SC Bagersee – Von wegen Schneckentempo

Am Wochenende trafen sich Talente aus ganz NRW, um sich auf der Langstrecke zu messen.

Gefordert war die Strecke von 5000 Metern. Schon im Vorfeld war das Interesse groß, schließlich hatten sich 196 Teilnehmer angemeldet. Dank hervorragender Organisation konnten bis 17 Uhr die Sieger ermittelt werden. Mit der hervorragenden Zeit von 1 Stunde, 2 Minuten und 16 Sekunden landete Nils Poseidon auf dem 1. Platz, der erste Sieg für den 17-Jährigen! Man wird noch viel von ihm hören.

Den 2. und 3. Platz erreichten mit gewohntem Können Leo Schnecke und Eric Wasser. Neben dem Sportlichen gab es durch die vielen Helfer des Clubs eine angenehme Atmosphäre mit einer Tombola und reichlich Speis und Trank.

Narmatha Tharmakulasingham, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Berlin mit vielen Sehenswürdigkeiten – Eine Fahrt nach Berlin lohnt sich immer

Berlin ist unsere Hauptstadt. Berlin hat viele Sehenswürdigkeiten, die man leicht mit der U-Bahn erreichen kann.

Dazu gehört zum Beispiel das Brandenburger Tor. Es ist ein 26 Meter hoher, 65,5 Meter breiter und 11 Meter tiefer früh klassizistischer Natursteinbau aus Elbsandstein. Das Tor hat fünf Durchgänge. Drauf stehen große Skulpturen des römischen Kriegsgottes Mars und der Göttin Minerva. Das Tor steht auf der früheren Grenze zwischen Ost und Westberlin, am Pariser Platz. Es wurde 1788 – 1791 von preußischen König Friedrich Wilhelm II erbaut.

Dann gibt es noch das Olympiastadion. Das Olympiastadion befindet sich im Ortsteil Westend im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Das Olympiastadion wurde anlässlich der Olympischen Sommerspiele von 1936 mit einem Fassungsvermögen von 100.000 Zuschauern erbaut. Heutzutage verfügt das Stadion über 74 400 Sitzplätze.

Auch der Fernsehturm mit einer Höhe von 368 Metern ist, als höchstes Bauwerk Deutschlands, sehr sehenswert.

Nicht unerwähnt bleiben darf natürlich die Kaiser- Wilhelm Gedächtniskirche auf dem Breitscheidplatz in der Nähe vom Kurfürsten-Damm. Dieser lädt mit seinen vielen Geschäften zum Schoppen ein. Für eine kleine Pause gibt es viele Cafés und Restaurants.

Wer länger in dieser schönen Stadt ist, sollte sich einen Tag freihalten, und den Tierpark besuchen.

Im näheren Umland ist dann auch noch Potsdam und das wunderschöne Schloss Sanssouci zu empfehlen.

Berlin ist wirklich eine Reise wert.

Denise Rosga, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Internet – Was ist eigentlich Youtube?

Die weltweit beliebteste Internetplattform, Youtube, ist am 15. Februar 2005 online gegangen. Youtube hat mittlerweile 73 Prozent des US Marktanteils an Internetplattformen.

Ein paar deutsche private Fernsehsender haben ebenfalls Internetplattformen. RTL besitzt das Portal Clipfish, Prosieben und Sat1 besitzen das Portal Myvideo. Beide Firmen zusammen haben 30 Prozent Marktanteil in Deutschland.

Youtube wiederrum besitzt 67 Prozent, die anderen 3 Prozent gehen an andere Videoportale. Youtube gibt es in 34 Sprachen, darunter ist natürlich auch Deutsch. Der Eigentümer ist Google, die Urheber sind Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim. Google hat für Youtube 600 Millionen US Dollar bezahlt.

Im Oktober 2006 wurden täglich 65.000 Videos hochgeladen und 100 Millionen angeschaut. Im Mai 2010 wurden täglich 300.000 Videos hochgeladen und 2 Milliarden angeschaut.

In der Türkei wurde Youtube aus politischen Gründen zwei Jahre lang gesperrt.

Seit Juli 2010 können sämtliche Videos nun auch in HD-Qualität abgespielt werden.

Nick Jacobs, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Medien – Die Rheinische Post

Mitte November haben die Klassen 8b und 8e

die Rheinische Post besucht.

Die Rheinische Post ist mehr als nur ein Verlag, wie die Klassen erfuhren. Es gibt dort neueste Technik und ein besonders gutes Druckverfahren, wodurch die Bilder noch schärfer als vorher sind. Mit dem neuen Druckverfahren spart die Rheinische Post zudem Unmengen von Wasser. Die Produktion ist also viel umweltfreundlicher geworden.

Dieser Verlag hat Lokalredaktionen in verschiedenen Städten, dadurch erfahren die Journalisten Neues aus erster Hand.

Carmen Stückemann, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Stuttgart 21 – Zündstoff um neuen Bahnhof

In Stuttgart soll ein neuer Bahnhof gebaut werden, welcher dann unterirdisch liegen soll. Hunderte Menschen demonstrierten dagegen, da der alte Bahnhof noch in Ordnung sei und ein neuer sehr teuer wäre (die Summe wurde auf über vier Milliarden Euro geschätzt).

Als die ersten Bäume gefällt wurden, eskalierte die Situation und die Polizisten gingen mit Wasserwerfern und Pfefferspray gegen die Demonstranten vor. 130 wurden verletzt und einer ist erblindet. In der CDU gibt es inzwischen Kritik an dem Polizeieinsatz. Daraufhin wurde – wie von den Grünen gefordert- Heiner Geißler, ein CDU-Politiker, von Ministerpräsident Stefan Mappus als Schlichter eingesetzt. Die Demonstranten forderten einen Baustopp, erst dann würden sie verhandeln. Um den Demonstranten entgegen zu kommen, wurde vorerst der Abriss des Südflügels und das Fällen der Bäume eingestellt. Bereits in Berlin demonstrierten die Leute gegen den Bau von Stuttgart 21.

Max Niesel, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Martinszug – Licht gegen die Dunkelheit im Herzen

Wie jedes Jahr gab es beim Kempener St. Martinszug ein schönes Feuerwerk und viele bunte Laternen, die die Dunkelheit im Herzen der Menschen vertreiben soll.

Außerdem begleiteten viele Musikvereine den Zug musikalisch.

Dieses Jahr haben sich die Kinder viel Mühe mit den schönen Laternen gegeben. Es gab dort z.B. Lebkuchenhäuser, Musikinstrumente und viele andere schöne Laternen. Zum Glück hatten sie gutes Wetter. Denn ohne Regen macht der Zug ja um einiges mehr Spaß.

Dieser Brauch entstand, indem der junge St. Martin in einer kalten Nacht mit seinem Pferd ausritt und seinen Mantel und einen Leib Brot mit einem frierenden Bettler teilte. Jesus erschien ihm in dieser Nacht im Traum mit dem Mantelteil, den er dem Bettler gegeben hatte und sagte ihm „Was du einen meiner ärmsten Brüder getan hast, das hast du mir getan“. Am nächsten Morgen erzählte er es seinen Freunden, doch sie glaubten ihm nicht. St. Martin, der eigentlich Soldat werden wollte, wurde dann leztendlich Bischof und half den Armen.

Carmen Stückemann, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Internet – Wer surft am längsten?

Wir sind der Meinung, heutzutage wird das Internet mehr von Jugendlichen als von Erwachsenen genutzt. Wir haben zwei Umfragen gestartet, um dies herauszufinden.

Bei unserer ersten Umfrage ging es darum, wie lange Jugendliche vor dem Computer sitzen. Es hat sich ergeben, dass viele meist drei bis vier Stunden vor dem Computer sitzen. Sie benutzen ihn für die Schule, zum Schreiben mit Freunden oder zum Hören von Musik.

Außerdem haben wir eine erneute Umfrage zum Thema Internet bei Erwachsenen durchgeführt. Unsere Frage war: Wofür benutzen Erwachsene das Internet?

Diese Umfrage hat ergeben, dass Erwachsene das Internet meist für die Arbeit und zum Nachgucken von Email-Nachrichten nutzen. Nur selten wird es zum eigenem Vergnügen genutzt. Als wir dann fragten, wie lange sie vor dem Computer sitzen, gab es sehr unterschiedliche Antworten, von einer bis zu vier Stunden war die Rede. Dies hängt aber auch damit zusammen, ob man in seinem Beruf mit Computern arbeitet oder nicht.

Alina Eidner und Celina Gerber, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Gardetanz in Lüttingen – Tanzmäuse im Karnevalsstress

Die Auftrittszeit der Lüttinger Tanzmäuse, eine Tanzgruppe, geht bald los, es beginnt die Karnevalszeit.

Sie tanzen Garde- und Schautanz. Es sind 14 Mädchen im Alter von 9-14 Jahren, sie trainieren montags von 16.30-18 Uhr und freitags von 16-17.30 Uhr. Die ehrenamtlichen Trainerinnen sind Sylvia Kruse, Sabine Sacullo und Petra Gamerschlag. Die Gruppe gibt es jetzt seit fünf Jahren.

Der nächste Termin ist das Freundschaftsturnier in Grefrath-Oedt. Danach sind sie auf sämtlichen Karnevalsveranstaltungen zu sehen. Bis dahin müssen sie noch oft üben.

Laura K., Xanten, Marienschule, Klever Str.

Berufswahl – Bestens gestylt zur Goldmedaille

Wer Designerin im Pferdesport werden will, muss schon einiges mitbringen, denn es ist keine leichte Aufgabe. Melanie Krause- Tholl ist Produktmanagerin (Designerin) für die Pferdeartikel der Firma Schockemöhle Sports und hat mir freundlicherweise ein Interview mit folgendem Ergebnis gegeben:

Über die Firma: Schockemöhle Sports ist ein Reitsportgroßhandel mit sehr guter Qualität. Es gibt natürlich mehrere berühmte Reiter, die von dieser Firma

gesponsert werden, unter anderem auch Janne Friederike Meyer, die in diesem Jahr in Kentucky Mannschaftsgold holte. Natürlich mit vollständiger Ausstattung von Schockemöhle Sports.

Arbeitsvoraussetzungen: Um dort zu arbeiten muss man, wie bei den meisten anderen Berufen auch, studiert haben. Allerdings kann man sich nicht auf Designerin im Bereich Pferdemode spezialisieren. Das Studium Designer mit dem Abschluss Master Of Arts oder Master Of Applied Sience dauert ca. 4 Jahre.

Sonstiges: Speziell bei Schockemöhle fallen in Melanies Bereich viele Aufgaben zusammen, die in anderen Unternehmen von mehreren Personen übernommen werden. „Es wäre daher besser, bereits einige Jahre Berufserfahrung zu haben ‘‘, erläuterte Melanie. In ihrem Fall waren es ca. 10 Jahre im Bekleidungsdesign.

Wer also Designerin im Pferdesport werden möchte, hat hier schon mal ein paar Informationen über eine spezielle Firma (Schockemöhle Sports) und über die Länge des Studiums.

Jannika K., Kempen, Erich-Kästner Realschule

Generationen – Hightech-Oma trifft Native Internet User-Enkelin

Meine Oma erstaunt mich immer wieder. Im Alter von 75 Jahren beschloss sie, sich einen Laptop zu kaufen und einen Computerkurs zu belegen. Mutig, wie ich finde.

Der Erfolg stellte sich mehr oder minder ein. Zwar konnte sie schnell Briefe und auch Emails schreiben (und die kamen, oh Wunder, auch an), aber da sie auch gerne mit ihren Mitmenschen um sich herum spricht, ging doch die eine und andere Information wie das Abspeichern und Wiederfinden von Dokumenten während des Unterrichtes an ihr vorbei.

Eine andere „Baustelle“ im Leben meiner Oma ist das Handy. Auch hier ist meine „Hightech-Oma“ ziemlich auf dem neuesten Stand. Allerdings hapert es auch hier mit der perfekten Handhabung. Wie oft habe ich ihr schon das Verfassen und Senden einer SMS erklärt. Es klappt dann auch sofort und manchmal auch 2-3 Tage danach. Dann freue ich mich, denn ich kann Oma (billige Anbieter machen es möglich) kostenfrei den Dank für das überwiesene Taschengeld übermitteln, aber immer wieder tritt danach Schweigen ein.

„Ich habe das Handy aus“ oder „Zum Senden der SMS muss ich doch den grünen Hörer drücken?“ höre ich dann am Telefon unseres Festnetzanschlusses.

So verbringen meine Oma und ich bei jedem Treffen einige Zeit zusammen am PC oder Handy und ich versuche ihr alles noch mal zu erklären. Wir lachen schon über dieses Ritual. Im Gegenzug erzählt sie mir dann viele Dinge „von damals“, einer Zeit ohne Fernseher, Telefon und Computer, die man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. Ich finde es schön, dass wir voneinander lernen, denn diesen Austausch kann kein Lehrbuch ersetzen und ich bin sicher, so geht es vielen meiner Mitschüler.

Celine Cont, Willich, St. Bernhard-Gymnasium