Archiv der Kategorie: Düsseldorf

Auf Jobsuche – So klappt’s mit dem Nebenjob

Viele Jugendliche suchen einen Nebenjob, um neben dem Taschengeld noch ein bisschen mehr Geld in der Tasche zuhaben. Am beliebtesten sind Zeitungs austragen und Babysitten. Doch wo finde ich so einen Job?

Kann der Computer helfen? Kurz den PC an und „Nebenjob“ bei Google eingeben und schon sieht man eine lange Liste von Nebenjobs. Aber bei genauerem Betrachten merkt man, dass das alles keine Firmen sind, die Nebenjobs anbieten, sondern auch nur Leute sind, die einen Nebenjob suchen. Pech? Aber nicht aufgeben. Schließlich gibt es da ja auch noch die Chance, im Supermarkt nachzufragen.

Doch wenn man dann im Supermarkt ist und fragen will, ob man vielleicht Prospekte austeilen könnte, traut man sich entweder nicht oder man vergisst vor lauter Einkaufen, dass man nachfragen wollte.

Wenn man dann aber fragt, könnte es sein, dass dieser Supermarkt keine Prospekte zu verteilen hat oder die Angestellten nichts Genaueres darüber wissen. Doch nicht den Mut verlieren noch mal probieren. Allerdings in einem anderen Supermarkt.

Und wenn nach vier Anläufen immer noch kein Licht am Ende des Tunnels zusehen ist, kann man ja auch immer noch Freunde und Bekannte fragen, die einen Nebenjob haben, wie sie an ihren Job gekommen sind.

Und ganz wichtig sind folgende Vorraussetzungen für einen Nebenjob:

Du must mindetens 14 Jahre alt sein, und es sollte in der Schule einigermaßen gut laufen – denn wenn nicht, solltest du lieber mehr Zeit mit dem Lernen verbringen und dich auf die Schule konzentrieren. Denn Schule geht bekanntlich vor.

Julian Müller, Düsseldorf, Werner-V.-Siemens-Realschule

Skatehalle – Alle haben eine, nur Düsseldorf nicht

Hunderte von Skatern fahren täglich in Düsseldorf umher, doch wo sollen sie sich auspowern? Vorm Schauspielhaus, unter der Tausendfüßlerbrücke, am Düsselstrand oder doch am Hauptbahnhof? Frankfurt, Bochum, Aurich, Berlin, Essen und viele andere Städte – sie alle haben Skatehallen, in denen sich Skater nachmittags oder am Wochenende treffen können. Doch Düsseldorf noch nicht. Dabei braucht Düsseldorf genau das.

Denn in Düsseldorf leben sehr viele gute Skater, die ihre Tricks aber nur auf einer Quaterpipe, Miniramp, an einer kleinen Rail oder an einer Bordsteinkante üben oder kombinieren können. Keine Halfpipe, keine langen Rails und auch kein Pool. Jugendliche hängen so nur auf der Straße herum.

Der 13-jährige Josh Liek skatet seit einem Jahr und findet am Skateboard fahren am besten, sich mal richtig auspowern zu können. Auf die Frage, wo er denn am liebsten skatet antwortet er: „In der Skatehalle in Essen, denn in Düsseldorf gibt es ja leider keine.“ Er ist nur einer von vielen Skatern in Düsseldorf die diese Meinung teilen. Noch dazu beschweren sich Anwohner, denen der Lärm der Skateboards auf die Nerven geht, wenn man am Schauspielhaus auf der Miniramp ein paar Runde dreht.

So kann es auch mal sein, dass wenn man vor der eigenen Haustür skatet, sich Nachbarn über den Lärm beschweren.

Aber wohin? Das Problem wäre mit einer Skatehalle schon gelöst, und beiden Seiten wären zufrieden.

Kein ohrenbetäubender Lärm für die Anwohner und Nachbarn und coole Skatemöglichkeiten für die Skater unter uns und auch die Stadt Düsseldorf kann dann zufrieden sein, denn dadurch wird auch die Unfallgefahr reduziert.

Doch glücklicher Weise ist diese Skatehalle schon geplant, doch trotzdem steht diesem Projekt noch ein Problem im Weg. Die Stadt Düsseldorf weigert sich, das nötige Geld zur Verfügung zu Stellen. Für den Neubau wird eine Bausumme von 170.000 Euro festgelegt.

Einen Teil des Geldes hat die Stadt Düsseldorf schon herrausgegeben, doch dieser Teil reicht nicht für eine Skatehalle. Doch mit diesem Projekt würde Düsseldorf viele Leute glücklich machen.

Julian Müller, Düsseldorf, Werner-V.-Siemens-Realschule

Hulda-Pankok-Gesamtschule – Nach dem Unterricht lernen wir Rollifahren – und sozialen Umgang

Die Hulda-Pankok-Gesamtschule ist keine gewöhnliche Schule. Nein, es ist die einzige integrative Gesamtschule in Düsseldorf. Mein Name ist Aldjana Ouba, und ich besuche die neunte Klasse der Hulda-Pankok-Gesamtschule. In meiner Schule gibt es rund 900 Schüler. Hier werden körperbehinderte mit nicht behinderten Kindern zusammen unterrichtet. Ich finde es sehr wichtig, das Kinder schon im frühsten Alter lernen, mit behinderten Menschen umzugehen.

Leider gibt es viele Kinder, die nicht beigebracht bekommen, das behinderte Mitmenschen nicht anders sind als alle anderen auch. Um Kindern den Umgang beizubringen gibt es in unsere Schule auch viele AGs – wie zum Beispiel die Rolli-Sport AG. In dieser AG bekommt jedes Kind einen Rollstuhl, damit es sich mal in die Situation eines behinderten Mitmenschen hineinversetzen kann.

Aber die Kinder müssen nicht einfach nur durch die Gegend fahren auf flachem Gebiet. Nein, sie müssen auch Hindernisse wie einen Bordstein überqueren, und das ist noch nicht mal so leicht, wie man sich das so vorstellt.

Als ich mich das erste Mal daran versucht habe, einen nachgestellten Bordstein hochzukommen, der aus übereinander gestapelten Matratzen bestand, habe ich mich erst mal auf die Nase gelegt. Erst nach dem zehnten oder zwölften Versuch hat es geklappt. So habe ich ganz schnell gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist mit einem Rollstuhl seinen Alltag zu meistern.

Meine Schule legt viel Wert auf soziales Umgehen. Darum findet in der achten Klasse auch ein Projekt statt, das Sovar heißt. Hier gehen Schüler ehrenamtlich für mehrere Monate einmal in der Woche nachmittags in eine Einrichtung, zum Beispiel Kindergarten, Altenheim oder machen etwas anderes Soziales.

Aldjana Ouba, Düsseldorf, Hulda-Pankok-Gesamtschule

Brettsport – Düsseldorf braucht eine Skatehalle

„Lass mal Skaten gehen!“ Wie oft habe ich schon diesen Satz schon gesagt? Ich glaube sehr oft. Doch immer kam kurz danach die Frage: Wo? In Düsseldorf sind Skatanlagen oder gar Skateparks echte Mangelware.

Am Rhein ist es echt schön, man bekommt viel mit und hat auch noch eine feine Prise Rheinwind in der Nase. Das ist echt erfrischend, und man kann dort gut abschalten! Doch was mach ich im Winter, wenn es wieder kalt und nass wird? Da ist es kaum oder gar nicht möglich dort zu Skaten. Also wäre eine Skatehalle echt was Angenehmes. Man könnte mit seinen Freunden auch im Winter dieses heiß geliebte Hobby ausleben.

Skaten ist eine Leidenschaft, wenn man einmal damit Angefangen hat, ist es schwer wieder aufzuhören. Man könnte glatt tagelang auf dem Board stehen. Immer weiter fahren, bis der Ollie oder der Kick-Flip richtig sitzt! Es teilen so viele mit mir dieses Hobby, und es wäre für uns alles so schön, wenn wir im Winter dieses weiterführen könnten und einfach in einer Skatehalle unsere Tricks weiter ausbauen könnten!

Jasmin Schlukat, Düsseldorf, Hulda-Pankok-Gesamtschule

Brauchtum – Krönungsball der Radschläger

Am Rather Kirchplatz 12 war jetzt der große Krönungsball vom Fanfarencorps Düsseldorfer Radschläger. Als um 8 Uhr der Krönungsball anfing, war der Saal so voll, dass die Veranstalter gar nicht wussten, wo sie die ganzen Leute hinsetzen sollten.

Dann begrüßte die erste Vorsitzende alle Ehrenmitglieder sowie passive und aktive Mitglieder. Auch die Könige der anderen Regimenter wurden begrüßt. Dann kamen die Radschläger zu ihrem ersten Programmpunkt, für den man eigentlich einen Krönungsball macht. Es wurden der Pagen, Jungschützen und der großer König gekröhnt.

Für die Zeit dazwischen und auch danach waren da: die Flingeraner Knöpeljongs, Zwerschfell, Show Trompeten Odenkirchen und Flingern08, die sogar mit den Radschlägern zusammen gespielt haben. Um den Abend endspannd ausklingen zulassen, war die Düsselband da. Als der offizielle Teil dann vorbei war, waren alle erleichtert und haben noch schön gefeiert.

Chantal Koningsveld, Düsseldorf, Hulda-Pankok-Gesamtschule

Leserbrief – Über die Pyrenäen – immer wieder

Lieber Autor, Ihr Artikel zum Thema „Zu Fuß über die Pyrenäen“ hat mir sehr gut gefallen. Es ist beeindruckend, dass Sie so eine lange und anstrengende Reise gemacht haben. Ich fand ihren Bericht sehr gelungen und gut formuliert. Ich würde so eine Reise (dank ihres Berichts) auch gerne machen.

Mich reizt an der Reise das Abenteur, das man erleben kann, und ich hoffe, dass ich so etwas auch einmal erleben kann. Sollten Sie so eine Reise noch einmal machen, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie Ihr Erlebniss noch einmal mit uns teilen würden. Ich hoffe, ich bekomme noch mehr von Ihnen zu lesen. Ihre Lena Herrmann

Lena Herrmann, Düsseldorf, Städt. Gesamtschule, Siegburger Str.

Reise – Lust auf Wandern

Lieber Herr Keldenich, Ihr Bericht „Zu Fuß über die Pyräenen“ war sehr interessant. Ich habe durch Ihren Bericht Lust auf eine Wanderung bekommen.

Aber es muss nicht in Spanien sein.

Ich würde lieber in Deutschland, in der Schweiz oder in Österreich wandern. Von einem Hotel zum anderen wandern, das kann bestimmt auch abenteuerlich sein.

Mit freundlichen Grüßen, Franziska Nellessen

Franziska Nellessen, Düsseldorf, Städt. Gesamtschule, Siegburger Str.

Leserbrief – In Hütten übernachten

Sehr geehrter Herr Keldenich, Ihren Bericht über die Pyrenäen finde ich beeindruckend.

Diese Reise würde ich selber gerne machen, weil ich die Landschaft sehen will. Ich will viel erleben. Ich weiß, dass wenn ich diese Reise machen würde, dann würde ich viel Spaß haben, denn ich bin sehr daran interessiert.

Ich finde aber auch, dass diese Reise hart ist, denn man hat nicht viel zu essen und zu trinken. Man schläft in Hütten, daran bin ich nicht gewöhnt. Aber trotzdem würde ich gerne diese Reise machen!

Ihr Mirko Stojkovic

Mirko Stojkovic, Düsseldorf, Städt. Gesamtschule, Siegburger Str.

Leserbrief – Draußen in den Pyrenäen

Der Reisebericht von Herrn Keldenich gefällt mir sehr, ich würde auch gerne diese Reise machen. Spannend finde ich, dass man die Landschaft genießen kann.

Das Einzige, was mich an dieser Reise stört, ist, dass man manchmal draußen schlafen muss, aber davon würde ich mir nicht die Laune verderben lassen. Ich finde, diese Reise ist für mich eine Möglichkeit, weil ich mehr entdecken und Neues kennen lernen kann. Ich finde sie auch gut, weil es mal eine Abwechslung ist.

Mit freundlichem Gruß

Najib Azariouh

Najib Azariouh, Düsseldorf, Städt. Gesamtschule, Siegburger Str.

Zu Fuß über die Pyrenäen – Leserbrief

Mir hat der Text über die Reise von Herrn Keldenich gefallen. Ich würde auch gerne so eine Reise mit meiner Familie machen.

Ich war beeindruckt. Für mich wäre diese Reise akzeptabel, weil ich etwas Neues entdecken könnte, zum Beispiel in der Natur. Vielleicht würde ich auch Tieren begegnen, die ich nicht kenne.

Mich stört es aber auch, wenn wir eine Reise machen und es ist anstrengend. Aber ich würde auch gerne so eine Entdeckungsreise machen wie Herr Keldenich.

Mit freundlichen Grüßen

Rodney Anokye

Rodney Anokye, Düsseldorf, Städt. Gesamtschule, Siegburger Str.