Untergang der Titanic – Gedenken auf der Leinwand

Genau 100 Jahre, nachdem die Titanic einen Eisberg gerammt hatte, erschien zum Gedenken der Hinterbliebenen ein 3D-Film. Der Regisseur James Cameron wollte dem Zuschauer schon damals (1997) das überwältigende Gefühl der Schiffskatastrophe vermitteln.

Mit seinem neuen 3D-Film bekommen die Zuschauer das Gefühl, den Aufenthalt auf dem Schiff und den Untergang der Titanic real mit zu erleben. Der dreidimensionale Film zieht die Titanic-Fans förmlich in seinen Bann; das Gefühl, die Katastrophe mitzuerleben, ist spektakulär und bestätigt, dass die 3D-Effekte einen Film lebendiger und realer machen.

Es lässt sich aber streiten, ob die drei Stunden ein mühsames Spektakel waren oder ein freudiges Erlebnis; eines steht aber fest: Der Film wird für Titanic-Fans sowie für die normalen Zuschauer in Erinnerung bleiben.

Da vielen Kinobesuchern die 3D-Effekte des Films zu ablenkend von der eigentlichen Geschichte erscheinen, wird der Film wohl kein so großer kommerzieller Erfolg werden, wie der im Jahr 1997.

Ann-Kathrin Gertzen, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Diakonisches Werk in Wesel – Ungewollt schwanger – und was jetzt?

Wenn man mal nicht richtig aufpasst oder das Verhütungsmittel nicht richtig funktioniert, kann es passieren, dass die Periode ausbleibt. Aber was soll man dann machen, vielleicht ein paar Tage warten, da es immer mal sein kann, dass die Periode unregelmäßig kommt, oder sofort einen Schwangerschaftstest machen?

Manche Frauen machen sofort einen Test, damit sie Gewissheit haben. Nur das Problem ist das Warten, ob der Test positiv oder negativ ist. Dann aber, nach ungefähr zwei Minuten hat man endlich die Gewissheit ob man jetzt schwanger ist oder nicht. Nur wenn der Test jetzt doch anzeigt, dass man schwanger ist, freuen manche sich, andere hingegen wollen dieses Kind gar nicht bekommen und wissen manchmal nicht, was zu tun ist.

In dieser Situation sollten diese Frauen am besten ihren Gynäkologen aufsuchen, um zu erfahren, was zu tun ist, dieser vermittelt dann diejenige zu einer Konfliktberatung, zum Beispiel bei dem Diakonischen Werk in Wesel.

Dort gibt es zwei Konfliktberaterinnen, die auch die Beratungsbescheinigung ausstellen dürfen, da kann man von Gabriele Tjardes oder von Frauke Bonn beraten werden. Nach dieser Beratung, die man allein oder auch mit dem Partner gemacht hat, bekommt man eine Bescheinigung mit Namen und Uhrzeit ausgestellt.

Jedoch kann man nicht direkt nach dieser Beratung die Schwangerschaft abbrechen, da zwischen der Beratung und dem Schwangerschaftsabbruch drei Tage liegen müssen. Wenn die drei Tage um sind und man sich ganz sicher ist, dass man die Schwangerschaft abbrechen möchte, dies muss diejenige aber für sich selbst entscheiden und nicht auf die Meinung anderer hören, geht man wieder zum Gynäkologen und lässt die Schwangerschaft abbrechen.

Auch nach diesem Abbruch, oder, falls man das Kind behalten wollte, nach dessen Geburt, hat man noch den Anspruch auf einer Nachbetreuung. Bei dieser Nachbetreuung kann man auch die richtige Anwendung der Verhütungsmittel lernen. Es lohnt sich, dies zu beherrschen, damit eine ungewollte Schwangerschaft nicht vorkommt.

Hannah Kerkenpass, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Diakonisches Werk – Für Frauen in Not

Viele Frauen haben Probleme mit der Schwangerschaft. Die einen werden zu jung und ungewollt schwanger, die anderen wollen, können aber nicht schwanger werden. Die evangelische Einrichtung im Lutherhaus Wesel hilft solchen Frauen.

Die Mitarbeiterin Frau Tjardes (49) arbeitet seit 11 Jahren in diesem Job und hat schon viele verschiedene Probleme von solchen Frauen erlebt. Die meisten Frauen kommen ohne Begleitung und sind im Alter von 20 bis 40 Jahren. Im Lutherhaus bekommen diese professionelle Hilfe, Informationen und können Gespräche führen.

Für einige Betroffene ist Abtreibung allerdings manchmal die einzige Lösung. So wie für Frau K. Sie ist missbraucht worden und dabei schwanger geworden. Frau K. sagt: „Mir fiel das Abtreiben nicht leicht, aber ich wusste, dass ich mein Kind niemals lieben könnte und deshalb habe ich mich für eine Abtreibung entschieden.“ In Deutschland kann man bis zur 12. Schwangerschaftswoche abtreiben. Die Mitarbeiter des Diakonischen Werks besuchen außerdem Schulen, um Jugendliche über Verhütung und Schwangerschaft aufzuklären.

Meike Schult, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Umweltpolitik – Atomkraft – noch zeitgemäß?

Seid ihr nicht auch der Meinung, dass Atomkraft nicht mehr zeitgemäß ist? Atomkraftwerke sind wegen ihrer Radioaktivität sehr umweltgefährdend. Die Unfälle in Tschernobyl (26. April 1986) und Fukushima (11. März 2011) zeigen das.

In Fukushima wurden 100.000 bis 150.000 Menschen evakuiert. All diese Menschen lebten in der rund 30 km großen Sperrzone. Bei diesem Unfall wurden zwar nur zehn bis 20 Prozent der radioaktiven Emissionen von Tschernobyl ausgestoßen, doch trotzdem war das Atomunglück in Fukushima das schlimmste Atomunglück nach Tschernobyl und kontaminierte Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmittel in der Land- und meerseitigen Umgebung.

Beide Unfälle wurden mit der Warnstufe INES (engl. International Nuclear Event Scale) 7 eingestuft. Dies ist die höchste Warnstufe für Atomunfälle. In Tschernobyl wurden insgesamt etwa 350.000 Menschen umgesiedelt. Diese Menschen wohnten in der mittlerweile 4300 Quadratkilometer großen Sperrzone. Heute ist das Gebiet noch leicht verstrahlt.

Man könnte diese Atomkraftwerke durch erneuerbare Energien wie zum Beispiel Windkraftwerke ersetzen. Dies ist den Politikern und den Energieunternehmen aber zu teuer. Ein weiteres Problem bei den Atomanlagen ist auch, dass es weltweit kein Endlager für den radioaktiven Abfall gibt.

Natürlich hat die Atomkraft auch Vorteile. Dazu gehört unter anderem, dass sie viel Energie erzeugt (ein Kraftwerk erzeugt so viel wie 1000 große Windräder). Außerdem stoßen Atomkraftwerke kein klimaschädliches CO2 aus. Durch Atomkraftwerke werden der Atmosphäre ca. 150 Millionen Tonnen des Gases erspart. Das ist ungefähr so viel, wie das CO2, das durch den weltweiten Verkehr ausgestoßen wird.

Wir sind trotzdem 100 Prozent gegen Atomkraft, denn die Unfälle sind zwar selten, aber doch zu verheerend.

Also: Atomkraft – Nein danke!

Robert Lanfermann und Max Schnelting, Rees, Gymnasium Aspel

Filmkritik – Comic in 3D

„Marvel’s the Avengers“, das Muss für alle Marvel-Comic-Fans. Der neue Film kam Ende April erstmals in deutsche Kinosäle. Er war mit Abstand der beste Teil der Marvel-Reihe. Bei diesem Spektakel spielten mit: Chris Evans als Captain America, Mark Ruffalo als der so übermächtigen Hulk, Chris Hemsworth als der Halbgott Thor, Scarlett Johansson als Black Widow, Jeremy Renner als Hawkeye, Robert Downey Jr. als Iron Man, Tom Hiddleston als Loki und Stellan Skarsgard als Dr. Erik Selig.

Loki, Adoptivsohn des Gottes Thor, versucht, mit seiner Streitmacht die Weltherrschaft an sich zu reißen. Doch die Superhelden kommen ihm in die Quere. Obwohl die mächtigen Helden normalerweise gewohnt sind, alleine die Welt zu retten, müssen sie sich dieses eine Mal zusammenreißen und in einem Team arbeiten, um die Welt nicht kampflos Loki zu überlassen.

Der Film ist für Jugendliche ab 12 Jahren freigegeben. Zudem dauert dieser Science-Fiction Film zwei Stunden und 22 Minuten. Schon 2005 hat der Produzent Avi Arad angekündigt, diesen Film zu drehen und hat es jetzt geschafft. Der Film ist sehr abwechslungsreich und erzeugt keine Langeweile. Die aufwendigen Dreharbeiten, die teure Verfilmung und die etwas teureren Eintrittskarten lohnen sich auf jeden Fall. In 3D ist das Spektakel noch realistischer, und man erlebt alles hautnah.

Alles in allem finde ich, dass sich dieser Film auf jeden Fall lohnt, da die Technik, die Geschichte des Filmes und das schauspielerisch Talent einfach nur super sind.

Samet Keskin, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Umfrage – Wenn Kinder ihre Eltern brauchen

Eine erschreckend große Gruppe an Schülern findet, dass Eltern ihre Kinder in Schuldingen nicht genug unterstützen.

Jeder hatte bestimmt schon einmal das „Vergnügen“, mit einer schlechten Note nach Hause zu kommen. Man kann sich dann von den Eltern anhören: „Das ist deine eigene Schuld, du müsstest ja nicht so viel spielen und hättest Vokabeln lernen können.“ Genauso könnte das Kind die Eltern fragen: „Warum habt ihr nicht mit mir gelernt?“

Nach einer neuen Umfrage in der Klasse 8d (31 Schüler) des Konrad-Duden-Gymnasiums in Wesel sind zwei Drittel aller Befragten der Meinung, dass sie in der Schule besser wären, wenn die Eltern sie mehr unterstützen würden.

Erstaunlich ist, dass ein Großteil der Befragten mitteilt, dass ihre Eltern sie nicht genug beim Lernen unterstützen, obwohl gleichzeitig 90 Prozent von ihnen sagen, dass sich die Eltern genug Zeit für sie nehmen. Wie ist dies zu erklären? Es gibt offensichtlich ein Kommunikationsproblem zwischen Eltern und Kindern, für das man nicht nur die Eltern verantwortlich machen kann. Die Schüler sollten nicht darauf warten, dass ihre Eltern auf sie zukommen, sondern sollten selbst Hilfe einfordern.

Doch zum Beispiel meint Nils Faerber: „Meine Eltern unterstützen mich genug. Ich denke, dass noch mehr Hilfe das Gegenteil bewirken würde.“ Alle Befragten sind sich einig, Hilfe ist gut – doch nur in geregeltem Maße, da zu viel Hilfe genauso negativ zu bewerten ist wie zu wenig Hilfe.

Fazit: Die Schüler müssen selbst Verantwortung tragen und auch selbstständig lernen, aber auch die Eltern sollten die Kinder beim Lernen unterstützen und ihnen vielleicht „einen kleinen Schubs“ geben.

Leonard Grüttgen, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Filmkritik – Spannend und lustig

Der Film „21 Jump Street“ ist seit dem 10. Mai im Kino. Der Film ist eine Mischung aus Komödie und Action. Regie geführt haben Phil Lord und Christopher Miller. Die Darsteller sind Channing Tatum als Jenko, Jonah Hill als Schmidt, Ellie Kemper als Ms. Griggs, Dave Franco als Eric, Brie Larson als Molly, Nick Offerman als Captain, Ice Cube als Captain Dickson und Johnny Depp als Tom Hanson.

Es geht um Schmidt und Jenko, die gerade erst ihre Polizeiakademie beendet haben und schon wieder zurück zur High-School gehen müssen. Dadurch, dass sie selbst noch sehr jung sind, sollen sie auf einer High-School einen gewalttätigen und gefährlichen Drogenring ausfündig machen. Deshalb müssen sie ihre neu verdienten Dienstwaffen und ihre neu verdienten Dienstmarken gegen Schulsäcke und Schülerausweise tauschen. Dort merken sie sofort, dass die High-School nicht mehr das ist, was sie damals war. Sie müssen ihr Leben riskieren und sich mit den typischen Problemen von Teenagern beschäftigen.

Der Film ist eine Verfilmung der Serie „21 Jump Street“, welche Johnny Depp sehr berühmt machte. Der Streifen dauert eine Stunde und 49 Minuten und kennt keine Langeweile. Die Mischung aus Komödie und Action macht den Film zu einem unglaublich spannenden und zugleich lustigen Spektakel. Dieser Film ist ab 12 Jahren freigegeben. Die schauspielerische Leistung und die auffallende Technik sind einfach nur perfekt.

Alles in allem würde ich den Film auf jeden Fall empfehlen, da es eine sehr gute Kombination aus Komödie und Action ist und einem nie langweilig wird.

Samet Keskin, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Kunst – Tiger & Turtle – Attraktion in Duisburg

„Tiger & Turtle“, auch „Magic Mountain“ genannt, wurde am 13. November vergangenen Jahres zum ersten Mal für Besucher zugänglich. Die Kosten für den Bau dieser Skulptur betrugen 9,5 Millionen Euro. Sie befindet sich an der Ehinger Straße in Duisburg.

Die Künstler Heike Mutter und Ulrich Genth, welche schon seit 2003 zusammen als Duo arbeiten, bekamen 2005 das Duisburger Lehmbruck-Stipendium. Die Skulptur steht auf dem ehemaligen „Hüttenwerke Krupp Mannesmann“ Gelände. Sie wird als so genannte Weiterentwicklung vom Angerpark durch das Ökologieprogramm im Emscher Lippe Raum (kurz ÖPEL genannt) gefördert. Zudem unterstützt „Hüttenwerke Krupp Mannesmann“ den Bau dieser Skulptur.

Der Eintritt ist kostenlos, und man kann sie von 10 bis 20 Uhr besuchen. Aus allen Teilen Deutschlands haben mehr als 50000 Menschen diese Skulptur besucht. Am ersten Mai gab es eine öffentliche Führung von Dr. Söke Dinkla, der die Idee, die Bedeutung und die Entstehung sehr detailliert erklärte.

Aus Sicherheitsgründen muss Tiger & Turtle ab der Windstärke sechs oder bei einem Gewitter geschlossen werden.

Samet Keskin, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Bücherkritik – Ein Muss für Fantasy-Fans

In dem Buch „Eragon und das Vermächtnis der Drachenreiter“ von Christopher Paolini geht es um einen jungen Bauern namens Eragon, der auf der Jagd einen seltsam blauen Stein findet. Trotz der Frage, wie dieser Stein dort hingekommen sei, nimmt Eragon ihn mit und will ihn später verkaufen. Doch als er keinen Käufer findet, behält er schließlich den Stein für sich. Jedoch weiß er nicht, welche Gefahr es mit sich bringt. Nach einer Weile stellt sich nämlich heraus, dass sich in diesem Stein ein Drachenbaby befindet.

Normalerweise sind die Drachenreiter und die Drachen schon seit über hundert Jahren ausgestorben, wegen des Verräters Morzan. Er hat die Drachenreiter an den König Galbatorix verraten. Der König war selber ein Drachenreiter und hat alle anderen getötet. Sein Ziel ist es, die ganze Welt zu beherrschen. Die so genannten Urgals und die Ra’zac helfen ihm dabei, indem sie alle Menschen umbringen die den König nicht leiden können. Als die Ra’zac Eragons Onkel ermorden, will er Rache. Er fängt an, sie zu jagen. Ein alter Geschichtenerzähler, namens Brom hilft ihm und bringt ihm alles bei, was er über Drachen und Magie weiß. Es stellt sich nachher heraus, dass Brom früher einmal ein Drachenreiter war und den Verräter Morzan ermordet hat. Die Freunde von Brom sind die Varden, die Krieg gegen den König führen. Als Brom stirbt, macht sich Eragon auf den Weg zu den Varden und will den König von seinem Thron stürzen. Und so beginnt eine lange Reise.

Ich finde, dieses Buch ist einfach nur ein Muss für alle Fantasy-Fans. Trotz der vielen Seiten wird einem fast nie langweilig. Jedoch finde ich es schade, dass manchmal ein paar Rechtschreibfehler auftauchen. Ich würde dieses Buch jedem im Alter von 14 Jahren empfehlen, da es sehr spannend ist und für jeden geeignet ist, egal ob Mädchen oder Junge. Für nur zehn Euro ist es wirklich sehr gut. Laut der Gala heißt es: „Man möchte mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören.“ Ich stimme dieser Aussage komplett zu, denn das Buch ist so spannend, dass man das Buch auf einmal durchlesen will.

Samet Keskin, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Globale Erderwärmung – Ein tödlicher Teufelskreis

Die globale Erderwärmung ist ein heiß umstrittenes Thema. Jeder bereitet sich auf das Schlimmste vor, doch was sie ausgelöst hat, ist nicht jedem wirklich klar.

Jeden Tag rodet der Mensch Bäume auf einer Fläche von 100 Fußballfeldern für die Gewinnung von Nahrungsmitteln oder um Ölpalmen anzubauen. Dabei wird zunehmend der Lebensraum der dort heimischen Tiere beeinträchtigt. Jeden Tag werfen wir Millionen von Lebensmitteln weg, obwohl mehr als die Hälfte noch verwertbar wäre und produzieren eine große Menge Müll, ohne es selbst wirklich wahrzunehmen. Dem Menschen ist nicht bewusst, dass er viel Geld sparen könnte und zugleich die Umwelt schonen würde, wenn er, anstatt die Heizung hochzudrehen, einen Pullover überziehen würde.

Auch könnte man umweltfreundlicher leben, wenn man nur das Nötigste kauft, was man auch spätestens in einer Woche verwenden kann, denn die meisten Menschen werfen noch brauchbares Essen, wie Obst oder Ähnliches, das nicht mehr ganz frisch ist, dessen Haltbarkeitsdatum überschritten ist, einfach in den Mülleimer. Wenn der Müll aber auf der Müllhalde landet, lockt er Tiere, wie Vögel, Füchse oder auch Bären an, die sich an den Müllhalden sattfressen. Ein kleiner Teufelskreis, der Mensch dringt in den Lebensraum der Tiere ein, die Tiere in den des Menschen.

Warum beeinträchtigt der Müll die globale Erderwärmung? Irgendwie muss der Müll ja auch wieder verschwinden, damit neuer Müll auf der Müllhalde seinen Platz finden kann. Er wird in Kraftwerken verbrannt- und setzt dabei hochgiftige Gase, meist CO2, frei. Die Gase verpesten die Luft und wandern durch die gesamte Erdatmosphäre, bevor sie die Erde wie einen Mantel umhüllt und Sonnenstrahlung, die von ihr wieder zurückgestrahlt werden, abblockt und diese wieder zur Erde leitet. Die Waldrodung und die stickige Luft führen noch zu einem weiteren Problem: die Bäume nehmen bei einer Temperatur von ca. 45°C kein CO2 mehr auf, sondern benötigen den Sauerstoff selbst. Das wiederum bedeutet: Irgendwann, wenn es wirklich so warm ist, werden wir keinen oder nicht mehr ausreichend Sauerstoff zum Leben haben, weil die Bäume diesen dann selbst verbrauchen.

Aber wir werden nicht die einzigen sein, die leiden werden. Tierarten wie der Eisbär, Pinguine und noch zahlreiche andere Spezies, die das Ökosystem aufrecht erhalten, werden aussterben. Die Gletscher wie auch die Polkappen von Nord- und Südpol werden schmelzen, wobei der Wasserspiegel der Weltmeere ansteigen und unaufhaltsam Großstädte, die an Küsten und in der Nähe des Meeres liegen, überschwemmen wird. Inseln werden von der ganzen Welt verschwinden, ein großes Stück von Deutschland wird von dem Meerwasser völlig verschluckt werden. Wir schauen also in eine düstere Zukunft, wenn Deutschland das Klima von den tropischen Regenwäldern erreicht und weitere wichtige Tierarten wegen uns aussterben. Und vieleicht werden wir sogar Kriege wegen Hungersnöten und Wasserknappheit führen…

Hanna Finke, Rees, Gymnasium Aspel