Gesellschaft – Ein (fast) normaler Alltag

Die Werkstätten der Haus Freudenberg GmbH bieten behinderten Menschen Arbeitsplätze, in denen sie ihren Möglichkeiten entsprechend gefördert und gefordert werden. „Wir versuchen, den Beschäftigten eine Lebens- und Arbeitsstruktur zu bieten, das ist unsere Motivation.“ So beschreibt Otto Esser, Leiter des Fachbereichs Schreinerei in der Werkstatt für behinderte Menschen in Goch, seinen Job.

Esser arbeitet in einer der Werkstätten der Haus Freudenberg GmbH, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, behinderte Menschen durch Arbeit zu fördern, sie mit Toleranz und Herzlichkeit zu fordern und ihre Würde zu achten. Neben der Schreinerei gehören auch Bereiche wie Landschaftspflege, Datenverarbeitung und Hauswirtschaft zu den Möglichkeiten, die die Behindertenwerkstätten bieten.

Bei den Werkstätten steht neben der eigentlichen Arbeit vor allem die Begleitung jedes Einzelnen im Mittelpunkt. Die Ausbildung sei zwar nicht mit dem ersten Arbeitsmarkt vergleichbar, aber jeder werde so gut gefördert, wie es seine Möglichkeiten zulassen, erklärt Otto Esser. Eine Vertrauensbasis zwischen den Beschäftigten und den Gruppenleitern ist dabei wichtig, da diese für die Beschäftigten auch als Ansprechpartner bei persönlichen Problemen und Konflikten fungieren.

Weiterhin gilt es als Ziel der Werkstätten, den Beschäftigten einen Lebensalltag zu ermöglichen, der kaum vom Alltag eines gesunden Menschen abweicht, so dass sie kaum Probleme haben, sich im „normalen“ Alltag zurechtzufinden.

Das positive Arbeitsklima und die vielen sozialen Kontakte innerhalb der Werkstatt haben zur Folge, dass die Motivation unter den Mitarbeitern auch mit der Zeit kaum nachlässt. „Viele würden auch gerne am Wochenende arbeiten“, sagt Petra Ebben vom sozialen Dienst.

In der Schreinerei arbeiten Menschen, die in ihren Fähigkeiten verschieden stark eingeschränkt sind. Daher ist die Werkstatt in drei Bereiche gegliedert, die durch Unterschiede hinsichtlich der Anforderungsprofile gekennzeichnet sind. So können die verschiedenen Behinderungsarten bei der gezielten Förderung der Mitarbeiter berücksichtigt werden.

Dass sich die in ihren Möglichkeiten verschieden stark eingeschränkten Beschäftigten untereinander helfen ist mit einer Art ungeschriebenem Ehrenkodex vergleichbar, denn die Mitarbeiter pflegen einen sehr menschlich verbindlichen Umgang miteinander. Auch provokatives Verhalten sei selten, könne aber, wenn es auftritt, durch die Zusammenarbeit mit gesetzlichen Betreuern, Wohnheimen und Familien in den meisten Fällen nachvollzogen und das entsprechende Problem gelöst werden, erzählt Petra Ebben.

Zu den Arbeitsabläufen lässt sich sagen, dass es zwar spezielle Arbeitshilfen gibt, die einzelne Aufgaben erleichtern, die Arbeit sich aber im Großen und Ganzen kaum vom ersten Arbeitsmarkt unterscheidet.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Beschäftigung in den Behindertenwerkstätten für die behinderten Menschen eine wesentliche Steigerung der Lebensqualität bewirkt.

Christina Berns, Goch, Coll. Augustinianum Gaesdonck

Ausland – Straßenhunde in der Türkei

In der Türkei gibt es ein großes Problem: Auf den Straßen leben tausende herrenlose Hunde. Diese Hunde streunen durch die Straßen und suchen nach etwas Essbarem. Darunter sind auch viele Welpen, die dann von den Menschen gefüttert werden. Die Menschen dort misshandeln diese Hunde. Sie bewerfen sie mit Steinen, schlagen oder treten sie. Diese Hunde sind weder geimpft noch kastriert, so vermehren sie sich immer weiter. Früher oder später sterben diese Hunde. Sie werden überfahren, sterben an Krankheiten oder am Alter, manche werden von den Menschen dort zu Tode gequält. Das Leid dieser Hunde ist unerträglich.

Bei VOX wurde einmal ein Film über einen Straßenhund gezeigt. Der Straßenhund Dukkha wurde todkrank und abgemagert von der Organisation „Care4life“ nach Deutschland geholt und dort gesundgepflegt. Dann wurde er zum Drogenspürhund ausgebildet. Nun ist er ein erfolgreicher Drogensuchhund und arbeitet mit der Polizei zusammen.

Stoppen kann man das Leid, wenn man die Hunde dort kastriert. Außerdem muss man die Hunde impfen, damit sich Menschen nicht an den Hunden anstecken. Es ist auch wichtig, dass man die Menschen dort aufklärt. Doch wir können hier nicht das ganze Leid stoppen, aber wir können dazu beitragen dieses Leid zu verhindern.

Wer helfen will, kann dies tun. Mehr Informationen gibt es unter: www.strassenhunde-beykoz.com/ oder unter www.tierschutz-tuerkei.de/Strassentiere.html

Janina Näthen, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Fechten – Ein ehrenhafter Sport

Fechten ist ein sehr alter Sport und eine der ältesten Sportarten. 1567 wurde die erste Fechtschule gegründet. Am 12.11.1911 gründete sich der erste Fechtverband. Trotzdem ist Fechten in Deutschland noch lange nicht so bekannt und angesehen wie in Frankreich. Dennoch ist Deutschland eine erfolgreiche Fechtnation. Deutschland holte schon mehrfach Olympia-Gold. Die Deutschen an sich sind nicht fechtsportbegeistert.

Ein Fechter aus Kleve fechtet nach einer Pause im Klever Fechtverein Merkur. Er fechtet schon seit seinem achten Lebensjahr. „1993 habe ich meinen ersten Fechtpass bekommen“, erzählt mir M.v.M.. Fechten ist ein teurer, aber interessanter Sport, da ihn jeder ausüben kann, man braucht nicht nur Kondition, sondern auch Geschick und Kraft. M.v.M. hat schon in vielen Städten gefochten u.a. in Ahrensburg, Lütjensee, Dortmund und Jena. Außerdem sagte er: „1999 war ich Landesmeister in Schleswig-Holstein.“

Es gibt viele Unterarten des Fechtens: Degenfechten, Florettfechten, Säbelfechten, und das Theaterfechten. Ein Anfänger beginnt zunächst mit dem Florettfechten. Nach ungefähr einem Jahr Training erwartet einen beginnenden Fechter die Turnierreifeprüfung. Bei erfolgreicher Ablegung darf man an Turnieren teilnehmen und bekommt hierfür seinen Fechtpass. Um an einem Turnier teilzunehmen, braucht ein Fechter auch eine Ausrüstung. Diese besteht aus: einer Fechtjacke, einer Fechthose, einer Fechtmaske, einer elektrischen Fechtweste, einem mechanischen Florett, 2-3 elektrischen Floretts und einem Fechthandschuh. Diese Grundausstattung für Florettfechter liegt bei Kosten von circa 1000 Euro. Somit ist Fechten ein sehr kostenintensiver Sport.

Dieser traditionsreiche Sport ist ehrenhaft und hat viele Regeln, die sich selten ändern. Es kämpfen immer zwei Fechter gegeneinander, wobei die Treffer zählen. Um einen Treffer zu landen muss der Fechter nicht nur schnell sein, sondern auch die Technik beherrschen, gute Kondition haben und stark genug auftreffen. Dies lässt sich alles mit der Zeit erlernen. Hierzu ist eine gute und kontinuierliche Trainingsgestaltung nötig.

In Kleve wird der Fechtverein von Wilfried Döring geleitet. Eine meist kleine Gruppe trainiert unter seiner Leitung einmal in der Woche. Allerdings gibt es auch Leistungszentren wie z. B. in Bonn. Dort wird häufiger trainiert und starke Leistung erfordert.

Der Sport, der schon im Mittelalter mit scharfen Waffen ausgeführt wurde, wird heute aus Sicherheitsmaßnahmen nur noch mit stumpfen Waffen gehandhabt.

Christoph Koester, Kleve, Freiherr-von-Stein-Gymnasium

Schule – Neue Lehrer gesucht

Ein Interview mit dem Schulleiter Herrn Schmitz zum Thema Lehrermangel:

„Gibt es an dieser Schule Lehrermangel? Wenn ja, in welchen Fächern?“

Schmitz: „Ja, es gibt Lehrermangel an dieser Schule. Am stärksten sind die Fächer Französisch, Englisch, Physik und Chemie betroffen.“

Wie kommt der Lehrermangel zu Stande?

Schmitz: „Die Politik hat nicht genügend neue Abiturienten für das Studium angeworben. Außerdem gehen in den nächsten Jahren 65.000 Lehrer in Pension, gleichzeitig kommen nur 40.000 neue Lehrer nach.“

„Wann hat der Lehrermangel angefangen?“

Schmitz: „Der Lehrermangel fing sehr früh an, ungefähr zwischen den 70er und 80er Jahren.“

„Ist der Lehrermangel ein großes Problem an ihrer Schule?“

Schmitz: „Noch nicht, bis jetzt konnten wir immer den Unterricht abdecken. Aber es könnte ein Problem werden, wenn beispielsweise im nächsten Schuljahr die dann einzige Französisch-Lehrerin ausfiele. In diesem Fall würde der komplette Französisch-Unterricht ausfallen.“

„Was kann man gegen den Lehrermangel tun?“

Schmitz: „Man könnte Lehrer von einer Schulform zur anderen wechseln lassen. So könnten Lehrer von einer geschlossenen Hauptschule zu einer Realschule wechseln. Doch die Regierung denkt anders und lässt dieses leider nicht zu.“

„Ist ein Ende in Sicht?“

Schmitz: „Die Landesregierung wirbt zurzeit um mehr Studierende.“

Fazit: Die Politiker müssen umdenken und Lehrer besser verteilen.

Daniel Schneiders, Cedric Thielen und Chris Bold, Kleve, Städt. Realschule Kleve

Au-pair – Erfahrung „auf Gegenseitigkeit“

Nach der Schule sofort studieren oder eine Ausbildung anfangen? Viele Schulabgänger wollen lieber erst einmal praktische Erfahrungen sammeln. Warum sich nicht gleich in die große weite Welt aufmachen? Es gibt viele Möglichkeiten, die Zeit bis zum Studien- oder Ausbildungsbeginn sinnvoll zu überbrücken. Einer davon ist der Auslandsaufenthalt als Au-pair. Er bietet die Chance, eine fremde Sprache zu erlernen, eine andere Kultur kennen zu lernen und neue Freundschaften zu schließen, um dabei wertvolle Erfahrungen zu sammeln, selbstsicherer zu werden und zu beweisen, dass Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Toleranz sowie Kontaktfreudigkeit vorausgesetzt sind.

Eine Person, die an einem solchen Projekt interessiert ist, muss jedoch einige Kriterien erfüllen. Je nach Gastland sollte sie zwischen 18 und 30 Jahre alt sein, über einen ausgeprägten Gesundheitszustand verfügen (physisch und psychisch gesund sein) und sehr gute, fundierte Erfahrungen im Umgang sowie in der Betreuung von Kindern haben. Außerdem sollte die Person Grundkentnisse über die in der Gastland gesprochenen Sprache verfügen.

„Au-pair“ ist französisch und bedeutet „auf Gegenseitigkeit“. Für die als Au-pair arbeitende Person und seine Gastfamilie beruht der Aufenthalt auf gegenseitigem Geben und Nehmen. Ein junger Mensch wird in einem fremden Land für sechs oder zwölf Monate aufgenommen und lernt dabei die Kultur sowie die Sprache der Region besonders intensiv kennen. Im Gegenzug hilft das Au-pair bei der Kinderbetreuung und im Haushalt. Diese Mithilfe beträgt bis zu 30 Stunden pro Woche.

Au-pairs haben Anteil am täglichen Familienleben. Sie nehmen die Mahlzeiten zusammen mit den Gasteltern und deren Kindern ein sowie sie mit in den von ihnen finanzierten Urlaub fahren. Sie bekommen ein monatliches Taschengeld und haben pro Woche einen freien Tag. Außerdem wird ihnen ein eigenes Zimmer gestellt. In ihrer Freizeit besuchen sie einen Sprachkurs. Im Vordergrund der Aufgaben stehen hauptsächlich die Kinderbetreuung und die Mithilfe im Haushalt. Dazu gehört beispielsweise das Wecken, Anziehen, Füttern und Spielen sowie das Aufräumen, Kochen, Wäschewaschen, Staubwischen und Betten machen.

Wenn man als Au-pair ins Ausland gehen möchte, sollte man sich frühzeitig an eine professionelle Agentur wenden. Gute Agenturen stehen der Person und seiner Gastfamilie nämlich auch während des gesamten Aufenthalts mit Rat und Tat zur Seite.

Christina Elshoff, Kleve, Freiherr-von-Stein-Gymnasium

Labelkult – Was ist dran am Markenzwang?

In der Pubertät reift die Persönlichkeit der Jugendlichen. Sie müssen ihren Platz in der Gesellschaft finden. Am wirksamsten wird dies mit Sachen gezeigt, die gerade „in“ sind.

Die einen sind komplett von teurer Markenware überzeugt, die anderen finden es unnötig, so viel Geld für Markenware auszugeben – es gibt viele Meinungen zum Markenkult. Was die Kleidung betrifft, sehen viele Jugendliche oft ziemlich gleich aus, besonders die, die sich besser darstellen wollen, bevorzugen Markenkleidung. Marken sind für viele Jugendliche interessant, weil solche Symbole signalisieren „Ich bin wer“. Das Äußere spielt eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft, wo Persönlichkeiten am Besitz von Wertgegenständen beurteilt werden. Für viele Jugendliche ist es nicht leicht zu erkennen,

dass Statussymbole nicht alles sind.

Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe zeigt sich über Musik und Sprache. Nach außen zeigen sie dieses über das Tragen bestimmter Kleidung- wobei jeder erkennen kann, zu wem der Jugendliche gehört. Es gibt auch welche, die neutral zu diesem Thema stehen. Es gibt eine Anzahl von Markenverweigerern, die keinesfalls Markenware tragen möchten, mit dem Ziel: Abgrenzung

von anderen Gruppen. Manche meinen, Markenware helfe nicht das Selbstbewusstsein zu stärken, außerdem hat jeder seinen eigenen Stil sich zu

kleiden, der seinen persönlichen Charakter widerspiegelt.

Markenkleidung ist schon immer ein Streitthema zwischen Eltern und Jugendlichen gewesen. Da diese sehr teuer ist, entsteht ein finanzieller Druck,

unter dem die ganze Familie leidet. Viele Eltern können dem Drängen der Kinder nicht nachgeben, sie sollten daher nur die Kosten übernehmen, die sie für sinnvoll halten. Merken Jugendliche, dass sie lange für diese teuren Artikel

sparen oder arbeiten müssen, überlegen sie vielleicht mehr, ob es dies wert ist.

Die Menschen werden direkt vom Konsumverhalten der Gesellschaft

beeinflusst. Dies ist übrigens nicht nur ein Verhalten von Jugendlichen – auch

Erwachsene zeigen mit ihrer Kleidung ihren Status. Wer was auf sich hält und das nötige Kleingeld besitzt, zeigt dieses.

Areta Bromand und Ilka Schmitz, Kleve, Freiherr-von-Stein-Gymnasium

Umwelt – Vulkanausbruch und Ölteppich

Etwas Vergleichbares gab es nach dem 11. September noch nie: Der Ausbruch des Vulkans Eyjafijallajökull auf Island hat für großes Aufsehen gesorgt. Durch unfassbar große Staubwolken wurde nicht nur der Flugverkehr innerhalb Deutschlands eingeschränkt, sondern in ganz Europa. Das führte dazu, dass der Bahnverkehr überfüllt und die Autoverleiher ausgebucht waren. Nach ungefähr einer Woche konnte der Flugverkehr wieder aufgenommen werden.

Damit nicht genug: Nun ist auch eine riesige Ölkrise durch den Ölkonzern BP im Golf von Mexico ausgebrochen. Unfassbar große Ölteppiche, die drei mal so groß wie Mallorca sind, haben bisher nur unbewohnte Gebiete verpestet und große Teile der Naturschutzgebiete zerstört. Sie steuern auf Louisiana, Mississippi und Florida zu.

Die Öllachen haben schon tausende Tieropfer gefordert, und es sieht noch nicht nach einer Verbesserung aus. Es soll eine 100-Tonnen-Stahlglocke in 1500 Meter über die Bohrinsel gestülpt werden und am größten Leck Öl abgesaugt werden. Bis das umgesetzt wird, kann es aber noch Monate dauern.

Julius Spilles, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Szene – Loveparade in Duisburg

Die Aussichten für die Loveparade am 24. Juli in Duisburg sind bestens. Dieses Jahr wird die Loveparade die kreativste und verrückteste. So, wie sie noch nie zuvor gefeiert wurde. Es werden rund eine Millionen Besucher erwartet.

Es wurden bereits sieben Gebäude des alten Güterbahnhofs abgerissen; das Gelände soll bis Mitte Juni fertig sein. Die großen Güterhallen bleiben allerdings stehen. Die will Veranstalter „Lopavent“ für das Event noch nutzen. Außerdem wurden schon Sträucher und Büsche beseitigt.

Es gibt zwei Bauabschnitte: Erst der Abriss, danach wird die riesige Terrasse gebaut, auf der die Besucher laufen werden. Die Arbeitskosten werden wahrscheinlich eine sechsstellige Summe betragen. Erstaunlicherweise unterstützt selbst die CDU die Veranstaltung. Denn das Image von Duisburg könnte dadurch verbessert werden.

Lucas Bergmann, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Musik – Freunde auf der Bühne

„All Time Low“ – wer ist das?!“ Diese Frage wird uns immer häufiger gestellt.

„All Time Low“ ist eine US-amerikanische Band, die sich in Highschool-Tagen zusammenfand. Sie besteht aus dem Sänger und Gitarristen Alexander William Gaskarth, dem Gitarristen Jack Barakat, welcher ebenfalls singt, aus dem Bassisten Zack Merrick und Rian Dawson, dem Schlagzeugspieler.

„All Time Low“ macht Pop-Punk-Musik, welche vom Stil her ähnlich ist wie die von Bands wie „Paramore“ oder „The All-American-Rejects“. Auf ihrem 2009 erschienenen Album „Nothing Personal“, welches unter dem Hopeless Records Label erschienen ist, holten sie sich unter anderem Mark Hoppus von Blink-182 zur Unterstützung.

In dieser Musik werden verschiedene Facetten aufgegriffen, doch leider gibt es noch keine Alben oder auch Singles von „All Time Low“ in unseren Musik-Stores. Unter anderem steuerte „All Time Low“ einen Soundtrack zu Tim Burtons „Alice im Wunderland bei“ („Painting Flowers“).

Live sind „All Time Low“ unbeschreiblich, sie kommunizieren durch ihren Frontmann Alex Gaskarth mit ihren Fans, animieren die Leute dazu, auf ihren Konzerten mitzumachen und Spaß zu haben. Außerdem wird die Band von dem Modelabel „Glamoure kills“ unterstützt, bei dem auch Jack Barakat eine Modelinie führt.

„All Time Low“ ist eine wunderbare Band, die durch ihre Musik Gefühle ausdrückt. Doch was noch viel wichtiger ist: „All Time Low“ ist keine gecastete, zusammengewürfelte Band, in der sich die Bandmitglieder vorher nicht kannten, und das fühlt man auch. Wenn man sich ihre Musik anhört, hört man, dass es ihnen Spaß macht und sie das Musizieren lieben.

Diese Band spricht eher Jugendliche an, hat ihren eigenen Stil und liebt ihre Fans.

Elmedina Skenderi, Wesel, Andreas-Vesalius-Gymnasium

Fußball – Nationaltorhüter René Adler sagt WM ab

Nationaltorhüter René Adler wird bei der WM in Südafrika nicht dabei sein.

Am 4. Mai hat er die WM abgesagt.

Der Grund ist eine Rippen-OP, der er sich nun unterziehen muss. Adler selbst sagte, es sei die schwerste Entscheidung in seinem Leben gewesen. Doch es sei ihm selbst, seinem Verein und der Nationalmannschaft letztlich unverantwortlich gewesen, an der WM teilzunehmen. Medizinisch betrachtet sei es zwar möglich, doch seine Schmerzen seien so erheblich, dass er auf Dauer im Training als auch in den Spielen keine Bestleistung hätte bringen können.

Bundestrainer Joachim Löw sagt, dass er es sehr schade findet, dass René Adler nun doch operiert werden muss und somit für die Weltmeisterschaft ausfällt.

Das ist nun schon die zweite Absage eines Nationalspielers an einem Tag.

Zuvor hatte Teamkollege Simon Rolfes, ein weiterer Leverkusener, die WM abgesagt.

Wer wird nun die Nummer 1 und welcher dritte Torwart wird ebenfalls noch zur WM mitfahren? Darüber will sich das Trainerteam noch beraten und dies am Donnerstag, 6. Mai, bei der Pressekonferenz zur Nominierung des WM-Kaders in Stuttgart bekannt geben.

Lutz Vondermans, Goch, Gymnasium der Stadt Goch