Interview mit einer jungen Mutter mit Kind – Im Trend: Frühe Schwangerschaft

Emmerich. Es ist erstaunlich, wieviele Jugendliche ihre Kindheit zum Fenster hinaufwerfen, meinen Experten.

Wie es sich anfühlt, und wie es ist, von heute auf morgen sein Leben zu ändern, erfahren wir in einem Interview mit Lisa B.(Name geändert)

Selina L: Was war das für ein Gefühl zu wissen, du bist schwanger?

Lisa B.: Erst hatte ich Angst, aber das Gefühl, das was in mir wächst war unbeschreiblich.

Selina L: Hattest du Angst dein Leben mit einem Kind nicht richtig hinzukriegen?

Lisa B: Ja klar, mein Leben hat sich um 180 Grad gedreht.

Selina L: Hattest du Angst, dass sich deine Freunde und Familie von dir abwenden?

Lisa B: Nein auf keinen Fall, ich weiß dass sie alle zu mir halten.

Selina L: Geht es dir heute gut mit einem Kind? Und kommst du gut zurecht?

Lisa B: Mir geht es sehr gut. Es ist toll Mama zu sein, aber auch anstrengend.

Selina L: Hast du viel Hilfe von Freunden und Familie?

Lisa B: Ja sie sind alle da, wenn ich sie brauche zu jeder Zeit, an jedem Ort.

Selina L: War es schwer, von heute auf morgen dein Leben komplett umzukrempeln? Keine Partys und keinen Alkohol mehr?

Lisa B: Ja, da ich sehr gerne feiern war. Aber man gewöhnt sich dran und ich habe ja auch einen prachtvollen Sohn, den ich über alles liebe und für den ich gerne daheim bleibe.

Selina L: Wenn du jetzt wählen könntest, würdest du ein Leben ohne oder mit Kind wählen?

Lisa B: Eindeutig mit Kind. Ich mochte mein Leben vorher zwar auch, aber ein Kind zu haben und zu sehen wie es aufwächst, ist das Schönste auf der ganzen Welt.

Selina L: Danke Lisa, dass wir das Interview mit dir führen durften!

Und jetzt noch eine Frage an die Experten: Wenn es doch so negativ ist, früh schwanger zu werden, warum reden die meisten jungen Mütter dann positiv darüber?

Selina Lux und Nathalie Dartsch, Emmerich, Europa-Schule

Der Frauenfußball gewinnt immer mehr an Bedeutung – Mädchen und Frauen stürmen vor

Nachdem die deutsche Fußballfrauennationalmannschaft im Jahr 2007 den Weltmeistertitel nach Deutschland holte, zeigten immer mehr Frauen und Mädchen Interesse an dem Sport.

Dass der Frauenfußball beliebter geworden ist, kann man auch daran erkennnen, dass die Spielerinnen ihr eigenes Pokalfinale bekommen haben. In den letzten Jahren spielten sie immer im Berliner Olympiastadion vor dem Pokalfinale der Männer, wo kaum Zuschauer anwesend waren. Doch dieses Jahr wird das Finale erstmals im Stadion des 1. FC Köln ausgetragen.

Nächstes Jahr findet sogar die Weltmeisterschaft in Deutschland statt. Die Spiele werden in neun großen Stadien in ganz Deutschland ausgetragen.

Nach der Weltmeisterschaft wird der Mädchenfußball bestimmt noch beliebter sein. Bis jetzt ist es nämlich das am stärksten wachsende Segment im DFB.

Doch im Gegensatz zu den Männern können die Frauen, die in der Bundesliga spielen, noch nicht vom Fußballspielen leben.

Auch bei uns am Niederrhein gibt es viele gute Frauen- und Mädchenteams.

Ich selbst spiele in der U17 des SV Rees. Wir spielen in der Niederrheinliga und sind im Kampf um die Meisterschaft ganz vorne mit dabei. Letztes Jahr ist es uns schon gelungen, Niederrheinmeister und sogar Kreispokalsieger zu werden.

Außerdem haben wir im letzten Jahr viele hochkarärtige Turniere gewonnen. Wir konnten in Spanien bei dem Turnier Copa Maresme schon zwei mal den Pokal mit nach Hause nehmen. In diesem Jahr mussten wir uns leider von dem Regionalligisten Bayer 04 Leverkusen geschlagen geben.

