In Moers ist was los! – Ballonfestival mit Weltrekord

Im Moerser Freizeitpark hat es auch in diesem Jahr wieder ein Ballonfestival gegeben. Das Ballonglühen war sehr spannend. Rund 14.000 Zuschauer waren dort. Die Heißluftballons leuchteten im Musiktakt immer wieder auf.

Seit acht Jahren findet das beliebte Event statt. Viele Helfer trugen zum Gelingen bei.

In diesem Jahr gab es eine Neuerung: Bauchtanzschulen aus der Region schickten insgesamt 90 Bauchtänzerinnen an den Start, die mit ihrem zahlreichen Erscheinen einen neuen Weltrekord aufstellten. Passend zum Takt der Musik schwangen die Bauchtänzerinnen ihre Tücher. Das Publikum applaudierte begeistert und wollte gar nicht mehr aufhören zu klatschen.

Als das Ballonglühen vorbei war, wurde noch ein großes Feuerwerk am See im Freizeitpark entzündet. Dem Treiben in der Dunkelheit war ein Festivaltag mit schönstem Wetter und für den Spätsommer angenehmen Temperaturen vorangegangen.

Die Ballonfahrten am Samstagmorgen waren ebenfalls ein Erlebnis, wenn auch ganz anderer Art. Sie führten über den Großraum Moers und Umgebung und boten atemberaubende Ausblicke auf die niederrheinische Landschaft.

Lisa-Marie Frackowiak-Heyn, Moers, Anne-Frank-Gesamtschule, Kopernikusstr.

Hobby: Reiten – Das größte Glück der Erde …

Ich gehe zweimal in der Woche Reiten. Das macht viel Spaß. Reiten ist aber auch ein sehr anstrengender Sport.

Der Umgang mit Pferden ist total schön. Die Pferde verhalten sich so, wie sie gelaunt sind. Wenn sie schlechte Laune haben, sind Pferde manchmal stur. Wenn das Pferd gut gelaunt ist, dann hat der Reiter keine Schwierigkeiten.

Wenn der Reiter an das Pferd herantritt, muss er zunächst zum Kopf des Pferdes gehen. Nie hintenherum! Das könnte dazu führen, dass das Pferd Angst bekommt und austritt. Es tritt aber nur aus, wenn man sich von hinten anschleicht und nicht an seinem Kopf vorbeigeht. Das ist so, als wenn man hinter einem steht und dann irgendetwas hinter dem Rücken macht. Wenn der Reiter vorne herum geht, ist das so, als wenn er mit dem Pferd redet.

Mein Reitverein ist in Duisburg-Homberg. Er hat jeden Tag geöffnet, auch in den Ferien. Reiten macht riesigen Spaß. Ich würde es allen Lesern gerne empfehlen.

Im Stall stehen es über 50 Pferde. Dort gibt es viel zu sehen. Man kann sich im Reitstall eine 10er-Karte holen, sie kostet 110 Euro. Dafür reitet man 10 Mal, dann ist die Karte aufgebraucht.

Probiert es doch einfach einmal aus!

Lisa-Marie Frackowiak-Heyn, Moers, Anne-Frank-Gesamtschule, Kopernikusstr.

Neuer Spielplatz in Rheinkamp – Langweilig zu Hause?

Hinter der Anne-Frank-Gesamtschule in Rheinkamp ist seit Neuestem der Spielplatz umgebaut worden. Jetzt haben auch mal die kleineren Kinder Spaß, auf den Spielplatz zu kommen. Früher war alles dreckig und vollgeschmiert, jetzt ist alles wieder total glänzend. Viel Sand, Schaukeln, Rutschen und Matschbereiche laden zum Spielen ein.

Aber auch wir Zwölf- bis 14-Jährigen haben was vom Spielplatz. Denn die Korbschaukel ist ein toller Platz zum Chillen! Auch der Kletterparcours ist klasse. Schaut einfach mal vorbei! Der Spielplatz ist für Kinder und Jugendliche bis 14 freigegeben. Er liegt zwischen der Anne-Frank-Gesamtschule, dem Kindergarten und dem Wohngebiet Im Ring in Moers-Rheinkamp.

Irina Sobolev, Moers, Anne-Frank-Gesamtschule, Kopernikusstr.

Die Jugendmannschaft – Der SV Herongen

Der SV Herongen betreut 11 Jugendmannschaften, die alle dasselbe wollen, und zwar Fußball spielen. Dazu gehören auch zwei Mädchenteams die U-15 und U-17.

Die B2 Jugend ist eine von 11 Teams mit einer sehr holprigen Vorbereitung, in der sehr viele neue Spieler zur Mannschaft stießen, und diese musste sich erst einmal neu finden. Dafür gab es auch prompt in der ersten von insgesamt drei Spielrunden die Quittung: 5 Spiele, 5 Niederlagen und dementsprechend der letzte Platz in einer sehr kleinen Gruppe mit nur 6 Mannschaften.

Doch sehr zur Freude des Trainerteams (Markus Verhaelen, Steffen Möhre und Andreas Fleuth) war deutlich zu erkennen, dass die Mannschaft die zum Teil hohen Niederlagen nicht einfach so auf sich sitzen lassen wollte. Die Trainingsbeteiligung war und ist bis jetzt immer noch sehr ordentlich. Auch in den Spielen war eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen und die Mannschaft wurde mit einem Sieg gegen Sevelen mit einem 6:1 belohnt.

Die Statistik nach 4 von 10 Spielen in der Rückrunde sieht damit schon deutlich besser aus: 4 Spiele, 1 Sieg, 3 Niederlagen und ein etwas zufriedenstellender 4. Platz von insgesamt 6 Teams.

Wir Hoffen nun, dass die Mannschaft das Positive aus den letzten Spiele mitnehmen kann und an diese Leistung in den nächsten Spielen anknüpft und somit der zweite Saisongsieg folgen kann.

Der Stürmer Axel Rose berichtet über seine Zeit in Herongen: „Ich bin seit der Bambini Jugend im SV. Es macht mir Spaß, mit meinen Freunden jede Woche und Jahre lang Fußball zu spielen, es gibt schöne aber auch schlechte Spiele. Sturmkollege Tobias Sieben berichtet darüber, dass er erst einmal in Sc Auwel-Holt spielte. Später wechselte er zum HSV, um neu zu starten. Mit neuen Freunden ging es los in die erste Saison, wo er nicht so stark spielte. Doch die nächste Saison versprach mehr, schon am ersten Spieltag traf er das erste mal für den HSV. Viele hoffen, dass so weitergeht.

Zu sehen ist die Mannschaft:

Die. 16:30-18:00 Uhr

Do. 16:30-18:00 Uhr

Tobias Sieben, Straelen, St. Anno-Schule

Hip-Hop & Co.: Musik wird immer gehört – Was bedeutet Musik für Judendliche?

Die Musik! Was bedeutet sie für Jugendliche? ine Umfrage an unserer Schule verschaffte ein wenig Klarheit. Techno, Metall, Rock, Hip-Hop, J-Rock, R&B oder Lovesongs werden durchschnittlich drei bis fünf Stunden täglich von uns gehört.

So vielfältig wie die Musikrichtungen sind auch die Medien, die wir zum Abspielen von Musik nutzen: PC, Handy, MP3-Player oder den guten, alten CD-Player.

Obwohl viele Leute denken, dass vor allem Jugendliche Musik aus dem Internet klauen, können wir das zumindest für die meisten unserer Mitschüler verneinen. Sie sagen, sie machen es nicht, weil es illegal ist oder weil sie sich lieber Original-CD’s kaufen. Ein weiterer Grund dafür ist, dass immer mehr „Angebote“ Fallen sind. Selbst wenn es bei den legalen Sachen heißt, dass der Download kostenlos ist, musste manch/e ein/e von uns leider danach bitter feststellen, dass plötzlich monatlich 4,99 € von unseren Konten abgebucht wurden und ein so genanntes Abo ist dann auch gar nicht so einfach wieder zu kündigen.

Aber trotz aller schlechter Erfahrungen: Ein Leben ohne Musik??? „Nie im Leben“ und „Das kann ich mir nicht vorstellen“, lauteten fast alle Antworten. OHNE MUSIK, OHNE UNS! Nicht nur, dass es unserer Meinung das einzige ist, was Jugendliche untereinander verbindet, sondern, Musik bedeutet für jeden einzelnen unwahrscheinlich viel. „Musik umschreibt mein Leben und meine Gefühle“, Musik macht mich glücklich“, „Musik ist entspannend“, „Musik hilft mir bei Langweile“.

Technik sei Dank, gibt es den MP3-Player, der es uns möglich macht, Musik überall mithinnehmen zu können. Mittlerweile kann sich auch jeder einen leisten und die Ausstattungen, z.B. mit einer Kamera, werden immer besser. Das freut uns, aber natürlich auch die großen Firmen, die ein Vermögen mit dem Medium machen. Wenn wir uns die zuvor gut geprüfte, legale Musik auf unseren MP3-Player herunterladen, kann so manch ein hoher Chef bis zu einer Milliarde Euro an einem Nr. 1 Hit verdienen.

Fazit: Solange wir fair mit der uns angebotenen Musik umgehen, wird sie uns auch weiterhin durchs Leben begleiten. Wünschen würden wir uns allerdings, dass man auch uns Jugendliche fair behandelt.

Tatjana Hampel, Straelen, St. Anno-Schule

Nun auch Interresse in Deutschland – Parkour, neue Trendsportart in Deutschland

Parkour oder auch „Le Parkour“, so bezeichnet man die schnelle Überwindung von Hindernissen, um von einen Punkt schnell und effizient zum anderen Punkt zu kommen, dabei werden Hindernisse wie z.B. Mauern, Gebäude und ähnliches übersprungen und überklettert.

Der Erfinder David Belle hat diese Sportart von seinem Vater gelernt. Der Vater von David Belle war im Vietnam Krieg stationiert, dort lernten die Soldaten auf möglichst schnelle und geschickte Weise durch den Wald zu kommen. Nun findet diese neu Trendsportart auch in Deutschland immer mehr Mitglieder. Parkour kann prinzipiell überall, sowohl in natürlichem wie in freien Umfeld praktiziert werden. David Belle, hat die von seinen Vater gelernten Techniken Stadt tauglich gemacht, indem er alle gelernten Sprünge und Abrolltechniken in der Pariser Vorstadt Lisses mit Freunden selbst auf den harten Beton geübt und verbessert hat.

Daher zählt der kleine Vorort auch als Heimatstadt des Parkours, in welchem es auch immer wieder zu Treffen der „Traceure“ ( Mitglieder des Parkours) kommt, um ihre Fähigkeiten mit anderen Mitgliedern zu vergleichen und um ihre eigenen Techniken die zum größten Teil aus Saltos und Abrolltechniken bestehen zu verbessern.

Erst seit der Verfilmung des James-Bond Filmes Casino Royale von 2006, indem viele Verfolgunkszenen im Parkour-Stile aufgebaut sind, findet die neue Trendsportart auch in Deutschland große Interesse.

Die meisten Mitglieder der neuen Trendsportart sind vor allem Jugendliche welche diesen Sport aus reinem Spaß, aus Angeberei oder um Sport auszuüben.

Trotzdem wollen viele Anhänger nicht, dass Parkour als Trendsportart bezeichnet wird, weil es einen großen Trainingsaufwand fordert und außerdem diese Sportart nicht wettbewerbsorientiert ist.

Ludger Suckrau, Wesel, Städt.realschule Mitte

Sport ist hilfreich im Leben – Machst du Sport?

Viele Kinder und Jugendliche haben in Deutschland Übergewicht, die Kinder leiden nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Pommes, Currywurst, Cola und andere Leckereien können sie oft nicht wiederstehen.

Kinder und Jugendliche, die an Fettleibigkeit leiden, sind stark kranheitsgefährdet. Die bundesweite Studie zur Untersuchung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland Kiggs, die auch die älteren Kinder berücksichtigt, kommt zu einem besorgniserregenden Ergebnis: 15 Prozent der Drei- bis 17-Jährigen sind fettsüchtig.

Die beste Möglichkeit, das Übergewicht zu bekämpfen, ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung und Bewegung wie zum Beispiel Schwimmen. Schwimmen schont die Gelenke und macht Kindern oft sehr viel Spaß. Körperliche Aktivität ist die notwendige Voraussetzung für einen gesunden Knochenaufbau. Sport in der Kindheit und Jugendzeit hat somit eine außerordentliche Bedeutung für die Entwicklung und Verhinderung der Osteoporose.

Bewegung im Kindes- und Jugendalter ist der bedeutendste Faktor für die spätere Knochendichte – eine häufig unterschätzte, später nie wiederkehrende. An erster Stelle steht bei vielen Kindern und Jugendlichen eine passive, Medienorientierte Freizeitgestaltung: Fernsehen und Computerspiele ersetzen Aktivität, Bewegung und Spiel. Laut einer Stiftung liegen und sitzen sechs- bis zehn-jährige Kinder jeweils neun Stunden am Tag und stehen fünf Stunden. Lediglich 15-30 Minuten werden Sport getrieben. So leiden bereits rund 40% aller Schüler unter Haltungsschäden. Daher ist Sport für das ganze Leben wichtig.

Andrea Neuenhoff; Franziska Schneider, Wesel, Städt.realschule Mitte

Verkürzung der Schulzeit – Haben wir eine Zukunft?

Im Jahr 2013 müssen zwei Jahrgänge zusammen Abitur machen, nun ist die Frage, wie die Unis diesen Ansturm bewältigen. Grund hierfür ist die Verkürzung der Schulzeit von 13 auf 12 Jahre.

Es ist schulfrei, die Kinder verlassen eilig das Schulgebäude mit der grauen Waschbetonfassade. Wir befinden uns im Collegium Augustinium Gaesdonck (CAG) bei Goch in der Näher der holländischen Grenze. Nach schulfrei wirk es leer und verlassen. Die Klassenräume der 8. Klasse stehen offen. An der Tafel stehen Wurzelgleichungen, moment das machen wir doch auch gerade in Mathe. Ich renne nach oben, wo sich mein Klassenraum befindet, die 9a. Hektisch krame ich mein Matheheft aus einem großen Haufen von Büchern, Heften und Zetteln. Ja, genau die Aufgabe mussten wir gestern als Hausaufgabe machen. Ach so, jetzt fällt es mir wieder ein.

Unsere Klasse muss zusammen mit den 8.Klassen Abitur machen, da sie jetzt nur 12 Schuljahre haben. Ständig wird uns gesagt, dass wir besonders gut sein müssen, um nachher einen Ausbildungsplatz zu finden. Viele Politiker bemühen sich, eine Lösung für unseren Jahrgang zu finden. Die SPD zu Beispiel möchte unsere Abiturprüfungen laut ddp vorverlegen, damit wir schon ins Sommer–Semester 2012 einsteigen können und der Jahrgang unter uns das Winter-Semester nimmt. Somit würde sich die Sache entzerren. Der Vorschlag klingt für mich eigentlich gut, doch das Kultusministerium behauptet, dass die Schulen ausreichend vorbereitet währen. Ich allerding denke, dass der Vorschlag der SPD nicht so einfach abzutun ist denn ich finde den Vorschlag sehr logisch.

Die Landesregierung, laut ad-hoc-new.de, will die Studienplätze ausbauen. Problem hierbei ist, dass der Ausbau finanziert werden müsste, was in einem Brief vom Schulministerium an zwei Eltern, mit 565 Millionen Euro beziffert wird. Was wie ich finde ein stolzer Preis ist. Noch ist allerdings nichts entschieden. Ich finde es als Schüler gut, dass das Land ein Gremium zusammen gestellt hat, welches sich um unsere Zukunft kümmert. Für mich ist es wichtig, dass kein wilder Kampf um Studienplätze entbrennt und ich mir keine Sorge um meine Zukunft machen muss. Also liebe Regierung mach euch klar das ist nicht Geld, kleine Regelungen oder ein politischer Wettstreit, sondern unsere Zukunft.

Lukas Volpers, Goch, Coll. Augustinianum Gaesdonck

Der Erfolg des kleinen Geräts – Netbook, ein Notebook für Kinder?

Das Netbookgeschäft boomt. Die kleinen schnuckeligen Notebooks für ein paar Hundert Euro waren aber ursprünglich Notebooks für Schwellen- und Entwicklungsländer. Die Idee kommt von der Organisation „One Laptop per Child“ (OLPC) deren Notebook „XO“, auch „100$ Dollar Notebook“ genannt wird.

Möglich machten dies die sinkenden Preise in der Mobiltechnik. Sie wollten, dass Menschen je zwei Notebooks kaufen – eines für sich, eines für Afrika.

Der XO ist robust gebaut, somit ist eine höhere Belastbarkeit geboten, wenn jenes mal vom Tisch fällt. Das kleine 6 Zoll Display, welches mit 80 dc/m leuchtet, lässt sich in eine Stromsparmodus schalten, die bewirkt dass der XO nur noch schwarz/weiß anzeigt.

Eine Besonderheit ist das Wlan, welche Antennen am Displayrand ausklappbar sind. Jedes XO ist gleichzeitig Nutzer und Repeater des Netzwerks, was zum Beispiel bewirkt, dass das Klassenzimmer mit Wlan abgedeckt ist. Als Festplatte kommen bei ihnen 4GB große Solid Statedrives zum Einsatz. Das Betriebssystem ist eine Linux Variante. Die Computer können vom Lehrer aktiv überwacht werden, durch ein spezielles VNC Programm.

Doch diese Idee, ein kleines Notebook für wenig Geld dank billiger Technik, wurde 2007 von Asustek aufgegriffen, sie brachten den EeePC 700 heraus. Der Eee PC war im Grunde eines dieser Billig-PC’s, nur ohne den zweiten Laptop im Schlepptau. Der Laptop setze den Startschuss für eine völlig neue Marktidee, gleichzeitig besiegelte es aber auch das Ende der OLPC Generation, denn warum sollte man denn OLPC’s kaufen, wenn es ein ähnliches Notebook für weniger Geld gibt?

Als potenzieller Käufer habe ich dann doch irgendwie Abneigungen, ein solches Notebook zu kaufen. Hätte Asus, als weltweiter Vertreiber von Laptops, PC´s und nun auch Netbooks nicht mitdenken und somit auch merken können, in welches Dilemma sie sich nun manövrieren?!

Lukas Volpers, Goch, Coll. Augustinianum Gaesdonck

100.000 Jugendliche halfen, die Welt zu verbessern – Himmlische Hilfe für 72 Stunden

„Vom Himmel geschickt“. So lautet das Motto der 72-Stunden-Aktion, die vom Bund der katholischen Jugend (BDKJ) organisiert wurde.

Die beteiligten 100.000 Kinder und Jugendlichen waren vom 7. bis zum 10. Mai in 7 Bundesländern und 14 Diözesen damit beschäftigt, die Welt in gemeinnützigen Projekten ein bisschen zu verbessern. Die Aktion sollte natürlich in erster Linie Menschen oder zum Beispiel der Umwelt helfen, aber auch Jugendlichen zeigen, dass sie etwas verändern können.

Auch hier im Kreis Kleve wurde die Aktion durchgeführt. Unter der Schirmherrschaft des Landrates Wolfgang Spreen zeigten 38 Projektgruppen, was sie in 72 Stunden alles schaffen. Unter anderem auch die zwei Gruppen der 8c des Städtischen Gymnasiums Goch. Nachdem sie von ihrer Klassenlehrerin Nicole Lücke informiert und dann auch angemeldet wurden, zeigten die Schüler großen Enthusiasmus und bildeten zwei Gruppen.

Zum einen die „Sozialgruppe“, zum anderen die „Umweltgruppe“. Um die Aktion zu finanzieren, verkaufte die Klasse im Pädagogischen Zentrum der Schule Waffeln. Auch am Elternsprechtag verkauften die beiden Gruppen Kaffee und Kuchen.

Die Sozialgruppe besuchte Altenheime und

Kindergärten, um Jung und Alt vorzulesen, aber auch Gesellschaft zu leisten und zu unterhalten. Die Umweltgruppe säuberte nach Absprache mit dem Niers-Verband den Uferbereich der Niers von Müll und sogar etwas außergewöhnlicheren Dingen, wie zum Beispiel einem Fahrrad, das zur Hälfte im Wasser stand. Kaum war es an Land, wurde es von einem der Schüler notdürftig repariert und durch die Gegend gefahren. Dieser und einige andere Vorfälle sorgten in der Gruppe für Abwechslung und Spaß.

Die Koordinierungspartner der beiden Gruppen waren Monika Ilperfund und Manfred Kretschmer.

Nachdem am 10. Mai um 19:00 Uhr die Aktion beendet war, waren die Schüler zwar stolz auf ihre Taten, wegen der teilweise harten Arbeit und des fehlenden Wochenendes aber sehr müde.

Das übrige Sponsorengeld in Höhe von 150 € wurde an Mumaaso e.V gespendet, ein Verein, der ugandische Waisenkinder schulisch und medizinisch versorgt.

Martin Maurer, Goch, Gymnasium der Stadt Goch