Am 12. Juni – Welttag gegen Kinderarbeit

Der Welttag gegen Kinderarbeit soll jedes Jahr wieder daran erinnern, wie viel Kinderarbeit es auf der Welt gibt und dass daran dringend etwas geändert werden muss.

Am 12. Juni 2014 findet der Welttag gegen Kinderarbeit das zwölfte Mal statt. Dieser Tag wurde durch die Internationale Arbeitsorganition (ILO) im Jahr 2002 eingeführt. Sie wollen bis zum Jahr 2016 die schlimmsten Formen der Kinderarbeit beseitigen. Heute arbeiten nach Angaben von UNICEF 190,7 Millionen Kinder, die zwischen fünf und 14 Jahren alt sind. Im Rahmen dieses Gedenktages wird auch verstärkt auf den Kinderhandel hingewiesen.
Ein Kind wird erst als arbeitend bezeichnet, wenn es wirtschaftlich aktiv ist. Kinderarbeit wird von der UN-Kinderrechtskonvention als Tätigkeit von unter 18-jährigen definiert, die am Schulbesuch gehindert werden. Heute arbeiten circa 190,7 Millionen Kinder. Die meiste Kinderarbeit gibt es in Asien, im Pazifikraum und in Afrika südlich der Sahara.
Die Armut der Eltern ist meistens der Grund der Kinderarbeit. Leichte Tätigkeiten bei Kindern ab 13 Jahren sind in Deutschland erlaubt. Allerdings sind schwerere Tätigkeiten bei schulpflichtigen Kindern verboten.

Anne Grabowski, 8a, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium , Viersen

Der Junge, der durch YouTube berühmt wurde. – Justin Bieber

Justin Bieber wurde am 1. März1994 in London, Kanada geboren. Er führte in Stratford ein ganz normales Leben. Sein großer Traum war es als Sänger berühmt zu werden, der auch bald in Erfüllung ging.

Viele sagen, er sei über Nacht berühmt geworden, aber das entspricht nicht der Wahrheit! Er hat 2008 sein erstes Video auf YouTube hochgeladen, es bekam direkt mehrere 100.000 Aufrufe, worüber sich nicht nur Justin, sondern auch seine Mutter Pattie Malette freute, deswegen luden sie mit der Zeit immer mehr Videos hoch. Der Manager Scooter Braun entdeckte diese Videos und wollte diesen Jungen sofort finden, das tat er dann auch und ließ Pattie und Justin in LA einfliegen. Dort stellte Justin sich einer Plattenfirma vor, die leider keine Interesse an ihm hatte. So mussten die beiden wieder zurück in ihre Heimat Kanada fliegen, wo der Alltag dann ganz normal weiterging.

Niemals gab er seinen Traum auf. 2009 flogen Justin, der damals 14 Jahre alt war, und seine Mutter nocheinmal nach LA. Dort sang Justin Usher vor. Usher war von ihm begeistert und stellte seinem Plattenlabel Justin vor, wo Usher selber mit 14 berühmt wurde. Dieses hatte dann auch Interesse an ihm und nahm ihn unter Vertrag. Dort produzierte er als Erstes seinen ersten Song „One Time“, der die Charts stürmte. Pattie und Justin zogen von ihrer geliebten Heimat Kanada nach LA.

In folgenden Serien spielte Justin schon mit:
2009: True Jackson
2010: CSI: Den Tätern auf der Spur
2011: CSI: Den Tätern auf der Spur
2011: So Random!

Justin bekam immer mehr Fans, die sogenannten „Belieber“. Es dauerte nur wenige Monate, da kannte ihn die ganze Welt. Trotz der vielen Hater blieb er immer stark, weil er wusste, dass seine „Belieber“ immer für ihn da sind. Seine alten Freunde in Kanada, seine Familie und seine Crew sorgten dafür, dass er immer auf dem Boden blieb. 2010 startete er seine Welttour die „My World Tour“, die ein großer Erfolg war! Er sang oft vor ausverkauften Hallen und verschenkte an Fans, die nicht so viel Geld hatten, Tickets, um sie so glücklich zu machen und etwas zurückzugeben. Mit der Zeit wurde er immer berühmter und setzte sich immer neue Ziele.

Eins davon war, im Madison Square Garden in New York aufzutreten, was er auch schaffte. Dort sang er vor ausverkauftem Publikum und beigeisterte es mit einer großartigen Bühnenshow. Ende 2011 brachte er dann seinen Film „Never Say Never“ heraus, der ein großer Erfolg war. In dem Film werden viele Ausschnitte von der „My World Tour“ gezeigt und dort wird auch seine Erfolgsgeschichte genau erzählt.
2011 brachte er sein Weihnachtsalbum „Under The Mistletoe“ heraus und sorgte so für Weihnachtsstimmung. Justin nahm oft an sozialen Aktionen teil und spendete auch sehr viel Geld. Er half unter anderem auch bei einem Bau einer Schule in Afrika. Ein sehr christlicher Mensch ist Justin, was man auch an seinen Tattoos erkennt, denn er hat sich auf die Waden Jesus und betende Hände mit Rosen tätowieren lassen. Mit der Zeit hat Justin sich verändert und ist erwachsen geworden, denn inzwischen ist er schon 19 Jahre alt.
Seine zweite Tour heißt „Believe-Tour“, die 2012 startete und zur Zeit immer noch läuft. Auch in Deutschland machte er Halt und zwar in den Städten München, Dortmund,  Frankfurt, Köln, Hamburg und Berlin. Dort war er Ende März und Anfang April 2013. Viele seiner Fans übernachteten vor den Konzerthallen und sogar vor dem Hotel. Zurzeit arbeitet Justin an neuer Musik und bringt jeden Montag ein neues Lied heraus. Auch sein zweiter Film „Believe“ kommt Weihnachten in die Kinos.
Mit der Zeit bekam Justin immer mehr das Badboy-Image wegen seiner vielen Tattoos und der negativen Schlagzeilen. Aber auch er ist nur ein Mensch und macht Fehler, die er später bereut und es stimmt auch nicht immer alles, was in den Medien berichtet wird.
So wurde aus einem ganz normalen Jungen, der in einer Kleinstadt wohnte, ein Weltstar.

Anne Grabowski, 8a, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium , Viersen

Das Deutsche Top TV – We love to entertain you?

Was passiert, wenn man um 9.30 Uhr, 10.30 Uhr oder 16 Uhr freitags den Fernseher einschaltet? Ganz einfach, man hat das Glück, die „crème de la crème” des deutschen Fernsehens auf RTL zu sehen. Familien im Brennpunkt.

Doch man halte sich fest, denn es kommt noch besser, von 11 Uhr bis 14 Uhr läuft nicht nur „Richterin Barbara Salesch”, sondern auch noch „Richter Alexander Holt” auf Sat1. Für alle, die die Mathe-Stunde auf dem Handy verbracht haben, sind das ganze fünf Stunden ununterbrochenes Fernsehen. Wovon übrigens vier Stunden hoch qualitative Gerichtsprozessnachstellungen sind. Da soll einmal jemand sagen, dass Fernsehen nicht schlau macht.
Wem das aber noch nicht genug ist, der darf auch noch „Anwälte im Einsatz” schauen. Die hundertprozentig echte „Reality Show” läuft seit dem 30. September und hat in der ersten Staffel schon 61 Episoden! Wer braucht schon Qualität, wenn man Quantität hat, richtig? Fans müssen sich natürlich keine Sorgen machen, denn bereits am 2. Januar 2014 beginnt die zweite Staffel. Oft hört man natürlich die nie zufriedenen Kritker sagen, dass man im amerikanischen Fernsehen doch viel bessere Serien hat. Sogar der ein oder andere unverschämte Bürger würde diesen Kulturschatz mit Abfall gleichstellen. „Trash TV” sagt man in den von Anarchie beherrschten „Breaking Bad”- und „Game of Thrones”-Kreisen. Doch jeder Kenner der Film- und Fernsehkunst wird ohne Fehler die Eleganz und Ästhetik eines majestätischen Schwans wiedererkennen.
Doch wer immer noch nicht zufrieden ist, darf natürlich um 20.15 Uhr auch die deutsche Übersetzung der ein oder anderen Sendung sehen. Schließlich wäre es doch uneffizient, selbst etwas ähnliches zu produzieren, wenn man noch eine übersetzte Version senden kann. Der nimmer anhaltende Strom des Top TV wird nächstes Jahr natürlich nicht an Fahrt verlieren. Garantiert bringen uns RTL, Sat1 und unsere anderen Lieblingssender neue Blockbuster. Es gibt schon Gerüchte über eine neue „Hitsendung”, sie soll „Getränkeautomatennachfüllbeamte im Einsatz” heißen. Die wird sicher die spannendste Sendung im deutschen TV.

Philip Brenninkmeyer, 9a, International School Of Düsseldorf

Eine Hoffnung für die Zukunft – Umweltschutz muss sich langsam durchsetzen

Der Umweltschutz ist heutzutage ein wichtiges und allbekanntes Thema. Aktuelle Studien haben ergeben, dass, wenn sich in den nächsten zehn bis 20 Jahren nichts Grundlegendes ändert, es uns irgendwann an den nötigen Energiequellen (zum Beispiel. Erdöl, Erdgas) mangeln wird.

Natürlich suchen die Energiekonzerne nach neuen und länger anhaltenden erneuerbaren Energien, aber trotzdem sind wir in dieser Weise noch nicht für die Zukunft abgesichert. Doch wir versuchen, mit neuen Erfindungen immer wieder der Natur zu helfen. Leider sind diese Erfindungen meist gut durchdacht, aber für eine größere Verbreitung zu kostspielig. Außerdem versuchen Umweltorganisationen wie Greenpeace, WWF und Naturefarm durch Dokumentationen, Werbungen oder durch andere Medienmöglichkeiten auch an die jüngere Generation ranzukommen. Da die Jugendlichen sich meist noch nicht im Klaren darüber sind, dass die Natur im Prinzip die einzige Energiequelle ist, die uns Menschen zur Verfügung steht, werden sie durch moderne Medien angesprochen. Außerdem sind die Jugendlichen zuständig, dass auch die nächsten zehn oder 20 Generationen noch eine Chance haben, das Schönste, was den Menschen gegeben wurde, zu erleben. Ein weiterer Faktor für die jüngere Generation bzw. die Menschen, die sich noch nicht für den Umweltschutz interessieren oder einsetzen, ist das Verbreiten des Interesses für den Umwelschutz über die Prominenz. Denn die Prominenz steht oft für Jugendliche an der Stelle eines Vorbildes, demnach wollen sie der Prominenz nacheifern und sich wie diese einsetzen.
Eine Umfrage in unserer Klasse (8c des Cecilien-Gymnasiums) hat ergeben, dass sich nur neun von 20 befragten Schülern später für die Umwelt einsetzen wollen. Diese Umfrage hat uns gezeigt, dass sich viel zu wenige Jugendliche für die Umwelt einsetzen wollen. Doch wir müssen daran arbeiten, um alle für den Umweltschutz zu begeistern. Alle können kleine, aber bedeutsame Taten vollbringen um unsere geliebten Erde zu helfen, damit sie uns noch lange erhalten bleibt. Dieses Thema geht schließlich jeden etwas an.

Adel Schmuklerman, Lea Vianden, 8c, Cecilien-Gymnasium, Düsseldorf

Eine Umfrage unter Mitschülern – Wie die Schüler einer 8. Klasse ihre Zukunft sehen

Nach einer Umfrage zum Thema „Zukunft der heutigen Jugend“ haben sich in unserer Klasse, der 8c des Städtischen Cecilien-Gymnasiums, folgende Ergebnisse aufgetan, die hier in Statistiken präsentiert werden.

Zu dem Thema wurden zehn Schüler der Klasse 8C des Cecilien-Gymnasiums in Düsseldorf befragt. Die Befragung ergab, dass alle Schüler auf einen erfolgreichen Abschluss und ein anschließendes Studium bauen. Dieses Studium sollte nur zur Hälfte in Deutschland ausgeführt werden, die andere Hälfte wollte im Ausland – speziell in England oder Amerika – ihr Glück versuchen.
Beim weiteren Berufsleben und der Zukunft der Schüler schieden sich die Geister, welchen Weg man eingehen wollte: Ein Drittel war sich nicht nicht im Klaren, der Rest tendierte zu den „Ressorts“ Journalismus und Medizin. Jedoch sind auch Schattenseiten zu erkennen, denn weniger als die Hälfte der Befragten traut der heutigen Jugend eine angenehme und erfolgreiche Zukunft zu. Ein weiterer Rückschlag ist die Tatsache, dass nur ein Fünftel der Interviewten Potenzial in der eigenen Klasse sehen. Das Resultat zeigt, dass nach Einschätzungen der Jugendlichen, die Zukunft Positives, sowie auch Negatives bringt.

Paria Stella Namazi, Jasmina Davis, 8c, Cecilien-Gymnasium, Düsseldorf

Erfolgreich bis heute – Coco Chanel

Vor 40 Jahren starb die Modedesignerin Coco Chanel. Ihre Entwürfe sind aber auch heute noch wegweisend, genau wie ihre schlaue Denkweise.

Enge Taillen und bodenlange Kleider: Coco Chanel gefiel die Mode der Jahrhundertwende nicht, sie empfand sie als hässlich. Sie war daher überzeugt, dass eine Veränderung her müsse und revolutionierte deshalb die Mode. Sie führte den Kurzhaarschnitt, den knielangen Rock und bequeme Damenkleidung ohne Korsett ein. Sie wird daher als „Erfinderin“ vieler Neuerungen genannt.
Coco Chanel gilt heute als die populärste Modeschöpferin des letzten Jahrhunderts, weil sie mit ihrem Comeback in den 50er Jahren berühmt wurde. Damals designte sie das legendäre „Chanel-Kostüm“ und das bekannte „Kleine Schwarze“, wodurch sie ihre ehemaligen Kollegen übertraf und sehr authentisch ihre eigene Mode verkörperte.
Ihre gefühlslose Art und ihr dunkler Humor galten nicht als weiblich, sie blieb zudem unverheiratet und kinderlos.
Um die Bedürfnisse der Frauen zu erfüllen, entwarf sie zweckmäßige und ästhetische Kleidung. Sie bevorzugte hierbei schlichte, klare Linien und Farben wie schwarz und weiß. Ihre Kleider waren leicht zu imitieren und ihr Stil setzte sich schnell in der Masse durch.

Kübra Uyar, 8a, Franz-Meyers-Gymnasium, Mänchengladbach

32-jähriger Hip-Hopper mit tiefgründigen Texten – Chakuza

Chakuza ist ein österreichischer Hip-Hopper und Rapper mit deutschen Texten. Zusammen mit anderen Musikern veröffentlichte er einige Alben.

Der 32-Jährige rappt in vielen seiner Lieder über sein Leben und erzählt somit viel von sich und seinen Problemen. Er hat tiefgründige Texte mit Verstand geschrieben und vielleicht erweckt seine Musik ja auch das Interesse der Leute, die ihn bisher noch nicht kennen. Sehr bekannt ist er nämlich nicht. 2013 startete seine „Magnolia-Tour“ in Deutschland. Die Songs handeln von Liebe, Geld und Familie. Tickets für seine nächsten Konzerte im Jahr 2014 kann man im Internet bestellen. Vielleicht mögen einige von Euch seine Musik? Probiert es aus!

Arzu Diker, 8a, Franz-Meyers-Gymnasium, Mänchengladbach

Mit dem Pferd ins Gleichgewicht kommen – Therapeutisches Reiten

Therapeutisches Reiten ist für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene mit körperlichen, seelischen und sozialen Behinderungen.

An dem Reiterhof „Carolinenhof” in Essen-Kettwig werden mehrere Arten therapeutischen Reitens so wie Voltigieren, Hippotherapie und Reitpädagogik angewendet. Der Carolinenhof ist ein integrativer Reitstall, die Pferde sind extrem brav und unerschrocken.
Der Carolinenhof wird von der Stiftung „Regenbogen” unterstützt. Die Stiftung Regenbogen setzt sich für Kinder mit Behinderung ein, deren Eltern nicht das Geld haben, den therapeutischen Reitunterricht zu bezahlen. Der Hof bietet viele Möglichkeiten an, so wie einen Kran, der den Patienten auf das Pferd hebt. Die Pferde sind speziell trainiert, so dass sie sehr ruhig und unerschrocken sind.
Ich persönlich mag den Hof sehr, besonders die Menschen, Tiere und Atmosphäre und gehe regelmäßig zu dem Hof um auszuhelfen, indem ich Pferde führe, sattle oder den Kindern helfe aufzusteigen. Schon öfters habe ich mitbekommen, dass Kinder große Fortschritte machen und viel offener sind, sobald sie auf dem Pferd sitzen.
„Durch das Pferd kann er viel besser balancieren und bekommt sehr viel Gleichgewicht”, sagte eine Reitlehrerin vom Carolinenhof über einen beeinträchtigten Jungen, der auf dem Hof reitet.
Es lohnt sich für jedes Kind mit Interesse an Pferden oder Reiten, einen Besuch abzustatten und den Carolinenhof und die Regenbogen kennenzulernen

Victoria Schmid, 9.2, International School Of Düsseldorf

Rhönradturnen: Spannend, elegant, außergewöhnlich – Gymnastik im Rad – warum Nicht?

An einem kalten Donnerstag Abend während der Adventszeit ist die Turnhalle der Benzenberger Realschule Düsseldorf hell beleuchtet. Die Autofahrer, die auf der Siegburger Straße um diese Uhrzeit fest im Stau stecken und im Schneckentempo an der Schule vorbeikriechen, fragen sich vielleicht, was den in dieser Turnhalle vorhergeht: Ein Basketballspiel oder vielleicht eine Schülerveranstaltung? Aber dass in der Halle Rhönradturnen geübt wird, das würden sie nicht erraten.

Jeden Donnerstag von 17 bis 18.30 Uhr trainieren sieben Mädchen im Alter von neun bis siebzehn Jahren die Kunst des Rhönradturnens mit dem SG-Radschläger Verein. Das Rhönrad ist ein Sportgerät, das aus zwei Reifen, die mit sechs Sprossen (jeweils zwei Griff-, Brett- und Spreizsprossen) verbunden sind, besteht. Die Mädchen üben das Geradeturnen; eine von den drei Rhönradturnarten, bei der das Rad auf beiden Reifen rollt. Mit Körperschwung setzen sie das Rhönrad in Bewegung und führen dann im rollendem Rad gymnastische und akrobatische Übungen vor. „Am Anfang war es auch ganz schön schwer“, sagt die zwölfjährige Ariane. „Man muss seine Angst überwinden, weil das nicht ganz ohne ist.“ Ariane und ihre zwei Freundinnen Nina und Nora turnen seit knapp einem Jahr und schaffen es alle, gute Körperspannung zu halten; ein sehr wichtiges Element des Rhönradturnens. „Die Hüfte muss man schon gerade halten“, meint Nora während Nina ergänzt, das man auch viel „mit den Armen ziehen muss.“
Zu zweit kann auch in dem Rhönrad geturnt werden. Leandra (17) und Larissa (16)  tun dies schon seit eineinhalb Jahren. „Für uns ist das inzwischen leicht”, meint Leandra, nachdem sie und Larissa eine elegante Routine vorführen.
Zur Zeit üben die sieben Turnerinnen für die Weihnachtsfeier, die jedes Jahr vor den Ferien stattfindet. In dieser Show können sie ihren Eltern und Freunden zeigen, was sie in dem vergangenen halben Jahr gelernt haben. „Ab den Sommerferien trainieren wir für die Weihnachtsfeier,“ erzählt die siebzehnjährige Leandra. „Vor den Sommerferien für die Wettkämpfe“, stimmt ihre Freundin Larissa ein.
Viele der Turnerinnen haben schon an einem Landesklassenwettkampf teilgenommen. Bei so einem Wettkampf muss jeder Turner eine Pflichtkür vorführen, die für alle Teilnehmer je nach Altersgruppe gleich ist. Danach wird die eigene Kür vorgeführt, die schon Wochen vorher zusammengestellt und geübt wurde. Die Regeln sind streng. „Wenn man drei mal aufgefangen werden muss oder rausgefallen ist, muss man an der Stelle aus dem Rad rausspringen, und es wird nur der Teil bewertet”, erklärt Leandra. Außerdem gibt es Abzüge, wenn die Hüfte schief ist, die Arme oder Beine krumm sind, wenn die Finger nicht zusammen sind oder wenn man aus dem Rad fällt. „Dass macht ja auch den Reiz aus“, meint Leandra, die dieses Jahr schon an zwei Wettkämpfen teilgenommen hat und auf jeden Fall Rhönrad weiterturnen will. Denn wie Larissa sagt: „Es ist mal was Außergewöhnliches!“

Isabella Anglin, 9.3, International School Of Düsseldorf

RSV-Trainer und Hockey-Olympiasieger Volker Fried – „Einer guten Zusammenarbeit stehts nichts im Wege“

Seit ungefähr einem halben Jahr ist der ehemalige Rekord-Hockey-Nationalspieler Volker Fried (52) nun Trainer beim Hockey Regionalligisten Rheydter Spielverein. Im Interview ermöglichte er Einblicke in seine Hockeyjugendzeit, seine Erfolge als Spieler und Trainer und seine Eindrücke in den ersten Monaten beim RSV.

Jule: Wie bist du zum Hockeysport gekommen?
Fried: Meine Eltern haben mir in der Kindheit viele Sportarten gezeigt. Fußball machte mir Freude, aber für meine Mutter kam dieser Sport wegen der vielen Spiele und Trainings auf Asche nicht in Frage (lacht). Als mein Vater mir dann den Hockeysport näher gebracht hatte, war ich schnell begeistert. Mein erster Verein war dann mit zehn Jahren RW Köln, dem ich heute noch sehr verbunden bin.

Welche Vereine hast du als Trainer begleitet?
1986/1987 bin ich als Trainer mit BW Köln in die Bundesliga aufgestiegen. Da ich parallel als Spieler bei RW Köln aktiv war, musste ich meine Tätigkeit bei BW Köln aufgeben. Nach dem Düsseldorfer HC, den ich dann zwölf Jahre trainierte, trainierte ich ab 2011 den Marienburger SC. Seit einigen Monaten bin ich nun Trainer in Rheydt und trainiere dort die männliche Jugend B und A und die erste Herrenmannschaft.

Welche Gründe hattest du, Trainer in Rheydt zu werden?
Durch persönliche Kontakte war die Zeit günstig, in Rheydt tätig zu werden. In Gesprächen mit den Vorstandsmitgliedern des RSV konnten wir schnell Einigung erzielen, wie und wo ich mich am besten einbringen kann. Einer guten Zusammenarbeit stehts nichts im Wege. Nach den ersten Monaten fühle ich mich bestätigt und freue mich nach wie vor die Aufgabe übernommen zu haben.

Was gefällt dir bisher beim Rheydter Spielverein?
Die Leute im Club mag ich sehr. Hier herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre und es macht viel Freude mit meinen Mannschaften zusammen zu arbeiten, zumal alle bereit sind für den angestrebten Erfolg intensiv zu arbeiten.

Worin siehst du deine Hauptaufgabe als Trainer?
Ich versuche aus jedem Spieler entsprechend seiner Talente das Beste heraus zu holen und so viel Freude zu vermitteln, dass auch die Spieler diesen Anspruch an sich haben. Hierbei sind mir Werte wie Disziplin und ein respektvoller Umgang miteinander sehr wichtig.

Eine letzte Frage: Als aktiver Hockeyspieler warst du sehr erfolgreich: 290 Länderspiele für Deutschland und unter anderem bei vier aufeinander folgenden Olympischen Spielen für Deutschland aktiv. Was bedeutete die Olympiateilnahme für dich?
Olympische Spiele sind einzigartig. Als Teilnehmer gehörst du zu einer großen Familie der besten Sportler der Welt. Ich erfüllte mir drei Träume. Der erste Traum war die Teilnahme, von der jeder Sportler träumt. Wenn du dann noch Chancen auf einen Medaillengewinn hast, wird ein zweiter Traum wahr. Und als wir dann in Barcelona Olympiasieger wurden, erfüllte sich der dritte Traum.

Danke für das Gespräch. Es hat mir viel Spaß gemacht!

Jule Mollner, 8b, Franz-Meyers-Gymnasium, Mänchengladbach