Training in den Osterferien gut besucht – Reggatta-Training an der Bevertalsperre

Vom 24. bis 28. März ging der Osterlehrgang 2007 beim Remscheider Segelyacht Club, bei dem Kinder und Jugendliche ein ausgefeiltes Segeltraining bekamen.

Bei anfangs extremen Bedingungen mit Temperaturen um die Null Grad Celsius, Schnee und wenig Wind begann der Lehrgang eher mit mäßiger Motivation, wodurch sich die Trainer allerdings nicht davon abbringen ließen, aufs Wasser zu gehen. Zunächst wurden Starts und Tonenmanöver trainiert, die auf Video aufgenommen wurden, um später im Clubhaus des RSCB analysiert zu werden.

Am Dienstag senkte sich während die Laser und FJ Segler auf dem Wasser waren dicker Nebel auf die Bever und es schneite heftig, so dass die Boote nach kurzer Zeit mit 5cm Schnee bedeckt waren. Das wurde dazu genutzt, um eine Schneeballschlacht auf dem Wasser zu veranstalten, was alle Teilnehmer erheiterte und auch ein wenig erwärmte.

Nachdem am Mittwoch dann absolut kein Wind war und zumindest für die Laser Segler ein reiner Theorie-Tag eingelegt wurde – die Flying Junior und Opti Segler versuchten zu segeln – wurde das Wetter am Donnerstag zwar besser, der Wind blieb aber dennoch aus. Trotzdem mussten alle segeln, da Chefin Uta Stiefken nicht noch einen Ruhetag der Laser sehen wollte.

Flying Junior Weltmeister Peter gab eine etwas andere Theorie-Einheit zum besten, die mehr Physik als segeln war, aber trotzdem alle weitergebracht hat. Das Schwachwind-Segeln an diesem Tag wurde abends mit einem zumindest im Clubhaus gemütlichen Grillabend belohnt, da es draußen regnete.

Am Freitag war dann Schluss mit Langeweile auf dem Wasser: Windstärke 4-5, in den Böen sogar bis 6. Laser Trainer Jürgen Kecke sorgte dafür das seine „Schüler“ auf der Welle seines Motorbootes surfen konnten, ansonsten hieß es an diesem Tag nur noch heizen, was nicht wenige Segler an diesem Abend früh ins Bett brachte und am Samstag morgen wohl mit Muskelkater überraschte.

Für die Laser und FJ Segler war am Freitag Schluss, die Optikids dagegen übernachteten ihre einzige Nacht im Clubhaus von Freitag auf Samstag. Der Lehrgang brachte alle weiter was das seglerische Können anbelangt und hat allen Teilnehmern einen Heidenspaß gemacht.

Sven Wirtz, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Veranstalter hoffen viele Teilnehmer an der Bever – Segelwettfahrt „Bergischer Regenschirm“

Vom 24. bis 25. Mai findet auf der Bevertalsperre in Hückeswagen die Segelwettfahrt „Bergischer Regenschirm“ zum 12. Mal statt.

An den Start gehen werden dieses Jahr nur die Laser Radial Segler, da die Bever letztes Jahr, als auch die Laser Standard Segler starteten, hoffnungslos überlastet war.

Der erfahrene Kadersegler Janosch Jung von der Segler Vereinigung Wuppertal wird dieses Jahr auch wieder an den Start gehen, um seinen Sieg vom letzten Jahr zu verteidigen. Aber die Konkurrenz hat sich deutlich verbessert, und es ist eine spannende Regatta zu erwarten. Vorgesehen sind vier Wettfahrten mit einem Streicher, das heißt das schlechteste Ergebniss der vier Läufe wird gestrichen.

Zuschauer sind beim Ausrichter, dem Remscheider Segeldlub, natürlich herzlich willkommen.

Übernachtungsmöglichkeiten für die Segler gibt es im Clubhaus des RSCB, Zuschauer können zum Beispiel auf das benachtbarte Hotel „Zur Linde“ ausweichen.

Die Veranstalter hoffen auf rege Teilnahme und viele Zuschauer.

Sven Wirtz, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Noch nicht einmal in der Bay-Arena klappt es – Die Leverkusen-Krise

Die Niederlage gegen Zenit St. Petersburg löste eine Niederlagen-Serie und somit eine Krise bei Leverkusen aus. Zwei von drei verlorene Spiele waren vor heimischen Fans, die sich vergeblich nach Glanz und Spielfreude sehnten.

Die Auswärtsniederlage gegen Bayern hatte man sich ebenfalls anders vorgestellt, dennoch konnte man diese Niederlage noch verkraften. Eine Woche später musste ein Sieg in der Bay-Arena gegen Frankfurt her, doch die Vorstellung der Werkself war erschütternd. Keinerlei gefährliche Kontersituationen und ein Eigentor von Kießling bestätigte das Ergebnis von 2:0 für die Frankfurter. Als die Skibbe-Elf 1:0 hinten lag, hoffte man auf den Ausgleich, doch Amanatidis nutzte die Fehler der Abwehr und schoss in der letzten Minute das entscheidende 2:0.

Ein weiteres Ausrufezeichen!! Denn gegen Frankfurt solch eine indiskutable Leistung zu präsentieren, auch noch vor heimischen Fans, muss die Mannschaft nun die achte Niederlage verkraften, um wenigstens ein Sieg im UEFA-Cup Heimspiel gegen Zenit St. Petersburg einzufahren. Alle hofften, eine andere Mannschaft zu sehen, Kampf und Selbstvertrauen. Doch nach den ersten Minuten wurde klar, dass Bayer die zwei Niederlagen in Folge nicht verkraften konnte.

Nach 20 Minuten schoss der überragende Mittelfeldspieler aus St. Petersburg die verdiente Führung für die Gäste. Zwar schoss Kießling 13 Minuten nach dem Führungstor den unverdienten Ausgleich, und Leverkusen konnte bis 5 Minuten nach der zweiten Halbzeit sichern, doch St.-Petersburg war clever und überwund die Werkself-Abwehr Champions-League-reif. Somit schoss St. Petersburg den Führungstreffer und sorgte für einen Schock bei den Leverkusenern.

In der 61. und 64. Minute liefen die elf Spieler aus Petersburg heiß an und zwangen René Adler zu Torwartfehlern. Viele Fans verließen das Stadion nach etwa 70 Minuten und konnten nicht fassen, dass ihre Mannschaft solch eine schlechte Leistung zeigte.

Warum diese indiskutable Leistung? Keiner kann sagen, warum Skibbes Mannschaft so eine Leistung vor heimischen Fans abliefert.

Dennoch finde ich, dass man sich zusammenreißen muss, um wenigstens in der Abwehr fehlerfrei dazustehen. Einer der besten Mannschaften in Deutschland muss solch ein wichtiges Spiel im UEFA-Cup anders bewältigen. Auch die Spiele in der Bundesliga weisen nach dem enttäuschenden 1:2 in München deutliche Schwächen in der Offensive auf. In Frankfurt wird dies ebenfalls deutlich. Gegen eine Mannschaft mit 0:2 zu verlieren, die auswärts gegen Nürnberg 1:3 scheiterten, muss man zumindest einen Punkt mit zum nächsten Spiel nach Dortmund nehmen.

René Adler ist ebenfalls nicht ganz unschuldig an den Gegentoren im Spiel gegen Zenit St. Petersburg. Der junge Keeper ist vom Pech und der schlechten Phase seines Teams ebenfalls verfolgt. Er muss zwar noch viel lernen, dennoch hätte man das 3.Tor der Petersburger halten können. Aber jeder Torwart hat mal schlechte Tage, vor allem, wenn die ganze Mannschaft eine schwache Leistung abliefert.

René Schalk, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Meister Si-Fu Günter erklärt den Sport – Kung-Fu: Eine Schule für Geist und Körper

Opladen. Im April 2008 gab es in Leverkusen-Opladen in der Trainingshalle des EWCO eine öffentliche Kung-Fu-Vorführung. 20 Jugendliche und 30 Kinder zeigten den Zuschauern, was sie in den letzten Jahren gelernt haben.

Ein Schüler demonstrierte beispielsweise dem verblüfften Publikum, wie er mit dem bloßen Kopf eine Eisenstange zerbricht. Möglich war das durch sein „Chi“, eine Lebensenergie, die nur durch hartes Training erreicht wird.

