Für eine angestrebte Polizeikarriere – Das erste Ausbildungsjahr bei der Polizei

Um die Ausbildung anzufangen, muss man Abitur haben und zusätzlich das Sportabzeichen in Leichtathletik und Schwimmen. Das erste Studienjahr in Köln unterteilt sich in die Studienabschnitte 1 und 2, sowie die Praktika 1 und 2. In dem ersten Studienabschnitt werden fachliche und rechtliche Grundlagen von den Studenten erarbeitet.

Dies dauert acht Monate. Sie bereiten sich gut auf die folgenden Praktika 1 und 2 vor. Sie müssen Kriminalistik, Kriminaltechnik und beun weitere Fächer belegen. Nach dem ersten Studienabschnitt werden die Kenntnisse in Klausuren abgefragt. Es handelt sich dabei um fünf Klausuren in den Fächern Kriminalistik/Kriminaltechnik, Einsatzlehre, Straf- und Strafprozessrecht, Verkehrsrecht/ Verkehrslehre und Eingriffsrecht. Nach den acht Monaten absolviert man in Brühl eine praktische Ausbildung, die nach zweieinhalb Monaten auch mit Prüfungen abgeschlossen wird.
Bevor sie zu den zugeteilten Polizeistellen gehen, werden die Absolventen vereidigt. Danach erfolgt ein dreimonatiges Praktikum in den zugeteilten Polizeidienst. Darauf folgt eine erneute Studienzeit in Köln. Im zweiten Studienabschnitt werden die Studenten mindestens drei Klausuren schreiben, diese müssen sie mit mehr als vier Punkten abschließen. Dabei gilt dass 15-Punkte-Schema. Wird eine Klausur mit vier oder weniger Punkten abgeschlossen, bekommen die jungen Leute die Möglichkeit die Klausur zu wiederholen. Wird diese zum wiederholten Mal mit zu wenig Punkten absolviert, folgt die Entlassung.

Niklas Troeder, 8a, Städt. Realschule Hückeswagen Hückeswagen

Singen und Urlaub miteinander verbinden – Chorreise nach Italien

Jeden Sommer seit elf Jahren fährt eine Gruppe von Sängern nach Norditalien, um eine Woche lang zusammen Musikstücke einzustudieren. Anschließend gibt es ein Abschlusskonzert in der örtlichen Kirche.

Meist am Anfang der Sommerferien fahren etwa 40 Erwachsene und Kinder mit dem Reiseunternehmen „res musica Musikreisen“ nach Norditalien in den Ort Levico Terme. Die Sänger kommen aus ganz Deutschland angereist, organisiert wird die Reise jedoch aus Neuss.
Eine Woche lang proben sie Musikstücke und Messen, zum Beispiel von Puccini, das Requiem von Fauré und Mozarts Krönungsmesse.
Diese Jahr wird eine musikalische Weltreise unternommen, die in Italien startet mit Pietro Mascagni. Weiter führt die Reise über Frankreich mit Louis Vierne der „Messe Solenelle“ bis nach Skandinavien zu Edvard Grieg. Nach Amerika mit „Summertime“ von Gershwin geht es zurück nach Europa zu Antonin Dvoraks “ Silberner Mond“ und Mozarts “ Laudate Dominum“. Nach einer Neukomposition von Johannes Maria Strauss endet die musikalische Reise in Italien mit einem Stück aus “ La Traviata“ von Guiseppe Verdi.
Die Kinder werden, während die Eltern und die Jugendlichen proben, betreut und können unter Aufsicht in den Pool oder Spiele spielen. In den Pausen und am Nachmittag können auch alle zusammen Urlaub machen und im hauseigenen Pool oder direkt vor dem Hotel gelegenen See schwimmen gehen, die keine zehn Minuten entfernte Stadt Levico besuchen oder sich einfach frei nehmen.
An einem Tag wird ein organisierter Ausflug nach Verona angeboten. Dort schaut man sich ein Opernstück in der Arena an. Jedes Jahr werden andere Stücke in der Arena gespielt. Der zweite angebotene Ausflug findet an einem anderen Tag der Musikferien statt und ist auch besser für kleinere Kinder geeignet, denn es geht an den Gardasee. Erst fährt man mit dem Bus bis zum Gardasee, wo man zusammen eine etwa einstündige Bootsfahrt unternimmt. Danach kann man sich in einem malerischen Ort direkt am See frei bewegen zum Bummeln, Baden und Abendessen.
Am Ende der Woche findet in der Kirche in Levico ein Abschlusskonzert statt, in dem die kleinen und großen Sänger mit der Unterstützung von Musikern und Solisten ihre einstudierten Werke dem Publikum präsentieren. Nach dem Konzert feiern die Sänger noch im Hotel bei einem Gala- Buffet mit den Solisten und Musikern. Am nächsten Morgen wird dann die Heimreise wieder angetreten.
Die Musikreise ist ein wunderschönes Erlebnis, an dem jeder teilnehmen kann, der gerne singt.

Katharina Sophie Schüffel, 8c, Erzbischäfliches Gymnasium Marienberg Neuss

Shakespeares Globe – Einmal Romeo und wieder zurück

Am Freitag, 30. Mai 2014, waren wir, die Stufe 8 der Marienschule in Opladen, in England und besuchten einen Shakespeare-Workshop des Shakespeares Globe in London. Ich war schon voller Vorfreude, da ich das Theater liebe und Shakespeare eine große Rolle in der Geschichte des Theaters spielt.

15 Uhr: Beim Hereinkommen begrüßte uns eine freundliche Frau, die uns in einen fast leeren Raum führte, wo lediglich Stühle an der Seite standen. Ratlos blickten wir uns um und fragten uns, was wir hier sollten. An Shakespeare erinnerte uns der Raum jedenfalls nicht. Ich hätte mir mehr Requisiten und einen großen Saal vorgestellt.
Zunächst machten wir ein paar Warm-up’s. Wir mussten durch den Raum gehen, anhalten, auf Kommando klatschen, stampfen, ein Symbol für die Liebe darstellen und ein Symbol für Hass darstellen. Am Anfang mussten wir alle ziemlich lachen, da wir – vor allem bei den Symbolen – ziemlich komisch aussahen, doch dies hatte den Zweck, dass wir uns besser in das  weltbekannte Stück ,,Romeo und Julia“ von Shakespeare hineinversetzen konnten.
Als dann alle warm waren, tasteten wir uns mit unserem erworbenen Wissen an eine Szene heran. Dazu bekam jeder von uns ein Blatt, worauf die Szene abgedruckt war, wo die Montagues und Capulets aufeinander treffen. Wir wurden in Vierer-Gruppen aufgeteilt und es wurde abgesprochen, wer wen spielte. Danach mussten wir zuerst die Szene normal spielen, einige sogar vor der ganzen Klasse. Dann mussten wir, immer wenn unsere Person unserer Meinung nach etwas Provozierendes sagte, einen Schritt nach vorne, wenn sie unserer Meinung nach etwas Feiges sagte, einen Schritt zurück und immer, wenn sie sie etwas Neutrales sagte, einen Schritt zur Seite machen. Dies mussten auch ein paar vor machen und die Workshop-Leiterin sagte, dass keiner unserer Entscheidungen falsch sei, da wir unsere Person alle anders interpretieren.
Später bekamen wir eine kleine Führung durch das Shakespeares Globe und hatten einen tollen Ausblick auf die Bühne. Es war noch schöner als in meiner Vorstellung, da es schön dekoriert war und viele Farben benutzt wurden. Wie gerne würde ich mich auf so eine Bühne stellen. Wir durften uns auf die Tribüne setzen, wo wir erfuhren, dass das Shakespeares Globe 1599 erbaut wurde. Es nimmt durch die Aufführungen der Werke Shakespeares einen bedeutenden Platz in der Theatergeschichte ein. Es wurde allerdings 1997 neu eröffnet, da man 1949 nicht mehr genau wusste, wo es genau gestanden hat. Es wurde nur eine bronzene Platte gefunden. 16.30 Uhr: Leider mussten wir schon wieder gehen. Es war eine tolle Erfahrung. Leider war es etwas zu kurz.

Jeske de Haart, 8c, Marienschule Leverkusen

Eine interessante Erfahrung – Senioren gehen wieder in die Schule

Am 22. Mai 2014 kamen einige Senioren aus dem Altenheim Upladin in unsere Schule. Eine ehemalige Schülerin der Marienschule (98 Jahre) erzählte uns Geschichten von ihrer Zeit an der MSO. Die anderen Senioren gingen nicht auf die Marienschule, da es eine reine Mädchenschule war oder wuchsen sogar im Osten von Deutschland auf.

Als Erstes führte uns unser Weg zu unserem Schulleiter Herr Miedza. Das Gespräch war sehr interessant, da wir auch neue, interessante Fakten über unsere Schule gelernt haben, die wir vorher gar nicht wussten. Ziemlich interessant fand ich, dass die Nonnen, die früher unsere Schule leiteten, nicht außerhalb der Schule, sondern mittendrin, nämlich in dem Teil, indem heute Klassenräume und die Bibliothek zu finden sind, wohnten.
Nach dem Gespräch zeigte uns Herr Szwierczynski das Lehrerzimmer. Ich war beeindruckt. Mit so einer Größe habe ich nicht gerechnet, denn normalerweise bleibt uns das Lehrerzimmer verwehrt. Unser Weg führte uns dann in den zweiten Stock, wo wir die Senioren durch unsere Bibliothek führten. Fast 7000 Bücher befinden sich in unserer „Bibo“. Eine Dame machte sich auf die Suche nach älteren Büchern. Ich glaube, sie war ein wenig enttäuscht, denn sie fand nur „Moby Dick“.
Gegenüber der Bibliothek befindet sich einer der beiden Computerräume. Wir versuchten, unseren Gästen die Facetten des Lernens heute anhand eines Macs zu demonstrieren. Dem zu folgen, fiel ihnen sichtbar schwer. Der Sprung zwischen Schiefertafeln und dem Lernen am Computer war doch ein zu großer Unterschied. Als wir dies bemerkten, gingen wir schnell in den Musikraum. Acht Keyboards, E-Gitarren, ein Schlagzeug und noch viele andere Instrumente schmücken diesen Raum. Die Senioren waren beeindruckt. Immer wieder verglichen wir die Gegebenheiten an den Schulen von damals und heute. Denn früher gab es zum Beispiel ein Klavier, Gitarren und Flöten. Heute ist die Auswahl an Instrumenten deutlich größer.
Die Senioren erzählten uns viele Geschichten und wir führten angeregte Gespräche. Sie waren sehr interessiert an den vielen Möglichkeiten, die wir hier an unserer Schule haben. Ein Schüleraustausch nach Frankreich oder Studienfahrten, wie zum Beispiel nach England, wären damals undenkbar gewesen.
Zu guter Letzt wollten wir den Senioren noch unser ActiveBoard (eine elektronische Tafel) zeigen. Unsere Gäste waren sehr erstaunt, wie weit die Technik fortgeschritten ist. Denn damals hatten die Menschen noch nicht einmal ein Handy oder einen Computer, was für uns unvorstellbar ist. Eine Seniorin probierte das ActiveBoard selbst aus. Sie malte ein Mandala und wechselte die Farben besser als ein paar geübte Lehrer! Wir Schüler fanden es toll, mit wie viel Elan sie das Bild malte. „Moderne“ Schule kann halt jedes Alter begeistern.
Wir hätten gerne noch länger mit den Senioren gesprochen und alte Geschichten gehört. Eigentlich wollten wir auch noch viele andere Räume zeigen, aber dazu blieb leider nicht die Zeit.
Es war eine interessante Erfahrung, die ich unheimlich gerne wiederholen würde.

Anna-Lena Krehut, 8c, Marienschule Leverkusen

Auf der Achterbahn – Adrenalin ohne Grenzen

Wir standen vor der berüchtigten schnellsten Achterbahn des Phantasialandes in Brühl. Die 26 Meter hohe und 768 Meter lange Achterbahn, die bis zu 80 km/h schnell werden kann und elf Millionen gekostet hat, gehört zu dem Typ „Inverted Coaster“ und sie wurde am 24. Mai 2006 eröffnet.

Als wir uns anstellten, überkam uns ein Schauer von Angst, denn man hörte die schreienden Leute auf der Achterbahn. Je näher wir der Achterbahn kamen, desto größer wurde unsere Angst. Die afrikanisch gestaltete Umgebung sah wunderbar aus und passte gut zu dem Teil Afrika, in dem die Black Mamba liegt. Doch die Angst vor der Achterbahnfahrt nahm sie nicht unbedingt. Die nervösen anderen Leute halfen auch nicht, sich von der Angst zu trennen und sich auf die Achterbahnfahrt zu freuen. Andere Leute hingegen unterhielten sich darüber, wie toll die Achterbahn doch sei, das motivierte uns und steigerte die Vorfreude enorm, trotz der Angst.
Als wir nur noch einmal warten mussten bis wir dran waren, wurden wir wieder sichtlich nervöser. Das Trommeln im Hintergrund trug auch dazu bei. Als wir dran waren, stiegen wir in die Achterbahn ein und schnallten uns an, dann ging es auch schon los. Wir fuhren einen Berg hoch und man wusste genau: Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Unsere Füße wurden schwer und hingen nutzlos herum. Panik machte sich breit. Wir versuchten ruhig zu werden, aber man konnte deutlich spüren, dass Angst und Nervosität in der Luft lagen.
Wir kamen am Ende des Berges an und das Sonnenlicht blendete uns. Nach dem dunklen Raum vor der Achterbahn und der Fahrt den Berg hinauf war es das erste Licht, doch das beruhigte einen nicht. Dann rasten wir auch schon den Berg hinunter, direkt in den Looping. Während der Fahrt dachten wir gar nicht nach, es war einfach toll. Die Schrauben des Loopings und die steilen Kurven, die schreienden Leute waren eher eine Lachnummer, denn es war nicht mal halb so schlimm wie erwartet. Nach der Fahr lachten wir eher, dass wir so viel Angst gehabt hatten. Das Gefühl, es geschafft zu haben, war fantastisch, die Fahrt war super, und es war so klasse, das wir gleich noch mal fahren wollten.

Lena Paetzold, Jessica Kubis, 8c, Marienschule Leverkusen

Shakespeare kehrt zurück, aus alt wird neu – Shakespeares Globe

Unglaublich! Das dachten wir als wir das riesige Gebäude an der Themse vor uns emporragen sahen. Das Shakespeares Globe, 1599 gebaut, 1613 beim großen Feuer von London zerstört, 1614 wieder aufgebaut, 1644 wieder zerstört.

Und wenn es dort zerstört wurde, wie konnten wir uns jetzt direkt davor befinden? Diese Frage beantwortete uns eine junge, sympathische Schauspielerin. Sie führte uns in einen großen Saal, und erklärte uns, dass das Theater 1997 230 Meter von seinem alten Standpunkt wieder aufgebaut wurde. Dann hat sie mit uns Übungen gemacht, wo wir zuerst die Atmosphäre verändern sollten, indem wir schwiegen. Es war beeindruckend, wie sich die Atmosphäre in kürzester Zeit von lebhaft zu einer intensiven Erwartungshaltung entwickelt hatte. Danach bildeten wir schweigend einen großen Kreis. Die Schauspielerin klatschte in eine Richtung und wir gaben dieses Klatschen im Kreis herum, indem wir zu unserem Nachbarn klatschten. Als Nächstes klatschte sie in beide Richtungen, sodass es komplizierter wurde, zu erkennen, wann man klatschen musste. Alle fürchteten sich davor, dass beide Klatscher bei ihnen ankamen.  Schließlich sollten wir uns Standbilder zur Liebe und zur Wut ausdenken. Die Stimmung wurde ausgelassen und alle hatten Spaß. Nachher gingen wir langsam durch die Halle und immer wenn die Schauspielerin „Liebe, Wut, gehen, stopp, klatschen und stampfen“ sagte, mussten wir den Befehl ausführen. Durch die lustigen Bewegungen entstand ein angenehmes Klima und wir wurden wieder laut.
Aber egal, denn bei der nächsten Übung, dem Auswendiglernen von komplizierten Sätzen, waren wir so konzentriert, dass es wieder leise wurde. Ein Satz zur Wut und einer zur Liebe. Zum Thema Wut: „Romeo, thou art a villain“. Zum Thema Liebe: „See how she leans her cheek upon her hand“. Es war sehr interessant zu hören, welche Sätze daraus konstruiert wurden. Zum Beispiel wurde leans mit links und villain mit village verwechselt. Jetzt sollten wir die Sätze zu unseren Standbildern sprechen, wenn sie Liebe oder Wut rief. Dadurch wurde dieses Spiel noch schwieriger und die Sätze noch lustiger.
Schließlich wurden wir in Gruppen aufgeteilt, zwei Jungen und zwei Mädchen. Die Schauspielerin gab uns einen Zettel mit einem kurzen Streitgespräch aus Shakespeare, wo wir leider kaum etwas verstanden. Zuerst übten wir den Text in Gruppen, dann sollten ein paar Gruppen vorspielen.
Als nächstes stiegen wir die Treppen durch dieses mittelalterliche Haus hinauf. Wir landeten auf den oberen Rängen, welche mit kunstvoll aus Holz geschnitzten Bänken gesetzt war. Von dort sahen wir die Stehplätze für das gemeine Volk, welches nur einen halben Penny bezahlen musste. Man hatte auch einen wundervollen Blick auf die Räume der Reichen, diese boten Platz für vier Personen und waren mit bezaubernden Wandgemälden verziert. Das Besondere an diesem Theater war das natürliche Licht, welches durch das offene Dach hereinkam. Wir hatten einen atemberaubenden Ausblick auf die Bühne, die direkt an den Stehplätzen lag. Dort gab es mamorverzierte Säulen, keine Technik und mehrere Stockwerke mit Fenstern. Dieses Gebäude wirkte mächtig und alt.
Wir können nur empfehlen, das Globe Theater zu besuchen, weil es ein äußerst interessantes und kulturelles Erlebnis war. Der Ausflug verdient einen Daumen hoch.

Sarah Weldi, Laura Stubbe, 8c, Marienschule Leverkusen

C-Jugend des RSV muss neue Option für sich finden – RSV hat Spielernot

Durch mangelnden Spielerbedarf müssen die C-Junioren sich neue Möglichkeiten suchen, damit sie weiter spielen können.

Die Möglichkeit, die von manchen Mitspielern am höchsten eingeschätzt wird, ist, dass sie eine Spielgemeinschaft mit RSV machen, aber es steht noch nichts fest, da um  neue Spieler geworben wird.Laut Aussagen einiger Spieler war so eine Situation schon in der D-Jugend vorhanden und die wollen sie nicht noch einmal erleben.Da einige Spieler immer noch zusammen spielen wollen, haben sie ich umgeguckt, und so entstand die Idee, eine Spielvereinigung mit der C der Fc zu gründen, aber bevor dies geschieht, wolle man jedoch noch das Ergebnis der Umfrage abwarten.

Jonas Hussmann, 8a, Städt. Realschule Hückeswagen Hückeswagen

Klassenfahrt nach London – So schön kann Geschichte sein

Es sollte eine spannende Reise in die Geschichte Londons werden. Morgens um 8 Uhr starteten wir, die Klassen 8 der Marienschule Opladen, von Herne Bay beziehungsweise Whistable unsere große Tour nach London.

 Als wir endlich ankamen, kam auch schon unser London Guide, eine nette Dame, in den Bus und fing an, uns etwas über die Geschichte Londons zu erzählen. Die Informationen waren sehr interessant, denn über die Geschichte der einzelnen Gebäude hatte ich vorher noch nie etwas erfahren. Jedes alte Gebäude hatte eine sehr schöne und lustige, manchmal aber auch eine sehr traurige Geschichte. Manche Gebäude erzählten auch Geschichten über Brände oder Katastrophen. Alle diese Gebäude sind denkmalgeschützt und werden sorgfältig gepflegt. Der Bus fuhr weiter, der Guide erzählte weiter. Nach ein paar Minuten standen wir in der Innenstadt im Stau. Unser Guide erzählte etwas über die Gebäude, die wir in diesem Moment sahen. Wir erfuhren, dass das größte Haus Europas in London stehe. Dieses sei erst letztes Jahr fertiggestellt worden. In England nennt man es auch „The Shard“, die Scherbe. Es ist 310 Meter hoch und bedeckt eine Bodenfläche von 110.000 Quadratmetern. In dem Gebäude sind sage und schreibe 44 Aufzüge vorhanden.
Wir fuhren weiter zur Tower Bridge, die einzige Klappbrücke über der Themse. Sie wurde 1894 eröffnet und öffnet sich seitdem zweimal am Tag – einmal am Morgen und einmal am Abend. Sie sieht wirklich so aus wie auf den Fotos, die ich zuvor von ihr gesehen habe. Natürlich zückten wir alle gleich unsere Smartphones und Kameras und schossen Unmengen an Fotos.
Doch das Highlight kam noch. Nach einigen Minuten erreichten wir ihn, den Big Ben. Der Big Ben ist die schwerste von fünf Glocken im berühmten Turm von Palace of Westminster. Der Uhrturm heißt seit 2012 offiziell Elizabeth Tower. Er wird in England als „The Voice of Britain“ bezeichnet. Ich war sehr fasziniert, denn er war größer und noch viel schöner, als ich gedacht hätte. Es sah so aus, als wäre der Big Ben und der dazugehörige Palace of Westminster vergoldet.
Zuletzt sind wir zum Buckingham Palace gefahren. Der Palast war überwältigend. Besonders seine vergoldeten Spitzen an den großen Eingangstoren haben sehr gut zum Rest des großen Palastes gepasst. Vor dem Eingangstor stand in einem Park ein sehr schöner Springbrunnen. Sehr viele Menschen standen sowohl vor dem Springbrunnen, als auch vor dem Palast. Man brauchte einige Zeit, um an die Tore zu kommen. Der Buckingham Palace wurde 1704 eröffnet. Der historische Palast wurde für John Sheffield erbaut. Es ist die Residenz des britischen Monarchen. Als ich es endlich geschafft hatte, sah ich, wie die traditionell gekleideten Palastwachen die Schicht wechselten. Die abgelösten Soldaten liefen in einer kleinen Parade an der Seite des Palastes weg.
Nachdem ich nun das erste Mal in London war, würde ich gerne noch einmal hinfahren, um mir diese faszinierende Stadt genauer anzuschauen und die wundervollen Sehens-würdigkeiten genauer zu betrachten. Auch die Geschichte Londons ist sehr interessant, man kann nie genug davon haben. Wenn der Geschichtsunterricht nur immer so interessant wäre.
 

Felix Landwehr, 8c, Marienschule Leverkusen

Groß und Klein erlernen hier das Bauchtanzen – Eine alte Tanzart neu beigebracht

Aus einem dunklen Raum, welcher mit Kerzen beleuchtet ist, ertönt orientalische Musik. Schon beim Betreten des Raumes hört man den hellen Klang der Hüfttücher und sieht die fröhlichen Ausdrücke in den Gesichtern der Jugendlichen. Dadurch wird man direkt bewegt mitzutanzen.
„Mehr chimi!“, ruft die Bauchtanzlehrerin Theresa und vervollständigt so die Bauchtanzatmosphäre.

Seit dem 11. März 2014 unterrichtet Theresa an der Elsbachstraße im Familienverband wieder Tanzen. Unter anderem lehrt sie die orientalische Kunst Bauchtanzen immer mittwochs von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr und dieses mit vollem Erfolg. Denn im Oktober steht schon die erste Aufführung vor der Tür, für die die Mädchen fleißig und motiviert lernen.
Es könnte daran liegen, dass die Schülerinnen auch eigene Ideen in die Tänze einbringen. Isabelle freut sich schon besonders auf die Aufführung und hat sehr viel Spaß beim Lernen. „Wir tanzen zu orientalischer Musik, aber auch zu etwas Neuerem wie „Shakira“ ”, erzählt die 15-Jährige uns stolz. Mit einem Lächeln im Gesicht betont sie, dass man so viele neue Schritte und Bewegungen lernt, sich aber auch frei bewegen kann.
Theresa hat vor 14 Jahren bei einer Bekannten in der Bauchtanzgruppe den Orientalischen Tanz erlernt. Drei Jahre später hat sie eine erste eigene Tanzgruppe übernommen. Seitdem bringt sie Kindern, aber auch Erwachsenen die Schritte des orientalischen Tanzes bei. Sie sagt uns, dass sie Bauchtanzlehrerin geworden ist, da es ihr zum einen sehr viel Freude bereitet, mit vielen Tänzerinnen einen Tanz einzustudieren, den sie dann gemeinsam verfeinern können, und es zum anderen alle möglichen Muskeln und Gelenke trainiert.
Der Bauchtanzlehrerin Theresa ist es sehr wichtig, den Kindern den Tanz mit einer sinnvollen Methode beizubringen „Ich schaue mir an, wer wie tanzt und überlasse die Schrittausführung den Kindern und lasse sie in Teams vor der restlichen Gruppe vortanzen. So trauen sich die Kinder mehr und begreifen es schneller.”
Die Tanzart und -kultur gibt es schon seit vielen Jahren in Indien, Türkei und Ägypten, man weiß allerdings bis heute nicht, wie lange es die Tanzrichtung schon gibt. Früher war es ein Solotanz der Frauen, wobei das Ziel war, sehr verführerische Animationen zu bewirken. Im Gegensatz tanzen heute auch Männer diesen Tanz. Durch den Tanz ist seit dem 19. Jahrhundert das Zeigen des Bauches, der Füße, der Arme und der Hände gesellschaftlich akzeptiert.
Bei Auftritten trägt man ein mit paillettenbesetztes bauchfreies Oberteil, ein ebenfalls mit paillettenbesetzten Gürtel und einen Rock. Gegebenenfalls ein schleierartiges Tuch für bestimmte Tänze.
Die Gruppe würde sich über weitere Interessenten freuen. (Bei Interesse kann man bei dem oben genannten Termin vorbeischauen.)

