Archiv der Kategorie: International School of Düsseldorf

Dann schnell zu Coco & Clay – Appetit auf Karottenkuchen?

Anstatt des italienisches Restaurants Sansone an der Niederheinrstraße befindet sich seit September hier nun eine neue Attraktion, Coco und Clay, mit einem absoluten Highlight: der Karottenkuchen, der mit einer feinen Glasur und Himbeersoße meiner Meinung nach der beste Kuchen der Stadt ist. Himmlisch!

Aber das ist längst nicht alles, was das neue Restaurant zu bieten hat. Die andauernd wechselnde Speisekarte ist ein Mix von verschiedenen internationalen Gerichten, die auch als „Crossover Küche” bekannt sind. Besonders beliebt bei den Gästen sind die asiatischen Hühnerspieße (7.50 Euro) sowie die Trüffel Tagliarini (17.50 Euro).
Die neue Location erstrahlt modern sowie elegant mit einem schwarz-weißen Farbkontrast, dazu ruhige Musik im Hintergrund, angenehmes Licht und gemütliche Stühle, die den Aufenthalt besonderes genießbar machen und eine ruhige Atmosphäre bilden. An den Wänden des Restaurants befinden sich interessante Gemälde. Eines davon ist die Lieblingsfigur der Inhaberin aus ihrer Kindheit, Lady Oscar, einer der bekanntesten Mangafiguren in Deutschland! Sie wurde von einer japanischen Manga Künstlerin in 15 Stunden auf eine Wand gezeichnet. Zudem hat die Künstlerin für nochmals 15 Stunden eine Wand mit einem Rosenmuster gezeichnet.
Zuerst hat sich die Eigentümerin das Restaurant in einem eher sportlichen Stil vorgestellt.  Allerdings wurde es schließlich schickerer als geplant. Trotzdem ist das Restaurant seit seiner Eröffnung erfolgreich und hat schon mehrere prominente Gäste empfangen, wie der deutsche Produzent Sönke Wortmann, Schauspieler Ralf Möller, Moderator Kai Eble und Formel 1 Rennfahrer Heinz-Harald Frentzen.
Woher stammt eigentlich der Name? Coco heißt die Inhaberin Coco, Clay ihr Hund. Die
Lage des Restaurants ist äußerst vorteilhaft, denn die International School of Düsseldorf befindet sich genau gegenüber. Somit besteht ein Teil der Kundschaft aus Schülern und Lehrern. Noch dazu bekommen die ISD Schüler 15 Prozent Rabatt auf die ganze Rechnung während ihrer Schulpausen.
Insgesamt gibt es Platz für 50 Personen innen und für 70 Personen auf der Terrasse. Coco & Clay öffnet dienstags bis freitags von 11.30 bis 24 Uhr und samstags von 17 bis 24 Uhr. Am Sonntag und Montag ist Ruhetag.
Noch ein letzter Tipp, sollten Sie das Restaurant besuchen wollen, ist eine Reservierung zu empfehlen, da es gerade am Wochenende sehr gut besucht ist.

Pary Arbab-Zadeh, 9, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Na ja, fast jeder Jugendliche mit einem iPhone – FOMO, keiner weiß, was es ist, doch jeder hat es

„FOMO“ ist ein neu entdecktes Phänomen, obwohl fast alle, die ein Handy haben, unter diesem Phänomen leiden, weiß niemand darüber Bescheid. „FOMO“ bedeutet „Fear of Missing Out” (Angst etwas zu verpassen).

Die meisten Teenager leiden darunter, denn sie haben Angst davor, Ereignisse oder Sachen, die ihre Freunde machen, zu verpassen. Diese Angst führt dazu, dass Jugendliche nur noch an ihren Handys sind – manchmal fast den ganzen Tag. Das Gefühl, etwas zu verpassen, und den Drang, immer überall dabei sein zu wollen, gibt es schon lange. Die Menschen schauen immer wieder auf die Uhr, denken nach, ob sie nicht doch etwas vergessen haben, und sind ungern alleine. Doch während der letzten Jahre hat sich diese Urangst verstärkt und ausgebreitet. Dank der sozialen Medien und den Handys sind jetzt alle immer „online” und sozial aktiv.
Die 2014 erschienene ‘JIM‘ (Jugend, Information, (Multi-) Media) Studie klärt uns über die komplexe Welt der sozialen Netzwerke auf. Im Durchschnitt besitzen fast 100 Prozent aller Jugendlichen ein Handy und 88 Prozent ein Smartphone (iPhone, Samsung, Sony etc.). (Quelle:http://www.handysektor.de/apps-upps/detailansicht/article/jim-studie-2014-immer-mehr-jugendliche-leiden-an-fomo.html) Whatsapp ist eine der Apps, die FOMO verursacht. Es ist eine App, mit der man ohne zu bezahlen unendlich viele Messages senden kann. Durchschnittlich nutzen Jugendliche 26-mal pro Tag Whatsapp; das heißt ungefähr alle 20 Minuten. Wegen der konstanten Text Messages haben sie alle immer mehr Angst, etwas zu verpassen. Dadurch bekommen sie Angstzustände, und wenn sie ohne Handy sind, haben sie Angst, dass sie etwas nicht mitbekommen. Dieses Phänomen nennt man dann „FOMO”.
Jugendliche, die unter FOMO leiden, können oft nervös werden und ohne ihr Handy gar nicht mehr leben. Sie sind überfordert und haben deshalb niemals Zeit, einfach mal abzuschalten. Sie führen zu einer Welt, die nur digital existiert.
Die gute Nachricht ist: Man kann FOMO leicht behandeln. Alles, was man zu tun braucht, ist sich mehr auf die reale Welt zu konzentrieren, anstatt von seinen digitalen Freunden und Chats immer mehr in ein digitales Leben zu sinken. Sie verpassen doch lieber ein paar Texte als ihr ganzes Leben, oder?

Marie Sophie Goss, 9, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

– Die Auserwählten – Im Labyrinth

Der erste Teil des Films „Die Auserwählten – Im Labyrinth” erschien am 19. September 2014 und war ein Riesenerfolg in der ganzen Welt.

Der erste Teil wurde von 20th Century Fox gefilmt und der zweite Teil wird auch von 20th Century Fox gefilmt. Am 18. September 2015 erscheint der Film zum ersten Mal. Der zweite Teil von „Die Auserwählten” heisst „Die Auserwählten – In der Brandwüste”. Der erste Film fängt an, als Thomas in einem seltsamen Aufzug aufwacht, seine Erinnerungen verloren hat und keine Ahnung hat, was passieren wird. Thomas findet im Labyrinth andere Jungs in seinen Alter, die sich als „Lichtung “ und „Gladers “ akzeptieren. Nach dem Lernen über das Labyrinth beginnt Thomas mit der Suche nach einen Ausweg, sonst wird der Tod für ihn ein Risiko.
Der Film war ein Riesenerfolg fur die Produzenten und für 20th Century Fox. Der erste Film („Im Labyrinth“) verdiente 32,5 Millionionen weltweit und die Zuschauer liebten es. Die Zeitung „The Guardian Weekly” hat Leute gefragt, ob es ein guter Film sei und ob er einen Wert habe. Die Geschichte, Überlieferung und Zeichen schließlich funktionieren, weil sie so einfach wie elegant sind. Und natürlich werden die Spezialeffekte fachmännisch behandelt, um diese Welt lebendig zu machen. Der zweite Film von „Die Auserwähten” handelt von Thomas und einem neuen Abenteuer.

Isabella Puffer, 9.1, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Taylor Swift – Die Herzensbrecherin der Stars

Pop Stars! Alle kennen sie, sie sind schön, reich, sexy, berühmt, sie sind voll in Mode, sie sind einfach perfekt. Aber egal wie toll sie sind, Gerüchte kann man einfach nicht verhindern.

Die Sängerin Taylor Swift weiß ja auch genug davon, jede Woche gibt es einen neuen Freund, heute Taylor Lautner, nächste Woche Harry Styles und im nächsten Monat sind dann auch die Jonas Brothers und Justin Bieber dran. Neuer Kerl, neue Hit Single auf den Top 10 Charts der Woche bei der Bravo. Ist alles echt? Oder stimmen die Gerüchte mal wieder nicht? Taylors super ‘Heartbreak‘ Lieder sind immer der Hit, also warum aufhören? Gleich den nächsten Kerl schnappen für die Inspiration für das neues Superlied! Mit 23 hat die damalige Country-Sängerin sich einen richtigen Namen gemacht – als Herzensbrecherin. Bei der nächsten Single kann man ja vorher auch mal ‘ne Rate-Runde machen, über wen singt sie dieses Mal? Die Sängerin hat aber ein super Weg, dem ganzen Hass zu entgehen, sie ‘shakes it off‘.

Sarah Gundacker, 9, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Profi Gamer – Das Spielen zum Beruf machen?

„Profi Gamer“ ist über die letzten fünf Jahre ein richtiger Beruf geworden. In den Ländern USA, China und Korea spielt dieser Beruf eine immer größere Rolle: Wenn man gut ist, kann der Beruf viel Geld bringen.

Meistens sind es junge, männliche Erwachsene von 16 bis 27 Jahren, die „gamen”, denn in diesen Jahren ist die Reaktionszeit kürzer. Spiele wie „Call of Duty: Advanced Warfare“, „StarCraft 2: Heart of Swarm“, „Dota 2“ und „League of Legends“ sind richtige Goldminen für die Begabten, denn genau wie bei jeder anderen Sportart, gibt es auch hier viele Turniere. Jetzt, da das Preisgeld viel höher ist als früher, kommen Tausende neugierige Gamer, um zuzuschauen.
In der Seattle Key Arena kamen diesen Sommer zehn der besten „Dota 2“-Teams der Welt zusammen, um hier vier Tage lang gegen einander zu spielen. Fünf aus den zehn Teams kamen aus China, zwei aus der USA, sonst waren noch ein russisches und ein malaysisches Team dabei. Die fünf Spieler des chinesischen „Team NewBee“ haben zusammen mit dem ersten Platz auch den Hauptpreis von etwas mehr als 5 Millionen Dollar gewonnen. Insgesamt wurden während des Turniers 10,93 Millionen Dollar vergeben, und damit war dieses Event das größte elektronische Event aller Zeiten. Die 10000 Tickets, die verfügbar waren, waren innerhalb von 18 Stunden ausverkauft. Das ganze konnte man in mehreren Sprachen nicht nur online sehen, sondern auch auf den amerikanischen Sportsendern ESPN 2 und ESPN 3 verfolgen.
Viele Erwachsene denken sich, dass Profi-Gamer kein richtiger Beruf ist, aber da täuschen sie sich. Diese Spieler verdienen nicht nur Geld, sie haben auch viele Sponsoren. Sie müssen natürlich auch sehr viel trainieren, genauso wie die Profis jeder anderen Sportart, denn im Moment können nur die Besten der Besten wirklich damit Geld verdienen. Weil erst in den letzten fünf Jahre Profi-Gamer wirklich zum Beruf geworden ist, ist es unglaublich, dass jetzt schon Profi-Gamer Millionäre sind. Viele Analytiker sagen, wenn Profi Gaming sich so weiter entwickelt, wie es das bisher tut, könnte es gut sein, dass in weiteren fünf Jahren Profi Gamer mehr verdienen als Fußballspieler.

Willem van Doorn, 9.2, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

The Hunger Games – Mockingjay, Teil 1 – Wenn man die Zukunft nicht mehr voraussagen kann

Am Donnerstag, 20. November 2014, kam der neue „Tribute von Panem”-Film „Mockingjay, Teil 1” in die deutschen Kinos. Schon nach drei Tagen, haben fast über eine Million Leute in Deutschland den Film gesehen. Er war ein riesiger Erfolg.

Die Triologie „The Hunger Games” handelt von dem Land Amerika in der Zukunft. Es wurde in 12 Distrikte unterteilt mit einem Kapitol, das wie eine Diktatur über die Distrikte herrscht. Die Distrikte sind arm, und die Leute leben in Hunger und Armut. Jedes Jahr veranstaltet das Kapitol einen Kampf namens „Die Hungerspiele”, in dem ein Junge und ein Mädchen aus jedem Distrikt ausgewählt werden (also 24 insgesamt) und alle gegeneinander kämpfen müssen, um zu überleben. Es darf nur eine Person gewinnen, doch in dem Jahr, als Katniss und Peeta ausgewählt werden, sind beide als ein Team aus der Arena lebend herausgekommen.
Im dritten Teil steigt die Anzahl der Toten und die Furcht in den Distrikten, und das Kapitol verliert langsam die Macht. District 12 ist vernichtet, und die 17-jährige Katniss Everdeen ist einverstanden, der Mockingjay in dem Freiheitskampf für die neue Kampagne gegen das Kapitol zu werden. Mehrere Distrikte befinden sich in einem Aufstand gegen das Kapitol. Katniss, ihre Familie und viele Leute aus Distrikt 12, wurden vom Distrikt 13 „aufgenommen” und helfen diesem Distrikt „Werbung” gegen das Kapitol herzustellen. Katniss‘ ehemaliger Komplize und jetzt ihr Ehemann, Peeta Mellark, (und noch weitere) werden von dem Kapitol gefangen gehalten und misshandelt, um Katniss Angst zu machen und ihr weh zu tun. In einer Szene saß Katniss mit ihrem Team bei einem Fluss und sang ein Lied. Während sie dieses Lied sang, zeigte der Film viele Leute, die versuchten, die großen Wände des Kapitols zu zerstören, doch als sie eindrangen, wurden viele einfach erschossen. Dies zeigte die Brutalität und die Furcht, in der die Distrikte leben müssen.
Das Bühnenbild war erstaunlich. Es sah immer sehr echt und überzeugend aus. Das Feuer schoß um die beiden Schauspieler herum, und sie sahen wie echte Helden aus. Es gab aber nicht nur Feuer und Zerstörung. Es gab auch Szenen, in der Natur zum Vorschein kam, und Szenen in Gebäuden, die auch super gefilmt wurden. Zum Beispiel das riesige unterirdische Gebäude von District 13 wurde spektakulär gefilmt, denn es war wie ein Riesenbunker, in dem sich hunderte von Leute aufhielten. Während des Films saß man immer sehr angespannt dort, denn die Aufregung und Spannung des Films verließ einen nie. Der war Film super, für alle Altersstufen geeignet, und auf jedem Fall zum Weiterempfehlen.

Lea Stuart, 9, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Hayoung ist ein sechzehnjähriges, koreanisches Mädchen – Die Zukunft ist schon geplant

Hayoung ist nach Deutschland gezogen, weil sie einen Beruf aus ihrem Talent machen will. In diesem Interview erfahren wir, welche Konsequenzen, aber auch welche positiven Aspekte es gibt und wie viel sie von ihrem Teenagerleben aufgeben muss. Dieses Interview wurde in Englisch geführt und übersetzt.

Was ist dein Plan für die Zukunft?
Hayoung: Mein Plan ist eine professionelle Pianistin und Klavierprofessorin zu werden und anderen Menschen das Klavierspielen beizubringen. Ich will in die USA ziehen, um dort meine Karriere fortzusetzen.
Hast du oder haben deine Eltern entschieden, dass du eine Pianistin werden willst?
Hayoung: Meine Eltern wollten es, aber ich wollte es am meisten. Meine Mutter hat mich sehr unterstützt und ist mit mir nach Deutschland gezogen.
Lebst du nur mit deiner Mutter oder auch andere Familienmitglieder?
Hayoung: Ich wohne mit meiner Mutter zu Hause und habe Verwandte in Düsseldorf. Mein Vater lebt in Seoul in Korea. Er musste da bleiben, weil meiner Familie ein Krankenhaus gehört. Er muss arbeiten und kann nicht einfach wegziehen, weil er da sehr wichtig ist und dort gebraucht wird.
Wie oft siehst du ihn?
Hayoung: Letztes Jahr haben wir uns zuerst für drei Monate nicht gesehen und haben ihn nur fünfmal getroffen in einem Jahr. Aber dieses Jahr werden wir ihn öfters sehen.
Wieso bist du nach Düsseldorf gekommen?
Hayoung: Ich bin Anfang 2014 nach Düsseldorf gekommen, weil ich in der Musikhochschule Düsseldorf studieren wollte. Ich habe den Zulassungstest bestanden und studiere im Junior Kurs.
Wie hast du dich dafür entschieden, professionell Klavier zu spielen?
Hayoung: Ich habe es erst als Hobby gemacht und an einem Klavierwettbewerb teilgenommen und den ersten Platz gewonnen. Mein Klavierlehrer sagte, ich hätte Talent und ich ging dann zu einer Kunstschule. Dort waren die Bedingungen aber nicht gut genug um mich zu verbessern, also haben wir uns entschieden, nach Deutschland zu ziehen.
Wieso bist du nach Deutschland gezogen?
Hayoung: Ich habe mich für Deutschland entschieden, weil Klavierausbildung an deutschen Universitäten sehr gut ist. Es ist auch leichter in Deutschland, weil wir Verwandte hier haben, die uns helfen können.
Hast du Zeit für andere Hobbys oder Sport?
Hayoung: Das Klavierspielen macht sehr viel Stress, weil ich so viel üben muss. Ich muss auch Hausaufgaben machen und dann geh ich immer sehr spät schlafen. Doch ich liebe es, zu kochen und zu backen, aber ich habe leider keine Zeit dafür. Ich kann auch nicht viel Sport machen, weil ich auf meine Arme und Hände aufpassen muss.
Was sind die positiven und negativen Aspekte daran, eine Pianistin zu werden?
Hayoung: Etwas Gutes ist, dass meine Zukunft schon geplant ist und ich mich nicht mehr darum kümmern muss. Etwas Negatives ist, dass ich sehr viel üben muss und ich mein ganzes Leben immer viel arbeiten muss. Noch etwas, was nicht gut ist, ist dass ich nicht sehr viel Freizeit habe und in diesem Alter ist das nicht so toll.

Victoria Schränkler, 9, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Die glücklichen Hühner von Familie Sonnen – Gut Kaiserhof

Über die letzten vier Wochen habe ich mich über den Gut Kaiserhof in Wittlaer, Düsseldorf informiert, denn so einen Hof sieht man nicht alle Tage!

Familie Sonnen hat 500 Hühner und sieben Hähne auf ihrem Hof. Den Hof gibt es seit 1771 und die Familie Sonnen arbeitet dort schon seit über 50 Jahren. Doch was ist das Besondere an diesem Hof? Dieser Hof hat einen mobilen Hühnerstall auf Rädern, der einmal in der Woche seine Position ändert. Dieses Gerät kann 250 Hühner auf einmal unterbringen. So ein Mobil hat zwei Etagen, auf denen die Hühner sich auf Sitzstangen ausruhen können, ihre Legenester sind mit Dinkelspelzen ausgestattet und in der unteren Etage können sie scharren. Die Hühner grasen tagsüber und abends gehen sie in ihr Mobil. Bei Sonnenuntergang klappt der Eingang automatisch zu, um die Hühner zu schützen. „Die Hühner picken immer frisches Gras und daher sind die Eier immer sehr natürlich”, sagt Sigrid Sonnen.
Vor Sonnens Hof steht ein Verkaufsautomat, an dem man frische Freilandeier ziehen kann. Diese Maschine ist jederzeit offen und wird täglich mit frischen Eiern gefüllt. Ein Paket von 10 Eiern aus diesem Apparat kostet 4.80 Euro, bei einem normalen Supermarkt kostet so ein Paket 1.75. Die Eier sind deutlich teurer, wieso? Sonnen antwortet darauf: „Der Preis ergibt sich durch die Summe aller Kosten, die bei der Eierproduktion entstehen.” Diese sind bei der Haltungsform im Hühnermobil besonders hoch. Außerdem ist Sonnen auch sehr wichtig, dass ihre Hühner glücklich sind. Dass sie das sind, das schmeckt man!

Ben Robinson, 9.6, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Eine Rezension – “Die Reise zum vierten Stern”

Die neue Dokumentation, „Die Mannschaft”, handelt von der legendären Reise der Deutschen Fußball Nationalmannschaft, die die FIFA-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien gewonnen hat.
Der Film bringt den Zuschauer hinter die Kulissen und man sieht dieses historische Ereignis aus den Augen der Spieler.

Wenn man im Kino ist und sich diesem Film anschaut, erlebt man die WM zum zweiten Mal und spürt die Spannung, obwohl man alles schon erlebt hat. Fußballfans und Zuschauer erleben die ganze strategische und fußballerische Arbeit, die diese Elf zum Erfolg brachte. Der Film beleuchtet die Disziplin und harte Arbeit, die in dieses Ereignis gesteckt wurde. Von der Vorbereitung bis zur Siegerehrung und zur Party auf der Berliner Fanmeile – „Die Mannschaft” erzählt eine der spannendsten Geschichten des deutschen Fußballs.
Den Film kann man Fußballfans jeden Alters empfehlen und Ausschnitte, wie zum Beispiel Thomas Müller im Dirndl, bringen die Zuschauer zum Lachen und lassen sie die Spieler auf einer persönlichen Ebene kennenlernen. Meiner Meinung nach war die interessanteste Szene des Films die, in der Thomas Müller erklärte, wie es dazu kam, dass er an einem Freistoß stolperte. An der Szene erkennt man, wie viel Planung in jedem Spielzug gesteckt wurde, und dass nichts dem Zufall überlassen wurde. Ich fand das am spannendsten, weil ich selber als Zuschauer dachte, dass Müller unabsichtlich stolperte, aber in Wirklichkeit war alles nur ein Ablenkungmanöver, um ein Tor zu erzielen. Dies hat leider nicht funktioniert aber ich finde es sehr bemerkenswert, wie viel Zeit und Planung einem kleinen Stolperer gesteckt wurde.
Als deutscher Fußballfan platzt man vor Stolz und erinnert sich gerne an die spannenden Ereignisse des letzten Jahres. „Die Mannschaft” ist ein gut gemachter Film, der die legendären Ereignisse des letzten Jahres in seinem Inhalt perfekt darstellt. Egal, ob man Bayern oder Dortmund Fan ist, dieser Film bringt alle zusammen, um das fußballerische Können dieser 22 Spieler zu feiern.

Simon Mueller-Landsvik, 9.6, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Gute Taten vor Weihnachten – Food Drive bei ISD

Die Weihnachtszeit ist eine Zeit, in der man nicht nur bekommt, sondern auch gibt. Mit dieser Idee hat Virginia Reiss, Counselor der International School Düsseldorf, zusammen mit einer Gruppe Elft- und Zwölftklässler einen „Food Drive” für das Friedensdorf International in Oberhausen organisiert.

Das Friedensdorf ist ein Ort, wo zum Beispiel kranken Kindern aus Krisengebieten, Obdachlosen oder Menschen ohne Geld für Anziehsachen und Essen geholfen wird. Der „Food Drive” lief für 23 Tage und war sehr erfolgreich mit über 38 Kisten voller Spielzeug, Kleidung und Lebensmittel. Mit fünf Kisten und 147 Gegenständen hat die Klasse 7.4 am meisten gespendet und hatte viel Spaß dabei.
Am Ende wurden die Kisten von einem Laster abgeholt und nach Oberhausen ins Friedensdorf gebracht. Virginia Reiss organisiert jetzt schon seit zwei Jahren diesen „Food Drive”, aber es gibt auch andere Organisationen und Events an der Schule, an denen man teilnehmen kann, wenn man helfen möchte. Zum Beispiel: Project Tansania, Project Nepal und Frauenhaus Düsseldorf. Viele Schüler werden in der Vorweihnachtszeit aktiv, hoffentlich verbreitet sich diese Mentalität des Gebens!

Max Grandin, 9.3, International School Of Düsseldorf Düsseldorf