Tierhilfe Goch – Übergangsheim für pflegebedürftige Felle

Seit 33 Jahren nimmt eine Frau in Goch Tiere in Not auf. Über 15 verschiedene Tierarten hält sie artgerecht auf ihrem Grundstück. Zurzeit beherbergt sie zehn Hunde, mehr als ein Dutzend Katzen, mehrere Kaninchen und Meerschweinchen. Außerdem wohnen ein paar Echsen und Schildkröten, eine Ratte und eine Taube bei ihr. Auch ein Rehkitz fand für eine längere Zeit bei ihr Unterschlupf.

Um diese große Menge Arbeit täglich bewältigen zu können, ist sie immer auf der Suche nach freiwilligen Helfern. Im Moment sind zwei Schülerinnen, ihr Ehemann und eine Reinigungskraft im Einsatz. Schon als Kind hatte sie den Traum, Tieren zu helfen. In ihrem ersten Schrebergarten liefen ihr direkt sechs Katzen zu, denen sie regelmäßig Futter und Wasser gab. Schnell kamen Tiere, die am Straßenrand ausgesetzt wurden, hinzu. Im Laufe der Zeit nahm sie auch Tiere von Leuten auf, die mit der Betreuung ihrer Haustiere nicht zurechtkamen. Für die aufgenommenen Pfleglinge sucht und findet sie oft ein neues Zuhause, in welchem sie artgerecht leben können. Dadurch werde immer wieder Plätze frei, um andere Tiere in Not aufnehmen zu können

Meret Keysers, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Berufswahl – Chefsekretärin: Ein Leichter Job?

Der Alltag der Chefsekretärin des Krankenhauses Goch ist von vorne bis hinten verplant. Es fängt am frühen Morgen an. Die Zeitung wird mit einem gewissen Hintergrund gelesen: Es wird kontrolliert, ob negative oder positive Kritiken über das Krankenhaus verfasst wurden. Dann wird der Computer angeschmissen und die E-Mails werden kontrolliert.

Die Aufgabe der Chefsekretärin ist es nun, Arztberichte, Lob oder auch Beschwerden zu beantworten oder weiterzuleiten. An die Chefärzte oder Oberärzte verteilt sie Statistiken im Laufe des Tages. Als Sekretärin hat sie natürlich die Aufgabe, die Post fürs Krankenhaus zu sortieren. Zu den Aufgaben gehört ebenfalls, Gespräche mit den Mitarbeitern zu führen, falls der Chef des Krankenhauses nicht zu sprechen ist. Somit werden auch Termine vereinbart. Gelegentlich spielt die Sekretärin aber auch „Raumplanerin“ für Fortbildungen oder Konferenzen. Wie der Name „Chefsekretärin“ schon sagt, muss sie natürlich spezielle Aufgaben für den Chef erfüllen.

Sorana Väckel, Maike Janßen und Christine Joosten, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Fairer Handel in Kleve – Es geht auch ohne Kinderarbeit

Wie kann man notleidenden Kindern auf der Erde helfen? Zum Beispiel mit dem Einkauf in Eine-Welt-Läden. Einer befindet sich in Kleve im EOC, mitten in der Apotheke.

Den Platz für den farbenfrohen Laden stellt Apothekenbesitzer Andreas Strähnz kostenlos zur Verfügung. Die Kundschaft geht zur Post oder Apotheke und stößt so auf das besondere Geschäft. Kunterbunter Schmuck, Taschen und Kleinkunst aus umweltfreundlichen Naturmaterialien sind genauso fair gehandelt wie der Kaffee und die anderen Lebensmittel. Darum kaufen Kunden diese Produkte, sagt Verkäufer Norbert Janssen. Er ist einer von 40 ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Die GEPA (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH) sorgt dafür, dass die Arbeiter in Asien, Afrika und Lateinamerika gerecht bezahlt werden, für die Herstellung der Waren, die nicht von Kindern gefertigt worden sind. Manche Läden dieser Art nennen sich noch immer Dritte-Welt-Läden, denn sie unterteilen die Welt in Westen (1), Ostblock (2) und Afrika (3). Doch es gibt nur eine Welt, sagt Norbert Janssen. Die Klever „Initiative für Partnerschaft in der einen Welt e.V.“ spendet all ihre Einnahmen.

Öffnungszeiten: Montag-Freitag: 8.30 Uhr bis 18 Uhr, Samstag: 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr.

Cassandra Vehreschild und Katharina Holderberg, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Tagesmutter – Ersatz-Mama auf Zeit

Wenn morgens Eltern die Kinder zur Tagesmutter bringen, beginnt für die ausgebildete „Ersatz-Mama“ der Alltag.

Die Kinder im Alter von null bis drei Jahren werden von ihr gewickelt, gefüttert und beim Spielen, Malen oder Basteln betreut. In der Eingewöhnungsphase haben sie gelernt, sich wie zu Hause zu fühlen. Die maximal fünf Kinder, die die Tagesmutter alleine betreuen darf, machen auch schon mal einen Ausflug mit ihr in den Tierpark oder zum Spielplatz. Zwischendurch gibt es dann Gemüse oder Obst zu naschen. Die Tagesmutter sorgt sich um die Kinder wie um ihre eigenen. Bei einem Ausfall sorgt die Tagesmutter selbstständig für eine Vertretung.

Makbule Donat und Lea Garmer, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Schulpolitik – Schulleiter verzweifelt gesucht

Derzeit sind in NRW 565 Schulleiter-Stellen frei, und Udo Beckmann, Vorsitzender vom Verband Bildung und Erziehung, rechnet damit, dass 2013 kein Schulleiterjob mehr besetzt sein wird. Hochbelastet und unterbezahlt seien diese Jobs, so sehr, dass die Schulleiter außer der Miete „keine Tomate mehr kaufen können“.

Wenn es so weiter geht, werden bald Schulen geschlossen. „NRW soll nicht so gierig sein. Würden die Schulleiter mehr Geld bekommen, würden die Schulen nicht ohne Führung sein, und die Schüler bekämen eine gute schulische Ausbildung. Aber das wollen die Politiker verhindern, da das Land dann mehr Geld zahlen müsste“, so ein Passant.

Vanessa Kahn, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Facebook – Das soziale Netzwerk des 21. Jahrhunderts

Facebook ist zur Zeit DAS beliebteste soziale Netzwerk der Welt. Es ermöglicht einem mit Freunden, Familie oder Bekannten aus aller Welt jederzeit in Kontakt zu sein, denn Facebook ist kostenlos. Facebook existiert seit Februar 2004 und war anfangs nur als Austauschplattform für eine Universität gedacht.

Der Erfinder der Plattform ist Mark Zuckerberg, der mit Facebook reich geworden ist und 2004 noch Student auf der Harvard-Universität war. Bei Facebook hat jeder sein eigenes Profil, in dem er viel über sich preisgeben kann, es aber nicht muss. Es können auch Fotoalben erstellt werden, in dem man seine Freunde verlinken kann. Es gibt weltweit ungefähr 845 Millionen aktive Nutzer, die Facebook privat, aber auch beruflich nutzen. Wenn man eine Person auf Facebook kennt, kann man diese eine Freundschaftsanfrage senden, die man dann entweder annehmen oder ablehnen kann. Wenn man in Facebook mit einer Person befreundet ist, kann man Fotos und Informationen, die auf dem Profil preisgegeben werden problemlos einsehen. Facebook finanziert sich über der Werbung, die am Rand zusehen ist, jedoch sehr unscheinbar.

Es gibt nicht nur positive Seiten an Facebook. Die Plattform steht des Öfteren wegen ihres Datenschutzes in der Kritik. Deshalb sollte man dort auch nicht zu viel von sich preisgeben. Man sollte jedoch auch nicht übervorsichtig sein, denn Facebook ist dazu da, sich mit anderen auszutauschen und dort in gewisser Weise sein Leben mit seinen Mitmenschen zu teilen. Wenn man Facebook richtig verwendet, kann das viel Spaß machen und auch sehr praktisch sein. 2011 wurde die Entstehungsgeschichte von Facebook in dem Film „The Social Network“ verfilmt und lief in den Kinos.

Astrid Bähme, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Gocher Tafel – Alle an einem Tisch

Nicht alle Menschen bekommen täglich genug Brot, doch dafür gibt es eine Einrichtung, die Tafel. Die Tafel lädt die Menschen ein, bei denen der Tisch zuhause nicht so reich gedeckt ist.

Die Aufgabe der Tafeln besteht hauptsächlich darin, Lebensmittel an die Menschen zu verteilen, die in ihre Einrichtung kommen. Unter der Trägerschaft von Arche e.V. helfen die freiwilligen Mitarbeiter der Tafel diesen Menschen. Jeden Dienstag und jeden Freitag können Bedürftigen in Goch zur Tafel kommen und sich mit Lebensmitteln versorgen.

Alle Bürger können die Tafel unterstützen, indem sie überschüssige Lebensmittel, die sie nicht mehr benötigen, an die Tafel spenden. Die Gocher Tafel liegt in der Innenstadt, so dass sie leicht zu finden, aber trotzdem so gut versteckt ist, dass nicht jeder sehen kann, wer auf die Hilfe der Tafel angewiesen ist. Das Gebäude der Gocher Tafel wurde am 26. September 2008 offiziell eingeweiht.

Vanessa Otten, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Smartphone-Betriebssystem à la Google – Von Android, Apps und Angry Birds

Wenn man den Begriff Android hört, denkt man zunächst einmal an R2D2 und C3PO, die lustigen Begleiter des Skywalkers aus Star Wars, doch Android ist ein Smartphone-Betriebssystem, welches von der Open Handset Alliance, dessen Haupmitglied Google ist, entwickelt wird.

Wenn es gegen das mobile Betriebssystem iOS von Apple im Funktionsumfang antreten würde, würde iOS schon in der ersten Runde krachend (natürlich mit gebrochenem Display) zu Boden gehen. Die aktuelle Version ist Android 4.0.4 „Ice Cream Sandwich“. Es läuft üblicherweise auf Smartphones oder Tablet-PC.

Der Vorteil gegenüber normalen Smartphones mit herstellereigenem Betriebssystem ist ein besserer Support bei Systemfehlern, da auf viele Geräten (auch von unterschiedlichen Herstellern) genau die gleiche Systemsoftware inklusive Hardware-Treibern (auch ROM genannnt) installiert ist.

Außerdem gibt es für Android-Geräte unzählige Apps (645.000 im Februar 2012). Leider sind Smartphones mit Android im Vergleich zu Smartphones mit herstellereigenen Betriebssystem meist etwas teurer. Wo kommen Apps her? Apps können von jedem geschrieben werden, der in Java programmieren kann. Um sie in den Google Play Store hochzuladen, braucht man einen Google-Entwickleraccount, der allerdings kostenpflichtig ist. Man kann Apps allerdings im Internet auch als *.apk (Android package) hochladen, die jeder per Google finden und auf seinem Android-Device installieren kann. Der Google Play Store (damals noch „Android Market“ genannt) fing im Oktober 2008 mit 167 hochgeladenen Apps an, heutzutage kommen monatlich 30.000 bis 40.000 Apps dazu. Softwareentwickler vieler großer Firmen (z.B. Deutsche Bahn) schreiben Apps für den Play Store, um Anwendungen dieser Firmen für die Leute vom Smartphone aus bedienbar zu machen. Damit wird auch viel Werbung getrieben. Viele Apps sind kostenlos, werden allerdings mit Werbeeinblendungen finanziert, was nervig sein kann.

Was kosten Android-Geräte oder kann ich mein Handy mit Android nachrüsten?

Ein Android-Smartphone kostet zurzeit ab 70Euro, der Preis ist allerdings nach oben offen. Einige Handys lassen sich mit Android nachrüsten, wie das Nokia N9 oder das N900 (NITDroid) oder aber das Samsung S8500 Wave bzw. S8530 Wave 2 (Badadroid). Dieser Vorgang (Auch Flashen genannt) erfordert allerdings Erfahrung und Fachkenntnisse im Umgang mit Linux.

Ein beliebtes Spiel für Android ist „Angry Birds“. Dieses gibt es nun in vier Versionen (Classic, Rio, Seasons und Space). Ein weiteres relativ neues beliebtes Spiel ist „Ceramic Destroyer“. Das absolute Kultspiel schlechthin ist schließlich „Doodle Jump“.

Fazit: Meiner Meinung nach ist Android in Punkto Funktionsumfang und verfügbaren Erweiterungen jedem anderen Smartphone-Betriebssystem überlegen. Allerdings hat Google die Chance verpasst, die Benutzeroberfläche bei der neuen Android- Version 4.0 zu vereinfachen. Hier besteht definitiv noch Verbesserungsbedarf.

Lorenz Lesnik, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Buchverfilmung – Die Tribute von Panem: Top oder Flop?

Mit einer Buchverfilmung ist es so eine Sache, dass Ganze kann großartig sein (zum Beispiel „Herr der Ringe“) oder es wird ein echter Flop (wie „Eragon“). Wie ist es den mit dem Film „Die Tribute von Panem“? Der Film „Die Tribute von Panem“ lief am 22. März 2012 in den Kinos an, ob er wirklich mit dem Buch mithalten kann und das Zeug zum Klassiker hat, ist hier die Frage.

Der Film „Die Tribute von Panem“ unter Regie von Gary Ross startete Mitte März 2012 in den Kinos. Nach den beliebten Büchern von Suzanne Collins waren auch die Kinos gut besucht. Trotz der vielen Kinobesucher gab es allerdings auch Kritiken an dem Film. Er wurde des Öfteren von den Kritikern gefeiert, jedoch wurde bemängelt, dass einige Szenen aus dem Buch nicht im Film vorkommen.

Auf der Haben-Seite wurden die Rollen mit den passenden Schauspielern besetzt, zum Beispiel die Rolle der Katniss Everdeen wurde von Jennifer Lawrence perfekt dargestellt, das selbe gilt auch für die Rolle des Peetas, der Primrose und vielen weiteren. Ein echter Gewinn für den Film ist Elizabeth Banks, für die Rolle der Effie Trinket. Mit ihrem Charme und ihrem Humor blieb sie bei vielen Zuschauern positiv im Kopf hängen. Wer die Bücher allerdings kennt wird jedoch ein wenig enttäuscht, denn mehrere Charaktere werden nicht so gut umgesetzt wie es in den Büchern steht.

Trotz der vielen Kriterien waren die Zuschauer von dem Film begeistert und wurden teilweise von ihren Emotionen überwältigt. Für mich hat der Film die Note 2 verdient, weil alles in einem ganz gut gemacht wurde und die Kritiken nicht so groß waren, dass es ein totaler Flop war.

Lisanne van den Heuvel, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Soziale Medien – Keine Angst vor Facebook

Kennt ihr das? Ihr wacht morgens auf, und das erste, was ihr macht, ist auf Facebook zu gehen und Mails zu checken. Denn bei rund 350 Millionen Mitgliedern ist schon mal schnell etwas Neues gepostet. Da laut Studien erklärt worden ist, dass dieses Netzwerk angeblich das Leben vieler Menschen verändern kann, spielt dieses Portal auch in meinem Leben eine wichtige Rolle.

Nachdem ich selber einmal, über fünf Tage einen Facebookentzug gestartet hatte, merkte ich schon am dritten Tag, wie ungeduldig ich war, da ich Angst hatte, etwas zu verpassen. Tatsächlich verpasste ich ein wichtiges Treffen mit Freunden und konnte am nächsten Tag in der Schule nicht mitreden. Für andere wiederum ist der Facebookentzug „wie ein Kind, dessen Mutter gestorben ist“.

Viele unterschätzen die Gefahr, die das Portal Facebook darstellt. Es ist immer schwieriger, einem Menschen Gefühle und auch Beleidigungen persönlich zu sagen, als es in Facebook per Nachricht zu senden. Menschen sollten sich nicht hinter einem Pseudonym verstecken, sonder ihren persönlichen Kontakt zu Freunden und auch Feinden pflegen. Und wer diesen Ausgleich zwischen virtueller Welt und ganz normalen Leben schafft, braucht vor Internetportalen wie Facebook keine Angst zu haben.

Jantje Herling, Goch, Gesamtschule Mittelkreis