Archiv der Kategorie: International School of Düsseldorf

Für jeden möglich – 3D Drucker, eine Technologie für die Zukunft

3D Drucker sind eine Technologie, die uns fasziniert. Die Idee, dass es möglich ist, ein Computermodell zu verwirklichen. Sofort denken die meisten an „Star Trek Replicator“; eine Maschine die alles, was man haben will, druckt.

So weit ist die Technologie noch nicht, aber ist gibt schon erstaunliche Errungenschaften, welche es jedem ermöglichen seine Ideen zu verwirklichen. Die häufigsten 3D Drucker sind „Fused Filament Fabrikation“ oder „FFF“ Drucker. Der Drucker erhitzt Fäden von Plastik und legt sie auf die Druckplattform. Dies wird mehrmals wiederholt auf verschiedenen Lagen, bis das Objekt fertig gestellt ist. Hier ist die Auflösung limitiert durch die Spitze des Druckers, welche meistens einen Durchmesser von vier Millimetern hat. Dieses Drucksystem limitiert die Materialien, welche zum Drucken benutzt werden, zu verschiedenen Plastiksorten, zum Beispiel PLA oder ABS. Es gibt verschiedene andere Drucktechniken, welche eine höhere Qualität haben, wie „Selective Laser Sintering“ (SLS) oder Stereolithography, aber diese Drucker kosten viel mehr.

Die Bewegungen des „Druckkopfes“ werden von drei Motoren kontrolliert. Diese Informationen werden von dem Computer verwertet, den sogenannten „Gcode“. Die Bewegung von dem Druckkopf wird in X-, Y- und Z- Achsen unterteilt. Es existieren aber auch Probleme, die es mit jedem Drucker gibt, das größte ist die Geschwindigkeit. Da immer eine Lage nach der anderen gedruckt wird, dauert der ganze Prozess lange. Ein solider Würfel der 1000 cm3 füllt, dauert ungefähr 35 Stunden auf einer mittleren Geschwindigkeit. Ein weiteres Problem, das alle Drucker haben, ist die Größe. Das größte Volumen, das nichtkommerzielle Drucker drucken können, ist ungefähr 25X25X20 cm.

Auch mit diesen Problemen sind 3D Drucker eine wirkungsvolle Technologie. In Verbindung mit einer 3D Modellierungssoftware, kann jeder seine eigenen Ideen drucken. Selbst der unerfahrenste Bastler kann sich an einen Computer setzen und ein 3D Model finden. Danach, mit etwas Erfahrung, kann man auch ganz einfach seine eigenen Modelle kreieren. Diese Freiheit, in Kombination mit den niedrigen Kosten von 0.05 Euro pro cm3, ermöglicht es jedem Besitzer, seine eigene Produktion zu starten. Die Möglichkei, seine persönlichen Sachen zu haben und alles in einer guten Qualität, erfreut jeden. Das hat den Effekt, dass alle diese Technologie benutzen können, und es empfehlt sich für jeden, der interessiert ist, sich noch weiter zu informieren. Die Preise von 3D Drucker sind gesunken, weil die Technologie sich verbessert hat, und es ist möglich einen guten Drucker-Bausatz für 280 Euro zu erwerben. Dieser Preis macht den Einstieg ins 3D Drucken für alle möglich und einfach.

Benjamin Schwitzke, 9.3, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Ein Portrait – Der Rhein

Im Sommer ist es nicht nur ein Fluss, in dem man seine Füße tunken kann, es ist ein Strand für Grillpartys und ein beliebtes Ziel nicht nur für Hunde. Der Rhein ist ein Platz, wo sich zu allen Jahreszeiten Leute treffen, mit der Weißen Flotte fahren oder zu der anderen Seite des Rheins mit der Kaiserswerther Fähre übersetzen.

Es ist auch ein Platz zum Loslassen, ein Platz für einen langen Spaziergang. Abends kann man zuschauen, wie der Sonnenuntergang sich im Wasser spiegelt und eine goldene Farbe sich übers grüne Gras legt, so was Wunderschönes muss man einfach sehen. Nichts Schoeners als tagsüber, wenn die Sonne scheint und man sich im Biergarten „Galerie Burghof ” eine Erfrischung gönnt, um den Schiffen zu lauschen, die leise vor sich hin tuckern oder den schwatzenden Fahrradfahrern hinterherzusehen.
Doch der Rhein bietet mehr: Es ist ein Platz voller Geschichte. Die Ruine Kaiserpfalz von Friedrich Barbarossa zeigt, wie alt Kaiserswerth ist, wieviel Geschichten in den Wänden der alten Häuser stecken. Kanonen stecken noch heute in den Mauern als Zeugen des Zweiten Weltkriegs. Die alten Häuser, in denen sich jetzt moderne Läden befinden, sehen nicht nur toll aus, sondern machen uns aufmerksam, wie viel diese Gebäude durchlebt haben, die alten gepflasterten Straßen haben viele Generationen von Ort zu Ort transportiert.
In Kaiserswerth gibt zudem viele kleine Läden, in denen man fast alles kaufen kann. Direkt am Rhein das Suppen-Häuschen, hier kann man samstags die schöne Aussicht mit einer warme Suppe genießen. Bücher kaufen oder auch nur ansehen kann man in der neuen Lesezeit.
Kaiserswerth – ein perfekter Platz für einen Tag am Rhein.

Sarah Joy Smith, 9, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Zuwanderungsstopp inakzeptabel – Was ist denn jetzt mit der Volksabstimmung in der Schweiz?

Im Schweizer Bundesrat gab es in den letzten paar Wochen Gespräche über die Tatsache, dass radikale Umweltschützer und rational denkende Schweizer, die unter vielen Ex-Professoren, Chemiker, Unternehmer und Ingenieure sind, einen Einwanderungsstopp in die Schweizer Alpenrepublik fördern möchten.

Umweltschützer meinen, dass sich die Schweiz in einen überfüllten Ort verwandelt, und wollen der Wohnbevölkerung 0,2 Prozent Einwanderung erlauben. Dichtere Grenzen wären die einzige Lösung, das Problem zu kontrollieren, so würde die Netto-Zuwanderung von 80 000 Menschen auf knapp 16 00 Menschen fallen. Doch geht das so weiter, wächst die Schweiz von 8 Millionen Bewohner auf 11 Million Bewohner bis 2050, so Benno Büeler, Mathematiker. Der Berner Bundesrat stimmt der Volksinitiative „Stopp der Überbevölkerung” nicht zu.
Da die Anzahl der Arbeiter in der Welt ständig und täglich wächst, bin ich der Meinung, dass die Schweiz kein Recht hat, eine begrenzte Menge von Zuwanderern zu erlauben. Die internationale Industrie, Marketing und Kommunikation wachsen und werden mehr gebraucht in einer immer größer werdenden Gesellschaft, die einen genau so großen Arbeitsmarkt braucht. Also muss sich die Schweiz daran gewöhnen und anpassen. Ich halte den Stopp der Überbevölkerung für inakzeptabel, da ein Land mit der Welt und mit den Leuten wachsen muss. Wenn die Schweiz ihre Verbindungen mit anderen Ländern in der EU abbricht oder schwächt, und wenn nur eine begrenzte Anzahl Menschen in das Land darf, kann die Schweiz nicht völlig mit der Entwicklung der Welt mithalten. Transportdienstleistungen entwickeln und verbessern sich mit der modernen Technologie, und dies heißt auch, dass die Anzahl der Einwanderer und Arbeitsmigranten ständig wachsen wird.
Da die Umweltschützer der ziemlich strengen Meinung sind, dass man so der Umwelt schadet, ist das ja eine super Gelegenheit mehr daran zu arbeiten, umweltfreundliche Änderungen in den Alltag zu bringen. Man könnte zum Beispiel Transportmöglichkeiten wie Elektro-Autos entwickeln. Die Länder der EU profitieren gegenseitig von sich selbst, zum Beispiel von dem Know How der deutschen Ärzte und der bulgarischen IT- Experten.
Schweizer Firmen brauchen ausländische Arbeitnehmer, um eine große Auswahl an verschiedenen Talenten zu haben, so dass die Arbeitswirtschaft vorangetrieben werden kann.
Ich würde es sehr schade finden, wenn die Schweiz wegen Überbevölkerung strenge Regeln setzen würde und so die genannten Punkte in Gefahr stellen würde.

Havana Rittmann, 9, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Wie sinnvoll sind Altersbegrenzungen? – Die ballernden Babys

Es gibt verschiedene Institute, die Empfehlungen für Altersbegrenzung für Computerspiele und Filme. Die bedeutendste in Deutschland ist die Freiwillige Selbstkontrolle kurz FSK. Die Altersfreigaben gelten ab 0, 6,12,16 und ab 18 Jahren.

Wenn man ein Spiel oder Film kaufen möchte, muss man auch nachweisen können, dass man alt genug ist. Meiner Meinung nach sollten die Eltern entscheiden können, ob das Kind das Spiel spielen kann oder nicht, da es vielen Kindern nicht schadet. Die Eltern können am besten entscheiden, ob die Kinder oder Jugendlichen dafür bereit sind oder auch nicht. Viele Jugendliche werden nicht von den Spielen beeinflusst, da sie wissen, dass es nicht echt ist.
Aber oft sind Kinder oder Jugendliche wirklich nicht bereit, die Spiele zu spielen, und das könnte Aggressionen und aggressives Verhalten fördern. Die Kinder wollen auch manchmal so sein, wie die Leute in den Spielen, und handeln dann auch so, wie es ihnen in den Spielen gezeigt wird. Dass aber ein Kind wirklich jemand anderen wehtut, nur weil es auch im Spiel so ist, kommt eher selten vor.
Trotzdem ist es wichtig, dass nicht alle Altersgruppen alle Spiele spielen können, da sie oft Bilder oder Sequenzen haben, die Gewalt darstellen und Kinder oder Jugendliche traumatisieren könnten.
Viele Leute denken, dass die Einschränkungen gut sind, aber nicht zutreffen. Viele Spiele sollten anders eingestuft werden. Der große Sprung zwischen Spielen ab 12 Jahren und Spielen ab 16 Jahren lässt auch zu wünschen übrig. Da man sich in diesem Alter besonders stark verändert, könnte man schon mit 14 bereit sein, Spiele ab 16 zu spielen. Eine Alterseinschränkung in Schritten von zwei Jahre wäre effektiver und besser.

Felix Laqua, 9.5, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Videos bringen Geld? – Musiker auf Youtube

Youtube ist bekannt für seine vielfältigen Videos auf der Seite. Von „Let’s plays” zu Katzen-Videos findet man fast alles auf der Video-Sharing-Plattform. Oft sieht man die großen Youtuber wie Florian Mundt (youtube.com/Lefloid), ein bekannter deutscher Youtuber oder Dan Howel (youtube.com/danisnotonfire), ein bekannter englischer Youtber, die Youtube zum Beruf machen.

Diese so genannten Vlogger filmen sich selbst und stellen ihre Videos online. Es gibt viele Musiker auf Youtube, die ihre große Chance suchen und manche finden sie auch. Zum Beispiel Youtuber wie Tom Law, ein englischer Musiker, der von einem Record Label auf seinem Channel entdeckt wurde. Seitdem hat er am 28. Juli eine neue EP herausgebracht und wird jeden Tag bekannter. Es gibt viele Menschen, die auf so eine Weise Geld machen wollen, aber sehr wenige schaffen den Durchbruch in der Musikbranche.
Beim einfachen Posten von Videos, in denen man singt, kann man Geld machen? Da kommt das Youtube Partnerprogramm ins Spiel. Mit diesem Partnerprogramm wird Werbung auf die Videos des gepartnerten Youtubers gestellt und mit jedem Click kriegen die Youtuber einen sehr minimalen Anteil des Geldes von Youtube und den Unternehmen, die ihre Werbung auf Youtube Videos stellen. Ein Youtuber macht im Durchschnitt ungefähr vier Euro pro 1000 Werbefilme, die vor seinen Videos abgespielt werden. Aber es ist bei jedem Youtuber anders. Jemand, der 10000 Clicks, aber nur 100 Likes bekommt, würde weniger Geld machen als ein Youtuber, der 10000 Clicks und 7000 Likes hat, das macht einen großen Unterschied zwischen Youtubern. Abonnenten spielen auch eine große Rolle dabei. Ein Youtuber kann exzellente Videos machen und nur 100 Abonnenten haben und trotzdem weniger Geld machen als ein Youtuber mit 1000 oder einer Million Abonnenten. Die Abonnenten zahlen überhaupt nichts, man abonniert einfach, wenn man einen Youtuber und dessen Musik mag. Das ist das Schöne an Youtube, es gibt keine Verpflichtung, wenn man Zuschauer oder Fan ist.
Ich habe Jay Sillito, einen jungen Youtuber, der viele Arten von elektronischer Musik auf seinem Channel (youtube.com/Krixofficial) posted, befragt, warum er seinen Musik-Channel auf Youtube stellt und wie er das Partnerprogramm findet. Er sagte, dass er seine Musik posted, „weil ich es liebe meine Musik zu teilen. Es ist sehr befriedigend und meine Abonnenten mögen meine Musik, also habe ich Spaß daran, die Musik zu machen.” Über das Youtube-Partnerprogramm meint er: „Es gibt für die Youtuber fast nur Vorteile. Man macht Geld und kann interessante Sachen machen, die man ohne Partnerprogramm nicht machen kann. Zum Beispiel sehr lange Videos posten.”
Jeder, der Musik macht, kann sie auf Youtube hochladen, aber es ist nicht immer alles rosig. Böse Kommentare sind Teil des Alltags für jeden Youtuber, spezifisch auch für die Musiker. Ich habe Jay dazu befragt: „Alle Youtuber kriegen sogenannte ‘Hater‘.“

Elise Steenvoorden, 9, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Eine Plattform, größer und bekannter als Facebook – Instagram? Wie bitte?

Instagram ist eine Plattform, die im Oktober 2010 von Kevin Systrom und Mike Krieger gegründet wurde. Sie hat klein angefangen und sich jetzt zu einer der größten Plattformen entwickelt, die von über 150 Millionen Menschen benutzt wird und auf der jeden Tag um die 55 Millionen Fotos veröffentlicht werden.

Instagram ist dafür bekannt, dass man in kurzer Zeit Bilder mit der ganzen Welt teilen kann. Natürlich kann man über eine bestimmte Funktion einstellen, ob man die Bilder, die man teilt, mit jedem teilen möchte oder nur mit Freunden. Schon zwei Monate nach der Gründung hatte die Plattform über eine Millionen User, die täglich Bilder mit anderen teilen. Instagram hat so einen riesigen Erfolg, weil man immer weiß, was Freunde oder Promis gerade machen. Die Plattform ähnelt Twitter, nur mit Bildern.
Im April 2012 wurde dann Instagram für eine Billion Euro von Facebook gekauft. Das hat einige Instagram User abgeschreckt, die Plattform weiter zu nutzen, da sie von Facebook nichts halten.
Aber warum benutzen wir Instagram? Fans können ihren Stars über Instagram auf Schritt und Tritt folgen und sehen, was ihre Lieblingspromis gerade machen. Außerdem lassen sich Fotos sehr schnell mit vielen Freunden teilen. Bevor man ein Foto posted, kann man vorher ganz einfach über Funktionen das Bild noch bearbeiten. Es gibt zudem Seiten auf Instagram mit lustigen Sprüchen, Esstipps, Fitnesstipps usw., die über tausendmal abonniert sind. Manche User teilen gar keine Bilder, sie sind nur daran interessiert, was Freunde und Verwandte unternehmen.
Möchtest ihr euch jetzt auch einen Account erstellen? Das geht ganz einfach, auf dem Iphone oder dem Android. Man lädt sich die App auf sein Handy und dann macht Instagram dir das Anmelden sehr leicht. Man kann einstellen, wer die eigenen Fotos sehen darf. Nutzer, die einen stören oder verunsichern, kann man auch ganz einfach blockieren. Ich selber benutze die App und finde es die beste Plattform, die je entwickelt wurde. Ich kann mit Freunden auf der ganzen Welt in Kontakt bleiben und meinen Lieblingspromis folgen.

Charis Eller, 9, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Die Krankheit des modernen Schülers – Aufschieberitis

„Aufschieberitis”, eine Krankheit, unter der 88 Prozent der Schüler in unserer Zeit leiden. Leider, leider sind viel zu viele davon befallen. Während die simple Aufschieberitis sich auf den Start des Schreibprozesses bezieht, schlägt die akute Aufschieberitis meistens zu, wenn Schüler in der Mitte eines Projektes sind.

Plötzlich ist alle Lust wie weggeblasen, und man findet alle anderen Dinge viel interessanter. So geht es weiter bis in die Nacht vor dem Abgabetermin. Man wird Zeuge eines unglaublichen Phänomens. Die Augen des Betroffenen weiten sich, wenn sich der Gedanke einnistet, dass dieses Projekt am nächsten Morgen abzugeben ist. Die Kaffeemaschine wird angeschmissen, Wikipedia aufgemacht und Google steht schon auf standby. Fingergymnastik vor dem Anfangen ist wichtig, da sie sonst noch mehr verkrampfen könnten. Es wird im Akkord gearbeitet, Streichhölzer zwischen die Augen geklemmt und mehr Kaffee getrunken, dass Gesundheit und Schlaf nicht siegen. Wenn der Betroffene fast fertig ist, streikt meistens entweder das Internet oder der Drucker. Aufregung und Wut um fünf Minuten danach zu sagen, dass man es am Morgen vor der Schule macht.
Der Morgen danach, vom Wecker extra früher aufgeweckt, damit man seine Arbeit drucken kann. Der Wecker wird Aggressionen ausgesetzt, bis sein nerviges Gepiepe aufhört. Fünf Minuten kann man sich noch gönnen. Eine Stunde später wacht man schweißgebadet auf. Oh Mist! Es muss noch gedruckt werden! Der Drucker wird dem Zorn des Jahrhunderts ausgesetzt. Man haut ein-, zwei-, dreimal auf den Drucker ein; Papierstau ist die Meldung. Nach einer Runde HB Männchen spielen funktioniert er endlich! Es druckt… Ja! Es ist vollbracht! Es raucht aus den Ohren und aus dem Drucker. Nach der Schule muss man noch mal zu Saturn…
Leicht verspätet und verschwitzt, aber strahlend kommt man in der Schule an. „Ich hab’s fertig Leute!”

Dalya Droste, 9, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Ein Kommentar – Im Schatten der Deutschen Bahn

Fahren Sie öfters mit der Bahn? Fahren Sie auch mit der S-Bahn? Wenn ja, dann kennen Sie wahrscheinlich auch die S6. Die berühmte und berüchtigte S6.

Die S6 ist eigentlich nur eine normale S-Bahn wie jede andere, der einzige Unterschied ist, dass diese S-Bahn relativ oft nicht pünktlich kommt, relativ oft ausfällt und zwei Generationen zu weit hinten ist, was die Wagons angeht. Vielleicht hört sich das an wie jede S-Bahn, immerhin versucht jedermann die Bahn zu beschuldigen, wenn er oder sie mal verschläft. Jedoch, wenn selbst dem Teilnetzmanager der S-Bahn Rhein-Ruhr bewusst ist dass „die S6 leider deutlich unpünktlicher als andere Linien“ ist, kann man sich schon Sorgen machen.
Das Hauptproblem liegt jedoch nicht darin, dass die Bahn so unpünktlich oder unregelmäßig kommt, sondern darin, dass diese Bahn eine direkte Verbindung zwischen Essen und Köln ist und dabei über Leverkusen, Langenfeld und Düsseldorf fährt. Mehr als 17.000 Menschen nutzen die S6 wochentags allein in Essen.
Es gibt jedoch Hoffnung. Am 13 September sollen die letzten Museumswagen auf der Linie der S6 fahren; die ehemalige X-Wagen Klasse, die seit 1979 auf der Linie fährt, wird durch die zweitneusten Wagen der Baureihe 422 ersetzt. Diese Wagen kommen von den Linien der S5 und S8, welche für 140 Millionen 28 neue Wagen der Baureihe Alstom Coradia Continental von dem Verkehrsverbund VRR gespendet bekommen. Die X-Wagen sind so ziemlich die ältesten Züge, die man sich vorstellen kann, während die 422 und Alstom Coradia Continental Züge fast schon so aussehen, als kämen sie aus der Zukunft.
Es wurde zwar schon mehrere Male, vor allem von den Passagieren der S6, gehofft dass diese Bahnlinie endlich neue Wagons bekommt, doch bis jetzt war dies auch nur ein Traum. Ich fahre täglich mindestens einmal mit der S6 und ich kann garantieren, dass ich mich unglaublich freue, wenn dann mal ein neuerer Wagon kommt. Ich kann aber auch sagen, dass die S6 sehr unregelmäßig fährt, zum Beispiel muss ich seit einigen Tagen auch nach Leverkusen fahren und ich kann die S6 nicht mehr nehmen, weil diese zu unregelmäßig kommt.
Endlich wurde die S6 tatsächlich ausgetauscht und obwohl diese schon wieder einmal zu spät gekommen ist, sieht es doch eher so aus, als wäre das achte Weltwunder endlich geschehen. Die S6, die Museumspracht der Deutschen Bahn, wurde endlich auch durch ein neueres Modell ersetzt. Sie kommen zu spät, um dieses super Oldtimer-Feeling zu bekommen, obwohl: Die S68 ist immer noch ein X-Wagen, also falls Sie es doch noch einmal erleben möchten, 1,60 Euro kostet es nur!

Leon Es-Sayed, 9.1, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

Ein Kommentar – Die verschollenen Kinos

Sie kennen bestimmt das Cinestar, den UFA Kinopalast oder die UCI Kinowelt. Doch waren Sie schon mal in einem kleineren Kino? Sagen Ihnen die Namen Atelier Kino, Bambi Filmkunstkino, Cinema Kino oder Metropol Kino etwas?

Wahrscheinlich nicht. Denn statistisch betrachtet werden diese individualistischen Kinos mehr und mehr ins Abseits gedrängt. Der „Mainstream“ setzt sich durch und unsere Kinolandschaft wird eintönig und monoton – schaufelt damit die Branche ihr eigenes Grab?
Was zeichnet ein gutes Kino aus? Im Jahr 2013 ging der durchschnittliche Deutsche ein bis zwei Mal ins Kino, jedoch werden es zunehmend weniger Besuche. Im Jahr 2001 gab es noch 173 Millionen Kinobesuche in Deutschen Kinos, jetzt sind das allerdings nur noch 127 Millionen – über ein Drittel weniger. Einerseits gibt es natürlich die großen Kino-„Paläste“, die acht oder mehr Säle haben und Hunderte Zuschauer aufnehmen können. Anderseits existieren aber auch noch die kleineren, feineren Kinos, die jedoch zunehmend verdrängt und durch Kino-„Paläste“ ersetzt werden. Doch mit den großen Kinos verlieren wir doch etwas. Der frühere Charme des Kinogehens wird durch Fressorgien mit Popcorn oder Nachos ersetzt, und das Erlebnis ist auch nicht mehr das, was es einmal war.
Eine spontane Blitzumfrage mit Schülern der Internationalen Schule Düsseldorf hat ergeben, dass alle befragten Jugendliche einmal im Cinestar, UCI oder UFA-Palast in Düsseldorf waren. Jedoch war keiner der Befragten in einem kleinerem Filmkunstkino, die natürlich auch ihre Vorteile haben. Sie bieten eine kleine und saubere Atmosphäre, oft auf Programmkino-Basis und wiederholen auch teilweise ältere Film-„Klassiker“. Doch die Jugend von heute kennt diese Kinos nicht mehr, wie die Blitzumfrage ergeben hat.
Wenn die Jugend diese Kinos nicht kennt, wer soll sie dann in der Zukunft am Leben halten? Oder ist das Verschwinden dieser Kinos eine Vorankündigung dessen, was mit der gesamten Kino-Branche passieren wird?
Immer mehr Menschen sehen sich Filme zuhause an, nämlich mit Hilfe von modernen Diensten wie zum Beispiel Netflix aus den USA oder Entertain von der Telekom. Die großen Kinos locken mit besonderen Angeboten, die kleinen mit ihrem Niveau. Allerdings kann jedermann sein eigenes Kino zuhause schaffen und so können Sie genau das kreieren, was Sie mögen. Dazu noch eine Pizza nach Hause geliefert oder das Sofa mit Popcorn dekoriert  – und Sie haben ihr eigenes Kino erschaffen.
In 15, 20 vielleicht auch 30 Jahren wird es kaum noch Kinos geben. Vielleicht das eine oder andere mit besonderen Eigenschaften, wie zum Beispiel ein besonders günstiges Kino oder eines mit besonders luxuriöser Ausstattung. Doch das typische Kino wird es immer weniger geben, ob riesiger Kino-Palast oder kleines Filmkunst-Kino, da der eigene Fernseher immer verlockender werden wird. Netflix, Entertain, Sky und Amazon Fire TV werden siegen, wenn wir nichts dagegen tun.

David Paffenholz, 9.1, International School Of Düsseldorf Düsseldorf

– Pitch Perfect 2

Im zweiten „Pitch Perfect“-Film möchten die Mädchen einer Universität in Amerika bis an die Spitze der Welt kommen mit ihrer A-capella-Gruppe „The Barden Bellas”, doch noch nie hat das eine amerikanische Gruppe geschafft.

Es fängt alles damit an, dass das A-capella-Team „The Barden Bellas” der Barden Universität nach einem peinlichen Regional Contest fast alle Mitglieder verliert. A capella is eine Art Musik zu machen, die nur mit dem Mund gemacht wird. Deswegen sehen sich Chloe und Aubrey  gezwungen, neue Mitglieder dazuzugewinnen. Doch dies stellt sich als ziemlich schwierig heraus. So sieht Aubrey sich gezwungen, unangepasste und unpopuläre Außenseiter zu wählen. Der erste Teil begleitet die Gruppe bis an die Spitze der A cappella Regionals.
Als 2012 der erste „Pitch Perfect“-Film herauskam, war es ein voller Erfolg. Nun wurde entschieden, dass es in der Zukunft noch einen zweiten Teil geben soll. Die Vorschau wurde bereits veröffentlicht, und jetzt wartet jeder sehnsüchtig auf den Film der voraussichtlich am 15. Mai 2015 erscheinen soll. Es ist eine Fortsetzung von dem ersten Teil, der von einer A-cappella-Mädchengruppe handelt.
Im zweiten Teil nimmt die Gruppe sich ein größeres Ziel vor. Sie wollen die Welt erobern und nehmen an einem internationalen A-cappella-Contest teil, doch leider gibt es einen Nachteil. Noch nie hat es eine amerikanische Gruppe geschafft, dies zu gewinnen, sie müssen sehr viel Kritik einstecken, doch werden sie dadurch vielleicht noch stärker?
Pitch Perfect 2 ist ein amerikanischer Musikfilm unter der Regie von Elizabeth Banks, geschrieben von Kay Cannon. Der Film wurde am 21. Mai 2014 an der Louisiana State University in Baton Rouge, Louisiana gedreht. Ein grosses Abenteuer beginnt, mit den Hauptdarstellern Anna Kendrick (Becca), Skylar Astin (Jesse), Rebel Wilson (Fat Amy) und Brittany Snow (Chloe).
Die Kinos haben eine Umfrage für den Film gemacht, und die Zuschauer haben Pitch Perfect 1 die Bewertung A gegeben. NPR’s David Edelstein hat ihn als einer der Top Filme des Jahre gewertet. Sonst hat der Film schon viele Preise gewonnen, zum Beispiel den MTV Movie Award, American Music Award, Teen choice Award und noch andere. Besser geht es doch nicht. Wird der zweite Film genauso erfolgreich oder noch besser? Schon aufgeregt?

Vivien Hoschke, 9.5, International School Of Düsseldorf Düsseldorf