Tupac Shakur – Rapper-Legende kommt auf die Leinwand

Tupac Amaru Shakur war einer der erfolgreichsten US-amerikanischen Rapper. Mit weltweit mehr als 120 Millionen verkauften Tonträgern veröffentlichte er das erste Doppelalbum in der Geschichte des HipHop. Das Leben des Rappers, der am 13. September 1996 in Las Vegas durch Schussverletzungen starb, soll nun verfilmt werden.

Unter der Regie von seiner Mutter Afeni Shakur und Antoine Fuqua, der „Training Day“ und „Brooklyn’s Finest“ ebenfalls gedreht hat, soll Tupacs Leben authentisch wiedergegeben werden. Im Film wird sein Leben, sein Aufstieg zum weltweit bekannten HipHop-Superstar und Schauspieler, seine Zeit unter Vertrag bei Death Row Records, Eastcoast-Westcoast Krieg und sein erschütternder Tod zu sehen sein. Die Castings sind auf Hochtouren, da die Dreharbeiten noch im Sommer 2011 in Los Angeles, in seinem Geburtsort New York, Georgia und in der Stadt, in der er starb, in Las Vegas (unter anderem auch am Unglücksort Ecke East Flamingo Road / Koval Lane), gemacht werden. Leider ist der Kinostart zum Film „Tupac“ noch nicht bekannt, doch Gerüchten zufolge soll der Film im Sommer 2012 ins Kino kommen. Na, dann viel Spaß den ganzen Fans.

Sercan Ugurlu, Neuss, Janusz-Korczak-Gesamtschule

Internationales Zeitungsmuseum Aachen – Tag der offenen Tür im Juli

Sara Coelho (29) ist Projektleiterin. Sie hat 13 Semester (6,5 Jahre) Architektur studiert und ihr Diplom gemacht. Dann hat Sie noch fünf Semester (2,5 Jahre) Facilitymanegement studiert und den Master gemacht. Sie gehört seit 2009 zum Team Route Charlemagne. Sie ist die Bauherrenvertretung für das Bauprojek: Internationales Zeitungsmuseum Aachen.

Die Sammlung des Internationalen Zeitungsmuseums der Stadt Aachen wurde 1886 von Oscar von Forckenbeck (1822-1898) gegründet. Die Sammlung umfasst inzwischen mehr als 200.000 Zeitungen und Druckwerke. Seit 1931 befindet sich im „Großen Haus von Aachen“ das Internationale Zeitungsmuseum Aachen. Im Rahmen des Projektes Route Charlemagne wird das Museum seit 2008 neu konzipiert.

Das Haus ist ein Wohnhaus aus dem 15. Jahrhundert und es steht unter Denkmalschutz. Alle Baumaßnahmen, die durchgeführt worden sind, sind in engerer Abstimmung mit der Denkmalpflege gemacht worden. Sie gehen davon aus, dass die erste Etage, in der sich die Austellung befinden wird, ursprünglich ein großer Raum gewesen ist. Beim Aufschlagen des Putzes haben sie Bögen gefunden und Eisenanker, die auf Sicht gearbeitet waren. In der Mitte des vermutlich großen Saales befindet sich eine Blausteinsäule, von der zwei Bögen abgegangen sind. Der Besucher kann zukünftig diese Blausteinsäule und an zwei Stellen Teile des Zungankers sehen (Zuganker werden eingesetzt, um die Schubwirkung von Bögen und Gewölben aufzunehmen). Die restlichen Funde wie z.B die Bögen sind wieder zugemacht worden.

Am 9. und 10 .Juli ist Tag der offenen Tür und der Eintritt ist frei, allerdings eröffnet das Museum ohne einen Aufzug, weil während der Bauphase aufgrund von archäologischen Funden im Hof umgeplant werden musste.

Andreia Amado Lavos, Neuss, Janusz-Korczak-Gesamtschule

Essen & Trinken – Schwertfisch, wie Portugiesen ihn lieben

Wer Portugal schon einmal bereist hat, der schwärmt von der portugiesischen Küche. Sie ist nicht nur gesund, sondern unterscheidet sich auch von der Küche anderer südlicher Länder. Man verwendet hauptsächlich frische Zutaten wie Olivenöl, Knoblauch oder Tomaten. Diese Küche bietet eine enorme Vielfalt an Fisch- und Fleischgerichten. Sie ist sehr abwechslungsreich.

Speziell im Hinblick auf Wein und Lebensmittel hat sich die Marktposition Portugals in Deutschland weiter verbessert. Allein in den vergangenen drei Jahren haben sich die deutschen Importe von Wein aus Portugal fast verdoppelt. Portugal lieferte im Jahre 2005 fast 170.000 Hektoliter Wein im Wert von circa 30 Millionen Euro nach Deutschland. 2005 verzeichneten Weine aus Portugal in Deutschland beachtliche Steigungsraten von über sieben Prozent.

Jedes Gebiet aus Portugal hat ein eigenes regionales Gericht. Wie zum Beispiel in der Algarve, dort ist Rochen mit Knoblauchsauce ein regionales Gericht. Gebratener Zackenbarsch mit „Migas“, das eine Mischung aus Weißbrot, Kohl und Bohnen ist, und einer Vinaigrette mit Minze und Krabben, ist ein regionales Gericht aus Minho. Dieses Fischgericht hat seinen Ursprung an der Küste Nordportugals. Aus Alentejo kommt Filetspitzen vom Iberischen Schwein mit „Migas“ und Muscheln. Und wenn Sie jetzt auf den Geschmack gekommen sind, hier ein kleines Rezept für von der Insel Madeira:

Zutaten-Rezept für 4 Personen:

Fisch

1,8 kg Filets vom Schwertfisch

Maismehl

Natives Olivenöl

Meersalz

Frisch gemahlener Pfeffer

Maispolenta

500g Maismehl

2,2l Wasser

50g Butter

200g Maracuja-Fruchtmark

Meersalz

Sauce

1,5dl Zitronensaft

1,5dl Maracuja-Fruchtmark

Schwertfisch

Die Fischfilets mit Salz und Pfeffer würzen, in Maismehl wenden und in Olivenöl braten.

Maispolenta

Das Maismehl in etwas Wasser auflösen. In einem Topf die Butter, das Fruchtmark der Maracuja und das Wasser erhitzen. Mit Salz würzen und aufkochen. Das Maismehl hinzufügen und wie eine Polenta zubereiten, also unter ständigem Rühren weiterkochen, bis die Masse Festigkeit gewinnt. Die Masse auf ein gebuttertes Blech streichen. Abkühlen lassen. Die Polenta in Würfel schneiden und dieses in heißem Olivenöl von beiden Seiten anbraten. Anschließend auf Küchenpapier legen, damit das überschüssige Fett aufgesaugt wird.

Sauce

Auf kleinere Flamme den Zitronensaft und das Maracuja-Fruchtmark erhitzen und auf ca. 2/3 reduzieren. Anmerkung: Sollte das Maracuja-Fruchtmark nicht süß genug sein, einen Teelöffel Honig hinzufügen.

Den Fisch auf einen Teller legen,den Salat darauf anrichten, mit der Polenta garnieren und der Sauce überträufeln. (Rezept über CEP Portugal Handels- und Touristikamt, www.hola-iberica.de)

Adriana Amado, Neuss, Janusz-Korczak-Gesamtschule

Games – Portal, der Zweite

Das lange Warten hat sich gelohnt. Das berühmte Strategie-Spiel „Portal“ vom Entwickler Valve Software erfreut die Fans mit „Portal 2“.

Der Vorgänger von „Portal 2“ war das Spiel „Portal“, das am 18. Oktober 2007

auf den Markt kam. Ziel des Spiels, wie im zweiten Teil ist es, mit dem Portal Device, einem Gerät, mit dem man Teleportationsportale erstellen kann,

verschiedene Aufgaben zu meistern und Hindernisse zu überwinden. Chell, eine junge Frau, ist die Hauptcharakterin in „Portal“ und in „Portal 2“.

In „Portal 2“ gibt es Extras, zum Beispiel, dass man das Spiel zu zweit spielen kann. Vielen Spielern, die das Spiel gekauft haben, hat es gefallen. Das Spiel sollen Leute kaufen.

Ali Demir, Neuss, Janusz-Korczak-Gesamtschule

Musikverein „Frohsinn“ Norf – Nachwuchsmusiker gesucht

Der Musikverein „Frohsinn“ Norf e.V. wurde 1926 gegründet. In diesem Jahr feiert er sein 85. Jubiläum. „Frohsinn“ Norf hat insgesamt 150 Mitglieder, davon 70 aktive. Sie spielen auf vielen Schützenfesten, Geburtstagen, Goldhochzeiten und in der Kirche. Die Musiker spielen auf Holzblasinstrumenten, Schlaginstrumenten und Blechblasinstrumenten.

„Ich bin seit 1978 im Musikverein, und es macht mir richtig Spaß in diesem Verein zu musizieren“, sagt einer aus der Gruppe. Von den übrigen Mitgliedern hört man ähnliches. Jedes Jahr veranstaltet der Verein ein Frühshoppenkonzert, zu dem sich über 350 Zuhörer einfinden. Die Musiker erkennt man daran, dass jeder eine lange schwarze Hose, ein blaues Hemd, eine Uniformjacke und eine Mütze trägt. „Frohsinn“ Norf hat das Norfer Wappen auf seiner Uniformjacke mit dem Turm von Gut Vellbrüggen.

Um den Fortbestand zu sichern, werden Jugendliche von den Vereinsmitgliedern an den verschiedensten Instrumenten ausgebildet. Die Jugendlichen kommen aus Neuss und Umgebung. Wenn jemand Interesse hat im Musikverein mitzuspielen, kann man sich beim Verein melden Telefon 02137/3948 oder man geht auf die Homepage www.frohsinn-norf.de. Die Vereinsproben sind donnerstags von 18-22 Uhr im Vereinsheim Gymnasium Norf.

Laura D., Neuss, Janusz-Korczak-Gesamtschule

Magersucht – Wenn Abnehmen zur Krankheit wird

Magersucht, auch Anorexia nervosa gennant, ist eine phychisch ausgelöste

Ess-Störung. Bei Magersüchtigen ist nur Abnehmen angesagt. Sie essen kaum noch, machen viel Sport und schlucken Tabletten.

Magersucht beruht auf einer gestörten Körperwahrnehmung. Sie empfinden

sich zu dick, obwohl sie längst untergewichtig sind. Hunger wird der Beweis,

dass sie die Macht über denn Körper haben. Wenn Magersucht nicht behandelt wird, stirbt jede zehnte Magersüchtige an den Folgen.

Man geht davon aus, dass 800.000 Deutsche magersüchtig sind, am meisten

Frauen. Die Betroffenen sind zwischen 15 und 25 Jahre alt. Magersucht beginnt oft in der Pubertät, wenn mit dem körperlichen Wandel psychische Probleme eingehen. Die meisten Magersüchtigen sind konfliktscheu und zurückhaltend, aber auch ehrgeizig.

Magersucht ist heilbar, aber nicht harmlos. Studien zufolge enden rund 15 Prozent

der Fälle tödlich. Die Chancen auf eine Heilung liegen bei 60 bis 75 Prozent. Dazu benötigt man eine Therapie.

Demet Güngär, Neuss, Janusz-Korczak-Gesamtschule

Motorsport – Rennfahrer im Doppelpack

Die Zwillinge Jürgen und Heinz-Otto Fritzsche fahren auf dem Nürburgring mit einem orangenen Opel Astra OPC vom Bad Münstereifelschen Rennteam Kissling Motorsport in dem VLN-Langstrecken-Pokal der Klasse SP3T für Fahrzeuge mit bis zu zwei Litern Hubraum und Turbolader. Jedes Rennwochenende finden sich bis zu 200 Fahrzeuge mit vielen Rennteams in der Boxengasse zusammen.

Im Rennen gibt es viele verschiedene Rennklassen wie die eben genannte Klasse SP3T, in der noch zwei weitere Fahrzeuge des Kissling Motorsport-Teams um den Sieg kämpfen. Bei einem Treffen befragte ich die beiden Rennfahrer nach ihren Erfahrungen, Erfolgen und Anfängen auf und neben der Rennstrecke der Eifel.

Wie kamt ihr zum Motorsport? Die ganze Geschichte begann 1976 auf der Konfirmation einer Cousine. Neben der Feier fand ein Autoslalomrennen auf einem Parkplatz statt. Aus Langeweile entschlossen sich die beiden mit ihren Straßenwagen an dem kleinen Rennen teilzunehmen. Die beiden hatten damals gerade ihren Führerschein und gewannen direkt beim ersten Mal den ersten und zweiten Platz. So fing die ganze Motorsport Geschichte an. Ansonsten, so erklärte mir Jürgen Fritzsche, wären die beiden nie zum Rennsport gekommen.

In diesem Jahr sind die beiden 52 Veranstaltungen gefahren, wobei die beiden insgesamt zwischen elf und 14 Klassensiege gefahren sind.

Wie verlief eure Karriere im Motorsport? Jürgen Fritzsche: „Uns ist wirklich ein sehr guter Start in unsere Karriere gelungen.“ Anfangs fielen ihnen die Siege leichter als erwartet. Manche jetzigen Formel 1-Fahrer hatten einen schwierigeren Start als die beiden.

Was waren eure größten Erfolge? Jürgen Fritzsches größten Erfolge waren einmal ein Sechs Stunden-Rennen im Europaschaftslauf, in dem er bester Deutscher war und auf Gesamtrang sieben kam. 1984 bekam er eine Anfrage in der DTM als Werksfahrer bei Opel, die er aber aufgrund seines privaten Lebens, das er beibehalten wollte, ablehnte. Er erzählte mir, dass er jetzt immer noch froh ist, dass er diese Entscheidung so getroffen hat. Heinz-Otto Fritzsches größten Erfolge feierte er in der Bergmeisterschaft mit einigen Gesamtsiegen. Auch er bekam Anfragen bei verschiedenen Teams, die er allerdings auch ablehnte.

Was sagt eure Familie zu eurem zeitaufwändigem Hobby? In den Anfängen waren die Eltern gar nicht einverstanden. Erst nach einiger Zeit unterstützten die Eltern voll und ganz die beiden in ihrem Sport. Heute sind es ihre Frauen, die sie jedes Rennen unterstützen und ihnen zur Seite stehen. „Es ist schön wenn man immer jemanden dabei hat.“

Was könnt ihr jungen Leuten für Tipps geben, die auch gerne im Rennsport Erfolg haben wollen (wie sieht der perfekte Start in eine gute Karriere aus)?

Ein sehr früher Anfang mit fünf bis sechs Jahren im Go-Kart-Sport wie zum Beispiel die heutigen Formel 1-Fahrer. Natürlich steckt auch immer das Geld von den Eltern mit drin, die den Sport finanzieren müssen.

Marvin Streppel, Hückeswagen, Städt. Realschule Hückeswagen

Sinus-AG – Sicher im Netz unterwegs

Internet kann Spaß machen, aber auch gefährlich sein! Wie sicher bist du im Netz unterwegs ? Das Wort Sinus steht für „Sicher im Netz unterwegs“, die AG wird für Schüler/innen in der Janusz-Korczak-Gesamtschule angeboten. Wie fühlen sich Cybermobbing-Opfer? Was kann man gegen Mobbing tun? Was für Abzocke gibt es im Internet? Kann Internet auch Spaß machen? All die Fragen werden dank dieser AG aufgelöst.

Dieses Angebot gilt nur für die Schüler/innen der Janusz-Korczak-Gesamtschule. Es wird von Frau Garcia Frühling, Frau Graber und Herrn Thiel organisiert, und die AG wird unterstützt von der Kinderschutz-Ambulanz, dem Jugendzentrum Grimlinghausen, dem Rhein-Kreis-Neuss, der Polizeibehörde, der Caritas Neuss usw. Es ist ein Angebot für Schüler/innen, damit sie wissen, was sie in solchen Situationen tun sollten, wie sie reagieren sollen. In der Sinus-AG wird klar gemacht, dass Internet auch zu Suchtkrankheiten führen können.

Viele Menschen auf der Welt sind in sozialen Netzwerken wie Facebook, Msn, Skype, icq usw, aber wer ist wirklich geschützt? Wie kann man vermeiden, dass andere Personen, die man nicht kennt, einen belästigen? Mit wem solltest du schreiben und von wem solltest du dich fern hallten? Gehören persönliche Daten ins Internet? Viele Jugendliche veröffentlichen persönliche Daten, indem sie den richtigen Namen, Nachnamen, Straße, Ort, Telefonnummer, Handynummer weitergeben, aber dabei wissen sie gar nicht, wie gefährlich es ist. Die Sinus-AG ist dafür da, dich vor Gefahren zu schützen. Sie will dir zeigen, wie du auch Spaß im Internet haben kannst, ohne dass du in Gefahr bist. Womit du auch beim Chatten Spaß haben kannst. Ohne, dass du versteckte hohe Kosten zahlen musst, weil du im Internet auf gefährliche Seiten geraten bist. Willst du im Netz unterwegs sein? Dich vor Gefahren schützen. Hast du die Möglichkeit, dann hole dir die besten, spannenden Tipps der Sinus-AG .

Kocak Cansu, Neuss, Janusz-Korczak-Gesamtschule

Maya-Kalender – Ist das unser Ende?

Stimmt es, dass die Welt untergeht ? Keiner weiß es, doch es wird spekuliert, dass der Maya-Kalender am 21.12.2012 endet, das heißt, die Menschheit, wie auch alle anderen Lebewesen unseres Planeten, werden ausgelöscht beziehungsweise vernichtet. Doch wie ist so etwas möglich?

Der Kalender der Maya Tzolkin beginnt im August 3114 vor Christus und endet am 21.12.2012. Die Maya selbst beschreiben den Prozess für das Jahr 2012 als „Aufstieg in die fünfte Dimension“ und sind der Meinung, dass das „Zeitalter der Lichts“ beginnt. Am 21.12.2012 bewegt sich die Sonne in dem dunklen Graben im Zentrum der Milchstraße und die Maya nennen diesen dunklen Graben „die kosmische Mutter“, worauf sich hier offensichtlich auf ein schwarzes Loch bezogen wird. Erst vor fünf Jahren haben Wissenschaftler herausgefunden, dass sich im Zentrum unserer Galaxie tatsächlich ein enormes Loch befindet.

Unsere Erde wird sich am 21.12.2012 in exakter Konjunktion mit der Sonne und dem Zentrum der Milchstraßen-Galaxie befinden. Es ist ein galaktisches Ereignis, welches sich alle 25.800 Jahre nur ein einziges Mal ereignet. Niemand weiß, was diese bemerkenswerte Anordnung für eine Auswirkung auf der Erde haben wird. Doch die Maya sind sich sicher, dass unsere Erde „sterben“ wird und wir mit ihr. Es könnte möglicherweise eine Feldeffekt-Umkehrung stattfinden, wenn die Erde diesen galaktischen Äquator durchquert. Doch keiner weiß, was genau passieren wird? Ob die Maya Recht haben? Das werden wir frühestens am 21.12.2012 selbst sehen.

Julia Janowitz, Neuss, Janusz-Korczak-Gesamtschule

Interview – Integration behinderter Kinder

Wie werden behinderte Kinder heute integriert? Werden sie überhaupt integriert? Zu diesem Thema interviewten wir Frau Ostendorf, Mutter des zehnjährigen Jonathan mit Downsyndrom.

Frage: Wird man als Familie mit einem behinderten Kind ausgegrenzt oder werden Sie von der Gesellschaft integriert?

Frau Ostendorf: Bewusste Ausgrenzungen gibt es selten. Mitunter ist die Teilhabe für die Familie erschwert, zum Beispiel bei der Mitgliedschaft im Sportverein oder der Musikschule. Natürlich gibt es auch andere, sprachlich bedingte Hürden. Aber ich finde, die Situation einer Familie mit einem behinderten Kind hat sich in den letzten 20 Jahren deutlich gebessert. Dies liegt auch daran, dass Menschen mit Behinderung häufiger in den Medien wahrzunehmen sind.

Frage: Sie sind Grundschullehrerin. Finden Sie persönlich eine integrative Schule vorteilhafter als eine Förderschule nur für behinderte Kinder wie die Hugo-Kükelhaus-Schule, die Jonathan besucht?

Frau Ostendorf: Für unseren Sohn ist eine Förderschule gut. Wir können uns einen gemischten Unterricht für ihn nicht vorstellen. Zudem ist die Arbeit im Klassenteam sehr gut. Das Konzept der Integration sollte in Deutschland aber weiter fortschreiten und in Zukunft mehr Geld für integrative Schulformen bereitgestellt werden.

Frage: Jetzt zu Ihrem Alltag, welche Besonderheiten müssen Sie beachten?

Frau Ostendorf: Jonathan ist natürlich nicht so weit wie gesunde Kinder in seinem Alter. Er muss fast ständig beobachtet werden und man muss immer überlegen, wo er momentan steht und was man ihm zutrauen kann. Sich anzupassen, fällt ihm nicht leicht. Er tut sich mit nicht eingehaltenen Versprechen und kurzfristigen Änderungen von Plänen sehr schwer. Er braucht auch viel Zeit und Hilfe bei Dingen wie Zähneputzen, Nägelschneiden und Schulvorbereitung.

Frage: Jonathan ist vor kurzem zur Erstkommunion gegangen. Sie waren seine Katechetin. Haben die anderen Kommunionkinder ihn integriert und akzeptiert? Wie sind deren Eltern mit der Situation umgegangen?

Frau Ostendorf: Jonathans Erstkommunion war eine sehr gute Erfahrung. Natürlich wissen wir nicht, was er gelernt und mitgenommen hat. Er wurde in seiner Gruppe akzeptiert und integriert. Wir wollten alle Kinder gleich behandeln. Dennoch war es uns wichtig, auf Jonathans Behinderung und seine Besonderheit aufmerksam zu machen und sie nicht zu verstecken. Wir haben offen hierüber informiert und bekamen hierzu sehr positive Rückmeldungen von den Kindern und Eltern.

Frage: Kommt Jonathan besser mit Kindern mit oder ohne Behinderung zurecht?

Frau Ostendorf: Mit anderen behinderten Kindern hat Jonathan leider wenig Kontakt. Er kommt besser mit Menschen zurecht, die auf ihn eingehen und seine Wünsche erfüllen können. Im Moment hat er öfter Ärger mit seinen behinderten Schulkameraden. Wir hoffen, dass sich dies ändert.

Frage: Sie leiten eine integrative Musikgruppe. Sind hierbei die gesunden Kinder den behinderten Kindern gegenüber zurückhaltend?

Frau Ostendorf: Nein! Beim gemeinsamen Musizieren und Tanzen kommen sie bestens miteinander aus!

Vielen Dank!

Clara Dohm und Paula Abbate, Leverkusen, Freih.-V.-Stein-Schule