Archiv der Kategorie: Düsseldorf

Ein Erfahrungsbericht zweier Schülerinnen – Turnen und Voltigieren im Vergleich

Viele sagen, Turnen und Voltigieren ist doch fast gleich. Doch das stimmt nicht!

Beim Voltigieren macht man turnerische Elemente auf einem Pferd und beim Turnen turnt man auf Matten. Doch beim Voltigieren geht es um viel mehr: Es besteht eine Verbindung zum Pferd und es ist wackeliger. Bei dem Turnen geht es zwar auch um Körperspannung und Kraft, aber es geht nur darum. Außerdem ist Turnen eine olympische Disziplin, Voltigieren jedoch nicht, da es nicht so bekannt ist. Bei beidem gibt es auch Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und die deutschen Meisterschaften.
Im Turnen kann man sich auf mehrere Sachen spezialisieren (Boden, Barren, Sprung, Balken, Reck) und beim Voltigieren nur auf Einzel- oder Teamsport. Es kommt beim Voltigieren auf das Vertrauen zum Pferd und auf das Vertrauen zum Team an. Man baut eine Verbindung auf und man muss sich auf Vieles konzentrieren: Koordination, Körperspannung, Teamkollegen, Pferd, Haltung und darauf, dass man nicht runter fällt. Beim Turnen geht es nur um Kraft, Körperhaltung und Spannung.
Trotzdem sind beides keine leichten Sportarten, ganz im Gegenteil. Wir selbst machen jeweils eine Sportart von den genannten und stecken viel Zeit und Spaß hinein. Doch es ist nicht immer nur Spaß, sondern auch hartes Training, doch das lohnt sich sehr. Jedoch sind es keine Sportarten für eine kurze Zeit, denn wenn man anfängt, sollte man es auch immer vollenden. Vor allem bei diesen zwei wundervollen Sportarten, denn da kann man eigentlich nur Spaß dran haben. Zwei Sportarten, die man unbedingt mal ausprobieren sollte. Doch eines haben sie gemeinsam: den Spaß!

Carolin Reize, Nina Hoffmanns, 8c, Cecilien-Gymnasium, Düsseldorf

Das Deutsche Top TV – We love to entertain you?

Was passiert, wenn man um 9.30 Uhr, 10.30 Uhr oder 16 Uhr freitags den Fernseher einschaltet? Ganz einfach, man hat das Glück, die „crème de la crème” des deutschen Fernsehens auf RTL zu sehen. Familien im Brennpunkt.

Doch man halte sich fest, denn es kommt noch besser, von 11 Uhr bis 14 Uhr läuft nicht nur „Richterin Barbara Salesch”, sondern auch noch „Richter Alexander Holt” auf Sat1. Für alle, die die Mathe-Stunde auf dem Handy verbracht haben, sind das ganze fünf Stunden ununterbrochenes Fernsehen. Wovon übrigens vier Stunden hoch qualitative Gerichtsprozessnachstellungen sind. Da soll einmal jemand sagen, dass Fernsehen nicht schlau macht.
Wem das aber noch nicht genug ist, der darf auch noch „Anwälte im Einsatz” schauen. Die hundertprozentig echte „Reality Show” läuft seit dem 30. September und hat in der ersten Staffel schon 61 Episoden! Wer braucht schon Qualität, wenn man Quantität hat, richtig? Fans müssen sich natürlich keine Sorgen machen, denn bereits am 2. Januar 2014 beginnt die zweite Staffel. Oft hört man natürlich die nie zufriedenen Kritker sagen, dass man im amerikanischen Fernsehen doch viel bessere Serien hat. Sogar der ein oder andere unverschämte Bürger würde diesen Kulturschatz mit Abfall gleichstellen. „Trash TV” sagt man in den von Anarchie beherrschten „Breaking Bad”- und „Game of Thrones”-Kreisen. Doch jeder Kenner der Film- und Fernsehkunst wird ohne Fehler die Eleganz und Ästhetik eines majestätischen Schwans wiedererkennen.
Doch wer immer noch nicht zufrieden ist, darf natürlich um 20.15 Uhr auch die deutsche Übersetzung der ein oder anderen Sendung sehen. Schließlich wäre es doch uneffizient, selbst etwas ähnliches zu produzieren, wenn man noch eine übersetzte Version senden kann. Der nimmer anhaltende Strom des Top TV wird nächstes Jahr natürlich nicht an Fahrt verlieren. Garantiert bringen uns RTL, Sat1 und unsere anderen Lieblingssender neue Blockbuster. Es gibt schon Gerüchte über eine neue „Hitsendung”, sie soll „Getränkeautomatennachfüllbeamte im Einsatz” heißen. Die wird sicher die spannendste Sendung im deutschen TV.

Philip Brenninkmeyer, 9a, International School Of Düsseldorf

Eine Hoffnung für die Zukunft – Umweltschutz muss sich langsam durchsetzen

Der Umweltschutz ist heutzutage ein wichtiges und allbekanntes Thema. Aktuelle Studien haben ergeben, dass, wenn sich in den nächsten zehn bis 20 Jahren nichts Grundlegendes ändert, es uns irgendwann an den nötigen Energiequellen (zum Beispiel. Erdöl, Erdgas) mangeln wird.

Natürlich suchen die Energiekonzerne nach neuen und länger anhaltenden erneuerbaren Energien, aber trotzdem sind wir in dieser Weise noch nicht für die Zukunft abgesichert. Doch wir versuchen, mit neuen Erfindungen immer wieder der Natur zu helfen. Leider sind diese Erfindungen meist gut durchdacht, aber für eine größere Verbreitung zu kostspielig. Außerdem versuchen Umweltorganisationen wie Greenpeace, WWF und Naturefarm durch Dokumentationen, Werbungen oder durch andere Medienmöglichkeiten auch an die jüngere Generation ranzukommen. Da die Jugendlichen sich meist noch nicht im Klaren darüber sind, dass die Natur im Prinzip die einzige Energiequelle ist, die uns Menschen zur Verfügung steht, werden sie durch moderne Medien angesprochen. Außerdem sind die Jugendlichen zuständig, dass auch die nächsten zehn oder 20 Generationen noch eine Chance haben, das Schönste, was den Menschen gegeben wurde, zu erleben. Ein weiterer Faktor für die jüngere Generation bzw. die Menschen, die sich noch nicht für den Umweltschutz interessieren oder einsetzen, ist das Verbreiten des Interesses für den Umwelschutz über die Prominenz. Denn die Prominenz steht oft für Jugendliche an der Stelle eines Vorbildes, demnach wollen sie der Prominenz nacheifern und sich wie diese einsetzen.
Eine Umfrage in unserer Klasse (8c des Cecilien-Gymnasiums) hat ergeben, dass sich nur neun von 20 befragten Schülern später für die Umwelt einsetzen wollen. Diese Umfrage hat uns gezeigt, dass sich viel zu wenige Jugendliche für die Umwelt einsetzen wollen. Doch wir müssen daran arbeiten, um alle für den Umweltschutz zu begeistern. Alle können kleine, aber bedeutsame Taten vollbringen um unsere geliebten Erde zu helfen, damit sie uns noch lange erhalten bleibt. Dieses Thema geht schließlich jeden etwas an.

Adel Schmuklerman, Lea Vianden, 8c, Cecilien-Gymnasium, Düsseldorf

Eine Umfrage unter Mitschülern – Wie die Schüler einer 8. Klasse ihre Zukunft sehen

Nach einer Umfrage zum Thema „Zukunft der heutigen Jugend“ haben sich in unserer Klasse, der 8c des Städtischen Cecilien-Gymnasiums, folgende Ergebnisse aufgetan, die hier in Statistiken präsentiert werden.

Zu dem Thema wurden zehn Schüler der Klasse 8C des Cecilien-Gymnasiums in Düsseldorf befragt. Die Befragung ergab, dass alle Schüler auf einen erfolgreichen Abschluss und ein anschließendes Studium bauen. Dieses Studium sollte nur zur Hälfte in Deutschland ausgeführt werden, die andere Hälfte wollte im Ausland – speziell in England oder Amerika – ihr Glück versuchen.
Beim weiteren Berufsleben und der Zukunft der Schüler schieden sich die Geister, welchen Weg man eingehen wollte: Ein Drittel war sich nicht nicht im Klaren, der Rest tendierte zu den „Ressorts“ Journalismus und Medizin. Jedoch sind auch Schattenseiten zu erkennen, denn weniger als die Hälfte der Befragten traut der heutigen Jugend eine angenehme und erfolgreiche Zukunft zu. Ein weiterer Rückschlag ist die Tatsache, dass nur ein Fünftel der Interviewten Potenzial in der eigenen Klasse sehen. Das Resultat zeigt, dass nach Einschätzungen der Jugendlichen, die Zukunft Positives, sowie auch Negatives bringt.

Paria Stella Namazi, Jasmina Davis, 8c, Cecilien-Gymnasium, Düsseldorf

Mit dem Pferd ins Gleichgewicht kommen – Therapeutisches Reiten

Therapeutisches Reiten ist für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene mit körperlichen, seelischen und sozialen Behinderungen.

An dem Reiterhof „Carolinenhof” in Essen-Kettwig werden mehrere Arten therapeutischen Reitens so wie Voltigieren, Hippotherapie und Reitpädagogik angewendet. Der Carolinenhof ist ein integrativer Reitstall, die Pferde sind extrem brav und unerschrocken.
Der Carolinenhof wird von der Stiftung „Regenbogen” unterstützt. Die Stiftung Regenbogen setzt sich für Kinder mit Behinderung ein, deren Eltern nicht das Geld haben, den therapeutischen Reitunterricht zu bezahlen. Der Hof bietet viele Möglichkeiten an, so wie einen Kran, der den Patienten auf das Pferd hebt. Die Pferde sind speziell trainiert, so dass sie sehr ruhig und unerschrocken sind.
Ich persönlich mag den Hof sehr, besonders die Menschen, Tiere und Atmosphäre und gehe regelmäßig zu dem Hof um auszuhelfen, indem ich Pferde führe, sattle oder den Kindern helfe aufzusteigen. Schon öfters habe ich mitbekommen, dass Kinder große Fortschritte machen und viel offener sind, sobald sie auf dem Pferd sitzen.
„Durch das Pferd kann er viel besser balancieren und bekommt sehr viel Gleichgewicht”, sagte eine Reitlehrerin vom Carolinenhof über einen beeinträchtigten Jungen, der auf dem Hof reitet.
Es lohnt sich für jedes Kind mit Interesse an Pferden oder Reiten, einen Besuch abzustatten und den Carolinenhof und die Regenbogen kennenzulernen

Victoria Schmid, 9.2, International School Of Düsseldorf

Rhönradturnen: Spannend, elegant, außergewöhnlich – Gymnastik im Rad – warum Nicht?

An einem kalten Donnerstag Abend während der Adventszeit ist die Turnhalle der Benzenberger Realschule Düsseldorf hell beleuchtet. Die Autofahrer, die auf der Siegburger Straße um diese Uhrzeit fest im Stau stecken und im Schneckentempo an der Schule vorbeikriechen, fragen sich vielleicht, was den in dieser Turnhalle vorhergeht: Ein Basketballspiel oder vielleicht eine Schülerveranstaltung? Aber dass in der Halle Rhönradturnen geübt wird, das würden sie nicht erraten.

Jeden Donnerstag von 17 bis 18.30 Uhr trainieren sieben Mädchen im Alter von neun bis siebzehn Jahren die Kunst des Rhönradturnens mit dem SG-Radschläger Verein. Das Rhönrad ist ein Sportgerät, das aus zwei Reifen, die mit sechs Sprossen (jeweils zwei Griff-, Brett- und Spreizsprossen) verbunden sind, besteht. Die Mädchen üben das Geradeturnen; eine von den drei Rhönradturnarten, bei der das Rad auf beiden Reifen rollt. Mit Körperschwung setzen sie das Rhönrad in Bewegung und führen dann im rollendem Rad gymnastische und akrobatische Übungen vor. „Am Anfang war es auch ganz schön schwer“, sagt die zwölfjährige Ariane. „Man muss seine Angst überwinden, weil das nicht ganz ohne ist.“ Ariane und ihre zwei Freundinnen Nina und Nora turnen seit knapp einem Jahr und schaffen es alle, gute Körperspannung zu halten; ein sehr wichtiges Element des Rhönradturnens. „Die Hüfte muss man schon gerade halten“, meint Nora während Nina ergänzt, das man auch viel „mit den Armen ziehen muss.“
Zu zweit kann auch in dem Rhönrad geturnt werden. Leandra (17) und Larissa (16)  tun dies schon seit eineinhalb Jahren. „Für uns ist das inzwischen leicht”, meint Leandra, nachdem sie und Larissa eine elegante Routine vorführen.
Zur Zeit üben die sieben Turnerinnen für die Weihnachtsfeier, die jedes Jahr vor den Ferien stattfindet. In dieser Show können sie ihren Eltern und Freunden zeigen, was sie in dem vergangenen halben Jahr gelernt haben. „Ab den Sommerferien trainieren wir für die Weihnachtsfeier,“ erzählt die siebzehnjährige Leandra. „Vor den Sommerferien für die Wettkämpfe“, stimmt ihre Freundin Larissa ein.
Viele der Turnerinnen haben schon an einem Landesklassenwettkampf teilgenommen. Bei so einem Wettkampf muss jeder Turner eine Pflichtkür vorführen, die für alle Teilnehmer je nach Altersgruppe gleich ist. Danach wird die eigene Kür vorgeführt, die schon Wochen vorher zusammengestellt und geübt wurde. Die Regeln sind streng. „Wenn man drei mal aufgefangen werden muss oder rausgefallen ist, muss man an der Stelle aus dem Rad rausspringen, und es wird nur der Teil bewertet”, erklärt Leandra. Außerdem gibt es Abzüge, wenn die Hüfte schief ist, die Arme oder Beine krumm sind, wenn die Finger nicht zusammen sind oder wenn man aus dem Rad fällt. „Dass macht ja auch den Reiz aus“, meint Leandra, die dieses Jahr schon an zwei Wettkämpfen teilgenommen hat und auf jeden Fall Rhönrad weiterturnen will. Denn wie Larissa sagt: „Es ist mal was Außergewöhnliches!“

Isabella Anglin, 9.3, International School Of Düsseldorf

Tricks der Unternehmen, um Produkte zu verkaufen – Psychologische Tricks – Manipulation von Käufern

Das Unterbewusstsein des Gehirns bringt das Gehirn dazu, viele Entscheidungen unbewusst zu treffen. Viele Unternehmen benutzen kleine Tricks, um das Unterbewusstsein des Gehirns auszunutzen, um Menschen dazu zu bringen, bestimmte Produkte anstatt anderer Produkte zu kaufen.

Ein Beispiel, das man sehr oft im Laden sieht, aber nicht erkennt, ist beispielsweise, dass zwei Produkte der selben Art auf besondere Weise platziert werden. Wenn es verschiedene Preise gibt, greift man normalerweise nach dem günstigeren Produkt. Wenn jedoch eine dritte Art eines Produktes daneben gestellt wird, das viel teurer ist, dann kaufen auch mehr Menschen das Produkt mit dem mittleren Preis. Diese Methode ist so effektiv, weil man nach dem Kauf denkt, dass man gespart hat. Dies stimmt aber nicht, da man nur im Vergleich mit dem teuersten Produkt spart und dennoch die selbe Geldsumme ausgibt wie wenn man nur die Wahl zwischen zwei Produkten hat. Eine andere Art und Weise diese Methode zu nutzen, ist, günstige Produkte einfach neben teure zu stellen, was ungefähr den selben Einfluss hat.
Eine zweite Methode, die sehr oft benutzt wird, ist der gefälschte Rabatt. Für diesen Trick werden Wörter wie „Traumpreis” und „Preisschlager” benutzt und mit kräftigen Farben markiert. Diese Methode wird in Läden auf Schildern oder in der Werbung mit vielen manipulativen Worten benutzt, wie zum Beispiel: „alles zum Traumpreis von 29.99!!!“. Diese Methode lässt Kunden glauben, dass manche Produkte im Angebot sind, obwohl das nicht stimmt, was sie so effektiv macht.
Die meist benutzte Methode ist allerdings der 99 Cent Trick. Diese Methode wird ungefähr bei 70 Prozent der Lebensmittel benutzt. Weil man von dem Preis meistens nur die „erste Zahl” registriert anstatt der Centsumme von „99”, erscheinen viele Produkte oft günstiger als sie eigentlich sind. Dies führt oft dahin zu, dass man mehr Geld ausgibt, als man von den Produkten her denken würde.
Der Grund, warum diese Methoden so effektiv sind, ist, weil sie im Unterbewusstsein des Kundens ein Gefühl von Sparsamkeit simulieren, was dazu führt, dass man als Kunde mehr Geld ausgibt, was diese Methode zu einer der effektivsten Methoden von Verkauf macht. Wege diesen Methoden effektiv auszuweichen, kann man in zwei leichten Schritten verfolgen:
Erstens muss man erkennen, wie viel das Produkt kostet und ob es versteckte Kosten wie Pfand oder Zinsen, Rabatte und Sonderangebote gibt.
Zweitens sollte man nach anderen Arten des Produktes suchen und Preise vergleichen. Welches ist günstiger, welches enthält mehr?
Wenn man diese Tipps befolgt, kann man solche Maschen vermeiden, und so effektiv Geld sparen.

Lukas-Maly Schmidt, 9.2, International School Of Düsseldorf

Zauberhafte Gebäcke mit traumhaften Aromen – “Pure Freude” mit Liebe gebacken

Der verführerische Duft von frischem Gebäck, knusprigen Croissants, Macarons, Törtchen und Lebkuchenhäuschen liegt in der kalten Winterluft der Altstadt. Wenn man ihm folgt, steht man vor einer Tür und staunt: Viele leuchtende Farben und eine zauberhafte Atmosphäre laden Sie in den kleinen Patisserieladen ein.

Es gibt Macarons, die nach Weihnachten, Glühwein, Zimt, Lebkuchen und Ingwer schmecken. Natürlich sind auch die „normalen” Sorten, wie Vanille, Schokolade, Haselnuss, Himbeer und auch andere Fruchtsorten im Angebot. Man beißt hinein, schließt seine Augen und schon ist man im Paradies der Gaumenfreude. Die natürlichen Aromen der kleinen Kunstwerke werden im Mund lebendig.
Natürlich gibt es auch anderes Gebäck, Pralinen und warme Getränke. Aber besonders attraktiv sind die Petit Fours und die kleinen Törtchen, die mit Rosenblättern oder Früchten liebevoll verziert sind. Hier „isst das Auge mit”, sodass man alles gerne probieren würde. Es gibt auch noch einen kleinen Hinterhof, wo man eine Suppe oder etwas anderes Salziges genießen kann.
Olga Knoebel, die Inhaberin der „Puren Freude”, ist mit ihrem Geschäft schon seit drei Jahren an der Hohen Straße. Am Anfang kamen hauptsächlich französische Kunden, da sie sehr viele französische Leckereien anbietet. Sie hat bei einem sehr renommierten Konditor, Gaston Lenôtre, in Paris studiert. Er habe die Welt der Patisserie verändert, indem er neue Kreationen wie die Mousse Torte erschaffen hat, erzählt Frau Knoebel. Er habe sie inspiriert, den Düsseldorfern etwas anderes zu bieten als die gewönliche Buttercremetorte. Die Chefpatisseurin probiert neue Rezepte aus, die sie selbst kreiert. Sie führen immer wieder zu neuen Macarons und Törtchen mit exotischen Geschmackssorten wie Blaubeer-Lavendel.
Jeden Tag muss Olga Knoebel um fünf Uhr morgens aufstehen, um alles vorzubereiten und ihren Kunden warme Croissants zu bieten. Darüber freuen sich die Kunden, die früh am Morgen vorbeikommen und eine Tasse Kaffee genießen. Mittlerweile ist die Kundschaft gemischt, Jung und Alt kommen in die Patisserie und lassen sich verwöhnen. Außerdem gibt es immer etwas Neues. „Es gibt nie eine Torte zwei mal”, sagt Frau Knoebel. Wenn sie für Verlobungen oder Hochzeiten etwas backt, möchte sie die Vorstellung der Kunden genau treffen.
Die Gebäcke sind wirklich mit Liebe gemacht, weil die Patisseure keine künstlichen oder zusätzlichen Aromen zum Teig hinzufügen. Sie benutzen hauptsächlich natürliche Produkte. Frau Knoebel findet es auch wichtig, dass vor allem Kinder heutzutage wirklich wissen, was im Essen ist. Sie war überrascht davon, was sie auf einem Kindergeburtstag miterlebt hat: Die Kinder mussten raten, was für einen Geschmack ein Eis hatte. Sie war erstaunt, wie viele Kinder den puren Erdbeergeschmack nicht erkannt haben, nur weil sie an den künstlichen Erdbeergeschmack, den man in vielen Produkten findet, gewöhnt hatten. Deshalb ist es ihr sehr wichtig, dass nur natürliche Zutaten in ihre Produkte kommen.

Marisa Arndt, 9.2, International School Of Düsseldorf

Ein Interview mit Manuel Friedrich – Erfahrung zählt! Die Fußballkarriere geht weiter

Manuel Friedrich (1979) ist ein erfolgreicher Fußballspieler, der eigentlich schon seine Bundesligakarriere abgeschlossen hatte, aber jetzt bei Borussia Dortmund unter Vertrag steht.

Manuel, wann haben Sie mit dem Fußballspielen angefangen?
Ich spiele eigentlich Fußball, seitdem ich denken, laufen und den Ball treten konnte. Mein Vater nahm mich mit zum Fußballplatz, gab mir einen Ball, und dann ging’s los.

Wie kam es dazu, dass Sie bei Mainz spielen durften?
Mein Vater war Lehrer in Mainz und hatte ein paar Schüler, die damals bei Mainz gespielt haben. Ich habe gefragt, wann das Training sei, und bin dann mit meinem Vater dahin gefahren. Einige Zeit habe ich dann mittrainiert, und schließlich hat der Trainer gesagt, dass es für die erste Mannschaft nicht reicht. Aber ich habe dann zu Beginn in der Zweiten gespielt, und so kam ich dazu bei Mainz zu spielen.

War es eine Überraschung, für Dortmund spielen zu können?
Ja, die Überraschung war sehr groß. Mein Plan war eigentlich gewesen nach Asien zu gehen, und ich hatte damals frühzeitig in Leverkusen gesagt: Das Kapitel Bundesliga ist für mich abgeschlossen, da die sportliche Perspektive bei Leverkusen nicht so gut war. Ich wollte neue Erfahrungen im Ausland sammeln. Im Januar hätte ich noch einen Anlauf gestartet, aber es ist anders gekommen. Im Moment fühle ich mich richtig wohl beim BVB, und ich denke es war die richtige Entscheidung.

Wie lange haben Sie gebraucht, um zuzusagen?
Eigentlich nicht lange. Klopp hat mich nach dem Spiel, in dem sich Neven Subotic verletzt hat, angerufen und fragte, was ich denn so mache. Dann habe ich ihm gesagt, dass ich mich bei einem anderen Verein fit halte. Auf die Frage, ob ich Lust hätte, beim BVB zu spielen, habe ich geantwortet:“Ich wäre doch blöd, wenn nicht.“ Es war eine Bauchentscheidung und im Endeffekt auch die Richtige.

Wie wurden Sie beim BVB aufgenommen?
Sehr gut. Das Team war nicht komplett, aber da ich schon ein paar Spieler kannte, habe ich mich direkt super gut mit dem Team verstanden, und wurde auch super ins Team integriert.

War es leichter, sich ins Team einzugliedern, da sie schon mal mit Klopp gearbeitet haben?
Ja, darauf habe ich mich am meisten gefreut. Ich weiß nicht, ob ich so eine Herausforderung angenommen hätte, wenn es ein für mich unbekannter Trainer gewesen wäre. Ich habe mich darauf gefreut, nochmal mit ihm zusammen zu arbeiten. Deswegen war es eigentlich klar, dass ich das machen muss.

2001/02 waren Sie der „torgefährlichste Abwehrspieler der Liga“ und 2005/06 waren sie der „stärkste Zweikämpfer der Liga“. Was bedeuten Ihnen diese Auszeichnungen?
Eigentlich recht wenig. Damals, als ich so viele Tore geschossen habe, war es einfach eine gute Saison. Aber die ganzen Daten und Statistiken, die nach Spielen erstellt werden, über deren Wichtigkeit kann man sich streiten.

Wo sehen sie sich mit 40 Jahren?
Mit 40? Auf jeden Fall mit meiner Frau an einem schönen Ort. Wo auch immer das sein mag…

Tim Kramer, 9.4, International School Of Düsseldorf

WhatsApp – eine schnelle Chatmöglichkeit – WhatsApp

WhatsApp ist eine der meistbenutzten Chatmöglichkeiten. Es ist eine App, die man sich auf jedes Smartphone kostenlos downloaden kann. Bald soll WhatsApp aber ungefähr 0,89 Euro in Jahr kosten.

Es gibt für fast alle Softwareversionen diese App. Mit einer Internet-Verbindung kann man dann kostenlos mit jedem, der sich auch auch WhatsApp mit der Handynummer angemeldet hat, chatten. Sofern man einen Internet-Zugang hat, kann man WhatsApp überall benutzen.
Man kann dort in „Einzelchats“ chatten, das heißt, dass man nur zu zweit schreibt, also bekommen nur die beiden die Nachrichten, die miteinander chatten. Es gibt aber auch „Gruppenchats“. Dort können bis zu 50 Personen hinzugefügt werden. Dann bekommt jeder, der dieser Gruppe beigetreten ist, die Nachrichten, die einer schreibt. Es besteht auch die Möglichkeit Fotos, Videos, Filme wie auch den Standort aber auch Sprachnachrichten anderen zu senden. Sehr viele nutzen das 2009 veröffentlichte Chatprogramm.

Die meisten nutzen WhatsApp fast jeden Tag. Es ist, sofern man eine Internetverbindung herstellt, eine Art SMS-Ersatz. So gut wie alle, die ein Smartphone haben, nutzen auch WhatsApp. Es kann aber sein, das WhatsApp Nutzer verliert, wenn es 0,89 Euro im Jahr kostet, wobei das immer noch günstiger ist, als eine SMS zu schreiben.
Die Bedienung von WhatsApp ist sehr einfach. Man hat die Chats und die Kontakte wie die Einstellungen. Wenn man auf einem Chat ist, kann man sich sehr einfach das Profilbild wie den Status angucken. Sein eigenes Profilbild wie auch den Status kann man sehr einfach unter den Einstellungen ändern. Es gibt auch noch weitere kleine Einstellungen, die man einigermaßen gut bestimmen kann.
Von sieben Leuten, die befragt wurden, sind alle mit WhatsApp sehr zufrieden. Man kann sehr gut mit Freunden in Verbindung bleiben. Es geht sehr schnell und einfach sich auszutauschen. Alle die, die in der Schule sind, sind in einem „Klassenchat“, dort sind alle der Klasse, die WhatsApp haben, hinzugefügt worden. Die Möglichkeit sich zu erkundigen, was die Hausaufgaben sind, oder wenn man etwas nicht ganz verstanden hat, besteht und wird genutzt. Meistens wird aber auch nur über aktuelle Themen gechattet. Hauptsächlich wird mit Freunden geschrieben, meist mit den engsten oder besten.
Außerdem kann man sehen, wann einer zuletzt „online“ war. Mit einem bzw. zwei kleinen grünen Häkchen kann man erkennen, ob die Nachricht gesendet wurde und ob der Empfänger die Nachricht bekommen hat. Dies ist sehr praktisch. Die meisten nutzen WhatsApp jeden Tag. Man kann die Leute, die WhatsApp auf den Handy haben, sehr schnell und leicht erreichen.
Die meisten der Befragten stört nichts. Ein paar stört, dass man Videos nicht so lange wie man möchte schicken kann. Wenn man ein Video für zum Beispiel zwei Minuten senden möchte, schneiden WhatsApp es nach einer Minute und 50 Sekunden ab. Aber einige stört auch, dass man nicht alle Absender sehen kann. Zusammenfassend kann man sagen, dass die meisten sehr zufrieden mit WhatsApp sind, und es ein einfach zu bedienendes Chatprogramm.

Nele Bätz, 8b, Freie Christliche Schule-Gymnasium, Düsseldorf