RP-Projekt – Schüler lesen Zeitung: Nutze deine Chance

Zeitungslesen ist eine Chance für die Bildung. Bildungschancen muss man nutzen. Deshalb gilt es auch für Schüler und Jugendliche zu lesen und sich durch Zeitungen zu bilden.

Aus Zeitungen erfahren Jugendliche täglich Aktuelles aus Wirtschaft und Politik, rund um den Globus, aber auch, was direkt vor der eigenen Haustür passiert.

Durch Zeitungslesen wird die Allgemeinbildung gestärkt und fördert positiv die Entwicklung von Jugendlichen und Schülern. Die Zeitung ist keine altmodische Lektüre, sondern sie wird täglich von vielen Journalisten auf den neusten Stand gebracht. Zeitung lesen kann man außerdem auch ganz modern im Internet (www.rp-online.de).

In Tageszeitungen schreiben Journalisten auch Berichte über angesagte Events und im Anzeigenteil finden Jugendliche Anzeigen z. B. über Job- und Ausbildungsstellen, welche für die weitere Zukunft der Schüler entscheidend sein können.

Dieses sind gute Gründe, die Chancen zu nutzen und auch als Schüler Zeitungen zu lesen.

Außerdem sehe ich meinen Zeitungsbeitrag als Chance an, nämlich statt nur Zeitung zu lesen, einmal selbst als Autor in der Zeitung zu erscheinen.

Marian Käster, Langenfeld, Bet.-V.-Armin-Gesamtschule

RP-Projekt – Auch Schüler lesen Zeitung

Manche Leute sagen, Schüler lesen keine Zeitung. Ich aber, als Schüler der Klasse 8 der Bettine-von-Arnim Gesamtschule, widerspreche und sage: Gerade Schüler lesen Zeitung.

Die Tageszeitung „Rheinische Post“ unterstützte das Schülerprojekt „Schüler lesen Zeitung“, indem sie die Zeitung täglich, mehrere Wochen, kostenlos an interessierte Schulen lieferte.

Meine Schule nutzte dieses Projekt für den Deutschunterricht, indem wir als Schüler eine Reihe von Aufgaben rund um die Zeitung lösten, und wir so in die große Zeitungswelt eintauchten.

Das Schüler-Zeitungsprojekt der Rheinischen Post hat gezeigt, dass auch Schüler in der Lage sind, aus der Zeitung Informationen zu sammeln, um die Allgemeinbildung zu stärken und auch um die an uns gestellten Aufgaben zu lösen. Die Zeitungsaufgaben machten uns neugierig auf Informationen aus Wirtschaft, Kultur und vieles mehr.

Vor dem Zeitungsprojekt habe ich schon mal ab und zu Zeitung gelesen, aber mit dem Projekt habe ich die Zeitung bewusster gelesen, sodass ich gelernt habe, wie eine Zeitung aufgebaut und unterteilt ist. Außerdem habe ich erkannt, dass es verschiedene Textsorten gibt und was Glossen sind.

Als Abschluss zu diesem Schülerprojekt kann ich sagen, dass es mir viel Spaß gemacht hat, täglich die neusten Nachrichten in der Hand zu halten, auch wenn sich die Zeitungen in meinem Zimmer stapelten.

Deshalb finde ich es auch gut, wenn die Rheinische Post dieses Zeitungsprojekt weiterhin den Schulen anbieten würde, um mehr Schüler zum Zeitungslesen aufzufordern und zu unterstützen, denn auch Schüler lesen Zeitung!

Marian Käster, Langenfeld, Bet.-V.-Armin-Gesamtschule

Winterberg – Skispaß und gute Stimmung

Nichts vor für das Wochenende? Schnappen Sie sich Ihre Ski und auf nach Winterberg. Dort warten auf Sie 21 Lifte und wunderschöner Schnee.

Darüber hinaus gibt es einen Sechser-Sessellift, drei Vierer-Sessellifte, zwei Doppel-Sessellifte, neun Ankerlifte, drei Übungslifte und zum Schluss zwei Rodellifte. Wenn Sie in guter Stimmung sind, dann ist Winterberg genau richtig.

Wenn Ihnen der Trubel zu groß ist, dann kommen Sie zum Skigebiet „Hohe Bracht“. Nehmen Sie nur Ihre eigenen Ski mit, weil es dort keinen Skiverleih gibt (nur unten im Dorf). Falls Sie keine Abfahrts-Ski haben, kein Prolem: Sie können auch Langlauf in wunderschönen Loipen machen. Wenn Sie dann ausgehungert sind, sollten Sie im Restaurant am Aussichtsturm eine Kleinigkeit essen. Es schmeckt dort lecker, und Hunde sind auch willkommen.

Ich hoffe, jetzt haben Sie was am Wochende vor.

Hanna Weidig, Langenfeld, Bet.-V.-Armin-Gesamtschule

Internet-Spiel – Mit „The Hunter“ Rehe jagen

Das Spiel „The Hunter“ ist ein kostenloses Jäger-Spiel, das man sich gratis im Internet herunterladen kann unter www.thehunter.com.

Um es spielen zu können, muss man sich noch anmelden. Es geht um Rehe, die man im Wald suchen muss. Man findet sie nicht leicht, aber man hat ein Navigationsgerät und noch mehr Ausrüstung zur Hilfe. Mit dem Navigationsgerät kann man zum Beispiel die Rehspuren finden. Und wenn man ein Reh gefunden hat, nimmt man sich das Gewehr und zielt auf das Reh.

Das Spiel ist ziemlich gut, wenn man Geduld hat. Ich finde, „The Hunter“ hat eine sehr gelungene 3D-Grafik, auch die Steuerung ist toll. Ich kann das Spiel jedem empfehlen, der gerne Jagdspiele macht und auch noch Geld sparen will.

Marcel Wosnitza, Langenfeld, Bet.-V.-Armin-Gesamtschule

Live im Stadion: – Unsere Bayer04 Leverkusen-Reportage

Am Samstag, dem 13. Februar 2010 spielte am 22. Spieltag der Bundesliga der Erste gegen den Elften aus der Tabelle, das heißt Bayer 04 empfing zuhause den Deutschen Meister aus Wolfsburg.

Ich war live im Stadion und zwar im Fanblock der Leverkusener. Die Wolfsburger, die seit 9 Spielen nicht mehr gewannen, konnten auch im 10. Spiel nicht gewinnen und warten seit dem 7. November 2009 (2:1 in Hoffenheim) auf einen Sieg. Auch gegen Leverkusen waren die Wolfsburger glücklos, vor allem der Ersatztorwart von Wolfburg war vom Pech verfolgt. Erst ließ er nach einem harmlosen Freistoß von Toni Kroos den Ball aus den Händen vor die Füße von Stefan Reinartz fallen, den Reinartz clever zum 1:0 (48 Min.) verwandelte. Es war sein 2. Saisontor.

In der 68. Minute prallte ein Kopfball von Eren Derdiyok an die Latte, von da aus auf Andre Lenz‘ Fuß und von dort ins Tor zum 2:0. Das war Eren Derdiyoks 10. Saisontor. Die Wolfsburger kamen noch zum 2:1 Anschlusstreffer durch Edin Dzeko (79 Min.). Das war auch Edin Dzekos 10. Saisontor. Doch das Tor kam zu spät. Die Leverkusener gewannen 2:1 und bleiben mit einem Tor Vorsprung Tabellenerster vor dem FC Bayern München. Die Wolfsburger rutschten damit auf den 12. Platz.

Trotzdem hat Leverkusen fürs nächste Spiel gegen Werder Bremen einen wichtigen Spieler verloren, denn der Finne Sami Hyypiä sah nach einem harmlosen Foul gegen Edin Dzeko seine 5. Gelbe Karte in der laufenden Bundesligasaison. In nur einem Spiel der laufenden Saison fehlte Sami Hyypiä, das war in der 2. Hauptrunde des DFB Pokals gegen den 1.FC Kaiserslautern. Und wie man weiß, verloren die Leverkusener das Spiel mit 1:2. Alles in allem ist der Sieg von Leverkusen verdient, denn die Leverkusener waren von Anfang an dynamischer und machten Druck.

Die Leverkusener hatten 54% zu 46% Ballbesitz und die Leverkusener schossen 25 Mal aufs Wolfsburger Tor, lediglich 9 mickrige Torschüsse feuerten die Wolfsburger aufs Leverkusener Gehäuse.

Die Atmosphäre in der BayArena ist Spitze. Mein Freund und ich würden es jedem empfehlen, mal in die BayArena zu gehen. Nicht nur die Spieler und das Trainergespann von Bayer04 Leverkusen sind super, sondern auch die Mitarbeiter wie Fr. Wienströr, Hr. Kappenhagen oder Hr. Wahl, die für die Abteilung Jugend arbeiten.

In einem Gespräch mit einem jungen leidenschaftlichen Leverkusener-Fan fragten wir, wie er die BayArena findet. „Ich finde, dass die Atmosphäre in der BayArena laut ist, im Bezug auf die Größe des Stadions“, beantwortete er die Frage. „Erstens, weil mein Vater Leverkusen-Fan war, als ich noch klein war und zweitens, weil ich eine Jahreskarte habe. Schließlich drittens weil ich in Leverkusen geboren bin und weil ich Leverkusen Hammer finde“, antwortete er auf die Frage, warum er Leverkusen-Fan sei. Jeder ist gespannt, ob Bayer04 Leverkusen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte Deutscher Meister wird. Die Chancen stehen gut, denn jeder Verein, der bis zur Rückrunde ungeschlagen blieb, wurde bisher auch am Ende der Saison Meister.

Morteza Farkhondeh und Marc Heß, Langenfeld, Bet.-V.-Armin-Gesamtschule

Film – „2012“: Die Welt geht unter

Titel: 2012

Regie : Roland Emmerich

Hauptdarsteller: John Cusack & Amanda Peet

Altersfreigabe: FSK 12

Länge: 158 Minuten

Zeugnis

Musik: befriedigend

Schauspielerische Leistung: gut

Idee des Films: gut

Kameraführung: sehr gut

Handlung

Der Film handelt von Jackson Curtis, der seine Familie vor dem Weltuntergang retten will. Schon drei Jahre vorher registrieren Wissenschaftler, dass die Erdkrusste an Wärme zunimmt und ahnen schon, was passiern wird. Sofort reagieren sie und bauen riesige Schiffe, die vor dem Untergagng retten sollen.

Natürlich können nur wenige Menschen die Schiffe betreten – meist Wissenschaftler und Multimillionäre.

Da Jackson weder reich noch ein Wissenschaftler ist, muss er mit seiner Familie die Schiffe finden, um sich in einenen hinein zu schleichen. So fängt das große Abenteuer an. Er muss Asteroiden ausweichen, stürzenden Brücken entkommen und rasante Flugmanöver riskieren. Leider weiß Jackson noch nicht, dass ihn sein Freund schon bald im Stich lassen wird ….

Fazit

Der Film bietet viel Spannung. Ebenso gut ist die Story. Die 200 Millionen Dollar, die der Regisseur investiert hat, zeigen sich im Film. Die Spezialeffekte sind sehr realistisch. Ich würde den Film für Jung und Alt empfehlen.

Ferdi Bayrakdar, Langenfeld, Bet.-V.-Armin-Gesamtschule

Ehrenamt – Kirche: Just for fun

Wenn man erzählt, man gehe zum Helferkreis, um dort ehrenamtlich in der Kirche zu helfen, erntet man Kopfschütteln und verständnislose Blicke. „Kirche? Nee, ich bin froh, dass ich das hinter mir habe!“ Und dann sind wir es meist, die verständnislos gucken. „Froh sein, die Kirche hinter sich gelassen zu haben?“ Nein!

Helferkreis ist eine Gruppe, die aus ehrenamtlichen Mitgliedern zwischen 13 und 22 Jahren besteht. Wir treffen uns jeden Mittwoch um 18.15 Uhr und bereiten den Gottesdienst vor oder planen neue Aktionen. Das kann eine Stunde, manchmal auch mehr dauern, aber Langweile gibt es bei uns nie. Wir haben immer Spaß und machen manchmal ziemlichen Unsinn. Denn eines ist uns immer wichtig: Fun!

Da wir dieses Motto auch in den Gottesdienst einbringen, ist unsere Gemeinde immer modern, witzig und – Ihr werdet es kaum glauben! – cool. Wir glauben, ein paar von Euch werden jetzt aus den Latschen kippen. Kirche und cool? Aber dank Helferkreis und der Mitglieder kann man sagen, dass unsere Gemeinde einfach toll ist. Bei Helferkreis geht es nicht darum, etwas gut können zu müssen. Es geht darum, selber Spaß an der Sache zu haben und das den Kindern auch so zu vermitteln.

Natürlich sind die Aufgaben alle verteilt. Am wichtigsten sind die Gruppenleiter, denn die müssen unsere lustige Runde leiten. Sie machen immer ein Programm für uns und für die entsprechende Gruppe am Sonntag darauf. Doch meistens dürfen wir unsere Ideen auch selber mit einbringen, so wird es oft ziemlich lustig. Da wir sonntags verschiedene Altersgruppen haben, teilen wir uns auf. Die Leute, die noch nicht so lange dabei sind, leiten oft die KitKats (Kinder bis zum 4.Schuljahr). Die anderen machen schon die Konfis. Dennoch ist das Thema immer das selbe.

Aktionen: In unserer Gemeinde wird es nie langweilig. Denn wir unternehmen oft etwas zusammen oder organisieren Feste. Es gibt zum Beispiel ein Treffen im neuen Jahr, wo wir, die Helfer, uns an das vorherige Jahr erinnern. Doch es gibt auch Feste, wo jedermann willkommen ist, wie zum Beispiel das Bergfest. Alle haben bei den Aktionen viel Spaß und kommen gerne wieder. Deshalb ist auch immer viel los in unserer Kirche.

Wir haben mit Uwe Grund, einem Gruppenleiter, gesprochen.

Wie lange gibt es den Helferkreis schon?

Grund: Seitdem es den Gottesdienst für Kinder gibt, seit 1960.

Was würdet ihr gerne ändern?

Grund: Nichts.

Sind wir eine nette Gruppe?

Grund: Ja, eine sehr tolle Gruppe.

Was sind weitere Pläne?

Grund: Ein vollerer Gottesdienst.

Macht Euch die Arbeit Spaß?

Grund: Klar, meistens ist es lustig und nett mit den Kindern.

Wie würdet Ihr die Mitglieder mit fünf Wörtern beschreiben?

Grund: Gemischt, innovativ, lustig, lernfähig und sozial.

Hattet Ihr jemals den Gedanken aufzuhören?

Grund: Nein, wir halten zusammen und haben auch gute Helfer.

Info:

Wir finden Helferkreis einfach cool und wollen auch nicht aufhören. Habt Ihr Interesse bekommen? Dann meldet euch unter a.mersmann@johannes-kgm.de

Elsa Fladung und Vivien Kremers, Remscheid, Räntgen-Gymnasium

Schülerprojekt – Rauchfrei Geld gewinnen

Immer mehr Jugendliche fangen immer früher mit dem Rauchen an! Deswegen gibt es den Wettbewerb „Be smart don’t start“. Dieser wird in diesem Jahr schon zum 13. Mal durchgeführt. Durch diesen Wettbewerb soll den Jugendlichen der Anreiz gegeben werden, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Die Schüler und Schülerinnen entscheiden selbst ob sie an dem Wettbewerb teilnehmen möchten oder nicht.

Und so geht’s:

Nach der Anmeldung der Klasse durch den Lehrer werden die Materialien per Post zugeschickt. Die Schüler unterschreiben einen Vertrag, in dem sie erklären, von November bis April des Schuljahres rauchfrei zu bleiben. Die Klasse gibt am Ende jeder Woche an, ob sie geraucht hat. Und wenn mehr als 10 Prozent der Klasse es nicht geschafft haben, rauchfrei zu bleiben, scheidet die Klasse aus.

Zusätzlich schickt die Klasse am Ende jeden Monats eine Postkarte ab oder gibt per E-Mail Bescheid, dass sie noch im Rennen ist. Dies ist die Voraussetzung für die Teilnahme an den Gewinnziehungen am Ende des Monats. Alle Klassen, die während des gesamten Wettbewerbs rauchfrei bleiben, erhalten ein Zertifikat. Als Hauptgewinn wird eine Klassenreise verschenkt. Darüber hinaus vergeben die einzelnen Bundesländer Geld- und Sachpreise. Diese gehen in manchen Bundesländern an Klassen, die zusätzlich noch ein besonders kreatives Projekt durchgeführt haben. Weitere Preise gehen auch an Klassen, die zum wiederholten Male an dem Wettbewerb teilnehmen.

„Be smart don’t start” wird im internationalen Raum „smokefree class competiton” genannt und wird gleichzeitig in 17 anderen Ländern durchgeführt.

Für Klassen, in denen schon mehr als 10 Prozent der Schüler rauchen, ist das Projekt „just be smokefree“ zu empfehlen.

„Be smart don’t start” wird auch von Promis unterstützt. Mit dabei sind:

Comedian Bernhard Hoëcker, Kabarettist und Erfolgsautor Dr. Eckart von Hirschhausen sowie die Schauspielerin Ulrike Frank („Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“) und die Doppelweltmeisterin im Boxen, Jessica Ballogun. „Wer sich bereits als Schüler für ein rauchfreies Leben und mehr Gesundheit engagiert, für den sind Zigaretten später keine Versuchung mehr. Je mehr Schulklassen bei „Be smart don’t start“ mitmachen, desto besser. Wenn ich heute Schüler wäre, würde ich sofort mitmachen. Bei so viel Unterstützung für ein rauchfreies Leben und so vielen tollen Möglichkeiten, kreativ zu sein, kann man doch nur gewinnen“, sagt Bernhard Hoëcker. Ulrike Frank hat die Gewinner-Klasse des Plakatwettbewerbs zum Welt-Nichtrauchertag 2009 auf ihrem Ausflug in den Heide-Park Resort Soltau begleitet. Jessica Ballogun ist Schirmherrin von „Be smart don’t start“ in Aachen und begleitet Veranstaltungen zum Wettbewerb.

Michele Kremers, Karen Temich, Remscheid, Räntgen-Gymnasium

Film – Nix Neues!

Nach „High School Musical“ und „Camp Rock“ läuft nun „Rock it!“ in den Kinos. Abgesehen davon, dass die Story sehr kitschig ist, was uns heutzutage aber ja immer weniger stört, ist die Grundgeschichte die gleiche: Junge und Mädchen finden sich, verlieren sich durch die Intrigen einer naiven Zicke, kommen wieder zusammen und – Überraschung! – Happy End!

Ich habe langsam das Gefühl, den Leuten, die diese Filme mache,n gehen die Ideen aus. Für alle Neun- bis Zwölfjährigen könnte dieser Film noch interessant sein, aber den älteren empfehle ich, doch in einen anderen Film zu gehen. Es sei denn, man möchte gerne schlafen oder entspannen. Das kann man ziemlich gut in diesem Film, da man die Story ja schon kennt.

Inga Dreger, Leverkusen, Marienschule

Komentar – Alles nur geklaut?

Seit dem 1. Februar dominiert die 17-jährige Neu-Autorin Helene Hegemann mit ihrem Debütroman „Axolotl Roadkill“ die Schlagzeilen. Es wird diskutiert, ob dieser Roman als Plagiat zu sehen ist oder nicht. Da Hegemann zu der Generation gehört, „die das Internet quasi schon mit der Muttermilch aufgesogen hat“, stellt sich nun die Frage: Kann man „Axolotl Roadkill“ wirklich als Plagiat bezeichnen?

Wer seine Texte im Internet veröffentlicht, muss sich im Klaren darüber sein, dass er damit auch das Risiko eingeht, jedem Menschen Zugang zu seinen Informationen zu liefern. Für Jugendliche ist es selbstverständlich, sich ihr Wissen aus Wikipedia, Google oder anderen Suchmaschine zu ziehen.

Wieso auch nicht? Es ist handlich, praktisch, und man hat viel mehr Auswahl als in einem einfachen Lexikon. Allerdings sollte man, wenn man dieses Wissen für ein veröffentlichtes Werk gebraucht, wenigstens die Höflichkeit besitzen, seine „Helfer“ zu erwähnen. In diesem Fall halte ich persönlich die Autorin für naiv. Obwohl sie ein anspruchsvolles Buch mit psychischem Tiefgang geschrieben hat, ist dies ein Fleck auf ihrer sonst weißen Schreiberweste.

Die dritte Auflage erscheint zwar jetzt mit sechsseitigem – allein die Zahl der Seiten lässt mich den Atem anhalten – Quellenverzeichnis. Doch den Fleck wird Hegemann nicht aus der Weste herauskriegen. Jedem Neu-Autor sollte dieser nicht ganz saubere Start ins Schriftstellerleben eine Lehre sein!

Inga Dreger, Leverkusen, Marienschule