Archiv der Kategorie: Düsseldorf

Zigaretten, Alkohol & Co. – Drogen im Alltag – muss das denn sein?

Viele Jugendliche rauchen, das Einstiegsalter bei Zigaretten ist 13 Jahre! Eine Umfrage in meiner eigenen Klasse (Jahrgangsstufe 8) hat ergeben, dass acht von 26 Mitschülern schon einmal geraucht haben.

Den Kindern schon mit Schokoladenzigaretten den Reiz zu geben, ist keine gute Idee. Später ist es nicht mehr die Schokoladenzigarette, sondern die gesundheitsschädliche Echte. Mädchen halten sich an dem Glauben fest, dass rauchen schlank macht und Jungen wollen beweisen, dass sie „cool“ sind.

Ein ähnliches Problem stellt der Konsum von Alkohol dar. Wenn man mal Alkohol trinkt, ist man nicht direkt süchtig. Sobald man jedoch merkt, dass der Konsum zur Regelmäßigkeit wird und man sich den Alltag ohne Alkohol nicht mehr vorstellen kann sollte man sich dringend Hilfe holen.

Alkohol ist ein Suchtmittel, mit dem man etwas verdrängen will. Die Entgiftung bei Alkohol ist nach zwei Wochen abgeschlossen, trotzdem muss man sich direkt danach in weitere Therapien begeben. Steht die Alkoholabhängigkeit im Zusammenhang mit Depressionen, kann die Therapie über mehrere Jahre gehen. Die Rückfallquote bei Alkoholabhängigkeit liegt derzeit bei 95 Prozent.

Neben den eben genannten legalen Drogen, werden auch Jugendliche schon mit dem Problem des illegalen Drogenkonsums konfrontiert. Fast jeder hat schon mal eine Heroinspritze gesehen, die beispielswiese in Bahnhofsgegenden auf dem Boden liegt. Entscheidet sich ein Heroinabhängiger zu einem Drogenentzug, so hat er einen harten Weg vor sich, denn er geht mit Erbrechen, Schweißausbrüchen, Halluzinationen, Wahnvorstellungen und starken Krämpfen einher.

Es ist nicht nur wichtig, Jugendliche über die Folgen des Drogenkonsums aufzuklären und sie somit abzuschrecken, sondern auch, sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung so zu stärken, dass sie in ihrem Alltag gar nicht erst das Bedürfnis bekommen, ihre eigenen Erfahrungen mit Drogen sammeln zu müssen.

Abitha Rasalingam, Düsseldorf, Werner-V.-Siemens-Realschule

Magersucht – Ein Kampf mit dem Essen – Spieglein an der Wand, wer ist die Dünnste…?

„Dünn?! Ich bin ja sowas von fett!“ lautet die Reaktion der 14 jährigen Alice L. (Name geändert). Aber sie ist nicht allein. Viele Jugendliche leiden unter Magersucht (Anorexie) und sie denken das Gleiche über sich. Für die meisten ist es nämlich so, als wäre ihr Spiegelbild doppelt so breit wie es wirklich ist. „Ich umgehe einfach immer den Spiegel. Ich kann es nicht ertragen, mich dort zu sehen!“

Selbst das kleinste Anzeichen von Fleisch an ihrem Körper vermittelt ihnen: „Der ganze Speck muss ganz schnell runter!“ Egal, ob sie sich dafür den Finger in den Hals stecken oder pro Tag nur einen Apfel essen. Sie sind ständig damit beschäftigt, ans Abnehmen zu denken. Ich fragte Alice nach ihrem Gewicht. Sie verschwieg dieses und meinte, sie sei zu schwer. Außerdem fühlt sie sich in ihrem eigenen Körper fremd. „Ich habe das Gefühl, dass ich in meinem Körper eingesperrt bin.“

Alle diese betroffenen Jugendlichen wurden aber nicht ohne Grund magersüchtig. Es gibt viele Ursachen. Der Drang, eine Leistung zu erbringen und ihr niedriges Selbstbewusstsein sind fast immer entscheidende Faktoren für den Weg in die Magersucht. Eine weiterer Grund, immer weiter abzunehmen, kann ein Hobby sein (z.B Ballett). Mädchen, die Ballett als Leistungssport machen, werden manchmal dazu gezwungen, bis zum Untergewicht abzunehmen, um auf der Bühne schlank und elegant auszusehen.

Eine Anorexie kann aber auch viele gesundheitliche Schäden mit sich tragen: Störungen bei der körperlichen Entwicklung, Organschäden, Kreislaufprobleme, Haarausfall; sowie brüchige Knochen und Fingernägel.

Jugendliche, die unter Bulimie (Ess-Brech-Sucht) leiden, haben Verdauungsprobleme und Zahnschäden, da sie sich nach jedem Essen aus schlechtem Gewissen absichtlich übergeben.

Alice ist ständig damit beschäftigt, Kalorien zu zählen statt Beziehungen aufzubauen. Sobald sie ein Gericht über 200 Kalorien essen muss, gerät sie in Panik und gleichzeitig in einen Angstzustand. „Ich habe Angst, da ich meinen Feind zum Leben brauche“, sagte sie mir.

Magersüchtige sind stolz auf ihr Untergewicht. Doch sind sie sich auch bewusst, wie sehr ihr Körper darunter leidet. „Ich will irgendwann aufwachen und wieder normal sein.“ Alice und andere Magersüchtige sind körperlich und seelisch total am Ende. Die körperlichen Folgen können sogar zum Tod führen.

Alice erzählte mir: „Als meine Eltern merkten, dass ihr Kind magersüchtig ist, versuchten sie, mir zu helfen. Auch sie waren seelisch am Ende. Sie steckten mich für drei Wochen ins Krankenhaus, wo mein Zustand stabilisiert wurde. Doch die Magersucht verschwindet nie ganz. Sie hinterließ Narben, die mich prägten.“

Magersucht ist eine Qual für alle Betroffenen. Es ist ein ständiger Kampf mit dem eigenen Körper und der eigenen Seele. Sie werden „eingedrückt“ in eine einsame Welt der Depressionen und zum Außenseiter. Obwohl therapeutische Hilfe meistens notwendig ist, liegt die Heilung der Betroffenen auch sehr stark in ihren eigenen Hände.

Lara Schürmann, Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium

Pokern – Pius Heinz ist Weltmeister

Der aktuelle Poker-Weltmeister Pius Heinz ist am 4. Mai 1989 in Swisttal-Odendorf in der Nähe von Bonn geboren worden und dort aufgewachsen. Dort ist er aufs städtische Gymnasium Rheinbach gegangen, hat 2008 sein Abitur gemacht und anschließend Zivildienst geleistet. Heinz hat ein Studium der Wirtschaftspsychologie in Köln begonnen, das er aber seit August 2011 aufgrund seiner Poker-Karriere ruhen lässt. Außerdem ist er im August nach Wien gezogen.

Pius Heinz hat mit rund 18 Jahren das Pokerspielen als Hobby im Internet begonnen. Dort hatte er schon zahlreiche Online-Turniere gewonnen. Deshalb hat er sich 2011 dann auch verstärkt dem Livepoker gewidmet und seit dem Erreichen der November Nine im Sommer 2011 in Las Vegas ist er professioneller Pokerspieler und Teil des PokerStars-Teams. Bei der November Nine hatte der 22-Jährige sich gegen 7000 Konkurrenten aus aller Welt durchgesetzt und ist unter die letzten neun gekommen, aus denen im November schließlich die besten drei zum Main Event der Poker-WM zugelassen wurden. Und Pius Heinz war dabei.

Am 9. November 2011 war es endlich so weit: In Las Vegas, wo das Turnier ausgetragen wurde, gewann Pius Heinz überraschend gegen den amerikanischen Favoriten Ben Lamb und stand somit im großen Finale gegen den Tschechen Martin Staszko. Nervös saßen die beiden Gegner am Pokertisch.

Staszko setzte alles, was er noch hatte und vertraute darauf, dass er die richtige Karte bekam, denn ihm fehlten eine 7, 8 oder 9 zum Gewinn. Heinz ging mit und lief angespannt hin und her. Dann wurde die alles entscheidende Karte aufgedeckt. Es war eine 4. Pius Heinz reißt die Arme hoch: Er ist Weltmeister! Der erste Deutsche und der zweitjüngste!

Seine Verwandten und Freunde, die ihn begleitet haben, feiern ihn. Vom Veranstalter bekommt Heinz das traditionelle, aus purem Gold bestehende Bracelet überreicht. Außerdem erhält er das Preisgeld in Höhe von 8,7 Millionen US-Dollar, umgerechnet etwa 6,3 Millionen Euro. In seiner Hotel-Suite mit 500 Quadratmetern, eigenem Butler und Pool feiert der Weltmeister noch bis spät in Nacht.

Trotz seines jetzigen Vermögens möchte er weiter studieren und ein normales Leben wie bisher führen. Er wird sich aber weiterhin noch aufs Pokern spezialisieren und hoffentlich noch viele Turniere gewinnen, die auch in Europas Kasinos immer häufiger ausgetragen werden, denn durch Online-Spiele gibt es immer mehr junge Leute, die Pokern ausprobieren möchten.

Zirka 600.000 Leute pokern aktuell online in Deutschland. Die Tendenz steigt immer weiter, in Deutschland wie auch in anderen Ländern. Schon seit 1970 wird nun die Poker-WM ausgetragen und ein 22-jähriger, unterschätzter, junger Mann gewinnt sie dieses Jahr als erster Deutscher.

Jana und Vera Herrmann und Dudda, Düsseldorf, Theodor-Fliedner-Gymnasium

Voll im Trend – Auf dem Skateboard durch Düsseldorf

Skaten wird auch in Düsseldorf immer beliebter. In der Landeshauptstadt gibt es viele Möglichkeiten, das Hobby Skaten zu betreiben.

Es gibt Shops wie Vibes, Titus und Rebel-Rockers, die sich alle in der Altstadt befinden. Dort kann man das Equipment, wie das Deck, Achsen, Rollen, Griptape, Schrauben und Kugellager kaufen. Man erschrickt oft über den Preis, besonders bei den Rollen und Kugellagern, das alles kostet eine Menge Geld. Wenn man alles beisammen hat, stellt man sich auf sein Board und fährt los. Es gibt viele Skatepoints in Düsseldorf die bekanntesten sind, Uhlenberg (an der Uhlenbergstraße) und Peekhalle (Hansaallee 321, Halle 44, Böhler Werke).

Skater sind oft unerwünscht. Da sie Monumente kaputtmachen, so werden überall Verbotsschilder aufgehangen. So wurden die sogenannten Streetskater schon vom Hauptbahnhof und vom Flughafen vertrieben.

Es gibt natürlich Skaten als Sportart, der bekannteste Skater ist die Skatelegende Tony Hawk. Diese Skater haben natürlich auch Sponsoren wie Red Bull, Element, eigentlich sponsert jede Skatemarke irgendeinen Skater.

Der neueste Trend ist Longboard fahren, mit dieser Art von Skaten macht man keine Tricks sondern fährt nur. 2011 hat ein Longboard-Laden auf der Ackerstraße in der Nähe der Grafenberger-Allee aufgemacht. Man kann sehen, Skaten ist ein interessantes Hobby, es lohnt sich damit anzufangen.

Torben Jaschke, Düsseldorf, Werner-V.-Siemens-Realschule

Fernsehen – „Tiere suchen ein Zuhause“ – Eine Sendung mit Herz

„Tiere suchen ein Zuhause“ ist eine Sendung des WDR Fernsehen, in der jeden Sonntag von 18.15h-19.10 Uhr Tierheimtiere (freigegeben zur Vermittlung) vorgestellt werden. Die Sendung gibt darüber hinaus Informationen und Tipps über das Halten eines eigenen Haustiers und informiert über Aktionen und Ereignisse rund ums Tier.

„Tiere suchen ein Zuhause“ existiert seit 20 Jahren und wird seit 1992 von Claudia Ludwig moderiert. Dieses Jahr (2011) wurden 51 Folgen der Tiersendung ausgestrahlt. Diese wird donnerstags und freitags im Studio in Köln-Bocklemünd produziert. Seit Anfang Dezember 2011 steht das rundum erneuerte Studio mit einem wohnlichen Ambiente zur Verfügung. Erste Zuschauerreaktionen haben ein geteiltes Echo ergeben. Die Kommentare der Zuschauer können auf der Homepage von „Tiere suchen ein Zuhause“ eingesehen werden.

Die Aufzeichnung findet alle zwei Wochen statt, so dass jede zweite Woche aufzeichnungsfrei ist. Ausgestrahlt wird die Sendung u.a. auch am 1. Weihnachtsfeiertag. Die durchschnittliche Quote der letzten Sendungen im November und Dezember 2011 lag bei Zuschauern ab drei Jahren zwischen 0,39 und 0,49 Millionen und bei Zuschauern zwischen 30-49 Jahren zwischen 0,06 und 0,07 Millionen. Somit hat gerade bei jüngeren Zuschauern die Sendung einen Marktanteil (Einschaltquote) von bis zu 8,7 Prozent. ausgestrahlt wird. Viele junge Zuschauer binden somit die Sendung in ihre sonntägliche Freizeitgestaltung ein.

Alina Tilinski, Düsseldorf, Annette-V.-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Jugendliteratur – Harry Potter zaubert sich in die Herzen seiner Leser

Ein schüchterner Junge mit markanter Brille hat sich einen Platz in fast jedem Bücherregal jugendlicher Leser weltweit erobert. Was macht den jungen Zauberschüler so beliebt?

Harry Potter muss man nicht vorstellen. Auch wenn man selbst noch keinen der sieben Bände um den Schüler eines britischen Zauberinternats namens Hogwarts gelesen hat, hat man zumindest schon seinen Namen gehört, die Bücher verschenkt oder sich eine der Verfilmungen angeschaut. Was macht den Erfolg von Harry Potter aus? Die Antwort auf diese Frage scheint bei näherer Betrachtung und Lektüre so simpel wie genial und liest sich wie ein Rezept:

Man nehme eine Mischung bereits bekannter Helden wie „Die kleine Hexe“, „Merlin“, „Spiderman“ und andere samt ihrer Stärken und Schwächen, mische ganz alltägliche Probleme von Heranwachsenden hinzu, lasse die Hauptfigur und seine Freunde über sieben Schul- und Lebensjahre reifen und wachsen (parallel zum Leser!) und würze das Ganze mit viel Fantasie, Magie, Zauberei, Spannung, einem sehr bösen mordlustigen Gegenspieler namens Voldemort und vielen interessanten Nebenfiguren. Heraus kommt eine magische Mischung, die den Geschmack vieler Leser – auch den erwiesener Lesemuffel und Erwachsener – trifft und Lust auf mehr macht.

J.K.Rowling hat es geschafft, ihre jugendlichen Leser nicht nur über eine bestimmte Altersphase von zwei bis drei Jahren an ihre Romanfigur zu binden, sondern über ganze sieben. Wir begleiten unseren Helden Harry durch seine gesamte Schulzeit in Hogwarts, haben teil an seiner menschlichen und magischen Entwicklung und identifizieren uns immer stärker mit seinem Schicksal. Er ist eben gleichzeitig ein Held und ein Mensch wie jeder andere und dabei eher bescheiden als arrogant. Wie jeder „normale“ Heranwachsende hat er Probleme wie Selbstzweifel, Depressionen oder Liebeskummer. Das macht ihn zu einem von uns. Anfangs noch ein Außenseiter mit markanter Brille, mal auf der Stirn, und einem tragischen familiären Hintergrund, wie wir ihn schon von anderen Helden kennen, entwickelt er sich sehr schnell zu einem Jungen mit besonderen magischen Fähigkeiten, was ihm ein vollkommen anderes Leben eröffnet.

Zur Unterstützung hat ihm die Autorin zwei Freunde der besonderen Art zur Seite gestellt: Ron und Hermine. Auch diese machen eine Entwicklung durch. Der unscheinbare ängstliche Ron wächst mehr und mehr über sich selbst hinaus und wird zu einem mutigen und loyalen Freund. Zusätzlichen Halt findet der verwaiste Harry auch in Rons Großfamilie, bei der er in brenzligen Situationen immer Zuflucht findet. Auch Hermine als weiblicher Part durfte nicht fehlen, denn sie entwickelt sich von einer anfangs arroganten besserwisserischen Streberin zu einer fürsorglichen Freundin, die den ab und zu hitzigen Jungen mit Vernunft und Umsicht zur Seite steht.

Wie man es auch dreht- Harry Potter ist kein Zufallserfolg, sondern eine wohl durchdachte Romanfigur, die eine riesige Fangemeinde hat und kurz gesagt fast jeden verzaubert.

Nicolas Weber, Düsseldorf, Annette-V.-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Pfötchenhotel – Luxusurlaub für Fiffi & Co

Dass auch Haustierbesitzer Urlaub brauchen, ist keine Frage! Doch viele von ihnen verzichten auf Urlaub, weil sie keinen haben, der auf ihren Liebling aufpassen kann, oder weil sie ihr Tier nicht in fremde Obhut geben wollen.

Diesem Problem kann man ganz schnell ein Ende bereiten, denn in Hilden gibt es ein so genanntes Pfötchenhotel. In diesem Hotel für Tiere können Kleintiere, aber auch größere Tiere wie z.B. Hunde und Katzen Urlaub machen, wenn ihr Herrchen mal verreist ist. Jedes Haustier bekommt ein eigenes Zimmer, nur die Vögel werden in Volieren untergebracht. Hunde erhalten meistens ein Zimmer mit einem Artgenossen, doch wenn der Hund nicht verträglich ist, bekommt er ein Einzelzimmer. Jedes Tierzimmer verfügt über eine Fußbodenheizung sowie über eine Klimaanlage. Außerdem enthält jedes Zimmer eine artgerechte Ausstattung von Schlafplätzen,Futternäpfen und vieles mehr. Die Zimmer werden jeden Tag gereinigt. Natürlich bekommt jedes Tier ein Abendessen und ein Frühstück.

Und damit keine Langeweile aufkommt, gibt es vor allem für die Hunde Animation. Das heißt, sie dürfen jeden Tag mit einem Tierpfleger in den Wald, um dort mit ihren Artgenossen zu spielen. Außerdem werden sie zwei mal pro Tag Gassi geführt. Für die Wasserratten unter den Hunden gibt es einen Pool, für vergnügtes Schwimmen. Aber auch an die Gesundheit und die Schönheitspflege wird gedacht, denn das Hotel verfügt über einen hauseigenen Tierarzt sowie über einen Schönheitssalon für tolles Aussehen.

Dieses Gesamtpaket lässt jedes Tierherz höher schlagen, aber auch den Geldbeutel des Besitzers leerer werden, denn diese Art von Luxusurlaub ist natürlich nicht kostenlos. Eine Woche Kleintierurlaub kostet ca. 88 Euro, eine Woche Katzenurlaub um die 170 Euro und eine Woche Hundeurlaub um die 360 Euro. Doch was halten Tierbesitzer von diesem Hotel? Hier eine Meinung dazu:

Frage: Was halten Sie vom Pfötchenhotel ?

Anna W: Ich finde es gut, dass es eine andere Möglichkeit gibt, in den Urlaub zu fahren ohne sein Tier aussetzen zu müssen oder zu Fremden zu geben.

Frage: Würden Sie ihr Tier dort abgeben?

Anna W: Wenn ich keine andere Wahl hätte und es nicht zu teuer wäre, dann ja.

Ich persönlich finde es gut, dass es so ein Hotel gibt, denn dann hat man eine Alternative dazu, sein Tier zu Bekannten geben zu müssen oder was auch viele Menschen unverständlicher Weise tun, einfach auszusetzen. Trotzdem würde ich mein Tier nicht beim Pfötchenhotel abgeben, da ich es nicht gut finde, dass Tiere wie Menschen behandelt werden.

Madeleine Weigelt, Düsseldorf, Werner-V.-Siemens-Realschule

Ballett – Der hart erkämpfte Traum vom Spitzentanz

Wie jeden Freitag um 16.30 Uhr fahre ich mit dem Fahrrad zu meiner Ballettschule, dem „tanzraum benrath“, um dort gemeinsam mit meinen Freundinnen zu tanzen. Bevor der einstündige Unterricht im Ballettsaal beginnt, wärmen wir uns durch leichtes Laufen auf und besprechen zusammen die in der letzten Stunde durchgenommenen Ballettübungen.

Begonnen habe ich in der Ballettschule mit dem 4. Lebensjahr in der tänzerischen Früherziehung. Das Angebot in dieser ersten Altersgruppe ist breit gefächert. Es geht darum Motorik, Koordination und Rhythmusgefühl zu entwickeln, bevor man sich für eine Tanzrichtung entscheidet. Diese tänzerische Früherziehung läuft spielerisch ab. Die jungen Kinder lernen Bewegungsabläufe als Puppen, Frösche und Dschungelkämpfer. Ab der 1. Grundschulklasse besuchen die Kinder das Kinderballett, das sich aus Elementen des Jazztanzes, Modernem Tanz, Stepptanz sowie Folklore zusammensetzt. Sind die Mädchen ein Jahr älter, haben sie die Möglichkeit, in Kombination mit dem Kinderballett im klassischen Ballett unterrichtet zu werden.

Mit meinen 13 Lebensjahren trainiere ich in der klassischen Ballettgruppe. Da wir nun warm sind, können wir direkt mit dem Unterricht beginnen. Zuerst trainieren wir an der Stange, in dem wir die klassischen Grundlageschritte wie zum Beispiel plié und tendu mit Musikbegleitung ausführen. Anschließend stellen wir uns vor dem Spiegel auf und lernen verschiedene Sprungkombinationen. Nachdem meine Gruppe und ich die Schrittreihenfolge über die Diagonale geübt haben, ziehen wir unsere Spitzenschuhe an.

Voraussetzung für den Spitzentanz ist die notwendige körperliche Eignung, sowie eine Ausbildungszeit von mindestens drei Jahren. Auch wenn die Übungen auf Spitzenschuhen sehr einfach wirken, spüre ich am Anfang an den Zehen große Schmerzen. Während der Großteil der Tänzerinnen nun nach Hause geht, schließt sich für mich noch eine zusätzliche Förderstunde an. Dort trainieren ich mit vier anderen Schülern gezielt unsere Körperspannung.

Für eine klassische Tänzerin ist es noch wichtiger als für einen Tänzer, dass sie kräftige Füße hat. Nur dann kann man lange Zeit auf Spitze stehen. Durch ausdauerndes Training lernt der Spitzentänzer seinen Körper von den Fingerspitzen bis zu den Zehen unter Kontrolle zu haben.

Diese Stunde ist für mich besonders anstrengend. Wir stehen gerade an der Stange und heben unser Bein in die Luft, dabei feuert uns die Ballettlehrerin an „Noch ein Stück höher“. Doch während wir im Spagat sitzen, erzählen wir uns Witze und müssen alle lachen. Das ist für mich sehr wichtig, dass wir trotz der körperlichen Anstrengung in unserer Freizeit Spaß haben und uns zu vergnügen. So vergesse ich beim Tanzen den ganzen Schulstress und werde frei im Kopf.

Am wichtigsten ist, dass man sich für das Tanzen begeistern kann. Es soll einem Spaß machen. Schließlich geht es beim Ballett nicht nur um Bewegung, sondern auch um Menschlichkeit, Musikalität, Persönlichkeit und Ausstrahlung.

Katharina Nusche, Düsseldorf, Annette-V.-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Die Jugend von Heute… – Taschengeld, Apps und teure Handyverträge

Die Jugend von Heute ist ganz besonders, man kann sie nicht mit einer Kindheit vor 15 Jahren vergleichen, als das Intenet noch nicht so beliebt war.

Das am häufigsten diskutierte Thema ist das Taschengeld. Im Durchschnitt bekommt ein 14-Jähriger 20 Euro pro Monat (Quelle: Internet). Es gibt natürlich auch extreme Beispiele, wo ein 15-Jähriger 40 Euro pro Woche bekommt, dies kommt aber nur selten vor. Viele Jugendliche kaufen sich von ihrem Taschengeld einen Computer, Handys und passende Spiele zu den entsprechenden Spielkonsolen (Playstation, X-Box, Wii).

Interessant ist es, wie Jugendlichen sich die Spiele, die oft erst ab 18 zugelassen sind, besorgen. Da gibt es viele Methoden: Die einfachste Methode ist es eine Person, die 18 Jahre alt ist, zu bitten einem hinter dem Rücken der Eltern das entsprechende Spiel zu kaufen. Es gibt auch eine andere Methode, man kann über Onlinevertrieb diese Spiele bestellen. Angenommen ein Spiel kostet 59,99 Euro, dann geht man zum Kiosk und holt sich eine sogenannte Paysafecard, dass heißt, man gibt dem Kiosk diesen Betrag und man bekommt einen Code, den man Online einlösen kann. Natürlich muss man auch sein Alter angeben, dieses wird aber nicht von den Betrieben kontrolliert. Also könnte sich

auch ein Fünfjähriger ein Spiel, dass erst ab 18 Jahre zugelassen ist, kaufen.

Manche Jugendliche besitzen ein sogenanntes Smartphone, mit dem man ins Internet gehen kann, oder auch sogenannte Apps runterladen kann. Manche Apps sind leider kostenpflichtig und so gibt eine Person in einem Monat durchschnittlich fünf Euro für kostenpflichtige Apps aus! Natürlich darf hier auch kein Kontra fehlen! Nicht jede App ist „rein“. Wenn man sich angenommen in einer kostenlosen App bewegt und etwas Falsches drückt, kann es sein dass man einen Vertrag abgeschlossen hat für diese App, sie nimmt automatisch eine Abbuchung auf der Handyrechnung vor, das kann teuer werden.

Wenn man ein Smartphone besitzt, das schon locker bis 800 Euro kosten kann, braucht man natürlich auch einen guten Handyvertrag, mit Internet Flat, Mobile Flat und noch viele anderen Flats, ansonsten bräuchte man diese Art von Handy nicht! Ein Rechenbeispiel: Ein Vertrag mit Internet-Flat und SMS-Flat und natürlich eine Telefonier-Flat kostet circa 35 Euro! Wenn man das Smartphone nicht selber kauft, kommen immer noch mindestens zehn Euro dazu, pro Monat.

Was hat denn das Thema Smartphone mit der Schule zutun? Ganz einfach, da immer mehr Schüler ein internetfähiges Handy besitzen, gehen sie im Unterricht auf Facebook oder chatten mit Leuten, die im gleichen Raum sitzen. Dummerweise vergessen die Schüler auch, dass die Lehrer Facebook benutzen, wenn also ein Schüler eine Statusmeldung abgibt, können die Lehrer die Uhrzeit ablesen und merken, dass der Schüler am Unterricht nicht teilgenommen hat.

Meine persönliche Meinung ist, dass sich eigentlich so ein Smartphone nur für Leute lohnt, die es wirklich für ihren Job oder für ihr Hobby benötigen!

David Mayer, Düsseldorf, Werner-V.-Siemens-Realschule

Kinder und Politik – Null Bock statt echtes Interesse

Man hat das Gefühl kein Kind interessiert sich für die Politik. Doch das muss nicht stimmen.

„Politik ist so langweilig, wir sind doch noch viel zu jung dafür“, höre ich einen Jungen auf dem Schulhof sagen. Um mit ihm zu reden, fehlt mir leider die Zeit, da es grade zur nächsten Stunde geklingelt hat. Es herrscht eine geteilte Meinung zu diesem Thema, aber die meisten finden es in ihrem Alter unwichtig. Die jungen Leute, die damit nichts zu tun haben, die finden sich selbst für sowas noch zu jung. Aber die, die es interessant finden, die finden die Politik auch sehr wichtig und sinnvoll.

Vielleicht können die Kinder, die es nicht interessiert an Kinder-Kursen teilnehmen um ihr Interesse im Themenbereich Politik zu wecken. Diese Kurse werden von manchen Parteien angeboten. Außerdem gibt es in der Politik auch nicht nur langweilige Themen, sondern auch aktuelle und interessante Themen. Vielleicht sollte man einfach mal in Ruhe über dieses Thema nachdenken.

Phil Kahl, Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium