Internet – Ultimatives Medium?

Für Teenager ist heutzutage das Internet nicht mehr wegzudenken, es wird zur Informationsgewinnung und als Kommunikationsmittel überall im Alltag eingesetzt.

Für die Schule, bei Hausaufgaben und Referaten wird anstatt des klassischen Schulbuches lieber das Internet mit Wissensportalen wie Wikipedia.org benutzt.

Außerhalb der Schule ist man immer „Online“ und chattet mit seinen Freunden in sozialen Netzwerken, erfährt Neuigkeiten und tauscht sich aus. Die Vorteile überwiegen für fast alle Jugendliche, das Internet ist das optimale Massenmedium mit fast unbegrenzten Möglichkeiten mit großen Wissens-Datenbanken, in denen man zu nahezu jedem Thema Informationen findet, und sozialen Plattformen, auf denen man viele Leute kennen lernen und wiederfinden kann. Aktuell gibt es zum Beispiel über 23 Millionen aktive Facebook Nutzer in Deutschland, wobei die meisten Nutzer zwischen 13 und 34 Jahren alt sind.

Laut dem Branchenverband BITKOM surfen sogar insgesamt 75,8 Prozent aller Deutschen über 14 Jahre im Internet, im Jahre 2010 waren es noch 69,4 Prozent. Weitergehend nutzen 37 Prozent das Internet unterwegs, etwa auf einem Smartphone oder Tablet-PC, um überall auf die komfortablen Funktionen zugreifen zu können.

Eine weitere Studie aus 2010 zeigt, dass über 95 Prozent der Jugendlichen in Deutschland im Alter zwischen zehn und 18 Jahren das Internet täglich nutzen. Die Informationssuche stellt mit 76 Prozent den größten Anteil der Jugendlichen Nutzer dar, danach kommen Communitys und soziale Netzwerke mit 75 Prozent sowie Musik hören (63 Prozent) und Filme und Videos schauen (73 Prozent).

Doch das Internet kann durchaus gefährlich werden, besonders für junge Leute. In sozialen Netzen gibt es unter den vielen Freunden auch Betrüger und Kriminelle. Überall werden Daten gesammelt, manchmal mehr als einem recht ist. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Jugendliche frühzeitig den verantwortungsbewussten Umgang erlernen und die Eltern sie dabei unterstützen. Viele sind zu unvorsichtig und gehen unnötige Risiken ein, welche durch eine Steigerung der Medienkompetenz verhindert werden können. Außerdem laufen Jugendliche bei zu exzessiver Nutzung des Internets Gefahr, abhängig zu werden und die Freunde, Familie und Schule dabei zu vernachlässigen, was von den Eltern besonders beobachtet und präventiv behandelt werden sollte.

Aktuell sagen viele Jugendliche noch aus, das Internet sei nicht so wichtig wie Freunde, Familie und Schule.

Jonas Bernsdorff, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Der Durchschnitts-IQ sinkt – Werden wir immer dümmer?

Studien zeigen, dass der durchschnittliche IQ seit zehn Jahren sinkt. Eine Wende – 40 Jahre zuvor stieg er stets.

Besonders Deutschland steht immer schlechter da. Die Pisa-Studie, eine internationale Bildungsvergleichsstudie fünfzehnjähriger Schüler, zeigt, dass wir schlechter abschneiden als andere Länder. Hauptsächlich die Lesekompetenz liegt deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt.

Eine weitere Studie, nämlich die der „Stiftung Lesen“, besagt, dass jeder fünfte Schulabgänger in Deutschland einen Text nicht lesen und komplett verstehen könne. Diese Menschen hätten große Probleme damit, Bücher oder sogar die Zeitung lesen. Infolgedessen können sie nicht einmal das Allgemeinwissen und die Nachrichten aufgreifen. Aber warum fehlt den Schülern die Motivation? Einerseits liegt das daran, dass die Schule zu langweilig, zu hart oder nicht lohnenswert für die Schüler erscheint, und daran, dass sie sich mehr für andere Dinge interessieren; zum Beispiel fürs Musik hören, Fernsehen oder Computer spielen.

Und hier sind wir beim Hauptproblem: die Medien. Die Medien lassen viele Jugendliche und Kinder verdummen, denn die wachsen ja schon in jungen Jahren mit Fernseher und Co. auf. Sie erahnen die Folgen natürlich nicht. Es gibt kaum noch Sendungen oder Filme, die weiterbilden könnten; man sieht fast nur noch Blockbuster, Kochsendungen oder Krimis. Wenn ein Kind Glück hat, bekommt es noch ein wenig von den Nachrichten mit, bevor es wieder mit irgendeinem Quatsch bombardiert wird. Reportagen und Dokumentationen sind sehr rar geworden. Die Zeitungen haben auch keinen Einfluss mehr auf Jugendliche – sie wird nämlich kaum von ihnen gelesen. Und mit Zeitungen meine ich nicht die „Bild“-Zeitung.

Nun, ich denke, wir erleben gerade, wie die Menschen immer dümmer werden, ich hoffe aber mal, dass das noch irgendwie verhindert wird, falls es irgendwie verhindert werden kann.

Robert Schänewald, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

250 Jahre Schmachtendorf – Ein Dorf feiert

Am 30. April fiel der Startschuss zur großen Festwoche anlässlich des 250- Jahr- Festes von Oberhausen-Schmachtendorf. Eine Woche lang fanden verschiedene Veranstaltungen statt.

Die zirka 2000 Personen, die in das Festzelt am Buchenweg passten, tanzten am 30. April mit Sternchen wie Anna Maria Zimmermann und Jürgen „Big Brother“ Milski in den Mai. Am 1. Mai ging es dann weiter mit dem Comedy- Abend mit Johann König, Kai Magnus Sting und Wolfgang Tepper.

Der „Let’s Dance“- Star Patrick Lindner war am 2. Mai ab 18 Uhr im Festzelt am Buchenweg zu sehen. Weiter ging es mit Musik für die jüngere Generation. Bei „Schmachtendorf rockt“ standen Bands wie Luxuslärm, Großstadtgeflüster und Killerpilze auf der Bühne. Schlagerstars wie Graham Bonney oder Jörg Bausch wurden am fünften Abend zur großen „Schlagerparty“ erwartet.

Am vorletzten Veranstaltungsabend, dem „Festabend“, traten die von den Einwohnern lang erwarteten Weather- Girls auf. Am 6. Mai kam es dann für viele zum Höhepunkt. Der rund 4,5 Kilometer lange Festumzug begann. Um 13 Uhr stellten sich knapp ein Dutzend Kapellen, 35 Pferde, bis zu 60 Trecker und Gespanne, an die 30 Anhänger und 100 Schafe auf.

Die Betrachter des Spektakels konnten 125 Motive bestaunen, zum Beispiel „Die Kartoffelernte“. Auf einer der vielen Kutschen wird auch Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin von NRW, zu sehen sein.

Das alles war mit viel Arbeit verbunden. Monatelange Vorbereitungen haben die Interessengemeinschaft Schmachtendorf und ein ausgewähltes Festkomitee getroffen, um diese Woche zum absoluten Highlight im Jahre 2012 zu machen.

Mit verschärften Sicherheitsmaßnahmen wurden unzählige alte Wagen zu Festwagen umgestaltet und altertümliche Trecker wieder startklar gemacht. Alte landwirtschaftliche Arbeitsgeräte, wie zum Beispiel Sensen und Pflüge, wurden zum Vorschein gebracht. Riesige Berge von Stoffen wurden zu zeitgemäßen Kostümen geschneidert. Dabei war vor allem der Heimatverein sehr involviert, der Einblicke in die Kleidung von vor 250 Jahren geben konnte.

Lena Großmann, Dinslaken, Gymn.i.g.-Heinem.schulzentrum

Buchverfilmung – Fantasy aus der Zukunft

Eine der angesagtesten Jugendbuchverfilmungen, „Die Tribute von Panem“ von Suzanne Collins, läuft zurzeit in den Kinos. Die Bücher der Trilogie („Tödliche Spiele“, „Gefährliche Liebe“ und „Flammender Zorn“) erschienen zwischen 2009 und 2011.

Die Verfilmung des ersten Buches spielt im zerstörten Amerika der Zukunft. Jedes Jahr müssen 24 Personen an den so genannten Hungerspielen teilnehmen. Bei diesen Spielen handelt es sich um eine Art Gladiatorenkampf, der für 23 Teilnehmer tödlich endet. Die 16-jährige Katniss meldet sich freiwillig, um ihre kleine Schwester vor diesem Schicksal zu bewahren.

Natürlich darf auch eine kleine Liebesgeschichte nicht fehlen. Peeta, ein Bekannter von Katniss, muss auch an den Spielen teilnehmen. Er gesteht in der Vorstellungsrunde der Kandidaten seine Liebe zu ihr. Die beiden Hauptpersonen werden von Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson dargestellt. Gleich am Anfang der Spiele wird die Hälfte der Teilnehmer getötet. Gewalt spielt also durchaus eine Rolle. Auch mehrere traurige Szenen kommen vor. Das Spiel ist sehr brutal und menschenunwürdig. Die Story spielt in einer Zeit, in der ein Menschenleben nicht viel wert ist.

Der Film ist was für Actionliebhaber. Er ist sehr spannend und für Jungen und Mädchen ab zwölf Jahren, wie auch für Erwachsene, die Fantasy mögen, geeignet.

Mir hat der Film sehr gut gefallen, obwohl er natürlich ein wenig vom Buch abweicht. Ich kann die „Tribute von Panel“ nur empfehlen.

Mein Tipp: Lest die Bücher und schaut euch den Film an!!!

Jana Mailänder, Dinslaken, Gymn.i.g.-Heinem.schulzentrum

Älter werden – Was bringt die Zukunft?

In Kindergärten wurden mehrere Kinder aus dem Kreis Wesel zum Thema „älter werden“ interviewt. Auch die Erzieher/innen der jeweiligen Kindergärten wurden befragt.

Eine der ersten Fragen war „Kannst du dir zu dem Thema älter werden etwas vorstellen?“ Auf diese Frage reagierte einer der Jungen so: Er stelle sich vor, in ein paar Jahren in die Schule zu gehen und sich mit seinen Freunden zu treffen, so wie es seine älteren Brüder tun.

So antwortete ein weiteres Mädchen, dass sie ihr Leben so wie im Moment mit ihrer besten Freundin fortsetzen möchte. Die meisten Kinder antworteten auf die Frage mit der Antwort, dass sie noch nicht wüssten, was sie in ihrem weiteren Leben machen werden. Es wurden auch noch Kinder aus der Nachbarschaft befragt, doch diese Kinder beantworteten jene Frage mit den selben Antworten der Kindergartenkinder.

Daraufhin wurden auch die Erzieher/innen und die Eltern der Kinder zu dem Thema „älter werden“ befragt. Viele Erzieher/innen konnten eine Veränderung beziehungsweise eine Entwicklung der Kinder im Laufe der Jahre beobachten.

Außerdem wurden die Eltern einiger Kinder befragt. Viele antworteten auf die Frage, dass es sehr faszinierend sei, den Kindern während ihrer Entwicklung zu helfen und sie aufmerksam zu beobachten.

Malte Roschkowski und Eric Coenen, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Therapeutisches Reiten – Das Pferd, der Helfer

Für Kinder und Erwachsene mit körperlichen, seelischen und sozialen Entwicklungsstörungen oder mit Behinderungen ist das therapeutische Reiten eine gute Heiltherapie. Es steht dabei nicht die reiterliche Fähigkeit im Mittelpunkt, sondern die Entwicklungsförderung und das Ziel hierbei ist die persönliche und soziale Entwicklung.

Es gibt verschiedene Arten des therapeutischen Reitens, unter anderem das heilpädagogische Reiten. Die Beziehung zum Pferd spielt eine tragende Rolle. Die Umsetzung erfolgt durch direkten Kontakt und Umgang mit dem Pferd, das Pflegen des Pferds, Übungen am und auf dem geführten Pferd und auch die Arbeit im Stall, mit einem Menschen oder in einer Gruppe.

Eine weitere Möglichkeit ist das heilpädagogische Voltigieren. Es werden gymnastische Übungen und Geschicklichkeitsspiele auf einem an der Longe geführten Pferd ausgeführt.

Die Hippotherapie ist auch eine Art des therapeutischen Reitens. Hier werden die Pferde zur Physio- und Ergotherapie eingesetzt. Dabei sitzt der Patient in der Gangart Schritt auf dem Pferderücken. Diese Therapie sollte jedoch nicht bei Entzündungen der Wirbelsäule, bei Gefahr von Thrombosen oder Embolien oder bei Bluterkrankungen angewendet werden.

