Bildung – ist das überhaupt wichtig? – ,,Bildung“: Ein wichtiger Bestandteil des Lebens!

Bildung ist sehr wichtig. Schüler sollten ihre Chance in der Schule nutzen und einen guten Abschluss machen, damit sie später einen guten Arbeitsplatz haben.

Bildung ist vielfältig. Man kann zum Beispiel das Abitur, das Fachabitur oder die Hochschulreife machen. Es gibt verschiedene Bildungsrichtungen wie zum Beispiel die politische- oder wissenschaftliche Bildung, auch die Allgemeinbildung ist ein wichtiger Bestandteil.

Wenn man das Wort ,,Bildung“ hört, bringt man es oft nur mit Schule oder Lernen in Verbindung. Einige Lehrer sind oft mit ihren Schülern überfordert, da sie versuchen, ihnen ein hohes Maß an Bildung beizubringen. Carina (13), Schülerin der Erich-Kästner-Realschule Klasse 8c, sagt: ,,Bildung ist wichtig, weil die Zukunft zum großen Teil davon abhängt.“ Tobias (13), ebenfalls Schüler der Klasse 8c, meint: ,, Bildung ist wichtig, aber manchmal nervt es trotzdem, dass man so viel für die Schule lernen muss und weniger Zeit für seine Hobbys und Freizeit hat.“

Lehrer sollten darauf achten, ihre Schüler nicht zu überfordern und nicht zu versuchen, ihnen alles auf einmal beizubringen. Sie sollten lieber darauf achten, dass alle es verstanden haben und den Stoff aufteilen.

Schüler sollten aber trotzdem lernen, da sie für sich lernen und nicht für ihre Lehrer, denn sie wollen schließlich in ihrer Zukunft einen erfolgreichen, festen Arbeitsplatz haben.

Die Mehrheit der Schüler findet, dass Bildung wichtig ist und dass es wichtig ist zu lernen, auch wenn man manchmal keine Lust dazu hat.

Janine Hey und Annika Greifzu, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Aufgaben, Rechte und Pflichten als Au-pair – Die USA sind heiss begehrt

Als Au-pair-Junge oder Au-pair-Mädchen bezeichnet junge Leute, die gegen Unterkunft, Verpflegung und Taschengeld bei einer Gastfamilie im In- und Ausland für eine begrenzte Zeit leben.

Die Au-Pairs erlernen dort Sprache und Kultur des jeweiligen Landes. Ein Aufenthalt als Au-pair nutzen junge Menschen, um in einen anderen Sprach- und Kulturbereich einzutauchen. Gastfamilien übernehmen Kosten für Verpflegung und Unterkunft, sie zahlen auch ein Taschengeld. Aufgaben des Au-pairs sind

hauptsächlich die Betreuung und Beschäftigung der Kinder.

Auch in Deutschland sind Au-pairs tätig, sie bekommen ein Taschengeld von cirka 260Euro pro Monat, kostenlose Unterkunft mit eigenem Zimmer und tägliches Essen sind beinhaltet.

Ein beliebtes Au-pair Land der Deutschen sind die USA.

Dort bekommt ein Au-pair $195 Taschengeld pro Woche, hier sind auch Unterkunft und Verpflegung kostenlos. In den USA ist es Pflicht, an der Weiterbildung eines Colleges mitzumachen.

Altersgrenze in den USA ist 18-26 Jahre. Die entstehenden Flugkosten bei An- und Abreise trägt der jeweilige Au-pair selbst. Ist jedoch die Gastfamilie positive beeindruckt, so können diese sich ganz oder teilweise am Rückflug beteiligen.

Christina Ibbels und Carina Panzer, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Neue Zahlen der Agentur für Arbeit – Jobsuche unter Jugendlichen

Laut Agentur für Arbeit, sind die Arbeitslosenzahlen gerade für Jungendliche im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent gestiegen. Ein Teil hängt mit der Wirtschaftskrise zusammen. Ein anderer Grund ist die schlechte Bildung der Schulabgänger. Viele Schulabgänger berichteten, dass sich die Jobsuche sehr schwierig gestaltet.

Die Hälfte der befragten Schulabgänger hatten noch keinen Berufswunsch. Hauptschüler haben durch schlechte Schulbildung und durch Vorurteile Nachteile. Die meisten Schulabgänger sind sehr schlecht vorbereitet für die Jobsuche, da sie direkt das große Geld verdienen wollen und sich nicht mit „kleinen“ Jobs zufrieden geben.

Wenig Arbeit aber darfür viel Geld verdienen, so ist das Motto von vielen Schulabgängern. Dabei lässt die Bewerbung zu wünschen übrig. Rechtschreibfehler im Lebenslauf, unverschämtes Auftreten bei Arbeitgebern und riesige Blidungslücken machen den zukünftigen Arbeitgebern das Leben schwer.

Sarah Peters, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Vom Waisenhaus zum Kinderheim – Kinderheim St. Annenhof in Kempen

Das Kinderheim St. Annenhof in Kempen (Kreis Viersen) betreut seit Generationen Kinder und Jugendliche. Gegründet wurde es 1589, als Waisenhaus von Pfarrer Jakob Freudenhammer.

Geführt wurde es von den Schwestern „Unserer lieben Frau“ in Mühlhausen. Erst seit 1960 hat es seinen heutigen Namen und wurde immer wieder modernisiert.

Es gibt unterschiedliche Gruppen, mit verschiedenen Konzepten:

Familiengruppen in denen 9-10 Kinder in verschiedenen Altersstufen leben.

Außengruppen mit 7 Plätzen und Einzelzimmer, hier wohnen Kinder oder Jugendliche mit langfristiger Unterbringung.

In der Tagesgruppe sind Kinder erst nach der Schule, machen dort ihre Hausaufgaben, essen und spielen dort.

In der Jugendwohngemeinschaft werden Jugendliche und junge Erwachsene auf die Selbstständigkeit vorbereitet.

In den einzelnen Gruppen gibt es Einzel oder Doppelzimmer, die die Kinder nach eigenen Vorstellungen mitgestalten können.

Die Kinder und Jugendlichen besuchen die verschiedenen Schulformen in Kempen und der näheren Umgebung. Sie haben die Möglichkeit, in einen Verein zu gehen oder die verschiedenen Freizeitmöglichkeiten, wie Wandertouren, Fußball spielen und vieles mehr zu zu nutzen. Zurzeit leben ungefähr 80 Kinder im St. Annenhof. Kinder und Mitarbeiter werden, bis auf sonntags, durch eine eigene Großküche versorgt, die nur mittags das Essen kocht. Für das Frühstück und Abendbrot sind die Gruppen selbst verantwortlich. Die Ausnahme sind die Gruppen, die nicht am Haupthaus liegen.

Raphael Klostermann und Sebastian Lenz, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Die Realschule will nicht länger wegsehen! – Starke Schüler helfen Schwachen

Mobbing an Schulen ist für alle ein sehr großes Problem. In fast jeder Klasse wird durchschnittlich mindestens ein Kind schikaniert. Oft sind Lehrer, Schüler und Eltern hilflos. Meistens wird auch einfach „weggeguckt”, aus Angst als Schüler selber gemobbt zu werden. Oft weiß man nicht wie man reagieren soll.

Mit Hilfe von Sozialwissenschaftslehrerin Frau Koke-Thünnesen arbeitet der Sozialwissenschaftskurs aus dem Jahrgang Acht an einem Theaterstück. Das Ziel ist es, den Kleineren zu zeigen, dass Mobbing eine Straftat ist und gestoppt werden muss. In dem Stück sollen die Ursachen und Folgen aufgedeckt, und Hilfe angeboten werden.

Bisher gab es an der Schule ein „Mobbingteam”, dass aber keinen Erfolg hatte. Jetzt soll zusätzlich ein „Kummerkasten” in der Schule für die Mobbingopfer bereitstehen. Darin kann das Opfer einen Brief mit Namen, Telefonnummer oder E-Mail Adresse hinterlegen. Außerdem soll der Schüler einen Lehrer oder eine Lehrerin seines Vertrauens angeben, an den der „Hilferuf” dann weitergeleitet wird. Durch die Einrichtung des „Kummerkastens” wird ein deutlicher Rückgang von Mobbing an der Schule erhofft.

Pia Lomartire Unf Kathrin Haupt, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Bunte Laternen und die Martinsgeschichte – St. Martin in Kempen

Auch dises Jahr verzauberten die Fackeln beim Martinszug alle Kempener. Die Kinder sangen alle fröhlich die Martinslieder.

Das Motto der Erich-Kästner-Realschule war „Rock me Amadeus“. Das heisst , dass es nur Musikinstrumente gab. Sei es Gitarren oder eien viereckige Fackel mit Musikinstrumenten drauf oder anderes. Es war alles toll. Später gab es dann das tolle Feuerwerk- so wie jedes Jahr. Auch wenn es dieses Jahr wieder sehr laut war. Trotzdem war es schön dort. Auch St. Martin hat diesen Abend verzaubert.

Julia Kraft, Kempen, Erich-Kästner Realschule

In der Zeitung steckt Leben – Ein Schulbesuch bei der Rheinischen Post

An einem Donnerstag beschloss unsere Klasse, in die Druckerei der Rheinischen Post in Düsseldorf zu fahren. Da wir beim Zeitungsprojekt der Rheinischen Post „Schüler lesen Zeitung“ teilgenommen haben.

Am Morgen holte uns der Bus an der Schule ab und wir fuhren in Richtung Düsseldorf. Schon von weitem konnte man ein großes Gebäude entdecken. Denn dort oben drauf steht ganz groß „Rheinische Post“.

Als wir aus dem Bus ausgestiegen waren, stand vor uns ein riesiges Gebäude und eine Frau kam heraus und begrüßte uns.

Danach gingen wir durch mehrere Türen und stiegen mehrere Treppenstufen hinunter, bis wir in einen großen Raum kamen. In diesem Raum stand ein Fernseher. Die Frau zeigte uns einen Film über die Arbeit der Rheinischen Post.

Diese Film schilderte, wie viel Arbeit hinter einer Tageszeitung für den nächsten Tag steckt. Danach erklärten uns die Frau und ihr Kollege, einige Sachen über die Rheinische Post. Dabei erfuhren wir, dass bei der Rheinischen Post viel Betrieb ist und selbst Nachts bis 24 Uhr noch neue, aktuelle Artikel in die Zeitung gestellt werden können, damit wir morgens früh nur die neusten Nachrichten bekommen.

Danach gingen wir viele Stufen runter und durch viele Türen. Bis wir in einer Halle standen. Dort erklärte uns die Frau, dass dort das Papier ausgepackt und von Robotern zur Druckmaschine gebracht wird. Von den Robotern besitzt die Rheinische Post sieben.

Nun zeigte uns die Frau einen anderen Raum. Dort stehen viele Schreibtische und Displays, auf denen man genau den Druck und die großen Papierrollen sehen konnte. An diesen Displays saßen Herren, die für den Druck zuständig waren. Sie kontrollierten den Druck und die Maschinen. Diese Maschinen rasten mit 50 Kilometern in der Stunde an uns vorbei und druckten die Zeitung.

Nach diesem Raum gingen wir weiter in eine große Verpackungshalle. Dort rasten Zeitungen an uns vorbei und die Reklamen wurden in die Zeitungen gelegt.

Nach dem Besuch bei der Rheinischen Post stellten wir fest, in dieser Zeitung ist Leben drin, ob per Maschine oder Hand. Hier wird mit viel Mühe daran gearbeitet, dass die Menschen täglich ihre Zeitung lesen können.

Lisa Becker, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Trauer – Die Stille nach dem Schmerz

Auf einmal ist die Nachricht da, ganz unerwartet, und man fühlt sich taub. Der Tag, den man fürchtet und niemals erleben wollte, ist da. Ein Mensch, den man kennt und liebt, ist gestorben. Er ist von dir gewichen und wird niemals wiederkommen.

Danach fängt sie an: die Trauer. Der eine verarbeitet sie stumm, in schwarze Gewänder gekleidet, und der andere weint sich seine Augen rot und wund. Doch wie man sie auch verarbeitet, Abschied müssen wir alle nehmen. Uns bleibt selbst vorbestimmt, den Weg in die Kapelle zu machen und uns auf einen Stuhl zu setzen.

Nun geht man den Weg entlang und setzt sich in der Kapelle auf einen Platz. Ganz vorne auf einer Erhöhung steht der geschlossene Sarg. Auf, vor und neben dem Sarg liegen Blumen, an denen Schleifen hängen. Auf den Schleifen steht noch ein letzter Gruß von den Verwandten.

Dann kommt ein Pastor in die Kapelle und tritt auf ein Podest. Er erzählt uns vieles. Wie unser Bekannter war, was er liebte und warum wir ihn liebten. Der Pastor singt mit uns ein Lied und versucht uns beim Abschiednehmen zu helfen. Er reicht den Verwandten, die in der ersten Reihe sitzen, die Hand und geht, nach einer Verbeugung vor dem Grab. Jetzt stehen die ersten Leute auf, gehen nach vorne, verbeugen sich und gehen dann aus der Kapelle raus. Nachdem man sich verbeugt hat und man draußen ist, fährt man nach Hause.

Nun hat man es geschafft, man hat von einem Menschen, den man liebte, Abschied genommen und kann mit seinem Leben weitermachen.

Kristin Koenen, Viersen, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium

Medien – Gefahr aus dem Netz

Viele Jugendliche, aber auch Erwachsene, wissen nicht, welche Gefahren im Internet lauern. Seiten wie etwa SchuelerVZ oder StudiVZ geben zwar vor, sicher zu sein, aber sind sie das wirklich?

Im SchuelerVZ meinen die Schüler, sie seien sicher. Aber auch dort loggen sich Pädophile ein. Diese erkennt man natürlich nicht als solche. Aber gerade Jugendliche sind in solchen Sachen sehr leichtgläubig. Sie treffen sich dann mit solchen Leuten, womöglich noch ganz allein, und werden Opfer einer Straftat.

Experten raten, wenn man sich unbedingt mit seinen Online-Bekanntschaften treffen will, dann sollte man das nie alleine tun. Man sollte sich an einem öffentlichen Ort treffen und Freunde – oder besser noch die Familie – einweihen.

Im Netz gibt es aber auch sehr viel „Cybermobbing“. Cybermobbing kann schlimme Folgen haben, da der Gemobbte sich nicht wehren kann und durch E-mails oder Videos bloß gestellt wird. Der Täter, der so genannte „Bully“ (engl. to bull: schikanieren), kann aber durch eine Anzeige bestraft werden.

Lena K., Kempen, Erich-Kästner Realschule

Haustier – Freund auf vier Pfoten

Heutzutage möchten immer mehr Menschen einen Hund haben, da er zum besten Freund des Menschen geworden ist und als treues und liebevolles Wesen bekannt ist. Umso überraschender ist es, dass nur wenige die Vorgeschichte des Hundes kennen:

Die Geschichte von den „Nutzwölfen“ bis zum Hund als treuer Begleiter ist jetzt schon 10.000 bis 15.000 Jahre alt. Damals soll alles mit dem grauen Wolf angefangen haben. Früher hatten die Menschen noch Angst vor ihm, doch dann fingen sie langsam an, die Wölfe bei

der Jagd, für den Zusammenhalt der Herde und vermutlich auch zur Abwehr von Feinden zu benutzen. Als Gegenleistung sorgte der Mensch für das Tier. Daraus entstand dann langsam eine Beziehung zwischen Wolf und Mensch.

Aus diesen „Nutzwölfen“ entwickelten sich die heutigen Hunderassen. Es gibt schätzungsweise 400 bis 500 Hunderassen weltweit, wenn nicht noch mehr. Zum Beispiel Huskys, Schäferhunde und Mischlinge.

Heute werden weltweit Hunde gehalten. Die meisten Menschen sind sich allerdings nicht im Klaren, dass man eine große Verantwortung für den Hund tragen muss, denn er nimmt viel Zeit und Raum in Anspruch. Man muss beispielsweise mit ihm spazieren gehen, spielen, ihn pflegen und regelmäßig füttern. Außerdem ist Hundehaltung teuer.

Trotz der vielen Anforderungen kann man viele schöne und berührende Momente mit einem Hund erleben. Zum Beispiel gibt es bei Spiel und Spaß süße und auch tollpatschige Momente. Auch die Geburt eines Welpen ist ein besonderes Erlebnis. Bei der Erziehung eines jungen Hundes muss man auch Strenge zeigen, obwohl die Tiere total süß sind.

Besonders der Film „Hachiko, eine wunderbare Freundschaft“ zeigt, was für eine starke Bindung Hund und Mensch haben können. Der Film zeigt auch die Gefühle eines Hundes und den Spaß, den er mit seinem Herrchen hat. Übrigens beruht dieser Film auf einer wahren und faszinierenden Begebenheit.

Unsere Schlussfolgerung ist, dass man sich den Kauf eines Hundes zwar überlegen sollte. Doch wer sich um einen Hund kümmern kann, gewinnt einen richtig guten Freund und Wegbegleiter.

Mareike Dietl und Kira Wenzlaff, Kempen, Erich-Kästner Realschule