Der Meister Si-Fu erklärte: ,,Kung-Fu ist eine tolle Sache, man beherrscht seinen Körper und geistig kommt man auch weiter.“ Die Schüler zeigten in der Vorführung außerdem die Form ,,Sio-lim-twon“. Si-Fu erklärte: ,,Sie ist gut für Geist und Körper und damit baut man sein „Chi“ auf.“

Die Schule in Opladen wurde 2004 eröffnet, der Meister Si-Fu Günter brachte das Kung-Fu von China nach Deutschland. Den Verein EWCO gibt es schon 20 Mal in Deutschland. Wenn Ihr Fragen zum Kung-Fu habt, dann könnt ihr euch die Vereinshomepage des EWCO im Internet anschauen.

Antonio Vasilj, Leverkusen, Färderschule Pestalozzischule

Gemeinsames Kennenlernen – Schülerinnen helfen im Seniorenzentrum

Leverkusen-Wiesdorf. Am 2. April 2008 startete unser Projekt: „Schüler helfen im Seniorenzentrum Haus Rheinpark“. Vier Schülerinnen der Pestalozzischule und vier Schülerinnen des Lise-Meitner-Gymnasiums gehen jeden Mittwoch zu den Senioren, um ein wenig Freizeit mit ihnen zu verbringen.

Zuerst haben wir uns kennen gelernt. Nun wissen wir, wie schwer es für die Senioren ist zu tasten, zu sehen oder eine Flasche zu öffnen. Bei einem Ratespiel halfen die Senioren uns. Sie erzählten dabei von früher. Später lernten wir das Gebäude kennen und machten den ersten Ausflug zum Rhein. Es war sehr schön.

Das Projekt macht mir sehr viel Spaß, weil man Erfahrungen mit Senioren macht und selbst eine Menge dabei lernt.

Nicole Stach, Leverkusen, Färderschule Pestalozzischule

Eine neue Herausforderung beginnt – Die Veränderungen des deutschen Fußballs

In der Saison 07/08 begann für die Regional- und Oberligisten die Qualifikation für die Teilnahme an der neuen dritten und vierten Liga.

Für die dritte Liga qualifiziert haben sich die letzten vier der zweiten Liga und jeweils die Mannschaften von Platz drei bis zehn der Regionalligen Süd und Nord.

Die letzten der Regionalligen gelangen zusammen mit 37 anderen Mannschaften der Oberliga in die neue Regionalliga, die nun viertklassig ist.

Jeweils zwei zweite Mannschaften aus den Regionalligastaffeln dürfen an der dritten Liga teilnehmen, diese dürfen nicht am DFB-Pokal teilnehmen.

Der Ansporn zur Qualifikation für die dritte Liga war sicherlich die Erhöhung der TV-Gelder von 375.000€ auf 650.000€.

Ab jetzt müssen die Mannschaften für die Teilnahme an der dritten Liga bestimmte Auflagen erfüllen, wie z. B. Hintertornetze, Zäune zwischen Spielfeld und Zuschauer und einen sicheren Ausgang für Spieler, Trainer und Schiedsrichter. Würden sie diese nicht erfüllen müssten, sie eine Liga tiefer spielen.

Oliver Orlowski und Markus Olf, Ratingen, Dietrich-Bonhoeffer-Schule

Ein Kommentar – Klimawandel: Eine unaufhaltbare Katastrophe?

Die Klimaerwärmung betrifft uns alle. Und wenn Sie glauben, es wird doch nur warm, dann irren Sie sich. Es wird nur kurze Zeit warm und schön, doch dann kommen schon Dürreperioden und Überschwemmungen.

Durch die Erhörung des Meeresspiegels drohen Gewitter mit Wirbelstürmen, die unsere Welt komplett verändern. Und diese Zeit ist schon angebrochen. Deshalb versuchen die Oberhäupter der Welt, die Klimaerwärmung zu stoppen. Sie wollen bis 2050 den Ausstoß von CO² um die Hälfte verringern.

Doch können wir den Klimawandel laut den Wissenschaftlern nur noch bis 2014 aufhalten. Danach gebe es kein Zurück mehr. Deshalb treffen sich die Oberhäupter der Welt andauernd, um dieses Problem möglichst sparsam und wirtschaftsschonend zu lösen. Und das kommt uns zu Gute. Dabei müssen sie mit Flugzeugen zu verschiedenen Orten fliegen, um sich zu besprechen, was sie als nächstes tun müssen. Wir müssen versuchen, der Umwelt weniger CO² zuzufügen und das Klima nicht zu verändern, sodass die Erwärmung gestoppt werden kann, damit wir nicht von der Umwelt getötet werden.

Pascal Papadoulpoulos, Ratingen, Dietrich-Bonhoeffer-Schule

So findet man das richtige Hobby – Ich will Sport machen – aber welchen?

Wie bei so vielen Freizeitaktivitäten gibt es heute auch beim Sport eine große Auswahl. Die Anzahl der Sportwilligen steigt, vor allem Jugendliche sind sportlich interessiert. Allerdings fällt es ihnen häufig schwer, die

richtige Sportart zu finden.

Um den passenden Sport zu finden, muss man auf den Charakter des Einzelnen eingehen. Beispielsweise wäre es nicht sinnvoll, einem Jugendlichen, der kein

Rhythmusgefühl entwickeln kann, den Tanzsport zu empfehlen. Es wäre auch nicht angebracht, eine zurückhaltende Person Fußball spielen zu lassen, da

sie sich bei einem Zweikampf nicht durchsetzen könnte.

Natürlich ist es auch wichtig, den Körperbau eines Men-

schen zu beachten. Für Zierliche wäre Turnen eher geeignet als Gewichteheben oder Boxen. Auch das Ziel und der Zweck sind zu beachten. Möchte man Stress ab-

bauen? Will man sich mit anderen messen? Oder will man einfach mit anderen zusammen Spaß haben?

Gegen Stress helfen Yoga und Pilates. Wenn man sich

behaupten will, wäre ein Einzelsport wie Leichtathletik oder Turnen das Richtige. Für soziale Kontakte und Spaß wäre ein Mannschaftssport, wie Volley- oder

Fußball geeignet. Damit man sich wohlfühlt, muss auch der Ort stimmen. Möchte man im Verein spielen, auf dem Bolzplatz oder im Jugendzetrum?

Bei einer Umfrage stellte sich heraus, dass Mädchen sich meistens für Reiten, Volleyball und Tanzen begeistern, während sie Basket-, Fuß- und Handball ablehnen. Jungen dagegen interessieren sich insbesondere für Fußball, Kampfsportarten und Hand-

ball. Desinteresse zeigen sie an Tanzen, Basketball und Turnen. Die meisten betreiben Sport, um gesund zu bleiben. Jungen sind sportlich aktiv, um Muskeln

zu entwickeln, Mädchen um schlank zu bleiben. In erster Linie aber wollen sie einen Ausgleich zur Schule haben.

Eltern sollten ihre Kinder sowohl beim Suchen der passenden Sportart, als auch bei anstehenden Wettkämpfen unterstützen – auch wenn sie mit der

Wahl ihrer Kinder nicht zufrieden sind.

Phoung Mi Ngyuen und Dipti Gurung, Ratingen, Dietrich-Bonhoeffer-Schule

Computerspiele werden immer gewaltätiger – Ist der Jugendschutz wirklich sinnvoll?

Die meisten Jugendlichen haben einen Computer in ihren Zimmern stehen. Sie benutzen diesen für viele Dinge, meist für Computerspiele. Aber wissen die Eltern überhaupt, was ihre Kinder spielen?

Nein, denn sie gehen nicht davon aus, dass ihre Kinder Spiele spielen, die über ihrer Altersbegrenzung liegen. Doch das ist häufig der Fall. Die Kinder kaufen sich meist diese Spiele von ihrem Taschengeld in Läden, in denen man nicht auf die Altersbegrenzung achtet. Dies tun diese aber nur, um mehr Kapital von den Kindern zu erlangen!

Die am häufigsten gekauften Spiele der Kinder sind die so genannten „Ego-Shooter“. In dieser Art von Spielen

hat man die Möglichkeit, in das Spielgeschehen einzutauchen, da man in der Ich-Perspektive spielt. Dem Spieler steht ein ausgeprägtes Waffenarsenal zur

Verfügung, mit dem er seine Gegner nach Belieben töten kann.

Ein besonders kontroverses Beispiel ist der als Spiel des Jahres gekrönte Ego-shooter „Call of Duty 4”. Das moralische Auftreten des Spieles ist für Jugendliche kaum vertretbar, da die Bilder, die dieses Spiel vermittelt, so echt wirken, dass man sie mit Kriegsbildern aus den Nachrichten verwechseln

kann.

Die Wirkung von Ego-shootern auf Jugendliche sind sehr umstritten. Experten behaupten, dass Ego-shooter

Auswirkungen auf die Psyche eines Kindes haben können, wenn es in einem sehr schlechten sozialen Umfeld lebt. Die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) ist in Deutschland die zuständige Behörde für Jugendschutz von Computerspielen.

Diese dient zur Warnung der Erziehungsberechtigten.

Doch meistens ignoriert man diese Warnung auf

Kosten der Kinder. Fakt ist: Der Jugendschutz in Computerspielen mag auf den ersten Blick sehr sinnvoll

erscheinen, doch beim näheren Betrachten erkennt man, dass der Jugendschutz heutzutage kein wirkliches Hindernis für die Beschaffung der Spiele darstellt.

Waldemar Ljubin und Özgür Erdogan, Ratingen, Dietrich-Bonhoeffer-Schule

Der Albtraum für die Basketball-Fans wird wahr – Die Bayer Giants ziehen um

Per E-Mail wurde die Entscheidung des Vorstandes bekannt gegeben: Der Umzug der Bayer Giants sollte trotz aller Fan-Initiativen stattfinden.

Düsseldorf, das neue Zuhause der Spieler – und der Fans? Aussagen, wie „Nach Düsseldorf fahren wir ganz bestimmt nicht mit!“ oder andere Fangesänge deuten auf Missmut der Fans hin. Seit dem die Bayer AG den Rückzug als Sponsor für die Bayer Giants Leverkusen bekannt gegeben hat, ist in der Wilhelm-Dopatka-Halle alles ganz verändert. Fans freuen sich über den Sieg, doch das Glänzen in ihren Augen ist verschwunden, denn der innere Countdown auf das letzte Heimspiel drückt die Stimmung der Giants-Anhänger. Ist das der Dank für jahrelange Treue? Wie kann man den Ausstieg der Bayer AG begründen, wo es doch bei den Bayer Giants Leverkusen momentan optimal läuft?

Bayer Vorstandsvorsitzender Michael Schade begründet die Entscheidung der Bayer AG mit folgender Aussage: „Das Sponsoring ist ein Minusgeschäft, da Basketball ein weniger werbewirksamer Sport ist, als Fußball!“ Da stellt sich doch schnell die Frage, ob eine finanzielle Unterstützung von ca. zwei Millionen Euro überhaupt erwähnenswert ist bei einem Konzern wie Bayer, der Milliarden-Gewinne einfährt. Zählt denn das Argument des sozialen Engagements für einen Breitensport wie Basketball überhaupt nicht mehr?

Im Fußballgeschäft gehen bei der Bayer AG im Bereich Sponsoring deutlich höhere Beträge über den Ladentisch und das Bayerzeichen im Logo auf den Trikots der Leverkusener Fußballer ist kaum sichtbar. Nur wegen hoher TV-Quoten der Bundesliga vertritt Bayer sein Geld-Argument?

Was wird nun eigentlich aus der Stadt Leverkusen, die einst als so großartige Sportstadt bezeichnet wurde?Der Rekordmeister und Rekordpokalsieger im deutschen Basketball wechselt seinen Standpunkt nach Düsseldorf! Leverkusen verliert dadurch an Attraktivität.

Betroffen sind auch Jugendliche, für die Sport ein Weg ist, vom „Sofa“ und Computer spielen wegzukommen. Für viele junge Leverkusener Basketballspieler waren die Giants das Vorbild und das Ziel. Was kommt danach?

Nicolas Neuburger, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule