Archiv der Kategorie: Düsseldorf

Schulpolitik – G8 und eine Menge Studien

Das G8 gilt nun schon seit dem Schuljahr 2008/2009. Der Stoff, der vorher in 13 Jahren vermittelt wurde, wird nun in zwölf Jahren vermittelt. Nun müssen die Lehrer den Schulstoff komprimieren. Das heißt, mehr Stoff muss in weniger Zeit vermittelt werden, und auch die Stundenanzahl am Tag wurde drastisch erhöht. Dies hat zur Folge, dass die Qualität des Lernens leidet.

Nun muss man sich die Frage stellen, ob es nicht sinnvoller wäre, wieder wie gewohnt 13 Jahre in die Schule zu gehen, dafür aber den Stoff besser vermittelt zu bekommen. Eine Forsa-Studie hat erwiesen, dass jedes dritte Kind Angst vor Mathe hat – wie wird es dann erst mit G8? Das erschreckende Resultat der Forsa-Studie ist für einige Eltern nicht wirklich neu. Eltern verzweifeln daran, dass ihre Kinder mit einer Vier oder schlechter nach Hause kommen und lassen ihren Kindern Nachhilfe geben.

Außerdem muss man sich die Frage stellen, sollten nicht auch die Lehrer ihren Schülern helfen und nicht einfach nur Noten geben? Zusätzlich sollte die Schüleranzahl in den Klassen auf 20 verringert werden, da sonst einige schwache Schüler zurückgelassen werden. Im Interesse der Schüler wäre es besser, G8 abzuschaffen und auch diese ganzen Studien wie Pisa, Forsa usw. abzuschaffen.

Denn dann würde auch eine Studie reichen.

Rene Matrong, Düsseldorf, Annette-V.-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Interview – Ein Jurist im Gespräch

Interview mit Dr. Anton Vogt über seinen Beruf als Rechtsanwalt in der Wirtschaft.

Frage: Was hat Sie dazu gebracht, diesen Beruf zu studieren?

Vogt: Das Interesse zur Rechtsmaterie.

Frage: Was machen Sie an einem normalen Arbeitstag?

Vogt: Ich führe Gespräche mit Mandanten und fertige Verträge etc. an.

Frage: Wie schätzen Sie Ihre Arbeit ein?

Vogt: Die Arbeit macht mir Spaß.

Frage: Wie sieht Ihre Auffassung zu der Ausübung des Berufs aus?

Vogt: Als Jurist muss man sehr genau arbeiten und mit Menschen umgehen können.

Frage: Sind Sie zufrieden mit Ihrer Arbeit, Herr Vogt?

Vogt: Meine Arbeit bereitet mir sehr viel Freude.

Frage: Wie war Ihre Ausbildung?

Vogt: Ich habe an der Universität Jura studiert.

Frage: Was haben Sie für Aufträge?

Vogt: Überwiegend habe ich Aufträge aus der Wirtschaft.

Frage: Wollten sie schon mal auch einen anderen Beruf ausüben?

Vogt: Ja.

Frage: Welchen?

Vogt: Berufspolitiker.

Frage: Haben sie neben dem Beruf noch Zeit für die Familie?

Vogt: Ja.

Johannes Robert Vogt, Düsseldorf, Max-Planck-Gymnasium, Koetschaustr.

Andere Länder, andere Sitten – Alle Jahre wieder

Advent und Weihnachten, wohin man schaut: Weihnachtsmärkte, Lichterketten, Adventskränze, Zimtduft und Gänsebraten, Wunschzettel und Einkaufsstress. So feiern die Christen in Deutschland die Adventszeit und das Weihnachtsfest. Am letzten Tag des Jahres dann Fondue und Feuerwerk. Aber so wird längst nicht überall gefeiert.

Die Spanier kennen zwar keinen Advent, dafür ziehen in der Nacht auf den 6. Januar die „Reyes Magos“, die Heiligen Drei Könige, mit Pferden und Kamelen in die Städte ein, gleich unserem Karnevalsumzug. Die Kinder stellen abends Kekse und Wasser als Wegzehrung vor die Tür in der Hoffnung auf viele Geschenke. Die letzte Nacht des Jahres wird traditionell mit dem Verzehr von zwölf Trauben, zu jedem Gongschlag eine, gefeiert.

Ganz anders in Asien: In Thailand beginnt das Neue Jahr im April mit dem Songkran-Fest. Buddha-Figuren werden aus den Tempeln geholt und mit Wasser übergossen, teilweise in einem lebhaften Umzug durch die Straßen getragen. Aus diesem ursprünglichen Ritual der Reinigung haben sich heute fröhliche Umzüge entwickelt, bei denen man sich aus gefüllten Wassertonnen und Wasserpistolen fleißig bespritzt. Wer sich als Tourist in dieser Zeit in Thailand befindet, sollte darauf gefasst sein, nach wenigen Metern vollkommen durchnässt zu sein, was in dieser wärmsten Jahreszeit nicht wirklich unangenehm ist. Ein Tipp: Ersatzkleidung in einer Plasitktüte mitnehmen!

Die Chinesen dagegen feiern ihr Neujahrsfest zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar. In diesem Jahr ist es am 14. Februar, an dem auch nach dem chinesischen Horoskop das Jahr des Tigers beginnt. Nach der traditionellen Reinigung des Hauses am Vorabend wird rote Dekoration angebracht. Rot bedeutet bei den Chinesen Glück, Freude und Wohlstand. Auch soll die Farbe rot vor dem Jahresmonster schützen, das nach einer alten Legende einmal im Jahr zum Fressen in die Stadt kommt. Neben der Farbe helfen hierbei auch viel Lärm und Feuer. Für die Menschen stehen an allen Tagen Besuche bei der zahlreichen Verwandtschaft und ausgedehnte Festessen auf dem Programm. Am 15. Tag beendet das Laternenfest mit farbenfrohen und kunstvollen Feuerwerken, Drachen- und Löwentänzen die Feierlichkeiten.

Aber wie feiern denn nun die Asiaten, die in Düsseldorf leben? „Ich fliege am 10. Februar mit meiner Frau und meinem Sohn nach Peking, in meine Heimatstadt“, erzählt Cheng Li, ein Mitarbeiter des China-Restaurants „Der goldene Drache“. „Wir freuen uns schon das ganze Jahr darauf, endlich unsere Familien wieder zu sehen.“

Hang Chu, Portier im Hotel SAS Radisson, berichtet, dass er mit seiner deutschen Frau sowohl Weihnachten, Silvester als auch das Chinesische Neujahrsfest feiere.

Ganz clever ist Mongkon, der aus Bangkok stammende Kellner eines Thai – Restaurants: „Meine Vorfahren sind chinesisch, ich lebe in Deutschland, also feiere ich Weihnachten, Silvester, Chinesisches Neujahr und Songkran!“

Das nennt man wohl „die Feste feiern, wie sie fallen……“

Ewa Sigmund, Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium

Wenn Jugendlichen Probleme über den Kopf wachsen – 30 Jahre Kinder-und Jugendtelefon

Im Jahre 1980 wurden erstmals Beratungstelefone in Deutschland eingerichtet. Das Kinder-und Jugendtelefon ist mittlerweile landesweit unter der selben Telefonnummer zu erreichen. Die Schalter sind von Montag bis Samstag zwischen 14 und 20 Uhr erreichbar.

An den Telefonen sitzen Leute, die speziell für die Beratung von Kindern und Jugendlichen ausgebildet worden sind. Sie arbeiten ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Die Mitarbeiter nehmen sich für jeden Anruf Zeit, hören zu und geben außerdem gute Tipps. Sie nehmen jeden ernst und entwickeln gemeinsam mit der betroffenen Person eine Lösung. Kein Anrufer braucht Angst zu haben, dass die Eltern von dem Telefonat erfahren, da der Anruf kostenlos ist und folglich nicht auf der Rechnung erscheint.

Inzwischen haben sich die Angebote weiter entwickelt. Mittlerweile besteht auch die Möglichkeit, sich von Gleichaltrigen beraten zu lassen. Wer es nicht schafft, direkt über seine Sorgen zu sprechen, kann sich per E-mail oder im Chat von den Helfern beraten lassen. Bei besonders schweren Notfällen kann sich der Betroffene auch an das Jugendamt wenden. Ist die Situation so kritisch, dass der Jugendliche nicht mehr in der Lage ist, nach Hause zu gehen, kann er bei dem Kinderhilfszentrum in Düsseldorf Obhut finden.

Jeder kann das Projekt ‚Nummer gegen Kummer‘ unterstützen. Es besteht die Möglichkeit zu spenden, ein Fördermitglied zu werden oder selbst als Berater zu arbeiten und zu helfen. Mit einer Spendensumme von 50 Euro kann zehn Kindern Hilfe und Unterstützung gegeben werden. Über jede noch so kleine Spende freuen sich die Mitarbeiter und Organisatoren.

Schon vielen Kindern und Jugendlichen konnte durch das Sprechen mit den Mitarbeitern geholfen werden, leider sind auch immer wieder einige Scherzanrufe dabei, die das Durchkommen von Jugendlichen mit einem ernsthaften Problem verhindern.

Nummer gegen Kummer: 0800 1110333 oder 116111

Nottelefon des Jugendamtes: 0211/899 24 00‎

Quellen: www.nummergegenkummer.de und www.düsseldorf.de

Katharina Schepermann, Düsseldorf, Max-Planck-Gymnasium, Koetschaustr.

Klimagipfel – Deutschland allein kann die Erderwärmung nicht stoppen

Selbst im Falle, dass es den deutschen Politikern gelingen würde, sich beim Weltklimaschutzgipfel in Kopenhagen mit ihren Ideen zum Klimaschutz durchzusetzen, so ist und bleibt es eine Sache der Unmöglichkeit, dass Deutschland alleine das Problem der konstanten Erderwärmung verhindert.

Doch könnte Deutschland es schaffen, zu einem Vorbild für andere Staaten dieser Erde zu werden. Etwa dadurch, dass eine „grüne Revolution“ hier, in Deutschland, starten würde.

So wird in dem Artikel „Die Deutschen wagen sich weit vor“ von Martin Kessler deutlich, wie stark der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, CDU-Politiker Norbert Röttgen, der Gründungdirektor des Instituts für Klimawandel, Erdsystem und Nachhaltigkeit, Klaus Töpfer, und die Kanzlerin, Angela Merkel, sich auf dem Weltklimaschutzgipfel dafür einsetzen, dass die Kohlendioxidemissionen bis zum Jahre 2020 um 40 Prozent sinken.

Dies ist jedoch nur ein kleiner Schritt in Richtung einer weltweiten „grünen Revolution“.

So müssten die Industriestaaten ihre Kohlendioxidemissionen bis zum Jahre 2040/50 um mindestens 80 Prozent senken, um einen Fortbestand des „blauen Planeten“ Erde, wie wir ihn heute kennen, zu sichern! So ist jedem der Anwesenden des Gipfeltreffens bewusst, dass Deutschland alleine die Rettung der Erde nicht bewerkstelligen kann. Unterstützung bei ihrem Vorhaben erhält die Kanzlerin von Seiten der USA.

So hat der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama, dadurch, dass die EPA (U.S. Environmental Protection Agency) die Treibhausgase als schädigend für die Öffentlichkeit eingestuft hat, das Recht erwirkt, dass die Regierung von nun an auch ohne Zustimmung des Kongresses die Kohlenstoffdioxidemissionen einschränken kann. Da diese Regelung durch einen Regierungswechsel jedoch schnell wieder revidiert werden kann, handelt es sich hierbei nur um einen Teilerfolg im Sinne des Klimaschutzes.

Man kann jedoch hoffen. So ist es Barack Obama nach heftigen Auseinandersetzungen am 27. Juli 2009 gelungen, ein historisches Klimaschutzgesetz durchzusetzen. Erstmals wurde in den USA eine Obergrenze für den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid festgelegt. Um der Erde aber nachhaltig helfen zu können und eine weltweite „grüne Revolution“ zu ermöglichen, wäre es von Nöten, dass auch andere Industriestaaten, wie zum Beispiel China oder Indien, welche beide immense Mengen an Kohlenstoffdioxid ausstoßen, solche beispielhaften Gesetze erlassen würden.

Und es liegt schließlich nicht nur an der Politik, etwas gegen die globale Erderwärmung zu unternehmen. So liegt die Verantwortung bei jedem Einzelnen auf diesem Planeten, sich umweltbewusster zu verhalten und so eine Katastrophe zu verhindern.

Aminata O., Düsseldorf, Heinr.-Heine-Gesamtschule

Ein Park im Dornröschenschlaf – Lantz’scher Park – ein unbekanntes Stück Düsseldorf

Zwischen Flughafen und Rhein, zwischen Messegelände und Kaiserswerth, liegt im Düsseldorfer Stadtteil Lohausen ein kleiner, aber prächtiger Park – der Lantz’sche Park.

Mitten in der Einflugschneise des Düsseldorfer Flughafens liegt diese 17 Hektar große Grünanlage. Da sie zwar in manchen Reiseführern erwähnt, aber nur ein Wegweiser zum Park führt, ist es nicht verwunderlich, dass viele Düsseldorfer noch nie etwas vom Lantz’schen Park, der seit 1978 im Besitz der Stadt ist, gehört haben.

Wo eben noch Vogelgezwitscher zu hören war, wird es im nächsten Augenblick unerträglich laut. Mit ohrenbetäubendem Lärm donnert ein Jet in 30 Metern Höhe über die Baumwipfel hinweg. Erst laut – dann wieder ganz still zwischen alten Ahornbäumen, Buchen und Eichen. Darunter versteckt: eine 1878 erbaute, malerische Kapelle, aber auch zeitgenössische große Plastiken von Richard Serra. Der Park – früher Privatbesitz der Familie Lantz – dient heute mit seinen verschlungenen Wegen unter altem Baumbestand und einem neu gestalteten Spielplatz als kleiner Erholungsraum für Lohausen.

Der Wohnsitz der Familie Lantz – ein klassizistisches Herrenhaus – steht jedoch leer und verfällt seit Jahren. Eigentlich wäre es ein idealer Ort, um Ausstellungen, Bankette oder Events in einem ganz besonderen Ambiente zu veranstalten. Doch anstatt das unter Denkmalschutz stehende Haus sinnvoll zu nutzen, droht es zur Ruine zu verkommen. Erst kürzlich wurde es durch jugendliche Randalierer verwüstet.

Eine sinnvolle kulturelle Nutzung wünscht sich auch Siegfried Küsel, Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins Lohausen. Er kümmert sich ganz persönlich um den Park, den er liebevoll als Kleinod bezeichnet. Auf die Initiative seines Vereins hin wird nun durch die Jugend-Berufs-Hilfe Düsseldorf ein Hausmeisterdienst eingerichtet, der weiteren Vandalismus verhindern soll.

Aber Siegfried Küsel wünscht sich mehr: Das unter Denkmalschutz stehende Haus sollte renoviert und der englische Garten wieder in seinen alten Zustand versetzt werden. Dann könnte der Park wieder aufblühen. Und wer weiß, vielleicht können die Besucher auf der Parkterrasse sogar einmal einen Kaffee trinken und die Frühlingssonne genießen – zumindest bis der nächste Jet startet.

Annika Hoppe, Düsseldorf, Max-Planck-Gymnasium, Koetschaustr.

Computerspiele – Killerspiel-Spieler müssen keine Killer sein

Der elektronische Sport, oder kurz E-Sport, wird immer beliebter. E-Sport gehört mittlerweile zu einem sehr beliebten Hobby wie z.B Fußball.

Oft wurde von Politkern ein Verbot gefordert, aber was sagen Leute, die dieses Hobby betreiben, oder Sponsoren, die damit ihr Geld verdienen?

Als erstes befragte ich Christian Pritschert, Geschäftsführer bei

ckras.com

Frage: Was sagst Du zu der Diskussion, ob Killerspiele verboten werden sollten?

Christian: Die letzte Diskussion, nach dem Amoklauf von Winnenden, hat den Politkern in meinen Augen einfach gut ins Konzept gepasst – um so kurz vor der Wahl, schnelle, einfache und gute Publicity zu bekommen. Die Diskussion an sich finde ich lächerlich, da die meisten Spiele sowieso erst ab 18 Jahren freigegeben sind und somit für Kinder/Jugendliche nicht zugänglich sind. Es wird hier wohl leider immer wieder ein paar Spinner geben, die hier total ausrasten (Amoklauf). Aber ob hier die so genannten Killerspiele einen Anteil haben, bezweifle ich stark.

Als nächstes befragte ich den Spieler Eazy-E vom S2K*-Team des Clans der Fun-Clan-Gamer wie er das alles sieht.

Frage: Hallo Eazy. Was macht für Dich den Reiz des Spiels aus? Wie siehst Du die Diskussion um das Verbot von Killerspielen?

Eazy: Der Reiz des Spieles, das sind für mich der Fun und das Teamplay und die taktischen Möglichkeiten. Viele denken, Counterstrike wäre nur sinnloses Rumgeballer. Aber das ist falsch! Counterstrike ist ein Spiel, in dem man taktisches Verständnis, Team-Play, Reflexe und Konzentration braucht. Ich finde die Diskussion und die Aussagen der Politiker völlig schwachsinnig, da es Millionen Jugendliche spielen. Der Grund für die Amokläufe kann bei „normalen“ Personen nie Counterstrike sein. Leute, die so was machen, haben in meinen Augen schon vorher psychische Probleme, die dazu führen, dass sie sich so

reinsteigern. Als normaler Spieler ist es nur ein Hobby wie z.B Fußball. Es gibt verschiedene Arten von Spieler. Einige spielen nur „Just for Fun“ andere spielen für ein bestimmtes Ziel wie etwa einen Pokal oder einen bestimmten Platz oder auch Bekanntheit, vergleichbar mit einem Fußballer, der bekannt werden will.

Ich für meinen Teil freue mich jedesmal aufs Neue, mit meinem Team

Taktiken zu besprechen, zu trainieren und gegen Gegener aus aller Welt zu spielen. Ob man gewinnt oder verliert hängt davon ab, wie stark der Gegner spielt oder wie stark man selbst als Team ist. Wie gut ein Team ist, liegt auch daran, wie gut der „Taktiker“ seine Mannschaft auf den Gegner eingestellt hat und wie gut er den Gegner lesen kann, um den Gegner praktisch auszukontern oder zu überraschen. Ich finde, dass diese Spiele zwar ein Anreiz sein können (lediglich bei psychisch Vorbelasteten!!!). Aber auf keinen Fall sind sie maßgebend. Und dass die Amokläufer Spiele wie Counterstrike gespielt haben, ist nichts besonderes, da es Millionen spielen.

Alexander von Goufein, Düsseldorf, Heinr.-Heine-Gesamtschule

Wohltätigkeit – Gala für die Deutsche Herzstiftung

Unter dem Leitspruch „Follow your heart“ fand am Samstag, 12. Dezember, die traditionelle Nikolausgala für die Deutsche Herzstiftung unter der Schirmherrschaft von Barbara Genscher in dem weihnachtlich geschmückten Pipin-Saal des Kölner Hotel Intercontinental statt.

Von den rund 200 geladenen Gästen kamen viele prominente Persönlichkeiten aus Kultur und Politik. Steffen Ciesielsky sorgte für eine festliche Dekoration auf höchstem Niveau mit hochwertigstem KPM-Porzellan. Im Mittelpunkt stand die Charity-Lady und Veranstalterin des Abends, Charlotte Feindt, die sich einen Auftritt in schottischer Tracht mit der Gruppe „Rhein Pipes“, die mehrere schottische Traditionals spielten, nicht entgehen ließ.

Barbara Genscher, die seit 22 Jahren Schirmherrin der Deutsche Herzstiftung ist, stellte in ihrer Rede die erfolgreiche Arbeit ihrer Organisation dar und dankte allen Sponsoren für ihre großzügigen Spenden, nach dem Motto von Peter Ustinov: „Nichts ist vergleichbar mit dem, was wir geben.“

Zwischen humorvollen Lesungen von Werken Loriots und Kishons und bezaubernden Gesangsdarbietungen galt der Auftritt zweier international preisgekrönter Künstler als Höhepunkt des Abends: der Pianist Constantin Knoll (13) und der Sänger Dennis Chmelensky (14).

Nach einigen Dankesworten an den Hotelmanager Herrn van der Ham, der die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte, und an die Küche, die sich mit einem exquisiten 5-Gänge-Menü in die Herzen der Gäste gekocht hatten, klang der Abend kurz nach Mitternacht bei ruhiger Hintergrundmusik aus.

Constantin Knoll, Düsseldorf, International School Of Düsseldorf

Umwelt – Klimakatastrophe – unser Erbe?

Klimaveränderungen können verschiedene Ursachen haben. Zahlreiche Prozesse und Ereignisse wirken auf das Erdklima ein und verstärken oder neutralisieren sich gegenseitig. Der Klimaschutz rückt dabei auch durchgehend auf der politischen Agenda nach vorne: Seit 2000 läuft das nationale Klimaschutzprogramm der Bundesrepublik Deutschland. Es soll sicher stellen, dass Deutschland das international vereinbarte Ziel der Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen erfüllen kann. Neulich hat der Bundesumweltminister den Startschuss für ein 400 Millionen Euro umfassendes Klimaschutzprogramm gegeben.

Obwohl die Lage bereits kritisch ist, wird in Umfragen deutlich, dass die Jugendlichen nicht bereit sind, etwas für das Klima zu tun. Dies hat unsere Umfrage zum Thema „Klimawandel“ ergeben:

Von 60 Befragten halten 14 Personen es nicht für wichtig, sich um den Klimaschutz zu kümmern. Jedoch 44 Befragte finden es wichtig, etwas für das sich stets verschlechternde Klima zu tun. Denn in Privathaushalten wird Energiesparen für den Klimaschutz zur Normalität: Effiziente Haushaltsgeräte, bessere wärmegedämmte Wände, Wasser sparende Armaturen im Badezimmer- und Küchenbereich, die Umstellung auf Ökostrom sowie Energie sparende Raumlüftungstechniken (Energie-Sparlampen) und die getrennte Müllentsorgung.

Doch immer noch gibt es Bürger, die das Thema „Klimaschutz“ für wichtig empfinden, dafür jedoch nichts tun. Überschwemmungen, Hurrikans, Taifune, Hitzewellen – die Zahl der Naturkatastrophen steigt. Daran erkennt man, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht. Auch ist die Rede davon, dass die Menschheit aufgrund der globalen Erwärmung Horrorszenarien zu erwarten hat.

Viele Folgen der Klima-Erwärmung spüren wir schon jetzt: Wir erleben heißere Sommer als je zuvor, die Zahl der Überschwemmungen, Dürrekatastrophen und Waldbrände steigt. Einige Folgen der Klima-Erwärmung werden wir allerdings erst in einigen Jahren und Jahrzehnten erleben. Kleine Hinweise dieser Veränderung sehen wir schon heute, z. B. eine Veränderung der Meeresströme, die Erwärmung der Meere, die Ausbreitung der Wüste und das Schmelzen der Polkappen und Gletscher.

Wenn wir nichts gegen eine globale Erwärmung tun, werden diese Prozesse sich verstärken und unseren Kindern und Enkeln viele Probleme bereiten.

Sannie Ismani, Sena Ünal, Erkan Gioldas, Düsseldorf, Heinr.-Heine-Gesamtschule

Tiere in Not – Ausgesetzt vor dem Tierheim

Im Tierheim Rath lebt der elf Wochen alte Border Collie Gorky. Als neugeborener Welpe wurde er vor dem Tor des Tierheims in einem Schuhkarton bei eisiger Kälte und Regen ausgesetzt. Die ganze Nacht über blieb der Kleine unentdeckt, wie uns eine Pflegerin berichtete. Erst am Morgen wurde er von einem Mitarbeiter gefunden.

Sofort wurde er ins Warme gebracht und mit Milch gefüttert, die er dankend annahm. Durch liebevolle Pflege kam Gorky mit dem Leben davon. Heute lebt er mit ca. 200 anderen Tieren im Düsseldorfer Tierheim zusammen. Jeden Tag kommen neue Schützlinge hinzu, die von Leuten gefunden worden sind oder deren Besitzer kein Interesse mehr haben, sich um ihre Tiere zu kümmern.

Alle zwei bis drei Tage werden Tiere vermittelt, allerdings gibt es auch Fälle, die schon sechs Jahre im Tierheim verweilen. Unter den ca. 200 Tieren befinden sich etwa 65 Hunde, ebenso viele Katzen, drei Schafe, 25 Vögel, 36 Kleintiere und zwei Hängebauchschweine, Schwarzenegger und Roseanne, welche zum festen Inventar des Tierheims gehören.

Allerdings kann jeder eine Patenschaft für die Schweine übernehmen sowie für andere Tiere.

Immer wieder kommt es vor, dass sich Leute unüberlegt Tiere kaufen und sie dann aussetzen, so dass diese ins Tierheim kommen. Also sollte jeder sich sehr gut überlegen, ob er sich so einer Verantwortung bewusst ist.

Rosa Weiland und Lina Kursawe, Düsseldorf, Max-Planck-Gymnasium, Koetschaustr.