Archiv der Kategorie: Duisburg

Online Unterricht während des Lockdowns

Von Gerd Galts, Klasse 8d, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg

Ja, wer hätte das gedacht? Der Online Unterricht ist sehr stressig, mal fällt das Internet aus, mal funktioniert das Mikrofon nicht oder mal ist Iserv bzw. Microsoft Teams down. Alles Probleme, die man nicht verhindern kann. Trotzdem finde ich, dass das Franz-Haniel-Gymnasium sehr gut mit der Situation umgegangen ist.

Ein guter Punkt ist, dass man in den Nebenfächern keine oder wenn nur selten Hausaufgaben auf bekommt. Dies ist sehr vorteilhaft, weil viele Schüler schon Probleme mit den Aufgaben aus den Hauptfächern haben. Allerdings stört es mich, dass manche Lehrer die Schüler im Unterricht unbedingt sehen wollen und dafür die Kameras angeschaltet sein müssen. Eine Bitte darum ist kein Problem, aber manchmal hat man einfach keine Lust die Kamera anzumachen.

Ich persönlich habe keine Schwierigkeiten mit dem Online Unterricht, trotzdem würde ich lieber in die Schule gehen, weil man dort  Fragen einfacher klären kann und Klausuren wie üblich schreibt. Außerdem möchten die meisten ihre Freunde wieder sehen.

 

Schulschließungen im Lockdown

Rebecca Behrendt, Klasse 8d, Franz-Haniel Gymnasium Duisburg

Die Schulen sind in Nordrhein-Westfalen nun schon seit Mitte Dezember 2020 geschlossen und dies soll noch bis zum 14. Februar so bleiben. Das Ziel der Schließungen ist den Inzidenzwert zu minimieren. Dadurch dass die Schulen nicht offen haben, ist der Andrang der Schüler auf den Bus; und Bahnverkehr stark gesunken. Durch diese Maßnahme können sich die Menschen gegenseitig besser vor einer Infektion schützen, da ohne die Vielzahl von Schülern nicht mehr so viele Personen auf den Öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind und der Mindestabstand besser eingehalten werden kann. Außerdem schützen die Schüler damit auch Familienangehörige und sich selbst vor Corona.

Dennoch stellen sich die Fragen, wie sich die Schüler isoliert von ihren Freunden und Mitschülern fühlen und welche Auswirkung der Lockdown auf die weitere Bildung der Kinder hat. Kein Onlineunterricht dieser Welt kann den Präsenzunterricht ersetzen. Nun muss man abwarten, wie sich die Lage weiterentwickelt. Ich als Schülerin der 8. Klasse finde die Maßnahmen gerechtfertigt, da wir nur so gemeinsam das Coronavirus effektiv bekämpfen können.

2021: Ein Jahr ohne Karneval

Von Amélie Liedke, Klasse 8d, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg

Im Jahr 2021 ist alles anders: Wegen der Corona-Pandemie wurden nun auch sämtliche Veranstaltungen rund um Karneval abgesagt. Eltern werden dieses Jahr am Rosenmontag also nicht wie all die Jahre zuvor mit ihren Kindern zum Karnevalsumzug gehen können.

Die Landesregierung ist besorgt, dass Karneval trotzdem im privaten Bereich gefeiert wird. Es wird befürchtet, dass sich viele nicht an die Maßnahmen halten werden und in ihrem eigenen Interesse große Partys mit Freunden feiern. Viele Ärzte warnen, dass die Infektionszahlen nach den Karnevalstagen wieder in die Höhe steigen könnten, weshalb sich Krankenhäuser bereits auf neue Coronapatienten einstellen.

Darüber hinaus machen sich viele Eltern sorgen, wie es wohl den kleineren Kindern ergeht, wenn keine Karnevalsumzüge stattfinden können. Alternativ soll der Rosenmontagszug deshalb als Puppenspiel stattfinden. Bedauerlicherweise dürfen auch die Karnevalsvereine ihre Shows nicht vorführen. Für manche Wagenbauer hat es aber auch positive Seiten, wenn in diesem Jahr keine Umzüge mehr stattfinden, weil so mehr Zeit bleibt um den Wagen für das nächste Jahr vorzubereiten. Auch wenn dieses Jahr Karneval ausfallen muss, hoffen wir alle, dass man im nächsten Jahr wieder fröhlich und unbeschwert feiern kann.

Wie man Katzen richtig füttert

Von Tuana Karaköse, Klasse 8d, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg

Einige Katzen werden immer dünner, obwohl sie genug Nahrung von ihren Besitzern bekommen. Aber was hat es damit auf sich, dass viele Katzen ihr Futter nicht essen, obwohl sie hungrig sind und abmagern?

Katzen sind von Natur aus sehr sture und eigensinnige Tiere, die wählerisch bei ihrer Nahrung sein können. Sie fressen grundsätzlich kein Futter, das ihnen nicht schmeckt. Dabei können die Tiere sehr ungewöhnliche Essgewohnheiten entwickeln, wie beispielsweise nur aus einem bestimmten Napf zu fressen. Um zu verhindern, dass die Katze abmagert, sollte in diesem Falle zunächst auf ein Porzellannapf oder einen Porzellanteller umgestiegen werden. Einige Katzen mögen es nämlich nicht aus Metall- oder Plastiknäpfen zu fressen oder sie fühlen sich vom Rand des Napfes gestört. Im Extremfall kann man das Futter  auch auf dem Boden servieren. In seltenen Fällen kommt es vor, dass sich die eigene Katze in einer sehr sensiblen Phase befindet und viel Zuneigung braucht. Hier empfiehlt es sich die Katze aus der Hand zu füttern. Führt dies nicht zum Erfolg, wird die Umstellung auf ein anderes Futter empfohlen. Zunächst ist zu klären, ob die Katze lieber Trocken- oder Nassfutter frisst, um dann neue Futtersorten auszuprobieren. In dieser Probierphase lohnt sich der Kauf von kleinen Futtermengen, bis man ein Futter entdeckt hat, welches die Katze gerne frisst. Führen all diese Maßnahmen nicht zum Erfolg und das Tier magert weiterhin ab, wird dringlichst der Besuch beim Tierarzt empfohlen.

Schulschließungen- Sind sie der richtige Weg?

Von Luana Schmitt, Klasse 8d, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg

Die Schulen sind meiner Meinung nach momentan zurecht geschlossen, weil Duisburg viele Fälle von Covid-19-Infektionen hat. Als es noch Präsenzunterricht gab, haben sich viele Schüler bereits Gedanken über die nächste Schulschließung gemacht, bis sie vor mehr als einem Monat tatsächlich wieder ins Homeschooling geschickt wurden.

Die Pandemie macht uns allen zu schaffen und vor allem die Jugend leidet darunter, dass man sich nicht mit seinen Freunden verabreden kann. Auch wenn manche Schüler hoffen, dass die Schulen noch etwas länger zu bleiben, gibt es natürlich auch negative Aspekte des Homeschoolings: einige Schüler haben Probleme mit dem Internet, besitzen die benötigte Technik nicht oder fehlen unentschuldigt beim Unterricht. Früh aufzustehen fällt vielen besonders schwer, weil sie im Lockdown keinen richtigen Tagesablauf mehr haben.

Ich persönlich finde, die Schulen sollten trotzdem geschlossen bleiben, damit die Infektionszahlen schneller runter gehen und die Schüler so schnell wie möglich wieder in den gewohnten Tagesablauf zurückkehren können.

Spielrezension: „Warzone“ wird nicht langweilig

Von Florian Kempken, Klasse 8d, Franz-Haniel-Gymnasium Duisburg

„Warzone“ ist ein kostenloses Battel Royal Spiel, das am 10. März 2020 erschienen ist. Innerhalb von nur einem Monat hatte es bereits 50 Millionen Spieler. In einer riesigen, kostenlosen Kampfarena aus der Welt von „Modern Warfare“ versuchen die Spieler Ausrüstung zu sammeln und alleine oder im Team das Spiel abzuschließen. Der Kampagnen-Modus ist mit dem 60 Euro teuren „Call of Duty: Modern Warfare“ erhältlich.

Meiner Meinung nach ist „Warzone“ ein sehr gutes Spiel, welches hilft den eigenen Stress abzubauen. Allerdings sollte man darauf achten, nicht zu lange am Stück zu spielen, da sonst eine Suchtgefahr besteht. Über mangelnden Content braucht man sich jedenfalls keine Sorgen zu machen— die Entwickler bringen oft coole Upgrades und Updates heraus.

Der Lockdown und die Folgen für die Wirtschaft

Von Fatmanur Selvili , Klasse 8d, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg

Seit Mitte März 2020 sind starke Veränderungen in der Wirtschaft erkennbar. Besonders Unternehmen sind von den Corona-Maßnahmen betroffen. Die Pandemie belastet die Wirtschaft weltweit, doch manche überstehen diese schwierige Phase besser als andere. Die Statistiken zeigen wie unterschiedlich die Pandemie die Wirtschaft der Länder betrifft. Deutschland steht im weltweiten Vergleich noch gut dar. Dennoch sind auch hierzulande die Verkaufszahlen vieler Geschäfte gesunken, wovon auch die großen Unternehmen betroffen sind. Je stärker der Wirtschaftseinbruch ausfällt und je länger die Erholung davon dauert, desto mehr belastet dies den Staat. Auch das Volk ist unzufrieden mit der Situation, weil es Preiserhöhungen gibt, die viele sich nicht leisten können. Der Staat kann nur hoffen, dass sich die Lage schnellstmöglich verbessert.

 

Tod und Skandal

Was können wir noch essen?

Von Arda Cansin Öztürk, Klasse 8, Landfermann-Gymnasium Duisburg

Am 2.10.2019 starben in Deutschland zwei ältere Menschen durch den Verzehr einer Schweinefleischsalami auf einer Fertigpizza der Firma Wilkes Wurstwaren. Es wurde schon vorher von weiteren 37 Krankheitsfällen und über Hygienemangel in der Firma berichtet. Die Angehörigen der Opfer und der Staat verklagten die Firma, sodass Wilkes Wurstwaren umgehend schließen musste.

In diesem Fall handelte es sich um eine Pizzasalami, die mit den Listerien verseucht war.    Listerien ist für den Menschen ein lebensbedrohliches Bakterium. Das Bakterium ist oft über Tiere übertragbar und verursacht Fieber und Magendarm-Erkrankungen. Die Firma ging in die Geschichte der Lebensmittelskandale ein.

 

 

Das Fantasy-Hörspiel „Animox – Das Heulen der Wölfe“ im Review

Das Hörspiel „Animox – Das Heulen der Wölfe“ von Aimee Carter ist für Fantasy-Fans gut geeignet. Der Erzähler Peter Kaempfe schafft eine ruhige und spannende Atmosphäre, die mit den Handlungen und dem Gesamtbild gut übereinstimmt.

Von Yvo van Ooy, Klasse 8c, Landfermann Gymnasium Duisburg

Das Hörspiel thematisiert das Leben eines Jungen, der erfährt, dass er zur Welt der Animox gehört. Das sind Menschen, die mit Tieren sprechen können und sich in jeweils eines verwandeln können (Vogel, Säugetier, Reptil, Insekt, Unterwasserwesen). Simon ist vielleicht der einzige Nachkomme des Bestienkönigs, das stärkste Animox in allen Reichen. Er ist in Gefahr. Zusammen mit seinen Freunden Jam, Ariana und Winter ist er auf der Flucht, doch nirgends sind sie sicher, denn die Herrscher des Säuger- und Vogelreiches zeigen schon bald ihre wahren Gesichter.

Gute Sprecher, aufregende Sounds und eine verständliche Geschichte. Animox Band 1 ist ein sehr gelungenes Hörspiel, das dem Genre alle Ehre macht.

Die Stadt der Gegensätze

Brüssel – im Schatten der großen Metropolen Paris und London wirkt die Stadt eher unscheinbar und klein. Doch Brüssel überzeugt mit seinen Sehenswürdigkeiten und seinen köstlichen Spezialitäten.

Von Nisa Nur Dogan, Klasse 8c, Landfermann-Gymnasium-Duisburg

Brüssel ist nicht nur die Hauptstadt von Belgien, sondern auch von Europa. Sie bildet zusammen mit Wallonien und Flandern eine der großen Regionen von Belgien. Ca 1,5 Mio. Menschen leben in dieser Stadt, die von Gegensätzen geprägt ist wie keine andere Stadt in Europa: Auf der einen Seite der große Reichtum im Süden und Osten, auf der anderen die Ghettos von Anderlecht, Schaarbeek oder Molenbeek, letztere bekannt durch die Anschläge von 2016.

Multikulti funktioniert nur zum Teil in Brüssel

In Brüssel trifft man Menschen aus den verschiedensten Regionen der Welt. Beamte aus ganz Europa leben und arbeiten hier. Sie gehören zu den wohlhabenden Ausländern, die in und rund um Brüssel leben. Meistens arbeiten sie im Europaviertel in einer der verschiedenen Institutionen der europäischen Union, wohnen aber entweder im Osten oder Südosten der Stadt in den noblen Stadtteilen Uccle, Woluwé, Haren oder Ixelles. Einige wohnen auch außerhalb in der reichen, flämischen Region „Vlaams Brabant“, beispielsweise in Zaventem, Tervuren, Wezembeek-Opppem, Watermaal-Bosvoorde oder Machelen. In Wezembeek-Oppem befindet sich übrigens die Internationale Deutsche Schule Brüssel (IDSB). Daher befinden in dieser Gegend circa 600 deutsche Haushalte. Fast alle sind wohlhabend und arbeiten für die europäische Union, NATO oder große, deutsche Firmen.

Im Gegensatz dazu stehen die Ghettos der westlichen und nördlichen Stadtteile Anderlecht, Schaarbeek und Molenbeek. Viele Menschen, hauptsächlich aus Nord- und Zentralafrika und Anatolien haben hier eine Art Parallelgesellschaft gebildet. Ein echtes Zusammenleben zwischen den wohlhabenden Belgiern und Europäern auf der einen Seite und den ärmeren Marokkanern, Kongolesen und Türken auf der anderen Seite existiert nicht.

Brüssel kann durchaus mit Paris und London mithalten

Der Palais Royal, Königspalast und Rathaus von Brüssel, erstrahlt mit dem riesigen Glockenturm und den wunderschönen Verzierungen als architektonisches Meisterwerk. Der Jubelpark, auch Parc Cinquantenaire genannt, ist ein großer, wunderschöner Park, in dessen Mitte der 1909 zur Huldigung der Unabhängigkeit Belgiens errichtete Triumphbogen steht.  Ein wunderschönes Bauwerk und ein schöner Ort, der sich gleich in der Nachbarschaft des Europaviertels mit dem europäischen Parlament befindet. Man trifft dort Beamte, die ihre Mittagspause im Park verbringen, Gruppen von Menschen, die Fußball spielen, Jogger und Fahrradfahrer. Und natürlich viele, viele Touristen.

Das Mini-Europa ist eine Art Freizeitpark, der sich in der Nähe des Atomiums befindet. Dort gibt es Miniaturen der berühmtesten Attraktionen Europas, wie dem Eifelturm, dem Big Ben in London oder dem Brandenburger Tor in Berlin.

Die Hauptattraktion, der zentrale Platz von Brüssel, ist der Grand Place im Herzen der Stadt. Mit seinen wunderschönen, in goldener Farbe verzierten, historischen Häusern untermauert er den unglaublichen Reichtum vom Belgien der Vergangenheit. Dass dieser Reichtum gleichzeitig das große Leid der kongolesischen Bevölkerung war, sollte hier auch noch erwähnt werden. Der Grande Place ist fast immer voll mit Touristen. Rund um den Platz befinden sich schöne Cafés, Chocolaterien und kleine Läden, die belgische Waffeln verkaufen. Und natürlich die vielen Frittenläden. Belgische Pommes sind weltberühmt und sehr schmackhaft.

Shopping in Brüssel

Brüssel ist auch eine schöne Shopping-Stadt. Das berühmte Louisa-Viertel, die Rue Neuf oder das erst vor kurzem eröffnete Einkaufszentrum Docks Brussels laden zum Shoppen ein. Es gibt auch viele hübsche Boutiquen. Die Straßen sind voll mit Straßenkünstlern und Musikern. Außerdem gibt es sehr viele schöne Cafés für kleine Pausen.