Judo vermittelt Werte – Der „sanfte Weg“

Judo heißt so viel wie „sanfter Weg“. Vor etwa 131 Jahren hat in Japan ein Mann namens Jigoro Kano eine Kampfsportart erfunden, die dem Gegenüber keine Schmerzen bereitet, diese nannte er „Judo“.

Beim Judo wird nicht getreten, sondern versucht, den Gegner durch Würfe zu Boden zu bringen. Heutzutage betreiben fast 20 Millionen Menschen diesen Sport. Judo ist ein Partnersport, das heißt, wer keinen Partner hat, kann auch kein Judo betreiben.
Höflichkeit, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit, Respekt, Bescheidenheit, Wertschätzung, Mut, Selbstbeherrschung und Freundschaft bilden die Judowerte. Vor dem Training wird angegrüßt. Dabei wird sich hingekniet, die Hände auf die Oberschenkel und es wird sich verbeugt.
Ich selber mache Judo seit vier Jahren beim SV Menzelen 1925 e.V. und habe immer sehr viel Spaß. Doch besonders interessant wird es auf den Turnieren, wenn man gegen andere Judoka kämpft als gegen die des Vereins.
Wie läuft so ein Turnier ab? Bei einem Turnier wird man je nach Gewicht in verschiedene Gewichtsklassen eingeteilt. Wenn alle Gewichtsklassen feststehen, kämpfen Jungs und Mädchen getrennt gegen die Judoka aus ihrer Gewichtsklasse. Am Ende wird geguckt, wer die meisten Kämpfe gewonnen hat, derjenige ist dann Sieger. Es gibt verschieden Turniere. So gibt es ganz normale Turniere, aber eben auch Turniere wie die Bezirksmeisterschaft, bei der man sich für die Westdeutsche Meisterschaft qualifizieren kann, wenn man unter die ersten drei kommt.

Ronja-Marie Meckl, 8a, Marienschule, Klever Str. Xanten

Harry Potter und der Orden des Phönix – Ein Bestseller unter der Lupe

Harry Potter und der Orden des Phönix, geschrieben von der genialen Autorin Joanne K. Rowling und beim Verlag Cornelsen in Deutschland 2003 veröffentlicht, ist ein fortwährender Bestseller des Genres Jugendliteratur.

Harry Potter, ein fünfzehnjähriger Junge, geht in eine Schule, wo Zauberei gelehrt wird. Im fünften Band der Harry-Potter-Reihe will er der Welt bekannt machen, dass Voldemort, ein mörderischer Zauberdiktator, noch am Leben ist. Weil er das behauptet, wird der vorher beliebte und berühmte junge Zauberer gemieden, verachtet und für verrückt erklärt. Nur noch seine besten Freunde stehen zu ihm.
Die Handlung spielt in einer Gegend in England um 1995. Die fiktive Schule „Hogwarts“ ist dabei der Hauptschauplatz. Die Geschichte spielt auch im Haus von Harrys Onkel und im „Fuchsbau“, wo sein bester Freund Ron lebt.
Das Buch weckt die Neugierde seiner Leser immer wieder: Jedes Ereignis lässt die Spannung höher steigen, aber deshalb ist das Buch etwas komplex, da alles aufeinander aufbaut und jedes Ereignis wichtig ist, wovon es zahlreiche gibt. Die eigene Vorstellungskraft wird dabei herausgefordert. Dafür hält die Spannung bis am Ende und darüber hinaus, da viele Fragen erst in den letzten Bänden behandelt werden. Deswegen ist es sinnvoll, die ersten Bände zu lesen.
Generell braucht man viel Geduld, da es circa 1000 Seiten umfasst. Damit ist das Buch einer der sehr großen Romane. Nebenbei ist die deutsche Version ziemlich gut übersetzt, man spürt nicht unbedingt, dass es eine übersetzte Version ist. Die Figuren werden sehr lebendig geschrieben, so gut, dass man meinen könnte, man sei dabei. Dazu ist die Sprache meist einfach und eher umgangssprachlich, nur die fiktiven Wörter wie „Muggel“ oder „Bowtruckle“ können leicht irritieren. Im Vergleich zu anderen Fantasygeschichten ist das Buch etwas komplexer und viel umfangreicher und fordert eine hohe Vorstellungskraft.

Fazit:
Es ist ein sehr kreativ geschriebenes und sehr gelungenes Buch, welches den Leser absolut fesselt und Spannung erzeugt. Ich empfehle es Lesern, die gerne viel lesen, viel Neues erfahren wollen und sich eine Herausforderung im Bezug der Vorstellungskraft wünschen. Ein emotionales und typisches Fantasybuch, nur umfangreicher. Einfach ein Muss für Harry-Potter Fans!

Majeed Muhammad Tanveer, 8b, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium Viersen

Glosse – Bahnstreiks?! Is doch janz jut!

Heute schon wieder Bahnstreiks?! „Is doch janz jut“, würde der Niederrheiner sagen.

Ist doch ganz toll, oder? Man kann sich nicht mehr verspäten, der ganze Bahnstress ist weg und man hat einen guten Grund zu spät zu kommen! Sagen Sie ihrem Boss einfach, die GDL wollte mehr Geld, dann versteht er. Deshalb HDGDL GDL, oder? Das heißt „hab dich ganz doll lieb“ in unserem schönen Jugendjargon. Während die sich Mühe machen, mehr Moneten herauszudrücken, können Sie sich einfach auf die Bank setzen und genießen, wie das Wetter so ist. Ist doch ganz egal, wenn Sie einen wichtigen Termin verpassen! Das interessiert doch keinen! Also, sich auf der Bank lehnen und falls einer fragt, warum Sie sich freuen, sagen Sie: „Bahnstreiks?! Is doch janz jut!“

Majeed Muhammad Tanveer, 8b, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium Viersen

Kommentar – Demos müssen besser kontrolliert werden!

Die Regierung plant, dass Demos vorher schon verboten werden können, sodass Fälle wie bei der Hooligans-Rechtsextremen Demo in Köln verhindert und Gewaltfälle vermieden werden können.

Autos werden verschrottet, Sachschäden im Wert von mehreren tausenden Euros entstehen und Menschen werden verletzt. Was sich wie ein Tornado anhört, ist eine rechte Hooligan-Demo. Ab jetzt muss der Regierung klar sein, dass sie diese Tornados vorher stoppen müssen, indem sie, wenn die Demo angefangen hat, alle strafbar macht, die daran teilnehmen. Das zeigt die rechte Hooligan-Demo in Köln – eine dramatische Wendung.
Außerdem sollte man bedenken, dass zu viele Menschen in einer Demo die Polizei überfordern können. Auch der Einsatz von Pfefferspray oder Ähnlichem hat keinen Sinn bei einer zu großen Menge. Hinzu kommt, dass Rechtsextremismus generell verboten ist und eine Rechtsextremismus-Hooligan-Kombi doppelte Gefahr darstellt, deshalb muss das verhindert werden.
Sicherlich kann man einwenden, dass friedliche Demos unfairerweise verboten werden, dennoch sieht man meistens auf dem ersten Blick, wenn eine verbotene Demo starten wird. Dadurch wird die Zahl der verbotenen Demos deutlich geringer. Was beim Tornado evakuiert wird, muss auch hier evakuiert werden. Aber vorerst wird die Veranstaltung verboten.

Majeed Muhammad Tanveer, 8b, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium Viersen

Schule – Ist Schule doof?

Die Kreide quietscht kreischend an der Tafel. Lauthalses Gähnen ertönt. Diskussionen mit dem Nachbarn, wie doof doch diese Stunde sei. Die Erklärungen vom Lehrer, die eh keiner versteht. Und das Herumfummeln mit dem Stift. Diese Situation hat wohl jeder erlebt: eine typische Schulstunde.

„Ach, herrje“, flüstert Tom ungeduldig zu seinem Nachbarn, „noch eine Schulstunde und ich kipp um!“ Tom ist ein ganz normaler Schüler und hat 3-er auf dem Zeugnis, was ihm aber völlig gleich ist. Er möchte einfach weg von dieser grauen Einöde, auch wenn er weiß, dass er zu Hause eine Standpauke erleben würde. Es geht leider dem Großteil einer Schulklasse so: Entweder ist die Schule zu anspruchsvoll, zu langweilig, zu unmodern oder ganz einfach: doof!
Toms Eltern wünschen sich trotzdem, dass er einen guten Abschluss macht, weil es natürlich sehr wichtig für seine zukünftige Berufskarriere ist. Aber vielen Schülern ist nicht bewusst, was schlechte Noten für Auswirkungen auf die Zukunft haben können. Ständig muss Tom ermahnt werden, im Unterricht aufzupassen, ihm gelingt es einfach nicht, ständig an die grüne, hässliche Tafel zu schauen und dem Lehrer zuzuhören, er versteht nur Bahnhof. Es ist wie auf dem Nagelbrett, ständig wird man von Wissen gestochen. Und er muss einfach nach einiger Zeit raus aus diesem Brett. Eine Stunde lang, mit nur ganz kurzen Pausen, ist wie eine Folter, wie eine Strafe, obwohl man nichts Böses getan hat.
Die Schulen müssen Schüler besser fördern und auf die Wünsche eingehen. „Der Satz des Pythagoras, das interessiert doch keinen“, meint Tom daraufhin. „Das ist langweilig, lieber würde ich COC zocken, das macht mehr Spaß.“ Schüler sind sehr demotiviert, besonders bei angeblich unbrauchbaren Themen. Aber später im Beruf wird sich herausstellen, dass es durchaus sehr praktisch sein kann! Es gibt keine richtige Motivation, die den Großteil der Schüler strahlen lässt. Das liegt daran, dass die Schüler nicht aufmerksam „belohnt“ werden. Klar, bessere Noten sind eine Belohnung, aber eine, die Schüler bewegt, ist es nicht unbedingt. Sein Freund Hans, ein Schüler, der sehr motiviert ist und gute Noten schreibt, ist dagegen aufgeklärt worden: Seine Eltern erklärten ihm schon früh, dass Noten sehr wichtig für das zukünftige Leben sind und er wurde bei guten Noten früher belohnt, auch in Form von Geschenken. Heute sieht er die Schule als einen Schatz von angeblich unbrauchbaren Münzen, die aber später sehr wertvoll werden.
Die Frage ist also die Motivation: Lehrer und Eltern können dazu beitragen, das Kind zu fördern. Wenn es eine gelungene Motivation von der Schule gäbe, stiege Deutschland im HDI bezüglich der Bildung sehr schnell nach oben und Tom würde nicht mehr jammern, wozu der Satz des Pythagoras gut wäre.

Majeed Muhammad Tanveer, 8b, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium Viersen

Jugendliche zeigen schwankende schulische Leistung – Gefahr in den Händen

Heutzutage stellen Handys eine große Gefahr für Schüler dar. Dies ist meistens an den schulischen Leistungen erkennbar.

Immer mehr Jugendliche werden von sozialen Netzwerken oder aufwendig gestalteten Spieleapps angelockt. Kommt ein Jugendlicher nach Hause, wird sofort das Handy in die Hand genommen und stundenlang nicht losgelassen. Dies wird von Eltern und Pädagogen kritisiert. Die Hausaufgaben der Schüler verlieren immer mehr an Qualität. Dementsprechend fallen die Noten aus.
Schüler bemerken in diesem Zusammenhang oft nicht, dass sie einen „wertvollen Schatz“ in den Händen halten. Mit Hilfe des Internets besteht die Möglichkeit, nahezu allen möglichen Informationen über bestimmte Fragen oder Debatten zu recherchieren und zu finden. Man sollte Schülern eine begrenzte Nutzung des Handys erlauben, so können sie das Handy (hoffentlich) optimal für die Schule nutzen und ihre sozialen Kontakte zu Freunden und Familienmitgliedern auffrischen und stärken.

Furkan Häyük, 8a, Freiherr-von-Stein-Schule Krefeld

Viele Menschen haben im Alter tierische Begleiter – Gesünder durch Haustiere

Eine aktuelle Umfrage in unserer Klasse ergab, dass 50 Prozent der Großeltern von Schülerinnen Haustiere haben. Auch in unserer Stadt bestätigt sich also, dass viele Menschen tierische Begleiter im Alter haben.

Knapp 40 Prozent der Großeltern mit Haustieren verbringen einen Teil des Alltages mit „Gassi gehen“ mit ihrem Hund und stärken dabei ihr Immunsystem. 17 Prozent ziehen das Streicheln von Katzen vor und genießen so selbst einsame Stunden. Auch Wellensittiche fordern bei elf Prozent  der Großeltern regelmäßige Verantwortung ein. Erstaunlich ist, dass weitere elf Prozent sogar noch Pferde halten.
Selbstverständlich ist, dass sämtliche Haustiere neben der Beschäftigung auch viel Pflege benötigen und Kosten verursachen. Daher ist das eigene Haustier für manche vielleicht auch eine zu große Verantwortung. Eventuell wäre dann eine gelegentliche Haustierpflege in der Nachbarschaft oder im Tierheim eine Möglichkeit für mehr Aktivität im Alltag. Für alle Befragten steht fest, dass die Haustiere Oma und Opa manchmal besser helfen als Medizin.

Jana Sophia Scheffler, 8a, Marienschule, Klever Str. Xanten

Alle Hunde sollten in die Hundeschule – Hundeschule

Wer kennt es nicht? Man spaziert nichtsahnend durch die Gegend und wird plötzlich von einem Hund angefallen. Auf den Hund folgt der überforderte Hundebesitzer, der den Hund wegzerrt.

Bei einem zweiten Blick sieht man, dass der Hund auch sonst nicht hört. Es handelt sich dabei meistens um die kleinen Hunde. Aber warum? Viele Hundebesitzer halten es nicht für nötig, mit ihrem Hund in die Hundeschule zu gehen. Sie begründen es meistens mit Sätzen wie: „Ach, der macht schon nichts“ oder „Der hört auch so.“ Sätze die jeder schon gehört hat, richtig? Dabei wäre es das Einfachste, den Hund in die Hundeschule zu bringen, wo er lernt zu gehorchen, zum Beispiel auf Kommandos wie „Sitz“, „Platz“, „Rolle“, „Gib Pfötchen oder „Spiel tot“.
Doch in der Hundeschule kann der Hund noch viel mehr lernen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass Hunde in der Schule ein gutes Sozialverhalten erlernen. Dies hat denselben Effekt wie eine Turnstunde bei Menschen. Man hat Spaß, kann sich austoben und lernt so, Verhaltensweisen zu deuten. Und Hunde, die in der Hundeschule waren, erkennt man daran, dass sie offen sind und nicht mit aggressivem Bellen auf andere Hunde reagieren. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Besuch der Hundeschule für alle Beteiligten zu einem entspannten Miteinander führen würde. Für den Besitzer, den Hund und vor allem für die Allgemeinbevölkerung.

Antonia Heek, 8a, Marienschule, Klever Str. Xanten

Reisen in Paralleluniversen – Ein Treffen mit Doppelgängern

Wer hat von Paralleluniversen noch nicht gehört? Häufig hört man sie in Science-Fiction Sendungen, doch wie viel Wahrheit steckt dahinter und ist es möglich dorthin zu gelangen und sich selbst zu treffen?

Paralleluniversen sind in der Filmbranche nicht selten vertreten, jedoch finden sie auch in der Naturwissenschaft immer häufiger Anklang. So soll es nach diesen Befürwortern unzählige Universen geben, auch Multiversum genannt. Dabei existiere nicht nur ein Urknall, sondern unzählige, und diesen unterscheiden sich hinsichtlich der dortigen Naturgesetze und Geschehnisse. Und so sagt man, dass es auch unzählige Universen gebe, in denen es einen Doppelgänger von uns gibt oder noch viel weitgehender, dass jedes plausibles Geschehnis geschehe. In einem anderen Universum gehöre Nordrhein-Westfalen demnach zu Belgien.
Das Problem liegt nur darin, dass die Theorie nicht bewiesen werden kann; zumindest aktuell. Denn so sei es auch nicht möglich, dass die Universen gegenseitig Licht durchlassen und somit sei auch keine Betrachtung oder gar ein Eintreten möglich. Doch denke man soweit, verliere die Naturwissenschaft einen ihrer wichtigsten Bestandteile, nämlich dass man Theorien auch beweist. Daher ist es aktuell nicht möglich, seinen Doppelgänger zu treffen, womöglich aber in naher Zukunft.

Felix Weuthen, 8b, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium Viersen

Unsere Mannschaft gewinnt den Deutschland Cup. – Deutschland gewinnt Eishockey Cup

Beim Deutschland Cup im Olympia Eisstadion München kämpften vom 7. November bis zum 9. November 2014 die Eishockey National-Mannschaften aus Kanada, der Slowakei, der Schweiz und Deutschland um den Sieg.

Auch dieses Mal gewann die deutsche Mannschaft den Cup, der dieses Jahr in München stattfand. Dies war aber eine knappe Angelegenheit für die Deutschen, da auch die Schweizer viele Punkte holten. Auf dem zweiten Platz landeten somit die Schweizer. Auf den dritten Platz haben es die Slowaken geschafft und damit die Kanadier auf den letzten Platz zurückgelassen. Auch im nächsten Jahr soll der Wettbewerb um den Pokal wieder in München stattfinden.

Joshua Schmeder , 8a, Fichte-Gymnasium Krefeld