Die aktuelle Saison des BVB – Die Ära Thomas Doll – Ende in Sicht?

Wie alles begann: Am 13.03.2007 wurde Thomas Doll von der Vereinsspitze des BVBs als Nachfolger von Jürgen Röber vorgestellt.

Dieser war nach nur drei Monaten wegen einer Negativ-Serie wieder entlassen worden. Unter Doll beendete das Team die Saison auf einem mittelmäßigen neunten Platz.

Vorbereitungen auf die Saison 2007/2008:

Schon in der Sommerpause verpflichtete Doll Spieler, wie z.B. den Kroaten Mladen Petric oder dessen Landsmann Robert Kovac. Doll formte ein „neues“ Team mit Veränderungen in jeder Position.

Die Hinrunde 2007/2008:

Schon bald merkten die Fans, dass die Abwehr des BVBs nicht funktionierte: Sie hatte fast in jedem Spiel mindestens 2 Tore kassiert. Außerdem begann BVB-Boss Hans-Joachim Watzke, über fehlende Kampfmoral zu klagen (Zitat: „Weicheier-Fußball“). Doch Doll konnte die schlechten Ligaspiele durch den DFB-Pokal ausgleichen, Borussia Dortmund erreichte durch einen 2:1-Sieg gegen Frankfurt das Achtelfinale.

Die Winterpause:

Thomas Doll reagierte auf die Abwehr-Schwäche und holte den jungen Abwehr-Spieler Rukavina und lieh Mats Hummels von Bayern München (ebenfalls Abwehr) aus. Doch es gab auch Absagen:der BVB-Manager Zorc konnte keinen Vertragsabschluss mit Nationaltorhüter Jens Lehmann (Asenal London) vereinbaren.

Die Rückrunde 2007/2008:

Der BVB erreichte durch einen 2:1-Sieg gegen Werder Bremen das DFB-Viertelfinale. Kurz darauf wurde Thomas Dolls Vertrag bis 2010 und Michael Zorcs Vertrag bis 2009 verlängert, doch als „Gegenleistung“wude Mental-Trainer Jürgen Lohr entlassen. Weiterhin war in der Liga für den BVB nicht viel zu holen, doch seine Fans verziehen es ihm, denn Dolls Mannschaft schlug vor heimischen Publikum im DFB-Pokal-Viertelfinale Hoffenheim mit 3:1 und im Halbfinale Carl Zeiss Jena mit 3:0. Ohne diese Erfolge wäre Thomas Doll sicherlich schon entlassen gewesen.

Plötzlich gab es wieder Euphorie in Dortmund über den Final-Einzug und mehr als 160.000 Fans versuchten an die „nur“ 20.000 Tickets zu kommen, um Dolls Mannschaft in Berlin zu unterstützen.

Doch der Gegner im Finale hieß Bayern München… Nur eine Woche vor dem Finale musste der BVB in der Liga schon gegen Bayern München antreten. Doll versprach Kampfgeist und Tore seiner Mannschaft… Der BVB ging mit 0:5 beim Rekord-Meister aus München unter. Plötzlich wurde die andauernde Kritik an Doll wieder laut: Für Doll musste ein Sieg im Finale her. Doch der BVB verlor trotz guter Kampfmoral nach Verlängerung mit 1:2.

Wo man nach dieser Saison in der Liga stehen wird, weiß keiner in Dortmund genau. Aber eines ist klar: Für Thomas Doll wird es als Trainer richtig eng.

Hans-Martin Kerner, Emmerich, Städt. Willibrord-Gymnasium

Einfach mal Spaß haben! – Die Gelderner Kirmes – ein Erfolg seit Jahren

Bald beginnt die Kirmes in Geldern. Viele freuen sich schon darauf. Es sollen viele Attraktionen aufgebaut werden, die wieder einmal viele Jugendliche, Kinder und auch Erwachsene in ihren Bann ziehen werden!

Vom Dosen werfen über Würstchen-Stände bis zur Achterbahn soll alles dort erscheinen. Schon jetzt parken viele Wohnwagen und Wohnmobile auf dem Gelände vieler Schulen (z.B. dem Lise-Meitner-Gymnasium) und öffentlichen Parkplätze.

Die Kirmes kostet natürlich sehr viel Geld – doch woher soll es kommen? Natürlich von den Besuchern, die sich schon das ganze Jahr darauf gefreut haben und die viel gespart haben. „Hoffentlich habe ich genug Geld für die Kirmes!“ oder „Ich werde meinen Papa oder meine Mama mal ganz nett fragen, ob sie mir ein bisschen Kirmesgeld geben könnten“ hört man auf den Straßen und in Schulen viele Jugendliche und Kinder erzählen.

Doch die Kirmes kann auch Folgen haben. Letztes Jahr nach der Kirmes in Geldern klagten viele Jugendliche über ihren Geldmangel durch Achterbahnfahren, Essen und Trinken, mit Freunden zusammen feiern, Lose ziehen etc. „Besucher der Kirmes müssen doch in einen Trance verfallen, damit sie so viel Geld sinnlos aus dem Fenster werfen. Ich kann diese Jugend nicht verstehen! Bezahlen Geld, um mit einem Kater und Kopf- und Gliederschmerzen aufzuwachen“, sagte eine älterer Herr (Name nicht angegeben). Ganz anderer Meinung sind die Schüler. „Hauptsache, es macht Spaß! Mit seinen Freunden abhängen, was essen, ist doch klasse. Außerdem trinken wir noch nicht so viel.“

Dabei kommt das eigentliche Fest, das Kirchweihfest, etwas zu kurz. Damals war ein Fest relativ schlicht aufgebaut, viele Besucher und viel Spaß. Viel Spaß ist sicher auch auf der Gelderner Kirmes – und es gibt auch ein gemeinsames Zusammensein. Dennoch kommen andere Teile des Kirchweihfestes zu kurz. „Die Kirmes in ihrer ursprünglichen Form als Kirchweihfest hat sich im Laufe der vielen Jahre durch hochtechnischen Aufwand total verändert. Dabei ist natürlich ein Teil der ursprünglichen Form verloren gegangen. Was an Positivem geblieben ist, ist das gemeinsame Spaß haben und Feiern der Vereine und der Bevölkerung. Der Kirmesmarkt ist Treffpunkt für Jung und Alt, um sich zu amüsieren, um zu feiern und um Spaß zu haben. Dabei wird auch leichter das Geld augegeben als in anderen Situationen. Die negative Seite dabei ist das oft unkontrollierte Trinken ebenfalls bei Jung und Alt, wobei die Erwachsenen nicht unbedingt ein gutes Beispiel geben! Die andere Seite der Medallie ist natürlich, dass die Schausteller für die wirtschaftliche Seite verantwortlich sind. Sie sind Arbeitgeber nicht nur am Tag der Kirmes sondern auch durch ihre hohen Investitionen für die Hightech-Geräte, die heute auf keinem Kirmesmarkt fehlen dürfen. Dadurch sorgen sie auch wieder für anspruchsvolle Arbeitsplätze. Wirtschaftliche und idielle Interessen ergänzen sich dadurch hervorragend“, erzählte Marianne G.

Alles in allem sollte man zu diesem fantastischem Event gehen, Spaß haben, zusammen feiern etc. Aber man sollte aufpassen, dass man nicht zu viel Geld ausgibt oder zu viel trinkt! Die Kirmes in Geldern verspricht mal wieder ein voller Erfolg zu werden!

Philip Goemans, Geldern, Lise-Meitner-Gymnasium

Das etwas andere Maifest – Punk in den Mai

30. April. 2008, Skaterplatz Kleve. Hier versammelten sich gegen 20 Uhr etwa 20 bis 25 Menschen, um den weiteren Verlauf des Abends zu planen.

Eine Freundin und ich stießen gegen 20.10 Uhr hinzu. Nachdem man den an die zehn Minuten dauernden Begrüßungsakt vollendet hatte, überlegte man gemeinsam, ob man sich nun nach Kaufland begeben sollte. Als wir nun lostrabten, stellte sich heraus, dass einige bei dem oben genannten Supermarkt Hausverbot haben. Während die anderen zum Rad weitergingen, vervollständigte die nun auf 10 Personen dezimierte Gruppe ihren Weg zu Kaufland innerhalb kurzer Zeit. Am Supermarkt angekommen, sprachen wir ab, wer was kaufte.

Als wir an der Polizeiwache vorbeikamen, wurde das erste Lied angestimmt:“Ich bin Punk, ich bin frei! Du bist bei der Polizei…“ Jedoch ohne Reaktion der Diensthabenden, ob dies gut oder schlecht ist mag jeder für sich selbst entscheiden. Übrigens blieb dieses Vorbeilaufen die einzige Begegnung mit der Polizei. Ein friedlicher Abend, auch Punks sind/können friedlich sein.

Als wir am Radhaus ankamen, wurden wir freudig begrüßt, warum wohl? Mittlerweile war es 21.30 Uhr. Als wir nun Einlass begehrten, kamen die 16-Jährigen nach den gezahlten 4 Euro ohne Probleme rein, während die unter 16-Jährigen irgendeine Möglichkeit suchten, um hineinzukommen. Drinnen lief zu dem Zeitpunkt aber noch keine sonderlich gute Musik. Die Band „Skapanska“ ließen wir somit alleine auf der Bühne stehen. Draußen gesellten wir uns zu den anderen, die kein Geld für den Eintritt hatten oder zu jung waren.

Man überlegte, ob man nicht die nahgelegene Brücke besuchen sollte. Um den Mythos Brücke zu verstehen, muss man wissen, dass in dem Rad nur Alkohol konsumiert werden darf. Wenig später stapfte man zum Rad zurück. Die große Rauchwolke über den Bäumen ließ den Weg zurück leicht finden.

Die vielen Irokesen, die kunstvoll gestalteten Spikes und all die anderen aufwendig gestylten Frisuren zeugten von Kreativität und großem Aufmarsch der Punker-Szene. Meine Freunde und ich saßen an den Schienen, tranken und diskutierten über Deutschland, Musik und erlebte Partys. Als wir uns wieder nach drinnen begaben, stellten wir fest, dass keine Kontrolle bezüglich des Alters stattfand. Schnell holten wir die anderen nach. Drinnen lief Musik, zu der man verdammt gut pogen konnte: „Misfit Society“ hieß die Band. Als ich eigentlich um 1.00 mit dem Nightmover fahren wollte, kam dieser 45 min zu spät. Meine Eltern waren Gott sei dank nicht böse.

Fazit: Ein gelungener Abend, der unbedingt wiederholt werden möchte!

Bjärn Nienhuys, Kleve, Johanna-Sebus-Gymnasium

Zu Besuch bei Michael Scholten – Die Weltreise eines Journalisten

Als der Reeser Journalist Michael Scholten noch ein wenig müde von seiner Rückkehr aus Indien wieder rechtzeitig zum Geburtstag seines Bruders nach Hause kam, nutzte ich die Zeit, ihn zu besuchen, um einen Artikel zu verfassen.

Seine Begeisterung der Kulturen bekam man deutlich zu spüren – wie auch bei seiner Vorstellung „In 80 Tagen um die Welt“ im Dezember letzten Jahres im Bürgerhaus Rees, bei der ich auch im Publikum saß. Bei seiner Vorstellung zeigte er eine Bilderdiashow und erzählte seine Abenteuer von den bis jetzt 131 bereisten Ländern.

Jetzt, im Mai, fliegt er weiter nach Madagascar und Georgien. Zwischenzeitlich kommt er aber wieder für eine Woche nach Deutschland. Er sitzt dann u. a. in der Jury des Deutschen Comedy Preises. Weitere Reiseziele sind noch unklar, er würde aber gerne zu den Olympischen Spielen in China sein. Seine Weltreise endet offiziell im August.

Später würde Michael Scholten gerne für längere Zeit in Asien wohnen. Doch zuerst will er in Berlin weiter als Journalist arbeiten. Eine zweite Veranstaltung plant er im Oktober, bei der ich sicherlich wieder dabei sein werde. Seine Erfahrungen und Erlebnisse schreibt Michael Scholten für das ADAC-Reisemagazin und die Zeitschrift TV-Today, was man sich auch jetzt schon im Internet anschauen kann.

Lisa van de Locht, Rees, Gymnasium Aspel

Unterschiede der Gelderner Gymnasien – Lise Meitner oder Friedrich Spee?

„Meine Schule ist schöner.“ „Meine um einiges größer.“ Oft wird gesagt, die beiden Gymnasien Gelderns seien verfeindet. Doch was steckt wirklich dahinter?

„Alles völliger Blödsinn“, so die waschechte FSG-Schülerin Evelin Stern. „Ich sehe da keinen großen Unterschied.“ Vor ungefähr fünf Jahren stand sie vor der großen Entscheidung: Lise-Meitner oder doch lieber Friedrich-Spee-Gymnasium? Sie besuchte beide Schulen am jeweiligen „Tag der offenen Tür“ und stellte fest, dass ihr das FSG besser gefiel. „Ich fand die Klassen am FSG schöner und die Lehrer, die ich am LMG erlebte, überzeugten mich nicht.“

Trotzdem fiel ihr die Entscheidung zwischen beiden Schulen nicht leicht, denn auch am LMG hat sie positives entdeckt. „Ich finde die Aula toll. Außerdem hat das LMG einen großen Vorteil, da es einfach ein wenig größer als das FSG ist.“

Doch auch wenn sie sich heute neu entscheiden dürfe, sagt sie, sei da kein großer Unterschied zu der Entscheidung vor fünf Jahren. Wahrscheinlich würde sie sich nochmals für das FSG entscheiden. „Ich müsste mich am LMG erst noch an die neuen Pausenzeiten gewöhnen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich damit zurecht käme. Das LMG hat so viele Gänge, mit denen ich mich erst einmal vertraut machen müsste. Das alles wäre eine sehr große Umstellung für mich“, so Evelin.

Außerdem träumt Evelin von einem gemeinsamen Schulhof mit dem Lise-Meitner-Gymnasium. Ein Beispiel dafür, dass sie von einer Feindschaft der beiden Schulen nicht viel hält.

Jana Heckhoff, Geldern, Lise-Meitner-Gymnasium

Aktion Kirchenbus – Einen Bus kunterbunt angemalt

Am 20. April fand vor dem Jugendhaus Remix in Rees die

Bus-Mal-Aktion der ökumenischen Kirchengemeinschaft St. Irmgardis statt.

Vor allem an Wochenenden schlägt das Jugendhaus viele Freizeitangebote vor. Dieses Mal hatte sich das Remix mit dem Pastoralreferent, Ludger Dahmen, zusammengetan. Man will so versuchen, eine sinnvolle Beschäftigung für Jugendliche anzubieten.

Das Thema der Aktion war Unterwasserwelten. Die anwesenden Kinder bzw. Jugendlichen haben sich in dieses Thema hineinversetzt und gestalteten so die linke Seite des blauen Busses. Viele malten die Welt des beliebten Kindersendungsstar „SpongeBob“, der auch in der Unterwasserwelt lebt.

Auch wir waren bei der Aktion dabei und malten

einen Fischschwarm und eine Schildkröte, weil es uns persönlich gut gefiel. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, und wir würden dieses gerne wiederholen.

Am 4. Mai durften wieder Freiwillige kommen und die rechte Seite des Busses bemalen. Es könnte auch ein anderes Thema in Frage kommen, so Ludger Dahmen. Schließlich soll der Bus ja auch schön bunt werden!

Die Leitung übernahm, wie auch am 20. April, Ludger Dahmen.

Von Lisa van de Locht und Carolin Messing

Lisa van de Locht, Carolin Messing, Rees, Gymnasium Aspel

Center Parcs in Het Heijderbos – Schwimmen und Klettern macht am meisten Spaß!

In den letzten Wochen gab es viel Werbung für das Center Parcs, doch ist es für Familien und Leuten aller Altersklasse wirklich ein gutes Ferienziel? Ich habe nachgefragt.

„Das Schwimmbad“, antwortete Lea (10) auf die Frage, was sie am besten im Center Parcs findet. Mit dieser Aussage ist sie nicht alleine. Viele Kinder (9-14 Jahre) hatten sich für das Schwimmbad entschieden. Das Schwimmbad besitzt 3 Schwimmbecken, das Fischbecken, das Wellenbad und ein relativ großes Becken außerhalb des Gebäudes. Das dritte ist wohl das beliebteste, denn es ist das Becken, wo die Wildwasserbahn ihren Lauf nimmt.

Die Wildwasserbahn ist immer gut besucht, die Altersklasse spielt dabei keine Rolle. Alle haben Spaß an der Rutsche. Beim Fischbecken und dem Wellenbad ist nur schwer zu entscheiden, welches wohl beliebter ist. Das Fischbecken ist ein Becken, wo man Fische aller Art entdecken kann, auch ein Hai verbirgt sich dort. Man muss nur tauchen, und schon kann man hinter den Glasscheiben die Artenvielfalt der Unterwasserwelt beobachten.

Die, die es nicht so mit Fischen haben, gehen zum Wellenbad. Im regelmäßigen Abstand wird das ruhige Bad zum abenteuerlichen Wellenbad. Das Becken ist sehr groß, und auf den dort zur Verfügung gestellten Matten schlägt das Becken sogar die Wildwasserbahn in dem Punkt Beliebtheit. Für wenige Minuten ist die Rutsche komplett leer.

Doch es gab auch andere Antworten auf die Frage: „Was findest du am besten im Center Parcs?“

Martin (9) meinte: „Das Schwimmbad ist gut, aber das Klettern war noch besser.“ Außer dem Klettern gibt es im Center Parcs sehr viele Freizeit- und Sportangebote. Doch das alles ist im Gegensatz zum Schwimmbad oder dem Jungle Doom nicht im Preis vorhanden. Das Klettern kostet pro Person 7,95 Euro – und das ist der Haken an dem Park. Viele Erwachsene, vor allen die Eltern, finden die Freizeitangebote viel zu teuer. Klaus (45) ist der Meinung: „Die Preise für die täglichen Lebensmittel sind viel zu hoch, z.B. kosten 10 Brötchen im Center Parcs 5 Euro.“

Die Bungalows sind ausreichend groß für eine Familie, dort gibt es bis zu 3 Schlafzimmer, doch die Betten und Sitzgelegenheiten sind durchgesessen. Leute, die Rückenprobleme haben, sollten besser nicht auf den Matratzen im Center Parcs schlafen. In der Küche ist alles vorhanden was man braucht: ein Kühlschrank, ein Toaster, ein Mixer, ein Herd, etc. Nur ein Ofen ist nicht vorhanden.

Es gibt ein Bad mit 2 Waschbecken und einer Badewanne, in dem Gäste-WC ist die Toilette. Im Wohnzimmer ist ein großes Sofa und ein Fernseher (sogar mit deutschen Programmen) ist natürlich auch vorhanden. Vier Tage für 6 Personen kosten ca. 550 Euro (Schwimmbad und Jungle Doom sind inbegriffen).

Im großen und ganzen ist der Center Parcs in Het Heijderbos ein sehr schöner Freizeitpark für alle Altersklassen.

Weitere Informationen (zu den Preisen und Freizeitangeboten) finden Sie unter www.centerparcs.de

Andreas Dicks, Emmerich, Städt. Willibrord-Gymnasium

Alles nur ein Klischee – Frauen und Technik?!

Es ist wohl das Klischee schlechthin, seitdem die Technik erfunden wurde. Frauen und Technik – für welchen Mann kommt so etwas denn schon in Frage? Für keinen! Dabei ist dieses Klischee eigentlich unbegründet. Denn wer hat denn das feine Gespür für Technik? Die Frau.

Wir Frauen haben einfach das richtige Gespür. Nehme man mal eine wahre Begebenheit. Zwei Männer allein im Wald mit einem sich nicht mehr automatisch öffnenden Autotürschloss. Doch ein Mann weiß sich ja bekanntlich zu helfen. Leider nur auf eine irre komplizierte Art und Weise. Denn nur der Kofferraum lasst sich bequem fernbedienbar öffnen – also öffnen die beiden ihn. Der eine junge, gelenkige Mann versucht, völlig erschöpft durch den Kofferraum ins Auto zu gelangen. Dies sieht eine technikbegeisterte Frau und geht, hilfsbereit wie Frauen nun mal sind, auf die beiden zu. Sie nimmt den Schlüssel und steckt ihn kurzerhand ins Autotürschloss. Nun ja, so was würde ich sagen nennt man Ahnung!

Doch scheinbar lässt sich die Mehrheit unserer männlichen Gesellschaft von so etwas nicht beeindrucken – aber wir können noch mehr! Dass Technik weiblich ist, beweisen jene Frauen, die in technisch-naturwissenschaftlichen Bereichen erfolgreich ihrem Beruf nachgehen. Diese qualifizierten, gut ausgebildeten und kompetente Mitarbeiterinnen sind in der Arbeitswelt inzwischen unverzichtbar. Dies ist auch ein Grund, wieso Personalabteilungen heutzutage danach streben, in den traditionellen Männerdomänen verstärkt Frauen einzusetzen.

Außerdem: Was wären reiche Firmen ohne den so genannten „brainpower“? Ja, und den erbringen ja bekanntlich zu mehr als 52% wir Frauen. Die Gesellschaft braucht die Technik begeisterte Frau – denn wir entwickeln die typischen, auch von Männern heiß begehrten „Frauen-Autos“. Wobei das Wort Frauen-Autos nicht falsch zu verstehen ist. Es ist ein schnittiger Flitzer, bei dem eine vorwiegend mit Frauen besetzte Entwickler-Crew praktische Erleichterung gab.

Und: Wer würde sonst an eine extra große Ablage für die Handtasche, den Laptop und den ganzen Kram denken? Auch schwere Einkäufe müsse schließlich möglichst ohne einen Bandscheibenvorfall ins Auto befördert werden. Dies alles sind Ideen, von denen nicht nur die weibliche Gesellschaft profitiert – auf die sie aber zweifelsohne viel eher kommen. Also erleichtern wir den Männern ihre Arbeit um einiges.

Da sollte sich so manch einer doch mal Gedanken machen, ob er nicht doch eine Frau in seinem Team mitarbeiten lassen sollte. Auch für männliche Singels wäre es sicher ein verbessertes Arbeitsklima. Also weg mit dem Klischee, denn ohne Frauen wäre die Technik nicht das, was sie jetzt ist!

Katharina Sensen, Kleve, Johanna-Sebus-Gymnasium

Ein Pferd bedeutet viel Arbeit – Der Traum vom eigenen Pferd

Welches kleine Mädchen träumt nicht davon, später einmal ein eigenes Pony zu besitzen und mit ihm erfolgreich durch ein Dressurviereck zu schweben? Wenn der Traum dann wahr wird, kommt einiges auf einen zu.

Schließlich ist es mit dem Kaufpreis, welchen man durchschnittlich bei 2500 € festlegen kann, nicht getan. Dazu kommen noch Stallmiete, Futter, Hufschmiedkosten, Tierarztkosten und allerlei Zubehör.

Sobald man das erledigt hat, geht es erst richtig los; das Pferd möchte geritten, gestriegelt und versorgt werden.

Man muss seinem Pferd schon ganz schön was bieten, damit es ausgelastet ist. Jeden Tag nur Dressur zu reiten, würde es sicherlich langweilen, da kommt ein kleiner Sprung oder ein Ritt ins Gelände ganz Recht.

Je mehr Abwechselung man seinem Pferd bietet, desto zufriedener ist es. Täglicher Weidegang mit Artgenossen fördert beispielsweise das Sozialverhalten der Tiere, zusätzlich können die Pferde auf der Weide ihre überschüssige Energie loswerden.

Die Dressur ist der Grundstein für die meisten Reitarten, denn wer sein Pferd auf dem Dressurviereck nicht unter Kontrolle hat, sollte sich erst recht nicht in einem Springpacour versuchen. Doch auch beim Dressurreiten gibt es Unterschiede. Nur wer sein Pferd akzeptiert, kann „im Pferd“ sitzen.

Man muss sich schon auf sein Pferd einlassen, um ein harmonisches Bild abzugeben. Egal, was man mit seinem Pferd macht, niemals darf man vergessen, dass Pferde Fluchttiere sind. Wenn man das beachtet, steht einer wunderbaren Freundschaft nichts mehr im Weg.

Christina Michels, Geldern, Lise-Meitner-Gymnasium

Kuriose Verbindung von Hobby und Beruf – Fliesenreparatur – unter Wasser

Der Fliesenlegermeister Dietmar Noack hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Mit patentiertem Spezialkleber und speziellen Unterwassermaschinen kann der Hobbytaucher nun Fliesenschäden auch unter Wasser beheben.

Dafür muss er samt Taucherausrüstung in das kühle Nass, was für einen Fliesenleger sehr ungewöhnlich aussieht, da er statt der normalen Arbeitshose Neoprenanzug und Taucherflasche trägt.

Um dieses Gewerbe betreiben zu können, müssen mindestens drei ausgebildete Taucher und Fliesenleger an der Baustelle sein, so die Auflage des Gewerbeamtes. „Durch das gemeinsame Hobby zweier meiner Mitarbeiter und mir konnte dieses Gewerbe angemeldet und auch patentiert werden“, so der ganz spezielle Fliesenleger, der übrigens auch an Land Fliesen legen kann.

„Die Idee zum Unterwasserfliesenlegen kam mir, als ich von einem Tauchgang zurückkam und an meine Arbeit dachte. Da kam mir in den Sinn, Hobby und Beruf zu miteinander zu kombinieren.“ Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist dieses Unterwasser-Reperaturverfahren noch bei vielen Leuten unbekannt, aber durch Mund-zu-Mund-Werbung und Flyer spricht sich das doch sehr eigenartig klingende Verfahren herum.

Das Angebot wird hauptsächlich in öffentlichen Schwimmhallen genutzt, Aufträge von Privatleuten sind eher seltener. Dietmar Noack bietet hierzu noch weitere Dienstleistungen an, die unter Wasser ausgeführt werden können, wie zum Beispiel das Erneuern von offenen und porösen Fugen, Beseitigung von Ablagerungen und Fugenreinigung.

Den Vorteil dieser Methode der Sanierung erklärt der 43-jährige Chef so: „Der Kunde profitiert davon, weil es keinen Nutzungsausfall gibt, keine Wasserkosten für Ein-und-Auslass entstehen, und Arbeiten in Schwimmbädern auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich sind.“ Mehr Informationen gibt es unter der Telefonnummer 02192/934849

Philipp Simon, Hückeswagen, Städt. Realschule Hückeswagen