Schüler planen ihre Sommerferien – Segeln, Shoppen, Skaten

In den Sommerferien planen die meisten Schüler, mit ihrer Familie in den Urlaub zu fahren, sich mit Freunden zu treffen und einfach ihre Ferien zu genießen. Wir haben Schüler gefragt, wie sie ihre Ferien planen.

Lea erzählt, dass sie mit den Messdienern nach Österreich fahre und den Rest der Ferien spontan mit Aktionen füllen will. Ebenfalls spontan entscheidet Alena-Marie, was sie in den Ferien macht. Genaue Vorstellungen von ihren Ferien hat dagegen Carina. Sie erzählt, dass sie 16 Tage mit ihren Eltern nach Baden-Baden fährt, mit Freunden und ihren Eltern den Archäologischen

Park in Xanten (APX) besucht und für drei bis vier Tage bei ihren Großeltern, die etwas weiter weg wohnen, übernachtet.

Es gibt aber auch Schüler, die weiter weg Urlaub machen. „Ich gehe vielleicht eine Woche zu meiner Patentante und eine Woche zu meiner Schwester. Außerdem fahre ich wahrscheinlich mit meinen Eltern ins Disneyland. Aber am meisten freue ich mich auf viele Einkäufe und das Segeln auf unserem Schiff“, sagt Daphne.

Es sind natürlich auch Schüler dabei, die in den Sommerferien Geburtstag haben. So eine Schülerin ist Kira. Sie erzählt, dass sie in den Sommerferien Geburtstag hat und diesen auch feiern will. Außerdem fährt sie eine Woche mit ihrer Familie an die Nordsee, und will den Rest der Ferien in Ruhe genießen.

Daniel hingegen weiß zwar, dass er in den Urlaub fliegen wird, aber noch nicht, wohin. Danny sagt, dass er BMX und Skateboard fahren wird und mit seiner Familie für drei Wochen in die Niederlande fährt. Ebenfalls samt Familie in die Niederlande fahren werden Helen und Elena.

89 Prozent der befragten Schüler haben gesagt, dass sie in den Sommerferien in den Urlaub fahren. 47 Prozent davon fahren zwei Wochen in den Urlaub. Dabei sind die Reiseziele ganz unterschiedlich.

Anna Hermsen, Rees, Gymnasium Aspel

Die Firma Landgard – Spezialist für alles Grüne

Die Firma Landgard ist in Deutschland die führende Vermarktungsorganisation im Gartenbau. Landgard gehört den Gärtnern. Hier werden Topfpflanzen, Schnittblumen, Obst, Gemüse, Gärtner- und Floristenbedarf gesammelt und vermarktet. Dort werden Blumen aus vielen verschiedenen Ländern angeliefert und dann verkauft. Landgard hat seinen Sitz in Herongen. Der Umsatz der Firma beträgt ungefähr 1,2 Milliarden Euro. Landgard hat vier große Versteigerungen, bei denen Blumen, Obst und Gemüse verkauft werden.

Kevin Tänißen, Straelen, St. Anno-Schule

Teufelskreis Magersucht – Ein Joghurt am Tag

Als Kind ist Elisa kräftig, aber nicht dick. Trotzdem beginnt sie immer weniger zu essen – bis sie mit neun Jahren zum ersten Mal abgemagert in der Klinik landet. Diagnose: Magersucht.

Mit 29 Kilo ist Elisa fast verhungert. Sie wurde in die Psychiatrie eingewiesen. Bilder und Fakten, die immer wieder in Elisas Kopf auftauchen und immer zu ihrem Leben gehören werden. Heute sagte sie, dass sie nur abnehmen wolle. Aber mit neun Jahren, als alles begann, war Elisa zu jung, um sich Gedanken über Schönheit zu machen. Ihr erster Klinikaufenthalt wurde von niemand als dramatisch gewertet. Auf der Kinderstation wurde sie bis zu ihrem Normalgewicht „aufgepäppelt“. Nach zwei Jahren kam der Absturz: „Ein Joghurt am Tag war alles!“

Von einer Freundin erhielt Elisa einen Ernährungsplan, der alles in Kategorien einteilte. Elisa orientierte sich an diesen Vorgaben und begann damit, Kalorien zu zählen und weniger zu essen. „Natürlich knurrt der Magen. Doch man fragt sich: Wie lange schaffe ich es wohl, ohne Essen auszuhalten?“, erinnert sich das 15-jährige Mädchen.

Nach einiger Zeit genügten Elisa nur noch ein Joghurt und 100 Milliliter Flüssigkeit. Bald konnte ihr Körper nicht mehr aufnehmen, und die Kilos purzelten. Sie war elf Jahre alt, 1,55m groß und wog nur noch 29 Kilo. Ihre Eltern lieferten sie in die Klinik ein – Magersucht.

In der Schule musste sie die sechste Klasse wiederholen, weil sie lange Zeit in der Klinik war. In der neuen Klasse fand sie keine Unterstützung, weil keiner etwas „mit einem Brett zu tun haben wollte“. Die Schule kostete Elisa immer mehr Kraft, die sie wegen der Magersucht nicht hatte. Sie wechselte von Gymnasium auf die Realschule. Doch auch hier quälte sie sich immer mehr.

Durch ihre vielen Ausfälle konnte sie nicht mehr an die Schule denken. Nachdem sie elf Wochen in der Klinik war, wurde ihr klar, dass sie von zu Hause weg musste. Deswegen zog sie nach München in eine Wohngemeinschaft von ANAD. Dort lebt sie nun mit 15 anderen Mädchen, die ebenfalls an Essstörung leiden. Elisa nimmt nun 1,5 Kilo pro Woche zu. Sie möchte auch ein neues Leben aufbauen und wieder zur Schule gehen.

Lara Balaom, Rees, Gymnasium Aspel

Zirkus Flic Flac in Wesel – Tempo, Stunts und viele Gags

Anfang April hat der „Zirkus Flic Flac“ in Wesel Station gemacht! Der Zirkus ist sehr aufregend und spannend gestaltet. Mit rasanten Stunts und lustigen Gags ist die Show ein sehr schönes Erlebnis für Groß und Klein! Die Show bestand aus verschiedenen Auftritten und verlief wie folgt: Underground, Pole Acrobatics, High Bar, Strapatenakt , Comedy, Diabolo, Duo Navaku, Live Musik, Todesrad Globe of Speed, Jonglage, Flying Baetas, Bola, Tanz Comedy, Vertikalkette, Äquilibristik, Netzakrobatik, Trampolin und dann – das große Finale!

Das Motto des Zirkus‘, den Benno Kastein und Scarlett Kaiser-Kastein gegründet haben, lautet: „Träume nicht dein Leben – lebe deinen Traum“. Seine Weltpremiere hatte Flic Flac im Oktober 1989 in Oberhausen.

Nach zwei arbeitsintensiven Jahren hatte sich Flic Flac zu einem avantgardistischen Spektakel entwickelt. Die Show glänzte mit ihrer – bis dahin für die Zirkuswelt noch unbekannten – revolutionären Bühnentechnik.

Wer Plüschromantik und einen befrackten Zirkusdirektor erwartet, sitzt bei Flic Flac im falschen Zelt. Denn Flic Flac ist schrill und dunkel oder auch laut, schnell und rockig.

Flic Flac ist kein Traditionszirkus und hat auch keinen Vorläufer. Die Gründer Benno Kastein und ScarlettKaiser-Kastein haben selber als Artisten viele Manegen kennen gelernt. Und irgendwann wollten sie etwas anderes, etwas Innovatives gestalten.

Erlaubt war, was gefällt: Tempo, der Einsatz modernster Technik und Spitzenartistik in einer Show ohne Unterbrechungen und Pausen. Dieses moderne Konzept gefiel auch dem Publikum, es strömte nur so in das erste, bescheidene Baumwollzelt. Die Erfolgstournee bekam den Namen „Gnadenlos“, und Flic Flac spielte damit in München ein Vierteljahr vor ausverkauftem Haus.

(Quelle: Homepage Zirkus Flic Flac, www.circusflicflac.de)

Joel Martens, Wesel, Konrad-Duden-Realschule

Interview über Kampfsport – Mut, Selbstvertrauen, Teamgeist

Ein Gespräch mit Dirk Frassa über die Kampfsportakademie Frassa.

Wie bist Du zum Kampfsport gekommen?

Dirk: Mich haben schon immer die Kampfsportarten fasziniert, und deswegen habe ich mir dann einen Meister gesucht, mit dem ich dann trainiert habe.

Wie lange machst Du schon Kampfsport?

Dirk: Ich mache Kampfsport seit 23 Jahren.

Wie bist Du auf die Idee gekommen, eine eigene Kampfsportschule aufzumachen?

Dirk: Es hat alles in einem kleinen Raum angefangen, mit einer Handvoll Schüler. Weil es immer mehr Schüler wurden, habe ich dann nach einem größeren Raum gesucht, der jetzt in Rees im Gebäude der Firma Holzum ist.

Welche Kampfsportarten bietest Du an?

Dirk: Chaolin Kung-Fu als Kampfkunst, Kick Thaiboxing als Wettkampfsport, Hapkido als Selbstverteidigungssportart und Tai Chi Chuan für die Stressbewältigung.

Welche Bedingungen muss man erfüllen, um an einem Kursus teilzunehmen?

Dirk: Man braucht keine besonderen Voraussetzungen, außer ein Mindestalter von fünf Jahren und die Neugier auf etwas Neues.

Gibt es eine Art Schnupperstunde, um erstmals einen Einblick in die Sportart zu bekommen?

Dirk: Ja, es gibt eine kostenlose und unverbindliche Schnupperstunde.

Wie lange dauert eine Trainingseinheit?

Dirk: Wie trainieren Samstag und Sonntag, jeweils 90 Minuten.

Wie sieht eine Sporteinheit aus?

Dirk: Als erstes beginnen wir immer mit der Gymnastik zum Aufwärmen, danach folgen die Grundtechniken und Partnerübungen, bei Bedarf auch Freikämpfe. Je nach Ausbildungsstand erhöhen sich auch die sportlichen Anforderungen.

Kann man eine Art Abzeichen bekommen?

Dirk: Ja, nach einer gewissen Zeit kann man sich den Gürtelprüfungen stellen und somit den nächsthöheren Gürtel erreichen. Auf Wettkämpfen kann mit sich mit anderen Kämpfern messen und Medaillen und Pokale bekommen. Man muss nicht unbedingt kämpfen, man kann sich auch in Bewegungsformen und Bruchtesten ausprobieren.

Gab es schon ein Event, das von dieser Sportschule organisiert wurde?

Dirk: Die Sportakademie Frassa hat den NRW Cup nach Rees geholt, der ab jetzt jährlich wiederholt wird. Die Besonderheit des Events ist, dass dieser von den Schülern der Sportakademie Frassa organisiert und ausgerichtet wurde.

Hast du noch ein Schlusswort?

Dirk: Egal, welche Kampfsportart man erlernt, die Techniken an sich sind nur ein Bruchteil des Ganzen. Ganz wichtig sind die positiven Nebeneffekte wie Mut, Ausdauer, Selbstvertrauen und Hilfsbereitschaft, die man beim Training entwickelt.

Nick Lubisch und Michael Scharwat, Rees, Realschule der Stadt Rees

Schulpolitik – Lernen in entspannter Atmosphäre

Die Landesregierung baut Schritt für Schritt Ganztagsangebote und Ganztagsschulen aus. Ziel ist es, den Kindern mehr Bildungschancen zu eröffnen und Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Neben dem Unterricht gibt es ergänzende Arbeitsgemeinschaften, Förder- und Freizeitangebote. Die Umsetzung planen die Schulen vor Ort.

Die Lehrer der Realschule Rees hatten in einer Dienstbesprechung („Pädagogischer Tag“) überlegt, wie die Vorgaben an ihrer Schule umgesetzt werden können. Hier konnte das Modell des Euregio-Gymnasiums Bocholt überzeugen, das der Rektor der Schule vorstellte. Der Rektor der Realschule Rees hat sich im Gegenzug in Bocholt vor Ort erkundigt und dort auch mit Schülern gesprochen, die ebenfalls von dem Modell sehr angetan sind.

Hintergrund ist vor allem die Ausdehnung des Unterrichts in den Nachmittagsbereich. Mit dem neuen Konzept kann die Schule flexibler reagieren. Es wird an der Reeser Realschule im kommenden Jahr so umgesetzt, dass der Unterricht wie bisher um 7.35 Uhr beginnt und mit der neuen Taktung nach der fünften Stunde um 13.30 Uhr endet. Danach wird es für die Schüler, die an Arbeitsgemeinschaften teilnehmen, eine Mittagspause von 45 Minuten geben. Die Kinder können diese zunächst in der Aula verbringen, in Bauplanung ist eine Cafeteria.

Durch die 60-Minuten-Stunde bleibt mehr Zeit für die Lehrer, sich individuell um die Schüler zu kümmern, auch die Atmosphäre sei entspannter. Die Schüler haben nicht mehr so viel Hausaufgaben, der Tornister wir leichter. Bei einer 60-Minuten-Unterrichtsstunde können in den Fächern Biologie, Physik und Chemie umfassende Experimente gemacht und auch abgeschlossen werden. In den anderen Fächern bleibt beispielsweise mehr Zeit für Referate, um danach noch darüber zu diskutieren. Es wird nur im Bereich Sport Doppelstunden geben. Das Konzept wurde mit Eltern und Schülern ausführlich besprochen und wird im Schuljahr 2009/10 zunächst für ein Jahr umgesetzt.

Quellen:

RP, Erlass Schulministerium, Elternbrief Realschule Rees

Nicolas Hetebrij, Rees, Realschule der Stadt Rees

Was Hunde in der Schule lernen – Ausflüge für Vierbeiner

Wenn Hunde machen, was sie wollen und nicht auf ihr Herrchen hören, hilft oftmals ein Besuch in einer Hundeschule. Beispielsweise beim Deutschen Sporthundeverband e.V. in Wesel.

Wer einen jungen Hund hat und ihn nicht richtig bändigen kann, sollte einmal in die Hundeschule gehen. Dort lernt der Hund die Grundregeln kennen und erlernt den Umgang mit Artgenossen. Bereits im Welpenalter wird spielerisch gelernt. Als besondere Attraktion in der Schule gibt es Ausflüge, die den Hunden den Umgang mit der Natur und ihrer Umwelt bekannt machen.

Aber auch für ältere Hunde ist ein Besuch hilfreich. Dann lernen die Hunde das Apportieren und „bei Fuß laufen“. In verschiedenen Kursen kann der Hund seine Prüfungen bis zum Wach- oder Schutzhund ablegen. Die Kosten für einen Kursus sind unterschiedlich, ein Welpenkursus kostet rund 50 Euro. Die Welpen müssen vor Beginn des Kurses gechippt sein (Eigentums- und Abstammungsnachweis) und eine Haftpflichtversicherung haben.

Andy Fondermann, Wesel, Konrad-Duden-Realschule

Glosse – Wozu Hobbys? Wir haben doch G8!

Endlich keine Freizeit mehr. Haben Sie sich nicht als Kind schon gewünscht, den ganzen Tag in der Schule zu hocken und zu lernen? Durch G8 wir dieser Traum wahr.

Nach sechs herrlichen Unterrichtsstunden kann man sich den leeren Bauch mit dem kalten, viel zu teuren und immer gleichen Mensa-Essen vollschlagen. Nach dieser kleinen Mittagspause geht’s direkt weiter mit einer Doppelstunde – wenn man Glück hat, Mathe.

Um 16:00 Uhr ist man dann wieder zu Hause und muss Hausaufgaben machen, sowie für anstehende Arbeiten lernen. Und wo bleibt die Zeit für Hobbys, oder zum Freunde treffen?!

Stolz kann man antworten: „Wir haben doch G8, wozu also dieses unnützige Privatleben? Wir müssen doch in der Pisa-Studie besser abschneiden und ein Jahr länger arbeiten. Darauf kann man sich doch freuen!“

Marcel Meurs, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Osterfest bei der DLRG – Eier suchen und Hasen basteln

Am Ostersamstag hat die DLRG-Jugend (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) am Auesee ihre traditionelle Ostereiersuche für Kinder bis acht und deren Eltern veranstaltet. Die Organisatoren haben ein spannendes Programm auf die Beine gestellt.

Als erstes durften die Kinder die 340 versteckten bunten Eier suchen. Währenddessen konnten die Erwachsenen Kaffee trinken und Kuchen essen. Danach spielten die Kinder Eierwerfen gegen die Eltern. Dazu warfen sie Tischtennisbälle auf Eierwaben – die Eltern verloren haushoch. Danach konnten alle Kinder, die Lust hatten, Osterhasen basteln. Schließlich spielten die Kinder noch Eierlaufen gegen die Eltern. Diesmal gewannen die Erwachsenen.

Danach war die Siegerehrung der Ostereiersuche. Den ersten Platz gewann Lasse Hußmann. Den zweiten Platz machte Marcel Weber. Paulina Bußmann belegte den dritten Platz. Zur Belohnung bekamen sie eine Urkunde und eine Tasse mit Osterleckereien. Zum Schluss erhielt jedes Kind einen Schokoladenhasen und durfte sich noch selbst gesammelte Eier mitnehmen. 40 Kinder und 35 Erwachsene haben das Fest besucht.

Info DLRG

Die DLRG ist die größte freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt. Sie wurde im Jahr 1913 gegründet und hat die Kernaufgaben Schwimmausbildung, Aufklärung und Wasserrettungsdienst.

Übungszeiten der Ortsgruppe Wesel e.V.:

Hallenbad Schermbeck: montags von 18 bis 19.30 Uhr

Heubergbad Stadtmitte: donnerstags von 17 bis 19 Uhr und samstags von 18.10 bis 20.30 Uhr.

Weitere Infos unter www.wesel.dlrg.de

Sonja Blum, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo – Bis zum „Goldenen Schuss“

Mit zwölf Jahren der erste Joint im Jugendheim, mit 13 das erste Heroin in einer Disco. In der Berliner Großstadt sind Christiane F. (gespielt von Nadja Brunkhorst) und ihr ebenso Drogensüchtiger Freund Detlef (gespielt von Thomas Hausstein) aufgewachsen. Von den „harmloseren“ Drogen ging es weiter bis zur endgültigen Sucht.

Nach der Schule ging sie mit anderen heroinabhängigen Freunden auf den Strich am Bahnhof Zoo, um das Geld für die Drogen anzuschaffen. Viele ihrer Freunde konnten unter dem Entzug der Drogen nicht leben und hatten auch nicht genügend Geld angeschafft für neue und gaben sich so den „Goldenen Schuss“. Der Schuss der ihnen das Leben nehmen und sie von dem Entzug befreien wird. Unter anderem Babsi, ihre beste Freundin. Sie war somit die jüngste tote Drogenabhängige Berlins.

Diese für Jugendliche schockierende aber aufschlussreiche Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Eine Frau, die heute noch lebt und doch wieder rückfällig geworden ist. Schrecklich, wie oft man beim Lesen vergisst, dass es sich bei dieser Erzählung um ein Kind handelt. Und dies ist nur eine von vielen Geschichten in Berlin oder in anderen großen Städten.

Sarah Peters, Kleve, Johanna-Sebus-Gymnasium