Therapeutisches Reiten fördert den Patienten körperlich, emotional, geistig und sozial. Der Bewegungsryhthmus des Pferdes hat eine lockernde, ausgleichende und angstlösende Wirkung, gleichzeitig spricht er die Wahrnehmung des Reiters an. Außerdem werden Bewegungsimpulse des Pferdes auf Becken und Wirbelsäule des Menschen übertragen. So können zum Beispiel halbseitig gelähmte Menschen ein Gefühl für ihre Körpermitte entwickeln. Zugleich wird die Muskelspannung positiv beeinflusst, und schlaffe Muskeln spannen sich an. Dadurch wird die gesamte Haltung vor allem des Oberkörpers gefördert und das Balancegefühl verbessert.

Jedoch werden die Kosten für diese Therapien in Deutschland von den Krankenkassen nicht übernommen, da ein therapeutisches Nutzen nicht nachgewiesen sei. Daher sind die Kosten oft privat zu zahlen.

Ines Otermann, Rees, Gymnasium Aspel

Sportereignis – 7. Citylauf

Im Jahr 2005 gab es zum ersten Mal den Sparkassen-Citylauf. Gegründet wurde er von Michael Keut und Johannes Missing, die schon vorher seit 25 Jahren Laufveranstaltungen betrieben. Da diese in Wäldern und außerhalb der Stadt waren, fanden sich immer weniger Teilnehmer und Zuschauer. Die Läufer hatten den Wunsch geäußert, mehr in der Stadt zu laufen, und so wurde dann die Idee in die Tat umgesetzt. Gesponsert wird das alles hauptsächlich von dem Namensgeber, der Sparkasse. Aber es beteiligen auch noch andere Firmen wie Sinalco, Rheinfels, Hellmich, Elspass, Bioladen, Lippe Verband, Sport Birken und andere.

Mit dem Geld, das die Veranstalter erhalten, finanzieren sie T-Shirts, Getränke, Straßenabsperrungen und – da es so viele Teilnehmer gibt- auch die Polizei und das Rote Kreuz.

Auch dieses Jahr gab es den Citylauf mit 1068 Teilnehmern. Unter anderem nahm auch die Schülerin des Gustav-Heinemann Gymnasiums, Jana Mailänder, an diesem sportlichen Ereignis teil. Sie ist bereits zum dritten Mal mitgelaufen. „Das erste Mal habe ich teilgenommen, weil ich wissen wollte, wie das ist“, sagt die 13-Jährige. Die anderen Male sei sie mitgelaufen, weil es ihr einfach Spaß gemacht habe.

Insgesamt gab es 5 Läufe: Einen 421 Meter langen Bambini-Lauf, einen 2,5 km langen Schülerlauf, einen 5 km langen Volkslauf, eine genauso lange Walking-Strecke und einen 10 km langen Hauptlauf.

Um teilzunehmen, mussten die Läufer Geld bezahlen. Für den Bambini-Lauf waren es 2 Euro, Für den Schüler Lauf 3 Euro, Für die beiden 5 km-Strecken 6 Euro und für den Hauptlauf 8 Euro. Trotzdem lohnte es sich mitzumachen, denn die ersten 800 Voranmelder des Bambini- und des Schülerlaufes erhielten ein T-Shirt und die ersten 1200 Voranmelder der anderen Läufe bekamen ein Funktionsshirt. Außerdem gab es für jeden Teilnehmer eine Urkunde direkt nach dem Durchlaufen des Ziels. Es wurden natürlich auch Pokale für die Erstplatzierten jeder Altersklasse und für die drei Schulen mit den meisten Teilnehmern am Bambini- und am Schülerlauf vergeben. Zusätzlich konnten die drei schnellsten Läufer des Hauptlaufes einen Sonderpreis erhalten.

Der LVN-Nordrhein e.V., der KSB-Wesel e.V. und der Stadtsportverband Dinslaken e.V. waren die Veranstalter. Der Vereinsvorsitzende ist Michael Käut. Während die Teilnehmer liefen, wurden sie am Streckenrand von Samba-Bands und vielen jubelnden Zuschauern unterstützt. Wann der nächste Citylauf stattfindet ist noch nicht bekannt.

Nina Müller, Dinslaken, Gymn.i.g.-Heinem.schulzentrum

Sportart Kanin-Hop – Spaß oder Qual?

Kanin-Hop ist eine Sportart, bei der die Hauskaninchen animiert werden, über mehrere Hindernisse zu springen.

Bei Wettbewerben werden die Tiere mithilfe von einer Leine und einem Geschirr von ihren Besitzern geführt. Wenn ein Kaninchen eine Querlatte reißt oder der Halter drei leichte Korrekturen machen muss, gibt es jeweils einen Fehler.

Wer am Ende am schnellsten und mit den wenigsten Fehlern das Ziel erreicht, hat gewonnen. Ähnliche Wettbewerbsarten sind Hoch- und Weitsprung, sowie das Punktespringen, das Parallelspringen und das Ausscheidungsspringen für Kaninchen.

Vor zirka 35 Jahren entstand diese Sportart. Damals wollten schwedische Kaninchenzüchter ihre Tiere nur beschäftigen. Der erste Club wurde Ende der 1970er Jahre gegründet. Das Training basierte auf den Regeln des Springreitens. Heutzutage gibt es in fast allen europäischen Ländern Kaninhopvereine, deren beste Tiere sich in Landes- und Europameisterschaften messen.

Kanin-Hop ist für Kaninchen aller Art geeignet, vorausgesetzt es bewegt sich gerne und lässt sich mit Leckerlis und Lob motivieren, um über die Hindernisse zu springen.

Wenn man mit einem Kaninchen für Turniere anfängt zu trainieren, muss man mit ganz niedrigen Hindernissen starten und es nach jedem kleinen Erfolg loben, denn Kaninchen kann man zu nichts zwingen. Wenn es mit kleinen Hindernissen flüssig klappt, kann man sich langsam höher arbeiten.

Da die Kaninchen nicht alle die gleiche Leistung bringen, gibt es verschiedene Klasseneinteilungen, bei denen die Anzahl und die Höhe der Hindernisse, sowie der Abstand zwischen ihnen unterschiedlich sind.

Es gibt jedoch auch Gegner von Kanin-Hop. Sie sind der Meinung, dass es den Kaninchen keinen Spaß macht, über die Hindernisse zu springen, und dass sie oft dazu gezwungen werden. Die Gegner finden, dass Kanin-Hop Tierquälerei ist.

Auch gibt es unterschiedliche Meinungen was Leine und Geschirr betrifft. Während die einen sagen, dass die Leine eine wichtige Verbindung von Tier und Mensch ist, sagen die anderen, dass Kaninchen sich oft nicht mit Geschirr und Leine wohlfühlen und sie Angst und Druck- und Scheuerstellen bekommen können.

Es ist aber auf jeden Fall wichtig, dass genau geprüft wird, ob das Geschirr richtig passt und nicht zu groß oder zu klein ist, da es sonst verrutschen kann und das Kaninchen verletzt werden kann oder sich verheddert. Auch ist darauf zu achten, dass man das Tier nicht an der Leine zieht, sondern nur durch leichtes Zucken Signale gibt.

Viele Tierhalter machen Kanin-Hop auch nur in ihrer Freizeit und nehmen nicht an Turnieren teil. Oft werden dann auch Geschirr und Leine weggelassen und den Kaninchen wird der Weg nur durch das Vorgehen oder durch die Stimme gezeigt.

Inzwischen gibt es auch in Deutschland viele Kaninhopvereine, wie zum Beispiel in Siegen oder Bergkamen, aber auch in Frankfurt am Main. Viele von ihnen nehmen regelmäßig an Turnieren teil.

Laura Krause, Dinslaken, Gymn.i.g.-Heinem.schulzentrum

Medien – Gefangen im Netz

Mit Internetabhängigkeit, auch Internet- oder Onlinesucht, wird bezeichnet, das Internet übermäßig, das heißt gesundheits- und persönlichkeitsgefährdend zu nutzen. Besser beschreiben lässt es sich auch als zwanghafte Nutzung des Internets.

Es können mindestens drei Bereiche beschrieben werden, die die Erscheinungsformen in der Internet- bzw. Computer-Nutzung zeigen. Die drei Erscheinungsformen sind Computerspiele, sexuelle Inhalte oder schriftliche Kommunikation, wie zum Beispiel Internetforen.

Internetabhängigkeit verursacht wie andere Verhaltensstörungen die Vernachlässigung üblicher Lebensgewohnheiten, sozialer Kontakte, der persönlichen Versorgung und Körperhygiene, da ein Großteil der zur Verfügung stehenden Zeit im Internet verbracht wird. Im Extremfall kann die virtuelle Welt zu einem vermeintlich vollständigen Ersatz für sonstige reale soziale Kontakte werden und damit zu sozialer Isolation führen.

Nach außen wird die Sucht verheimlicht oder man will sie nicht wahrhaben. Man verharmlost sein Verhalten. Häufige Entzugserscheinungen sind schlechte Laune, Nervosität, Reizbarkeit, Schlafstörungen oder Schweißausbrüche. Unter Umständen schlägt sich die Abhängigkeit auch in Faulheit nieder und in der Erkenntnis, dass das Leben ohne Computer sinnlos sei.

Als besonders gefährdet gelten depressive und einzelgängerisch veranlagte Menschen. Wenn der Druck des Alltags sehr groß wird, kann die virtuelle Welt eine Fluchtmöglichkeit bieten, wobei alltägliche Aufgaben und gesellschaftliche Anforderungen vernachlässigt werden.

Als Triebfeder gelten die Verfolgung bestimmter Aufgaben, Realitätsflucht und das Experimentieren mit der Identität, sowie die Kombination von der Befriedigung des so genannten Spieltriebs und dem Kommunikationsbedürfnis. Die Simulation gesellschaftlichen Ausstieges kann ebenso eine Rolle spielen.

Depressive Menschen finden virtuelle Entlastung, Jugendliche haben neue Möglichkeiten ihre Grenzen auszuloten und die vermeintliche Möglichkeit, ihre Persönlichkeit zu entwickeln.

Bei Teilnehmern an Vielspieler-Rollenspielen und „Browsergames“ kann es dazu kommen, dass sie ihre Spielerfolge in die Realität mitnehmen, um sich gegen andere Spieler/Freunde zu behaupten. Oft sind Spielerfolge der Ersatz für Erfolge im echten Leben und werden wichtiger, als sich der eigenen Realität zu widmen.

Stephanie Kornetowski, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Umfrage zu den Generationen – „Die Jugend von heute“

„Die heutige Jugend ist faul und asozial“ – Nach diesem Beispiel richten sich viele Urteile gegen die Zwölf- bis 16-Jährigen. Doch ist dieses vermeintliche Vorurteil weit verbreitet und wahr? Mehrere Befragte des Altersheims St. Lukas Wesel haben dazu Stellung genommen.

Leider wurde von allen befragten Personen festgestellt, dass die Kommunikation zwischen den jungen Erwachsenen und der älteren Generation mangelhaft beziehungsweise gar nicht vorhanden sei. Dies würde sicherlich, auch nach der Ansicht Herrn Meyers (Name geändert), die Anzahl der falschen Urteile verringern.

Auf die Frage, wie es mit der Leistungsbereitschaft der jüngeren Generation aussehe, antworteten alle Befragten inhaltlich das gleiche. Nämlich, dass das Leben zwar heute grundsätzlich einfacher sei, aber die Leistungsbereitschaft bei einem Großteil der Jugendlichen vorhanden sei.

Oder, wie sich die sehr nette Frau Müller (Name geändert) äußerte: „Sie tun halt auch ihre Pflicht.“ Auseinander gingen die Antworten bei der Frage, wie man sich das „Altwerden“ früher vorstellte.

Abgesehen davon, dass auf diese Frage individuelle Antworten folgten, wurde auch davon gesprochen, dass man sich früher gar keine Gedanken über derlei Dinge gemacht habe.

Gegenüber weiteren Klischees blieben die Befragten skeptisch und bildeten sich lieber ihre eigene Meinung. „Es ist eben eine andere Generation“, sagte man, wenn auf Unterschiede aufmerksam gemacht wurde.

Ein solches Verhalten gegenüber Vorurteilen wäre wünschenswert, ist aber leider nicht immer vorhanden.

Jakob Windoffer, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium