Neues Einkaufszentrum – Mönchengladbach wird zur Shoppingstadt

Anfang 2012 beginnen die Bauarbeiten für das künftige Einkaufszentrum an der Hindenburgstraße in Mönchengladbach.

Rund 500 Arbeiter werden sich an dem Bau der Mönchengladbacher Arcaden beteiligen. Einher geht mit diesen Plänen auch eine teilweise Verlagerung des Busverkehrs von der Hindenburgstraße zur Steinmetzstraße.

„Wenn wir das Pflaster auf der Hindenburgstraße retten wollen, müssen wir etwa ein Drittel des Busverkehrs umlenken, der über diese Einkaufsstraße führt. Sonst müssen wir die Hindenburgstraße irgendwann massiv umbauen- und zwar auf Kosten der Stadt,“ sagte Gladbachs oberster Stadtplaner Wurff.

Das Center soll sich von der Stepgesstraße bis zum Lichthof erstrecken und eine 25.000 Quadratmeter reine Verkaufsfläche (ohne Lager und Gänge) bieten. Bei der Mieterstruktur wird eine Mischung aus örtlichen Einzelhändlern, Dienstleistern und Gastronomieanbietern sowie regionalen und überregionalen Filialisten angestrebt.

Die Fassade der Mönchengladbacher Arcaden wird nach den Plänen des Aachener Büros kadawittfeldarchitektur gestaltet und soll aus umweltfreundlichen Tonlamellen bestehen. Außerdem wird sie durch verglaste Elemte aufgelockert. Was an einem Einkaufszentrum natürlich nicht fehlen darf, ist der Parkplatz, der sich auf dem Dach des Zentrums befinden soll.

Kurz vor Weihnachten 2014 sollen Kunden bereits im geplante Einkaufszentrum an der Hindenburgstraße einkaufen können. Für weitere Informationen wenden Sie sich an den Showroom in der noch vorhandenen Theatergalerie der Innenstadt.

Mirela Zaimovic, Mänchengladbach, Gesamtschule Volksgarten

Mode – Primark – der neue Trend

Nach der teuren Hollisterphase kommt jetzt bei einigen die günstige Primarkphase. Die meisten fragen: Was ist Primark?

Und wenn ihnen erklärt wurde, was Primark ist, wollen sie sofort hin! Primark ist eine irische Idee, wo Leute für kleines Geld gute Kleidung bekommen können. Ich war schon zwei Mal da und habe immer viele Klamotten für wenige Ausgaben bekommen.

Die Primarkkasse hat eine gute Reglung. Es sind eine bis 15 Kassen hintereinander, und wenn eine Kasse frei wird, dann wird der Erste in der Schlange von einer Computerstimme aufgerufen. Doch es gibt auch etwas Negatives: man muss den perfekten Tag finden, denn wenn man am Wochenende dort hinfährt, ist es sehr voll und unübersichtlich.

Aber daran sieht man, dass diese Idee gut angekommen ist und bei vielen Eindruck hinterlassen hat. Primark ist ein sehr wahrscheinlich neuer Trend. Ich würde am liebsten ein Primark in meine Stadt bekommen, damit ich dort immer Shoppen gehen kann ohne lange mit Zug oder Auto zu fahren.

Julia Breuer, Mänchengladbach, Hugo-Junkers-Gymnasium

Schwerelos im Apollo Varieté – Atemberaubende Kunststücke

In der vorweihnachtlichen Zeit hatte Roncalli sich gedacht, Sie wieder in den Sitz des Apollo Varieté in Düsseldorf zu fesseln. Mit dem neuen Meisterstück „Schwerelos“ wurden Sie von hinreißender Musik und akrobatischen Kunststücken mit in die Leichtigkeit der Liebe gezogen.

Die Operndiva Christine Gogolin und ihr Duett-Partner Markus Schimpp brachten Glanz in die ganze Show mit ihrem herzergreifenden Gesang. Anderseits liefen Ihnen Schauer über den Rücken, wenn Sie Kunststücke auf Seilen hoch in der Luft sehen. Das meinte auch Vitaly Ostroverkhov (24): „Auf dem Seil zu stehen, ist keinerlei Kunst. Wenn man wirklich hoch oben in der Luft Kunststücke machen möchte, muss man dafür lernen. Ich habe dies selber in der Zirkusschule gelernt und bin deshalb heutzutage gut in Form oben auf dem Seil.“ Das sah man auch, denn der 24-Jährige zog eine fantastische Show ab.

Ebenfalls atemberaubend war Darren Burrell alias Burl. Er liebt Seifenblasen über alles und zaubert aus diesen kleinen Bläschen riesige Kunststücke. Es war eine zauberhafte Performance von schillernder Leichtigkeit. Wer bei Rollschuhen nur an Kinderspiele denkt, dem wurde von Andrey Filippov und Tatina Orlova der Boden unter den Füßen weggerissen.

Roxanne Schneider, Düsseldorf, Annette-V.-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Rechnen mit Maschinen – Die Entstehung des Computers

Fast Jeder benutzt ihn jeden Tag, doch niemand weiß Genaueres über ihn: den Computer. Der Begriff Computer kommt aus dem Lateinischen (computare=zusammenrechnen) und wird abgeleitet aus dem Englischen „to compute“.

Viele Leute vermuten, ein Amerikaner wie Bill Gates oder Steve Jobs habe ihn erfunden, aber das ist falsch. Konrad Zuse, ein Deutscher, hat den ersten vollautomatischen Computer der Welt erfunden. Konrad Ernst Otto Zuse ist am 22. Juni 1910 in Deutsch-Wilmersdorf bei Berlin geboren und am 18. Dezember 1995 in Hünfeld bei Fulda gestorben. Er war Bauingeneur, Erfinder und Unternehmer (Zuse KG).

Vor seiner Erfindung gab es auch andere Rechenmaschinen. Im Jahr 1935 stellten die IBM die IBM 601 vor. Es war eine Lochkartenmaschine, welche eine Multiplikation pro Sekunde durchführen konnte. Davon wurden ca. 1500 Exemplare verkauft.

Im Jahr 1935 meldete Konrad Zuse zwei Patente an, die aber abgelehnt wurden. Im Jahr 1938 stellte er den „Z1“ fertig. Es war eine vollfunktionstüchtige Rechenmaschine, die ebenfalls pro Sekunde eine Multiplikation durchführen konnte. Diese Wurde im Krieg zerstört, danach aber wieder aufgebaut. Diese Maschine steht heute im Deutsche Technikmuseum in Berlin.

1941 entwickelte Konrad Zuse den „Z3“. Dies war der erste vollautomatische, programmgesteurte und frei programmierbare, in binärer Gleitkommarechnung arbeitende Computer der Welt. Er war so groß wie ein Zimmer.

Im Laufe der folgenden Jahrzehnte gab es immer größere Fortschritte in der Entwicklung der Computer bis in die 80er Jahre. Die amerikanische Firma IBM entwickelte den ersten PC (Personal Computer), und Bill Gates entwickelte das dazugehörige Betriebssystem MS-DOS. Die Gründer von Apple (Steve Jobs und Steve Wozniak) entwickelten ihren ersten Computer (LISA) Diese Computer waren im Gegensatz zu den vorherigen Modellen wesentlich kleiner und somit auch für jeden Menschen individuell einsetzbar.

Die nun folgende, rasante Entwicklung der Computer hat dazu geführt, dass sie immer kleiner, handlicher und leistungsfähiger wurden. Heute finden sich Computer in Handys usw. wieder. Sie wären heutzutage gar nicht mehr wegzudenken, weil man mit ihrer Hilfe ins Internet gehen, mit Leuten kommunizieren und wichtige Informationen herausfinden kann.

Eva Wenmakers, Düsseldorf, Humboldt-Gymnasium

Animationen – Wie sie die Welt auf den Kopf stellen

Ich sehe einen Film, der grandiose Animationen enthält, er heißt „Inception“.

Doch wie funktionieren solche visuelle Tricks und Effekte?

Animationen bestehen aus circa 24 Bildern pro Sekunde. Meist werden Animationen zur Visualisierung von wissenschaftlichen Modellen, Architektur, Design und Trickfilmen genutzt. Doch sie gibt es auch in zahlreichen Spielen. Sie werden aber auch genutzt, um Filmmaterial aufzubessern und Effekte zu erstellen, die unbearbeitet nicht möglich wären. Diese werden meist mit einem Graphic Tablet erstellt, da man so schneller, genauer und effektiver arbeiten kann.

Doch bei dem Film „Inception“ wurde die Objekt-Animation genutzt. Bei dieser Art von Animation werden 3D-Objekte, die mit Programmen erstellt wurden, zum Bewegen gebracht. Dies passiert allerdings erst in der Postproduktion (Nachbearbeitung). In einer Szene schiebt eine Frau zwei Spiegel voreinander, damit in den Spiegeln ein langer Gang entsteht. Dann zerbricht sie diese und der Gang ist Realität. In einer anderen Szene biegt sich die Straße so, dass die eine Straße auf dem Kopf steht und die Dächer der anderen Straße berühren.

Die Animationen des Films wurden mit Programmen wie zum Beispiel Maya oder After Effects erstellt. Es gibt mit der Objekt-Animation 13 verschieden Arten von 2D und 3D Animationen.

Adrian Sochacki, Düsseldorf, Humboldt-Gymnasium

Handy-Sucht – Mobiltelefon als Droge

Ein Leben ohne Handy ist für viele Jugendliche eine erschreckende Vorstellung.

Die Handy-Sucht ist auf dem Weg, eine offizielle Krankheit zu werden, welche Psychotherapeuten als „Mobile and Internet Dependency Syndrome“ kurz „MAIDS“ bezeichnen.

Darunter versteht man, dass, vor allem Jugendliche, die ihr Handy beispielsweise liegen gelassen haben oder gerade keine Möglichkeit haben zu telefonieren, SMS zu schreiben oder auch ins Internet zu gehen, feuchte Hände bekommen, nervös werden oder sogar auch in Panik geraten.

Melanie (15) berichtet unserer Zeitung, dass sie bis zu 200 SMS am Tage verschickt und ebenso viele erhält. Sie ist bis zu drei Stunden am Tag mit ihrem Handy beschäftigt. Um Freunde auch tatsächlich zu treffen, hat sie gar nicht mehr viel Zeit. „Ich habe mich einfach daran gewöhnt, ständig mein Handy in der Hand zu haben, sonst würde mir etwas fehlen. Deshalb schreibe ich auch vormittags im Unterricht SMS oder bekomme welche. Die Lehrer merken das meist nicht, weil ich blind schreiben und gleichzeitig auf die Tafel gucken kann.“

Einer Umfrage nach fühlen sich bereits zwei Drittel aller Handy-Besitzer unwohl, wenn sie ihr Handy nur vergessen haben und drei Prozent werden sogar ängstlich oder gar panisch. Auch wurde herausgefunden, dass 70 Prozent unruhig werden bzw. sogar durchdrehen, wenn sie nicht täglich ihr Emails nachgucken können.

Frau Dr. Möllner, Psychotherapeutin auf der Suchtstation der Rheinischen Kliniken Langenfeld dazu: „Die Betroffenen werden immer jünger. Sie sind zu drei Viertel weiblich und sie verweilen bei uns bis zu drei Monaten. Wichtig ist es, sie bei uns zur Ruhe kommen zu lassen, sie von allen Reizen sowie Handy und Internet abzuschirmen und die Zeit anders zu strukturieren.“

Durch die preiswerten Flatrates und dadurch, dass viele attraktive Apps im Internet verfügbar sind, wird die Handy- bzw. die Internetsucht in Zukunft vielleicht sogar zunehmen. Das Thema wird weiter brisant bleiben.

Alina Daber, Düsseldorf, Annette-V.-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Bubble Tea – Fun-Drink aus Fernost an den Rhein

Bubble Tea, der aus Taiwan stammt, ist nach Düsseldorf gekommen. Dieser Tee ist bekannt unter dem Namen Pearl Milk Tea. Er wird auf der Basis von gesüßtem grünen oder schwarzen Tee hergestellt, der mit Milch und Fruchtsirup versetzt und wie ein Milchschake zubereitet wird.

Die Besonderheit dieses Getränks, das mit Trinkhalm getrunken wird, besteht in zugesetzten farbigen Kügelchen aus Tapioka. Das Getränk ist vor allem in Taiwan, China und Südostasien sehr beliebt, aber seit einiger Zeit auch in den USA und in Australien. Jetzt gibt es auch einige Läden in Deutschland und Österreich, die das Getränk anbieten. In Düsseldorf hat zuerst ein Laden in der Nähe am Hauptbahnhof eröffnet, der Laden heißt ,,BoBo Q‘‘.

Das Getränk, das außerhalb von Taiwan und China jetzt als Bubble Tea bezeichnet wird, heißt auf Chinesisch eigentlich ,,珍珠奶茶, zhenzhu naicha‘‘ auf Grund der zugefügten Tapioka-Kügelchen. Im asiatischen Raum heißen die Perlen auch Boba oder Boba pearls.

Die Basis ist gesunder Tee, mit Milch und Kügelchen gemixt. Es gibt ganz viele Geschmacksrichtungen. Am häufigsten wird der Tee mit Obstgeschmack versehen, zum Beispiel Erdbeere, Kiwi, Pfirsich, Mango, Wassermelone, Honigmelone. Außerdem ist der Tee manchmal mit Joghurt oder Kaffee gemixt. Dann wird das Getränk, zum Beispiel Erdbeerjoghurt, mit Kügelchen ausgefüllt. Sie werden durch den extra großen Strohhalm aufgesaugt und sind gekaut extrem lecker und gleichzeitig eine Quelle an Eisen, Calsium und Vitamin C. Tapioka ist rein pflanzlich – die Grundsubstanz ist eine Maniokwurzel – und in der Konsistenz ähnlich wie ein saftiges Fruchtgummi. Die Tapioka gibt es in unterschiedlichen Arten: Man kann sich entscheiden zwischen groß, klein, rund oder in Rechteckform. Auch bei der Geschmacksrichtung hat man freie Auswahl.

Der Preis für einen Bubble Tea liegt meistens bei drei Euro. Es gibt verschiedene Größen des Getränks. Wenn man einen Tee in Größe ,,L‘‘ kauft, dann bezahlt man fünf Euro, aber wenn man einen Größe ,,M‘‘ wählt, dann bezahlt man 3,30 Euro. Der Tee wird heiß oder kalt serviert.

Bisher gibt es zwei Läden in Düsseldorf: Einer liegt wie gesagt am Hauptbahnhof und der andere befindet sie in der Altstadt. Man kann also dieses Kultgetränk in Düsseldorf genießen und endlich auch mal cool sein!!

Zhuo Tao Huang, Düsseldorf, Humboldt-Gymnasium

Männerfußball – Frauenfußball – Die Rekordweltmeister sind weiblich

Alle kennen Männerfußball und inzwischen auch Frauenfußball, aber was sind eigentlich die Unterschiede?

Die ersten Unterschiede zwischen Frauen- und Männerfußball liegen in der jeweiligen Geschichte: Der Männerfußball entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Großbritannien. Ab 1880/1890 breitete sich das Interesse in allen Kontinenten aus. Die ersten Fußballregeln verfassten 1848 Studenten in England. 1857 gründeten Cricketspieler mit dem FC Sheffield den ersten Verein der Welt. 1863 entstanden die ersten Fußballregeln in London. In Deutschland führte 1874 der Braunschweiger Lehrer Konrad Koch das Fußballspiel ein. Der erste Fußballverein in Deutschland war der Dresden English Football Club, den 1874 in Dresden lebende Engländer gründeten.

Frauen durften nicht von Anfang an Fußball spielen. Allerdings spielten Frauen schon im 12. Jahrhundert in manchen Ländern wie zum Beispiel in Frankreich und bei den Inuit, ein fußballähnliches Spiel. 1894 wurde das erste britische Frauenfußballteam, die British Ladies, von Nettie Honeyball gegründet. In Deutschland spielten zu Beginn vor allem Studentinnen Fußball gegeneinander. Doch für die deutsche Studentinnen-Vereinigung galt Frauenfußball als moralisch verwerflich. Um 1950 wurden einige Frauenvereine und -abteilungen gegründet. Der DFB verbot 1955 den Frauenfußball, da er seiner Meinung nach der Frau nicht gerecht war. Trotzdem spielten einige Frauen weiter. Am 31. Oktober 1970 hob der DFB das Verbot wieder auf. Allerdings galten bei den Frauen noch andere Regeln als im Männerfußball. Es musste eine halbjährige Winterpause geben, Stollenschuhe waren verboten, die Bälle waren kleiner und leichter und die Spielzeit dauerte 70 Minuten. Später wurde die Spielzeit auf 80 Minuten erhöht. 1993 gab es dann auch für Frauen eine Spielzeit von zwei mal 45 Minuten. 1986 führte der DFB die erste Frauenbundesliga ein.

Männer sind in der Regel berühmter als Frauen, auch wenn diese mittlerweile immer bekannter werden. Es gehen mehr Menschen zu Spielen der Männer-Bundesliga als zu denen der Frauen-Bundesliga. In „Männerstadien“ sind oft bis zu 60.000 Plätze verfügbar, wohingegen in „Frauenstadien“ nur bis zu 400 Plätze existieren. Ein entscheidender Unterschied ist, dass männliche Fußballspieler mehr Geld als weibliche bekommen. Männliche Bundesliga-Profis verdienen im Schnitt eine Million Euro im Jahr, Bayernstars sogar bis zu neun Millionen Euro, ein weiblicher Bundesliga-Profi hingegen im Schnitt nur ein Bruchteil. Viele Fußballspielerinnen verdienen Geld auch durch Fotoshootings oder/und mit Sponsorengeldern.

Ein anderer Unterschied ist, wie oft eine WM oder EM gewonnen wurde. Die Männer sind dreimal Weltmeister geworden und dreimal Europameister, womit sie die erfolgsreichste europäische Nationalmannschaft sind. Die Frauen sind zweimal Weltmeister geworden und siebenmal Europameister. Fünf dieser Titel wurden sogar in Folge gewonnen. Somit sind sie Rekordmeister. Es gibt vielerorts keine Frauenfußballmannschaften, dafür aber jede Menge männliche.

Judith Gärs, Düsseldorf, Humboldt-Gymnasium

Bubble Tea – Die neue Art Tee zu genießen

Bubble Tea, auch bekannt unter dem Namen Pearl Milk Tea, ist ein Getränk von gesüßtem grünem oder schwarzem Tee. Es wird wie ein Milchshake zubereitet, indem es mit Milch und Fruchtsirup versetzt wird. Die Besonderheit dieses Getränks, das mit Strohalm getrunken wird, besteht aus zugesetzten farbigen Kügelchen aus Tapioka (Topping) oder einer anderen Speisestärke.

Es ist vor allem in Taiwan, China und Südostasien sehr beliebt, aber seit einiger Zeit auch in den USA und in Australien. Bubble Tea hat in Asien und in den USA mittlerweile einen gewissen Kultstatus.

Bubble Tea wird meistens mit Eis kalt serviert, aber natürlich gibt es auch warme Varianten und seit einiger Zeit auch einen Bubble Coffee. Natürlich gibt es das Getränk in verschiedene Geschmacksrichtungen. Die Tapiokakugeln (Toppings) werden etwa 25 Minuten lang gekocht, bis sie eine Kaugummi ähnliche Konsistenz haben. Die Stärke ist geschmacklos, daher werden die fertigen Kügelchen in eine Zuckerlösung eingetaucht.

Inzwischen gibt es auch einige Läden in Deutschland und Österreich, die das Getränk anbieten. Seit 2011 gibt es die Ladenkette BoboQ am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Ebenfalls wird Bubble Tea in der Düsseldorfer Altstadt verkauft

(Preise: Medium 3, Large 3,30 und Jumbo 3,90 Euro). Sowohl für Jugendliche und Erwachsene ist Bubble Tea der Trend.

Yade Solak und Damla Kaya, Düsseldorf, Werner-V.-Siemens-Realschule

Buch-Tipp – Die Angst im Nacken

Nach dem Bestseller „Still Missing – Kein Entkommen“ hat Chevy Stevens einen neuen Thriller herausgebracht. „Never Knowing – Endlose Angst“ ist der viel versprechende neue Roman. Das mit „Unbedingt lesen!“ ausgezeichnete Buch verspricht viel, da es ähnlich wie sein Vorgänger aufgebaut ist.

Direkt beim ersten Blick sieht man die Ähnlichkeiten, beispielsweise das Cover. Doch die Geschichte ist eine völlig andere. Die Möbelrestauratorin Sara Gallagher sucht schon seit Jahren nach ihren leiblichen Eltern. Sie ist adoptiert und hat ständig Streit mit ihrem Adoptivvater. Als Sara dann beschließt ihre leiblichen Eltern zu suchen, geht der Alptraum los.

Chevy Stevens beschreibt die Angst der Hauptperson genial. Mit treffenden Beschreibungen macht sie die Zeilen wie lebendig. Der Leser spürt förmlich die Angst von Sara, wenn sie erneut von ihrem leiblichen Vater, dem berühmten „Campsite-Killer“, kontaktiert wird. Aber leider ist der Leser zwar dauerhaft gefesselt, aber Chevy Stevens bringt nur wenige absolute Höhepunkte ein. Beispielsweise wenn Sara Geschenke von ihrem leiblichen Vater bekommt, ist der Leser zwar kurzzeitig gebannt, aber die Wirkung lässt relativ rasch wieder nach. Kurz vor dem Ende kommt aber dann das Entscheidende. Genau wie in „Still Missing“ beginnt eine gehetzte Jagd und das Opfer wehrt sich: Die Hauptperson bringt ihren Peiniger um.

Die ganze Geschichte wird von der Hauptperson während zahlreicher Therapiestunden erzählt, so wirkt die Geschichte realistischer. Insgesamt ist „Never Knowing – Endlose Angst“ ein durchaus ansprechendes, spannendes Buch, aber falls man den Vorgänger „Still Missing“ gelesen hat, sollte man nicht zu große Erwartungen haben.

Stefanie Peters, Mänchengladbach, Geschw.-Scholl-Realschule