Paula Hovestadt, Luisa Duda, 8a, Marienschule Leverkusen

In der Welt der Oper gibt es viel zu entdecken – Mehr als nur Musik für alte Leute

Montags um 15 Uhr ist die Oper leer. Erst in drei Stunden kommen die Sänger. Jetzt wirkt der Vorraum riesig. Kurz vor der Vorstellung halten sich dort jedoch bis zu 1600 Leute auf. Daran kann man erkennen, dass die Oper immer noch sehr beliebt ist.

„Fasst man Oper, Ballett, Operette und Musical unter dem Oberbegriff Musiktheater zusammen, dann gehen 50 Prozent der Besucher in die Oper, je 20 Prozent ins Musical oder Ballett und 10 Prozent in die Operette“, weiß Frank Rohde, zuständig für Theater und Schule an der Kölner Oper. „Die Oper bietet Dienstleistungen, wie man sie sonst nur in einer kleinen Stadt findet: vom Frisör bis zum Goldschmied. Fast alles kann man hier erledigen. Darum kennen Sänger und Schauspieler immer jede Menge anderer Sänger und Schauspieler, haben aber selten andere Leute in ihrem Freundeskreis“, so Rohde.
Die Arbeitszeiten sind gewöhnungsbedürftig. Geprobt wird zweimal pro Tag: je drei Stunden am Vormittag und am Abend. Rohde ist stolz darauf, dass er im Laufe der Jahre viele internationale Opernsänger/innen kennen und schätzen gelernt hat. Er weiß um das harte Studium, das es zu durchlaufen gilt. Hierzulande kann man an rund 20 Musikhochschulen studieren. „Als Opernsänger hat man kein Mikrofon in der Hand, sondern muss sich nur mit der Kraft seiner Stimme gegen das Orchester behaupten und im ganzen Saal zu hören sein. Dazu kommt eine schauspielerische Ausbildung, denn die Emotionen sollen ja auch glaubhaft wirken. Ohne solch ein Studium sind die Chancen auf ein Engagement „nahe Null“, erklärt Rohde. Dennoch sind nur zehn bis zwölf Sänger festangestellt.
Auf dem Rundgang durch das Foyer fällt unser Blick auf die vielen Plakate, auf denen die Opern-Stars zu sehen sind. Ob die wohl auch so viel verdienen wie ein Pop-Star? Rohde lacht: „Davon kann ein Opernsänger nur träumen. In Köln verdient er bei seinem ersten Engagement 1840 Euro brutto im Monat. Die Gage der „eingekauften“ Gäste dagegen wird frei ausgehandelt.“ Deren Engagement ist dann auch nur auf die jeweilige Oper begrenzt. Die festen Mitglieder des Ensembles spielen in bis zu sechs Stücken mit. Rohde ist es wichtig, dass die Arbeit der Oper nicht nur auf die Akteure im Rampenlicht reduziert wird. „Oper und Schauspiel bilden die „Bühnen Köln“. Dort sind 650 Mitarbeiter beschäftigt. 400 verteilen sich auf Technik und Verwaltung,“ so Rohde.
Der Bereich Technik beeindruckt. Hier sorgen 70 verschiedene Berufe für Bühnenbild, Beleuchtung, Requisiten, Masken, Frisuren und Kostüme. „Hier gibt es sogar zwei Notenbibliothekare, die sich um die Notenblätter kümmern.“ Allerdings so Rohde weiter, muss eine Menge Geld investiert werden, um eine Oper gut zu produzieren, die viele Leute besuchen möchten. Oper und Schauspiel bekommen pro Jahr 43 Millionen Euro von der Stadt Köln. „Im deutschsprachigen Raum gibt es noch 84 Opernhäuser, weltweit weitere 90. Das zeigt den großen Stellenwert, den die Oper bei uns genießt. Wir sind beeindruckt. Die Oper lebt. Und wie!

Ann-Kathrin Langewiesche, Tabea Thiesen. 8b, Marienschule Leverkusen