Schüler der FMS erlaufen Geld für guten Zweck – Sponsorenlauf an Altweiber

Die Felix-Metzmacher Schule veranstaltete am 19.02.2009 einen Sponsorenlauf für das Projekt Rainbow-Children.

Dieser Sponsorenlauf wird jährlich von den Sportlehrern

Frau Weiske, Herr Horn, Herr Hoft der Felix-Metzmacher Schule veranstaltet und geleitet. Dieses Projekt soll der Hilfe von AIDS-kranken Kindern in Süd-Afrika dienen,

die von ihren Familien verstoßen wurden. Das Geld wird zur Finanzierung des Schulaufbaus und Schulsachen eingesetzt.

Wir haben im Vorfeld eine Umfrage in den verschiedenen Jahrgängen gemacht, indem wir Schüler befragt haben, was sie von diesem Projekt halten und wie sie damit umgehen. Dabei kam heraus, dass etwa 95% der Schüler/rinnen den Sponsorenlauf für sinnvoll halten, obwohl wenige im Detail über das Projekt Bescheid wussten. Die meisten haben Spaß daran mitzumachen und täuschen keine Verletzungen vor, um nicht teilnehmen zu müssen. Sie sind sogar dafür, dass es solche Spendenaktionen öfter veranstaltet werden sollen z.B durch einen Trödelmarkt, einen Tag der offenen Tür oder sogar eine Spardose in der Klasse.

Auch am Tag selbst befragten wir einige Schüler zu ihrer Meinung. Radek (17J./10d) meinte: „Vom Sportlichen her bin ich mit meiner Leistung nicht zufrieden, doch die 15 Runden werden die Endsumme auf etwa 10€ mehr steigen lassen.“

Junstin(15J/9a) lief 10 Runde und war damit zu frieden, denn er ist sonst nicht so ein Sportfan.

Susanna Grusewski und Ann-Katrin Fellmy, Langenfeld, Felix-Metzmacher-Schule

Diesen Sommer wird es romantisch und hippiemäßig – Bunt und flippig: Der neue Trend

Wen man heute raus schaut sieht man nur Regen und große graue Wolken. Gehen Sie doch einfach mal in die Stadt, in den vielen Geschäften ist jetzt schon Frühling.

Wir haben im Langenfelder Esprit, New Yorker und Madonna eine Umfrage gestartet, was diesen Sommer „IN“ sein wird. Dieses Thema wählten wir, weil es uns und viele anderen Mädchen und Frauen Interessiert.

In diesem Sommer wird es sehr auffällig und bunt. Es werden die knalligsten Farben getragen, wie zum Beispiel gelb, pink, lila, grün oder blau. Alle Farben, die man kennt, kann man tragen, genau so wie in den Hippiezeiten gilt: je bunter desto besser.

Kleider und Röcke sind natürlich auch diesen Sommer modern, aber jetzt wird es Zeit, die ,,Mini Röcke“ auszusortieren. Denn diesen Sommer wird es lang und weit. Die Kleider und Röcke werden ab Knielänge oder länger getragen.

Aber nicht alles bleibt so schön bunt. Schlichte Grautöne finden Sie bei den Hosen. Zu den grauen Hosen zieht man am besten ein buntes oder besticktes T-Shirt an. Egal was für eine Farbe das T-Shirt haben mag, Hauptsache auffällig und bunt.

Zu alldem werden knallige bunte Halstücher getragen. Die werden diesen Sommer sehr modern sein, genau so wie bunte Ohrringe und Ketten.

Und egal ob jung oder alt, dick oder dünn, es ist für jeden was dabei. Denn jeder kann seine Lieblings Farbe tragen, weil alle Farben diesen Sommer sehr modern wird.

Sarah Kempkes und Saskia Witschonke, Langenfeld, Felix-Metzmacher-Schule

NTV-Neukirchen bekommt keine Zuschüsse mehr – Vereinszuschüsse – Sponsoren zahlen immer weniger

Rudolf Kastl, Übungsleiter des NTV-Neukirchen / Tischtennisabteilung, spricht offen über die Probleme seines Vereins, der seit Januar 2008 keine Zuschüsse mehr bekommt.

Herr Kastl, welche Funktion haben sie beim NTV-Neukirchen?

Kastl: Ich bin seit über 15 Jahren Übungsleiter von NTV-Neukirchener Tischtennisverein und versuche den Jugendlichen den Spaß am Tischtennisspielen zu vermitteln.

Sind Sie hauptberuflich Übungsleiter oder ist die Tätigkeit beim Sportverein eine Nebentätigkeit?

Kastl: Es gibt 13 Abteilungen mit jeweils einem Abteilungsleiter, wozu ich mich selbst zähle. Übungsleiter zu sein ist ehrenamtlich, das bedeutet, dass wir nicht für unsere Arbeit bezahlt werden.

Welche Sportarten kann man in ihrem Verein ausüben?

Kastl: Der Neukirchener Turnverein, der seit 1886 besteht, ist in verschiedene Abteilungen unterteilt und umfasst 18 Sportarten, wie zum Beispiel Kinderturnen, Tanzen, Fußball, Tennis, etc.

Wie hoch sind die Beitragssätze, Herr Kastl? Sind diese durch das Nichtbesitzen von Zuschüssen gestiegen?

Kastl: Es gibt aktuell verschiedene Beitragssätze: Für Erwachsene betragen diese 96 €, für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahren 60 €, für das 2. Kind, das sich im Verein einträgt 54 €, für jedes weitere Kind 48 €. Schüler, Auszubildende und Studenten bis 27 Jahren zahlen weniger. Für einige Sportarten, wie zum Beispiel Tennis und Schwimmen muss man Zusatzbeiträge bezahlen. Diese Beiträge gelten seit Januar 2008. Zuvor, als der Verein noch Zuschüsse bekam, waren die Sätze deutlich günstiger. Kinder zahlten noch 2007 12 € im Jahr weniger, Erwachsene sogar 18 € weniger. Das ist für eine Durchschnittsfamilie mit 2 Kindern, die im Verein aktiv sind, immerhin 60 € im Jahr.

Wie hoch waren die Zuschüsse vorher und wozu wurden diese genutzt?

Kastl: Bis 2008 bekamen wir noch Zuschüsse in Höhe von 10.000 €. Diese wurden besonders für die Miete der Sporthalle, Instandhaltung von Geräten und Plätzen, Anschaffung von Sportförderungsmittel und zur Organisation von Veranstaltungen eingesetzt, wie zum Beispiel den Sommerfesten oder Weihnachtsfeiern. Letztere waren besonders beliebt bei den Kindern, da diese kleine Geschenke erhielten. Da aber die Zuschüsse für unseren Verein abgeschafft wurden, ist vieles nicht mehr möglich, zum Beispiel gingen letztes Weihnachten die Kinder des Turnvereins erstmals leer aus.

Was war der Grund dafür, dass die Zuschüsse abgeschafft wurden?

Kastl: Die Zuschüsse kamen insbesondere von einem Hauptsponsor, der Bayer AG in Leverkusen. Seit Anfang 2008 hat sich Bayer jedoch völlig als Sponsor auf die populäre Sportart Fußball konzentriert und unterstützt keine anderen Abteilungen mehr. Das bereitet allen Vereinen – nicht nur dem NTV – große finanzielle Probleme.

Welche Erwartungen und Wünsche haben sie für die Zukunft ihres Vereins?

Kastl:Dass jeder in der Lage sein sollte, Sport betreiben zu können, unabhängig vom Einkommen und Alter.

Fazit: Abschließend ist festzustellen, dass die Bürger von Leverkusen tiefer in die Tasche greifen müssen, um sich sportlich im Verein zu betätigen!

Henry Rosier, Leverkusen, Marienschule

Ferienreise nach Torquay – „Da will ich wieder mitfahren!“

Noch drei tage, noch zwei, einer, take off! Heute ist es soweit. Heute ist der Tag der Abreise und alles ist bereit für die Abfahrt nach England. 20 Stunden Busfahrt bis nach Torquay, einer kleinen Stadt in Devon in dem die ca. 100 Teenager für die nächsten Wochen ihre Ferien verbringen werden.

Das ganze Unternehmen wird von der Organisation „it“ geleitet. Piet Küppers, Diplom- Psychologe, Organisator und Gründungsmitglied von „it“ erklärt sich zu dem Unternehmen so: „Wir vertreten auf alle Fälle die Rechte der Kinder, die ganz klar besagen, dass Kinder ein Recht auf Ferien haben. Gleichzeitig jedoch werden die Jugendlichen so viel wie möglich mit Englisch konfrontiert, so dass sie selbst zum Sprechen angeregt werden.“

Natürlich ist das Ganze altersgemäß angepasst. Die Jugendlichen sind in mehrere Gruppen eingeteilt. So gibt es Gruppen von 11 bis 13-, 14 bis 15- und 16 bis 18-jährigen. Dem Alter entsprechend gibt es zahlreiche Angebote , die man zusätzlich buchen kann, z.B. Klippenspringen, Paintballing, Tauchen, Höhlenexpedition und vieles mehr.

Auf dem Programm der Jugendlichen stehen noch Exkursionen zum Dartmoor, nach Plymouth, Square-dance, Boxen , Filmabend,… . Auch die Fahrten nach London fehlen natürlich nicht.

Viele Jugendliche sind begeistert. So sagen auch mehr als 2/3 aller Teilnehmer nach der Heimkehr: „Da will ich wieder mitfahren.“ Inzwischen fahren sogar schon die Kinder der ersten Torquay-Reisenden mit „i.t.“ nach England. Und das ist ein riesen Erfolg, wenn man bedenkt, dass sich „i.t.“ vor ca. 15 Jahren aus einem Angebot des Hildener Jugendamtes entwickelt hat.

Julia Eisenbach, Haan, Städt. Gymnasium Haan

Musik der Juden – Das ist Klezmer

Die Wohlklänge des Liedes „Donna Donna“, dringen an mein Ohr und verzaubern meine Gefühle. Es ist aus dem Repertoire des Klezmer – Ensembles der Musikschule Leverkusen, zu dem ich auch gehöre, welches immer wieder gerne Klezmer spielt, die Volksmusik der Osteuropäischen Juden.

Klezmer setzt sich zusammen aus den beiden Worten „Kle“ und „Zemer“ was soviel bedeutet wie Instrument und Gesang bezeichnet wird damit der Musiker und die Musikrichtung.

Immer neu ist es ein Abenteuer, ein Lied zu spielen, was so rührend ist wie dieses. „Donna Donna“ steht für die Verarbeitung des Holocaust, denn in diesem Lied geht es um ein Kalb, das zum Schlachter gebracht wird von seinem Bauern. Das Kalb steht für das Volk der Juden, welches zur NS – Zeit verfolgt und getötet wurde und der Bauer für die Nationalsozialisten. Es berührt mich tief, wie einfühlsam die Töne klingen, wie schön und trotzdem tottraurig.

Das ist die Kunst der Klezmermusik, dass man alle Gefühle ausdrücken kann, von tiefster Trauer bis hinzu höchster Freude, durch Schluchzer oder Jauchzer und andere Techniken die der Klezmermusiker auf seinem Instrument anzuwenden weiß. „Wunderschön“ murmele ich manchmal vor mich hin wenn mir beispielsweise ein Klarinettensolo besonders gut gefallen hat.

Es ist faszinierend zu erfahren, dass diese Musik aus den synagogalen Gesängen der Kantoren entstanden ist. Da nach der Zerstörung des Tempels in Israel (70 n. Chr.) keine Musik mehr gespielt werden durfte in den Synagogen, sangen die Kantoren draußen vor dem Gotteshaus und die Menschen dachten sich, sie könnten doch einmal versuchen diese Gesänge nach zu spielen auf ihren Instrumenten. Daraus entwickelte sich Klezmer, sowie wir es heute genießen und spielen. Die Musik kann auch schnell sein, wie in einem meiner Lieblingslieder „Moshe Emet“, welches leicht orientalisch angehaucht ist, oder oft ist sie mit anderen Musik – Stilen verbunden wie zum Beispiel Jazz oder dem Arabischen.

Aber eins bleibt Klezmer immer mit seinen außergewöhnlichen Klängen, Tönen und Ausdrücken, spannend, denn ich habe sie gehört und mich lässt der Gedanke an all die schönen Klänge die wir noch spielen werden nicht los. Einzigartig ist jede Musik, allerdings gibt es kaum eine Musikrichtung, die einem so viel Freiheit gibt und in der man so viel improvisieren kann, wie bei Klezmer.

Früher war es die Geige heute ist die Klarinette das Instrument, welches Klezmer am meisten klassifiziert. Dennoch sind alle Instrumente der Gruppe gleichberechtigt, das heißt jeder darf das Musikalische Thema nach seinen Möglichkeiten und Vorstellungen solistisch aufgreifen und darüber improvisieren. Die Besetzung der Ensembles ist variabel.

In der Regel gibt es neben den bereits genannten Instrumenten, Querflöten, Percussion – Instrumente und Akkordeon, oder auch Klavier. Ob mit krachenden Saiten, lautem Vibrato, vollem Ton oder weichem Strich, flüsternder Klarinette und gehauchter Geige, es ist immer ein Hochgenuss, natürlich wollen wir die „Rhytmus Gruppe“ nicht vergessen, die meist aus Gitarre und Bass besteht, denn sie gibt an in welchem Tempo gespielt wird. Da wird es dann schon mal ganz lustig wenn die Gitarren bei uns so richtig Gas geben und wir nicht mehr richtig hinterher kommen und in einem Durcheinander versinken, was zum Glück nur selten passiert. Ich werde diese Musik niemals loslassen dafür macht es mir zu viel Spaß und Freude mit meine Freunden gemeinsam dies alles zu Spielen und neue Herausforderungen an zu nehmen und ihnen geht es dabei nicht anders!

Sabine Wagner, Leverkusen, Marienschule

Vandalismus und Gewalt in Bussen – Aggressive Fahrgäste – Ein Normalzustand?

In den letzten Jahren haben Brutalität und Aggressivität in Bussen immer mehr zugenommen. Während früher noch die Fäuste „gesprochen“ hätten, seien es heute mittlerweile schon Messer oder ähnlicher, so ein Verkehrsbetriebsmitarbeiter aus Leverkusen.

Schon häufiger beobachteten Fahrgäste, wie vor allem Jugendliche ihren Instinkten freien Lauf ließen und sich und andere mutwillig beschimpften. Es ist sogar schon oft vorgekommen, dass unschuldigen Fahrgästen körperliche Gewalt angetan wurde, was eine Umfrage von 80 Schülerinnen und Schülern der Marienschule in Opladen, die häufig mit dem Bus unterwegs sind, ergab.

Die hohe Aggressivität beklagt auch ein „Wupsi“ Mitarbeiter, der anonym bleiben möchte. Es sei schon einmal der Fall gewesen, dass während einer Ticketkontrolle ein junger Mann auffiel, der seinen Fahrschein nicht hätte vorzeigen können. Routinemäßig sollten schließlich seine Personalien aufgenommen werden, wogegen der Mann jedoch protestierte. Trotz etlicher Mahnungen und die Aufklärung darüber, was die Pflichten eines Fahrgastes wären, nämlich bei Aufforderung das Ticket vorzeigen zu können oder ansonsten seine Personalien mitzuteilen, wäre der junge Fahrgast handgreiflich geworden. Die Polizei sei verständigt worden, aber als diese draußen an der vereinbarten Busstation noch nicht erschienen sei, wäre der Mann noch aggressiver geworden und habe in seiner Rage einen der Kontrolleure auf die stark befahrene Straße gestoßen.

Während die Aggressivität nach Schulschluss und nachmittags überwiegend herrscht, ist es abends schon verhältnismäßig ruhig. Trotzdem ist es beunruhigend zu hören, dass 81% der Fahrgäste fast schon alltäglich aggressive Situationen in den Bussen erleben. Sie werden immer wieder aufs Neue Zeugen, wie sich meistens in Gruppen zusammengetan und sich dann bewiesen wird, auf eine Art, die regelrecht für Auffuhr sorgt. Denn unter den Fahrgästen hat so gut wie keiner ein besonderes Interesse daran, Jugendlichen, zum Teil schon jungen Erwachsenen, seine Meinung zu sagen. Nur wenige 15% der Befragten hätten da schon selber einmal eingegriffen. In der Regel sehen die Meisten nämlich weg, aus Angst, sie könnte den Unruhestiftern selber zum Opfer fallen.

Auch über den zunehmenden Vandalismus wird sich beschwert. Diese Art der Zerstörung hat in den Bussen schon regelrecht Trend angenommen. Bemalte, beschmierte und demolierte Sitze, Messerschnitzereien und Personen, die ihre Füße auf den Sitzen ablegen, findet man in fast jedem Bus. Knapp jeder Vierte der Befragten sieht oft Schäden an der Busausstattung.

Auch über den zunehmenden Vandalismus wird sich beschwert. Diese Art der Zerstörung hat in den Bussen schon regelrecht Trend angenommen. Bemalte, beschmierte und demolierte Sitze, Messerschnitzereien und Personen, die ihre Füße auf den Sitzen ablegen, findet man in fast jedem Bus.

Knapp jeder Vierte der Befragten sieht oft Schäden an der Busausstattung. Durch sogenannte Rundsitz – Ecken in den hinteren Teilen der Busse sei der Vandalismus erheblich zurückgegangen, erzählen Vorstände verschiedener Verkehrsunternehmen, die diese Ecke bereit eingeführt haben. Da sich nämlich die Fahrgäste mehr von Busfahrern beobachtet fühlen und die Anordnung der Sitze keine Möglichkeit mehr bieten, diese zu beschmieren, sei eine Verbesserung festgestellt worden. Anscheinend wird über Lösungen der Probleme „Aggressive Fahrgäste‘‘ und „starker Vandalismus‘‘ schon diskutiert, doch leider noch nicht erfolgreich. Bis dahin sollte sich doch jeder einzelne Fahrgast über seine Verantwortung und Verpflichtung in Bussen bewusst werden.

Julia Mnich, Leverkusen, Marienschule

Die Bundesliga spielt verrückt – HSV – Das Zeug zum Titel?

Während die vier härtesten Konkurrenten im Meisterschaftskampf Punkte ließen, gewann der Hamburger SV das Spitzenspiel in Düsseldorf bei Bayer Leverkusen mit 2:1 und eroberte die Tabellenführung.

„Wir können jeden schlagen“: So sah es auch am Anfang der Saison aus. Die Hanseaten waren 4-mal schon ganz oben, hatten aber immer wieder Einbrüche. Zwischenzeitlich waren sie sogar sieben Punkte hinter dem damaligen Spitzenreiter Hoffenheim doch haben innerhalb von nur sechs Spieltagen neun Punkte auf den Aufsteiger wettgemacht und profitierten neben der eigenen Stärke auch von den Schwächen der Hoffenheimer und der Bayern. Jetzt kommt es am Sonntag in Hamburg zum Duell mit dem VfL Wolfsburg. Und diese beiden Teams waren die besten der Rückrunde!

„Wir haben wieder einen Schritt nach oben gemacht“, freute sich HSV-Abwehrchef Joris Mathijsen nach dem Sieg gegen Leverkusen. “ Das Vertrauen haben wir. Wir können aber auch gegen jeden verlieren, wenn wir nicht 100 Prozent geben.“

„Wir versuchen unseren Spielern, den nötigen Freiraum zu geben, um sich optimal zu entfalten. Das haben sie zuletzt gemacht. Wir sind sehr zufrieden. Deshalb dürfen die Spieler auch das Wort Meisterschaft in den Mund nehmen.“ Und die Spieler gehen auch offensiv mit dem Thema um. „Ich will mit dem HSV Meister werden“, sagt etwa Piotr Trochowski, um den es Wechselgerüchte gibt, zu denen er selbst schweigt. Auch bei dem Thema bleibt Beiersdorfer gelassen.

„Wechselgerüchte ärgern uns überhaupt nicht“, sagt der Sportchef Dietmar Beiersdorfer. „Das ist ganz normal, dass wenn eine Mannschaft gut spielt, Angebote von anderen Clubs da sind. Aber wir haben nicht alle Spieler abgeben, für die wir ein Anfrage hatten. Meistens kommen nur die Geschichten zum Vorschein, wenn der Transfer wirklich durchzogen wird. Deswegen sind wir ganz gelassen – auch bei Trochowski.“

Bislang konnte der HSV selbst hochkarätige Abgänge wie die von Rafael van der Vaart oder Nigel de Jong ohne Probleme einstecken, das zeigte Marcell Jansen, der mit seinen beiden Toren gegen Leverkusen den HSV wieder an die Tabellenspitze schoss.

Beim Thema Meisterschaft tritt er noch etwas auf die Bremse. „Wir sind noch keine perfekte Elf und es ist erst der 21.Spieltag.“Aber träumen ist nicht verboten, auch da der Hamburger SV schon 26 Jahre wieder auf die Scheibe wartet.

Leonard Schmitz, Haan, Städt. Gymnasium Haan

Wie lange kann das Rex Kino noch bestehen? – Kultur ist (wo)anders

Die besten Jahre des Rex Kinos in Langenfeld sind schon lange vorbei. Auf Grund brauner, durchgesessener, ranziger Sitze, klebrigen Bodens und eines fehlenden Kinoambientes stellt sich die Frage: Bedarf es nicht schon seit langem einer gründlichen Renovierung des Kinos?

Schon der erste Eindruck lässt nichts Gutes erahnen. Die sogenannte Kultureinrichtung glänzt nicht gerade durch genügend Personal. Dieses ist meistens überfordert und deshalb natürlich unfreundlich. Während zu Stoßzeiten genervte, potentielle Kunden bis zur Straße stehen, um eine Kinokarte zu kaufen, muss der verzweifelte Mitarbeiter an der Kasse auch noch die hungrigen und durstigen Kinobesucher abfertigen. Wer diese Hürden genommen hat und sich auf ein entspanntes Kulturerlebnis freut, wird schnell enttäuscht. Ein wohnzimmergroßer Kino-„Saal“ lädt nicht zum Verweilen ein.

Der Slogan, des Eigentümers des Kinos, der Schauplatz Langenfeld GmbH, „Kultur ist woanders anders“ kann sich unter diesen Umständen unmöglich auf das Rex Kino beziehen. Es kann nicht sein, dass eine für alle Altersgruppen wichtige Einrichtung, deren Hauptgesellschafter die schuldenfreie Stadt Langenfeld ist, verwahrlost.

Deswegen ist es nachvollziehbar, dass immer mehr Bürger der Stadt Langenfeld, vor allem Jugendliche, auf andere, ansprechender gestaltete Kinos ausweichen. Eine komplette Modernisierung des Kinos ist dringend nötig. Schon durch geringfügige Veränderungen der Inneneinrichtung, zum Beispiel das Austauschen der Sitze, könnte die Gesamtsituation verbessert werden.

Ist unter diesen Umständen Kultur nicht woanders?

Felicitas Back und Carina Staat, Langenfeld, Konrad-Adenauer-Gymnasium

Im Kodak Theatre in L.A.: – Die Oscar-Verleihung 2009

Kürzlich wurde der Oscar, der berühmteste Filmpreis der Welt, an Stars wie Kate Winslet und Penélope Cruz verliehen. Auch wenn man trotz Nominierung keinen erhielt, freute man sich für Andere. Bestes Beispeil: Meryl Streep. Sie war u.a. in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ für den Film Glaubensfrage nominiert, gönnte aber der Gewinnerin Kate Winslet schon vorher den Sieg.

Der Gewinner des Abends war aber der Film „Slumdog Millionaire“ der in 8 von 10 Kategorien gewann. Von der Adaption der Novelle „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ erhofften sich viele an dem Abend jedoch mehr, man rechnete sogar mit einem Sieg. Doch dieser konnte von 10 möglichen Oscars nur 3 mit nach Hause nehmen.

Die rührendste Rede des Abends, die viele zu Tränen brachte, hielten Sally, Kim und Katherine Kate Ledger, die Familie von Heath Ledger, der am 22. Januar 2008 in seinem New Yorker Appartement wegen einer Überdosis von Medikamenten im Alter von 28 Jahren verstarb. Durch seine überzeugende Rolle als Joker in „The Dark Knight“, für die er sich tagelang in einem Hotelzimmer einschloss, um alle Möglichkeiten einer Verkörperung dieser Figur durchzugehen, erhielt er den Oscar, der an seine Tochter Matilda Rose (3 Jahre) weitergegeben wird. Da dies nicht nur seine letzte Arbeit vor der Kamera war, sondern auch die beste, forderte man den Preis schon kurz nach seinem Tod, bevor der Film weltweit in den Kinos anlief.

Aber es wird nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera gearbeitet. Z.B. über die Auszeichnung „Beste Regie“ durfte sich Danny Boyle von Slumdog Millionaire freuen. Wirklich gelungen war auch das Kostümdesign von „Die Herzogin“, wofür Michael O’Connor zu Recht einen Preis engegennahm.

Aber wir gingen auch nicht leer aus. Jochen Alexander Frey brachte die goldene Statue mit nach Hause. Er gewann mit seinem Kurzfilm Spielzeugland in der Kategorie „Bester Kurzfilm“.

Aber es wurde nicht nur ausgezeichnet sondern auch Shows hingelegt. Der als „Sexiest Man Alive“ ausgezeichnete Hugh Jackman, plädierte dafür, dass das Musical zurückkehren müsse. Deswegen lieferte er mit Sängerin Beyoncé Knowles ein Musical-Lieder-„Battle“. Unter den vielen Tänzern die mitwirkten, waren auch die HSM-Stars Zac Efron (der später noch mit Alicia Keys ein paar Preise verlieh) und Vanessa Hudgens und die zwei Schauspieler von Mamma Mia! Amanda Seyfried und Dominic Cooper.

Auch wenn dies schon die 81. Verleihung war, war dieser Abend einmalig und man freut sich schon auf das nächste Mal, wenn es wieder heißt: „And the Oscar goes to…“.

Nina Mälleken, Haan, Städt. Gymnasium Haan

Entstehung Deutschlands – Deutsche Geschichte ist bei vielen noch in den Gedanken

Das deutsch-römische „Alte Reich“ hat lange existiert. Doch auch die Weltkriege die in der deutschen Geschichte passierten, sind ein großes Kapitel.

Was haben wir eigentlich von den Kriegen, die die ganze Welt führte? Nichts. Andere Länder bzw. die Bewohner der Länder sind sauer, weil wir die großen Städte bombardierten. Z.B. in den Niederlanden bekommt man fast nichts (z.B. eine einzelne Briefmarke), wenn man kein Holländisch spricht. Sie sind sehr sauer auf uns. Es steht die nächste Generation hinter dem Tresen und man ist immer noch sauer. Das ist ein bisschen Schwachsinnig. Man kann leider die Gedanken und die Gefühle andere Menschen nicht kontrollieren.

Lisa-Marie Wachtel, Haan, Städt. Gymnasium Haan