Jugendliche machen ihre eigene Musik und schreiben Texte – Beim Rappen passt alles zusammen

Jugendliche haben ein neues Hobby entdeckt: das Rappen. Wir führten ein Interview mit Etienne Stoffelen.

Semsi: Wie alt bist du und seit dem wievielten Lebensjahr widmest du dich dem Hobby Rappen?

Etienne: Ich bin 17 Jahre und mache das aktiv seit ungefähr zwei bis drei Jahren. Ich schreibe Texte und Freestyles!

Semsi: Wie kamst du zu diesem Hobby?

Etienne: Ich habe immer schon Rap gehört und war von der Musik und der Kultur so begeistert, dass ich es selber auch mal versuchen wollte. Richtig dazu gekommen bin ich durch positive Feedbacks die ich von Leuten bekommen habe die meine Freestyles gehört haben. Das hat mich motiviert.

Semsi: Möchtest du auch mal groß rauskommen?

Etienne: Daran denke ich gar nicht. Ich möchte die Musik einfach für mich und für die Leute, die es mögen machen. Ans „Groß-Rauskommen“ habe ich da eigentlich nicht gedacht.

Semsi: Warum?

Etienne: Weil es mir nicht darum geht. „Groß-Rauskommen“ möchte jeder. Ich sehe es realistisch und sage mir, solange ich Musik machen kann ist alles in Ordnung.

Semsi: Was interessiert dich besonders an diesem Hobby?

Etienne: Alles! Die Musik, die Kultur, die Skillz, Flows eben alles.

Es macht mir halt Spaß. Wenn gute Sprüche kommen und man Flows hat ist es eben einfach schön und lustig.

Semsi: Möchtest du von diesem Hobby leben?

Etienne: Klar möchte ich das! Jeder will das, aber nur die wenigsten Rapper in Deutschland können sagen, dass sie davon leben können. Über so was habe ich auch nicht richtig nachgedacht. Noch nie habe ich daran gedacht, die Schule zu beenden und mein Geld mit dem Rap zu verdienen. Ich mach das weil es mir Spaß macht.

Keri Hilson, Emmerich, Europa-Schule

Weseler Metalcore Band „Inside Fearful Eyes“ – Laut und hart soll es sein!

Seid circa zwei Jahren spielen die sechs Weseler: Daniel Heuken (16, Gesang), Markus Griesbaum (17, Gesang), Moritz Appels (15, E-Gitarre), Sebastian Schellewald(17, E-Gitarre), Torsten Kolb (16, E-Bass) und Lars Stenert(16, Schlagzeug) zusammen in ihrer Metalcore-Band „Inside Fearful Eyes“(In ängstlichen Augen).

Metalcore ist ein Mix aus Deathmetal und Hardcore. Es gibt sowohl härtere Parts als auch langsamere, emotionalere Parts. Es wird Gegrowlt,! Das Growlen ist eine krächz-, grunz- und knurrartige Art von Gesang welche die Musik auszeichnet.

Am Anfang begannen sie mit Cover Songs von Interpreten wie Stone Sour und Green Day. Im Laufe der Zeit wurde die Musik heftiger, man begann, eigene Texte zu schreiben und eigene Melodien zu komponieren. Daniel schreibt die Songtexte und die anderen komponieren die Songs, so dass sie sich gegenseitig ergänzen. In den Songs growlen Daniel und Markus. Daniel ist auch für den „normalen“ Gesang zuständig.

Sie haben viele sozialkritische Texte, die auch unter anderem gegen die momentane politische Situation gehen. Zum anderen gibt es auch Songs über Liebe, Vertrauen und Hass.

Ihre ersten Auftritte hatte die Band im KARO, da sie dort auch proben. Und durch die Hazels, eine Alternative Rock-Band, auch aus Wesel stammend, die ihnen viele Auftritte beschafft hat. So wurden wie auch bei anderen Konzerten gebucht. Bisher hatten „Inside Fearful Eyes“ Auftritte in Wesel und Hamminkeln. Sie versuchen jedoch, noch bekannter zu werden, um ihre Musik und ihre Texte noch weiter zu verbreiten.

Ihr nächster Auftritt ist am 21.05.2010 zusammen mit WeSetTheSun im Colloseum Night Life in Wesel.

Ein kommerzielles Ziel verfolgen die Jungs nicht, sie wollen einfach nur Spaß !

Scharow Elena, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Nachteile des neuen Schulsystems – G 8 bei Schülern und Eltern in der Kritik

An vielen Schulen beschweren sich Schüler und deren Eltern über den zweimal wöchentlich stattfindenden Nachmittagsunterricht.

Ab der jetzigen Jahrgangsstufe Acht ist G8 eingeführt worden. Dies soll dazu führen, dass die Schüler die Schule nicht in dreizehn, sondern in zwölf Jahren absolvieren. Die von G8 betroffenen Schüler haben 36 Stunden Unterricht in einer Woche. Damit steht dieses Schulsystem bei den Schülern und Eltern in der Kritik. Sie führen an, dass die Schüler sich an den Tagen des Nachmittagsunterrichts nicht in den siebten und achten Stunden ausreichend konzentrieren könnten, um die geforderten Leistungen, trotz der 45-minütigen Pause zwischen der sechsten und siebten Stunde, zu erbringen.

Darüber hinaus klagen Schüler über zu wenig Freizeit, um ihren Hobbys nachzugehen. Das liege aber ebenfalls an der Busverbindung. Manche Busse bringen die Schüler nicht auf direktem Wege nach Hause.

Nach Aussagen vieler Schüler würden sie somit lieber die Schule in dreizehn statt in zwölf Jahren beenden, damit sie mehr Zeit für ihre Hobbys und zur Durchführung des Unterrichtsstoffes haben.

Auch aus eigener Erfahrung kann die Autorin die Probleme von G8 bestätigen.

Lynn Härnemann, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Buch-Tipp: – „Numbers“ von Rachel Ward

Der Jugendroman „Numbers“, der 2010 von der Autorin Rachel Ward im Verlag Chicken House erschien, handelt von einem Mädchen namens Jem, das das Todesdatum ihrer Gegenüber in den Augen ablesen kann.

Jem lebt sehr zurückgezogen, hat keine Verwandten oder Freunde, bis sie Spinne kennenlernt, der ihr einziger Freund wird. Als die beiden zum Londoner Riesenrad fahren, bemerkt Jem, dass alle Anwesenden die selbe Zahl in den Augen haben und sie verlassen fluchtartig das Gelände. Durch ihr auffälliges Verhalten werden die beiden zu Gejagten. Doch das ist nicht das einzige Problem: Spinnes Todesdatum rückt immer näher und Jem weiß, dass sie das Schicksal und somit die Zahl nicht ändern kann.

Der Roman besticht durch seine spannende Handlung, die nie langweilig wird oder in einer Sackgasse landet. Dadurch, dass der Roman aus der Sicht der Protagonistin erzählt wird, ist es an einigen Stellen sehr einfach, sprich die Figur hat nur eine sehr eingeschränkte Meinung, die am Anfang zu allem hauptsächlich negativ ist. Das ändert sich während er Handlung leicht, doch die Protagonistin bleibt eher etwas trocken und humorlos. Die Protagonistin ist nicht die typische „Heldin“. Aber gerade dieser Punkt mag manche Leser reizen und sie dazu zu bringen, weiter zu lesen. Der Roman ist traurig und etwas dramatisch, doch es lohnt sich ihn zu lesen, wenn man mal ein aufregendes Buch lesen möchte, das vielleicht für etwas Abwechslung sorgt.

Pia Kämpken, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Thunderbike Hamminkeln wächst weiter – Route 66 am Niederrhein

Vor 25 Jahren als „Motorradschuppen“ gegründet, ist die auf Harley-Davidson spezialisierte Motorradmanufaktur Thunderbike heute weltweit für ihre Custombikes bekannt.

Aus den ursprünglich 150 Quardratmetern sind bis heute 2500 Quardratmeter geworden und es geht weiterhin bergauf. Die Hamminkelner Motorradschmiede wurde diesen Winter um ein eigenes Restaurant erweitert, das „Roadhouse“. Das im amerikanischen Stil gebaute Holzgebäude bietet Platz für rund 400 Gäste. Auf der Speisenkarte ist von Burgern bis zu Salaten für jeden etwas dabei. Besonders beliebt ist das tägliche Frühstücksangebot sowie das dienstags stattfindende „All-you-can-eat-Buffet“. Im Sommer locken Thunderbike und das Roadhouse mit diversen Ereignissen nicht nur Motorradbegeisterte aus der Umgebung sondern aus aller Welt an. Die diesjährigen Highlights sind die „Unplugged-Music-Night“ sowie die „25 Anniversary Party“ bei der unte randerem „The BossHoss“ auftreten.

Thunderbike Roadhouse:

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag von 9:00 – 24:00 Uhr (warme Küche bis 22.00 Uhr)

Freitag und Samstag von 9:00 – open end (warme Küche bis 23.00 Uhr)

Sonn- und Feiertag von 9:00 – 24:00 Uhr (warme Küche bis 22.00 Uhr)

7 Tage die Woche – durchgehend geöffnet

Aaron Bovenkerk, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Nach elf Stunden endlich am Ziel: – „Bienvenue“ und „Herzlich Willkommen“

So oder ähnlich werden die 19 Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe des Konrad-Duden-Gymnasiums Wesel wohl am 15. Mai in Frankreich empfangen werden.

Nach elf Stunden Busfahrt und 50 Tagen des Wartens werden die deutschen Austauschschüler ihre Korrespondenten des Collège Raoul Rebout in Montlouis-sur-Loire wiedersehen. Ende März waren diese für eine Woche bei uns in Wesel, um das Leben hier kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen. Nach Besichtigung des Kölner Doms, Shoppingausflügen, Bowling und einer Abschiedsfeier wurden sie unter Tränen am Weseler Bahnhof verabschiedet. Umso größer ist nun die Freude auf das baldige Wiedersehen.

Es ist das erste Mal seit 20 Jahren, dass ein Austausch mit Frankreich am KDG stattfindet. Nach Austauschaktionen mit Russland und England scheint jedoch auch dieser ein großer Erfolg zu werden. Wahrscheinlich soll der Austausch in den nächsten Jahren weiter verfolgt werden.

Annkathrin Moschüring, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Wie Keks e.V. kranken Menschen helfen kann – Kekse: nicht essen sondern helfen

Die Patientenselbsthilfegruppe „Kinder und Erwachsene mit kranker Speiseröhre“, kurz Keks e.V., hilft schon seit 1984 betroffenen Personen mit ihrem Schicksal fertig zu werden und das alles auf ehrenamtlicher Basis.

Bei den Patienten handelt es sich in der Regel um Säuglinge, die mit einer Speiseröhrenfehlbildung, der so genannten „Oesophagusatresie“, auf die Welt kommen und unmittelbar nach der Geburt operiert werden müssen. Statistisch gesehen geschieht das bei circa einer Geburt von tausend. Mittlerweile wird in den meisten Fällen erfolgreich korrigiert, jedoch macht die Nachsorge erhebliche Probleme, denn jedes Kind hat individuelle Schwierigkeiten (zum Beispiel Schluckstörungen, Lungenprobleme, Reflux). Aus dieser Notwendigkeit heraus haben sich Eltern zusammengeschlossen, um Erfahrungen auszutauschen und Methoden zu optimieren, die den Alltag erleichtern.

Bis heute sind über 1000 Mitglieder angemeldet, hauptsächlich Eltern von betroffenen Kindern, selbst betroffene Erwachsene und sogar einige Ärzte. Die Selbsthilfegruppe besitzt eine Internetseite mit Forum, in dem sich Betroffene kennen lernen können.

Diese Möglichkeit gibt es auch beim alljährlichen Mitgliedertreffen. Bei dieser Veranstaltung finden außerdem noch wissenschaftliche Vorträge oder persönliche Beratungen statt.

„Keks“ besitzt sogar eine eigene Immobilie, das so genannte „Keks-Haus“ in Stuttgart-Bad-Cannstatt. Dort können Eltern wohnen, wenn ihre Kinder im Stuttgarter Olgahospital operiert werden. Halbjährig erscheint das eigene Magazin „Krümelchen“, in dem wichtige Neuigkeiten, Termine und Erfahrungsberichte zu finden sind. Die Organisation finanziert sich einerseits durch Mitgliedsbeiträge, ist aber im Wesentlichen auf Spenden angewiesen, um ihre Mitglieder weiterhin optimal betreuen zu können.

„Nach der Geburt unseres schwerkranken Sohnes hat uns keiner außer Keks beraten, wie wir die Alltagssituation mit den täglichen Schluckstörungen und den vielen Schwierigkeiten bewältigen können“, berichtet eine betroffene Mutter dankbar.

Daher sollte jeder der kann, eine Geldspende für eine wirklich gute Sache überweisen.

Informationen: www.keks.org

Niklas Hollenberg, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Jedes Wochenende geht es in den Borussia-Park – Fans aus Dingden sind unermüdlich

Zwei Stunden Fahrt nach Gladbach. „Es ist immer wieder ein schönes Erlebnis“, sagte Bernd Hollenberg, einer der ersten Mitglieder des Fanclubs.

Die Isselfohlen sind große Anhänger des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Sie fahren zu jedem Spiel und unterstützen ihre Borussen.

Friedrich Tebbe, einer der Gründer der Isselfohlen, freut sich, wenn mehr Mitglieder dem Club beitreten. Im Moment sind rund 250 Mitglieder im Club. Sie fahren zu jedem Heimspiel der Gladbacher.

Das jüngste Mitglied ist sechs Jahre alt. Unterstützt wird der Fanclub von dem Busunternehmen Van Clewe aus Dingden, das jedes Wochende einen ihrer Busse mit Busfahrer zu Verfügung stellt. Für die Anmeldung muss man sich bei Friedrich Tebbe melden.

Auch zu einem Auswärtsspiel fährt ein Bus: Vorraussetzung es melden sich genug Mitfahrer. Die Mitglieder sind sehr zufrieden mit ihrem Fanclub. „Es ist einfach klasse, dass es hier in unserer Stadt so einen Fanclub gibt“, sagte Niklas Hollenberg, der schon seit seiner Geburt treuer Gladbach Fan ist.

Alexander Bahr, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Freizeit – Camping begeistert

Auf Grund der Wirtschaftskriese entscheiden sich viele Urlauber für Camping statt für Hotelurlaub, da der Zelturlaub ein preiswertes Erlebnis bietet.

Die Campingplätze bauen zunehmend ihre Freizeitanlagen aus, denn nicht nur die Anzahl der Camper wächst, sondern auch deren Ansprüche. Kein Camper will beispielsweise auf Strand, Kinderparadies, Tennisplätze, Schwimmbad, Spielplätze oder eine eigene Disco verzichten.

Dies ist auch auf ausländischen Campingplätzen zu beobachten. Beispielsweise im nahen Holland auf dem Campingplatz Leukermeer: Dort wurde vor kurzem ein neues Schwimmbad errichtet und der Hafen ausgebaut.

Gerade für Kinder und Jugendliche ist Camping ein Erlebnisurlaub, da oft Spielplatz, Kinderparadies, Disco oder Animateure die Kleinen begeistern. Camping bietet Spaß und Natur in einem.

Sabrina Plass, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

33. Moerser Schlossparklauf – Pannen, Spaß und Höchstleistungen

Am 24. April war es endlich wieder soweit. Zum 33. Mal begaben sich die Hobbydauerläufer bei herrlichen Wetter auf die Grafschafter Kampfbahn zum Moerser Schlosspark. Um 13.45 Uhr ging es dann auch schon mit den Walkern los, die sich als erstes auf die 7,5 KIlometer lange Strecke begaben. In der Zwischenzeit konnten sich die anderen Läufer bei Kuchen und Bratwurst, die von den zahlreichen Sponsoren gespendet wurden, auf ihren Start vorbereiten.

Während sich die Walker noch auf ihrer Runde befanden, fiel auch schon der Startschuss für die „Bambini“, die eine 400 Meter lange Runde vor sich hatten, natürlich stand hier vor allen Dingen der Spaß im Vordergrund. Kurze Zeit später waren nun die etwas älteren Kinder, von 7 bis 12 Jahren, an der Reihe, welche die so genannte Zwergenmeile, eine Strecke von 1,2 Kilometer bewältigen mussten. Über 100 Schüler und Schülerinnen stellten sich dieser Herausforderung.

Um 14.25 Uhr war es dann auch für mich an der Zeit, mich auf die Bahn zu begeben, denn der 2000 Meter lange Schülerlauf stand an, an dem 69 Jugendliche teilnahmen. Für mich sprang am Ende, mit einer persönlichen Bestleistung von 7.45 Minuten, der dritte Rang raus, trotzdem warte ich noch auf die Medaille, da meine Leistung nicht vom Computer erfasst wurde. Aber dies stellt kein Problem dar, da das Rennen von den Organisatoren aufgezeichnet wurde.

Nach diesem Ereignis kamen langsam die Walker ins Ziel. Zum Schluss stand noch das Hauptevent an – der 10 Kilometer ENNI Schlossparklauf, welchen Tobias Jazbec mit rund einer Minute Vorsprung gewann. Alles in allem war es ein wirklich gelungender Sporttag.

Benedict Buchner, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium