Eine Flöte – Die Okarina, ein unbekanntes Instrument?

Nein, die Okarina ist weder ein Tier noch ein Name. Es ist ein Blasinstument.

Ich habe das erste Mal davon gehört, als ich es in der Konsolenspielreihe: „The Legend of Zelda“ sah. Ich habe mich erkundigt, was eine Okarina genau ist. Die Okarina ist eine relativ unbekannte kugelförmige Flöte. Sie ist meistens aus Holz oder Ton. Es gibt sie allerdings auch aus Porzellan, Metall oder Kunststoff. Es gibt normale Okarinas mit vier bis zwölf Löchern die bis zu 1,5 Oktaven Tonumfang haben. Es gibt allerdings auch Double-System- und Triple-System-Okarinas mit bis zu 30 Löchern. Diese umfassen jedoch drei Oktaven Tonumfang. Experten vermuten, dass die ersten Okarinas um 10.000 vor Christus entstanden. Damals hatten sie noch Tierformen und wurden „Xun“ genannt, jedoch hatten sie im chinesischen Kaiserreich eher eine Eiform. In der Mitte des 19. Jahrhunderts hat der Italiener Guiseppe Donati die Zwölf-Loch-Okarina entwickelt wie wir sie heute kennen.

Felix Pudewell, 8b, Städt. Realschule A.d. Fleuth Geldern

Vier Helden retten die Rietburg – Die Legenden von Andor

Eine Botschaft von König Brandur erreichte die Helden: „Meine Freunde, ich danke euch für eure Hilfe. Die Lage ist ernst. Die Hängebrücke über den Fluss wurde zerstört. Ich habe eine Warnung für unsere Verbündeten die Bewahrer des Baumes der Lieder, verfasst. Ihr müsst es schaffen, diesen Brief zu überbringen.“

So startet man in die erste Legende von fünf ins Spiel. Ob Krieger, Zwerg, Magier oder Bogenschütze, jeder von ihnen hat eine besondere Fähigkeit. Die Mitspieler können ihren Helden frei wählen. Jede Spielrunde dauert einen Tag. Ein Tag hat jeweils sieben Stunden. Überstunden können nur durch Abzug von Willenskraft genutzt werden. Das Besondere an diesem Spiel ist, dass man zusammen die Legenden erfüllt und gegen die Kreaturen kämpft und Aufgaben erledigt. Diese Kooperation ist zum Beispiel nützlich, wenn man einen Gegner, wie einen Troll, den stärksten Gegner im Spiel, vor sich stehen hat. Dieses Kooperieren nennt man „Gemeinsames Kämpfen“. Beim „Gemeinsamen Kämpfen“ werden vorher die einzelnen Stärkepunkte der am Kampf beteiligten Helden addiert, ebenso wie der Würfelwert.

Das Spiel ist so besonders, weil man die Aktionsmöglichkeiten des eigenen Charakters durch Ausrüstungsgegenstände wie zum Beispiel einen Schild oder einen Falken erweitern kann. Manche Ausrüstungsgegenstände können für die Gruppe zur Verfügung gestellt werden, wie zum Beispiel der Falken. Dieser ermöglicht das Austauschen beliebig vieler Gegenstände auf unbegrenzter Distanz. Mit jeder Legende werden die Aufgaben schwieriger und die Möglichkeiten der Helden werden erweitert. Wenn man eine Idee hat, wie eine sechste Legende aussehen könne, kann man sich aus dem Internet einige Blanko-Elemente herunterladen und seine eigene Legende schreiben. Dies kann man ebenfalls mit seiner Idee zu einem neuen Helden machen. Das Spiel „Die Legenden von Andor“ von Michael Menzel wurde 2013 mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet. Es ist im Kosmos Verlag erschienen. Spielbar für zwei bis vier Spieler ab zehn Jahren.

Lutz Gooren, 8a, Städt. Realschule A.d. Fleuth, Geldern

Der 36-jährige Andreas Pennings ist gelähmt – Wie sich das Leben verändern kann

Im Dezember 2009 bekam Andreas Pennings einen Schlaganfall. Der Schlaganfall wurde durch Adern, die seit der Geburt verengt waren, ausgelöst.

Nach dem Schlaganfall fiel der damals 32-Jährige in ein Koma. Im Koma träumte Andreas Pennings, dass er nicht mehr laufen und sprechen könne, wenn er wieder aufwachen würde. Das half dem sehr sportlichen jungen Mann sein Schicksal zu verarbeiten.

Andreas Pennings ist zum Glück sehr gut versichert und bekommt eine gute Rente. Die Krankenkasse bezahlt alle seine Therapien, Rollstühle und ein Kommunikationgerät, namens „Tobii“.Tobii ist ein Computer, den Herr Pennings mit den Augen steuern kann. Dadurch ist ihm es möglich, eingetippte Sätze vorlesen zulassen, Emails/SMS zu schreiben und ins Internet zu gehen.Wenn Tobii mal nicht zu Verfügung steht, dann malt Andreas Pennings Buchstaben auf seinem Bauch. Mit einem Tablet-PC bestellt er Lebensmittel und Pflegeprodukte im Internet, dadurch ist es ihm möglich, selbständig genau die Produkte einzukaufen, die er haben möchte. Momentan kämpft Andreas Pennings um ein besseres Stehgerät, das die Versicherung nicht bezahlen möchte.

Jeden Tag übt Andreas Pennings das Sprechen und trainiert seine Muskulatur und Koordinationsfähigkeit, um später wieder laufen zu können. An Werktagen hat Andreas drei  Therapien am Tag: Logopädie, Ergotherapie und Krankengymnastik und samstags zusätzlich noch einmal Krankengymnastik. Durch das engagierte Arbeiten der Therapeuten und den großen Willen von Andreas Pennings sind schon Erfolge sichtbar.

Eines seiner Hobbys ist es, Freunde zu treffen, die ihm nach dem Schicksalsschlag geblieben oder dazu gekommen sind. Dafür lässt er sich mit seinem umgebauten Wagen nach Düsseldorf oder seiner Lieblingsstadt Köln fahren. In seiner Freizeit besucht er mit großer Freude Konzerte. Gerne würde er auch Spiele seines Lieblingsvereins Borussia Dortmund ansehen, aber leider sind die Karten für die Spiele schwer zu bekommen.

Dank der Hilfe seines Patenonkels kann Andreas Pennings am Ende des Jahres in ein neues größeres Haus umziehen, welches speziell auf seine Bedürfnisse angepasst wird. Das neue Haus wird er auch alleine verlassen können, da er die Haustür automatisch schließen und später auch wieder öffnen kann. Dadurch wird Andreas Pennings wieder ein Stück selbständiger.

Andreas Pennings ist trotz des Handicaps mit seinem Leben zufrieden, da er von seiner Familie, von Freunden, Ärzten und seinem Pflegedienst gut versorgt wird. Seine Ziele für die Zukunft sind, wieder laufen und sprechen zu können.

Klemm Jonas, 8a, Städt. Realschule A.d. Fleuth, Geldern

Gerichtshof in Den Haag fällt Urteil – Walfangverbot für Japan

Letzte Woche tagte der Internationale Gerichtshof in Den Haag und fällte ein Urteil für die japanischen Walfänger. Vier Jahre war die Ausrede der Japaner für den Walfang, sie würden die Tiere fangen und töten, um Gewebeproben zu entnehmen und diese dann wissenschaftlich zu untersuchen.

In diesen vier Jahren wurden 10 000 Wale von den Japanern getötet. Der Gerichtshof in Den Haag zweifelte lange an der Aussage der japanischen Walfänger, die Wale nur für wissenschaftliche Zwecke zu nutzen. Doch jetzt hat man herausgefunden, dass das Walfleisch verkauft und nicht untersucht wird. Somit wurde das Urteil gegen die japanischen Walfänger gefällt: Kein Walfang im Nordpolarmeer!
Doch Grönland, Finnland und auch die Färörer Inseln sind berüchtigte Walfänger. Gegen diese Länder will der Gerichtshof auch noch ein Urteil fällen, denn so kann es mit dem Walfang nicht weitergehen. Wale stehen auch auf der ,,Roten Liste“ und sterben bald aus, wenn nichts gegen den Walfang unternommen wird.

Christopher Dentgen, 8a, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg

Sechstklässler spendeten 200 Euro an „action medeor“ – Schüler spenden an die Notapotheke der Welt

Am 24. Februar 2014 ist die Klasse 6a der Realschule An der Fleuth zur „action medeor“ in Tönisvorst gefahren. Dort gaben sie eine Spende von 200 Euro ab, die sie beim jährlichen Weihnachtsbasar der Schule durch den Verkauf von Waffeln eingenommen hatte.