Nachdem wir im letzten Jahr ein Turnier in Eenrum, nahe der holländischen Nordsee gewannen, wollen wir im nächsten Monat wieder versuchen, den Pokal nach Rees zu holen.

Doch unser größtes Ziel ist es, jetzt erstmal Niederrheinmeister zu werden.

Miriam Finken, Emmerich, Europa-Schule

Sport – Mein Trainer, mein Idol

Mit dem SV-Vrasselt verbindet man in erster Linie den Spielertrainer Sascha Brouwer. Schon in seiner Jugend hat er in der Leistungsklasse für den SV-Vrasselt gespielt. Nach dem Wechsel in die 1. Mannschaft trainierte er auch die F-Jugend und dann die E-Jugend.

In meiner F-Jugendzeit hatte ich das Glück, Sascha Brouwer als Trainer zu haben. Schon da war er ein großes Vorbild für mich, weil er uns Spielern schon da nahe gebracht hat, dass man mit Fleiß, Ehrgeiz, Motivation und Spaß viel erreichen kann.

Nach mehreren Jahren in der 1. Mannschaft. wechselte er 2002 in die Oberliga zum 1. FC Bocholt und von dort zum 1. FC Kleve. 2007 kam er als Spielertrainer zu seinem Heimatverein zurück. In seinem dritten Jahr als Trainer hat er im Verein viel bewegt. Die Zusammenarbeit der 1. und 2. Mannschaft und der A- Jugend ist beispielhaft. So haben er und andere Mitspieler in den letzten Spielen die 2. Mannschaft unterstützt, die auf einem Abstiegsplatz steht.

So kamen schon von Anfang an A-Jugendspieler in der 1. Mannschaft im Spiel zum Einsatz. Im Jugendbereich organisiert er mit dem Jugendvorstand die Fußballschulen, wo er als Trainer selber engagiert teilnimmt. Ich hoffe, dass Sascha Brouwer noch lange dem Verein erhalten bleibt und ich meinem Vorbild greifbar nahe bin.

Maik Bergerfurth, Emmerich, Europa-Schule

Karriere im Rennsport – Rasanter Aufstieg von Nico Hülkenbergs

Nico war schon im Kartsport sehr erfolgreich. Im Kartsport wurde er erst Deutscher Juniorenmeister und später Deutscher-Meister.

Nach dem Kartsport fuhr er Formel BMW-ADAC. Dort wurde er Gewinner der Speed Academy und unter anderem Champion.

In der A1 Grand Prix wurde er 2007 Champion. Ein Jahr später wurde er in der Formel 3 Zweiter bei den Masters in Zolder. Noch im gleichen Jahr wurde er Champion der Euroseries.

2009 wurde er in der GP2 Champion, zu diesem Zeitpunkt war er bereits Testfahrer bei Williams. Jetzt ist er Stammfahrer für den Rennstall.

Andre Portugall, Emmerich, Europa-Schule

HI-Virus auf dem Vormarsch – Gib AIDS keine Chance!

Viele Menschen erkranken heutzutage ungewollt an dem HI-Virus. Die Ansteckung erfolgt durch direkten Blutkontakt oder Sperma eines infizierten Menschens.

Die meisten Betroffenen sind Drogenabhängige, die zusammen eine Injektionsspritze verwenden oder Menschen, die ungeschützten Geschlechtsverkehr haben. Die Menschen aus der Dritten Welt, wie zum Beispiel aus Afrika und Asien, sind am stärksten betroffen, weil sie sich nicht richtig vor dem Virus schützen können.

Eine Heilung der Krankheit ist bisher noch nicht bekannt, doch die Forscher aus der ganzen Welt arbeiten hart daran, ein Medikament gegen den Virus zu entwickeln. Jeder Mensch trägt selber die Verantwortung sich nicht anzustecken. Wenn man sich aber infiziert hat, kann es Jahre dauern, bis die Krankheit ausbricht. Wenn sie dann ausgebrochen ist, sind diese Menschen anfälliger für Krankheiten, wie zum Beispiel Pilzinfektionen, Lungenentzündungen und Lähmungen.

Letztes Jahr wurde bekannt, dass Nadja Benaissa (28, No Angels) an dem HI-Virus erkrankt ist. Sie musste für einige Zeit ins Gefängnis gehen, da sie angeklagt wurde, mit zwei Männern Geschlechtsverkehr gehabt zu haben und ihnen nichts von der Erkrankung erzählt hatte. Nadja trat damit in die Öffentlichkeit. Diese Offenheit wurde ihr hoch angerechnet.

AIDS ist ein sehr wichtiges Thema und dieses Thema darf nie vergessen werden. Jeder Mensch soll und muss sich damit auseinandersetzen und mit Kindern darüber sprechen.

Anni Friesinger und Philipp Lahm sind Botschafter der AIDS-Stiftung und fordern dazu auf, selbst Botschafter zu werden, um anderen Menschen zu helfen.

Werden auch Sie Botschafter unter www.welt-aids-tag.de !

Lisa Seehafer, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Lokales – Terra Zoo Rheinberg feiert Geburtstag

Der Terra Zoo in Rheinberg wurde am 5. Mai 1995 eröffnet. Nun wird er 15 Jahre alt. Zu Beginn gab es dort nur Reptilien, überwiegend Schlangen und Echsen. Heute pflegen zehn Mitarbeiter die ungefähr 350 Tiere. Diese sind Reptilien, Amphibien, Spinnentiere, Insekten, Tausendfüßler und Fische.

Teilweise gibt es auch Nachzuchten, doch die meisten Tiere sind beschlagnahmt oder gefunden worden. Jedoch gibt es auch Tiere, die auf Grund der Größe abgegeben worden sind. Es gab vor kurzem elf Junge bei den Bartagamen, und auch bei den Schlangen wird Nachwuchs erwartet. Obwohl der Terra Zoo schon lange besteht, gab es bislang erst einen giftigen Schlangenbiss, der jedoch keine schlimmen Folgen hatte. Außerdem ist der Wüstenvaran eine der Hauptattraktionen, da dieser als einer von sieben in ganz Deutschland dreimal im Terra Zoo vorhanden ist. Weitere Attraktionen sind Riesenschlangen, Krokodile und Echsen.

Der Zoo wird leider viel zu wenig durch Spenden unterstützt. Falls Sie dem Terra Zoo helfen möchten, können Sie selbstverständlich ein Jahr lang eine Patenschaft für ein Tier übernehmen. Die Kosten betragen je nach Tier 10 bis 40 Euro. Dann dürfen Sie mit einer weiteren Person während der Patenschaftszeit Ihr Tier besuchen und ihm einen Namen geben.

Der Eintrittspreis beträgt ab 3 Jahren 6,50 Euro und ab 17 Jahre 9,50 Euro. Für eine kleine Auszeit gibt es ein Café mit exotischem Flair. Hier kann man sich als Erinnerung auch ein Souvenir kaufen. Ebenfalls werden Führungen, Geburtstagsfeiern, Halloweenveranstalltungen und Klassen-Ausflüge für jede Altersklasse angeboten.

Alle Informationen haben wir von Christian Niggemann bekommen. Er ist seit neun Jahren Zootierpfleger im Rheinberger Terra Zoo und war vor seiner Zootierpflegerzeit dort selbst Tierpate. Zu dem Vorfall der entflohenen Schlange in Mülheim an der Ruhr konnte Herr Niggemann nur den Kopf schütteln. Er war der Meinung, dass die Schlange sich lange Zeit nur gequält hat und man sie früher hätte befreien müssen. Außerdem sollte die Anschaffung giftiger Tiere unter strengeren Vorschriften verlaufen.

Chantal Michels und Sarah Pollmann, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Die Kunden schätzen das Shopping Center – Forum verändert Duisburg

Corina Schomaker, Junior Centermanagerin erklärt uns, dass die Stadtentwicklung aufgepeppt werden sollte.

Es soll erreicht werden, dass die Leute lieber nach Duisburg kommen und Spaß beim Besuch von Duisburg haben. Als Kunst am Bau, wurde die große, goldene Leiter gebaut. Diese wurde im inneren

des Gebäudes aufgebaut, wobei sie vom Boden bis zum Dach und sogar darüber hinaus ragt.

