Berufswahl – Traumjob im Kindergarten

Für die Entwicklung der Kinder ist es sehr wichtig, dass diese eine Kindertagesstätte besuchen. Die Kindertagesstätte Herz Jesu in Blumenkamp bietet eine Möglichkeit, ein Kind sicher unterzubringen. Beim Betreten des Kindergartens spürt man sofort eine angenehme Atmosphäre. Die Erzieher begrüßen uns herzlich und eine von ihnen erzählt uns etwas über ihren Beruf.

Um 7 Uhr morgens werden die Kinder in einem von den drei Gruppenräumen empfangen. Wenn alle Kinder da sind, beginnt die Morgenrunde. Dabei singen die Kinder ein Begrüßungslied und machen ein Fingerspiel. Danach beginnen die Lernphase und das Freispiel. Das fördert die Weiterentwicklung der Kinder. Dies betreuen pro Gruppe, in einer sind 25 Kinder, jeweils zwei Erzieher. Die meisten Kinder werden zwischen 12 und 12.30 Uhr abgeholt, und die Ganztagskinder essen zu Mittag. Die Nachmittagskinder werden um 14 Uhr gebracht und führen den Nachmittag über angebotene Aktivitäten aus. Die Abholphase beginnt dann um 16 Uhr und hält bis 16.30 Uhr an.

Die Erzieherinnen haben einen guten Draht zu den Kindern. Das hat man zum Beispiel daran gemerkt, dass zwei Mädchen mit Stefanie Böhm, einer der Erzieherinnen, zu uns gekommen sind. Für sie sind vor allem die Selbstständigkeit und der Spaß der Kinder wichtig. „Erzieherin war schon immer mein Traumberuf. Früher wollte ich Kinderkrankenschwester werden, doch nach meinem Praktikum war mir klar, dass ich dies doch nicht machen wollte, da ich Kinder nicht leiden sehen kann. Doch ich wollte unbedingt mit Kindern arbeiten, deshalb war es klar, dass ich Erzieherin werden wollte“, so Stefanie Böhm.

Kinder mit Sprachförderungsbedarf haben die Möglichkeit, dienstags an einer Sprachförderung in der Turnhalle teilzunehmen. Das alles sind gute Voraussetzungen, damit die Entwicklung eines Kindes gut verläuft.

Beate Köhler, Kristina Brunner

Kristina Brunner, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Filmkritik „Avatar“ – Im Einklang mit der Natur

Die folgende Rezension handelt von dem sehr erfolgreichen Animationsfilm „Avatar“, der in 3-D ausgestrahlt wurde.

Der Film handelt von einem Stamm (Omotekaya) der Na’vis (Ureinwohner), der auf dem Planeten Pandora friedlich mit den verschiedenen „Tierarten“ (zum Beispiel Bungees) lebt. Die Na’vis haben eine sehr starke Bindung zur Pflanzenwelt und damit auch zu Eywa (Gottheit der Na’vis), da sie in allem existiert, was lebt.

Dann kommen die Menschen auf den Planeten, wegen des hohen Onoctanium-Vorkommens. Dies ist ein sehr kostbares Gestein. Doch es stellt sich heraus, dass die Omotekaya genau an der Stelle ihren Heimatbaum stehen haben, wo es das meiste Onoctanium gibt. Jetzt wollen die Menschen den Heimatbaum zerstören.

Aber nicht alle Menschen: Wissenschaftlerin Dr. Grace Augustine und Ex-Marinesoldat Jack Sully versuchen, sich in diesen Stamm einzuschleusen, um ihnen die Botschaft zu überbringen, dass sie ihren Heimatbaum verlassen müssen. Dies gelingt ihnen, und Jack lernt in diesem Stamm Neytiri, die Häuptlingstochter, kennen. Die Na’vis weigern sich allerdings, den Heimatbaum zu verlassen und so entsteht ein Krieg zwischen den Menschen und den Na’vis.

Die Besucherzahlen dieses Filmes waren weltweit höher als die von Titanic, der zuvor der erfolgreichste Film war. Die Kosten waren sehr hoch, da bei der Produktion ganz neue Techniken benutzt wurden.

Bei einer Umfrage in meiner Klasse fanden alle den Film interessant und sehr gut gemacht. Er sei schön, da er mal traurig und mal romantisch sei. Besonders gut fanden die Befragten, dass es eine ganz neue Welt auf Pandora gibt.

Also die großartige Natur und die verschiedenen „Tiere“, die dort leben. Manche von ihnen besonders, nämlich die Kraniche (Bungees) und Turuk (übersetzt: letzter Schatten). Aber auch die leuchtenden Farben und natürlich die Na’vi selbst (drei Meter groß, blau und mit einem Schwanz). Was auffällt ist auch, dass die Spannung über den ganzen Film hinweg gehalten wurde.

Für die meisten Befragten vermittelt der Film auch eine Botschaft: dass man nämlich die Natur besser schützen sollte. Außerdem regt der Film dazu an, darüber nachzudenken, dass auch in Wirklichkeit der Mensch ohne Rücksicht Orte zerstört, nur weil es dort irgendetwas gibt, was der Mensch haben will.

Mir persönlich gefällt der Film sehr gut. Mich hat es überrascht, wie real alles wirkt und wie manche Menschen nur so blind sein können zu übersehen, dass die Na’vis im Einklang mit der Natur leben und man so eine Welt nicht einfach zerstören kann. Es hat mich gefreut, dass mal wieder etwas Neues herausgekommen ist und hoffe, dass es bald eine Fortsetzung gibt.

Nina Schoebel, Rees, Gymnasium Aspel

Lebenshilfe – Zuhause statt im Heim

Die meisten Pflegebedürftigen wollen nicht nur so lange wie möglich selbstbestimmt leben, sondern am liebsten auch in ihrer vertrauten Umgebung gepflegt und versorgt werden. Darum ist es gut, dass mehr als die Hälfte der Pflegebedürftigen bei ihren Familien leben können. Das ermöglicht zum Beispiel die Diakoniestation Niederrhein in Wesel. Dort arbeiten derzeit über 40 examinierte Krankenschwestern, Altenpflegerinnen und Krankenpflegehelferin, die sich um pflegebedürftige Patienten rund um die Uhr kümmern.

Vor vier Jahren erlitt Barbara Lensing* einen Schlaganfall, der ihr Leben veränderte. Sie war gelähmt und sitzt im Rollstuhl. Plötzlich war sie auf Hilfe angewiesen. Es stellte sich anfangs die Frage: Was nun? Doch schnell war klar, dass sie Zuhause gepflegt werden wollte, und so kam sie durch Empfehlung auf die Diakoniestation Niederrhein, die vor 26 Jahren gegründet wurde. Das Pflegepersonal kommt täglich gegen 8 Uhr und versorgt medizinisch, hilft beim Waschen, Anziehen, bei allem, wo Hilfe nötig ist.

„Das kann man alles nicht allein leisten“, sagt sie. Ihr Ehemann Heinz ist mittlerweile unverzichtbar für sie. Er kümmert sich liebevoll um seine Ehefrau, ums Essen und um den Haushalt. Wie empfand sie es aber, als plötzlich fremde Menschen zur Pflege ins Haus kamen? „Anfangs war es schon merkwürdig „, sagte die 71–jährige Patientin. Doch sie hat sich sehr schnell daran gewöhnt und ein gutes Verhältnis zu den Krankenschwestern gefunden. Sie betreuen die Patientin schon seit vier Jahren und sind somit feste Bezugspersonen der Angehörigen. Sie kennen die Familie, Gewohnheiten, Vorlieben und wissen, wo was im Haushalt steht.

Zuhause leben, auch wenn Kräfte und Gesundheit nachlassen, das ist für das Ehepaar sehr wichtig und das weiß es sehr zu schätzen. „Hier sind wir gut aufgehoben. Das war die richtige Entscheidung.“

*Namen geändert

Quellen: Landesstelle Pflegende Angehörige NRW, Diakoniestation Niederrhein

Erwin Rudi, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Förderprogramm – Vodafone gibt Begabten eine Chance

Es gibt viele junge, begabte Leute mit Migrationshintergrund in Deutschland. Sie haben aber oft zu wenig Geld, um ihr Studium zu bezahlen, weil sie zum Beispiel aus Kriegsgebieten geflüchtet sind. Nur acht Prozent der Studierenden haben einen Migrationshintergrund. Diese Zahl möchte Vodafone ändern und finanziert mit dem Projekt „Chancen“ jungen Begabten das Studium.

Eine dieser Studentinnen ist Dilan-Sina Balhan. Die 21-Jährige wohnt in Hamburg und studiert an der Bucerius Law School Jura. Ihre Mutter kam 1970 nach Deutschland, weil sie krank war und hoffte, in Deutschland besser behandelt zu werden, doch heute sitzt sie im Rollstuhl. Sie spricht nur Türkisch.

„In der Schule war mein Migrationshintergrund sogar ein Vorteil für mich, da ich so gut mit anderen Sprachen umgehen konnte“, sagt Dilan. Außerdem hat sie von der Frauendorfer Förderstiftung ein Schülerstipendium finanziert bekommen. Ihr Abitur schloss sie mit dem Notendurchschnitt 1,2 ab, sie hatte aber zu wenig Geld, um ihr Studium zu bezahlen. Deswegen bewarb Dilan sich bei der Vodafone Stiftung. Sie hatte die besten Voraussetzungen: eine hervorragende schulische Leistung, eine überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft und Zielstrebigkeit, außerdem engagiert sie sich gesellschaftlich und politisch. Derzeit gibt die Hamburgerin Schülern mit Migrationshintergrund Nachhilfe und ist bei der Jugendorganisation der SPD aktiv. Außerdem engagiert sie sich bei Amnesty International. Die Studentin wurde von der Vodafone Stiftung angenommen und bekommt jetzt ihr Studium finanziert. So musste sie nicht mit Schulden ins Studium starten. Außerdem bietet die Vodafone Stiftung den Stipendiaten Studienreisen und Seminare an und finanziert Fördermittel.

„Man soll nie aufgeben und immer weiterkämpfen, denn jeder kann das erreichen, was er will, indem er nur daran glaubt“, rät Dilan jungen Leuten mit Migrationshintergrund, die denken, dass sie keine Chancen haben.

Erwin Rudi, Wesel, Konrad-Duden-Gymnasium

Deutschland sucht den Superstar – Das Quotentief

Die Sendung „Deutschland sucht den Superstar“, kurz DSDS genannt, neigt sich so langsam dem Ende zu.

Das diesjährige Staffelfinale der beliebten Musiktalentshow, die bereits mehr als ein Jahrzehnt auf dem Privatsender RTL ausgestrahlt wird, hatte noch nie so wenige Zuschauer wie am 28.April 2012.

Mit einem Markenanteil von 18,1 Prozent und 4,71 Millionen Mitverfolgern sank die Zahl der Einschaltquote zu dem DSDS-Staffelfinale 2011 um sieben Prozent. Während in den letzten sechs Jahren noch sieben bis acht Millionen Menschen zusahen, knickte die Zuschaueranzahl dieses Jahr gehörig ein.

Grund dafür, dass wenige das Finale sehen wollten, waren laut Umfragen vermutlich die austauschbaren Finalisten Luca Hänni und Daniele Negroni.

Der Mädchenschwarm Luca Hänni wies ein reines Image auf und begeisterte seine Fans mit seiner gefühlvollen Stimme, wobei Daniele Negroni mit einer schlechten Vergangenheit beim Publikum punkten konnte. Beides wurde jedoch in zehn Jahren DSDS-Geschichte zu oft gesehen und war demnach weniger abwechlungsreich, als es sich so manch einer erhofft hätte.

Zum Schluss holte Luca Hänni mit 52,8 Prozent der Stimmen den Superstar-Titel. Somit frage ich mich nur noch, wie lange er am Starhimmel zu sehen sein wird.

Selma Tubic, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Bundeswettbewerb Finanzen – Auf nach Berlin!

Der Bundeswettbewerb Finanzen ist eine besondere Erfahrung für Schülerinnen und Schüler der fünften bis zehnten Klassen. In der ersten Runde teilen sich die Klassen in Vierergruppen auf und planen effektiv mit bestimmten Vorgaben eine Klassenfahrt nach Berlin, beziehungsweise alternativ nach Köln für die fünften und sechsten Klassen.

Die Gruppen müssen einen Kostenplan, ein Freizeitprogramm und ein Drehbuch schreiben und später dann verfilmen. Dabei muss an die Unterkunft und den Transfer in die Hauptstadt gedacht werden. Bei der Kalkulation haben die Schüler als Basis 2500 Euro aus der Klassenkasse zur Verfügung.

Mit vielen kreativen Ideen können jegliche Zuverdienste das Budget aufstocken, wie zum Beispiel durch selbst organisierte Konzerte der Schulband oder Sponsorenläufe. Als Endergebnis entsteht aus all diesen Teilen ein abwechslungsreicher Film.

Aus allen eingesandten Beiträgen werden die besten Teams ausgewählt. Die 24 Besten erhalten 150 Euro für die Klassenkasse, die zwölf Besten dürfen in die Metropole Berlin reisen, um an der zweiten Runde, der Finalrunde teilzunehmen. Dort wird die Gruppe aufgeteilt und neue Teams werden gebildet. Auf sie kommt eine weitere knifflige und spannende Aufgabe zu, die sie wieder mit viel Engagement lösen müssen.

Im Verlauf der Tage wird ein Podcast zusammengestellt und schließlich ein Wirtschaftsplanspiel durchgeführt. Jurymitglied Prof. Dr. Michael-Burkhard Piorkowsky über den Bundeswettbewerb Finanzen: „Der kluge, planvolle Umgang mit Geld und Finanzdienstleistungen ist nicht genetisch programmiert, sondern muss gelernt werden.“

Der Gewinnerin des letzten Jahres, Michelle Stichweh, bedeutete neben dem Umgang mit Geld besonders das Erlernen des selbstbewussten Auftretens sehr viel.

Im Finale werden dann die Bundessieger gekürt, den Hauptpreis bilden 1000 Euro für eine Klassenfahrt. Der Bundeswettbewerb Finanzen ist sicherlich für alle eine bereichernde Erfahrung, bei der man auch den verantwortungsvollen Umgang mit Geld lernt.

Laura Matuszewski & Selina Peter, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Lebenshilfe Gelderland – Vielseitig und engagiert

Die Lebenshilfe Gelderland gemeinnützige GmbH ist ein großes Unternehmen im Altkreis Geldern, dessen Schwerpunkt die Verbesserung der Lebensbedingungen behinderter Menschen ist.

Frau Hoolmann arbeitet bei der Lebenshilfe Gelderland und hat einige Fragen beantwortet.

Welche Arbeitsbereiche gehören zur Lebenshilfe Gelderland?

„Wir haben Wohnfamilien und Wohnheime als Lebensform für Menschen mit Behinderungen, dann Kindertagesstätten, in denen Kinder mit und ohne Behinderungen betreut werden. Unser ambulanter Pflegedienst versorgt alte und kranke Menschen. Wir haben eine ambulante Kinderkrankenpflege, die schwer kranke Kinder zu Hause versorgt. Außerdem führen wir hauswirtschaftliche Versorgungen durch und betreuen Menschen jeden Alters mit Behinderungen oder Demenz in der Freizeit.

Ein weiterer Arbeitsbereich ist der Integrative Freizeittreff Blue Point, wo Freizeitangebote für Menschen mit und ohne Behinderungen stattfinden. In Kevelaer und Geldern gibt es Wohngruppen in denen Menschen mit leichten Behinderungen zusammenleben und durch das betreute Wohnen betreut werden.“

Welchen Beruf haben Sie?

„Ich bin Kinderkrankenschwester, Pflegeberaterin und Dozentin im Gesundheitswesen.“

In welchem Arbeitsbereich arbeiten Sie?

„Ich bin stellvertretende Pflegedienstleitung im ambulanten Pflegedienst der Lebenshilfe Gelderland. Dort bin ich besonders für die ambulante Kinderkrankenpflege und die Betreuungsangebote zuständig.“

Wie viele Mitarbeiter versorgen einen Patienten?

„In der Regel sind drei Mitarbeiter bei einem Klienten eingearbeitet. Wir sagen nämlich zu den Menschen, die wir betreuen oder pflegen Klienten und nicht Patienten. Manchmal arbeitet im Betreuungsbereich auch nur ein Mitarbeiter in der Familie. Das müssen die Angehörigen dann aber wünschen, da das bedeutet, dass dann bei Urlaub oder Krankheit des Mitarbeiters kein Ersatz da ist.“

Welche Behinderungen haben Ihre Klienten?

„Nicht alle unsere Klienten haben Behinderungen. Wir betreuen auch alte und kranke Menschen. Bei den behinderten Menschen sind viele geistig, körperlich oder schwerst mehrfach behindert.“

Wie gefällt Ihnen Ihre Arbeit?

„Mir gefällt meine Arbeit sehr gut. Ich berate gerne Menschen und betreue auch gerne meine Teams. Außerdem finde ich gut, dass meine Arbeit sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll ist.“

Wie viele Mitarbeiter haben Sie?

„Wir habe 36 Mitarbeiter, davon

34 Frauen und zwei Männer.“

Suchen Sie noch Personal?

„Da wir immer wieder neue Anfragen für Pflege, Betreuung oder Hauswirtschaft bekommen, freuen wir uns immer über Bewerbungen, auf die wir dann zurückgreifen können.“

Info: Ambulanter Pflegedienst der Lebenshilfe Gelderland gemeinnützige GmbH

Gelderstr. 22

47608 Geldern

Christian Hoolmann, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Christina Perri – Von der Kellnerin zum Weltstar

Die Karriere der im August 1986 in Pennsylvania geborenen Christina Perri erinnert an ein Märchen: Nach ihrer aktuellen Single „Jar of Hearts“, die momentan auf Platz 5 der deutschen Charts ist, und ihrem Hit A thousand years“, der als Titelsong für die Twilight-Saga „Breaking dawn“ verwendet wurde und sich bereits über 2,5 Millionen Mal in den USA verkaufen ließ, veröffentlichte die US-Sängerin vor zwei Monaten ihr Debütalbum „Lovestrong“, welches mittlerweile in den weltweiten Top Ten steht.

In den Texten beschreibt sie emotionale Höhen und Tiefen ihres Lebens und komponiert mit Klavier, Gitarren und verschiedenen Streichern fesselnde Liebeslieder. Doch ihren Plattenvertrag hat sie noch nicht lange in der Tasche, denn bis vor Kurzem ist sie in Los Angeles noch eine von vielen Kellnerinnen gewesen, die alle den gleichen Traum haben: groß raus kommen. Als jedoch ihr Song „Jar of hearts“ in der berühmten US-Casting-Show „So You Think You Can Dance“ im Hintergrund lief und danach von Tausenden von Fans heruntergeladen wurde, änderte sich ihr Leben schlagartig. Die Produzenten der Tanz-Show waren davon so beeindruckt, dass sie Christina Perri einluden, den Song live in der Show zu performen. Daraufhin folgte ein Plattenvertrag und zahlreiche Auftritte.

So sang sie ihren Song „Jar of hearts “ auf Bitten des berühmten Boxers Vitali Klitschko vor seinem Boxkampf am 18. Februar gegen Dereck Chisora. Als riesiger „Twilight“-Fan lies sich die US-Sängerin das Wort „bitten“

(„gebissen“) in der Twilight-Schrift tätowieren.

„Ich habe förmlich gebettelt, um den Titelsong schreiben und performen zu dürfen, für mich ist das die größte Ehre, die mir musikalisch jemals zugeteilt wurde. Als ich dann endlich die Zusage von den Produzenten bekam, lief ich sofort nach Hause und schrieb den Song an einem Stück“, erzählt die Sängerin. Diese Single, „A thousand years“, ist natürlich auch auf ihrem Debütalbum „Lovestrong“, welches es mittlerweile überall zu kaufen gibt.

Christina Perri: „Jeden Tag passiert etwas Neues, das mich total umhaut. Morgens früh aufzuwachen und Musik zu spielen ist mehr, als ich mir je erhofft hatte. Es ist etwas ganz besonderes, jeden Tag aufs Neue mit der Welt meine Gedanken und Gefühle teilen zu dürfen.“

Hannah Dreßler, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Internationales Auto-Event – Schnell und wertvoll

Anfang April haben sich wieder einmal rund 200 Luxuskarossenbesitzer zu den jährlichen „GranTurismo Events“ am Nürburgring getroffen, um mit ihren Autos sowohl über die berühmte Nordschleife als auch die Grand Prix Strecke zu jagen.

Richtig auf das Pedal drücken konnten die Fahrer vor allem auf der „Döttinger Höhe“ – eine lange Gerade auf der Höhe der nahe liegenden Gemeinde Döttingen – und an der Ein- und Ausfahrt der Nordschleife. Bei den hohen Geschwindigkeiten wurden natürlich auch einige Liter Benzin verpulvert und in Abgase gewandelt.

Auf dem Parkplatz an der Einfahrt zur Nordschleife standen Autos im Wert von mehreren Millionen Euro. Von diesen das teuerste und gleichzeitig eins der schnellsten Autos der Welt war der aus Schweden stammende „Koenigsegg Agera R“ (Foto), der momentan Halter von sechs Weltrekorden ist. Dieser flog förmlich über den Ring und war mit einer Geschwindigkeit von unglaublichen 402 km/h das schnellste Auto in dieser faszinierenden Woche.

Nach den Tagen am Nürburgring zogen die „GranTurismo Events“ weiter zur Rennstrecke in Barcelona.

Yannick Aengenheister, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Lokales – Geniale Zaubergala

Am 20. April verzauberten uns die Darbietungen von „AbraCapella“ und „Little Johns Jazz Band“ mit einem besonderen musikalisch-künstlerischem Genuss in der St. Peter Kirche in Homberg.

Zuvor ergatterte sich die Gruppe „AbraCapella“ 2011 den ersten Platz bei den Meisterschaften der Deutschen Zauberkunst. Die fünf Künstler überraschten uns mit witzigen Texten zu bekannten Liedern und dazu mehrstimmigem Satzgesang.

Als zweiter Act des Abends trat die „Little Johns Jazz Band“ auf. Mit spaßigen Ohrwürmern schafften sie es, das Publikum bei jeder Nummer mitzureißen und zum Mitsingen zu animieren. Ein weiterer Höhepunkt des gelungenen Abends waren zwei großartige junge Zauberkünstler mit Ihren ersten Auftritten vor großem Publikum.

Für das leibliche Wohl wurde außerdem gesorgt, mit reichlich Imbiss und Getränken für kleines Geld. Nach drei zauberhaften Stunden und zwei Zugaben der Gruppe „AbraCapella“ gab es für alle Künstler noch Standing Ovations der Zuschauer.

Der Erlös dieser Gala kam im vollem Umfang dem Förderverein des St. Peter Kindergarten in Duisburg-Homberg zugute. Der Förderverein, der inzwischen mehr als 1000 Mitglieder hat, fängt die gravierenden Kürzungen der Finanzmittel durch das Land und das Bistum auf. Er verhindert dadurch die Schließung einer von drei Kindergartengruppen.

Es können dadurch weiterhin 75 statt nur noch 50 Kinder betreut werden. Außerdem würde dies zu einer Reduzierung der Arbeitsplätze führen. Doch soweit soll es nicht kommen. Zusammen mit der Gemeinde schaffen sie es, jährlich mehr als die benötigten 12.000 Euro aufzubringen. Durch verschiedene Veranstaltungen kämpfen sie jedes Jahr um den Erhalt der dritten Gruppe. Ganz nach dem Motto: Gemeinsam sind wir stark.

Julia Hansel, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium