Archiv der Kategorie: Düsseldorf

Schuluniformen – Kommt der Einheitslook?

In Ländern wie Frankreich, England oder Amerika werden schon seit Jahren Schuluniformen getragen, nun denkt Deutschland darüber nach, auch welche einzuführen.

Die Lehrer und Schüler der Städtischen Realschule Luisenstraße in Düsseldorf sind geteilter Meinung. Dr. Stefan Rheindorf, der stellvertretende Schuldirektor, ist der Meinung, dass bei Problemen mit Mobbing an der Schule Schulkleidung eine Lösung wäre. Dieses Problem wird durch das Markendenken der Schüler erzeugt.

Durch Uniformen zeigen vor allem die jüngeren Schüler mehr Respekt und Disziplin gegenüber den Lehrern, jedoch geht der individulle Stil dadurch verloren.

Frau Dedeoglu, unsere Deutschlehrerin, ist dafür, dass man eine gewisse Dazugehörigkeit zwischen Lehrern und Schülern erkennt. Daher sollten Lehrer Vorbilder sein und auch Uniformen tragen.

Mehr als die Hälfte der befragten Schüler sind gegen eine Einführung der Schulkleidung. Trotz allem sind 54 Prozent der befragten Eltern der Meinung, dass ihre Kinder Uniformen tragen sollten.

Unserer Meinung nach sollten keine Schuluniformen eingeführt werden, da Deutschland ein modernes Land ist und jeder individuell ist.

Sandra Siham, Düsseldorf, Städt.realschule Luisenstraße

Organisation – St. Martin hat fleißige Helfer

Die Organisation seines Zug legt St. Martin in bewährte Hände. Hinter den Kulissen sind jedes Jahr viele Helfer mit der Planung und Durchführung des St.-Martinszuges befasst. Bereits sofort nach den Sommerferien beginnt die Planung für das Traditionsereignis im Stadtteil Lörick.

St. Martin bekommt Hilfe von einem Team langjährig bewährter Organisatoren. Diese sorgen dafür, dass alljährlich die von Kindern mit Freuden und Mühen gebastelten Laternen in einem würdigen Rahmen präsentiert werden können. Nach Schätzungen gibt es jedes Jahr bis zu 4000 Teilnehmer und Schaulustige. Das Fest St. Martin hat sich in den letzten Jahren verändert, es ist „internationaler“ geworden, denn zahlreiche in unserem „Dorf“ Lörick wohnende Gäste aus Japan und aus anderen Länder nehmen am Zug teil. Auch unsere türkischen Mitbürger haben Freude am christlichen Fest.

Wie jeder weiß, geht ohne Geld nichts. Deswegen gehen fleißige Spendensammler von Tür zu Tür und bitten dort um finanzielle Unterstützung. Anhand von vorgefertigten Listen werden die Einnahmen nachgewiesen. Dieses Geld bildet die finanzielle Basis. Davon werden Weckmänner, Obst und Süßigkeiten gekauft. Diese werden in Tüten an Kinder im Kindergarten, in der Schule und der Kirche überreicht. Außerdem müssen noch die Musikkappellen und der Rettungsdienst sowie Plakate, die auf den Zug hinweisen, bezahlt werden.

Der Zug findet immer freitags statt und muss bei der Stadt Düsseldorf angemeldet und vom Ordnungsamt genehmigt werden. Die lokalen Zeitungen und der Radiosender „Antenne Düsseldorf“ werden auch im Hinblick auf eintretende Verkehrsbehinderungen informiert. Abzustimmen sind mit der Polizei die vorzunehmenden Sicherungsmaßnahmen.

Damit die Kinder nicht überfordert werden, ist der Zugweg auf etwa eine dreiviertel Stunde ausgelegt. Jeder Bereich im Stadtteil soll durchzogen werden. Üblicherweise beginnt der Zug an der evangelischen Kirche und endet an der katholischen Kirche. Schulklassenweise oder auch im Kreise der Kindergartens ziehen die Kinder, Eltern und oft auch Großeltern den Hauptakteuren voraus und hinterher. Die Pfadfinder tragen das Licht von St. Martin.

Die Darsteller von St. Martin und des Bettlers spielen ihre Rollen mit Herz und Seele. Insbesondere wird für die kleineren Zuschauer die Szene vorgeführt, wie sie sich im vierten Jahrhundert in Tours, Frankreich, laut Überlieferung abgespielt haben soll.

Lennart Hofer, Düsseldorf, Cecilien-Gymnasium

Wissenschaft – Ich träume Nachts nie, gibt’s nicht

Jeder Mensch träumt jede Nacht. Manche Menschen behaupten, sie träumen nicht, doch es stimmt nicht: Sie können sich nur nicht an den Traum erinnern. Träumen ist wichtig für den Körper, denn die Bilder und Szenen in dem Traum programmieren die Gehirnzellen. Bestimmte Neuronen im Gehirn brauchen im Gegensatz zu anderen Gehirnzellen Ruhe. Im Traum sind diese Neuronen ausgeschaltet und verhindern dadurch das kritische Bewusstsein, das heißt, das Gehirn erholt sich.

Wir träumen nicht nur ein paar Stunden, sondern die ganze Nacht über. Am Ende des achtzigsten Lebensjahres hat ein Mensch bei 49 Stunden Schlaf pro Woche 211.680 Stunden geträumt. In der REM-Phase (Rapid Eye Movement-Schlafphase) träumt der Mensch besonders intensiv, dabei bewegen sich die Augen hin und her.

Kinder träumen mehr als Erwachsene und haben viel öfter Albträume. Erst im Alter von vier bis sechs Jahren versteht man, dass Träume nur Träume sind. Blinde Menschen träumen genauso intensiv wie Sehende, darauf gibt es keine Antwort. In der Antike, galten Träume als Botschaft Gottes.

Der Arzt Sigmund Freud (1856 bis 1939) war der Urvater der Traumforschung. Freud meinte, der Traum ist ein Ausdruck des Unbewussten: Wünsche und Begierden, die wir tagsüber verdrängen, werden im Traum in Bildern umgesetzt. Viele Hirnforscher sind aber anderer Meinung. Sie sagen: „Träume dienen dazu, den Gedächtnisspeicher des Gehirns von überflüssigem Ballast zu befreien.“

Nach neuesten Erkenntnissen der Neurobiologen könnte Freud doch Recht haben. Es war für die Hirnforschung nämlich eine große Überraschung, dass die Schädigung bestimmter Nervenverbindungen zwischen dem Vorderhirn und den tiefer gelegenen Hirnbereichen dazu führt, dass die betroffene Menschen (Patienten) nicht mehr träumen können. Wahrscheinlich haben diese Nervenverbindungen mit dem Bereich des Gehirns zu tun, der die Gefühle auslöst. Neurobiologen haben dies früher als Traumursache ausgeschlossen. Nur Freud hat schon früher auf diese Hirnregion hingewiesen.

Diese Hirnregion unterdrückt und filtert die inneren Antriebe und Wünsche, die aus dem Unbewussten kommen. Im Wachzustand ist diese Hirnregion so stark aktiv, dass die unbewussten Regungen fast gar keine Chance haben, einem in den Sinn zu kommen. Im Schlaf ist dieser „Filter“ jedoch auf halbe Kraft geschaltet. Daher können sich Ängste oder unterdrückte Sehnsüchte nun in Träumen austoben.

Ganz sicher sind sich die Neurobiologen und Psychoanalytiker immer noch nicht, warum wir träumen, doch es scheint so, als ob Sigmund Freud doch nicht so Unrecht hatte, wie einige Hirnforscher behaupten.

Miura Hanna, Düsseldorf, Cecilien-Gymnasium

Pandemie – Grippeepedmie auch bald in Deutschland?

In Asien ist erstmals die Vogelgrippe vom Tier auf den Menschen übertragen worden. Forscher befürchten, dass der Vogelgrippevirus sich auch von Mensch zu Mensch übertragen lässt, in dem ein vollkommen neuer Grippevirus entsteht. Die Grippe wird durch Tröpfcheninfektion schnell auf viele Menschen übertragen. Dabei kann die Krankheit epidemische Ausmaße annehmen. Durch die große Menge an Reiseverkehr nach Asien kann die Vogelgrippe auch unter anderem nach Europa gelangen. Dann spricht man von einer Pandemie. Beispiele für Pandemien sind zum Beispiel 1968 die Hongkong Grippe (eine Million Tote), 1957 die Asiatische Grippe (1,5 Millionen Tote) und die Spanische Grippe (50 Millionen Tote).

Die Übertragung der Grippe erfolgt durch Tröpfcheninfektion beim Niesen und Husten.

Es gibt verschiedene Schutzmöglichkeiten:

1. Vorsorglich: Der Impfstoff

Vorteil: Es kommt zu einer Grundimmunisierung, dadurch kann die Grippe erst gar nicht ausbrechen.

Nachteil: Man weiß nicht, ob der Impfstoff wirkt, weil zurzeit das Grippevirus noch nicht bekannt ist.

2. Während der Pandemie: Masken und Anzüge

Vorteil: Es wird verhindert, dass die Krankheit von Infizierten übertragen wird.

Nachteil: Die Krankheit ist bereits in Deutschland ausgebrochen.

3. Wenn man infiziert ist: Medikamente:

Vorteil: Es wird zur Heilung verholfen.

Nachteil: Das Medikament hilft nur gegen das Virus. Bei Menschen mit einem schwachen Immunsystem, zum Beispiel alte oder chronisch kranke Menschen können über Wochen an dieser Krankheit leiden und dann auch durch harmlose Nachfolgeerkrankungen Dinge wie eine Lungenentzünden erleiden und dann daran sterben.

Wegen der schnellen Verbreitung erkranken viele Menschen in kurzer Zeit, was zu dramatischen Folgen in der Wirtschaft führt. Die Firmen erleiden sehr große finanzielle Verluste bis zum Bankrott. Weltweit gesehen kann das zu einer erneuten Finanzkriese führen.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) befinden wir uns in der Gefahrenstufe drei (keine oder äußerst seltene Übertragungen von Mensch zu Mensch). Insgesamt gibt es sechs Gefahrenstufen. Die Bundesregierung hat einen Notfallpandemieplan erstellt, der unter anderem umfasst wie die Versorgung der gesamten Bevölkerung gesichert werden soll.

Heute kann noch niemand genau abschätzen, welche gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen diese Pandemie haben kann.

Julia Gützlaff, Düsseldorf, Cecilien-Gymnasium

Meinung – Eine Schulzeitverkürzung, die sich lohnt?

Abitur nach acht statt nach neun Jahren – doch beim Turbo-Abi ist bei den meisten Stress programmiert. Die ursprüngliche Idee des Schulministeriums war, mit der Schulzeitverkürzung Geld einzusparen und den Abiturienten international mehr Jobchancen zu ermöglichen.

Wenn Schüler in Deutschland kurz vor dem Abitur sind, sind Gleichaltrige in anderen Ländern schon längst mit dem Abitur fertig oder befinden sich in der Ausbildung. Dieses System wurde in Deutschland zwar eingeführt, doch für die betroffenen Schüler führt es zu neuen Problemen. Da die Kernlernpläne nicht entrümpelt werden, muss der gleiche Stoff wie vorher in einem Jahr weniger erarbeitet werden.

Das führt zu einem besonders stressigen Schulalltag, bei dem Jugendlichen oft bis nachmittags in der Schule sitzen. Die dazukommenden Hausaufgaben verkürzen die Freizeit der Schüler noch mehr. Dazu kommen nicht selten noch Projekte, und für die Klassenarbeiten muss auch noch gelernt werden. Zu den Problemen kommt für den ersten Jahrgang mit Schulzeitverkürzung (in NRW) noch hinzu, dass sie mit den jetzigen Neuntklässlern zusammen Abitur machen, sodass sie weniger Chancen auf einen Ausbildungsplatz haben.

Wir haben Schüler der achten Klasse zu diesem Thema interviewt: Sie heißen: Janina H., Sina T. und Fabienne G. und sind vom Cecilien-Gymnasium und vom St. Ursula-Gymnasium.

Was hältst du von der Schulzeitverkürzung?

Fabienne G.: „Ich finde sie eigentlich ganz gut. Lieber habe ich in der Woche zwei bis drei Stunden länger Unterricht, als ein ganzes Jahr mehr zur Schule gehen zu müssen. Außerdem hat man ein Jahr gespart, in dem man eine Ausbildung machen kann.“

Janina H.: „Nicht so viel, weil es noch stressigere Schultage gibt und man viel weniger Freizeit hat, und man kann nicht so gut ein Auslandsjahr machen.“

Leidet deine Freizeit darunter?

Sina T.: „Ja schon, man kommt erst sehr spät aus der Schule, dann muss man noch essen, Hausaufgaben machen, Vokabeln und für Arbeiten lernen. Da bleibt kaum noch Zeit, um Sport zu treiben, sich mit Freunden zu treffen oder anderen Hobbys nachzugehen.“

Antonia S.: „Geht so. Ich versuche zwar, Schule und Freizeit von einander zu trennen, aber immer gelingt es mir nicht.“

Wie viele Schulstunden hast du in der Woche?

Sina T.: „32.“

Antonia S.: „33.“

Wie lange sitzt du an den Hausaufgaben?

Janina H.: „Rund zwei Stunden, aber dann kommen manchmal auch noch Projekte oder Referate dazu.“

Wärest du für eine Ganztagsschule?

Antonia S.: „Nein, es ist doof, den ganzen Tag in der Schule zu sitzen und wenn dann noch Hausaufgaben dazu kommen…“

Sina T.: „Nein, weil man dann noch später nach Hause kommt und weniger Zeit für Freizeitaktivitäten hat.“

Anna Weber, Düsseldorf, Cecilien-Gymnasium

Stadtleben – Einfach nur widerlich: Hundekot auf den Gehwegen

Kennen Sie das auch? Man möchte einen schönen Spaziergang machen, und schon ist es passiert. Man ist in einen Hundehaufen getreten.

Wir haben Hundebesitzer gefragt, wie sie mit der Situation umgehen, wenn der Hund auf dem Gehweg seinen Kot hinterlassen möchte. Jeder der Befragten erzählte uns, dass er immer einen Beutel zum Aufheben der Haufen dabei hätte. Ein älterer Herr sagte, dass er den Kot seines Hundes sofort entferne. Ein Mädchen lasse ihren Hund erst gar nicht in Versuchung kommen. Aber warum gibt es immer noch so viel Hundekot auf Gehwegen?

Wir haben andere Leute gefragt, wie sie es finden, wenn Hunde ihren Kot auf dem Gehweg hinterlassen und die Besitzer ihn nicht beseitigen. Eine Frau sagte: „Das ist einfach nur ekelhaft und widerlich. Ich fordere für Leute, die den Kot liegen lassen, höheres Bußgeld, bei mehrmaligen Taten sogar eine Erhöhung der Hundesteuer.“ Dann fügte sie noch hinzu, dass es gut wäre wenn die Stadt in den Morgen- und Abendstunden öfter Kontrolleure schicken könnte. Do würde man auch mehr Arbeitsplätze schaffen. Eine andere Frau sagte: „Es würde den Hundebesitzern helfen, die keine Beutel haben, Automaten mit Kotentfernungsbeuteln aufzustellen.“

Es wäre schön, wenn die Wünsche und Tipps der Befragten in Erfüllung gehen könnten, für ein schöneres Oberkassel ohne Hundekot auf Gehwegen.

Sina Tille und Fabienne Güldner, Düsseldorf, Cecilien-Gymnasium

Ein Stadtteil in seiner Metamorphose – Shoppen in Flingern

Viele Touristen, die nach Düsseldorf kommen, und einheimische Düsseldorfer denken bei dem Wort „Shoppen“ an die Königsallee, die Schadowstraße oder gar an die Altstadt. Nicht viele wissen, dass Flingern gerade zu einem der interessantesten Stadtteile von Düsseldorf heranwächst. Zwar ist der Stadtteil noch ein Insider Tipp, doch schon bald ist Flingern ein angesagter Szenetreff und verabschiedet sich mehr und mehr von seinem schlechten Ruf.

Viele Geschäfte kommen hinzu, in denen sich junge Stadtmenschen modern einkleiden und auch ihre Wohnung zeitgemäß einrichten können. Zwar ist es nicht wie auf der Schadowstraße, auf der sich ein Geschäft neben das andere reiht. Denn die Shops liegen alle etwas zerstreut im Großraum Flingern, dennoch gibt es in jedem Shop einen Plan aller Geschäfte, inklusive Wegweiser, damit man die modernen, gemütlichen Modeeinrichtungen einfacher findet.

Zum Beispiel den wahrscheinlich bekanntesten Geschäftsnamen, „Hausfreund“ auf der Ackerstraße. Hinter dieser Idee steckt ein Düsseldorfer Student, welcher Kleidung und Accessoires mit pfiffigen Sprüchen und Wörtern herstellt. Andi Meurer, Bassist der „Toten Hosen“ gründete zusammen mit Susy Hertsch das Düsseldorfer Modelabel „MISPRINT“, welches bis heute noch für die Bühnenoutfits der Hosen zuständig ist. Der einstige Onlineshop hat jetzt ebenfalls ein Ladenlokal auf der Ackerstraße.

Diese sind nur zwei der vielen Geschäfte und Labels in Flingern. Fest steht: Für jeden Modegeschmack, ob groß oder klein ist in diesem Stadtviertel von Düsseldorf etwas zu finden.

Doch nicht nur Mode- und Schmuckgeschäfte gibt es dort, hinzu kommen noch kleine, gemütliche Cafés und Restaurants, um sich in einer lockeren Atmosphäre zu unterhalten oder gar die neuen Einkäufe zu bestaunen. Überhaupt gibt es viele attraktive Läden zum Stöbern mit Einrichtungen, passend zu der Moderichtung des jeweiligen Geschäftes.

INFO: „FLINGERN ROLLT DEN ROTEN TEPPICH AUS“, und zwar mit viel Weihnachtsgebäck, Weihnachtsdekorationen und Live-Musik veranstalten auch dieses Jahr die vielen Geschäfte wieder ihr Christmas-Shopping bis 24 Uhr am Donnerstag, 20. November.

Tara Priestley, Düsseldorf, Cecilien-Gymnasium

Eishockey – Die Geschichte der DEG Metrostars

Die DEG Metro Stars gibt es schon seit dem 8. November 1935. Laut Umfragen kennen die meisten Düsseldorfer die Geschichte der Eishockeymannschaft nicht mehr. Nur die wenigsten erinnern sich an die noch schönen alten Zeiten in der Brehmstraße. Heute spielen sie in einem viel zu großen Stadion, ohne die frühere bewundernswerte Stimmung, die man bis nach Köln hören konnte. Diese hörte man aus allen Ecken der Straßen.

Die DEG Metro Stars waren schon achtmal deutscher Meister. Und diese Saison wird wieder richtig viel versprechend. Doch die Frage stellt sich, wie ist die DEG entstanden?

Am 23. November 1935 wurde die Gemeinschaft gegründet. Schon am

26. Dezember 1936 wurde das Richtfest des Eishockeystadions gefeiert. Doch der Krieg zerstörte fast das komplette Stadion. Dies war auch das Ende der Eislauf Gemeinschaft. Doch es bestand Hoffnung, denn es kam eine Mannschaft die sich das DEG-Nachkriegsteam nannte. Sie versuchten, Spenden für die Existenz der Mannschaft und des Stadions zu sammeln – ohne Erfolg.

Die Arbeiten an der Arena dauerten zu lange. Es gab zu dieser Zeit wichtigere Gebäude in der Stadt zu errichten. Sie bekamen dennoch ein alternatives Stadion, das der amerikanischen Nationalmannschaft. Dort spielte das Team im Eissportverband Nordrhein-Westfalen, bis sie dann endlich in das eigene Stadion einziehen konnten.

Jetzt wurde das Team auch wieder DEG genannt. Um 1970 hatte das Team endlich auch den großen Erfolg. 1967 und 1972 wurden sie Deutscher Meister, und sie haben dadurch bei den anderen Mannschaften Schrecken ausgelöst. Danach kehrte erst mal wieder Ruhe ein. Sie hatten immer mal Erfolg. Aber sie mussten auch böse Niederlagen einstecken. „Es war oft ein Bild des Schreckens“, meinten manche der Befragten.

Von 1990 bis 1993 kehrte der alte Erfolg zurück. Sie waren nicht mehr zu stoppen. Sie waren bis heute achtmal Deutscher Meister. Eine Geschichte, die immer in Gedanken bleiben soll. Die Geschichte einer Mannschaft mit Erfolg und Niederlagen.

Nicolai Hansen, Düsseldorf, Cecilien-Gymnasium

High School Musical 3 – Vanessa und Zac verzaubern

Der neue Kinofilm „High School Musical 3“ startete am 23. Oktober.

Die „Wildcats“ (eine berühmte Basketballmannschaft der East High) gewinnen zum zweiten Mal die Basketballmeisterschaft. Jetzt müssen sich Troy Bolton (Zac Efron) und seine Freunde über die Zukunft Gedanken machen. Sein Freund Chad (Corbin Bleu) und Troys Vater erwarten von Troy eine Basketballkarriere. Doch er möchte unbedingt mit seiner Freundin Gabriella Montez (Vanessa Hudgens) zusammenbleiben. Doch sie wird in der Stanford University angenommen, die 1.600 Kilometer entfernt ist. Außerdem findet noch das Frühlingsmusikal statt, organisiert von Mrs. Darbus (Alyson Reed). Wieder versucht Sharpay Evens (Ashley Tisdale) mit ihrem Bruder Ryan (Lucas Grabeel), das Stück an sich zu reißen.

In dem Teenager-Film spielen Zac Efron (21) und Vanessa Hudgens (19) die Hauptrollen. Nach den riesigen Erfolge der ersten beiden TV-Filme kommt High School Musical zum ersten Mal ins Kino und zwar mit der gleichen Besetzung.

Das war im Vorfeld noch unklar, denn Vanessa Hudgens sollte aufgrund von Unstimmigkeiten, beim dritten Film von Disneys High School Musical nicht mitspielen. Doch protestierten tausende US-Kids dagegen, und Disney gab dem Druck der Fans nach. Also durfte Vanessa weiterhin mit Zac, mit dem sie seit Anfang 2007 auch privat liiert ist, vor der Kamera stehen.

Die Story ist sehr naiv und zieht die Teenager in ihren Bann. Die High-School-Musical-Stars bereiten sich auf ihren Abschluss vor, und auch das Traumpaar Gabriella und Troy, gespielt von Vanessa Hudgens und Zac Efron muss getrennte Wege gehen. Da fließen nicht nur im Film, sondern erst recht im Kino bei den Teenies die Tränen.

Auch für die beiden Hauptdarsteller Vanessa und Zac ist das erstmal das Ende. Sie sind nun zu alt für die Teenager Filmreihe. Der vierte Teil soll mit den neuen Darstellern Ende 2009 anlaufen.

Stefanie Müller und Julie Bohner, Düsseldorf, Cecilien-Gymnasium

Drogen – Sie haben schon viele Leben versaut

Immer mehr Jugendliche nehmen Drogen und Rauchen. Und immer mehr jüngere Kinder trinken zum ersten Mal bewusst Alkohol. Viele Jugendliche kommen durch Gruppenzwang auf Partys zum ersten Mal mit Drogen in Berührung.

Über die Folgen von Drogen und Sucht denken viele dann gar nicht nach.

Doch oft ist es auch so, dass Menschen aus Frust oder wegen fehlender Bezugspersonen zu Drogen und vor allem Alkohol greifen. Auch die Probleme um sich herum vergessen zu wollen, wird als Grund genannt.

Nach der Einnahme von Drogen scheinen die Probleme zu schwinden. Doch wenn die Wirkung nachlässt, ist alles mindestens genauso schlimm wie vorher, und man muss wieder zu Drogen greifen – das Ganze geht von vorne los. Diesen Vorgang von der Realität zur falschen Illusion bis hin zur Ernüchterung nennt man Teufelskreis.

Wenn man heutzutage durch die Innenstadt läuft, sieht man manchmal Jugendliche rauchen, die gerade mal 14 oder 15 Jahre alt sind. Dabei wissen die meisten von ihnen nicht, welche Stoffe in solch einer Zigarette enthalten sind.

Nikotin ist einer von diesen Stoffen in der Zigarette. Er macht abhängig. Nikotin ist ein starkes Nervengift von dem 50 Milligramm bereits tödlich sein können.

Der Körper eines Rauchers muss ständig Nikotin abbauen. Die Anpassung an das Nikotin bewirkt die Abhängigkeit.

Dieses Nervengift verklebt die Flimmerhärchen in der Haut und in den Haaren.

Besonders gefährdet sind auch Körperteile wie Hände oder Beine, die absterben können. Jährlich werden in Deutschland rund 20.000 Rauchebeine amputiert.

Die meisten Leute verstehen unter Drogen nur stoffgebundene Drogen wie zum Beispiel Kokain, Anfitamin oder auch Speed. Doch es gibt auch stoffungebundene Drogen. Dazu gehören zu Beispiel das Computer spielen, die Magersucht, Kaufsucht oder Fresssucht.

Denn unter Drogen versteht man nichts anderes, als alles das, was man überdurchschnittlich kosumiert oder worauf man nicht mehr verzichten kann.

Wenn man erst mal süchtig ist, ist es schwer, wieder von der Droge wegzukommen, da sich der Körper schon an den Stoff gewöhnt hat. Deshalb: Fangt gar nicht erst an.

Julian Müller, Düsseldorf, Werner-V.-Siemens-Realschule