Das Forum ist heute ein beliebtes Einkaufscenter.

Im Forum, kann jeder nach Belieben shoppen, es gibt Läden wie New Yorker, Nanu Nana, Six und H&M. Auch eine Buchhandlung und Saturn findet man im Forum. Doch man kann dort nicht nur shoppen sondern auch ein Café, ein Restaurant oder einen Imbiss besuchen.

Wir haben Leute gefragt, was sie über das Forum denken:

Thomas sagt, er fände es gut, dass es so hell im Forum ist und viele Geschäfte dicht beieinander sind. Außerdem findet er den Aufbau sehr schön.

Michaela ist zum ersten Mal im Forum und ist ganz begeistert von den Geschäften.

Gleicher Meinung ist auch Laura. Sie findet es gut, dass es endlich was neues in Duisburg gibt.

Wir hoffen darauf, dass der Plan Duisburg weiter aufzupeppen, ausgeführt wird.

Wir freuen uns und sind schon ganz gespannt.

Janina Näthen, Dalia Heitam und Ilenia Ruiz Cumbo, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Der Kindergarten Am Hochheider Busch – Bereits seit 1963 ein Teil der Gemeinschaft

Ein 14 köpfiges Team, eine hauswirtschaftliche Mitarbeiterin und 95 Kinder beleben das Gebäude mit Spaß und Freude.

Im Kindergarten Am Hochheider Busch werden die Mädchen und Jungen in fünf Gruppen aufgeteilt: Schlümpfe, Raupen, Raben, Marienkäfer und Delfine. Es kommen immer verschiedene Kinder in eine Gruppe. Jede Gruppe hat eine bestimmte Anzahl an Kindern. Das Gelände des Kindergartens umfasst einen großen Baumbestand mit Außengelände. Es wird gruppenübergreifend gearbeitet und ein enger Kontakt zu den Eltern gepflegt.

Eine Vollzeitbeschäftigte arbeitet wöchentlich im Durchschnitt 38,5 Stunden, eine Halbtagskraft jedoch nur 19,25 Stunden. „Das Gehalt einer Erzieherin ist vom Eintrittsalter und der Dienstzeit abhängig,“ erzählt die Leiterin Gabriele Möhlendick.

Doch was sind die eigentlichen Eigenschaften, die eine Erzieherin in diesem Beruf mitbringen sollte?

„Ganz wichtig für diesen Beruf sind gute Noten und der Spaß am Umgang mit Menschen. Wenn man den Beruf der Erzieherin ergreifen will, muss man sich am Ende der schulischen Ausbildung bei der Stadt bewerben. Man nimmt dann an einem Auswahlverfahren teil“, sagt Gabriele Möhlendick.

Und wie sieht der Alltag im Kindergarten aus?

Die Eltern entscheiden, ob das Kind im Kindergarten oder zu Hause frühstückt. Danach können die Kinder anfangen zu spielen. Bei gutem Wetter, spielen die Kinder draußen. Wenn das Wetter nicht zum Rausgehen geeignet ist, bleiben die Kinder drinnen und beschäftigen sich selbstständig. Der Morgen wird durch das Freispiel und gezielte Angebote bereichert. Die Kleinen spielen in der Verkleidungsecke, in der Mal- und Bastelecke, am Puppenhaus, machen Brettspiele oder sind in der Spielküche bzw. im Spielwohnzimmer. Oft werden Ausflüge gemacht. Dabei wird mit Bus oder Bahn in den Zoo oder in den Wald gefahren.

Wer Interesse hat, kann den Kindergarten Am Hochheider Busch zwischen sieben und 16.30 Uhr unter der Telefonnummer 02066 500853 erreichen oder schaut auf der Internetseite der Stadt Duisburg nach.

Laura Mees und Duygu Tacay, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Katholische Landjugendbewegung – Landleben und Scheunenfeten

Mit zirka 70.000 Mitgliedern zählt die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) zu Deutschlands größten Jugendverbänden.

Es gibt etwa 1.900 Ortsgruppen und man kann mit 14 Jahren der Landjugend beitreten, aber einzelne Ortsgruppen haben die Altersbeschränkung erweitert, deswegen sollte man sich bei der KLJB, bei der man sich anmelden möchte informieren, ab welchem Alter man beitreten kann.

Was ist eigentlich die KLJB? Diese Frage stellen sich viele.

Die KLJB ist eine Gruppe von Jugendlichen, die damals, zurzeit der Gründung vor etwas mehr als 60 Jahren vor allem von „Nachwuchsbauern“ bzw. von Leuten die aus einer bäuerlichen Familie stammten, besucht wurde. Dies hat sich aber im Laufe der Jahre geändert. Mittlerweile sind nicht mehr so viele Mitglieder der KLJB „Nachwuchsbauern“. Auch andere Interessierte, die im ländlichen Raum wohnen schließen sich heue der KLJB an.

Damals sollte die KLJB zu einem Ort werden, an dem sich die Jugend austauschen konnte und es sollten alle Fragen, die Jugendliche haben, besprochen werden, egal aus welchem Bereich.

Die KLJB hat viele Aktivitäten und Aktionen, wie z.B. Umweltaktionen, sportliche Aktivitäten (Fußball, Schwimmen), religiöse Veranstaltungen (Jugendmessen) und gesellige Veranstaltungen (Scheunenfeten, Eis essen)

An fünf Leitsätzen orientiert sich die Arbeit der KLJB, aus denen die wesentlichen Schwerpunkte sowie eine Grundorientierung und Zielsetzung des Verbandes deutlich werden:

Die KLJB als Bewegung junger Christen, als Ort, wo Jugendliche miteinander Leben, als Bewegung auf dem Lande, als ökologische Bewegung und als eine Bewegung, die sich dem Anliegen der Internationalen Solidarität verpflichtet fühlt.

Die Landjugend vertritt die Interessen ihrer Mitglieder im ländlichen Raum nach innen und außen. Sie vernetzt sich mit politischen und kirchlichen Institutionen sowie anderen Verbänden und Organisationen und bringt zahlreiche Plattformen als Expertin für die Jugend im ländlichen Raum ein.

Regina Wilmsen und Fabienne Tekath, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Schule – Lesen im Unterricht

Bei dem Projekt „Schüler lesen Zeitung“, das in dem 8. Jahrgang stattfindet, lesen Schüler jeden Morgen in den ersten 15 Minuten die Zeitung. Dieses Projekt findet in einem Zeitraum von sechs Wochen statt. Die jeweilige Ausgabe wird dann in den Unterricht mit einbezogen.

Bei einer Umfrage an der Gesamtschule Mittelkreis Goch wurden 60 Schüler der 8. Klasse befragt, wie sie das Projekt „Schüler lesen Zeitung“ finden.

67 Prozent der Schüler finden das Projekt gut, jedoch lesen 45 Prozent der Befragten die Zeitung nicht aufmerksam. Ein positiver Aspekt, den die Schüler nannten, ist, dass jeden Morgen ein Teil des Unterrichts ausfällt. Ein anderer Aspekt war die abwechslungsreiche Unterrichtsgestaltung, die das Lernen interessanter macht.

Auf die Frage „Werdet Ihr in Zukunft die Zeitung weiterlesen?“ antworteten 50 Prozent der Schüler mit „Nein“. Es gibt zwei Aspekte, woran das liegen kann. Zum einem kann es sein, dass die Schüler zuhause gar keine Zeitung bekommen. Zum anderen kann es sein, dass die Schüler nur auf das Titelblatt angucken und so entscheiden, ob sie die Zeitung lesen möchten oder nicht.

38 Prozent der Schüler finden das Projekt nicht sinnvoll, da ihr Interesse am Lesen der Zeitung nicht geweckt wurde und sie auch in Zukunft die Zeitung nicht weiterlesen wollen. Hingegen finden 62 Prozent der Schüler das Projekt sinnvoll, da sie nun den Aufbau und die Struktur der Zeitung kennen und mehr über die Neuigkeiten in ihrer Umgebung und auf der Welt wissen.

In dem folgenden Diagramm sieht man, welche Themen die Schüler interessant finden.

Rene Schulz, Karina Broeckmann, Goch, Gesamtschule Mittelkreis