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Die Regeln im Benrather Schlosspark machen Ärger – Konflikte im Benrather Schlosspark

„Hunde anleinen!“ Seit Jahren lautet so die Regel für Hundebesitzer im Benrather Schlosspark (Düsseldorf). Doch immer wieder entstehen Konflikte zwischen dem Ordnungsamt und Hundebesitzern.

Im Falle eines Verstoßes muss man bei gefährlichen Rassen bis zu 150 Euro Strafe zahlen. Außerdem gibt es auch viele Leute, die diese Regel gut nachvollziehen können. Hundebesitzer, egal ob alt oder jung, mit einem großen oder mit einem kleinen Hund, würden ihre Tiere am liebsten frei laufen lassen, doch dies verstößt gegen das Gesetz. So sehen viele Menschen, die mit ihren Hunden spazieren gehen, das Ordnungsamt als „Feind“. Doch auf der anderen Seite halten Leute ohne Hund die Regel für angemessen.

Im Gesetz heißt es: „Wer in Park-, Garten- und Grünanlagen seinen Hund frei laufen lässt, muss ein Bußgeld von 75 bis 150 Euro zahlen.“ Dabei ist entscheidend, ob es sich bei dem betreffenden Hund um einen kleinen oder um einen harmlosen Hund handelt. Auch über dieses Thema wird mit dem Ordnungsamt heftig diskutiert, da keine festen Regeln dafür gelten, welcher Hund in die Kategorie „gefährlich“ zählt. Die Betroffenen halten ihren Hund nicht für gefährlich, doch da haben andere Leute manchmal eine andere Meinung. Passanten mit Hunden antworteten auf die gleichen Fragen mit sehr ähnlichen Antworten. Eine ältere Frau, die anonym bleiben möchte, sagte, sie fände die Regel gerechtfertigt, doch nicht für ihren eigenen Hund, da dieser nicht gefährlich sei. Auf der anderen Seite antwortete ein Mann ohne Hund, mit einem kleinen Sohn, dass er die Tiere generell zwar nicht für gefährlich halte, doch trotzdem fände, gerade wegen Kindern, dass sie angeleint sein müssten. Manche Menschen ohne Hund gaben an, dass sie sehr oft Leute sähen, die ihren Hund nicht anleinen. Alle Befragten waren sich jedoch einig, dass manche Leute diese Regel für gerechtfertigt halten, doch einige dafür zu egoistisch seien.

Die Anleinpflicht gilt jedoch nicht nur in Parks, sondern auch an anderen öffentlichen Orten. Auch dort stellt die Regel für Hundebesitzer manchmal ein Problem dar. Das Ordnungsamt spielt auch eine große Rolle bei den Konflikten. Auf der einen Seite muss das Ordnungsamt für die Einhaltung der Gesetze sorgen. Andererseits sollte es auch immer die Interessen der Hundebesitzer mit berücksichtigen.

Trotz einiger Konflikte naht eine Lösung, es soll in den nächsten Jahren mehr Freilaufplätze für Hunde geben, sodass Hundebesitzer nicht gegen das Gesetz verstoßen, wenn der Hund ohne Leine läuft.

Grethe Hamm, 8d, Freie Christliche Schule-Gymnasium, Düsseldorf

Besucher und Ordnungsamt in ständigen Konflikten – Schlosspark – ist das Ordnungsamt zu locker?

Hunde dürfen in Parks wie zum Beispiel im Benrather Schlosspark nicht freigelassen werden. Dies lassen sich die meisten Hundebesitzer nicht gefallen, obwohl es Gesetze und Regeln, an die es sich zu halten gilt, gibt.

So muss das Ordnungsamt auf Hochtouren fahren. Viele Besucher von Parks beschweren sich, verstehen die Lage der Hundebesitzer nicht und hören oft die Worte “Der will doch nur spielen“. Dies ist einer der vielen Gründe, warum Konflikte zwischen dem Ordnungsamt und Parkbesuchern herrschen.
Hundebesitzern ist es nicht erlaubt, ihre Hunde unangeleint in Fußgängerzonen und anderen innerörtlichen Bereichen oder in öffentlichen Gebäuden. Gar nicht erwünscht sind Hunde auf Kinderspielplätzen, Fußballplätzen und Friedhöfen. Wenn auf einem Kinderspielplatz trotz Verbot ein Hundebesitzer mit seinem Hund erscheint, stehen bei einem allgemeinen Hund 100 Euro, bei einem “großen“ Hund 150 Euro und bei einem gefährlichen Hund, wie zum Beispiel dem American Staffordshire Terrier, dem Pitbull Terrier oder Hunde von anderen bestimmten Rassen, 200 Euro als Bußgeld an.
Falls man seinem Hunden ungestörten Freilauf lassen möchte, sollte man am besten auf Hundeauslaufplätze gehen, aber trotzdem darauf achten, seine Hunde im Auge zu behalten und stets auf andere Menschen und Tiere Rücksicht zu nehmen, um sie keinesfalls zu gefährden. Gefährliche Hunde sollten zur Sicherheit der anderen Hunde und Menschen einen Maulkorb tragen.

Aus den Interviews im Benrather Schlosspark ließen sich geteilte Meinungen erschließen. Eine Frau in fortgeschrittenem Alter findet es wichtig, dass in öffentlichen Gegenden große Hunde sicher an der Leine geführt werden. Eine Mutter findet es nicht schlimm, wenn die Hunde, die in einer Hundeschule waren und gut erzogen worden sind, frei herumlaufen. Doch sobald sie eine Gefahr für die Personen im Park bereiten, sollte man die Hunde anleinen. Wer kennt es nicht? Man ist gerade am Spazieren mit seinem Hund und hat eine Tüte, um den Haufen seines Hundes wegzumachen vergessen? Die häufigste Lösung ist “liegen lassen und weitergehen“, äußerte eine Mutter, welche anonym bleiben möchte. Ein Teenager ist geteilter Meinung, denn er findet, dass das Ordnungsamt mehr Wert auf den Dreck, den die Jugendlichen an Bierflaschen etc. im Park hinterlassen, nehmen sollte, als auf die hohen Strafen bei freilaufenen Hunden. Dies ist auch ein weiterer Grund, welcher die Besucher des Parks stört, denn einige Jugendliche feiern Partys und beseitigen hinterher nicht den Müll, obwohl Mülltonnen aufgestellt sind. Dies finden die Menschen, die dort ihren Spaziergang machen möchten, äußerst schade.

Um die Konflikte zwischen Ordnungsamt und Besuchern friedlich zu klären, könnten Boxen, die mit Tüten gefüllt sind, um einen Haufen seines Hundes wegzumachen, genauso wie mehr Abfalleimer, angebracht werden.

Leonie Aufmwasser, 8d, Freie Christliche Schule-Gymnasium, Düsseldorf

Serena Williams hat Fähigkeiten und ein umstrittenes Verhalten – Liebt sie, hasst sie – sie ist die Beste aller Zeiten

Mit insgesamt fünf French-Open-Pokalen und 58 Karrieretiteln im Einzel hat Serena Williams uns gezeigt, dass sie nicht nur die beste weibliche Spielerin ihrer Generation ist – sie ist die Beste aller Zeiten.

Alles fing in einem kleinen Städtchen an. Serena Williams wurde von ihrem Vater im Alter von vier Jahren schon Tennis beigebracht. Doch die ganze Arbeit hat sich gelohnt, denn zur Zeit ist sie Nummer 1 der Welt. Dies liegt wahrscheinlich an ihrer harten Arbeit: Schnelligkeit, Kraft, Aufgewecktheit, Ausführung, Exaktheit und nicht zuletzt, Courage. Doch sehr oft wird ihr brilliantes Spiel durch ihre extravagante Spielchen und ihr umstrittenes Verhalten verdeckt. Doch Inzwischen hat Serena fünf Wimbledon-Pokale. Dabei fügt sie mehr Abstand zwischen ihr und ihrer Schwester Venus hinzu, die aktuell auf Platz 53 steht. Darüber hinaus, hat Serena uns wieder demonstriert, dass es noch nie eine solch gute weibliche Spielerin gab. Ja, das ist richtig. Sie ist die GOAT, die „Greatest of All Time.“

Warte mal, wie kann das sein? Es gibt doch noch fünf andere Spielerinnen im Einzel (Margaret Smith, Steffi Graf, Helen Moody, Chris Evert und Martina Navratilova), die Tennisspielerinnen mit sehr hohen Fähigkeiten sind. Ja, aber Serena ist viel mehr konkurenzfähig als alle anderen. Und dazu hat sie noch 22 Titel im Doppel, zwei im gemischten Doppel und vier Olympische Goldmedaillen. Hinzu kommen ihre erstaunlichen 17 Grand Slams. Aber am wichtigsten ist im Tennis wahrscheinlich der Aufschlag und den kann Serena am Besten. Sie steht an der Grundlinie, wirft den Ball hoch, schaukelt nach hinten auf ihre rechte Ferse und schlägt den Ball, der oft sehr gut positioniert ist und sich sehr schnell dreht mit einer Geschwindigkeit von circa  200 km/h.

„Sie ist die beste Athletin die wir je hatten“, sagt Billie Jean King. Wenn man zum Beispiel alle weiblichen Legenden mit derselben Ausrüstung ausstatten würde, würde Williams nicht nur gewinnen, sondern sie würde die anderen niederschlagen. Chris Everts Festigkeit? Serena würde Chrissie überpowern. Navratilovas attackierendes Spiel? Williams würde Returns zurück pfeifen durch den unvergleichlichen Aufschlag und Volleyer bevor Martina am Netz wäre. Was sie auch auszeichnet, ist ihr Engagement im Spiel, im Fashion Design und in Tierprojekten.

Brianna Duran, 7d, Erzb. Suitbertus-Gymnasium, Düsseldorf

Ein außergewöhnliches Buch – Falsche Nähe

„Falsche Nähe“, ein Thriller für Jugendliche und geschrieben von Alexandra Kui, erschien 2013 das erste Mal auf dem Markt und wurde vom cbt Verlag verlegt.

In dem Buch geht es um die 17-jährige Noa und ihre ältere Schwester Audrey, die ihre Eltern schon früh verloren haben. Audrey ist eine äußerst berühmte Krimi-Autorin und dementsprechend führen die beiden ein ziemlich glückliches Leben, soweit dies möglich ist. Doch als Audreys neuer Freund Arne mit dessen Sohn Moritz bei ihnen einzieht und zwei dramatische Morde verübt werden, stellt sich ihr ganzes Leben auf den Kopf und es ist nichts mehr wie es einmal mehr war. Denn in Audreys neuem Krimi, den sie gerade schreibt, begeht ein Mörder Morde, wie sie im realen Leben zu der Zeit geschehen.
Als Noa nun auch noch mehr über ihr Leben, das sie führte, als sie noch ganz klein war, herausfindet und mehr über den Tod ihrer Eltern erfährt, begibt sie sich zu dem Ort, wo sie aufgewachsen ist. Moritz hilft ihr so lange dabei, bis sie alles über ihr altes Leben, ihre Familie und ihre wirkliche Heimat erfahren hat. Schlussendlich kommen Noa und Moritz zusammen und verlieben sich ineinander. Endlich wieder in Hamburg bei ihrer Schwester angekommen, hat ihre Reise ein Ende, doch das Abenteuer ist noch längst nicht vorbei. Am Ende nimmt die Geschichte eine drastische Wendung mit der man in keiner Art und Weise rechnen würde.

„Falsche Nähe“ ist ein außergewöhnliches Buch. Die Art, wie es geschrieben wurde, gibt einem das Gefühl, als wenn man bei jeder Handlung daneben stünde. Ebenfalls bringt es einem zum Nachdenken. Sowohl während des Lesens, als auch lange danach.
Der gesamte Inhalt ist äußerst detailliert geschrieben und bringt jedes einzelne Gefühl rüber. Lediglich das Ende ist vom Schreibstil nicht passend, da es doch ziemlich ruckartig endet. Es hätte im Stil des gesamten Buches geschrieben werden müssen, also detaillierter.
Meiner Meinung nach ist das Buch äußerst gut geschrieben und wird auch nicht langweilig, da viel passiert, was man einfach nicht erwartet bzw. erwarten kann.

Charlene Hinsen, 8e, Erzb. St. Ursula-Gymnasium, Düsseldorf

Das Vertrauen der Fans in die Mannschaft wächst – Autogrammjagd am dritten Advent

Langsam bildet sich eine kleine Schlange bei dem Versuch, ein Autogramm von Oliver Fink und Axel Bellinghausen zu bekommen. Manche stellen sich auf Zehenspitzen, um einen Blick auf die beiden Spieler des Zweitligisten Fortuna Düsseldorf zu erhaschen.

Dadurch, dass Fortuna die letzten beiden Spiele 1:0 und 3:1 gewonnen hat, sind mehr Fans gekommen. „Ich wäre gekommen, selbst wenn die letzten beiden Spiele verloren gegangen wären“, sagte Thomas (36), der mit seiner Tochter Hannah (14 Monate) auf Autogrammjagd gegangen ist. Die Autogrammstunde, die am dritten Advent im Möbelhaus Schaffrath stattfand, ging von 14 bis 16 Uhr und war gut besucht.

Axel Bellinghausen redete vor der Autogrammstunde über eines seiner Lieblingsereignisse, das er mit den Fans erlebt hat. „Es gab viele schöne Momente, aber besonders ist mir der gemeinsame Aufstieg aus der Oberliga in Erinnerung geblieben.“ Bellinghausen bewundert unter anderem die Kreativität mancher Fans. Am schönsten findet er es, wenn er die sonderangefertigten Radkappen mancher Rollstuhlfahrer unterschreiben soll. Es wurden Trikots und Autogrammkarten unterschrieben. Auf die Frage, was das verrückteste war, das Bellinghausen je unterschreiben sollte, antwortete er schmunzelnd: „Ein Auto“.

Im Hinblick auf das Spiel gegen Köln, wurde er auf die damalige Fan-Aktion „Wir klauen Köln die Punkte“ angesprochen, und sagte, dass man mit Humor in solche Spiele reingehen kann. Manche Fans wünschen sich auch, bei der Aktion dabei gewesen zu sein.
Christiane (47) ist der Meinung, dass Fortuna den Sieg gegen Köln schaffen kann, und auch andere Fans sind einer Meinung mit ihr. Das Vertrauen der Fans in die Mannschaft wächst wieder. Mit jedem Sieg werden sie optimistischer, die Serie an Niederlagen zu überwinden.
„Als Nächstes wäre es wichtig, das Derby gegen Köln zu gewinnen, denn das letzte Mal waren wir schon nah dran, und diesmal versuchen wir zu zu siegen“, meinte Bellinghausen.

Die Spieler schreiben weiter fleißig Autogramme, lächeln für Fotos und beantworten die kleinen Fragen der Fans. Die Schlange, die sich durch die Teppich- bis in die Lampen- Abteilung zieht, wird nicht kürzer. Und trotzdem stellen sich immer neue Fans an. Für viele ist es bereits ein tolles Gefühl, die Spieler so nah zu sehen. Die wenigsten sind zum Einkaufen da.

Fortuna wird auf jeden Fall mit der Unterstützung vieler Fans am kommenden Wochenende rechnen dürfen. Denn in einem Punkt sind sich alle einig. Die Liebe zu diesem Verein geht durch jede Liga. Auch wenn Mareike (26) hinzufügt: „Bitte keine dritte Liga“. Die Fans jedoch werden weiter hinter Fortuna stehen und wer weiß, vielleicht klappt´s ja mit dem Derbysieg als Weihnachtsgeschenk.

Leonie Deckert, 8c, Freie Christliche Schule-Gymnasium, Düsseldorf

Welcher ist besser? – El Clasico in Deutschland und Spanien

Es ist der 23. November 2013, 18 Uhr. Die Atmosphäre unter den 80.000 Fußballfans ist aufgeheizt und jeder im Signal Iduna Park ist angespannt.

„Auf geht’s Dortmund, kämpfen und siegen!“, schallt es von der Südtribüne, von Dortmunder Zungen auch als „Gelbe Wand“ bezeichnet. „Wir ziehen den Bayern die Lederhosen aus!“, behauptet ein optimistischer Borusse. Auch bei den mitgereisten Bayernfans ist man siegesgewiss. Und die ganz Kleinen sind auch schon mit von der Partie: der kleine Max auf der „Süd“ und der siebenjährige Paul aus München beim ersten Auswärtsspiel freuen sich wie die Schneekönige.

Einige Wochen zuvor, am 26. Oktober, fand ein ähnliches Spektakel im 1.200 Kilometer  entfernten Barcelona statt. Beim „El Clasico“ empfing der Barcelona C.F. die Königlichen aus Madrid. Camp Nou, das größte Stadion Europas, war mit 98.761 Besucher natürlich restlos ausverkauft. Trotzdem blieben die Ränge bis kurz vor Spielbeginn recht leer. Erst kurz vor Anpfiff füllt sich das Stadion rasant. Dann ist auch die Atmosphäre überwältigend, obwohl es keine Stehplätze in Camp Nou gibt. Man bekommt eine Gänsehaut, wenn die Katalanen ihre Mannschaft anfeuern. Überall sieht man rot-gelbe Fahnen.

In Dortmund entwickelt sich von Anfang an ein munterer Schlagabtausch zwischen den beiden deutschen Spitzenteams. Auch eine gewisse Härte lässt sich an zahlreichen gelben Karten ablesen. Ein Tor will jedoch lange nicht glücken. Es dauert bis zur 66. Spielminute, als zum Entsetzen der Dortmunder Fans ausgerechnet der Ex-Dortmunder Mario Götze das Führungstor erzielt. Als die Dortmunder in den Schlussminuten alles nach vorne werfen, kassieren sie durch zwei Konter weitere Tore durch Robben und Müller. Das 0:3 klingt jedoch nach einer deutlicheren Überlegenheit der Bayern, als es dem Spielverlauf entspricht.

In Barcelona geht es gleich ruppig zur Sache: Schon nach acht Minuten gibt es für Barcelonas Busquets die erste gelbe Karte und Sergio Ramos von Real legt in der 15. Spielminute nach. Aber kurz darauf erzielt Neymar, der 21-jährige Neuzugang aus Brasilien, das 1:0! Das Stadion bebt. Barcelona hat nun die Oberhand und dominiert das Spiel. Auch nach dem Seitenwechsel hat Madrid Probleme mit dem ballsicheren Spiel der Katalanen. In der 78. Minute baut Alexis mit einem Lupfer die Führung aus: 2:0! Erst in der Nachspielzeit erzielt Real Madrid den Anschlusstreffer durch Jesé nach einem schnellen Konter. Erst in der Nachspielzeit trifft Real zum Anschlusstreffer durch Jessé nach einem Konter. Insgesamt ein verdienter Sieg für Barcelona.

Fazit: In Spanien ist das Spielniveau höher, obwohl in den letzten Jahren die Bundesliga mit Dortmund und Bayern zwei Topvereine auf Europakurs gestellt hat. Aber in Spanien wird das Duell um die Vorherrschaft in der Liga viel ernster genommen. Da geht es nicht nur um Fußball, sondern auch um die Ehre. Auch wenn in Deutschland die Stimmung besser ist, bleibt aber unterm Strich das traditionelle Duell der spanischen Kontrahenten interessanter und emotionaler.

Robert Becker, Albrecht Seyfarth, 8e, Erzb. St. Ursula-Gymnasium, Düsseldorf

Sie wollen sie doch auch! – Suit Pajamas

Es heißt „Ein Anzug macht einen Mann vollständig”. Dieses Sprichwort können Sie jetzt auf eine neue Ebene bringen. Die brandneuen „Suit Pajamas” sind für echte Kerle, die auch außerhalb vom Job „vollständig” aussehen wollen.

Jedesmal, wenn Sie sich ins Bett legen, fühlen Sie sich wie der Kaiser von China, umgeben von Seide und Frauen, die sich für Ihren Anzug begeistern. Dieses Sensationsprodukt, das in der Sendung „How I met your Mother” lanciert wurde, gibt es auch in mehreren Farben, um den Käufern endlose Möglichkeiten zu bieten. Für diese Pajamas wird auch nur fast so viel verlangt wie für einen echten Anzug, aber das ist es doch sicherlich wert, oder?

Luis Kellermann, 9, International School Of Düsseldorf

Zehensocken, tun sie ihren Füßen was Gutes! – Topmodel Trend Tipps

Jahrhunderte lang haben Menschen für Gleichberechtigung gekämpft, aber wieso beschränkt sich Fairness nur auf die Menschen? Was ist mit den Zehen?

Diese Frage betrifft wahrscheinlich auch ihre Füße. Füße aus aller Welt werden täglich eingesperrt und in stinkende Schuhe gesteckt ohne Rechte auf Individualität. Die Zehen haben genug gehabt und Konsequenzen drohen. „Let the revolution begin!” Die Lösung ist endlich da: Zehensocken. Sie geben den Füßen die Chance sich auszudrücken, Zeh für Zeh.

Luis Kellermann, 9, International School Of Düsseldorf

Kumon ist ein erfolgreiches Nachhilfeprogramm – Top oder Flop?

Alle paar Minuten strömen Schüler in das Kumon Lerncenter. Sie hängen ihre Jacken und Rucksäcke ordentlich auf, sammeln ihre Arbeitsblätter ein und beginnen mit der Arbeit. Doch was ist Kumon? Was ist der Sinn? Was ist das Ziel? Das sind einige Fragen, die sich Eltern häufig stellen, bevor sie ihre Kinder dorthin zum „Nachhilfeunterricht” schicken.

Kumon ist ein japanisches Unternehmen, welches Kindern und Jugendlichen Mathe beibringt. Der Name geht zurück auf Toru Kumon, einen japanischen Mathematiklehrer, der seinem Sohn Mathe auf einfache Art und Weise beibringen wollte. Später entwickelte sich das Unternehmen weiter und eröffnete sogenannte „Kumon Lernzentren” überall auf der Welt. Dort wird Kindern von klein auf alles in Mathe beigebracht: von Geometrie bis zur Integralrechnung; sie müssen verschiedene Fähigkeitsstufen meistern und dürfen in ihrem persönlichem Tempo vorangehen. Seit einigen Jahren unterrichtet Kumon auch Englisch. Kumon-Schüler haben die Wahl, einmal oder mehrmals pro Woche zum Lerncenter zu gehen, um dort einige Arbeitsblätter zu bearbeiten und diese korrigieren zu lassen. Sie bekommen dann weitere Arbeitsblätter, um zuhause weiter zu arbeiten. Es wird erwartet, dass Schüler ihre Hausaufgaben täglich machen und korrigiert wieder zurückbringen.

Die Mitarbeiter legen großen Wert darauf, dass Kumon keine Schule ist, sondern eher ein Club oder Sport, wo die Schüler „gecoacht” werden. Falls sie etwas nicht verstanden haben, werden sie ermutigt, das Problem selbst zu lösen. Falls die Schüler weiterhin die Aufgabe nicht lösen können, gehen die Mitarbeiter mit dem Schüler oder der Schülerin die Aufgabe gründlich durch. Das Personal hier ist besonders freundlich und engagiert.
Doch die wohl am häufigsten gestellte Frage ist: Soll ich meine Kinder zu Kumon schicken? Über dieses Thema wird oft debattiert. Auf der einen Seite wollen Eltern ihren Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen. Und wie sehen das die Schüler? Eric, ein Kumon Schüler, ist der Meinung, dass Kumon ein sehr gutes Programm sei, welches gezielt auf die eigenen Bedürfnisse eingehe. „Ich finde Kumon ist wirklich hilfreich, weil man gezielt (Mathe) lernen kann, und es individueller ist, als es oftmals in der Schule möglich ist. Kumon ist nicht so stressig, da es dir erlaubt, dein eigenes Tempo zu wählen. Die Lehrer wollen immer, dass du dich selbst sicher fühlst und eigenständig lernen kannst.”
      Andererseits hört man von Mathelehrern, dass dieses System den Schülern nicht weiterhelfe. Oft glauben sie, dass Kumon das Problem falsch angehe, und den Schülern, die nicht so gut in Mathe sind, falsche Methoden beibringe. So hätten sie später Schwierigkeiten bei komplexeren Aufgaben.

Constantin Friesacher, 9, International School Of Düsseldorf

Lange nichts gelesen? Hier ein Tipp! – Gina Mayer zu Besuch an der International School

Gina Mayer, die erfolgreiche Düsseldorfer Schriftstellerin, die mit kurzen rotblonden Haaren, Minirock und Stiefeln durch ihr Leben geht, präsentierte im November an der Internationalen Schule in Düsseldorf einen ihrer letzten Thriller für Jugendliche, „Morgen wirst du sterben“.

Vier junge Leute erhalten unheimliche Drohungen, eine Katze stirbt auf grausame Art, eine Wohnung wird verwüstet, eine komische Frau versteckt sich in Umkleidekabinen. Warum? Das wird hier nicht verraten. Nur so viel: Das Ende ist ziemlich überraschend!
Anders als man sich als Schüler Autorinnen vorstellt, war Gina Mayer so locker drauf als wäre sie eine Jugendliche. Die Schüler der Klasse 9 waren daher begeistert und haben ihr mit großem Vergnügen zugehört, als sie über ihr Leben erzählte.

Ihre Bücher wie auch ihr Leben stellten sich als sehr interessant und spannend heraus. Wie die meisten Schriftsteller musste sie sich den Weg nach oben selbst erkämpfen und hat es erfolgreich geschafft. Gina Mayer hat angefangen als Werbetexterin und so wie ein paar Bücher von Verlagen gebucht worden sind, wurden auch ein paar abgelehnt, doch dies hinderte Gina Mayer nicht daran, weiter zu schreiben. „Schreiben ist mein Beruf. Ich erfinde, lerne und wachse. Das ist mein Leben”. So wie viele andere Frauen hat sie aber auch ebenso ein Familienleben, und lebt nicht nur für das Schreiben, obwohl es ihre Leidenschaft ist.

Jacqueline Miasnikov, 9, International School Of Düsseldorf