fingerübungen. Dabei steht das Beherrschen des ersten Fingers im Vordergrund. Im Anschluss des fehlerfreien Einsatzes des zweiten, dritten und vierten Fingers steht dem Spielen der Tonleitern, Etüden und Fingerübungen von Sevcik sowie dem Lagenspiel nichts mehr entgegen.

Um aber virtuos sein Können präsentieren zu können, bedarf es vieler Hundert Übungsstunden.

Paulina Pintzke, Rees, Gymnasium Aspel

Freizeit – Paddeln auf der Niers

Familie Betts hat die Boote schon ausgepackt! Endlich lacht die Sonne! Am Bootssteg der Familie Betts reihen sich die roten Paddelboote aneinander und warten auf neugierige Besucher. Paddeln ist ein Spaß für die ganze Familie, der einen unvergesslichen Tag garantiert.

Von Weeze aus kann man flussabwärts bis nach Kessel paddeln. Vorbei am Kalbecker Busch und dem historischen Kloster Graefenthal zeigt sich die niederrheinische Landschaft hautnah. Wer jedoch lieber im sicheren Hafen bleiben will und die kühle Niers scheut, kann im gemütlichen Biergarten Platz nehmen und dort Köstlichkeiten vom Grill genießen. Wird der Tag dann doch etwas länger als geplant, bietet die Familie Betts den Gästen gerne einen Zeltplatz oder gar eine Nacht auf dem romantischen Heuschober an.

Pierre V. P, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Leben im Ausland – Goodbye Deutschland – Ein Jahr als Au-pair

Viele junge Leute träumen davon, einmal für ein Jahr ins Ausland zu gehen und beispielsweise die Kultur Amerikas zu entdecken. Spannend wäre es doch, währenddessen auf kleine, süße Kinder aufzupassen, noch dazu mit reichen Eltern. Da wäre ein Jahr als Au-pair optimal, oder etwa nicht? Und was ist das eigentlich?

Als Au-pair bezeichnet man junge Frauen, selten auch junge Männer, die für mindestens ein Jahr in einer Gastfamilie wohnen, um auf die Kinder der Familie aufzupassen und sich um sie zu kümmern. Dazu gehören Dinge wie die Kinder anzuziehen, sie zur Schule oder zum Kindergarten zu bringen, ihnen bei Hausaufgaben zu helfen, für sie eine Mahlzeit vorzubereiten, ihre Zimmer sauber zu halten und natürlich mit ihnen zu spielen.

Ein Au-pair ist jedoch nicht mit einem angestelltem Hausmädchen zu verwechseln, denn es darf nicht von den Gasteltern dazu verpflichtet werden, den Haushalt zu machen und das ganze Haus aufzuräumen, es ist lediglich dazu da, die Kinder ordentlich zu versorgen.

Natürlich kann man ein Au-pair Jahr in ganz verschiedenen Ländern machen, doch die meisten nutzen Amerika dafür, denn eine Voraussetzung für den Aufenthalt in einer Gastfamilie besteht darin, die Sprache, die dort gesprochen wird, zu verstehen und flüssig zu sprechen. Im Normalfall reicht das Schulenglisch, Pflicht ist es jedoch, eine weitere Schule dort zu besuchen, um die Sprache weiter zu lernen.

Natürlich ist dies nicht die einzige Bedingung für ein Au-pair-Jahr in Amerika; man muss zwischen 18 und 26 Jahre alt sein, außerdem muss man einen Führerschein besitzen, da man die Kinder ja gelegentlich zur Schule beziehungsweise zum Kindergarten bringen muss. Zudem ist es wichtig, entweder zwölf Schuljahre oder aber eine abgeschlossene Berufsausbildung hinter sich zu haben. Eine weitere Voraussetzung ist es, ledig zu sein; desweiteren werden Nichtraucher bevorzugt. Ganz so einfach kommt man jedoch nicht in eine Familie, das geht nämlich nur über Organisationen, die ein nötiges Visum besorgen.

Vorteile gibt es bei einem Au-pair-Jahr natürlich auch eine ganze Menge. Dazu gehört das wöchentliche Taschengeld, das von Familie von Familie unterschiedlich ist, aber mindestens 195,75 Dollar pro Woche betragen muss. Außerdem bekommt man durch diese Aktion bessere Chancen im Berufsleben, mehr Selbstständigkeit und sehr gute Englischkenntnisse. Da man pro Woche maximal 45 Stunden und pro Tag maximal zehn Stunden arbeiten soll, gibt es eineinhalb Tage frei in der Woche und ein freies Wochenende pro Monat, dazu bekommt man einen zweiwöchigen Urlaub bezahlt.

Hört sich alles spannend an? Dann such doch schon mal eine Organisation – du wirst sehen, es lohnt sich auf jeden Fall.

Carina Hoffmann, Goch, Gymnasium der Stadt Goch

Handyverbot in der Schule – Viele Schüler sind dagegen

An deutschen Schulen ist das Benutzen von Handys verboten. Die Schüler und Schülerinnen finden das nicht zeitgemäß und völlig unangemessen.

Man darf das Handy im Unterricht nur mit der Erlaubnis vom Lehrer betätigen. Die einzige Ausnahme wäre ein Unfall.

In der Schulordnung der Gesamtschule-Mittelkreis-Goch steht nichts Genaues über das Verbot von Handys. Die Lehrer fordern jedoch, dass es ausgeschaltet in der Tasche bleibt. Wir haben Schüler dieser Gesamtschule dazu befragt. Sie fänden den Nachweis über ein offizielles Verbot in der Schulordnung für unabdingbar. Allerdings würde das nicht viel ändern, so die Meinung der Mehrheit. Man würde das Handy trotz allem unerlaubt weiterhin benutzen.

Warum aber weigern sich die Lehrer das Handy zu legalisieren? Man könnte mittels der Technik schnell Informationen für den Unterricht raus suchen. Auch als Stoppuhr könnte das Handy im Sportunterricht genutzt werden. Manchmal lässt sich auch mit diesem schnell ein umfangreiches Tafelbild abfotografieren. Selbst das Hausaufgabeheft ließe sich durch das kleine Gerät ersetzen. Die Antwort: Grenzen können zu schnell und zu leicht überschritten werden. Wie einfach es ist mit dem Handy zu filmen, weiß jeder Schüler. Und ruck zuck findet man sich ungewollt im Internet wieder.

Dominik Koenen und Luca Keris, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Albert-Schweitzer-Tierheim in Kranenburg-Mehr – Tiere suchen ein Zuhause – auch am Niederrhein

Ein Interview mit Mitarbeitern des Albert-Schweitzer-Tierheims in Kranenburg-Mehr am Niederrhein über ihre Tiere, Spenden und ausländische Tierschutzorganisationen.

Frage: Frau Tenbieg, wie lange gibt es das Tierheim?

Frau Tenbieg: Das Albert-Schweitzer-Tierheim gibt es schon 26 Jahre und es geht aufs 27. Jahr zu.

Frage: Wie viele Mitarbeiter arbeiten im Tierheim?

Frau Tenbieg: Im Tierheim sind momentan 13 Mitarbeiter tätig.

Frage: Was sind die Aufgaben der Mitarbeiter?

Frau Tenbieg: Also der Beruf heißt Tierpfleger. Und die Aufgabe ist es, wie der Name des Berufs lautet, Tiere zu pflegen. Dazu gehört das Säubern der Tiere, Füttern und Tränken, und eins der wichtigsten Aufgaben ist, sich mit den Tieren zu beschäftigen und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken.

Frage: Welche Tiere sind bzw. kommen ins Tierheim?

Frau Tenbieg: In unserem Heim befinden sich Hunde aller Art. An einer anderen Stelle befindet sich ein Hof, an dem auch Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Pferde, Schafe, Ziegen, Hühner, Gänse, Vögel, Frettchen und im Winter sogar auch Igel abgegeben werden.

Frage: Was sind die Ursachen, warum die Tiere ins Heim kommen?

Frau Tenbieg: Die Ursachen können sein, dass die Tiere krank sind und die Besitzer nicht wissen wie man es behandeln kann. Manchmal sind sie auch Scheidungsopfer oder die Besitzer haben zu wenig Zeit für das Tier oder nicht selten fehlen dem Besitzer Kenntnisse zum Umgang mit dem Tier.

Frage: In welchem Zustand kommen die Tiere?

Frau Tenbieg: Also die Zustände sind immer unterschiedlich.

Frage: Wie viele Tiere sind momentan im Tierheim?

Frau Tenbieg: Momentan sind circa 250 Tiere im Tierheim.

Frage: Reicht der Platz im Tierheim aus oder arbeiten sie auch mit Tierschutzorganisationen zusammen?

Frau Tenbieg: Der Platz in unserem Tierheim reicht aus. Es hat sich nicht ausgezahlt, mit Pflegestellen zusammen zu arbeiten.

Frage: Arbeiten sie auch mit ausländischen Tierschutzorganisationen zusammen?

Frau Tenbieg: Ja , sehr viel sogar. Wir arbeiten mit Spanien, Rumänien und Bulgarien zusammen.

Frage: Wie wird das ganze finanziert?

Frau Tenbieg: Wir sind der auf Spenden angewiesen. Wir arbeiten auch mit zwei großen Spendenorganisationen zusammen. Einmal mit „Aktion Tier“ und mit „Bund der Tier Freunde.“

Wie viele Tiere wurden erfolgreich vermittelt?

Frau Tenbieg: Seit der bestehenden Laufzeit des Tierheims wurden ca. 1.100 bis 1.200 Tiere vermittelt.

Anna-Lena Marquardt, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Neuer Geschwindigkeitsrekord – Das schnellste Auto der Welt

Der SSC Ultimate Aero TT ist der schnellste und stärkste Wagen der Welt. Seit seiner Markteinführung war der Bugatti Veyron das schnellste Auto der Welt. Er erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 407 km/h und das war lange Zeit die Marke, die es zu übertreffen galt. Nun wurde der Geschwindigkeitsrekord mit 411 km/h vom SSC Ultimate Aero TT übertroffen.

In Windkanalversuchen errechnete der Hersteller Shelby Supercars sogar 270 Meilen pro Stunde, was in etwa 435 km/h entspricht. Das Wahnsinnstempo verdankt das Auto einem V8 Motor mit 1183 PS, der die 1001 PS des Bugatti Veyron ebenfalls deutlich übertrifft. Um die neue Bestmarke zu erreichen, sperrte man ein schnurgerades Straßenstück im Staat Washington ab. Die Messungen wurden durch ein extrem präzises GPS-System vorgenommen. Der Rekord wurde offiziell durch das Guinness-Komitee anerkannt. Die Regel, die zwei Testdurchläufe erfordern, wurde eingehalten.

Die Geschichte der Geschwindigkeitsrekorde wurde lange Zeit durch den McLaren F1 aus den Neunzigern geschrieben, der mit 387 km/h den Rekord hielt. Im Jahr 2004 wurde er vom CCR des kleinen schwedischen Herstellers Koenigsegg mit 395 km/h abgelöst. Dann kam der Bugatti Veyron, jetzt also der SSC Ultimate Aero.

Marco Rohde, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Schulwechsel und Sitzenbleiben – Eltern sollten bei Problemen Geduld haben

Viele Kinder haben Probleme beim Schulwechsel, weil sie sich schwer tun, sich an das neue Umfeld zu gewöhnen. Eltern sollten daher ein offenes Ohr für die Sorgen und Ängste ihres Kindes haben.

Viele Kinder sind mit der Situation oft überfordert. Die Eltern sollten auf keinen Fall davon ausgehen, dass es ihrem Kind nichts ausmacht und die Integration in die neue Klassengemeinschaft reibungslos abläuft. Haben die Eltern Einfluss auf den Zeitpunkt, sollten sie es so planen, dass ihr Kind die Schulstufe im gewohnten Umgang beenden kann. Am besten wäre es jedoch in den Sommerferien die Schule zu wechseln. Man sollte das Kind am ersten Tag begleiten. Eine Erleichterung wäre jedoch noch vorher, zum Beispiel bei der Anmeldung, mit dem Schulleiter oder Klassenleiter zu sprechen. Die Eltern könnten dem Kind vorschlagen, eine Arbeitsgemeinschaft zu besuchen und dort auch außerhalb des Klassenzimmers neue Kontakte zu knüpfen. Mit Freunden an der Seite lässt sich der Wechsel viel besser verarbeiten. Eltern sollten aber darauf achten, ob ihr Kind nicht zu verschlossen und zu schüchtern wird. Allerdings auch darauf, ob ihr Kind die psychische Belastung alleine bewältigen kann. Die Kinder sollten den Kontakt zur alten Klasse nicht verlieren, denn durch sie bekommen sie Stärke.

Ein großes Problem ist auch die Versetzung. Wenn die Versetzung gefährdet ist, sehen viele Eltern rot. Für Eltern ist die Situation meist viel schlimmer als für den betroffenen Schüler selbst. Die Versetzung ist nicht von heute auf morgen in Gefahr. Spätestens zum Halbjahreszeugnis ist ein Sitzenbleiben erkennbar. Wenn es bedrohlich ist, dann ist es an der Zeit sich mit dem Kind zu unterhalten und dieses sollte in einer ruhigen und sachlichen Atmosphäre geschehen. Auch ein Gespräch mit dem Klassenlehrer kann weiter helfen oder die Eltern besorgen ihrem Kind eine Nachhilfe. Wenn die Nachhilfe dann aber auch nicht mehr helfen kann, ist es eine Empfehlung, die Schule zu wechseln oder eben das Schuljahr wiederholen.

Nicht selten sind schulische Probleme auf die mangelnde Unterstützung durch die Eltern zurückzuführen. Die Eltern sollten Ihrem Kind bei den Hausaufgaben helfen, oder mit ihm in die Bibliothek gehen oder gemeinsam im Internet recherchieren. Oft sind schon mit diesen einfachen Maßnahmen deutliche Verbesserungen zu erkennen.

Wichtig ist es in allen Fällen, dass die Eltern Geduld haben und Verständnis für ihr Kind aufbringen. Generell ist es wichtig zu erkennen, dass die Welt nicht untergeht, wenn das Kind die Versetzung nicht schafft und eine Klasse wiederholen muss. Einige Kinder brauchen einfach etwas mehr Zeit in der Entwicklung und verbessern sich deutlich, wenn sie ein Schuljahr wiederholen. Natürlich ist es nicht erstrebenswert, ein Schuljahr zu wiederholen, und die Eltern sollten Ihrem Kind auch den Ernst der Lage klar machen, doch blinder Aktionismus und andauernde Vorwürfe oder gar Bestrafungen führen nur selten zum Erfolg.

Marie Kemkes, Rees, Gymnasium Aspel

Instagram – Facebook kauft Fotodienst

Instagram wurde von Facebook gekauft. Der Fotodienst ist eine kostenlose App für Smartphones, mit der man Fotos vom Handy direkt auf Facebook, Twitter, Flickr, Tumblr, Foursquare und Posterous posten kann. Damit könnte Facebook in der Lage sein, potenzielle Konkurrenten aus dem Weg zu schaffen. Die Firma bekomme Technologie „mit wahnsinniger Zugkraft“.

Instagram wurde im Oktober 2010 von Kevin Systrom und Mike Krieger gegründet. Vor dem Kauf für rund eine Milliarde Dollar, das sind ungefähr 760 Millionen Euro, war Instagram ein Kleinstunternehmen, mit knapp einem Dutzend Mitarbeiter. Instagram unterstützt Vorder,- und Hinterkamera und besitzt viele verschiedene Rahmen und Effekte, mit denen man Bilder beliebig verschönern und verbessern kann. Außerdem kann man unbegrenzt uploaden und Bilder von Leuten aus aller Welt anschauen. Man kann mit Freunden interagieren durch „Likes“ und Kommentare und eigene Bilder in einem Foto-Stream zeigen.

Lena Mällmann, Rees, Gymnasium Aspel