Etwa ein Drittel der Menschen weltweit hat keinen ausreichenden Zugang zu medizinischer Versorgung. Als „Notapotheke der Welt“ setzt sich „action medeor“ dafür ein, die Gesundheit von Menschen in armen Ländern nachhaltig zu verbessern. Bei „action medeor“ erhielt die Klasse sehr viele interessante Informationen über die Katastrophe ihres Spendenziels, die Philippinen. Nach der Infostunde von Katharina Wilkin, die vor Ort auf den Philippinen war, zeigte die Mitarbeiterin der Bildungsarbeit, Lisa Nicola, und der Leiter der Bildungsarbeit, Norbert Vloet, den Schülern das große Medikamentenlager. Am Ende des Ausfluges bekam die Klasse 6a noch eine Spendenurkunde.

Lorena Acuña Passens, Michelle Nisters, Pascal Weecke, Timo Nowak, 8a, Städt. Realschule A.d. Fleuth Geldern

Was ist zu tun? – Übergewicht bei Jugendlichen

Immer wieder ist das Thema Übergewicht in Deutschland aktuell. Mehr als 3,5 Millionen Jungen und Mädchen haben Übergewicht und 15 Prozent zwischen drei und 17 Jahren.

Das liegt daran, dass die heutige Jugend meistens vor dem Fernseher sitzt und sogenannte Fettmacher isst, wie zum Beispiel Chips und Cola. Den meisten ist nicht bewusst, dass es schlimme Folgen haben kann. Sie fühlen sich schlapp und träge, haben Atemprobleme und jeder Schritt ist zu anstrengend. Darum bleiben viele weiterhin auf der Couch sitzen. Das ist aber der schlimmste Fehler bei Übergewicht. Man sollte sofort handeln.

Sport spielt dabei eine große Rolle. Zwei bis dreimal die Woche laufen gehen reicht meistens schon. Aber auch die Ernährung ist nicht ganz unwichtig. Sinnvoll ist es, sich mehrere kleine gesunde Mahlzeiten einzurichten. Dies soll den kleinen Hunger langfristig stillen. Abends sollte man möglichst keine Kohlenhydrate zu sich nehmen. Statt Süßigkeiten zu essen, ist es seht viel gesünder mit Gemüse den kleinen Hunger zu befriedigen. Kinder und Jugendliche sollten von ihren Eltern Unterstützung bekommen und es nicht alleine durchstehen.

Katharina Dahmen, 8a, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg

Schüler lesen Zeitung – Realschüler besuchen Druckerei der RP

Die Klasse 8b der Realschule An der Fleuth besuchte am 14. März 2014 die Druckerei der Rheinischen Post in Düsseldorf. Es war ein voller Erfolg.

Alle warteten gespannt vor dem riesigem Druckereigebäude der RP in Düsseldorf, als eine Mitarbeiterin der RP die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b der Realschule An der Fleuth aus Geldern empfing. Doch bevor die Schüler die Druckerei betreten durften, gab es erst eine theoretische Einführung zu den verschiedenen Druckverfahren. In dieser Zeit hatten die Schüler auch die Gelegenheit, ihre eigenen Fragen an eine Mitarbeiterin der Rheinischen Post zu stellen.
Nach der theoretischen Einführung wussten die Schüler mehr über die verschiedenen Drucksorten und wurden von den Mitarbeiterinnen der RP in zwei Gruppen aufgeteilt. Dann gingen die Schülerinnen und Schüler in das große Druckereigebäude mit den großen Druckmaschinen. Diese beeindruckten viele Schüler. Nach der Führung ging es mit dem Bus wieder zurück nach Geldern. Die Führung fand im Rahmen des RP-Schulprojektes ,,Schüler lesen Zeitung“ statt. Das Zeitungsprojekt endete am 14. März 2014.

Jan Bormann, 8b, Städt. Realschule A.d. Fleuth, Geldern

Wer beseitigt die Schäden auf dem Schulgelände? – Sandplage an der Realschule An der Fleuth

Am 6. Juli 2013 fand in Geldern das Beachscoccerturnier statt, bei welchem unter anderem die deutsche gegen die niederländische Nationalmannschaft antrat. Zum Ärger der Realschule lag der aufgeschüttete Sand auf der zum Außenbereich der Schule gehörenden Wiese noch über Monate dort.

Vor dem Beachscoccerländerspiel wurden circa  40 Lkw-Ladungen Sand zur Realschule An der Fleuth gebracht und dort auf der Wiese neben dem Anbau der Schule abgeladen, um dort das Spielfeld aufzubauen. Der Sand wurde danach aber monatelang nicht wieder wegtransportiert, sondern blieb lange einfach liegen. Nach einigen Monaten wurde endlich ein erster Teil und jetzt endlich der restliche Sand abtransportiert. Zurückgeblieben ist ein nicht nutzbares Gelände, den Schülern fehlt weiterhin ein großer Teil des Pausenbereichs, da der Untergrund komplett neu aufbereitet werden muss.

Wie es mit dem Gelände weitergeht und wie die entstandenen Schäden beseitigt werden, ist derzeit noch vollkommen offen.

Tim Cerfontaine, 8b, Städt. Realschule A.d. Fleuth, Geldern

Für Kinder und Eltern – Urlaub auf dem Bauernhof

Leider können sich nicht alle Bauern, die Milchhandel betreiben von den roten Zahlen fernhalten. Dann haben sie meist auch noch einige Ferienwohnungen.

Da können dann Familien ihren Urlaub genießen. Die Kinder haben Spaß und können den Eltern abends erzählen, was sie den ganzen Tag über gemacht haben. Die Kinder können dem Bauer beim Melken zuschauen oder mit dem Traktor mit dem Bauern Gülle ausfahren. Sie können auch reiten oder mit den Katzen und Ziegen schmusen. Wenn sie Glück haben, sind auch kleine verspielte Katzen- und Ziegenbabys vorhanden oder man kann deren Geburten miterleben. Aber auch eine Kälbchengeburt ist eine einmalige Erinnerung an die Kindheit.

Wenn das Wetter es erlaubt, wird manchmal eine Planwagenfahrt durchgeführt und anschließend ein Lagerfeuer mit Stockbrot gemacht. Aber auch für die Eltern gibt es Erholung. Sie können die Wanderwege benutzen und so die schöne Natur genießen, wenn man nämlich Glück hat, kann man Rehe auf Weiden nur einige 100 Meter von sich entfernt grasen sehen. Sowohl für Eltern als auch für Kinder ist die Landluft und das Landleben eine Abwechslung zum Leben in der Stadt. Die Landluft ist eine gesunde Luft, an die man sich zwar erst gewöhnen muss, die man aber, wenn man wieder zu Hause ist, vermisst.

Sabine Prüfert, 8a, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg

Ein Natuererlebnis! Die Kälbchengeburt – Ein Kälbchen kommt zur Welt

Es gibt einen besonderen Tag für einen Bauern: Ein Kälbchen kommt auf die Welt. Das ist immer ein spannendes Naturereignis.

Bevor es so weit ist, vergeht eine lange Zeit. Zuerst muss die Kuh befruchtet werden. Heute geschieht das auch schon manchmal mittels Besamungstechnik. Der Milchbauer wünscht sich natürlich ein weibliches Kälbchen, denn dieses ist für den Bauern sehr wichtig, weil jede Kuh, die Milch gibt, dem Bauern Geld bringt. Natürlich kann auch ein Bulle die Kuh decken, wenn er im Stall ist. Dann trägt sie neun Monate ihr Kälbchen aus. Allerdings wird die Kuh acht Wochen vor der Geburt trocken gestellt, das heißt sie bekommt kein Kraftfutter mehr und darf auch keine Milch mehr geben.

Die neuesten Maschinen helfen den Bauern dabei, dass die Kühe, wenn sie trocken gestellt werden, auch kein Kraftfutter mehr bekommen. Im Computer gibt der Bauer an, welche Kuh wieviel Kraftfutter am Tag bekommen darf. Die Maschine, die das Kraftfutter austeilt, erkennt an dem Halsband mit einem Chip, das die Kühe um den Hals tragen, wie viel Futter die Kuh bekommen darf. Man kann der Kuh auch nicht von einem Tag auf den anderen nichts mehr an Kraftfutter geben, es muss kontinuierlich reduziert werden.

Wenn es dann soweit ist und die Wehen bei der Kuh einsetzen, kommen erst die Vorderläufe, dann der Kopf und dann der Rest. Es ist wie beim Menschen wichtig, dass erst der Kopf herausschaut, damit das Kälbchen direkt atmen kann. Ist es eine Kuh, wird es behalten, ist es allerdings ein Bulle, wird er verkauft, da Bauern Inzucht vermeiden müssen. Allerdings gibt es auch so tragische Fälle, wie eine Totgeburt. Das ist dann ein hoher finanzieller Verlust für den Bauern. Aber auch dann muss noch die Nachgeburt kommen oder geholt werden. Beim nächsten Melkgang wird die Kuh dann auch schon gemolken.

Sabine Prüfert, 8a, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg