Buchkritik – Abenteuer in der Kreidezeit

Der Anfang des Jahres erschienene zweite Teil von Time Riders, „Gefährliche Jagd“, bringt den Fans des ersten Teils wieder eine Menge Spannung. Der Autor, Alex Scarrow, lässt in diesem Buch die Kreidezeit wieder aufleben.

In diese Zeit verschlägt es nämlich dieses Mal den Zeitreiseagenten Liam O’Connor und die neue Support Unit Becks. Ihr eigentlicher Auftrag ist es, einen Jungen namens Edward Chan zu schützen, der später die Zeitreise entdecken soll. Doch durch ein versehentlich geöffnetes Zeitportal reisen Liam, Becks, der Junge, ein paar Schüler und Erwachsene in die Kreidezeit.

Während Liam, Becks und die anderen versuchen, in der Kreidezeit zu überleben, ist es an Liams und Becks Teamkollegen Sal, Maddy und der künstlichen Intelligenz der ersten Support Unit, Bob, die Schüler, Erwachsenen und ihre Freunde zu retten. Ohne ihren früheren Teamleiter Foster ist das für das Team eine schwere Aufgabe.

Insgesamt ein tolles Buch mit fast 500 Seiten Lesespaß für den Leser ab etwa 12 Jahren geeignet.

Antonius Pekel, Kalkar, Städt. Gymnasium Kalkar

Ausflugstipp – Ein Tag im Movie Park

Jeden Tag besuchen viele Menschen den Movie Park in Bottrop. Das kommt daher, dass der Movie Park viele Attraktionen im Angebot hat, wobei von Jahr zu Jahr sogar die ein oder andere Attraktion hinzukommt.

Seit dem letzten Jahr gibt es nun die Van Helsing’s Factory-Achterbahn, die bei vielen Besuchern sehr beliebt ist. Wir befragten Frau F., welche Attraktion ihr am besten gefalle. Darauf antwortete sie: „Mir gefällt die Van Helsing’s Factory am Besten“.

Das einzige Problem, was die Attraktion hat, ist die lange Wartezeit. Öfters steht man zirka eine Stunde oder noch länger dort an, um ungefähr drei Minuten auf dieser Achterbahn zu verbringen.

Die Preise sind ebenfalls recht hoch, so dass eine Tageskarte ab zwölf Jahren schon 34 Euro kostet. Eine Tageskarte für Kinder von vier bis elf Jahren kostet 28 Euro. Das ist zwar ein hoher Preis, jedoch lohnt es sich, dafür Geld auszugeben.

„Wir waren einen ganzes Wochenende dort, und man hat so viel erlebt!“ Wenn man einen längeren Aufenthalt plant, kann man im Movie Park Hotel auch Urlaub machen. Zum Movie Park gehören nicht nur aufregende und spannende Achterbahnen, sondern auch eine Mahlzeit.

Im Movie Park gibt es eine große Auswahl an Essesensangeboten. Die Wahl reicht von Subway bis hin zu verschiedenen Süßigkeiten. Für jeden ist was dabei .

Friederike Lena Sangen Tenhagen, Kalkar, Städt. Gymnasium Kalkar

Festival – Feuerwerk und Hits am Schloss

Am 30. Juni ist es wieder so weit, das Festival „Courage“ kommt nach Moyland. Das Event beginnt um 17.30 Uhr und endet um 23 Uhr mit einem Feuerwerk. Wie immer steht das Ereignis unter dem Motto „Für Toleranz und gegen Gewalt“.

„Ich war letztes Jahr dort, und es war einfach nur toll. Man konnte die Stars so nah erleben. Es war so eine super Stimmung“, sagt Frau P. „Ich kann es wirklich nur empfehlen.“

Dieses Jahr werden 8000 Gäste erwartet. Die Tickets kann man seit dem 28. März in jeder großen Sparkassenfilalie in Emmerich am Rhein, Kleve und Krefeld sowie bei CD-Line in Kleve und an der Museumskasse Schloss Moyland kaufen.

Als Stars werden unter anderem Sebastian Wurth, stanfour und der diesjährige DSDS-Gewinner erwartet

Lena Fricke, Kalkar, Städt. Gymnasium Kalkar

Internationale Umfrage zur EM – Italien wird enttäuschen

Es ist der 8. Juni und in Warschau spielt Polen gegen Griechenland im Warschauer Stadion. Es ist der Beginn der Europameisterschaft 2012. Es ist wieder soweit, das Eriegnis des Jahres steht bevor, die Europameisterschaft.

Dieser Jahr wird sie in Polen und der Ukraine stattfinden, wobei die polnischen Landsleute es nicht gut finden, da sie denken, dass sie sich zu sehr verschulden. Zum Beispiel hat das Stadion in Warschau mehr als 500 Millionen Euro gekostet.

Im Gegensatz zu den Deutschen, welche sich sehr freuen, dass die EM direkt „nebenan“ ist. Nach unserer Umfrage in der deutschen Stadt Lingen und in der polnischen Stadt Radom, finden es mehr als die Hälfte der Lingener Bewohnener gut, dass die EM so nah am eigenen Land ist.

Diese Umfrage ergab auch, dass die Polen nicht so stark an ihr Team glauben, sondern eher an Teams wie die Niederlande oder Portugal. Die Deutschen sind fest davon überzeugt, dass die gewinnen. Sie denken aber auch an die Engländer, welche überraschen könnten.

Seltsamerweise gehört der derzeitige Europameister und Weltmeister Spanien bei Deutschen und Polen nicht zu den Favoriten. Bei einer Sache sind sich beide Länder einig, nämlich dass Italien enttäuschen wird.

Letztendlich wird wieder entscheiden, wer die meisten Tore schießt, ob es Müller ( Deutschland), Lewandowski (Polen) oder doch David Villa (Spanien) ist – unterschiedliche Meinungen sind vertreten. Auch wer am Ende „gekrönt“ wird – viele Polen denken, dass es Ronaldo wird – ist eine reine Formsache. Wer die beste Gruppe ist, erkennt man sofort. Es ist die Gruppe B.

Info:

Gruppe A : Polen, Griechenland, Russland, Tschechien

Gruppe B : Deutschland, Niederlande, Portugal, Dänemark

Gruppe C : Spanien, Italien, Irland, Kroatien

Gruppe D : Ukraine, Schweden, Frankreich, England

Marcel Groß und Fabian Mertens, Kalkar, Städt. Gymnasium Kalkar

Unihockey – Tolle Sportart mit Schläger

Donnerstags Abends wird in der Turnhalle der städtischen Realschule Kalkar Unihockey gespielt, was in Kalkar laut einer Umfrage fast keiner weiß.

Jeden Donnerstag wird von 18.30 bis 20.30 Uhr in der Realschulturnhalle Unihockey gespielt. Um mitmachen zu können, braucht man normale Sportklamotten, den Schläger kann man sich zu Beginn leihen, aber im späteren Verlauf sollte man sich einen eigenen Schläger anschaffen.

Die meisten der Spieler spielen Unihockey, um fit zu bleiben und Spaß zu haben, wurde uns von einem der Spieler mitgeteilt. Der Trainer Dr. Vermeulen sagte uns, dass er schon seit sieben Jahren in Kalkar Unihockey spielt. Die Spieler der Unihockey Abteilung des TV Kalkar würden sich über Neuzugänge freuen.

Lukas Kisters und Marvin Voetman, Kalkar, Städt. Gymnasium Kalkar

Computerspiele – Minecraft – toll für verregnete Tage

Dieses Sandboxgame ist seit einigen Monaten in aller Munde. Es ist ein Spiel, das dem Spieler erlaubt seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Es besitzt zwar eine etwas eigene Grafik, beziehungsweise Textur, aber genau dadurch bekommt das Spiel seinen eigenen Reiz.

Durch die Textur, die kreative Seite des Spiels und dem richtigen Maß an Spannung ist es für jede Altersgruppe geeignet. Es gibt in diesem Spiel zwar Monster (Zombies, Spinnen etc.), doch durch die Block-Grafik erhalten diese ein wenig erschreckendes Aussehen.

Dem Spiel fehlt jegliche Randgeschichte, aber auch durch diesen „Störfaktor“ wird das Spiel um keinen Grad schlechter. Einer unserer Mitschüler meinte zu dem Spiel: „Der Reiz des Spiels besteht darin, dass der Spieler vollkommen frei ist und selbst bestimmen kann was um ihn herum geschieht und wohin er geht. Außerdem wird das Spiel nie langweilig und dazu trägt auch bei das immer wieder neue Versionen zum Download freigegeben werden.“

So unser Fazit: Ein tolles Spiel für verregnete Tage und lange Stunden.

Henri Westerhoff und Marcel Renn, Kalkar, Städt. Gymnasium Kalkar

Kinohit – Eine wahre Geschichte

„Ziemlich beste Freunde“ ist bislang einer der erfolgreichsten Kinofilme dieses Jahres und war lange Zeit auf Platz 1 der Kinocharts. Da der Film auf einer wahren Geschichte basiert, ist er sehr beliebt. Der Film erzählt von einem reichen Querschnittsgelähmten namens Philippe und seinem Krankenpfleger Driss, der aus einer ärmlicheren Umgebung kommt. Unterwegs auf Arbeitssuche trifft er Philippe. Driss wird als Krankenpfleger für Philippe eingestellt. Im Laufe der der Zeit entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden.

In dem gleichnamigen Hörbuch wird die wahre Lebensgeschichte von Philippe Pozzo di Borgo, der aus einer reichen Familie stammt, und dem Kleinkriminellem Abdel aus der Pariser Banlieu erzählt. Der Film lässt sich nicht mit dem Hörbuch vergleichen, da im Hörbuch mehr Einzelheiten erwähnt werden. In dem Hörbuch wird die echte Lebensgeschichte erzählt.

Die befragten Personen, die den Film bereits gesehen haben, waren siche einig, dass der Film sehr amüsant und beeindruckend gewesen sei. Bei der Frage, ob der Titel zum Film passt, waren sich die Personen nicht einig. Manche waren der Meinung, dass zu einem ungewöhnlichen Film auch ein ungewöhnlicher Titel passte, jedoch fanden andere, dass ein anderer Titel besser gepasst hätte, wie zum Beispiel „Durch Zufall beste Freunde“. Wir fanden, dass der Film sehr unterhaltsam und lustig dargestellt wurde und können ihn weiterempfehlen.

Annika Max und Malahat Aini, Kalkar, Städt. Gymnasium Kalkar

Lokales – Das vielfältige Shoppingerlebnis im CentrO

Kennen Sie das auch? Sie brauchen unbedingt mal wieder neue Klamotten, wissen aber nicht wohin Sie gehen sollen?

Da bietet das Centro Oberhause auf seiner 70.000 Quadratmeter großen Verkaufsfläche, verteilt auf zwei Etagen mit rund 200 Einzelgeschäften, die perfekte Atmosphäre zum Shoppen.

Auch die Sonderangebote kann man ja wohl schlecht ignorieren, wie z.B. die offenen Sonntage, die ein paar mal im Jahr stattfinden, den Weihnachtsmarkt und den verschiedenen Themenwochen.

Annalena, die aus Kalkar kommt, freute sich z.B. über die Fashion-Woche. „Das war richtig cool, sie hatten einen riesigen Laufsteg aufgebaut und ließen Models in verschiedenen Outfits der Geschäfte laufen!“

Oder der aus Wesel stammende Tobias, der sich über die Miniautobahn amüsierte. „Man bekam kleine Fernbedienungen und musste versuchen als schnellster im Ziel zu sein!“

Das Oberhausen Centro ist ziemlich vielfältig. Auch mit seiner Coca-Cola-Oase mit rund 1200 Plätzen, der garantiert einen Platzt für Sie übrig hat und mit 24 Imbissständen, darunter McDonald’s und Subway, für jeden Geschmack etwas dabei hat.

Die Öffnungszeiten liegen von Montag bis Samstag bei 10 bis 20 Uhr. Wer lieber länger shoppen möchte, geht am Donnerstag, denn da hat das CentrO bis 21 Uhr geöffnet.

Vera-Madelaine Melzer und Sabine Kathstede, Kalkar, Städt. Gymnasium Kalkar

Spritpreise – Kein Ende in Sicht

Wird Sprit noch teurer? Alles dreht sich nur noch um dieses eine Thema. Die Bürger sind verärgert und die Politiker genervt, doch niemand unternimmt etwas. Die meisten Bürger achten schon nicht mehr auf den Preis, weil sie auf den Sprit angewiesen sind.

„Ich achte nicht mehr auf die Preise, da ich aus beruflichen Gründen mobil sein muss“, sagt die Kleverin Marion Suerick. Die Leute, die mit einem kleinen Budget auskommen müssen, leiden sehr unter diesen Umständen. Manche können sich das Auto fast nicht mehr leisten. „Sogar das Fliegen ist mittlerweile billiger als Auto fahren“, berichtet ein Mann aus Goch.

Dass die Preise ausgerechnet zu Beginn der Ferien immer so extrem ansteigen, sorgt für viel Unruhe. Rainer Elsmann meint: „Es ist leider üblich, aber nicht gerecht.“ Viele Familien überlegen, ob sie sich den Urlaub überhaupt noch leisten können.

Warum sind die Preise überhaupt so stark gestiegen? Es gibt viele Spekulationen zu dieser Frage. Nur den wirklichen Grund nennt keiner. Einige Gründe sind bekannt und lassen sich auch nicht leugnen. Wenn man das Beispiel von Aral für einen Liter Benzin nimmt, zahlt man derzeit im Durchschnitt 161,9 Cent. Davon fließen 92 Cent an den Staat. Dies ist schon ein großer Teil, der den Benzinpreis bestimmt. Die Preise auf dem Rohöl-Weltmarkt sind derzeit sehr hoch. Dazu kommt, dass das Angebot an Rohöl immer kleiner wird.

Verbesserungsvorschläge gab es schon von vielen Seiten, nur keiner wurde bis jetzt umgesetzt. Gerd Schlütter aus Emmerich meint, dass alle Autofahrer probeweise vier Wochen lang darauf achten sollten, unnötige Fahrten zu vermeiden bzw. Busse oder die Bahn zu nutzen. „Der Steueranteil auf den Spritpreisen sollte endlich gesenkt werden“, sagt Gerd Kösters verärgert.

Wenn man nicht endlich etwas gegen die ständige Erhöhung der Spritpreise unternimmt, wird das in der Zukunft große finanzielle Folgen haben. Keiner weiß eine endgültige Lösung, die für alle zufriedenstellend ist. Doch die Zukunft wird eine Lösung bringen müssen. Denn so kann es nicht weiter gehen.

Sophie van der Linden und Ann Kathrin Maaßen, Kalkar, Städt. Gymnasium Kalkar

OB-Kandidat Harald Lenders – Parteilos, zielstrebig und unabhängig

In einem Klassenraum meiner Schule, dem Franz-Haniel Gymnasium in Homberg, sitzt Harald Lenders mir aufmerksam gegenüber. Auf meine Frage, warum ein parteiloser „Normalbürger“ kandidieren will, schildert Harald Lenders mit klaren Worten seine Beweggründe: Nach der Abwahl von Adolf Sauerland stand Duisburg vor einem Neuanfang. Alle Parteien versprachen, einen parteiübergreifenden Kandidaten zu finden. Das kam nicht zustande. Für viele Bürger blieb so die Frage: „Wen soll ich wählen?“. Das war der Zeitpunkt, an dem Harald Lenders entschied, zu kandidieren.

Im Wahlamt informierte sich Harald Lenders über die Bedingungen für die Kandidatur: Er braucht 370 Stimmen, um kandidieren zu können. Innerhalb von zwei Wochen schafft er es, über 500 Stimmen zu sammeln. Die Zielstrebigkeit, die er beim Stimmen sammeln zeigt, ist sicherlich wichtig für die Ausführung des Amtes eines Oberbürgermeisters.

Doch was befähigt ihn zusätzlich zu dieser Zielstrebigkeit, Oberbürgermeister einer Stadt mit 480000 Einwohnern zu sein? Er selbst sieht seine 35-jährige Dienstzeit bei der Bundeswehr als wichtigste Grundlage. In verantwortlichen Positionen bei Bundeswehr und NATO tätig hat er gelernt, strukturiert zu handeln, Situationen zu analysieren, zu bewerten und Entscheidungen zu treffen. Auch seine politische Unabhängigkeit sieht er als Vorteil für die Stadt. Denn wie er selber sagt: „Ich bin keiner Partei verpflichtet, sondern nur den Bürgern Duisburgs.“ Gerade seine Parteilosigkeit ermögliche es ihm, auf alle Parteien zugehen zu können. So könne er mit allen Vertretern tatsächlich den Neuanfang einleiten und Duisburg wieder gemeinsam nach vorne bringen.

Die Unabhängigkeit von Harald Lenders ist allerdings vielleicht auch sein Problem. Denn er wird durch keine Parteikasse und keinen Sponsor unterstützt. Meine Frage ist nun: Wie will er sich dann Bekanntheit verschaffen? Harald Lenders berichtet, dass er das Internet als wichtigste Werbeplattform nutze. Dort versucht er auf Facebook und auf seiner eigenen Webseite, die Bürger von sich zu überzeugen.

Aber was sind eigentlich seine Ziele für Duisburg? Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit und Verbesserung der Integration sind zwei seiner Schwerpunkte. Auf seiner ‚Duisburg-Tour‘ im Mai möchte sich an markanten öffentlichen Stellen den Wählern präsentieren. Und zwar nicht zweidimensional auf einem Werbeplakat, sondern vor Ort und im direkten Gespräch mit den Bürgern Duisburgs.

Nach dem Gespräch habe ich den Eindruck: Harald Lenders ist nicht nur zielstrebig, sondern er weiß auch, wie er seine Ziele erreichen kann.

Tabea Wiesner, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium