Leserbrief – Kinderschmuggel in Haiti

Ich nehme Stellung zu dem Artikel über den Kinderschmuggel in Haiti vom 19. März 2010.

33 haitianische Kinder im Alter von zwei Monaten bis 14 Jahren wurden von zehn amerikanischen Baptisten verschleppt. Doch sie wurden an der Grenze zur Dominikanischen Republik aufgehalten, da sie keine Dokumente der angeblichen Waisen vorzeigen konnten. Die Kinder sollten offensichtlich illegal außer Landes geschmuggelt werden.

Ich finde den Artikel schockierend, da solche Leute die Notlage eines Landes nach einem Erdbeben ausnutzen. Es ist schon schlimm genug, dass viele Kinder zu Waisen geworden sind. Und anstatt vor Ort zu helfen, wollten sie nur Nutzen und Profit aus der Katastrophe ziehen.

Ich hoffe, das diese Leute für ihre Tat bestraft werden.

Tamara Baum, Kleve, Konrad-Adenauer-Gymnasium

TV-Marathon – Fernsehen für jeden Geschmack

Man konnte in den vergangenen Tagen sehr gut Fernsehen. Es liefen tolle Filme, und es war für jeden Typ etwas dabei.

So ging es am Dienstag, 16. März, sofort los mit “Monaco – Der Fluch der Grimaldis“, einer Doku, die um 20.15 Uhr auf ZDF lief. In diesem modernen Märchen geht es um die Familie Grimaldi, über der ein Fluch herrscht, der besagt, dass die Grimaldis nie Glück in der Liebe haben werden. So geschah es dann auch. Entweder starben die Frauen oder die Männer ließen sich scheiden. Ein sehr schöner Film.

Am Mittwoch ging es dann weiter mit dem Film “Liebe ist nur ein Wort“, einem Melodram, das um 20.15 Uhr im ZDF lief. Dieser Film berichtete über einen Sohn eines Großindustriellen, der Oliver Mansfeld heisst und an nichts glaubte – schon gar nicht an die Liebe. Dies änderte sich schlagartig, als er eine verheiratete Frau namens Verena Lord traf. Ihr Mann war genau so skrupellos wie Oliver Mansfeld. Er ließ sich diese Dreiecksaffäre gefallen, bis sich die beiden ernsthaft in einander verliebten. Die Dreiecksaffäre wird deswegen zum gefährlichen Überlebenskampf, und die Liebe von Oliver und Verena scheint zu scheitern. Für Leute, die es gerne etwas stürmischer und romantischer mögen, der perfekte Film.

Am Donnerstag kam die wohl bekannteste Modelcastingshow Deutschlands, “Germanys next Topmodel“. Diese Show lief um 20.15 Uhr auf ProSieben. Die dritte Folge war eine besondere Folge, denn Heidi Klum und Co-Juror Qualid Ladraa haben entschieden, dass Paulina, die erst kürzlich bei „Wetten, dass..?“ aufgetreten ist, einen direkten Platz in der dritten Runde von „Germanys next Topmodel“ bekommt. Nicht alle der 25 Kadidatinnen, die sich gegen 20.000 Leute durchsetzen mussten, haben das entspannt aufgenommen. Es herrschte Zickenkrieg. Auf die Topmodel-Anwärter wartete eine schwierige Aufgabe: Sie sollten sich aus einem Flughafenshop einkleiden und mit diesem Outfit ein Foto-Shooting auf dem Gepäckband stellen. Für Modebegeisterte und angehende Topmodels, die perfekte Show.

Am Freitag lief dann wohl das Highlight der Woche: Raabs achte Wok-WM fand statt. Diese Veranstaltung lief um 20.15 Uhr auf ProSieben. Die Raab-Vermarktungsmaschine läuft auf Hochtouren: Er lädt die Gewinnerin von „Unser Star für Oslo“, Lena Meyer-Landrut, ein, um in seiner Show zu singen. Sie hat ihren „Eurovision Song Contest“-Song „Satellite“ in einer wintersportlichen Umgebung vorgetragen und somit ihren ersten TV-Auftritt nach ihrem Sieg in der Castingshow. Raab präsentierte seine 8. Wok-WM, die schwerer war, als alle zuvor. Sie wurde auf der Thüringer Bahn mit 15 Kurven und einer Gesamtlänge von 1345,50 Metern ausgetragen. Es nahmen 46 Kandidaten teil, darunter der dreimalige Gewinner Joey Kelly, Felix Loch, Georg Hackl und Sven Hannawald. Die Sendung wurde von Sonya Kraus, Carolin Kebekus und Matthias Opdenhövel moderiert. Für wintersportbegeisterte Leute ist es eines der größten Events.

Natürlich gab es auch noch viele andere gute Filme, Serien und Dokus.

Zum Beispiel liefen die Rückspiele der Europa League, die SAT1 live übertrug. Dies war für fußballbegeisterte Leute sehr interessant. Für Kinder liefen jeden Tag Serien wie „Die Simpsons“ auf Pro7 oder „Spongebob Schwammkopf“, welche täglich auf Nick lief. Wissensinteressierte Leute sollten sich „Galileo“, eine Wissensshow die täglich auf Pro7 läuft, angeguckt haben.

Kai Sniadowski, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Tiere – Puma auf Diät-Kurs

Dieser Kater ist doch süß, oder? Der war früher viel dicker und ist jetzt auf Diät-Kurs. Kater Puma interessiert sich zwar nicht für das Fellbällchen, aber dafür umso mehr für Aluminiumkugeln, die er durch die Gegend jagt.

Sein persönliches Fitnessprogramm:

1. Herumtoben

2. Aluminiumkugeln jagen

3. Fressen

4. zum Abschluss das Putzprogramm

… und ganz wichtig:

5. ein paar Streicheleinheiten

6. ein Nickerchen

Sebastian Jeltsch, Dinslaken, Jeanette-Wolff-Realschule

Handball – Zittersieg

Das Wochenende war sehr spannend. Die C-Jugend des MTV Dinslaken holte nach einer Zitterpartie den Gruppensieg. Nach der ersten Halbzeit lagen die Schützlinge von Heinz Butewig mit 13:11 zurück.

Die zweite Halbzeit sah nicht besser aus, aber am Ende mit zwei schönen Toren von Simon Petzinna und dem Ausgleichstor von Steffen Hahn holten sie sich den Gruppensieg. Heinz Butewig sagte seinen Jungs vor dem Spiel: „Unterschätzt sie nicht.“ Aber sie wollten nicht hören. Deshalb sagte Heinz Butewig in der Pause: „Es ist euer Sieg, ich muss nicht um die Meisterschaft kämpfen sondern ihr.“ Danach ging es zwar noch sehr schwer, aber es hat gereicht.

Sebastian Jeltsch, Dinslaken, Jeanette-Wolff-Realschule

Verkehr – Autobahnpolizei bekämpft Raser

Auf Autobahnen gibt es immer mehr Unfälle. Ein Polizeibeamter der Autobahnpolizei Düsseldorf erklärt: „Zu hohe Geschwindigkeiten, Alkohol und dichtes Auffahren sind Gründe für Unfälle.“

Bei einem Unfall müssen die Polizisten so schnell wie möglich am Unfallort sein. Dort räumen sie sofort die Autobahn, um den Verkehr zügig freizugeben, damit kein Stau entsteht, der hohe Kosten verursacht. Um die Unfälle zu bekämpfen, setzt die Polizei Zivilstreifen mit Videoüberwachung ein (ProVida genannt).

Aber die Polizisten kontrollieren nicht nur, sondern sie helfen auch. Sie fahren auf Rastplätze, um die Fragen der Leute nach beispielsweise Staus zu beantworten. Die Polizei ist also dein Freund und Helfer.

Martin Osyra, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Kultur – Buchritik

Der Roman „Das Herzenhören“ von Jan-Philipp Sendker ist außerordentlich gut geschrieben. Die Art, wie erzählt wird, wie die Handlungen beschrieben und die Gefühle deutlich gemacht werden, weckt klar das Interesse der Leser.

Da die Geschichte durch die Wortwahl aber etwas schwierig zu verstehen ist, ist dieser Roman erst empfehlenswert für Jugendliche ab vierzehn Jahren.

Doch es lohnt sich auf jeden Fall, ein bisschen in dem Roman zu „blättern“.

Besonders Mädchen beziehungsweise Frauen werden daran ihren Spaß haben.

Lena Broscho, Dinslaken, Jeanette-Wolff-Realschule

Kommentar – Liebe, Sexualität und Partnerschaft

Ich schreibe hier meine Meinung zum Projekt „Liebe, Sexualität und Partnerschaft“:

Vom 17. bis zum 19. März fand dieses Projekt in der Zeit von 9 Uhr bis 13 Uhr in Dinslaken-Lohberg statt. Die Schüler und Schülerinnen der Jeanette-Wolff-Realschule nahmen an diesem Projekt erfolgreich teil. Ich finde, dieses Projekt hat sehr viel Spaß gemacht und war sehr aufschlussreich. Zum Beispiel haben wir einen Verhütungskoffer besprochen, in dem alle Verhütungsmittel wie beispielsweise Kondome und die Pille enthalten waren.

Jungen und Mädchen wurden voneinander getrennt, damit wir offener zueinander waren. Im Großen und Ganzen war dieses Projekt aber auch sehr unterhaltsam. Deshalb würde ich – wie einige meiner Mitschüler ebenfalls – an so einem Projekt jederzeit immer wieder teilnehmen.

Hannah Aulich, Dinslaken, Jeanette-Wolff-Realschule

Gesundheit – Wie verliere ich meine Kilos ?

Fast jeder kennt es: Gerade jetzt, wenn man seinen neuen Bikini anprobieren möchte, und dann in den Spiegel guckt, bekommt man den Schreck seines Lebens. Wo vor einem halben Jahr noch alles durchtrainiert war, kommt plötzlich eine riesige „Wampe“ zum Vorschein. Das Erste was einem dann in den Sinn kommt, ist Abnehmen. Doch was ist eine Gute, und was ist eine schlechte Methode, um die überflüssigen Pfunde zu verlieren?

Das Schlechteste, was man machen kann, ist in jedem Fall gar nichts zu essen. Der Körper braucht bestimmte Dinge wie Eiweiß, und wenn man nichts davon zu sich nimmt, ist der Körper geschwächt, und der Kreislauf versagt. Es kann dann dazu kommen, dass man während der Arbeit in Ohnmacht fällt. Man merkt aber sowieso nach spätestens einem Tag, dass man nicht mehr so fit wie vorher ist. Man bekommt schnell Kopfschmerzen, es wird einem schwindelig, und man ist sehr müde.

Im schlimmsten Fall aber passiert es, dass man unter Essstörungen leidet, also Bulimie bekommt. Bei einer Bulimie kann man nichts mehr verdauen, man bricht es nach jeder Mahlzeit wieder aus. Wenn man diese Krankheit hat, ist es wichtig, zu einem Arzt und einer Psychologin zu gehen, denn diese Krankheit sollte man sehr ernst nehmen. Die Leute in den Praxen versuchen, den Menschen mit bestimmten Therapien zu Helfen.

Damit dies nicht passiert, sollte man also immer darauf achten, dass es seinem Körper gut geht.

Eine andere Diät, die meist Kinder versuchen wollen, ist die Schokoladendiät. Das sollten sie gar nicht erst versuchen, denn wenn man täglich ausschließlich Schokolade essen würde, wäre dies keine Möglichkeit abzunehmen. Denn auch hier fehlen dem Körper etliche Stoffe, die er braucht.

Nun möchte man natürlich wissen, was eine gute Methode ist, um abzunehmen, ohne krank zu werden. Natürlich ist das Wichtigste dabei, sich gesund zu ernähren, indem man viel Obst isst und vor allem viel trinkt. Fettige Sachen wie Pommes oder Pizza sind strengstens verboten. Sie sind zwar lecker, aber zumindest während der Diät sollte man komplett darauf verzichten. Süßigkeiten und Zucker sollte man ebenfalls vermeiden. Genauso wichtig ist es, dass man keinen Stress hat, denn dann verfällt man oft dazu, ein Stückchen Schokolade zu essen. Man sollte aber auch keine Langeweile haben, denn viele Menschen essen nur, weil sie nichts zu tun haben.

Einfach zwischendurch mal an die frische Luft gehen oder etwas mit seiner Familie machen, ist ein gutes Mittelmaß, wenn man sich nicht zu überanstrengt und nicht alles auf einmal macht. Wenn man alle diese Punkte beachtet, sollte man sich noch Gedanken darüber machen, ob man nicht vielleicht auch ein bisschen Sport treiben will. Je nach Alter zwei- bis dreimal wöchentlich beispielsweise ins Fitnesscenter zu gehen, hilft einem ebenfalls, schneller abzunehmen.

Um abzunehmen sollte man sich also bewegen und darauf achten, was man isst. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, sollte es eigentlich keine Probleme mehr geben.

Alexandra Born, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Interview – Nachmittagsunterricht

A.K: Sollte der Nachmittagsunterricht abgeschafft werden?

Amina Z: Ja, weil man nicht so viel Freizeit hat. Das ist leider nicht das einzige Problem: Manche Schüler haben Training und müssen daher später dorthin fahren oder manchmal auch gar nicht, weil es schon zu spät ist. Die Uhrzeiten vom Bus passen auch nicht gerade recht gut dazu. Einige Mitschüler, die nach Hiesfeld fahren zum Beispiel, müssen eine Stunde auf ihren Bus warten und haben so fast den ganzen Tag fast in der Schule verbracht.

A.K: Was könnte man dagegen unternehmen?

Amina Z: Naja, abschaffen (lacht)! Bei uns ist es ja so, dass wir erst Mittagspause und danach Religion haben. Da viele Schüler der Klassen 8a und 8b nicht teilnehmen, weil sie Muslime sind oder das Fach abgewählt haben. Was ich sagen will, ist, dass der Religionsunterricht möglicherweise einmal in der Woche stattfinden sollte. So hätte meiner Meinung nach niemand ein Problem.

A.K: Du hast mir am Anfang erzählt, dass Du in der Mittagspause in der Schule bleibst, doch lieber mit deinen Freunden in die Stadt gehen würdest, weil es dort mehrere Geschäfte gibt.Wieso verbringst Du dann die Pause in der Schule?

Amina Z: Ich wollte eigentlich in die Stadt, doch meine Eltern wollten es nicht, da sie meinten, in der Schule sei es sicherer. Später war es mir auch eigentlich egal, weil wir uns nach der Mittagspause sowieso wieder sehen.

A.K:Was meinst Du mit sicherer?

Amina Z: Mit sicherer meine ich, dass mir in de Schule nichts Schlimmes passieren kann. Wie man in den Zeitungen schon lesen kann, gibt es sehr viele Missbrauchsfälle, verschwundene Kinder ode auch Autounfälle. Meine Eltern finden es auf der Straße nicht mehr so sicher. Das heißt natürlich nicht, dass ich den ganzen Tag zu Hause verbringen muss. Ich darf selbstverständlich nach draußen, doch meine Eltern wollen immer wissen, wo ich bin oder was ich gerade mache.

A.K: Kommen wir mal zum Schulkiosk. Was hältst Du von den Angeboten?

Amina Z: Es ist eigentlich nicht schlecht, doch früher, als wir in der fünften Klasse waren, war es besser, da man nicht nur Brötchen mit Ketchup, Schokolade, Käse oder Bratwurst zum Angebot hatte, sondern auch Zwiebelringe oder Bingo-Waffeln und andere Sachen wie Chips in kleinen Tüten.

A.K: Was sollte im Kiosk verkauft werden?

Amina Z: Ich würde sagen Ringlis, Schokolade, Pizza-Brötchen und das, was früher verkauft wurde.

A.K: Was hältst Du eigentlich von den Preisen?

Amina Z.: Die Preise sind eigentlich gut. Ich habe von unserer neuen Mitschülerin erzählt bekommen, dass bei ihrer alten Schule ein normales Brötchen mit Käse belegt 1,20 Euro gekostet hat. Bei uns sind es 70 Cent, deshalb bin ich auch eigentlich zufrieden. Andere Schüler unserer Schule sind auch zufrieden, da in den Pausen immer eine lange Warteschlange ist.

Asli Keskin, Dinslaken, Jeanette-Wolff-Realschule

Flashmob – Randale im Kreisverkehr

Am Freitag, 19. März, haben rund 200 Jugendliche Randale am Kreisverkehr in Dinslaken gemacht. Sie sind alle im Kreisverkehr gefahren, bis die Polizei kam. Man nennt so etwas auch „Flashmob“.

Die Straßenbahn hatte Schwierigkeiten durch die Menschenmenge zu fahren, ebenfalls auch die Autofahrer, die schon nach ein paar Minuten total genervt waren und keinen Spaß verstanden.

Höchstwahrscheinlich wird so etwas noch häufiger in Dinslaken veranstaltet werden, weil die Jugendlichen es lustig finden. Flashmobs werden auch in anderen Städten veranstaltet. Ich persönlich war dabei und habe es als sehr lustig empfunden. Jedoch sollte man das Ganze nicht übertreiben.

Ich denke schon, dass es erlaubt ist, weil uns niemand verbieten kann, im Kreis zu fahren. Häufig sollte man so etwas trotzdem nicht machen, weil es nach einer Zeit langweilig würde und dann keiner mehr mitmachen würde.

Einmal ist es lustig, aber nicht vier- oder fünfmal.

Jennifer Piotrowski, Dinslaken, Jeanette-Wolff-Realschule