In Deutschland verboten – Was ist Inzest?

Inzest, auch Blutschande genannt, ist eine sexuelle Beziehung zwischen Verwandten bis zum fünften Verwandtheitsgrad. Es ist verboten, da die Kinder aus Inzestbeziehungen meist tot oder behindert geboren werden. Wissenschaftler erklären dies mit dem genetischen Aufbau des Menschen, da die Erbkrankheiten, die jeder Mensch in sich trägt, in diesen Fällen von beiden Elternteilen übertragen werden. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass es zu schwereren Erkrankungen kommt.

Aufgrund der vorhin genannten Tatsachen ist Inzest in Deutschland verboten und wird mit bis zu drei Jahren Haft bestraft. Weltweit ist es nicht einheitlich geregelt. Jedoch ist es in den meisten Industriestaaten (USA, Großbritannien, Niederlande) verboten.

In der römisch-katholischen Kirche verstößt Inzest zwischen Verwandten des ersten Verwandschaftsgrades gegen das Gebot Gottes. Im Alten Römischen Reich war Inzest ebenfalls verboten. Vor allem Kaiser Claudius versuchte eine Lücke in der damaligen Gesetzeslage zu finden. Dies tat er, um die Tochter seines Bruders zu heiraten. Der Jurist Gaius bemerkte diese Lücke und korrigierte das Gesetz. Im 3. Jahrhundert brachte Ulpain ein Gesetz hervor, dass Inzest bis zum vierten Verwandtschaftsgrad verbot.

Inzest ist ein Thema, das sehr heikel ist, deshalb muss sich jeder eine eigene Meinung dazu bilden.

Finn Plevier & Maunel Weßels, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Fußball – Nicht nur Männersache

Frauenfußball ist heutzutage einer der beliebtesten Sportarten bei Mädchen. Es werden immer mehr Mädchenmannschaften gegründet, und viele fangen auch schon im jungen Alter an, diese Sportart auszuüben.

Fast keiner kennt die Spielerinnen der Frauenmannschaften in Deutschland, dabei hat doch gerade erst die erste Weltmeisterschaft im eigenen Land stattgefunden. Es fehlt an gesellschaftlicher Anerkennung, besonders in anderen Ländern. Viele Menschen behaupten, die Spielerqualitäten der Frauen seien schlecht und nicht unterhaltsam Und das, obwohl die deutsche Nationalmannschaft der Frauen in den Wettbewerben oft höhere Plätze erreicht als die der Männer.

Den fußballbegeisterten Mädchen macht das aber anscheinend nichts aus, denn die Anzahl derer wächst stetig, und viele Mädchen fangen schon in jungen Jahren an, Fußball zu spielen. Auch die 14-jährige Carina Hoffmann spielt schon seit knapp drei Jahren mit großer Begeisterung diese Sportart. „Außer dem Training spiele ich auch gerne in meiner Freizeit Fußball, mit Freunden oder meinem Bruder“, erzählt sie und erwähnt dabei noch, dass sie es gut findet, dass der Frauenfußball immer beliebter wird und sich immer mehr Mädchen für den Sport interessieren.

Der Traum ist es natürlich, einmal in der Frauen-Fußballbundesliga spielen zu können, doch dazu gehört auch viel Training. Die Gründung der Frauen-Fußballbundesliga erfolgte 1989, nachdem es in den 1950er Jahren zu Bildungen von Frauen-Clubs kam. Schon bereits 20 Jahre davor wurde der erste Club in Deutschland gegründet, der aber nur ein Jahr lang existierte und dann aufgelöst wurde. Heute gibt es in Deutschland schon recht viele Frauenmannschaften und es kommen immer wieder Neue hinzu.

Frederike Michels, Goch, Gymnasium der Stadt Goch

PC-Spiel – Grafisches Feuerwerk

Das Spiel „Colin Mcrae Ralle 2005“ enthält das beste Gameplay aller Zeiten, mehr als 30 Wagen, bessere Details, neue Modi und ein neues spektakuläres Schadensmodell.

Die Handlung: Du fährst auf lokaler Ebene, das heißt, du kannst deine Karriere in deinem eigenen Land starten. Im Laufe des Spiels erarbeitest du dir Punkte für das Fahrer-Rating, womit du neue Meisterschaften, Herausforderungen und neue Wagen freischaltest. Du durchläufst dann deine Karriere und qualifizierst dich für die Weltmeisterschaft.

Die Hauptpersonen: Das Witzige an diesem Spiel ist, dass die Hauptperson DU bist.

Prädikat oder Auszeichnung: PC Games Award (Kategorie Sport), Ausgabe 11/05

USK-Einstufung: Freigegeben ab 0 Jahren

Sonstiges: Im Spiel sind LAN-/Online-Partien enthalten

Meine Beurteilung:

Idee: Das Spiel ist der fünfte und letzte Teil der Colin Mcrae Rally-Reihe. 2007 wurde die Reihe mit „Colin Mcrae: Dirt“ fortgesetzt.

Besondere Leistungen: gutes Gameplay, benutzerfreundlich, die beste Grafik in der ganzen Reihe

Negatives: Auf dem Testrechner hat es etwas geruckelt, aber ansonsten lief es flüssig.

Gesamturteil: Gut. Das Spiel lässt sich ohne externe Festplatte nicht ruckelfrei auf dem Testrechner spielen, aber es war zu der Zeit ein Grafikfeuerwerk der Extraklasse.

Adrian Osborne, Rees, Gymnasium Aspel

Literatur – Komplex und fesselnd

Der Roman „Verblendung“ von Stieg Larsson hat mich mitgerissen mit seinen verschiedenen Handlungssträngen, seinen unterschwellig spürbaren Gefahren und seinen fesselnden und sich immer wieder neu aufbauenden Spannungen. Ich hatte das Verlangen, das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen. Ich finde es ist ein großes Werk, und mit dieser Meinung bin ich nicht allein. Ich war einfach nur von diesem Buch begeistert.

In diesem Buch geht es um den Journalisten Mikael Blomkvist. Er wird von Hendrik Wanger angeheuert, um das rätselhafte und mysteriöse Verschwinden von Harriot Wanger auf den Grund zu gehen.

Zum anderen geht es um Lisbeth Salander, eine ausgezeichnete Hackerin, die aus bis dahin unerklärlichen Gründen psychologisch betreut wird. Sie wird Blomkvist für die Ermittlung zur Seite gestellt. Lisbeth Salander wird als hochintelligente, mit einem fotografischem Gedächtnis ausgestattete, sich vollkommen außerhalb der bürgerlichen Norm lebenden Punkerin dargestellt. Sie hat aus zunächst unklaren Gründen einen Vormund, von dem sie missbraucht wird.

Zwar sind die ersten 200 Seiten nur mäßig spannend, doch kommt man über diese hinweg, fasst einen das Lesefieber.

Man sollte aber dazu sagen, dass es ein unheimlich komplexes Buch mit wichtiger Vorgeschichte ist, die aufmerksam für das Verständnis des Buches gelesen werden muss. Im Großen und Ganzen ist dieser Thriller ein großartiges Buch, das jeder gelesen haben sollte.

Karl Paessens, Kalkar, Städt. Gymnasium Kalkar

Kino – Auf Leben und Tod

Seit einigen Wochen läuft erfolgreich die Verfilmung der Buchtrilogie „Die Tribute von Panem“ (original.: „The Hunger games“) in den Kinos und wird von jüngeren wie auch älteren Zuschauern besucht. Der Film spielt im Amerika der Zukunft, ein Amerika, das von einer Naturkatastrophe erschüttert wurde und nun zu einem Staat namens Panem wurde.

Geführt werden die zwölf Distrikte Panems von dem diktatorischen und extravaganten Kapitol, welches jährlich zu den Hungerspielen aufruft. Der einzige Hintergrund für diese Hungerspiele ist es, die Bewohner des Kapitols zu unterhalten und die Distrikte zu unterdrücken. In den Hungerspielen gibt es die Tribute, das sind jeweils ein Junge und ein Mädchen aus jedem Distrikt, welche dann in einer Arena gebracht werden und von dort an um ihr Leben kämpfen müssen. Die 24 Tribute im Alter von zwölf bis 18 Jahren müssen für ihr Überleben morden, da nur der letzte verbleibende Tribut wieder nach Hause in sein Heimatsdistrikt kann.

Die Hauptperson ist ein junges Mädchen aus Distrikt 12, Katniss Everdeen (Jeniffer Lawrence), welche mit dem Bäckersjungen Peeta Mellark (Josh Hutcherson) in die Arena gehen muss, in welcher sie sich verlieben.

Alles in allem ist dieser Fantasy-Film äußerst sehenswert, die FSK liegt bei 12 Jahren. Geschrieben wurde die „Tribute von Panem“ von der Schriftstellerin Suzanne Collins, und der Regisseur Gary Ross hat die erfolgreiche Buchtrilogie, mit den Hauptdarstellern Jeniffer Lawrence und Josh Hutcherson verfilmt. Ich persönlich würde jedem empfehlen, in diesen Film zu gehen, da sowohl der Inhalt als auch die Art, wie der Stoff verfilmt wurde, äußerst gelungen sind.

Sophia Cockburn, Kalkar, Städt. Gymnasium Kalkar

Tierschutz – Blutiges Eis

Wenn es Winter wird in Kanada und die Robben ihre Jungen bekommen, machen sich Tausende von Jägern wieder auf den Weg zur Robbenjagd.

Da die Robbeneltern ihre Kinder schon kurz nach der Geburt alleine lassen, sind sie den Robbenjägern schutzlos ausgeliefert. Wenn die Jäger das Eis erreichen, haben die kuscheligen kleinen Tiere keine Chance mehr zu entkommen. Zwar versuchen sie noch zu fliehen, aber nur den wenigsten gelingt die Flucht vor diesen gnadenlosen Menschen.

Die Jäger schlagen die Robben mit einem Knüppel, so dass sie bewegungslos liegen bleiben; dann reißen sie ihnen das Fell über die Ohren. Und das bei lebendigem Leibe! Meist Leben die Tiere noch einige Minuten, bis sie dann endgültig verbluten. Dies ist ein qualvoller Tod.

Pro Robbenfell verdienen die Jäger etwa 70 kanadische Dollar. 2005 wurden so etwa 16 Millionen Doller eingenommen. Zu den Hauptabnehmerländern für kanadische Robbenfelle gehören Norwegen, Dänemark und die Volksrepublik China. Aber deshalb so viele Robbenleben vernichten? Nein Danke, sagen Tierschützer, die meist schon viele Jahre gegen dieses grausame Abschlachten protestieren.

Gleicher Meinung sind die Internationalen Tierschutzfonds, Greenpeace und weitere. Umweltorganisationen, auch viele berühmte Persönlichkeiten, stehen ihnen treu zur Seite. Und wir wünschen uns doch alle, dass diese kleinen „Flossenfüßer“ noch lange durch die Arktis robben dürfen.

Mara van Straelen, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Tradition – Ist Briefschreiben out?

In letzter Zeit habe ich öfter darüber nachgedacht, weshalb kaum noch handschriftliche Briefe verschickt werden. Noch vor ein paar Jahren war es völlig normal, dass man aus dem Urlaub Briefe oder Postkarten nach Hause schickte. Wollte man mit einem Freund kommunizieren, der weiter weg wohnte, wurde ebenfalls ein Brief angefertigt, in dem alle Neuigkeiten geschildert wurden. Auch Liebesgeständnisse wurden gerne per Brief gemacht. Viele ältere Menschen haben sogar noch eine Sammlung ihrer alten Liebesbriefe aufbewahrt.

Heutzutage jedoch ist das Briefeschreiben aus der Mode gekommen. Das mag zum einen daran liegen, dass andere Kommunikationsmittel wesentlich schneller sind. Allein schon seit der Erfindung des Telefons ging das Briefeschreiben zurück. Man kann schneller etwas erzählen, als es aufschreiben, was manchmal ein Vorteil ist, weil man mit der betreffenden Person in direktem Kontakt steht. Ein Nachteil kann aber sein, dass man etwas sagt, was gar nicht so gemeint ist. Hier hat das Briefeschreiben den Vorteil, dass man zum Schreiben seine Gedanken ordnen muss. Außerdem kann man den Brief noch einmal lesen bevor man ihn tatsächlich absendet. Ein gesprochenes Wort lässt sich jedoch nicht zurück nehmen.

Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Kommunikationsmöglichkeiten: E-Mail, SMS, Chatrooms oder soziale Netzwerke. Hier handelt es sich meist um geschriebene Kurznachrichten. Diese werden meist in einem bestimmten Slang verfasst und bestehen größtenteils aus Abkürzungen. Diese Art der Kommunikation ist zwar schnell, aber eventuell auch missverständlich, wenn der Adressat die Abkürzungen nicht genau zu deuten weiß. In einem richtigen Brief würde der Schreiber seine Emotionen oder Gedanken ausführlicher und damit unmissverständlicher ausdrücken können.

Im Großen und Ganzen kommt man heute nicht ohne die schnellen Kommunikationsmittel aus, um in dieser schnelllebigen Welt mithalten zu können. Möchte man sich allerdings deutlich und verständlich ausdrücken und in Ruhe seine Gedanken aufschreiben, ist auch heute ein Brief eine gute Wahl.

Henry Strauch, Dinslaken, Gymn.i.g.-Heinem.schulzentrum

Freizeit – Jazz in Kevelaer

Herr und Frau Baers wussten nichts von Jazz, als sie seitens der Stadt Kevelaer gefragt wurden, ob sie anlässlich des Sommerfestes in Kevelaer im Jahr 1990 ein Jazzkonzert veranstalten würden. Sie führten eine Veranstaltung mit Ali Claudi durch. Sie wunderten und freuten sich über die positiven Reaktionen der Zuschauer. Damit fing eine Jazzleidenschaft an, welche sie seit 22 Jahren begeistert.

Aus diesem einmaligen Ereignis wurde eine Jazzveranstaltungsreihe, die in ihrem Hotel zum „Goldenen Löwen“ bis zum heutigen Tage erfolgreich durchgeführt wird.

Früher luden sie Jazzbands ein, später schickten die Gruppen ihre CD’s zu den Veranstaltern. Was sich aber nicht geändert hat, ist, dass die Gruppen vorher angesehen werden, ob sie in der Lage sind live zu spielen und auch das anspruchsvolle Publikum unterhalten können.

Der Aufwand lohnt sich, das zeigen die Besucherzahlen. Bis maximal 140 Personen aus Nah und Fern kommen in den Löwen. Ein Plus machen sie eher nicht, weil die 10 Euro Eintritt eher an die Band gehen, und der Getränkeumsatz zur Kostendeckung von GEMA Gebühren, Getränkebezugskosten und Werbung verwendet wird.

Herr und Frau Baers machen das nicht nurn weil es ihnen selbst gefällt, sondern weil sich das Publikum entspannen und sich von der schönen Musik mitreißen lassen kann. In erster Linie ist das eine gute Werbung für das Hotel. Für die Veranstaltung braucht man keine Tickets! Also kann man ganz entspannt in den Löwen gehen und an der Kasse bezahlen. In der Regel hört der Besucher dort eher den Oldtime Jazz, weil es den Besuchern am meisten gefällt, und weil es auch hervorragend zur Inneneinrichtung des Löwen passt. Mit dieser Musik und dem Jugendstil der Inneneinrichtung aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts erlebt der Zuhörer eine Zeitreise.

Es kommt immer eine Band pro Abend, und die Veranstaltung ist nur fünfmal im Jahr, da der „Goldene Löwe“ eigentlich ein Pilgerhotel ist. Es ist auch witzig anzusehen, wie ein Musiker mit einem Minisaxophon, auf einem Waschbrett oder einer Luftpumpe spielt. Bis heute hatten die Veranstalter 105 Jazzveranstaltungen, mal waren gute Newcomer dabei und manchmal auch Prominente sowie Hazy Osterwald. Die Musiker kommen aus Deutschland oder dem benachbarten Ausland.

Mit Rücksicht auf die Nachbarn ist die Spielzeit bis 23 Uhr begrenzt. Gespielt und gehört wird der Jazz von Jung bis Alt, Mann und Frau. Die Bands bestehen meistens aus drei bis sieben Personen.

Herr und Frau Baers werden solange mit dem Musikveranstaltungen weiter machen, bis die Freude an Jazz nicht mehr vorhanden ist. Aber bis das passiert, werden noch sehr viele Veranstaltungen vergehen.

Maximilian Gooßens, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Freizeit – „Ich würde gerne wieder Ultimate Frisbee spielen“

Wir haben uns gefragt, was Lehrer so in ihrer Freizeit machen. Um dies herauszufinden, haben wir unsere Mathelehrerin Frau Bläker zu diesem Thema befragt.

Was tun Sie am liebsten, wenn Sie mal keine Arbeiten/Klausuren korrigieren müssen und es auch sonst nichts für die Schule zu tun gibt?

Bläker: Ich spiele Handball im Verein. Ansonsten treffe ich gerne meine Freunde oder gehe ins Kino. Außerdem esse ich gerne Eis und trinke Kaffee. (lacht) Und natürlich fahre ich auch gerne in den Urlaub.

Was gefällt Ihnen denn daran so gut?

Bläker: Beim Handball kann ich mich super auspowern und bei den anderen Dingen kann ich gut entspannen. Generell kann ich so einfach die schöne Zeit genießen.

Welches Hobby würden Sie gerne betreiben, wenn Sie die Möglichkeit dazu hätten?

Bläker: Ich würde gerne wieder Ultimate Frisbee spielen.

Was ist das denn genau?

Bläker: Das ist Frisbee als Teamsport. Es ist eigentlich wie beim Fußball, nur dass man keinen Ball in ein Tor schießen, sondern eine Frisbee in eine Zone bringen muss.

Danke für die Erklärung. Unternehmen Sie lieber etwas mit Ihren Freunden oder sind Sie eher der Einzelgängertyp?

Bläker: (lacht) Auf jeden Fall lieber mit Freunden!

Sind Sie denn mit einigen Ihrer Kolleginnen und Kollegen auch privat befreundet oder trennen Sie Berufliches und Privates ganz konkret?

Bläker: Ich trenne das nicht direkt, aber da ich noch nicht so lange hier auf der Schule bin, erübrigt sich diese Frage wohl sowieso.

Gibt es Dinge, die Sie nicht ganz so spannend bzw. unterhaltsam finden wie andere?

Bläker: Nicht wirklich!

In Ihrem Job haben Sie doch sicher viel zu tun, wie viel Zeit bleibt da überhaupt für Freizeitaktivitäten?

Bläker: Wenig, man muss sich die Zeit schon nehmen. Ich nehme mir jeden Samstag frei. Als Lehrer wird einem auf jeden Fall nie langweilig!

Was würden Sie wohl tun, wenn Sie keine Pflichten mehr hätten und tun könnten, was Sie wollen?

Bläker: Ich würde auf jeden Fall immer im Urlaub sein. Am liebsten dort, wo es sonnig ist und es ein Meer gibt.

Vielen Dank für das Interview. Bis zur nächsten Mathestunde!

Mara Woltermann und Jasmin Ruitter, Rees, Gymnasium Aspel

Tradition – Haflinger-Rennen in Meran

Am Ostermontag versammelten sich viele Leute in der Meraner Innenstadt. Der Grund dafür war der traditionelle Festumzug der Haflinger zur Eröffnung der Galopprenn-Saison. Seit 1935 finden jeden Ostermontag der Festumzug und das darauf folgende Galopprennen des Südtiroler Haflinger Pferdesportvereins statt.

Auch dieses Jahr besuchten fast 4000 Schaulustige den Untermaiser Pferderennplatz, um sich die Rennen der 85 Haflinger Stuten anzusehen. Auch der Bürgermeister von Meran, der Landesrat und die Stadträtin ließen sich dieses Fest nicht entgehen.

Nach drei Vorläufen der älteren Stuten, einem der vierjährigen, und zwei der dreijährigen, kam es zum großen Endlauf, den die siebenjährige Stute Kortina gewann. Die Siegerin der vergangenen drei Jahre, Fedra, musste sich dieses Mal mit dem dritten Platz zufrieden geben, und den zweiten Platz sicherte sich die Vorjahres-Dritte Martina.

Zwischen den verschiedenen Läufen wurde den Zuschauern ein Unterhaltungsprogramm geboten.

Haflinger stammen aus dem kleinen Dorf Hafling in Südtirol, nahe Meran. Ende des 19. Jahrhunderts wurden sie als robuste Arbeits- und Zugtiere gezüchtet. Heute sind sie in vielen Ländern verbreitet und werden als Reittiere eingesetzt. Auf Grund ihrer aufmerksamen, ruhigen und gutmütigen Art, werden sie auch immer häufiger zu Therapiezwecken verwendet.

Es gibt Haflinger und Edelhaflinger, welche ihren Einsatz sowohl im Reit- und Fahrsport als auch in der Freizeit- und Westernreiterei finden. Edelhaflinger wirken durch einen gewissen Anteil an Araberblut edler und werden deshalb häufig auch im Dressursport eingesetzt.

In Südtirol finden hauptsächlich Galopprennen mit Haflingern statt. Auch in den deutschen Städten Baden-Baden, wo sich die größte Galopprennbahn Deutschlands befindet, und in Hoppegarten bei Berlin gibt es regelmäßig Rennen, bei denen überwiegend Vollblüter gegeneinander laufen. Aber auch Halbblüter und Ponys starten immer häufiger in solchen Wettkämpfen.

In Meran aber ist der Sport eine Tradition, was man daran sah, wie viele unterschiedliche Generationen auf der Rennbahn erschienen, um diese alte Tradition beizubehalten.

Julia Wagner, Dinslaken, Gymn.i.g.-Heinem.schulzentrum